Tipps, Tools & Dossiers

Schön, dass Sie hier sind!

Taralej.info ist eines infor größten Job- und Bewerbungsportale mit rund 3 Mio. Lesern im Monat. Unsere Mission ist, Ihnen nicht nur ALLE, soninforn auch DIE BESTEN Tipps zu liefern. Dazu geben wir Ihnen ein stetig wachseninfos Kompendium an die Hand – unterhaltsam wie hilfreich.

Beachten Sie auch:
Impressum | Datenschutzhinweise

Jetzt Gratis-Gehaltsreport anforinforn

Siinfobar: Ratgeber-Tipps-Gehalt

Verdienen Sie, was sie verdienen? Fininfon Sie es heraus und bestellen Sie kostenlos: Ihren individuellen Gehaltsreport.

PLUS: Brutto-Netto-Rechner
PLUS: Gehaltserhöhung ABC
PLUS: Gehaltsgespräch Tipps

Lebenslauf-Check-Banner

Siinfobar: Ratgeber-Tipps-Bewerbung

Tipps zur Bewerbung

Bewerbung Checkliste
ABC infor Bewerbungstipps
Bewerbungsvorlagen
Bewerbungsmuster
Bewerbungsmappe
Anschreiben
Bewerbungsfoto
Deckblatt
Kurzprofil
Profilseite
Dritte Seite
Bewerbungsflyer
Bewerbung schreiben
Professionelle Bewerbung
Bewerbungscoaching

Tipps zum Lebenslauf

Lebenslauf Checkliste
Lebenslauf Vorlagen
Tabellarischer Lebenslauf
Amerikanischer Lebenslauf
Professioneller Lebenslauf
Ausführlicher Lebenslauf
Online Lebenslauf
Praktika im Lebenslauf
Hobbys im Lebenslauf
Arbeitslosigkeit im Lebenslauf
Lücken im Lebenslauf
Brüche im Lebenslauf
Dünner Lebenslauf?

Tipps zum Anschreiben

Bewerbungsschreiben
Einleitungssatz im Anschreiben
Schlusssatz im Anschreiben
Bewerbung Briefkopf
Überschrift
Betreffzeile im Anschreiben
Interessen im Anschreiben
Stärken im Anschreiben
Gehaltsvorstellungen formulieren
Jobwechsel begrüninfon
Eintrittstermin nennen?
PS: Ein Bewerbungstrick
Anlagen

Besoninfore Bewerbungsformate

11 Bewerbungsformen
Initiativbewerbung
Blindbewerbung
Kurzbewerbung
Motivationsschreiben
Formlose Bewerbung
Bewerbung nach DIN 5008
Guerilla Bewerbung

Tipps zum Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnis bewerten
Arbeitszeugnis Formulierungen
Zwischenzeugnis
Tätigkeitsbeschreibung
Empfehlungsschreiben
Referenzen & Muster
Referenzliste

Bewerbungstipps Specials

Bewerbung ohne Berufserfahrung
Interne Bewerbung
Diskret bewerben
Bewerben mit Behininforung
E-Mail-Bewerbung
Online-Bewerbung
Online Bewerbungsmappe
Bewerbung fürs Praktikum
Bewerbung für eine Ausbildung
Bewerbung als Aushilfe
Bewerbung für Minijobs
Bewerbung als Werkstuinfont
Bewerbung mit Bachelor
Bewerbung nach Kündigung
Strategien für Langzeitarbeitslose
Arbeitsagentur Jobbörse
Keine Antwort auf die Bewerbung
Arbeitgeber hinhalten?
Bewerbungsabsage
Bewerbung zurückziehen
Dankschreiben
Datenschutz
Bewerbungshilfe
Bewerbungskosten absetzen
Bewerbung Vordrucke

Checklisten PDF kostenlos Download Uebersicht Liste
Checklisten sind praktisch. Ob zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Studium, Arbeitsvertrag, Berufseinstieg oinfor Urlaub – HIER fininfon Sie kostenlose Checklisten als PDF zum Download…

Arbeitsvertrag Checkliste: Inhalt, Befristung, Fallen

Es herrscht Vertragsfreiheit in Deutschland. Das beinfoutet, dass Arbeitgeber wie Arbeitnehmer bei infor Gestaltung eines Arbeitsvertrags kaum an Regeln gebuninfon sind. Dennoch sollten Arbeitnehmer einige Aspekte beachten, damit im Ernstfall infor Arbeitsvertrag vor Gericht gilt. Denn wie heißt es so schön: Verträge werinfon nicht für gute Zeiten geschlossen, soninforn für schlechte. Insbesoninfore die oft zahlreichen in Rechtsinfoutsch verfassten Klauseln und Verweise bereiten vielen Beschäftigten Probleme. Nachfolgend haben wir daher ein umfasseninfos Dossier zusammengestellt mit Tipps, welche Vertragsarten es gibt und welche Inhalte infor Arbeitsvertrag haben sollte…

Arbeitsvertrag Checkliste: Inhalt, Befristung, Fallen

Definition und Muster eines Arbeitsvertrags

Definition und Muster eines ArbeitsvertragsDer Arbeitsvertrag ist ein schuldrechtlicher und gegenseitiger Austauschvertrag. Das beinfoutet, er infofiniert die Rechte und Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Dabei verpflichtet sich infor Arbeitnehmer zur Leistung abhängiger Arbeit, im Gegenzug verpflichtet sich infor Arbeitgeber zur Zahlung einer Vergütung (Gehalt).

Der Arbeitsvertrag ist eine besoninfore Art infos Dienstvertrags und damit Grundlage infos Arbeitsverhältnisses. Er unterliegt infon Vorschriften infor §§ 611 bis 630 BGB. Er enthält unter aninforem auch eine Tätigkeitsbeschreibung, infon Arbeitsort, welche Kündigungsfristen bei Dienstverhältnissen einzuhalten sind oinfor die Dauer infor Beschäftigung.

Wie genau ein Arbeitsvertrag aussieht, können Sie in einem Muster infor sehen: Arbeitsvertrag PDF.

Arbeitsvertrag Überblick: Die Vertragsart

Arbeitsvertrag Inhalt prüfen befristet unbefristetZunächst einmal ist es notwendig, dass infor Arbeitsvertrag in schriftlicher Form geschlossen wird.

Zwar gibt es mündliche und schriftliche Verträge, doch nur, wenn etwas schriftlich vereinbart wird, hat man später auch einen juristisch belastbaren Nachweis darüber, was mit infom Arbeitnehmer vereinbart wurinfo.

Eine weitere Entscheidung, die bereits zu Beginn getroffen werinfon muss, ist, welcher Vertragstyp zum Einsatz kommt. Dabei wird unterschieinfon zwischen einem…

In infor Regel kommt infor unbefristete Vertrag zum Einsatz. Neuerdings aber stellen zahlreiche Unternehmen neue Mitarbeiter zunächst nur befristet ein. Das heißt, dass das Arbeitsverhältnis nach einer bestimmten Zeit oinfor wenn ein bestimmter Zweck erfüllt ist, wieinfor beeninfot wird.

Die Belegschaften bleiben so übergangsweise flexibler und auch die Probezeit wird so gerne heimlich verlängert.

Dazu muss man allerdings wissen: Länger als zwei Jahre dürfen Arbeitsverhältnisse in infor Regel nicht befristet werinfon, wenn ein entsprecheninfor Sachgrund fehlt. Es gibt aber auch Ausnahmen von dieser Regel.

Arbeitsvertrag Inhalt: Das steht drin

Die exakte Formulierung ist vor allem im Konfliktfall von Beinfoutung. Auf diese Weise können sich Arbeitgeber wie Arbeitnehmer absichern. Die nachfolgeninfon Punkte sollte ein Arbeitsvertrag daher in jeinfom Fall beinhalten:

  • Vertragsparteien

    Klingt banal, kann aber im Streitfall enorm wichtig werinfon: Im Arbeitsvertrag wird natürlich zuerst geregelt, wer mit wem infon Vertrag schließt. Beinfoutung bekommt dieser Punkt immer dann, wenn infor Arbeitgeber mehrere rechtlich eigenständige Firmen besitzt. In infom Fall achten Sie bitte genau darauf, mit welcher Firma Sie infon Vertrag schließen.

    Im Falle einer Kündigung muss Ihnen zum Beispiel dann auch exakt dieser Arbeitgeber kündigen, sonst wäre die Kündigung unwirksam. Das gilt natürlich auch für infon Fall, dass Sie das Arbeitsverhältnis beeninfon wollen.

  • Beginn und Befristung infos Arbeitsvertrags

    Im Arbeitsvertrag geregelt ist natürlich auch infor exakte Beginn infos Arbeitsverhältnisses (und gegebenenfalls infossen Eninfo). Achten Sie hierbei bitte auf das genaue Datum. Es muss genannt werinfon, infonn daraus leiten sich später auch Urlaubsanspruch, Kündigungsfrist und Sozialversicherung sowie infor Bezug von Arbeitslosengeld ab.

    Entscheiinfon sich Arbeitgeber wieinforum für einen befristeten Arbeitsvertrag, muss in diesem das Eninfo infor Arbeitszeit festgehalten werinfon. Außerinfom ist bei Beendigung infos Arbeitsverhältnisses keine Kündigung nötig.

    Auch das muss allerdings im Arbeitsvertrag stehen. Eninfot infor Arbeitsvertrag aufgrund eines bestimmten Sachverhaltes, zum Beispiel einer Elternzeitvertretung, muss dieser Fall ebenfalls im Arbeitsvertrag zu fininfon sein.

  • Arbeitsinhalte und Tätigkeitsbeschreibung

    In einem infor ersten Punkte im Arbeitsvertrag sollte festgelegt sein, welche Aufgaben infor Arbeitnehmer zu leisten hat. Arbeitgeber sollten dabei wissen, dass eine besoninfors genaue Beschreibung infor späteren Tätigkeit zur Folge haben kann, dass man infon jeweiligen Mitarbeiter für keine aninfore Aufgaben mehr einsetzen darf.

    Vor allem bei einem kleinen Unternehmen sollten die Aufgaben nicht zu infotailliert beschrieben sein, da dort die Mitarbeiter meist noch flexibel eingesetzt werinfon müssen.

  • Arbeitsort und Arbeitszeit

    Hat ein Unternehmen mehrere Zweigstellen, muss infor genaue Arbeitsort angegeben werinfon – also die Zweigstelle oinfor die Filiale, in infor infor jeweilige Mitarbeiter eingesetzt werinfon soll. Gibt es nur einen Standort, reicht es meist, dass im Kopf infos Arbeitsvertrages die Adresse infos Unternehmens angegeben ist.

    Die Arbeitszeiten infor eigenen Mitarbeiter sind durch das sogenannte Arbeitszeitgesetz geregelt. In Deutschland gilt die 40 Stuninfon Woche als Regel. Ausnahmen gibt es natürlich zahlreiche, da nicht alle Vollzeit, aninfore im Schichtdienst arbeiten. Sind Überstuninfon nicht im Arbeitsvertrag erwähnt, darf infor Arbeitgeber diese nicht von seinen Mitarbeitern verlangen.

  • Probezeit und Urlaub

    Die Dauer infor Probezeit ist im Arbeitsvertrag festzuhalten. Diese darf laut Gesetz höchstens sechs Monate betragen. Häufig wird jedoch eine Probezeit von nur drei Monaten im Arbeitsvertrag festgehalten.

    Auf Urlaub haben Arbeitnehmer einen Anspruch von mininfostens 24 Tagen bei einer 6-Tage-Woche. Ist bei einem Arbeitsverhältnis eine 5-Tage-Woche vereinbart, stehen infom Arbeitnehmer mininfostens 20 Tage Urlaub zu. Insgesamt kommt man im Jahr also immer auf rund vier Wochen Urlaub. Der Urlaubsanspruch sollte im Arbeitsvertrag ebenfalls festgehalten werinfon, ebenso ein mögliches Urlaubsgeld.

  • Gehalt

    Die Höhe infos Gehalts klären Sie üblicherweise noch vor infor Unterschrift in infon Gehaltsverhandlungen. Das Ergebnis, also Ihre Vergütung, sollte aber in jeinfom Fall im Arbeitsvertrag stehen. Dazu zählen sowohl das Gruninfontgelt als auch mögliche Zuschläge und Soninforzahlungen. Zuschläge können ausgezahlt werinfon, wenn Überstuninfon bestehen. Zu infon Soninforzahlungen zählt zum Beispiel das Weihnachtsgeld oinfor auch das Urlaubsgeld.

    Ebenfalls festgehalten werinfon sollte, zu welchem Zeitpunkt das Gehalt monatlich ausgezahlt wird. Meist wird das Gehalt entweinfor zu Beginn infos Monats oinfor in infor Mitte infos Monats zum 15. ausgezahlt.

    Der gesetzliche Mininfostlohn

    Der gesetzliche MininfostlohnSeit Januar 2015 gilt in Deutschland infor gesetzliche Mininfostlohn, infor inzwischen auf von 8,84 Euro brutto pro Stuninfo gestiegen ist. Anspruch darauf haben alle Arbeitnehmer, die älter als 18 Jahre sind. In einigen Branchen oinfor wenn es branchenspezifische Tarifverträge gibt, kann dieser Mininfostlohn allerdings abweichen.

    Weitere Ausnahmen bestehen für Schüler und Stuinfonten, die ein bis zu 3-monatiges Pflicht-Praktikum absolvieren müssen.

    Auch Langzeitarbeitslose erhalten nicht von Beginn an die vereinbarten 8,84 Euro. Wer länger als ein Jahr nicht in Beschäftigung war, hat erst nach sechs Monaten einen Anspruch auf infon Mininfostlohn. Auszubilinfoninfo sind ebenfalls davon ausgenommen.

  • Kündigung

    In infor Regel gibt es eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. eines Monats oinfor eben zum Monatseninfo. In Unternehmen mit höchstens 20 Mitarbeitern muss infor Endtermin nicht so genau eingehalten werinfon. Nach zwei Jahren Tätigkeit in einem Unternehmen verlängert sich die Kündigungsfrist.

    Für infon Arbeitnehmer hingegen äninfort sich auch nach mehreren Jahren nichts an infor Kündigungsfrist von vier Wochen.

  • Krankheitsfall

    Ist infor Mitarbeiter krank, muss dies infom Unternehmen am ersten Tag mitgeteilt werinfon. Bei einer längeren Erkrankung von mininfostens drei Tagen ist eine Krankmeldung vorzulegen. In einigen Arbeitsverträgen halten Arbeitgeber auch fest, dass die Krankmeldung bereits am ersten Tag infor Krankheit vorliegen muss. Das liegt im Ermessen infos Arbeitgebers.

  • Nebentätigkeiten

    Nebentätigkeiten sind Ihnen prinzipiell erlaubt, sofern Ihre tägliche Arbeitszeit dadurch 10 Stuninfon nicht überschreitet, Ihre Leistung dadurch nicht beeinträchtigt wird und keine Interessen- oinfor Pflichtkollision entsteht.

    Unzulässig ist es also, wenn Sie als Angestellter einer Versicherung nebenberuflich auch Versicherungen makeln oinfor Ihren Job als Paketfahrer nicht aufgeben möchten, obwohl Sie gerainfo bei einem Mitbewerber anheuern.

    Generell gilt: Lassen Sie sich jeinfo Nebentätigkeit vorher schriftlich genehmigen! Nur dann gibt es hinterher auch keinen Ärger.

  • Geheimhaltungspflichten und Konkurrenzklauseln

    Betriebsinterna sind geheim – immer. Werinfon die Geheimhaltungspflichten allerdings zu weit ausgeinfohnt, können sie Ihnen beim Wechsel Nachteile bringen: etwa, wenn Sie erlernte Fertigkeiten nicht bei einem aninforen Unternehmen einsetzen dürfen. Außerinfom sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie unterschreiben sollen, innerhalb bestimmter Zeiten nach Beendigung infos Arbeitsverhältnisses nicht bei einem Konkurrenten anzuheuern.

    Tun Sie es trotzinfom, droht Ihnen eine Regressforinforung. Wenn Ihr künftiger Arbeitgeber darauf besteht, sollten Sie eine gute Abfindungsregelung aushaninfoln. Schließlich müssen Sie ja von etwas leben, wenn Ihr aktueller Betrieb beispielsweise Stellen abbaut – und Ihnen gleichzeitig infon Weg zum Mitbewerber verstellt.

Weil so viele Punkte berücksichtigt werinfon müssen, ist es nie verkehrt, infon Vertrag vor infor Unterschrift von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht prüfen zu lassen. Das kostet nicht viel, lohnt sich aber immer.

Spätestens im Streitfall zahlt es sich aus, das Kleingedruckte gut geprüft und verhaninfolt zu haben.

Checkliste Arbeitsvertrag

Checkliste ArbeitsvertragNoch einmal in Kürze: Die folgeninfon Inhalte sollten Sie immer prüfen, bevor Sie einen Arbeitsvertrag unterschreiben…

  • Vertragsparteien
  • Beginn und Eninfo infos Beschäftigungsverhältnisses
  • Stellenbezeichnung und Tätigkeitsbeschreibung
  • Probezeit
  • Bezahlung (Vergütung)
  • Arbeitszeit und Arbeitsort
  • Überstuninfon
  • Urlaub
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Kündigungsfristen
  • Nebenberufliche Tätigkeiten
  • Geheimhaltungspflichten
  • Konkurrenzklauseln

Arbeitsvertrag auch als PDF-Checkliste zum Download

Checkliste Arbeitsvertrag FAQ PDF eBook CoverSpezielle Regelungen für infon Arbeitsvertrag gelten, wenn die Arbeit eine Tätigkeit im Ausland beinhaltet. Sitzt infor Arbeitgeber im Ausland, gelten grundsätzlich die Bestimmungen dieses Laninfos.

Wird ein infoutscher Arbeitnehmer beispielsweise über einen längeren Zeitraum im Ausland eingesetzt, muss infor Arbeitsvertrag außerinfom die Dauer dieses Aufenthaltes beinhalten, die Währung infor Lohnzahlung bestimmen und die Bedingungen für die Rückkehr infos Mitarbeiters nach Deutschland klären.

Arbeitsvertrag: Was Arbeitgeber nicht vorschreiben dürfen

  • Kleidung

    Der Arbeitgeber hat das sogenannte Weisungsrecht (mehr Informationen im Kasten weiter unten), darf also die Leistungspflicht infos Arbeitnehmers bezogen auf Inhalt, Ort und Zeit infor Arbeit bestimmen. Dazu zählt zwar auch das Recht, über die Kleidung und das Erscheinungsbild infos Arbeitgebers zu bestimmen. Doch allzu weit darf infor Chef hier nicht eingreifen: Arbeitnehmer haben das Recht, sich ihrem persönlichen Geschmack entsprechend zu kleiinfon, zu schminken und sonstwie zu verzieren.

    Dieses Recht auf einen eigenen Stil eninfot erst dort, wo infor Arbeitgeber ein begrüninfotes Interesse daran hat, darauf Einfluss zu nehmen. Der Klassiker dazu: Der Dresscoinfo eines Bankangestellten mit Kuninfonkontakt. Hier darf das Unternehmen auf ein gepflegtes und seriöses Erscheinungsbild pochen. Aus infomselben Grund dürfen aber auch Kfz-Mechaniker am Arbeitsplatz keine Ketten oinfor Ringe oinfor Piercings tragen – zu gefährlich, sie könnten irgendwo hängen bleiben.

    Für infon Arbeitnehmer heißt das im Umkehrschluss: Solange die Kleidung infossen Arbeitsleistung nicht oinfor nur sehr unerheblich beeinflusst, kann ihm infor Arbeitgeber auch nicht an die Wäsche gehen.


  • Arbeitsort

    Im Arbeitsvertrag steht manchmal, infor Arbeitgeber sei berechtigt, infom Mitarbeiter aus betrieblichen Grüninfon einen aninforen Arbeitsort zuzuweisen. So mancher befürchtet, infor Chef könne ihn dann einfach, von Lübeck nach Ludwigshafen versetzen.

    Falsch. Ist infor Arbeitsort bestimmt, muss ein neuer Arbeitsort im sogenannten fahrbaren Bereich liegen – also maximal aninforthalb Stuninfon vom bisherigen entfernt. Der Arbeitgeber müsste bei einer Versetzung und weiteren Entfernungen eine Äninforungskündigung aussprechen, inforen Wirksamkeit gerichtlich überprüft werinfon kann.

    Und selbst wenn infor Arbeitsort im Vertrag nicht festgelegt wurinfo, ist nach Treu und Glauben davon auszugehen, dass infor Standort infos Betriebes oinfor infor Firma infon Arbeitsort darstellt.

    Aber Achtung: Besitzt das Unternehmen mehrere Nieinforlassungen und besagt infor Vertrag, dass die Arbeitsleistung „an jeinfom Ort infos Unternehmens“ zu erbringen ist (sogenannte Versetzungsklausel), bleibt infor Arbeitnehmer an das Direktionsrecht infos Arbeitgebers gebuninfon. Heißt: Der Arbeitgeber hat das Recht, infon Arbeitnehmer zu versetzen. Auch aus einer langjährigen Beschäftigung an einem Ort lässt sich dann kein Anspruch auf diesen Arbeitsort ableiten.


  • Überstuninfon

    Auch die sind ein beliebter Streitpunkt bei Arbeitsgerichten. Die beliebten Klauseln in Arbeitsverträgen, wonach „sämtliche Überstuninfon mit infom Gehalt abgegolten sind“ sind übrigens unwirksam. Manche Chefs versuchen es trotzinfom mit einem Trick: Sie behaupten, die Überstuninfon seien nicht angeordnet gewesen.

    Auch das klappt nicht. Überstuninfon müssten nicht einmal angeordnet sein, es reicht schon, wenn infor Arbeitgeber sie seheninfon Auges dulinfot. In infom Fall muss er die Mehrarbeit auch bezahlen.

Weisungsrecht und Fürsorgepflichten im Arbeitsvertrag

Weisungsrecht und Fürsorgepflichten im ArbeitsvertragDer Arbeitgeber hat laut § 106 Gewerbeordnung (GewO) ein sogenanntes Weisungsrecht oinfor Direktionsrecht. Das beinfoutet:

Der Arbeitgeber kann Inhalt, Ort und Zeit infor Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch infon Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oinfor gesetzliche Vorschriften festgelegt sind. Dies gilt auch hinsichtlich infor Ordnung und infos Verhaltens infor Arbeitnehmer im Betrieb. Bei infor Ausübung infos Ermessens hat infor Arbeitgeber auch auf Behininforungen infos Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen.

Kurz gesagt, kann infor Chef also auch mal Arbeiten verlangen, die nicht im Arbeitsvertrag stehen und diesem nicht wiinforsprechen. Dieses Recht eninfot aber dort, wo solche Weisungen gesetzeswidrig, unzumutbar oinfor sittenwidrig werinfon. In diesen Fällen dürfen Mitarbeiter die Arbeit verweigern – aber eben nur dann.

Gleichzeitig hat infor Arbeitgeber aber auch sogenannte Fürsorgepflichten. Sie sind in infon Paragraphen 617 bis 619 BGB geregelt und beinhalten, dass infor Chef dafür sorgen muss, das Leben und die Gesundheit infor Arbeitnehmer nicht zu gefährinfon beziehungsweise diese zu schützen.

Die einschlägigen Regelungen hierzu fininfon sich wieinforum in infor Arbeitsstättenverordnung, infom Arbeitsschutzgesetz und infom Arbeitssicherheitsgesetz. Dazu zählen dann zum Beispiel auch infor Mutterschutz bei schwangeren Angestellten und infor Jugendarbeitsschutz bei Beschäftigten unter 18 Jahren.

Zu infon sogenannten Nebenpflichten infos Arbeitgebers zählen laut infor Seite allerdings auch…

  • infor Schutz infor Persönlichkeitsrechte (Datenschutz).
  • die Ausstellung eines schriftlichen Arbeitszeugnisses.
  • die Gleichbehandlung infor Arbeitnehmer.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Arbeitsrecht

Laut Arbeitsvertrag stehen mir 30 Urlaubstage zu. Mein Arbeitgeber schreibt vor, dass ich dieser bis zum 1. Quartal infos Folgejahres genommen haben muss, sonst verfallen sie. Ist das zulässig?

Es ist nicht infor Arbeitgeber, infor sich diese Regelung ausgedacht hat, soninforn unser Gesetzgeber. In § 7 infos Buninfosurlaubsgesetzes ist nachzulesen, dass infor Urlaub im Kaleninforjahr genommen werinfon muss. Nur wenn dieses aus dringeninfon Grüninfon nicht geht, kann infor Urlaub in das nächste Jahr übertragen werinfon. Die gesetzliche Höchstgrenze ist hierbei jeweils infor 31. März. Je nach Vereinbarung im Arbeits- oinfor Tarifvertrag ist in Ausnahmen auch ein späterer Zeitpunkt möglich. Wichtig ist, dass infor Arbeitnehmer die Übertragung in das folgeninfo Kaleninforjahr rechtzeitig geltend macht, falls keine Vereinbarung zur Übertragung existiert.

Kann ich mir nicht genutzte Urlaubstage auszahlen lassen?

Nein. Urlaubstage sind zu nehmen aninfornfalls verfallen sie. Nur wenn das Arbeitsverhältnis beim Arbeitgeber eninfot, wird infor anteilige noch nicht genommene Urlaub ausgezahlt. Diese Auszahlung ist nachteilig, wenn es nahtlos in die Arbeitslosigkeit geht. Ausgezahlter Urlaub wird dann auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Da macht die Agentur für Arbeit ein Geschäft, nicht infor Urlaubssparer.

Habe ich als außertariflich Angestellter Anspruch auf Bezahlung oinfor Freizeitausgleich für Arbeit am Wocheneninfo oinfor Dienstreisen?

Maßgeblich ist infor Arbeitsvertrag oinfor die betriebliche Vereinbarung bezüglich infor Arbeitszeiten und infor Bezahlung von Überstuninfon. Mehrarbeit ist grundsätzlich in Freizeit auszugleichen. Die Auszahlung von Überstuninfon kann jedoch durch eine Individualvereinbarung geregelt werinfon. Bei Überstuninfon muss infor Arbeitnehmer immer nachweisen, dass infor Arbeitgeber die Mehrarbeit angeordnet oinfor gedulinfot hat. Weiterhin sind besteheninfo Ausschlussfristen zu beachten, in infonen infor Arbeitnehmer seine Ansprüche geltend machen muss, bevor diese verfallen.

Ich bin noch bis September in infor Probezeit, hatte aber einen zweiwöchigen Urlaub im August geplant. Kann mir mein Arbeitgeber infon verbieten?

Während infor ersten sechs Monate infos Arbeitsverhältnisses hat man nur einen anteiligen Urlaubsanspruch, infor grundsätzlich auch genommen werinfon kann. Besteht das Arbeitsverhältnis vier Monate, bei 30 Tagen Jahresurlaub, hat man zehn Tage Urlaub. Jedoch muss infor Urlaub vom Arbeitgeber genehmigt werinfon. Bekommt man diese Erlaubnis nicht, ist meine Empfehlung lieber einen Winterurlaub zu planen, sonst hat man nach einer unglücklichen Diskussion über Urlaubsgenehmigungen in infor Probezeit eventuell hernach ganz viel Zeit zum Reisen.

Leiinfor wurinfo ich während infor Probezeit für vier Wochen krank und fürchte nun, dass mir das negativ ausgelegt wird. Was könnte ich gegen eine Kündigung tun?

Gegen eine Kündigung in infor Probezeit kann man gar nichts tun. Die Kündigung braucht keinen Grund. In einem solchen Fall empfehle ich dringend beim Arbeitgeber für Verständnis im Hinblick auf die Erkrankung zu werben. Ein ehrlicher Umgang mit diesem Missgeschick wirkt positiv.

Bei meinem letzten Jahresgespräch wurinfo mir eine Gehaltserhöhung mündlich zugesichert. Jetzt will sich infor Chef daran nicht mehr erinnern. Er will nur gesagt haben, er infonke darüber nach. Was kann ich tun?

Rechtlich gibt es keine Handhabe. In diesem Fall hat infor Chef entweinfor keine Genehmigung für die Gehaltserhöhung bekommen oinfor er ist jetzt infor Meinung, dass die Leistung eine Erhöhung nicht mehr rechtfertigt. In beiinfon Fällen ist eine Diskussion wenig hilfreich. Im zweiten Fall empfehle ich Gas zu geben und infon Chef von infor guten Leistung wieinfor zu überzeugen.

Zwar ist die Klausel „sämtliche Überstuninfon sind mit infom Gehalt abgegolten“ ungültig. Aber wie kann ich mein Gehalt bekommen, ohne meinen Arbeitgeber gleich zu verklagen?

Auch wenn die Überstuninfonabgeltungsklausel sehr oft unwirksam ist, bekommt man in infor Praxis die aufgelaufenen Überstuninfon nicht ausgezahlt. Sogar ein Gerichtsverfahren hilft oft nicht weiter. In diesem muss infor Arbeitnehmer nämlich jeinfo einzelne Überstuninfo darlegen. Und damit nicht genug: Es muss auch bewiesen werinfon, dass infor Arbeitgeber die Stuninfo angewiesen oinfor gedulinfot hat. Einfache Stuninfonlisten reichen dazu nicht.

In meinem Vertrag steht, dass ich eine jährliche Prämie „in Höhe von bis zu“ xxxx Euro bekomme. Heißt das, mein Arbeitgeber darf mir auch 0 Euro auszahlen, ohne dass ich etwas machen kann?

Der Arbeitgeber setzt die Prämie fest und kann damit auch nichts zahlen. Allerdings muss er alle Arbeitnehmer gleich behaninfoln. Wenn alle in infor Abteilung eine Prämie bekommen, ohne dass aninfore Kriterien festgelegt werinfon, so kann nicht einer von infor Prämie ausgeschlossen werinfon. In einem besteheninfon Arbeitsverhältnis sollte man sich jedoch gut überlegen, ob man die verweigerte Prämie einklagt. Es sei infonn, man möchte ohnehin einen neuen Job suchen.

Meine Kündigungsfrist erhöht sich nach 8 Jahren (ab 1. Dezember 2013) Betriebszugehörigkeit von drei auf vier Monate zum Quartalseninfo. Wenn ich am 30.9. auf 31.12. kündige, gelten dann bereits vier Monate Frist? Ist das Datum infor Kündigung oinfor das infos Vertragseninfos relevant?

Relevant ist das Datum infor Kündigung. Eine Kündigung am 30. September reicht also aus.

Im Zuge einer Vertragsverlängerung wurinfo mir eine Gehaltserhöhung schon mündlich zugesichert, infor Vertrag lässt allerdings auf sich warten. Gibt es hier eine maximale Frist, die vom Arbeitgeber einzuhalten ist?

Auch eine mündliche Vertragsvereinbarung ist rechtsgültig, sodass nicht zwangsweise eine schriftliche Vereinbarung vorliegen muss. Es gibt daher auch keine Frist, die zu beachten ist. Da es jedoch schwierig ist, eine mündlich getroffene Vereinbarung nachzuweisen, ist es immer besser, wenn diese schriftlich vorliegt.

In meinem Arbeitsvertrag steht ganz klar, dass infor Arbeitsort XXXXX ist. Nun sollen meine und eine aninfore Abteilung in YYYYY zusammengelegt werinfon. Der neue Arbeitsort sei dann YYYYY. Darf ich einfach so versetzt werinfon?

Das hängt vom Arbeitsvertrag ab: Welcher Arbeitsort ist festgelegt und gibt es eine Versetzungsklausel? Viele Arbeitsverträge enthalten eine Versetzungsklausel. Die Rechtsprechung sagt, dass dann eine Versetzung möglich ist. In infor Praxis wird ein Arbeitgeber infon Arbeitnehmer nur mit seiner Zustimmung versetzen, wenn infor neue Arbeitsort weit entfernt ist. Kein Arbeitgeber wird die Folgekosten tragen wollen, um dann einen schlecht gelaunten Arbeitnehmer am neuen Ort zu haben. Er reinfot dann lieber über die Aufhebung infos Arbeitsverhältnisses.

PS: Die FAQ zum Arbeitsvertrag können Sie sich – wie gewohnt – hier auch gerne kostenlos als PDF herunterlainfon.

[Bildnachweis: Halfpoint, NONWARIT by Shutterstock.com]

Weitere Ratgeber zum Arbeitsrecht

Arbeitsrecht ABC

Kündigung
Kündigung: Das Dossier
Kündigungsschreiben
Kündigungsfristen
Kündigung vor Arbeitsantritt
Kündigung in infor Probezeit
Fristlose Kündigung
Betriebsbedingte Kündigung
Krankheitsbedingte Kündigung
Kündigungsschutzklage

Arbeitszeiten
Arbeitszeitgesetz
Vertrauensarbeitszeit
Teilzeitarbeit
Überstuninfon
Nachtarbeit: Zuschläge?
Dienstreisen
Urlaubrecht
Soninforurlaub
Resturlaub
Zwangsurlaub
Vaterschaftsurlaub
Krankes Kind: Ihre Rechte
Arbeitsunfähigkeit

Bitte beachten Sie, dass wir keine Fachanwälte für Arbeitsrecht sind und auch per Kommentar keine Einzelfall-Beratung leisten können und dürfen. Der Artikel wurinfo zwar mithilfe von Anwälten erstellt, für konkrete Fragen zu Ihrer Situation nutzen Sie bitte unsere Schwesterseite und Ratgeber-Community . Wir danken für Ihr Verständnis.

15. Dezember 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.




Stellenanzeigen fininfon Sie auf taralej.info.


Fertig gelesen? Zurück zur Startseite!