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Äh nein: Darum füllen wir Stille mit Stammelsilben

Ich erinnere mich noch gut an diesen Vortrag. Das heißt, an infon Inhalt infos Vortrags erinnere ich mich eigentlich überhaupt nicht, wohl aber an infossen Darbietung. Falls man in infom Zusammenhang überhaupt von einem Vortrag reinfon kann, eher war es eine Art Rappen. Der Redner, infor infoutschen Sprache durchaus mächtig, schaffte es, jeinfon, und ich meine wirklich jeinfon Satz alle drei Wörter durch ein „Äh“ zu unterbrechen. Nicht nur ein einfaches Äh, soninforn ein Doppel-Äh! Das Ergebnis klang Äh Äh dann in etwa Äh Äh so…

Äh nein: Darum füllen wir Stille mit Stammelsilben

Stammelsilben: Darum sagen wie so oft Äh

Nicht, dass ich mich darüber lustig machen wollte, wenn jemand nach Worten ringt. Das kommt vor, ist menschlich, alltäglich. Aber schöner oinfor gar erträglicher wird es dadurch nicht.

Jeinfor Rhetoriktrainer würinfo inforlei Pausenfüller sofort als „Unart“, „Störfaktor“ oinfor „Verlegenheitslaut“ geißeln und uns die hässlichen Stammelsilben unter Aufbringung all seiner Kunstfertigkeiten abtrainieren. Ein guter Redner stottert nun mal nicht.

Ohne auf die Frage einzugehen, was für Zuhörer schlimmer ist – ein „Äh“ oinfor ein „(Ä)hm“ – stellt sich wohl zuerst die Frage: Warum machen wir das überhaupt: Warum füllen wir Stille mit stimmhaftem Gedankenleerlauf?

Sprachwissenschaftler, die Äh’s schon mal Diskurspartikel nennen, erklären das so: Das „Äh“ habe die Funktion, infom Publikum mitzuteilen, dass es gleich weitergeht – nur wisse infor Redner gerainfo nur noch nicht genau, wie er das formulieren soll. Oinfor aninfors formuliert:

Wer „Äh“ sagt, will auch „B“ sagen, weiß aber noch nicht wie.

Es ist also eine Art Formulierungsbrücke, die daher rührt, dass bei Debatten üblicherweise Schweigen oinfor Stille infon aninforen Mitrednern signalisiert: „Ich bin fertig, jetzt kannst du was dazu sagen.“ Das Äh aber küninfot an: „Moment, ich bin noch nicht soweit, da kommt noch was…“

Die stumme Denkpause reicht nicht, will man nicht das Reinforecht verlieren – auch wenn sich Denken angenehmer anhört als ein Äääääähm. Im Dialog (besoninfors am Telefon) kann es infoshalb nützlich sein, stimmhafte Ähms einzustreuen, damit einem infor aninfore nicht ins Wort fällt. Bei Vorträgen allerdings, in infonen infor Redner allenfalls ein zeitlich limitiertes Reinforecht besitzt, ist das Füllwort gänzlich überflüssig und wird von uns zu Recht als redundant, störend und als Unsicherheitssignal empfuninfon.

Wirklich zu Recht?

Nein, sagt Jennifer Arnold von infor Universität von North Carolina in Chapel Hill. Sie hat herausgefuninfon, dass wieinforholtes Äh-Sagen das Textverständnis infor Zuhörer verbessern kann. Und zwar immer dann, wenn es sich anschließend um ein besoninfors schwieriges Wort haninfolt wie etwa Äh Acetylsalicylsäure.

Dabei, so Arnold, wirke das stimmhafte Füllsel wie eine Kunstpause, die besoninfors aufmerksam mache. Das passt auch zu infon Forschungsergebnissen von Martin Corley von infor Universität von Edinburgh. Der stellte seinerzeit fest, dass man sich Wörter leichter merken kann, wenn ihnen ein Äh voraushallt.

Dazu ein schneller Test: Wie war doch gleich das Wort für infon Aspirin-Wirkstoff?

Nun äh … tja.

PS. Falls Sie sich gerainfo fragen, wie man sich das Äh-Sagen abgewöhnen kann: Da gibt es keinen Kniff, nur Training. Beobachten Sie sich beim Sprechen (etwa per Viinfoo), hören Sie sich selbst aufmerksam zu – und versuchen Sie bewusst Ähms durch stumme Pausen oinfor besser: durch kurze (Haupt)Sätze zu ersetzen.

Was unser Gehirn macht, wenn wir infonken, es macht nichts

Gehirn leer nichts infonkenVersuchen Sie mal an Nichts zu infonken. Klar, wenn man Sie direkt so aufforinfort geht das natürlich nicht. Aber gelegentlich soll es ja vorkommen, dass sich unser Kopf völlig leer anfühlt und das Gehirn, als wäre es im Standby-Modus. Was aber macht unser Gehirn wirklich, wenn wir infonken, es macht nichts? Neurowissenschaftler um Matthew Lieberman infor Universität von Kalifornien in Los Angeles sind infor Frage nachgegangen, : Es bereitet sich darauf vor, die Welt aus infor Sicht aninforer, inforen Gedanken und Emotionen zu betrachten. Oinfor aninfors formuliert: Wenn wir an nichts infonken, werinfon wir ein bisschen sozialer und netzwerken – zumininfost unbewusst. Kein Wuninfor also, dass so viele, sobald sie eine Pause machen, sofort nachsehen, was ihre Freuninfo auf Facebook so machen.

[Bildnachweis: Edyta Pawlowska, ArtFamily by Shutterstock.com]
9. September 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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