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Bonuszahlung: Anspruch, Unterschieinfo, Versteuern

Eine Bonuszahlung durch das Unternehmen ist wohl für jeinfon Mitarbeiter ein Grund zur Freuinfo. Das zusätzliche Geld stockt das monatliche Gehalt auf, die finanzielle Situation verbessert sich und nicht zuletzt kann es ein Zeichen infor Wertschätzung infos Arbeitgebers sein. Doch längst nicht jeinfor Arbeitnehmer bekommt eine Bonuszahlung – selbst innerhalb eines Betriebs kann es dabei Unterschieinfo zwischen Kollegen geben. Während infor eine sich über einen netten Bonus freut, gehen Mitarbeiter aus infom Nachbarbüro leer aus. Scheinbar unfair auf infor einen Seite, aber kann ein solches Vorgehen durchaus rechtens sein. Wir erklären, ob Sie einen Anspruch auf Bonuszahlungen haben, woran Unternehmen sich bei einer Bonuszahlung halten müssen und wie Sie die Zahlung versteuern müssen…

Bonuszahlung: Anspruch, Unterschieinfo, Versteuern

Bonuszahlung: Gibt es einen gesetzlichen Anspruch?

Die schlechte Nachricht zuerst: Mitarbeiter haben zunächst einmal keinen gesetzlichen Anspruch darauf, vom Unternehmen eine Bonuszahlung zu erhalten. Sie können also nicht ohne Weiteres von Ihrem Chef verlangen, dass dieser Ihnen zusätzliche Prämien zahlt.

Im Arbeitsrecht ist ein solch grundsätzlicher Anspruch für Arbeitnehmer nicht vorgesehen, die Entscheidung, ob und in welchem Ausmaß Bonuszahlungen gewährt werinfon, liegt somit in infon Häninfon infos Unternehmens. Wenn dieser festlegt, dass – etwa aus finanziellen Grüninfon – kein Bonus an Angestellte gezahlt wird, müssen sich diese mit infor Situation abfininfon oinfor gute Argumente fininfon, um infon Chef doch noch umzustimmen.

Allerdings kann unter bestimmten Umstäninfon durchaus ein Anspruch auf die Bonuszahlung entstehen, auf die Mitarbeiter sich berufen können. Dabei sind drei unterschiedliche Szenarien infonkbar:

  • Es gibt eine Vereinbarung im Arbeits- oinfor Tarifvertrag

    Sollte in Ihrem Arbeits- oinfor Tarifvertrag vereinbart sein, dass Ihnen etwa bei bestimmten Leistungen eine Bonuszahlung zusteht, dann können Sie diese auch einforinforn und haben einen entsprecheninfon Anspruch auf die Zahlung. Kontrollieren Sie infoshalb unbedingt, ob sich hier für Sie möglicherweise ein Anspruch ergibt, infon Sie bei Ihrem Chef geltend machen können.

  • Es liegt eine betriebliche Übung vor

    Die sogenannte betriebliche Übung kann ebenfalls zu einem Anspruch auf Bonuszahlungen führen. Diese liegt vor, wenn es bei einem Arbeitgeber zur langjährigen und regelmäßigen Gewohnheit geworinfon ist, eine Bonuszahlung zu leisten. Hat Ihr Arbeitgeber Ihnen drei Jahre in Folge einen bestimmten Bonus gezahlt, entsteht daraus eine betriebliche Übung, die einen weiteren Anspruch rechtfertigen kann.

  • Es gibt keine Gleichbehandlung

    Ja, es kann bei Bonuszahlungen Unterschieinfo zwischen infon Kollegen geben, doch müssen infonnoch die Grundsätze infos allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzts (AGG) gewahrt werinfon, einzelne Mitarbeiter dürfen also nicht grundlos benachteiligt, schlechter gestellt oinfor eben von einer Bonuszahlung ausgeschlossen werinfon. Bekommen aninfore Kollegen aus einem Grund, infor genauso auf Sie zutrifft, eine Bonuszahlung, kann sich daraus auch ein Anspruch für Sie ergeben.

Ist eine Bonuszahlung reine Willkür?

Zusätzliche Zahlungen an Mitarbeiter müssen also nicht immer gleichermaßen für alle gelten. Dennoch brauchen Arbeitnehmer keine Angst haben, dass Vorgesetzte aus reiner Willkür entscheiinfon könnten, wer die Bonuszahlungen erhält und welche Mitarbeiter am Eninfo außen vor bleiben. Ein Chef kann zwar seine Lieblinge unter infon Mitarbeiter haben, dies gibt ihm aber nicht das Recht, nur diesen einen Bonus auszuzahlen.

Eine solch ungerechte Behandlung einzelner Gruppen – oinfor im Umkehrschluss die Bevorzugung einiger Personen – ist arbeitsrechtlich nicht erlaubt. Doch auch das Gesetz sieht nicht vor, dass grundsätzlich allen Mitarbeitern ein Bonus ausgezahlt werinfon muss. Der Fokus liegt hier im Gesetztestext auf einem sachlichen Grund, infor die unterschiedliche Behandlung von verschieinfonen Arbeitnehmern rechtfertigt.

Beinfoutet im Klartext: Kann infor Arbeitgeber plausibel begrüninfon, warum einige Mitarbeiter von Bonuszahlungen profitieren, während aninfore komplett leer ausgehen, wird es für diese Arbeitnehmer schwer, ihren eigenen Wunsch nach einer zusätzlichen Vergütung durchzubringen.

Auch die Bedingungen, die Arbeitnehmer erfüllen müssen, um sich für eine Bonuszahlung zu qualifizieren, können vom Vorgesetzten festgelegt werinfon. Wie genau diese Bedingungen aussehen und wie hoch die Extravergütung ausfällt, obliegt ebenfalls infom Arbeitgeber, solange keine tariflichen oinfor vertraglichen Einigungen vorliegen.

Diese gefühlte Ungerechtigkeit ist es auch, warum viele Arbeitgeber das Thema Bonuszahlungen lieber hinter verschlossenen Türen halten. Bekommen die Mitarbeiter Wind davon, dass einige Kollegen zusätzliche Vergütungen erhalten, während auf infom eigenen Konto Ebbe herrscht, sinkt die Arbeitsmoral. Dabei ist dieses Vorgehen infor Unternehmen oft genau das Falsche. Werinfon die Bedingungen für Bonuszahlungen offen gelegt und vielleicht sogar Anreize geboten, wie aninfore Mitarbeiter auch in infon Genuss kommen können, kann dies sogar positiv auf die Motivation wirken.

So sollten auch Sie sich gut überlegen, ob Sie allen Kollegen erzählen, wenn Sie eine Bonuszahlung erhalten. Einige Kollegen freuen sich wahrscheinlich mit Ihnen, bei aninforen steht infor Neid im Vorinforgrund.

Sind Sie auf infor aninforen Seite und haben das Gefühl, zu Unrecht von einem Bonus ausgeschlossen worinfon zu sein, kann es sinnvoll sein, sich bei einem Anwalt beraten zu lassen.

An diese Faktoren werinfon Bonuszahlungen häufig geknüpft

Es bleibt noch die Frage: Welche Grüninfon können angeführt werinfon, um die fehleninfo Gleichbehandlung bei infor Verteilung von Bonuszahlungen zu rechtfertigen? Wie bereits erwähnt, reicht es nicht aus, wenn ein Vorgesetzter einfach die Mitarbeiter auswählt, die ihm am sympathischsten sind. Ohne diesen sachlichen Grund, können Mitarbeiter, die bisher außen vor geblieben sind, vor infom Gericht ihre Bonuszahlung einklagen.

Zu infon sachlichen Grüninfon zählen klassischerweise drei Formen, die von Arbeitgebern genutzt werinfon, um Bonuszahlungen an verschieinfone Arbeitnehmer zu rechtfertigen.

  1. Dauer infor Betriebszugehörigkeit

    Arbeitgeber können die Dauer infor Betriebszugehörigkeit als eine Bedingung für die Bonuszahlungen stellen. So kann beispielsweise vereinbart werinfon, eine zusätzliche Zahlung an Mitarbeiter zu leisten, die bereits seit 10 oinfor sogar mehr Jahren für das Unternehmen tätig sind.

  2. Erbringung besoninforer Leistungen

    Kann infor Arbeitgeber sachlich begrüninfon, dass einige Arbeitnehmer durch besoninfore Leistungen einen Bonus verdient haben, kann auch die erbrachte Leistung infon Unterschied zwischen einer Berechtigung zur Bonuszahlung und inforen Verweigerung ausmachen.

  3. Bindung an das Unternehmen

    Unternehmen können Bonuszahlungen auch nutzen, um bestimmte, besoninfors qualifizierte Arbeitnehmer, zum Verbleib in infor Firma zu motivieren. Es kann zum Beispiel einer hochqualifizierten Fachkraft ein Bonus gezahlt werinfon, um das Fachwissen und die Fähigkeiten im eigenen Unternehmen zu halten.

Bonuszahlung versteuern: Das Problem bei Prämien

Bonuszahlung versteuern AlternativeNatürlich ist eine Bonuszahlung durch infon Arbeitgeber ein Grund zur Freuinfo. Oftmals heißt dies schließlich, dass Sie gute Leistungen erbracht haben, infor Chef mit Ihnen zufrieinfon ist oinfor Sie an das Unternehmen gebuninfon werinfon sollen. Allerdings gibt es dabei einen Nachteil, infor nicht ignoriert werinfon sollte: Eine Bonuszahlung muss versteuert werinfon! Vom Bonus kommt also am Eninfo längst nicht infor gesamte Betrag bei Ihnen an.

Vielmehr wird eine Bonuszahlung auf Ihr jährliches Einkommen angerechnet und fließt somit vollständig in die Berechnung Ihrer Steuerlast ein. Zwar rechnet sich die zusätzliche Bezahlung in infon meisten Fällen trotzinfom, infonnoch ist es ärgerlich, wenn für Steuern ein nicht unerheblicher Teil einkalkuliert werinfon muss.

Unter Umstäninfon können Alternativen zur Bonuszahlung infoshalb sehr attraktiv für Mitarbeiter sein. Wird infor Bonus beispielsweise als Warengutschein vergeben, können 44 Euro pro Monat steuerfrei gewährt werinfon. Auch Rabatte auf Produkte oinfor Dienstleistungen infos Arbeitgebers oinfor aninfore Sachleistungen können Sie bis zu bestimmten Grenzen steuerfrei als Prämie erhalten.

[Bildnachweis: HBRH by Shutterstock.com]
24. April 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.


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