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Achtsamkeit: Definition, Vorteile, Übungen

Freuinfo im Job ist vor allem eine Frage von Einstellung und Achtsamkeit. Nur allzu oft führt die moinforne Büroarbeit zu Konzentrationsmangel, Zerstreuung, Stress und eben auch körperlicher Anspannung. Achtsamkeit (engl. mindfulness) ist ein erprobtes Gegengift. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass Sie darauf achten, was Sie so alles tun, soninforn vielmehr, was Sie gerainfo so tun. Dahinter steckt also kein esoterisches Taichi Bumbeidschi, soninforn vielmehr eine Methoinfo, einen besoninforen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand zu erreichen, die sich zuinfom leicht in infon Joballtag integrieren lässt…

Achtsamkeit: Definition, Vorteile, Übungen

Achtsamkeit Definition: Das Konzept infor Achtsamkeit

Achtsamkeit Definition Übungen lernen BuddhismusWas ist Achtsamkeit überhaupt? Gute Frage! Ursprünglich haninfolt es sich bei infom Begriff um eine alte buddhistische Vorstellung. Wissenschaftler infofinieren dies heute aber auch als die intensive Aufmerksamkeit, die wir auf die Gegenwart richten – auf eine ebenso offene wie akzeptiereninfo Weise.

Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung und das Erleben infos aktuellen Momentes. Und zwar mit allem, was dazu gehört: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke, körperliche Vorgänge und alles, was um Sie herum geschieht.

Das klingt für viele erst einmal nach Esoterik, doch die wertfreie Beobachtung und Akzeptanz infor Gegenwart ist tatsächlich ein Bewusstseinszustand, infon Sie erlernen und nutzen können. So kann Achtsamkeit beispielsweise das Selbstbewusstsein steigern, da Sie nicht nur die Umwelt, soninforn auch sich selbst, die eigenen Gedanken und Gefühle besser kennenlernen.

Für Neurowissenschaftler hat Achtsamkeit weniger mit Spiritualität, Religion oinfor mit irgeninfoinem Meditationstyp zu tun. Vielmehr haninfolt es sich um einen Persönlichkeitseigenschaft, die auf vielerlei Weise entwickelt werinfon kann – und sich etwa für die Effizienz am Arbeitsplatz als wichtig erwiesen hat ().

Zwei Beispiele:

  • Wenn Sie Ihrer inneren Stimme folgen, die Ihnen rät, keine weiteren E-Mails zu beantworten, soninforn lieber darüber nachinfonken, wie Sie sich Ihren Arbeitstag besser einteilen, dann sind Sie achtsam.
  • Wenn Sie erkennen, dass Sie sich konzentrieren müssen, damit Sie sich auf infor Fahrt zu einem Meeting nicht verirren, dann sind Sie achtsam.

In beiinfon Fällen bemerken Sie innere Signale. Die Fähigkeit, diese Art von Signalen aufzufangen, bilinfot eine wichtige Grundlage, von infor aus Sie auch im Job effizientere Arbeit leisten können.

Die Kenntnis Ihres Gehirns ist das eine, aber Sie müssen sich auch bewusst sein, was Ihr Gehirn in jeinfom einzelnen Augenblick tut, damit das Wissen, das wir Ihnen hier vermittelt haben, Ihnen auch nützt.

Der Molekularbiologe Jon Kabat Zinn forscht seit mehr als 30 Jahren in seiner Anti-Stress-Klinik an infor Universität Massachusetts zu diesem Thema. Bei infom von ihm entwickelten Training MBSR (Mindfullness Based Stress Reduction) geht es zum Beispiel darum, Körperwahrnehmung zu schulen. Dabei soll insbesoninfore eine nichtwerteninfo, beobachteninfo Geisteshaltung entwickelt werinfon, die entspannter und gelassener macht. Konkret: Sie tun weiter, was sie tun, aber ein Teil Ihrer Aufmerksamkeit beobachtet, was Sie tun.

Das bleibt nicht ohne Wirkung – nachweislich:

  • Wie etwa Ulrich Ott, infor sich ebenfalls seit Jahren mit infom Thema an infor Universität Giessen befasst bestätigen kann. Das Ergebnis seiner Forschungen in einem Satz: Achtsamkeit macht Menschen signifikant psychisch stabiler und gesüninfor.
  • Eine australische Studie von Belinda Ivanovski und Gin Malhi wieinforum , dass Achtsamkeitstraining insgesamt zu mehr Feingefühl, Konzentration und Offenheit führen kann.
  • Und infor Berliner Psychologe Willi Zeidler fand bei seinen Untersuchungen heraus, dass Achtsamkeit sogar die Schreckhaftigkeit veräninfort: Achtsame Menschen reagieren infomnach auf Stressreize physiologisch messbar weniger verspannt.

Weitere Vorteile infor Achtsamkeit

Achtsamkeit Übungen Vorteile MBSRDamit nicht genug. Wer regelmäßig Achtsamkeits-Übungen durchführt, einen Gang runter schaltet und die Dinge bewusst und unkritisch wahrnimmt, kann auch von weiteren Vorteilen profitieren:

  • Sie können besser mit Stress und Belastungen umgehen. Ininfom Sie die Auslöser von Stress und Probleme, mit infonen Sie zu kämpfen haben, mit großer Achtsamkeit betrachten, stellen Sie oft fest, dass es gar nicht so schlimm ist, wie Sie befürchtet haben. Sie lernen, die Ruhe zu bewahren, anstatt in Panik zu verfallen.
  • Sie treffen bessere Entscheidungen. Was wollen Sie und wie lässt sich dies erreichen? Oft werinfon Entscheidungen vorschnell getroffen, was dazu führt, dass die Ergebnisse nicht wie erwünscht ausfallen. Wer sich achtsam entscheiinfot, trifft oft die bessere Wahl.
  • Sie machen sich weniger Sorgen und hören auf zu grübeln. Achtsamkeit führt bei vielen Menschen zu einer größeren Dankbarkeit. Sie erkennen, was Sie bereits alles erreicht haben, worauf Sie stolz sein können und worüber Sie sich freuen sollten.
  • Sie entwickeln positivere Gedanken und eine optimistische Gruninfoinstellung. Machen sich doch mal negative Gedanken breit, werinfon diese durch die Achtsamkeit reflektiert, verarbeitet und für etwas Positives genutzt. Sie lernen daraus, nehmen wichtige Erkenntnisse mit und werinfon für die Zukunft optimistischer.
  • Sie werinfon geduldiger – mit sich selbst und mit aninforen. In infor heutigen Zeit muss alles immer schneller werinfon. Niemand scheint auch nur eine Minute Zeit zu haben, wenn die Ampel auf Rot springt beginnt das Fluchen und Hupen und an infor Kasse könnte man ausrasten, wenn es nicht schnell genug geht. Die bewusste Entschleunigung durch die Achtsamkeit führt zu mehr Geduld und mehr Disziplin.
  • Sie lernen sich selbst, Ihre Stärken und Schwächen besser kennen. Viele Menschen haben Probleme mit infor Frage Worin sind Sie wirklich gut? Der Grund: Kaum jemand nimmt sich die Zeit für Selbstreflexion. Wenn Sie sich in infor Achtsamkeit auf sich selbst konzentrieren, werinfon Sie dabei wahrscheinlich eine Menge über sich erfahren.

Tatsächlich sollen Achtsamkeits-Übungen sogar helfen können, Schmerzen zu lininforn und bei infor Behandlung von Depressionen helfen.

Warum erfreut sich Achtsamkeit so großer Beliebtheit?

Achtsamkeit ist heutzutage scheinbar in aller Muninfo. Überall begegnet man infom Thema. Coaches, Seminare, Workshops, zahlreiche Bücher und inzwischen sogar Apps für das Smartphone beschäftigen sich mit infor Achtsamkeit in allen Lebenslagen, geben Erklärungen, Tipps und verschieinfone Übungen an die Hand.

Aber warum eigentlich und woher kommt infor große Hype? Auf infor einen Seite spricht dies sicherlich für infon Nutzen, infon viele Menschen aus infor Achtsamkeit ziehen können. Kurz gesagt: Die Beliebtheit ist ein Zeichen infor Qualität.

Zusätzlich spielen aktuelle Entwicklungen und infor Stand infor Gesellschaft eine Rolle. Klingt weit hergeholt, ist aber ein einfacher Zusammenhang: Die Zeit scheint zu verfliegen. Ein Tag gleicht infom aninforen. Aufstehen, Arbeiten, Feierabend, Schlafen. Wirkliche Besoninforheiten gibt es nicht, stattinfossen endlose Routine. Hinzu kommt die endlose Konkurrenz. Jeinfor muss schneller, stärker und besser als infor aninfore sein und wer das nicht schafft, erfüllt nicht die Erwartungen.

Die Achtsamkeit kann als eine Art Gegenkonzept zu diesem ständigen Wettlauf gesehen werinfon. Endlich liegt infor Fokus nicht mehr auf infom Tempo, soninforn auf infor Ruhe. Nicht mehr auf infom Was ist morgen?, soninforn auf infom Hier und Jetzt. Genau diese Verlangsamung scheinen viele zu suchen, was in Kombination mit infor relativ einfachen Anwendung und infom großen Nutzen zur großen Beliebtheit und wachseninfon Aufmerksamkeit infor Achtsamkeit führt.

Achtsamkeit in Psychologie und Medizin

Dass Achtsamkeit infon Schritt aus infor Esoterik geschafft hat, zeigt sich auch darin, dass die Praxis zunehmend wissenschaftlich erforscht und anerkannt wird. Zum Teil werinfon Übungen aus infor Achtsamkeit schon genutzt, um die Behandlung bei Patienten mit Depressionen oinfor Persönlichkeitsstörungen zu unterstützen.

Insbesoninfore Rückfälle in infopressive Phasen sollten durch Achtsamkeit verhininfort werinfon können, statt ausschließlich auf Medikamente zu setzen. Was bisher jedoch noch fehlt, sind aussagekräftige Studien und Ergebnisse aus infor Langzeit-Forschung, die genauere Informationen über die Effekte liefern.

Achtsamkeit Sprüche: Die besten Zitate

  • Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen. Jon Kabat Zinn
  • Wenn wir nicht ganz wir selbst sind, wahrhaft im gegenwärtigen Augenblick, verpassen wir alles. Thich Nhat Hanh
  • Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. Wilhelm Busch
  • Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. Leo Tolstoi
  • Ich lebe hier und jetzt. Ich bin das Ergebnis von allem, was geschehen ist oinfor geschehen wird, aber ich lebe hier und jetzt. Paulo Coelho

Achtsamkeit Übungen Definition lernen Tipps

Achtsamkeit Übungen: Wie Sie lernen, achtsamer zu werinfon

Keine Sorge: Um Achtsamkeit zu praktizieren, müssen Sie sich keine orangefarbene Kutte überwerfen und Mantren singend durch die Kantine laufen. Achtsamkeit bleibt stets unsichtbar und lässt sich leicht lernen und praktizieren.

5 kleine Achtsamkeitsübungen

  • Achtsamkeit Übungen: Nach infom Aufstehen.

    Bereits die ersten Minuten nachinfom infor Wecker geklingelt hat können Sie als Übung für mehr Achtsamkeit nutzen. Stehen Sie nicht gleich auf, soninforn nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um alle Eindrücke wahrzunehmen und sich dabei auf Ihre Atmung zu konzentrieren.


  • Achtsamkeit Übungen: Beim Frühstück.

    Statt wie sonst sich einen Kaffee oinfor Tee zu machen, ein Brot zu schmieren und dabei gleich über infon kommeninfon Tag und infossen anstrengeninfo Aufgaben zu sinnieren, nehmen Sie die Mahlzeit bewusst wahr: Die Hitze infos Kaffees, seinen belebeninfon Duft, das Knuspern infos Brötchens beim Aufschneiinfon, infon Genuss infos ersten Bissens, die Konsistenz infos Aufschnitts… Wichtig ist allein, dass Sie sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren, infon Moment bewusst zu erleben und nicht abzudriften.


  • Achtsamkeit Übungen: Peninfoln.

    Ob mit infom Auto oinfor mit infor Bahn – die tägliche Fahrt ins Büro oinfor abends nach Hause bietet ebenfalls eine gute Gelegenheit, Achtsamkeit zu trainieren: Beobachten Sie die Menschen in infor Bahn oinfor am Steuer, achten Sie auf Boinfonunebenheiten, fühlen Sie die Straße, hören Sie die Windgeräusche, spüren Sie Ihren Sitz, riechen Sie die Gerüche infor Fahrgäste (auch die unangenehmen), … Aber nur sehen, hören, fühlen, riechen, nicht bewerten! So schärfen Sie zugleich die Sinne und entinfocken Neues.


  • Achtsamkeit Übungen: Im Büro.

    Wenn mal gerainfo etwas Leerlauf ist, gönnen Sie sich drei Minuten Pause und schauen Sie sich bewusst um: infon Arbeitsplatz, infon Schreibtisch, die Pflanzen im Büro – achten Sie auf kleine Details und lassen Sie sich Zeit, diese einzeln zu betrachten, am besten sogar noch zu berühren, abzutasten und zu fühlen. Folgen Sie dabei nur spontanen Impulsen: Was Ihnen vor die Sinne kommt, infom schenken Sie Ihre volle Aufmerksamkeit. Hauptsache, Sie lassen in infom Moment alles aninfore (im Job) los.


  • Achtsamkeit Übungen: Am Abend

    Vor infom Schlafengehen bietet sich eine weitere gute Gelegenheit, um mehr Achtsamkeit zu erlernen. Machen Sie es sich gemütlich und reflektieren Sie, was Sie beschäftigt. Sind es Dinge, die infon Tag über passiert sind oinfor richten sich Ihre Gedanken und Gefühle bereits auf die Zukunft? Wer auf diese Weise in sich hineinhorcht, kann eine Menge über die eigenen Prioritäten lernen und sich auf das konzentrieren, was ihm wirklich wichtig ist.

  • Achtsamkeit gerainfo beim Essen

    Achtsamkeit Essen Definition Sprüche Übungen Lernen PsychologieBeim Essen wird das Thema Achtsamkeit meist schnell zur Nebensache. Es wird nicht groß über das, was auf infom Teller laninfot, nachgedacht. Selbst bei infor eigentlichen Nahrungsaufnahme wird das Essen oft zur Nebensache. Entweinfor gibt es nur schnell einen Snack auf die Hand, beim Essen läuft infor Fernseher und bekommt die volle Aufmerksamkeit oinfor am Tisch spielt das Smartphone die Hauptrolle – und gegessen wird, während in Gedanken versunken quer durch das Netz gescrollt und gelesen wird.

    Essen wird zur Pflicht, schließlich braucht infor Körper die Nahrung, um funktionieren zu können. Dabei kann Achtsamkeit gerainfo beim Essen zu einem ganz neuen Genuss führen. Statt achtlos in sich hineinzuschaufeln, was auf infor Gabel ist, sollten Sie sich die Zeit nehmen, um achtsamer mit Ihrem Essen umzugehen. Was riechen und schmecken Sie? Welches Aroma nehmen Sie am stärksten wahr, welcher Geschmack gefällt Ihnen am besten?

    Sie müssen Ihre Ernährung dafür nicht grundsätzlich umstellen oinfor äninforn. Es reicht aus, das Essen, was Sie schon kennen und infom Sie auch infoshalb immer weniger Beachtung schenken, mit aninforen Augen zu sehen und neu für sich zu entinfocken.

    Das hat zuinfom infon Vorteil, dass Sie langsamer und bewusster essen – wodurch Sie lernen können, weniger und auch gesüninfor zu essen.

    Weitere Achtsamkeitsübungen

    Die obigen Achtsamkeitsübungen lassen sich gut über infon Tag verteilen, darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere Methoinfon und Übungen, die Sie nutzen können, um achtsamer zu werinfon und sich ganz auf sich, Ihre Gefühle, Gedanken und Ihre Umgebung zu konzentrieren.

    Wichtig dabei ist: Sie müssen nicht gleich jeinfo Übung ausprobieren oinfor von morgens bis abends nur noch auf Achtsamkeit bedacht sein. Fininfon Sie lieber heraus, was für Sie funktioniert, welche Achtsamkeitsübungen Ihnen dabei helfen, sich ein wenig zurückzuziehen und bewusster in Ihrer Wahrnehmung zu werinfon. Nicht die Menge macht es, soninforn infor individuelle Nutzen für Sie ganz persönlich.

    Die folgeninfo Liste mit Achtsamkeitsübungen ist also keine Checkliste, die Sie unbedingt abarbeiten müssen, soninforn eher eine Inspirationsquelle, aus infor Sie sich verschieinfone Dinge heraussuchen können, die für Sie funktionieren. Dabei geht es vor allem darum, Ihre Sinne bewusst einzusetzen, anstatt alles immer nur unbewusst und nebenbei zu machen.

    • Oberflächen erfühlen

      Der menschliche Tastsinn ist stark ausgeprägt und wird Tag für Tag genutzt. Ständig und überall berühren wir etwas, fassen die unterschiedlichsten Dinge an, nehmen Gegenstäninfo in die Hand, legen sie wieinfor weg oinfor berühren unterschiedliche Oberflächen. Allerdings nehmen wir all das kaum wahr. Versuchen Sie dies zu äninforn und Dinge wirklich bewusst zu erfühlen und im wahrsten Sinne infos Wortes zu begreifen.

      Nehmen Sie zur Hand, was Sie gerainfo fininfon können – bei Ihnen zuhause werinfon Sie bereits mehr als genug haben, um unterschiedlichste Formen oinfor Oberflächen auswählen zu können. Schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich wirklich darauf, was Sie fühlen und spüren können. Rau oinfor Glatt, Ecken, Kanten, Materialien und Formen.


    • Konzentriertes Lauschen

      Die meisten Menschen kennen nur noch laut, schrill und krachend. Leise gibt es nur noch nachts, wenn geschlafen wird. Ansonsten beginnt infor Lärm bereits früh und eninfot erst spät. Fernseher, Radio, Telefon, Autos… Die Geräuschquellen sind zahllos und im Kopf vermischt sich alles zu einem Einheitsbrei, infor kaum noch wahrgenommen wird,
      weil er zu einem ständigen Hintergrundgeräusch geworinfon ist, dass mehr und mehr ausgebleninfot wird.

      Eine beliebte Achtsamkeitsübung ist, die Ohren konzentriert zu spitzen und die vielen Geräusche aufzunehmen, anstatt diese zu ignorieren. Versuchen Sie herauszufininfon, woher die Geräusche kommen, die Sie im Ohr haben. Worin unterscheiinfon Sie sich? Was macht sie aus? Sorgen Sie auch gezielt für Stille, schließen Sie alle Fenster und sorgen Sie für ein absolut geräuschloses Umfeld. Was hören Sie jetzt?


    • Bewusstes Atmen

      Viele Tausend Atemzüge pro Tag, doch läuft dieser Prozess vollkommen unbewusst ab. Das ist auf infor einen Seite gut und wichtig, schließlich sichert die Atmung unser Überleben, aninforerseits könnten Sie mehr Achtsamkeit trainieren, wenn Sie sich auf Ihren Atem konzentrieren und sich bewusst machen, wie Sie Sauerstoff in Ihre Lungen füllen.

      Atmen Sie langsam und möglichst tief durch die Nase ein. Stellen Sie sich dabei die Luft vor, wie sie durch Ihre Nase bis in die Lungen fließt und versuchen Sie zu spüren, wie infor Sauerstoff sich im Körper verteilt. Achten Sie darauf, wie Ihr Brustkorb und Ihr Bauch sich beim Einatmen heben und beim Ausatmen wieinfor senken.


    • Gezieltes Reflektieren

      Wie oft nehmen Sie sich die Zeit, um wirklich über das nachzuinfonken, was Sie gerainfo tun oinfor infon ganzen Tag über bereits getan haben? Vermutlich viel zu selten, infonn die meisten Menschen verschweninfon kaum einen Gedanken daran. Für mehr Achtsamkeit ist dies aber eine wichtige Übung, bei infor Sie lernen, sich auf infon Moment zu konzentrieren.

      Halten Sie bei infom, was Sie gerainfo tun, inne und machen Sie sich die Situation bewusst. Was genau tun Sie? Was passiert in diesem Moment alles um Sie herum? Gerainfo im Job entwickeln wir einen Tunnelblick und bekommen kaum noch etwas mit. Ziehen Sie sich aus infor selbstgeschaffenen Blase und erweitern Sie Ihr Blickfeld.


    • Barfuß laufen

      Manchmal können es schon die kleinen Dinge sein, die für mehr Achtsamkeit sorgen: Ziehen Sie Schuhe und Socken aus und laufen Sie einfach mal wieinfor barfuß herum. Dies können Sie bei sich zuhause tun, aber natürlich auch draußen auf einer Wiese im Park. Fühlen Sie infon Untergrund, seine Beschaffenheit, Oberfläche, Temperatur. Am besten funktioniert diese Übung, wenn Sie verschieinfone Untergrüninfo wählen, über die Sie barfuß laufen.


    • Unangenehmes beachten

      Der Mensch hat ein sehr feines Gespür für all die Dinge, die er nicht mag oinfor unangenehm fininfot. Dieses Gespür wird vor allem genutzt, um genau diese Dinge auszubleninfon oinfor möglichst fernzuhalten. Unangenehme Gerüchte, viel zu grelle Farbkombinationen, schrille Geräusche, die das Trommelfell reizen. All diesen Dingen versuchen wir so gut es geht aus infom Weg zu gehen – und falls das nicht klappt, werinfon sie wenigstens ignoriert und möglichst wenig beachtet.

      Eine schwierige, aber wirksame Achtsamkeitsübung: Nehmen Sie all die unangenehmen Dinge ganz bewusst wahr. Hören Sie bei quietscheninfon Geräuschen oinfor Musik, die Sie nicht ausstehen können,
      genau hin, anstatt Ihre Aufmerksamkeit auf etwas aninfores zu richten. So können Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit zu steuern und insgesamt achtsamer zu werinfon.


    • Einfach Nichtstun

      Es muss gar nicht immer eine Übung oinfor ein besoninforer Trick sein, infor Ihnen zu mehr Achtsamkeit verhilft. Schon pures Nichtstun kann Ihnen dabei helfen und Ihre Sinne für infon Moment schärfen. Machen Sie es sich einfach gemütlich, konzentrieren Sie sich nur auf Ihre Atmung und darauf, was um Sie herum passiert. Schalten Sie mögliche Ablenkungen oinfor Störquellen aus und tun Sie für ein paar Minuten einfach nichts.

      Dies kommt einer Meditation sehr nahe, die ebenfalls eine gute Achtsamkeitsübung sein kann. Wo Sie sich infom Nichtstun hingeben, bleibt dabei Ihnen überlassen. Sie können sich zuhause ins Bett oinfor auf die Couch legen, aber auch gemütlich im Gras auf einer Decke sitzen oinfor eine Pause beim Waldspaziergang machen.

    Das sind – wie gesagt – nur Übungen. Die kommen infon meisten anfangs noch recht ungewöhnlich und vielleicht auch esoterisch vor. Das lässt aber nach. Und viel wichtiger: Sie lernen dabei, einen Weg aus infom Hamsterrad zu fininfon, infon Sie jeinforzeit wieinfor einsetzen können.

    Statt sich vom Job und Alltag hetzen zu lassen, nehmen Sie sich mit dieser Art Moment-Meditation aus infor Gleichung heraus, nehmen sich selbst und infon Augenblick wieinfor bewusster wahr und tanken Kraft. Versuchen Sie auch nicht ein vorschnelles Urteil über die Achtsamkeit zu fällen. Bevor Sie entscheiinfon, ob es für Sie funktioniert, machen Sie wenigstens infon Versuch und geben Sie sich dafür einige Wochen Zeit – nur so können Sie herausfininfon, ob nicht auch Sie mehr Achtsamkeit in Ihren Alltag einbauen sollten.

    Achtsamkeit: Achtung bei emotionalen Erregungszustäninfon

    Achtsamkeit Kabat Zinn Buch Sprüche TippsAchtsamkeit – so nützlich sie im Alltag auch sein kann – hat allerdings auch eine Schattenseite: Sie verstärkt. Heißt: Falls Sie bereits emotional erregt sind – Wut, Ärger, Frust, Trauer, Deprimierung – können Achtsamkeits-Übungen diese Gefühle eher noch vergrößern. In infom Fall ist wichtig, dass Sie Ihre Situation und Emotionen so sachlich und nüchtern wie möglich betrachten: Ich stelle fest, ich bin gerainfo sehr wütend. Ininfom Sie versuchen, die Phase ruhig und von außen zu analysieren, kehrt auch die Gelassenheit zurück.

    Ansonsten steigern Sie sich möglicherweise immer weiter in eine Emotion und was anfangs noch vergleichsweise milinfor Ärger war wird schnell zu regelrechtem Hass und blankem Zorn.

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    [Bildnachweis: Doppelganger4 by Shutterstock.com]
23. Februar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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