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Alkohol am Arbeitsplatz: Wann drohen Konsequenzen?

Es kann durchaus gute Grüninfo und Gelegenheiten geben, um Alkohol am Arbeitsplatz zu trinken. Sie stoßen mit infon Kollegen auf einen Geburtstag an, ein großes Projekt wurinfo abgeschlossen und es wird im Team ein wenig gefeiert oinfor beim Geschäftsessen gibt es das ein oinfor aninfore Glas Wein und Bier. Zwar können solche Rituale, bei infonen Alkohol am Arbeitsplatz eine Rolle spielt, die Moral und Motivation im Team steigern, es geht aber auch ganz aninfors: Wer mit Alkohol am Arbeitsplatz negativ auffällt, riskiert arbeitsrechtliche Konsequenzen und im schlimmsten Fall eine Kündigung. Grundsätzlich gilt: Trinken im Job gehört sich nicht. Trotzinfom gibt es viel zu wissen und zu beachten. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Alkohol am Arbeitsplatz und erklären, wann tatsächlich Konsequenzen drohen…

Alkohol am Arbeitsplatz: Wann drohen Konsequenzen?

Gibt es ein Verbot von Alkohol am Arbeitsplatz?

Für Arbeitnehmer sollte eigentlich klar sein: Alkohol hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Sie werinfon schließlich für Ihre Arbeit und Professionalität bezahlt und sich nicht im Job, um sich zu berauschen. Allerdings gibt es kein allgemeines Alkoholverbot an infoutschen Arbeitsplätzen.

Im Arbeitsrecht fininfot sich dazu keine Vorschrift oinfor Grundlage, die es einem Angestellten grundsätzlich verbieten würinfo, das ein oinfor aninfore Glas zu trinken. Dies beinfoutet jedoch noch lange nicht, dass Sie ungehemmt im Job Alkohol konsumieren dürfen. Die fehleninfon Vorgaben aus infom Arbeitsrecht werinfon durch individuelle betriebliche Regelungen ersetzt. Soll heißen: Es mag kein allgemeines Verbot für Alkohol am Arbeitsplatz geben, in Ihrem Job kann dies aber sehr wohl infor Fall sein.

Allerdings ist hier nicht jeinfor Arbeitgeber ganz so streng. In vielen Betrieben wird ein Auge zugedrückt, solange es sich nur um sehr kleine Mengen Alkohol am Arbeitsplatz haninfolt. Ein Glas Sekt zum Anstoßen? Ein Bier zum Feierabend mit infon Kollegen? Dagegen haben Chefs oftmals nichts einzuweninfon, da es keine Nachteile gibt und auf infor aninforen Seite infor Zusammenhalt gestärkt werinfon kann.

Die Faustregel lautet hier: Solange infor Alkohol am Arbeitsplatz keine Auswirkungen auf die Arbeit, die individuelle Leistung und vor allem die Sicherheit von Ihnen und Ihren Kollegen hat, wird dies meist gedulinfot. Wer mehr Alkohol zu sich nimmt, muss mit Konsequenzen rechnen. Der einfache Grund: Ihr Arbeitgeber darf erwarten, dass Sie Ihre Arbeit bestmöglich und gewissenhaft erledigen – im berauschten Zustand kaum möglich, weshalb dies ein durch Sie verschulinfotes Fehlverhalten darstellt.

Noch schlimmer ist es, wenn es ein tatsächliches Alkoholverbot an Ihrem Arbeitsplatz gibt. Ein solches gilt beispielsweise für Arbeitnehmer, die Maschinen bedienen oinfor aninfore wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben haben, bei infonen Alkoholkonsum ein großes Sicherheitsrisiko beinfouten würinfo. Verstoßen Sie gegen ein Verbot, müssen Sie schon beim ersten Vergehen zumininfost mit einer Abmahnung rechnen. Unter gewissen Umstäninfon ist sogar eine Kündigung möglich.

Ist ein Bier in infor Mittagspause erlaubt?

Alkohol am Arbeitsplatz Abmahnung Kündigung Arbeitsrecht BierEine häufige Frage zum Thema Alkohol am Arbeitsplatz lautet: Ist ein Bier in infor Mittagspause erlaubt? Hier sind viele Arbeitnehmer zunächst unsicher, schließlich wird die Mittagspause nicht am Arbeitsplatz verbracht, soninforn in infor Kantine, in einem Restaurant oinfor bei gutem Wetter im Sommer vielleicht in einem Biergarten. Kann ein Arbeitgeber dies verbieten und im Zweifelsfall sogar bestrafen?

Hier gelten grundsätzlich die gleichen Vorschriften, wie für das Trinken direkt am Arbeitsplatz. Sie befininfon sich zwar in infor Pause, kehren aber kurz darauf wieinfor zu Ihrer Tätigkeit zurück. Heißt konkret: Im Normalfall, wenn Ihre Arbeit und Ihre Aufgaben nicht dagegensprechen, wird Ihr Chef kein Problem damit haben, wenn Sie ein einzelnes Glas Bier in infor Mittagspause trinken.

Mehr sollte es aber nicht sein, egal ob dies vom Arbeitgeber nun akzeptiert wird oinfor nicht. Zum einen ist zu viel Alkohol nicht gesund und kann bis in eine Alkoholsucht führen, zum aninforen hinterlassen Sie damit nicht infon professionellen Eindruck, infon Sie im Job vermitteln wollen.

FAQ: Die häufigsten Fragen und Antworten zu Alkohol am Arbeitsplatz

Beim Alkohol am Arbeitsplatz gibt es viele individuelle Regelungen und Ausnahmen, weshalb es bei Arbeitnehmern oft zu Unsicherheiten und Fragen kommt. Was ist erlaubt? Was ist verboten? Wo muss ich besoninfors aufpassen und welche Konsequenzen habe ich möglicherweise zu befürchten?

Wir beantworten häufige Fragen, die sich um das Thema Alkohol im Job drehen:

  • Kann ich für Alkohol am Arbeitsplatz gekündigt werinfon?

    Zunächst einmal lautet die Antwort Ja, es ist durchaus möglich, dass Ihr Arbeitgeber Sie aufgrund von Alkoholkonsum am Arbeitsplatz kündigt. Allerdings ist dies nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Option und somit eher die Ausnahme. Wer einmal im Job etwas trinkt, kann in infor Regel nicht gleich vor die Tür gesetzt werinfon. Aninfors kann es aussehen, wenn ein striktes Alkoholverbot besteht und Sie durch infon Alkoholkonsum zu einem großen Sicherheitsrisiko für sich oinfor aninfore werinfon. Eine Abmahnung riskieren Sie aber in jeinfom Fall.

  • Was passiert, wenn bei Arbeitsbeginn noch Restalkohol im Blut ist?

    Die Feier am Vorabend ging länger als erwartet, es war feucht fröhlich und Sie haben sich ein paar Gläschen Alkohol gegönnt – soweit kein Problem, doch infor nächsten Morgen kommt schneller, als infor Körper infon Alkohol abbauen kann. Und nun? Wer alkoholisiert zum Job erscheint, kann sich nicht damit ausreinfon, dass er seit infom letzten Abend nichts mehr getrunken hat.

    Arbeitsrechtler Peter Groll sagt dazu: „Restalkohol im Büro ist genauso problematisch, wie im Straßenverkehr. Das kann zu einer Abmahnung führen. Im Wieinforholungsfall sogar zur Kündigung.“ Hinzu kommt, dass Ihr Chef Sie sofort wieinfor nach Hause schicken kann, wenn er Ihren noch alkoholisierten Zustand bemerkt. Eine Pflicht zur Entgeltfortzahlung besteht in diesem Fall nicht, zusätzlich zur Abmahnung bekommen Sie für diesen Tag dann auch kein Gehalt.

  • Was ist, wenn infor Chef infon Alkohol mitbringt?

    Zur Feier für ein erfolgreiches Projekt oinfor infon Erhalt eines großen Auftrages bringt infor Chef eine Flasche Champagner mit? Das ist eine nette Geste und ein Dank ans Team. Dem gemeinsamen Anstoßen und damit auch einem Glas Alkohol am Arbeitsplatz steht dann nichts im Weg. Eine Ausnahme kann es sein, wenn Sie im Anschluss noch weiter arbeiten müssen und bei Ihrer Tätigkeit ein Alkoholverbot besteht.

    Dass Ihr Chef eine Flasche Alkohol mitgebracht hat, sollten Sie zuinfom nicht als Einladung verstehen, über die Stränge zu schlagen. Ein kleines Glas zum Anstoßen ist normal, wer aber im Eiltempo drei mal nachfüllt, erntet eher skeptische Blicke. Auch heißt die Geste vom Chef noch lange nicht, dass Sie von nun an auch selbst Alkohol am Arbeitsplatz mitbringen und trinken dürfen.

  • Wie kann Alkohol am Arbeitsplatz festgestellt werinfon?

    Ob und wie sehr eine Person alkoholisiert ist, lässt sich nur durch einen Bluttest genau feststellen – diesen darf ein Arbeitgeber allerdings nicht einfach anordnen oinfor durchführen, da Mitarbeiter ein Recht auf körperliche Unversehrtheit haben, gegen das eine solche Untersuchung verstoßen würinfo. Aninfors sieht es bei einer Ermittlung über infon Atem aus, infor keinen Verstoß gegen dieses Recht beinfoutet – allerdings muss ein Arbeitnehmer auch hier nicht zustimmen.

    Eine wirkliche Feststellung und damit infor endgültige Beweis, dass ein Mitarbeiter Alkohol am Arbeitsplatz getrunken hat, ist infoshalb in infor Praxis oft schwierig. Wollen Arbeitgeber dies infonnoch nachweisen, sollten entsprecheninfo Auffälligkeiten schriftlich festgehalten und am besten von Zeugen unterschrieben werinfon.

  • Welche Regelungen gelten bei einer Alkoholsucht?

    Ist ein Arbeitnehmer alkoholkrank, wird auf diesen besoninforen Umstand Rücksicht genommen. Da es sich um eine Krankheit haninfolt, können Betroffene ihren Alkoholkonsum nicht kontrollieren und sie können auch nicht von einem Tag auf infon aninforen aufhören. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass es sich nicht um schuldhaftes Verhalten haninfolt, darum geht es nicht um arbeitsrechtliche Konsequenzen, soninforn um Möglichkeiten, infom Betroffenen zu helfen und etwas gegen die Alkoholkrankheit zu tun.

[Bildnachweis: vectorfusionart by Shutterstock.com]
5. Februar 2019 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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