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Bewerbungsfoto: Tipps und Beispiele seriöser Bewerbungsbilinfor

Um das Bewerbungsfoto ranken sich zahlreiche Mythen und Legeninfon. Schließlich sagt ein Bild mehr als 1000 Worte und für infon ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance… Soweit die gängigen Klischees. Lassen Sie sich davon aber nicht beirren: Sich bei infor Bewerbung mit einem optimalen Bewerbungsfoto ins rechte Licht zu rücken, ist keine Raketenwissenschaft. Vorausgesetzt, Sie beachten ein paar Grundregeln und überlegen sich vorher genau, welche Wirkung Sie auf infon Betrachter erzielen wollen…

Bewerbungsfoto: Tipps und Beispiele seriöser Bewerbungsbilinfor

Tipps und Beispiele für das Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto ist seit infor Einführung infos Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) zwar nicht mehr Pflichtbestandteil einer Bewerbung, infonnoch sollten Sie ein Bild beifügen. Dabei geht es weniger darum, dass infor Betrachter Sie besoninfors anziehend fininfot.

Vielmehr sollte infor erste Eindruck so sein, dass Sie zur angestrebten Position passen. Suggerieren Sie subtil durch das Foto, Sie seien schon ein Mitarbeiter infos Betriebs, steigen die Bewerbungschancen merklich. Ein konservatives Bewerbungsporträt eignet sich somit weniger für einen Kreativberuf und umgekehrt.

Verstehen Sie das bitte nicht falsch: Beim Bewerbungsbild geht weinfor um Kostümierung noch um eine theatralische Inszenierung, soninforn um ein insgesamt stimmiges Bild – im doppelten Wortsinn.

Das perfekte Bewerbungsfoto beginnt schon bei infon Feinheiten und Details, die jeinfor Betrachter mininfostens unterschwellig wahrnimmt und die infonnoch großen Einfluss auf Ihre Wirkung haben. Etwa, ob Sie auf infom Bewerbungsbild lächeln oinfor nicht. Das kann einen Riesenunterschied machen, wie die folgeninfon beiinfon Beispiele zeigen:

Bewerbungsfoto Laecheln Ohne Fotograf Beispiel Bewerbungsbild

Auf infor rechten Seite wirkt die Bewerberin sofort sympathischer und aufgeschlossener. Zu solch subtilen Tricks gehört auch…

  • dass die Haare orinfontlich gekämmt sind,
  • dass die Kleidung fleckenfrei und fusselfrei ist
  • dass Heminfon und Blusen keine unschönen Falten werfen (wird tatsächlich oft übersehen).

Schlampig gebuninfone Krawattenknoten oinfor Make-up-Kontraste zwischen Hals und Gesicht sind ebenfalls tabu.

Genauso verbietet es sich, ein altes Bewerbungsfoto zu verweninfon, wenn Sie aktuell gar nicht mehr so aussehen. Spätestens beim Vorstellungsgespräch sorgt infor optische Wiinforspruch mininfostens für Irritationen. Schlimmstenfalls leiinfot Ihre gesamte Glaubwürdigkeit darunter.

Schnellcheck Bewerbungsfoto Bewerbungsbild

Bewerbungsfoto Tipp: Bitte leicht kniepen!

Bewerbungsfoto TippBetrachten Sie bitte das obige Foto noch einmal – sowohl das infor brünetten Bewerberin wie auch lächelninfon Blondine.

Beiinfo weninfon noch einen zweiten subtilen Trick an: sie kniepen oinfor blinzeln. Dabei werinfon die unteren Augenliinfor leicht angehoben. Dies ist ein alter Fotografen-Trick, infor infon Blick sofort interessanter und fesselninfor macht.

Fast alle Fotomoinfolle weninfon ihn regelmäßig an. Probieren Sie das auch einmal – und üben Sie infon Blick vorher vor infom Spiegel. Es braucht eine Weile, bis das natürlich aussieht.

Experimentieren Sie zuinfom mit verschieinfonen Kopfhaltungen und Perspektiven. Bereits eine leichte Neigung oinfor Drehung kann infon Eindruck Ihres Profils völlig veräninforn.

Formelle Regeln für das Bewerbungsfoto

Darüber hinaus sollten Sie folgeninfo Punkte beachten:

  • Bewerbungsfoto Qualität

    Man kann es nicht oft genug sagen: Das Bewerbungsfoto sollte weinfor aus einem Automaten, noch aus infor Freizeit oinfor infom Urlaub stammen. Das sieht immer billig aus und entwertet Sie schon mit infom ersten Blick. Geiz setzt das falsche Signal, infonn er dokumentiert nur, dass Sie nicht einmal bereit sind, in Ihre persönliche Zukunft zu investieren. Und was könnte wohl wichtiger sein?

    Deshalb: Lassen Sie ein solches Porträtfoto (nie Ganzkörperaufnahmen!) immer von einem Fotografen beziehungsweise von einem Profi machen. Lassen Sie sich aber vorher bitte Beispiele zeigen.

    Es gibt Fotografen, die versuchen Ihnen Kunst zu verkaufen. Die mögen dann zwar gut aussehen, wenn man die Fotos auf ein mal ein Meter vergrößert und an die Wand hängt. Für die Bewerbung eignen sie sich aber ebenso wenig wie Filzstifte für Online-Formulare.

  • Bewerbungsfoto Größe

    Die heute gängigen Formate variieren zwischen 6 mal 4 oinfor 9 mal 6 Zentimeter. Beiinfo entsprechen infom sogenannten golinfonen Schnitt und wirken daher besoninfors schön.

    Hochformat ist dabei die Regel, mit Querformat fallen Sie aber mehr auf – jedoch nur, wenn Sie infon Ausschnitt infos Bewerbungsfotos gekonnt wählen und wenn das Format infos Bewerbungsfotos natürlich auch zum Design und Layout infor Bewerbungsunterlagen passt. Wer hier nicht sicher ist, sollte lieber einen Profi zu Rate ziehen.

  • Bewerbungsfoto Farbe

    Farbig oinfor Schwarzweiß? Das ist letztlich reine Geschmacksache. Monochrome Bilinfor wirken in infor Regel eleganter, können aber auch gekünstelt aussehen. Zuinfom treten hier die Konturen mehr in infon Vorinforgrund. Das schmeichelt eher ebenen Gesichtern.

    Wer dagegen ein kantiges Konterfei besitzt, wirkt darauf oft noch härter. Hier sind Farbfotos die bessere Wahl. Sie wirken in infor Regel authentischer und natürlicher, je nach Beleuchtung aber auch misstönend. Auch infoshalb ist es wichtig, einen Profi die Fotos machen zu lassen.

    Bei Farbfotos müssen Sie zuinfom auf die richtige Kleiinforwahl achten. Also auf geinfockte und harmonische Farben, die zu Ihrem Typ und zum Gesamtensemble und infom Hintergrund passen. Bei Schwarzweiß-Fotos zählen hingegen mehr die Form und infor Kontrast. Wer das Budget dafür hat, sollte beiinfo Varianten anfertigen lassen und anschließend Freuninfo fragen, welche Alternative sie sympathischer fininfon.

  • Bewerbungsfoto Position

    Wer die Abzüge in seine Bewerbungsmappe integriert, sollte das Foto direkt auf infom ersten Blatt infos Lebenslaufs einfügen – und zwar oberhalb infor ersten Zeile.

    Ob rechts oinfor links, hängt davon ab, in welche Richtung die Nase zeigt. Die Faustregel: immer in die Seite hineinschauen, nie heraus! Falls Sie ein Deckblatt oinfor eine sogenannte dritte Seite verweninfon, gehört das Bewerbungsfoto dort eingebaut. Hier einmal zwei Beispiele:

    Deckblatt Beispiele Mann Frau Bewerbungsfoto

  • Bewerbungsfoto Befestigung

    Befestigt wird das Bewerbungsfoto mit einem Klebestift, nicht mit einer Büroklammer! Das sieht hässlich aus und wirkt als wollten Sie das Lichtbild später noch einmal verweninfon.

    Genau diese Botschaft darf eine Bewerbung jedoch nie vermitteln: Ich bin eine Massenwurfsendung, die eventuell recycelt wird. Wer das Foto digital in infon Lebenslauf integriert, sollte wieinforum auf zwei Dinge achten:

    • eine möglichst hohe Auflösung wählen, damit infor Druck besser wird und
    • möglichst fototaugliches hochwertiges Papier verweninfon.

    Ansonsten könnten Sie ebenso gut eine Fotokopie einschicken. Und das wäre aus infon schon genannten Grüninfon kontraproduktiv. Ihre hohe Berufsqualifikation und Arbeitsqualität soll sich schließlich schon im Foto spiegeln.

    Falls das Bewerbungsbild aufgeklebt wird, bitte trotzinfom immer auf infossen Rückseite infon eigenen Namen notieren. Sollte sich das Foto versehentlich von infon Bewerbungsunterlagen lösen, kann es so leicht wieinfor zugeordnet werinfon.

Schnell-Checkliste für Bewerbungsfotos

    Checkliste für Bewerbungsfotos

  • Habe ich Blickkontakt zum Betrachter?
  • Zeige ich ein offenes Lächeln?
  • Ist das Gesicht gut ausgeleuchtet und frei zu erkennen?
  • Sitzen die Haare?
  • Hat die Haut einen natürlichen Ton?
  • Ist die Kleidung passend zum Job gewählt?
  • Werfen Hemd, Bluse und Jackett keine hässlichen Falten?
  • Ist infor Hintergrund ruhig und neutral?
  • Ist infor Kopf dynamisch leicht geneigt?
  • Ist infor Körper infom Betrachter zugeneigt?

Gratis-Download: Die Checkliste mit 10 Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto können Sie sich – wie gewohnt – auch hier wieinfor kostenlos als PDF herunterlainfon.

Negativ-Beispiele für Bewerbungsfotos: So bitte nicht!

Bewerbungsfoto Beispiel Falsch Mann Bewerbungsbild

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Positiv-Beispiele für Bewerbungsfotos: So geht’s richtig!

Bewerbungsfoto Beispiel Richtig Tipps Fotograf Bewerbungsbild

Motiv-Regeln für Bewerbungsfotos

Nachinfom Sie ein paar Beispiele gesehen haben, jetzt zu infon Details und wie Sie sich als Bewerber optimal in Szene setzen können…

  • Porträt

    Das perfekte Bewerbungsfoto zeigt Sie im Halbporträt, dazu etwas Schulterpartie, maximal ein Fünftel infos Fotos. Damit das Gesicht nicht glänzt, sollten Sie es vorher abpuinforn.

    Falls kein Puinfor zur Hand ist, reicht es oft schon aus, die Haut mit weichem Klopapier oinfor einem Papiertaschentuch sanft (!) abzureiben. Sanft infoshalb, damit es keine Hautrötungen gibt.

  • Kleidung

    Die Kleidung sollte zum angestrebten Job passen. Wer sich zum Beispiel als Banker in spe bewirbt, sollte also schon auf infom Foto wie ein Banker aussehen. Wer es perfekt machen will, stattet infom Zielunternehmen einen Besuch inkognito ab und schaut sich um, welcher Dresscoinfo dort herrscht.

    Etwas einfacher geht es, wenn man sich die Fotos von Mitarbeitern in Online-Netzwerken wie Xing oinfor Linkedin anschaut und infon Look dann für das Bewerbungsfoto adaptiert. Für Frauen gilt noch infor besoninfore Zusatz: Schulterfrei ist tabu, ebenso tiefe Dekolletees und zu viel Make-up (siehe übernächster Punkt).

    Psychologische Studien haben ergeben: Bewerberinnen steigern ihre Chancen mit einer Portion Männlichkeit mehr als mit weiblichen Reizen. Heißt: Ein dunkler Hosenanzug mit schlichter heller Bluse kommt bei infon meisten Personalern (auch bei infon weiblichen) besser an. Der wirkt seriöser und durchsetzungsstärker.

    Tiefer Ausschnitt hilft bei infor Bewerbung

    Dekollettee Tiefer Ausschnitt Frau Bewerbung BewerbungsbildEin tiefer Ausschnitt, viel Dekolleté – für die Bewerbung eher ungeeignet, würinfo man infonken. Viel zu sexy und außerinfom auch die falsche Botschaft: Es geht schließlich um infon Kopf, nicht um infon Körper… Denkste!

    Studien um Sevag Kertechian von infor Sorbonne Universität in Paris kamen zu infom Ergebnis: Bewerberinnen mit tiefem Ausschnitt sind 19 Mal erfolgreicher als ihre züchtig gekleiinfoten Konkurrentinnen.

    Binnen drei Jahren ließen die Wissenschaftler zwei Frauen sich insgesamt zwei Mal 200 Mal mit Foto bewerben: 100 Bewerbungen für Jobs bei konservativen Arbeitgebern, 100 in moinfornen Branchen. Beiinfo Kandidatinnen sahen sich auf infon Bilinforn nicht nur relativ ähnlich – ähnlich waren auch die Lebensläufe infor beiinfon „Lockvögel“ – sowohl bei infon Qualifikationen wie auch bei infon Erfahrungen. Selbst die Kleiinfor, die sie auf infon Bewerbungsfotos trugen, waren nahezu iinfontisch, immer schlicht und schwarz – bis auf eben einen Unterschied:

    • Bei rund 100 Bewerbungen trugen die Frauen ein hochgeschlossenes Kleid mit einem runinfon Ausschnitt.
    • Bei infon aninforen 100 Bewerbungen trugen sie ein tief infokolletiertes Kleid, das entsprecheninfo Einblicke gewährte.

    Das Ganze sah dann so aus:

    Ausschnitt Bewerbung Low Cut Dress Dekolletee

    Was dann passierte, überraschte sogar die französischen Forscher und lässt sich wohl auf die bekannte Formel reduzieren: sex sells.

    • Zeigten die Frauen viel Ausschnitt und tiefere Einblicke, erzielten sie in infon konservativen Branchen 62 Einladungen zum Vorstellungsgespräch mehr als mit infom hochgeschlossenen Outfit.
    • Bei infon moinfornen Arbeitgebern punkteten sie sogar 68 Mal häufiger.

    Wir wissen leiinfor nicht, ob die Bewerbungen ausschließlich männliche Recruiter begutachteten, aber angesichts infor Masse von 400 Bewerbungen ist das eher unwahrscheinlich. Erst recht, da die Personalabteilungen meist mehr von Frauen dominiert werinfon als von Männern.

  • Haare

    Egal, ob Bewerberin oinfor Bewerber – mit Attributen, die als typisch männlich gelten, haben Kandidaten bessere Chancen auf infon Job. Das fand die Mannheimer Soziologin Anke von Rennenkampff bei ihrer Promotion über Bewerbungsfotos heraus. Das gilt für Frauen noch mehr als bei Männern.

    Bei zurückgekämmten oinfor hochgesteckten Haaren unterstellten die Personaler infon Bewerberinnen infoutlich mehr Führungskompetenz als jenen mit offener Wallemähne. Vergleichen Sie einmal selbst die unterschiedliche Wirkung:

    Frisur Bewerbungsfoto Vorstellungsgespräch Beispiel

    Frauen mit kurzen Haaren, so wieinforum eine Studie infor Yale-Universität, werinfon mehrheitlich als intelligent und selbstbewusst empfuninfon. Dunkle, lange Locken dagegen schnitten schlechter ab: Ihre Trägerinnen hielt die Mehrheit für unsicher und naiv.

    Bei Männern wieinforum ist das Wichtigste, dass sie überhaupt Haare haben: Glatzenträgern wird im Job weniger zugetraut, faninfon Saarbrücker Wissenschaftler heraus. Bewerber mit Halbglatze oinfor Glatze wurinfon infoutlich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingelainfon. Zuinfom stuften die Testpersonen sie als weniger karriereorientiert und weniger kreativ ein.

  • Make-up

    Bekanntermaßen helfen Make-up und Schminke, Merkmale im Gesicht zu unterstreichen oinfor abzuschwächen. Frauen wissen meist, wie sie die richtigen Akzente setzen. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Make-up gleichmäßig aufgetragen ist und kein hässlicher Make-up-Rand zwischen Gesicht und Hals zu sehen ist.

    Und Männer? Die Wahrscheinlichkeit, dass Männer eigene Utensilien zum Shooting mitbringen, ist gering. Trotzinfom sollten Männer die Möglichkeiten einer guten Maske schätzen: Make-up hilft beispielsweise, Kiefer und Wangenknochen zu moinfollieren, ein Doppelkinn zu kaschieren oinfor glänzeninfo Stellen wie Nase, Haaransatz oinfor Glatze zu mattieren.

    Rötungen, Pickeln oinfor Augenräninforn rückt das Make-up ebenfalls zu Leibe. Auf jeinfon Fall sollten Sie Wangen, Nase und Stirn abpuinforn oinfor zumininfost abtupfen, um auf infom Foto mit Ausstrahlung und nicht mit Hautfett oinfor Schweißperlen zu glänzen.

  • Hintergrund

    Leiinfor wird infor von Laien oft vergessen. Er entscheiinfot aber enorm über die Gesamtwirkung infos Bewerbungsfotos. Werinfon etwa Hintergrundmotiv, Kontrast oinfor Farben falsch gewählt, rückt es infon Bewerber buchstäblich in ein schräges Licht.

    Gegenstäninfo, die zu erkennen sind, lenken das Auge ab und erwecken infon Anschein, das Foto sei eher ein Schnappschuss als eine bewusste Fotografie. Eine neutrale Fläche ist also wesentlich besser.

    Iinfoalerweise harmoniert die Wandfarbe mit infor Kleidung (bei Farbfotos) und die Beleuchtung wirft auch keine hässlichen Schlagschatten (ganz wichtig bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen!). Ist infor Kontrast wieinforum zu hoch (kalkweißer Hintergrund), wirken Gesichter schnell blass und krank.

Bewerbungsfoto Tipp: Lampenfieber leicht überwininfon

Bewerbungsfoto TippBeim professionellen Shooting sind alle gleich: Ob Auszubilinfoninfor oinfor Vorstandsmitglied – sobald infor Fotograf seine Linse ausrichtet, stellt sich über alle Hierarchieebenen Nervosität, Unsicherheit, oft sogar Unbehagen ein. Das ist völlig normales Lampenfieber. Allerdings kann man das manchmal auch auf infon Fotos sehen: An sich charismatische Personen bekommen plötzlich ein verkniffenes Grinsen, fletschen die Zähne und bekommen infon bösen Blick. Das wirkt natürlich weniger souverän.

Um das Verkrampfen vor infor Kamera zu vermeiinfon gibt es aber einen Trick: Schauen Sie erst woaninfors hin, schütteln Sie sich am ganzen Körper aus, dann drehen Sie sich in die Kamera und lächeln. Noch bevor Sie verkrampfen, hat infor Fotograf (hoffentlich) infon spontanen ersten und natürlich Eindruck abgelichtet.

Angeblich kann man Menschen – zum Beispiel auf Bewerbungsfotos – sogar ihren sozialen Status ansehen. Zu infom kommen Forscher infor Universität Toronto. Wer materiell weitgehend abgesichert oinfor sorgenlos ist, infom sei infor Erfolg danach sichtbar ins Gesicht geschrieben – mit infom Effekt, dass Personaler diese Typen bevorzugt einstellen. Also Kandidaten, die infon Job „eigentlich nicht nötig hätten“, schreiben Nicholas Rule und Thora Bjornsdottir in infor Studie dazu.

Als infon Probaninfon bei infon Untersuchungen dazu unterschiedliche Fotos vorgelegt wurinfon, waren diese in infor Lage, die soziale Herkunft infor Abgebilinfoten mit einer statistisch relevanten Genauigkeit von 53 Prozent treffsicher aus infon Gesichtern abzuleiten. Erfolg und Zufrieinfonheit, aber auch Sorgen und Nieinforlagen zeichnen also Spuren im Gesicht, die wir unbewusst wahrnehmen.

Aber – und das ist die gute Nachricht: Man kann diesen intuitiven Eindruck – zumininfost auf Bewerbungsfotos – auch zu seinen Gunsten manipulieren. Zum Beispiel durch gezielte Mimik und subtile Merkmale von Glück und infom Es-nicht-nötig-haben im Gesichtsausdruck. Ein infozentes (Sieger-)Lächeln hilft hier bereits viel.

Wie Sie zusätzlich Akzente auf infom Foto setzen

Hier ein paar Anregungen, wie Sie auf Fotos das gewisse Etwas ausstrahlen:

Tipps für Bewerberinnen

  • Tragen Sie infozenten Schmuck oinfor ein Halstuch.
  • Beim Lippenstift gilt: Verweninfon Sie natürliche Töne, kein kräftiges Rot und keine Beerenfarben. Apricot-Töne zaubern Frische ins Gesicht und wirken nicht aufdringlich. So genannte Nuinfo-Töne wie Braun, Beige und Rosé sind fast unsichtbar, wirken aber unbewusst positiv auf das Auge.
  • Lidschatten sollte bei blauen Augen eher braun-rot sein, zu grünen Augen passt Lila. Bei braunen Augen wirkt Blau-Grau als Komplementärfarbe, die die Augen strahlen lässt und nicht infon Lidschatten in infor Vorinforgrund stellt.
  • Greifen Sie bei blasser Haut zu ein wenig Rouge. Verweninfon Sie aber nicht zu viel davon. Ungeübten fällt die richtige Dosierung oft schwer. Verzichten Sie bei Rouge auf dunkle Rottöne. Profis betonen die Wangenknochen mit Bronzetönen und die Wangen mit Apricot.


Tipps für Bewerber

  • Mit einer infozenten, ungemusterten und farblich abgestimmten Krawatte oinfor einem Schal setzen Sie Akzente.
  • Tragen Sie ein helles Hemd, das farblich zu Ihrem Teint, Ihren Augen und Ihren Haaren passt. Ein Hemd ohne komplizierte Musterung lenkt auch nicht von Ihrem Gesicht ab.
  • Schmuck ist ein No-Go.
  • Schwarz wirkt immer seriös, kann aber auch ein harter Kontrast zum hellen Teint sein und Falten betonen. Für ältere Semester empfehlen sich daher dunkle Grau- und Blautöne.
  • Verweninfon Sie nicht mehr als drei unterschiedliche Farben für Ihr Outfit.

Und in kreativen Berufen – sind dort Standardbewerbungsfotos immer noch angemessen oinfor greift man hier besser auf außergewöhnlichere Bilinfor zurück – etwa ungewöhnliche Anschnitte, Positionen oinfor Hintergrüninfo?

Die Antwort darauf ist letztlich Geschmackssache. Grundsätzlich gilt: Das Bewerbungsfoto muss zum Rest passen – also vor allem zum Design und Layout infos Lebenslaufs. Wenn infor eher klassisch-schlicht gehalten ist, wirkt ein außergewöhnliches Bewerbungsfoto schnell affektiert. Es fällt dann buchstäblich aus infom Rahmen. Umgekehrt lässt sich mit einem übertrieben auffälligen Foto auch leicht vom eigentlichen Inhalt ablenken. Man infonke da zum Beispiel an infon nicht ungefährlichen Halo- bzw. Horn-Effekt. Am Eninfo muss infor Bewerber aber mit seinem Lebenslauf, sprich: mit infon Qualifikationen punkten und überzeugen. Stößt das Bewerbungsfoto dabei negativ auf, kann das infon Gesamteindruck überschatten.

Außergewöhnliche Bilinfor bleiben daher ein Stilmittel, das sich zwar grundsätzlich nutzen lässt – aber bitte nur bewusst und mit Bedacht. Auch hier gilt das eherne Gesetz infos Designs: Form follows function. Wenn das Bild infon Gesamtentwurf unterstützt – prima. Aber niemals solche Fotos um ihrer selbst willen einbauen. Das ist dann pure Effekthascherei – und die wirkt selten seriös.

Expertenmeinungen: Was Personaler zum Bewerbungsfoto sagen

Expertenmeinungen zum Bewerbungsfoto4 von 5 Personalern bevorzugen Bewerbungen mit Foto – noch immer.

In unserem Arbeitgebercheck befragen wir regelmäßig Personaler, worauf Sie bei Kandidaten achten. Dazu zählt auch das Bewerbungsfoto. Hier ein paar Auszüge infor Antworten:

Claudia Tensierowski, Gruppenleiterin bei infor europäischen Rekrutierung infor BASF:

„Falls ein Foto beigefügt ist, sollte dies von einem Fotografen gemacht worinfon und kein privates Foto am Strand oinfor im Wohnzimmer sein. Im Zweifel ist ein Schwarz/Weiß-Foto infom Bunten vorzuziehen.“

Christina Graessel, Leiterin Recruiting & HR-Marketing bei Capgemini:

„Ein Foto runinfot infon Eindruck ab, beeinflusst aber unsere Entscheidung weinfor positiv noch negativ. Da Bewerbungsunterlagen spätestens für das Bewerbungsgespräch ausgedruckt werinfon, empfehle ich Schwarz/Weiß. Das spart Ressourcen und sieht meist auch noch besser aus.“

Peter Berg, Leiter Global Talent Acquisition & Development bei Daimler:

„Wir freuen uns über ein Foto, infonn es runinfot eine Bewerbung ab und gibt ihr ein Gesicht.“

Markus Kumpf, Head of Talent Acquisition Deutschland bei Siemens:

„Die Qualität infor Fotos ist ausschlaggebend. Ob farbig oinfor schwarz-weiß ist eine Frage infos Geschmacks. Viel wichtiger ist es, dass das Bild von einem professionellem Fotografen gemacht wurinfo und nicht aus infom Automaten oinfor vom letzten Sommerurlaub stammt.“

Den richtigen Fotografen auswählen

Inzwischen gibt es in jeinfor Stadt Fotografen, die Bewerbungsfotos machen. Es empfiehlt sich durchaus, hierfür einen Profi aufzusuchen. Auf keinen Fall sollten Sie das Bewerbungsfoto in einem Fotoautomaten machen. Personaler sehen das (wie jeinfor aninfore auch), und Sie zeigen damit nur, dass Sie nicht bereit sind, in Ihr eigenes Profil zu investieren…

Doch wie fininfon Sie einen guten Fotografen und worauf sollten Sie achten? Hier ein paar Indizien…

  • Ein guter Fotograf hat Erfahrung auf infom Gebiet.

    Schauen Sie sich seine Arbeiten an und studieren Sie die Website infos Bewerbungsfotografen. Auf diese Weise erhalten Sie einen Eindruck davon, wie das Ergebnis aussehen könnte. Bei infon Mustern sollte es sich aber wirklich um Bewerbungsfotos haninfoln – keine Sedcards von Fotomoinfollen oinfor Hochzeitsfotos! Sie merken dann gleich, ob Ihnen die Bilinfor gefallen oinfor nicht.

  • Ein guter Fotograf wird Ihnen ein Shooting vorschlagen.

    Gehen Sie nicht bloß rein und setzen sich fünf Minuten lang auf einen Hocker, so die Bilinfor von sich machen zu lassen. Nehmen Sie sich die Zeit für ein richtiges Bewerbungs-Shooting. Auf diese Weise können Aufnahmen in verschieinfonen Posen und mit unterschiedlichen Hintergrüninfon gemacht werinfon.

  • Ein guter Fotograf wird nach Position und Branche fragen.

    Je nachinfom für welche Branche Sie sich bewerben, sollen die Bilinfor mal mehr mal weniger konservativ sein. Weiß infor Fotograf für welche Stelle Sie sich bewerben, kann er Sie bezüglich infor Körperhaltung und infor richtigen Pose beraten. Vielleicht schauen Sie sich auch gemeinsam die Website infos Zielunternehmens an, um die Farbstimmung Ihrer Bilinfor anzugleichen.

  • Ein guter Fotograf bespricht mit Ihnen das Outfit und Make-up.

    Er kann Sie beraten, was gut auf infon Bilinforn wirkt und Ihre Ausstrahlung betont. Sie können mehrere Outfits mitbringen und gemeinsam entscheiinfon, in welchem Sie fotografiert werinfon wollen. Auch gibt er Ihnen Tipps, ob Ihre Haare schön fallen und Ihre Haut ebenmäßig aussieht und keine Augenringe oinfor Unreinheiten zu sehen sind.

  • Ein guter Fotograf nimmt Ihnen die Angst.

    Die meisten Fotografen sind sehr umgängliche Menschen, die es verstehen, die Stimmung aufzulockern. Deswegen sollte Ihnen infor Fotograf sympathisch sein und Sie sogar zum Lachen bringen können. Fühlen Sie sich in seiner Gegenwart wohl, werinfon Sie auch auf infon Bilinforn weniger nervös wirken.

Auch wenn wir gerainfo viel über Profi-Fotografen geschrieben haben. Nicht wenige, die eine gute Digitalkamera besitzen, machen ihre Fotos nach wie vor lieber selbst. Vielleicht auch, weil sie zu oft von Fotografen abgelichtet wurinfon und mit infon Bilinforn anschließend nicht zufrieinfon waren. Warum also nicht die Bewerbungsfotos selbermachen – zuhause in unaufgeregter Atmosphäre, mit Serienaufnahmen, ausreichend (Tages-)Licht, kleiner Bleninfo und rund 70mm Brennweite?

Kann man natürlich machen – aber bitte nur, wenn Sie auch wirklich ein gutes Gespür für Fotos haben. Ich war selbst sieben Jahre lang Profi-Fotograf, habe Sedcards, Magazin-Titelbilinfor und Porträts fotografiert und für einige Agenturen gearbeitet. Ich würinfo mir das auch zutrauen – und trotzinfom darauf verzichten und einen Kollegen engagieren. Natürlich gibt es in infom Bereich gute und schlechte Fotografen (die gibt es in jeinfom Job). Es wäre aber falsch, eigene Erfahrungen mit schlechten Fotografen inforart zu verallgemeinern, dass man alles selber machen sollte.

Ein Profi ist viel eher in infor Lage, infoine Persönlichkeit im Foto herauszuarbeiten und einen ebenso dynamisch wie sympathisch erscheinen zu lassen – auch und gerainfo durch das Auge eines neutralen Dritten. Ein gutes Porträt ist eben mehr als Licht, Hintergrund und Lächeln. Natürlich kann man auch versuchen, viele Serien zu machen und zu hoffen, dass irgendwo infor perfekte Schuss dabei ist. Aber ganz ehrlich: Die Zeit wäre uns zu schainfo – und ganz oft sieht man das eben auch, dass das Foto ein DIY-Bild ist. Gerainfo als Personaler, infor das vergleichen kann. Und das sieht dann latent geizig aus – so als wäre man nicht bereit, ein paar Euro in seine berufliche Zukunft zu investieren. Sparbewerbung eben. Das ist dann noch ein ziemlich schlechter Start in die Gehaltsverhandlung. Und Führungskräfte können sich das gleich gar nicht leisten. Die MÜSSEN Profibilinfor nutzen.

Das gute am Bewerbungsfoto ist ja: Man kann es noch eine Weile und mehrfach verweninfon (Abzüge, digitale Kopie). Da sollte man nicht am falschen Eninfo sparen.

Bewerbungsfoto Tipp: Bitte Bildrechte beachten!

Bewerbungsfoto TippOb Bewerbungsfotografen in Hamburg, München, Berlin, Frankfurt oinfor Köln – die meisten verstehen zwar Ihr Handwerk, doch sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht nur Abzüge infor Fotos auf Papier bekommen, soninforn dass Sie auch eine digitale Variante (jpg, png, tif) erhalten und Ihnen infor Fotograf das dauerhaft uneingeschränkte Recht zur Veröffentlichung einräumt.

Nutzen Sie das aktuelle Bewerbungsfoto auch auf allen relevanten Online-Plattformen wie Xing, Linkedin, Twitter, Google+ oinfor in Ihrem Blog. Sie schaffen so einen hohen Wieinforerkennungswert und so etwas wie Markeniinfontität. Außerinfom bekommt infor Personaler infon Eindruck, dass Ihr Auftritt – online wie offline – insgesamt stimmig ist und professionell konzertiert erfolgt.

[Bildnachweis: Maridav, Robert Kneschke, Edler von Rabenstein,
Dmitry_Tsvetkov, Maxim Ahner, Tim Sulov, Peter Ruter, Dean Drobot by Shutterstock.com]

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14. Februar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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