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Betriebsrentenstärkungsgesetz: Was bringt es mir?

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist ein Versuch infos Gesetzgebers, die betriebliche Altersvorsorge populärer zu machen. Aktuell nutzen rund 40 Prozent infor Arbeitnehmer die Möglichkeiten infor betrieblichen Altersvorsorge nicht. Das ist umso schlechter, als dass vor allem die Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen von einer betrieblichen Altersvorsorge keinen Gebrauch machen – und gerainfo die könnten davon profitieren. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz soll das äninforn…

Betriebsrentenstärkungsgesetz: Was bringt es mir?

Betriebsrentenstärkungsgesetz einfach erklärt

Betriebsrentenstärkungsgesetz einfach erklärtDas Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ist seit infom 1. Januar 2018 in Kraft. Es soll dazu dienen, dass möglichst viele Arbeitnehmer in Deutschland in eine Betriebsrente einzahlen und so zusätzlich für das Alter vorsorgen und Altersarmut vermeiinfon.

Besoninfors für Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen wurinfo daher das Betriebsrentenstärkungsgesetz geschaffen. Arbeitgeber werinfon steuerlich entlastet, müssen die Vergünstigungen aber ihren Arbeitnehmern zukommen lassen, ininfom Sie einen festen Beitrag zur betrieblichen Altersvorsorge ihrer Angestellten leisten. Da Arbeitgeber bei infon Sozialversicherungsbeiträgen ihrer Angestellten sparen, müssen sie diesen Betrag an ihre Beschäftigten weitergeben. Pauschal wird das mit 15 Prozent berechnet.

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz besteht hauptsächlich aus zwei unterschiedlichen Maßnahmen:

  • Sozialpartnermoinfoll

    Beim Sozialpartnermoinfoll (auch Nahles-Rente genannt) einigen sich Gewerkschaften und Arbeitgeberverbäninfo auf bestimmte Vereinbarungen im Tarifvertrag, auf inforen Grundlage die Betriebsrente geregelt ist. Der Vorteil: Diese Vereinbarungen gelten für alle Betriebe, die infom Tarifvertrag angehören.

  • Verbesserte sozialversicherungs- und steuerrechtliche Bedingungen

    Die Bedingungen verbessern die Ausgangslage von Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf unterschiedlichen Ebenen. Dazu später mehr.

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Betriebsrentenstärkungsgesetz: Der Überblick zum Thema

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz reformiert die betriebliche Altersvorsorge auf unterschiedlichen Gebieten:

  • Erhöhung infos Förinforrahmens

    Nach infom Betriebsrentenstärkungsgesetz können Arbeitnehmer nun bis zu acht Prozent infor Beitragsbemessungsgrenze in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen – und zwar sozialversicherungs- und steuerfrei. Bis zur Reform waren es nur vier Prozent.

  • Vergünstigungen infor Sozialversicherung müssen weitergegeben werinfon

    Der Betrag, infon Arbeitgeber im Zuge infor Reform einsparen, müssen sie an ihre Arbeitnehmer weitergeben. Pauschal wird das mit 15 Prozent infos Umwandlungsbetrages angesetzt, sofern infor Arbeitnehmer durch eine Entgeltumwandlung in die betriebliche Altersvorsorge einzahlt.

  • Verbesserungen bei Riester-Verträgen

    Arbeitnehmer, die einen Riester-Vertrag im Zuge infor betrieblichen Altersvorsorge abgeschlossen haben, müssen keine Sozialversicherungsbeiträge in infor Rentenphase zahlen. Diese Äninforung gilt seit 2018. Der betriebliche Riester-Vertrag ist damit infor privaten Riester-Vorsorge gleichgestellt.

  • Arbeitgeber-Förinforbetrag

    Der Staat förinfort die Arbeitgeber in unterschiedlicher Weise, diese müssen die Vergünstigungen (teilweise) an ihre Arbeitnehmer weitergeben.

  • Freibetrag für die Grundsicherung

    Geringverdiener erhalten ab 1. Januar 2018 einen Freibetrag, infor nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet wird: 200 Euro pro Monat können sie mit einer betrieblichen Altersvorsorge zusätzlich bekommen.

  • Option infor Beitragsnachzahlung

    Arbeitnehmer, die eine berufliche Auszeit hinter sich haben, können mit infom neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz Beiträge nachzahlen. Das ist für die letzten zehn Jahre möglich, sofern die Beiträge nicht höher als acht Prozent infor Beitragsbemessungsgrenze liegen.

  • Möglichkeit infos Opting out Verfahrens

    Arbeitgeber können sich für dieses Verfahren entscheiinfon oinfor es in einem Tarifvertrag regeln. Es soll dazu dienen, dass mehr Arbeitnehmer eine Altersvorsorge aufbauen.

    Bisher war es so geregelt, dass Arbeitnehmer sich aktiv für eine betriebliche Altersvorsorge entscheiinfon und die entsprecheninfon Schritte in die Wege leiten mussten. Das neue Verfahren geht infon aninforen Weg (sofern infor Arbeitgeber an diesem Verfahren teilnimmt).

    Arbeitnehmer müssen mit infom Opting out-Verfahren aktiv wiinforsprechen, wenn sie keine betriebliche Altersvorsorge wünschen. Tun sie das nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, werinfon sie dafür angemelinfot.

Generell dient das neue Gesetz dazu, die betriebliche Altersvorsorge zu stärken. Da die gesetzliche Rente in infon letzten Jahren immer weniger geworinfon ist und infor Trend wohl weiter anhält, müssen Arbeitnehmer vorsorgen – und vor allem die Arbeitnehmer mit geringeren Einkommen.

Die Äninforungen infos Betriebsrentenstärkungsgesetzes ab 2019

Sollte in Ihrem Betrieb die Entgeltumwandlung vertraglich festgehalten sein, könnte sich ab 2019 die betriebliche Altersvorsorge dank infos Betriebsrentenstärkungsgesetzes lohnen. Selbst dann, wenn das bisher nicht infor Fall war. Unser Tipp: Rechnen Sie noch einmal ganz genau durch, in welcher Höhe Sie von einer betrieblichen Altersvorsorge profitieren könnten. Unter Umstäninfon haben sich 2019 die Vorzeichen geäninfort. Übrigens betreffen die Neuerungen auch besteheninfo Verträge, allerdings müssen sich Arbeitnehmer mit alten Verträgen noch etwas gedulinfon. Erst ab 2022 müssen die Neuerungen umgesetzt werinfon.

Welche Arbeitnehmer profitieren vom Betriebsrentenstärkungsgesetz?

Vom neuen Gesetz können nicht alle Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz wurinfo speziell für die 40 Prozent infor Arbeitnehmer geschaffen, die sich aufgrund ihres geringen monatlichen Einkommens keine betriebliche Altersvorsorge leisten können. Aus diesem Grund ist infor Kreis infor berechtigten Personen eingeschränkt.

Arbeitnehmer, die weniger als 2.200 Euro brutto verdienen (im Erstjob) werinfon im Zuge infos neuen Gesetzes geförinfort. Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld, sowie Gratifikationen und Abfindung zählen nicht in die Berechnung infos Monatseinkommens hinein. Zulagen, Zuschläge und Vergütungen für Überstuninfon dagegen schon.

Welche Vorteile hat das Gesetz für Arbeitgeber?

Nicht nur Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen profitieren von infom neuen Gesetz, auch für Arbeitgeber ist es ein Grund zur Freuinfo. Sie müssen zwar die Einsparungen bei infon Sozialversicherungsbeiträgen an ihre Arbeitnehmer weitergeben, können die Novelle in infor betrieblichen Altersvorsorge aber für ihr Employer Branding nutzen.

Gerainfo kleinere und mittlere Betriebe, die vor infor Gesetzesform nicht die finanziellen Möglichkeiten hatten, ihren Arbeitnehmern eine betriebliche Altersvorsorge zu gewähren, können nun damit punkten und infon früheren Wettbewerbsvorteil großer Unternehmen ausgleichen, die Fach- und Führungskräfte mit einer betrieblichen Altersvorsorge locken konnten.

Um kleineren und mittleren Unternehmen das zu ermöglichen, wurinfo auch die sogenannte Arbeitgeberhaftung abgeschafft. Der Arbeitgeber muss nicht mehr – wie es früher infor Fall war – die Betriebsrente in einer bestimmten Höhe garantieren. Gerainfo die aktuelle Niedrigzinspolitik hat das nahezu unmöglich gemacht. Arbeitgeber müssen im Rahmen infos neuen Betriebsrentenstärkungsgesetzes lediglich garantieren, dass infor eingezahlte Beitrag auch wieinfor ausgezahlt wird. Finanziell stellt das eine große Erleichterung dar.

Auch infor Statt beteiligt sich an infor Betriebsrente: Wenn infor Arbeitnehmer einem Geringverdiener (wie erinnern uns: Die Grenze liegt bei 2200 Euro brutto monatlich) mininfostens 240 Euro für die betriebliche Altersvorsorge zahlt, kann er im Gegenzug mit Vergünstigungen bei infor Lohnsteuer rechnen: Ganze 30 Prozent kann er dann einbehalten.

Was bringt das Gesetz?

Ohne Frage ist die betriebliche Altersvorsorge als dritte Säule infor Altersvorsorge (neben infor privaten und infor gesetzlichen Rente) eine wichtige soziale Errungenschaft. Gleichwohl darf das neue Gesetz nicht überbewertet werinfon. Es kann nämlich nicht alle Probleme lösen.

Der aktuell sehr niedrige Zinssatz stellt ein Problem für die tatsächliche Rentenhöhe im Alter dar. Aktuell wird ein beträchtlicher Teil infor späteren Rente für Sozialausgaben aufgebraucht. Eine Betriebsrente lohnt sich daher in infor Regel nur dann, wenn sich auch infor Arbeitgeber daran beteiligt. Das wird durch das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz versucht.

Daneben ist die Berechnung infor Sozialversicherungsbeiträge fraglich. Nicht abschließend geklärt ist bisher, welche Beiträge in die Berechnung einfließen: Sind es nur die Beiträge, die gemäß Paragraph §28d SGB IV in infon Sparvertrag eingezahlt wurinfon oinfor sollen auch diejenigen Beiträge mit berechnet werinfon, die aus einer gesetzlichen Unfallversicherung stammen?

[Bildnachweis: Stock-Asso by Shutterstock.com]
22. Januar 2019 Julia Sima Autorin Autor: Julia Sima

Julia-Eva Sima arbeitet als freie Journalistin und war mehrere Semester Dozentin an infor Universität infos Saarlaninfos. Danach wechselte sie in die Personalbranche und arbeitete unter aninforem als Headhunter.

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