7 Weisheiten, die Sie nicht glauben sollten

Im Laufe des Lebens wird man mit einer ganzen Reihe an Weisheiten konfrontiert. Eltern, Freunde oder später auch Arbeitskollegen – sie alle haben einen gut gemeinten Rat parat. Einige von diesen sind wertvolle Wegweiser, die Sie sich zu Herzen nehmen sollten. Andere hingegen sind mit mehr Vorsicht zu genießen. Denn auch wenn die Ratgeber in den meisten Fällen nur das Beste für Sie wollen, ist nicht jede Lebensweisheit automatisch richtig. In der passenden Situation können sie motivieren, trösten und Mut machen. Doch das bedeutet nicht, dass Sie den Inhalt nicht doch ein wenig kritisch betrachten sollten. 7 Weisheiten, die Sie nicht glauben sollten…

7 Weisheiten, die Sie nicht glauben sollten

Weisheiten: Wie sie das Verhalten beeinflussen können

Die Anzahl der Weisheiten ist nahezu unüberschaubar. Zu jedem erdenklichen Bereich gibt es ein passendes Sprichwort. Einige haben ihren Ursprung in biblischen Texten, andere wurden aus den Schriften von Philosophen übersetzt. In der Regel handelt es sich dabei um kurze, prägnante Aussagen, die sich auf bestimmte Situationen beziehen und eine hohe Aussagekraft haben.

Die Wirkungen, die Weisheiten dabei beim Empfänger entfalten können, sind so vielseitig, wie die Bereiche, die von ihnen beschrieben werden. Sie können warnen, trösten, Mut machen oder eine Aufforderung darstellen. Einige Beispiele?

  • „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu!“ – eine Warnung.
  • „Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ – ein Versuch zu trösten.
  • „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ – eine Motivation.

Sind Weisheiten doch nicht so weise?

Sind Weisheiten doch nicht so weiseViele Weisheiten lassen sich zu schlauen Köpfe und bedeutsamen Persönlichkeiten zurückverfolgen, die sich sicherlich alle etwas bei Ihren Äußerungen gedacht haben. Andere Sinnsprüche gelten als Volksweisheiten aus bestimmten Regionen der Welt und auch hier scheint es auf den ersten Blick naheliegend, der Schwarmintelligenz zu vertrauen und dem Wissen aus Jahrhunderten nicht zu widersprechen.

Dennoch ist es nicht empfehlenswert, Weisheiten einfach blind zu folgen. Zunächst einmal sind solche Sprüche immer Verallgemeinerungen. Eine individuelle Betrachtung kann für Sie persönlich aber viel sinnvoller sein. Vielleicht passen Sie eben nicht ins klassische Bild, haben andere Erwartungen und Ziele, als die Allgemeinheit und finden sich somit in einigen Weisheiten nicht richtig repräsentiert.

Ein zweiter wichtiger Punkt: Einige Weisheiten, die sich immer noch hartnäckig halten und oft weitergegeben werden, sind heutzutage schlichtweg überholt und veraltet. Viele Dinge haben sich geändert, neue Erkenntnisse wurden gewonnen und was früher einmal galt, hat keinen Bestand mehr. Das führt zum dritten Aspekt: Einige Weisheiten entsprechen einfach nicht der Wahrheit. Nur weil etwas weit verbreitet ist, macht es das noch lange nicht richtig.

Weisheiten können ganz angenehm sein und erleichtern das Denken in manchen Fällen, doch sollten sie auch kritisch hinterfragt werden, um wirklich davon zu profitieren.

Weisheiten, die Sie nicht glauben sollten

Weisheiten haben also durchaus positive Auswirkungen und werden von der Umwelt in der Regel auch mit den besten Absichten weitergegeben. Doch wie viel Wahrheit steckt in ihnen? In einigen sicherlich eine ganze Menge. So ist es durchaus sinnvoll und empfehlenswert, mit einer vertrauten Person über sein Leid zu sprechen, um dieses besser verarbeiten zu können.

Allerdings gibt es einige Beispiele, die sich im Sprachgebrauch großer Beliebtheit erfreuen, deren Wahrheitsgehalt allerdings deutlich geringer ausfällt. Diese sieben Weisheiten sollten Sie nicht einfach glauben:

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13. August 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



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