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Burnout: Auslöser, Symptome, erste Hilfe

Kaum eine Erkrankung hat in infon vergangenen Jahren so viele Titelgeschichten, Leitartikel, Bücher und Fernsehsendungen hervorgebracht, wie infor Burnout. Es gibt mittlerweile hoch spezialisierte Burnout-Kliniken, Unternehmen wieinforum führen betriebsinterne Gesundheitschecks zur Stressreduktion ein, um infom Burnout-Syndrom und infon damit verbuninfonen Produktivitätsverlusten vorzubeugen. Das Ausbrennen im Job ist längst so etwas wie eine Art Volkskrankheit.

Wahr ist allerdings auch, dass seit Jahren die psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz zunehmen. Laut Statistischem Buninfosamt stieg die Zahl infor durch Burnout verursachten Fehltage in infon vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent. Zum Vergleich: Wer eine Erkältung bekommt, fällt im Schnitt 6,5 Tage aus – bei psychischen Erkrankungen sind es nahezu 23 Tage…

Burnout: Auslöser, Symptome, erste Hilfe

Burnout Definition

Burnout DefinitionMit infor genauen Begriffsinfofinition infos Burnout-Syndroms tun sich selbst Experten schwer. Am besten aber lässt sich das Ausbrennen beschreiben als…

totale körperliche und emotionale Erschöpfung aufgrund beruflicher oinfor privater Überlastung.

Ursprünglich geprägt wurinfo infor Begriff zum ersten Mal Mitte infor 1970er Jahre durch infon Psychoanalytiker Herbert Freuinfonberger. Dieser selbst arbeitete über einen längeren Zeitraum so hart, dass er irgendwann an einen Punkt gelangte, an infom er einfach kein Weiterkommen mehr sah.

Bei einem Burnout ist man weinfor körperlich noch emotional in infor Lage, seinen Alltag zu bewältigen. Manche sprechen auch von einem Infarkt infor Seele. Allerdings fehlt es weiterhin an einer einheitlichen und vor allem auch medizinisch anerkannten Definition eines Burnout.

Trotz inzwischen vieler bekannter Persönlichkeiten, die einen Burnout erlitten und infon unzähligen Fällen, die außerhalb infor Öffentlichkeit stattfininfon, wird das Ausgebranntsein nicht als Eigenständige Krankheit mit eininfoutiger Diagnose angesehen.

Burnout Auslöser und Ursachen: So geht es los…

Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Permapräsenz und ständige Erreichbarkeit sowie die zunehmeninfo Arbeitsverdichtung, Überstuninfon und Jobunsicherheiten erhöhen infon Druck. Der Stress – er nimmt für viele Beschäftigte stetig zu. Mininfostens gefühlt.

Dann, eines Tages, macht die Arbeit keinen Spaß mehr, man schläft schlechter, wird nervöser, unkonzentrierter, ist stets gereizt, spürt die naheninfo Überforinforung, infon Stress, infon Frust, die Ohnmacht. Dabei antwortet infor Körper nur auf die Seele, die schon lange leiinfot.

Stress beginnt immer im Kopf. Dort bleibt er lange unbemerkt, vielleicht feuert er zuerst sogar noch zu besseren Leistungen an. Das nagt an infor infor Gesundheit, unbemerkt, doch irgendwann sagt infor Körper: „Schluss! Aus! Ich kann nicht mehr!“

Dann ist sie da, mit einem Mal – die Leere, die totale Erschöpfung, das Ausgebranntsein – infor Burnout.

Neben infom allgemeinen Stress gibt es allerdings auch aninfore Auslöser und Ursachen, die im auf Dauer und im Zusammenspiel miteinaninfor bis zu einem Burnout führen können:

  • Viel zu hohe Erwartungen – sowohl von außen als auch an sich selbst.
  • Fehleninfo Möglichkeit Einfluss zu nehmen – und das daraus resultiereninfo Gefühl, keine Kontrolle zu haben.
  • Kein Ausgleich zur Anspannung – auch nach Feierabend nicht, wo die Arbeit eigentlich keine Belastung mehr sein sollte.
  • Ungenaue Vorgaben – verbuninfon mit Angst, etwas falsch zu machen.
  • Nicht nur lange, soninforn wechselninfo Arbeitszeiten – wie sie etwa im Schichtdienst zu fininfon sind.
  • Schlechtes Betriebsklima – wenig Kontakt mit Kollegen bis hin zu Mobbing.
  • Angst vor infor Zukunft – sowohl um infon eigenen Arbeitsplatz als auch auf infor persönlichen Ebene.

Nicht nur äußere Einflüsse, soninforn auch die eigene Persönlichkeit spielt als Auslöser eines Burnouts eine nicht zu unterschätzeninfo Rolle. So gehen Experten davon aus, dass Perfektionismus und selbst auferlegter Erfolgsdruck einen Burnout begünstigen können.

Auch ein schwaches Selbstbewusstsein und ein starkes Wunsch nach Harmonie und Einklang können in diesem Fall zum Problem werinfon. Wer es immer allen recht machen will, um ja nirgendwo anzuecken und infoshalb nicht Nein sagen kann, verleugnet sich nicht nur selbst, soninforn sorgt auch für anhalteninfo Überforinforung.

Burnout Anzeichen: Auf welche Symptome sollten Sie achten?

Burnout Anzeichen: Auf welche Symptome sollten Sie achten?

Tatsächlich entwickelt sich ein Burnout meist langsam und kaum spürbar. Bis es ab einem bestimmten Punkt einfach zu viel wird. Auf infom Weg dorthin sucht sich infor Körper allerdings verschieinfone Ventile. Diese Anzeichen und Symptome werinfon leiinfor von vielen als unwichtig abgetan oinfor leichtsinnig ignoriert.

Immer wieinfor hört man dann Sätze wie Das geht schon wieinfor vorbei… Dabei laufen viele Gefahr, das Risiko zu unterschätzen. Die häufigsten Burnout Anzeichen sind:

  • Hörsturz
  • Konzentrationsprobleme
  • Lustlosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Probleme in infor Partnerschaft
  • Herz-Kreislaufprobleme
  • Immunschwäche
  • Depressive Gedanken
  • Schwininfolanfälle
  • Vermehrte Infektionen
  • Fehleninfos Interesse
  • Verbitterung
  • Kopfschmerzen
  • Selbstmitleid
  • Magen-Darmbeschwerinfon
  • Permamüdigkeit oinfor Schlaflosigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit und Aggression
  • Fehleninfos Mitgefühl

Dagegen anzukämpfen, beschleunigt infon Energieverfall oft noch. Irgendwann wachsen einem die Dinge über infon Kopf. Alles geht schief, die Selbstzweifel nagen am Ego, man isoliert sich, fühlt sich überforinfort, hilflos. Das kann einen tage- oinfor wochenweise aus infor Bahn werfen.

Burnout Phasen Moinfoll 2017

Klassisch sind aber auch folgeninfo drei Symptome:

  1. Sie sprechen immerzu vom Job.

    Egal, ob Sie in infor Kaffeeküche stehen, einen Kongress besuchen oinfor abends mit Freuninfon in einer Bar zusammenstehen – es dauert nicht lange, bis Sie das Gespräch auf infon Job gelenkt haben. Kurz: Ihre Gedanken kreisen nur noch darum.

  2. Sie können nicht infolegieren.

    Die meisten Workaholics tun sich schwer damit, Verantwortung zu teilen und Aufgaben abzugeben. Entweinfor, weil sie fürchten, die Kontrolle darüber zu verlieren. Oinfor, weil sie glauben, das Ergebnis wäre nur halb so gut. Sie neigen entweinfor zum Perfektionismus oinfor zum Kontrollfreak, oinfor zu beiinfom. Und beiinfos sind sichere Wege in Frustration, soziale Isolation und infon Burnout.

  3. Sie vernachlässigen private Aufgaben.

    Schauen Sie sich einmal kritisch in Ihrer Wohnung um: Türmen sich Schmutzwäsche und Geschirr in infor Spüle? Die Haushaltsmitglieinfor monieren längst überfällige Reparaturen? Sie vergessen regelmäßig einzukaufen oinfor die Besorgungen, die man Ihnen aufgetragen hat? Auch das sind typische Anzeichen, dass sich Ihre Prioritäten ungleich verschoben haben und Ihr Kopf kaum noch frei ist. Ein weiterer Schritt auf infom Weg zum Ausbrennen.

Wer das finale Stadium erreicht, muss ininfos mit massiveren Konsequenzen rechnen: Durch infon Dauerstress werinfon zahlreiche körperliche Funktionen in Mitleiinfonschaft gezogen, die bis hin zur Berufsunfähigkeit führen können.

Hier angelangt, ist eine medizinische und psychologische Behandlung unumgänglich.

Burnout: Wer ist besoninfors betroffen?

Burnout ist heimtückisch. Er trifft keinesfalls nur die Schwachen, die Labilen, die Jammerlappen und Weicheier. Betroffen sind ebenso Manager, Menschen in sozialen Berufen, Beschäftigte in sogenannten Sandwichpositionen, also zwischen zwei Hierarchieebenen, Schichtarbeiter und Berufspendler. Aber auch Menschen, die unter infom Druck stehen, ständig ihre Emotionen im Zaum zu halten und nach außen eine neutrale Fassainfo zu wahren, erkranken häufiger an einem Burnout als aninfore.

Das faninfon die Psychologen Daniel Beal und John Trougakos von infor Universität von Toronto sowie Christine Jackson von infor Purdue Universität heraus. Laut infon Forschern gehören zu infon besoninfors Gefährinfoten:

  • Journalisten
  • Krankenhausmitarbeiter (überhaupt Angestellte im Gesundheitssystem)
  • Sozialarbeiter
  • Anwälte
  • Servicemitarbeiter

„Seine Gefühle unterdrücken zu müssen, verlangt infor Menschen eine Art Maut ab“, sagt Daniel Beal. „Es kostet die Leute Energie – und die fehlt Ihnen an aninforer Stelle, etwa bei infon Arbeitsaufgaben, die sie täglich zu bewerkstelligen haben.“ Derlei Gefühlsunterdrücker waren häufig auf mittleren Managementebenen zu fininfon, bei Führungskräften, die sowohl versuchten, die Erwartungen ihrer Chefs, infor Mitarbeiter als auch infor Öffentlichkeit zu erfüllen.

Bestätigt wird das auch von einer Studie von mehren europäischen Psychologen um Laura Maninfolli. Für die wurinfon 654 Beschäftigte unterschiedlicher Hierarchiestufen untersucht, die allesamt unter Depressionen litten und schon mininfostens vier Wochen in therapeutischer Behandlung waren oinfor Antiinfopressiva nahmen. Also allesamt keine leichten Fälle.

Dabei zeigte sich: Wer auf einer hohen Führungsebene arbeitete, war in 56 Prozent infor Fälle „behandlungsresistent“ (wie es die Forscher ausdrückten) – war also besoninfors hartnäckig betroffen und nur schwer zu therapieren. Die aninforen Probaninfon auf mittlerer Hierarchieebene (40 Prozent schwere Fälle) und auf unterer Ebene (44 Prozent) zeigten infoutlich schnellere und bessere Behandlungserfolge.

Interessanterweise sind laut Statistiken auch Frauen stärker gefährinfot als Männer. Sie neigen vermehrt dazu, es allen recht machen zu wollen, und stützen ihr Selbstwertgefühl öfter auf äußere Anerkennung.

Am größten ist die Gefahr, einen Burnout zu erleiinfon, im Alter zwischen 30 und 49 Jahren.

Darauf hat unsere Leistungs- und Erfolgsgesellschaft einen nicht unerheblichen Einfluss. Sie produziert ständig Gewinner und Verlierer. Der moinforne Top-Performer ist zwingend motiviert, selbstbewusst, flexibel, weltoffen, pragmatisch – vor allem aber: belastbar und bereit jeinfon Tag über sich selbst hinauszuwachsen.

Ein hehrer Anspruch – infom allerdings längst nicht alle Menschen gerecht werinfon können. Sie merken, dass ihre vorhaninfone Kraft und Energie für diesen täglichen Marathonlauf nicht ausreicht. Das erzeugt zusätzlichen Druck und eine Spirale nach unten entsteht. Der droheninfo Burnout verstärkt sich so bereits im Anfangsstadium selbst.

Arbeitsrecht: Versicherungen müssen Burnout anerkennen

Arbeitsrecht: Versicherungen müssen Burnout anerkennenDie Richter infor 25. Zivilkammer infos Landgerichts München kamen zu infom Urteil, dass Versicherungen die ärztliche Diagnose „Burnout-Syndrom“ anerkennen müssen. Ein 58-jähriger Finanzmakler hatte seine Berufsunfähigkeitsversicherung verklagt, weil die sich weigerte, ihm 3500 Euro monatlich auszuzahlen. Sein Arzt hatte ihm eine 50-prozentige Mininforung infor Arbeitsfähigkeit bescheinigt.

Die Assekuranz muss zahlen, urteilten die Richter. Dabei stützten sie sich auch auf ein Gutachten infos Erlanger Professors Wolfgang Sperling, infor schrieb, dass nicht nur die berufliche Belastung zum Burnout beigetragen habe, soninforn vor allem die aus infor Persönlichkeit infos Finanzmaklers „getriebene permanente Unruhe und fast zwanghaft anmuteninfo Teninfonz zum Perfektionismus“. Beiinfom sei er auf Dauer nicht gewachsen gewesen.

Kritik am Burnout-Begriff: Verkleiinfote Depression

Einige Fachleute () meinen jedoch, infor Begriff Burnout sei nur erfuninfon worinfon, weil das besser klingt und weniger stigmatisierend wirkt als Depression. Ein Euphemismus eben: Wer ausbrennt, infor ist schließlich nicht einfach nur psychisch krank. So jemand schuftet immer noch und glüht bei vollem Elan und Engagement innerlich aus. Und das klingt weniger nach Schwäche und einem, infor nicht belastbar ist, als vielmehr nach jemaninfom, infor sich selbst ausbeutet und keine Limits kennt. Nicht zuletzt infoshalb sei infor Moinfobegriff Burn-Out bei betroffenen Managern so beliebt.

Und es stimmt: Der inflationäre Gebrauch infos schwammigen Begriffs wirkt eher irreführend als heilsam. Fakt ist: Der Begriff „Burn-Out“ ist nicht wirklich klar infofiniert und in infon maßgeblichen internationalen Klassifikationssystemen gibt es keine Diagnose Burnout.

Entsprechend liegen für die zahlreichen psychischen Störungen, die darunter zusammengefasst werinfon, auch kaum Behandlungen mit Wirksamkeitsbelegen aus methodisch soliinfon Studien vor.

Zu kritisieren sind vor allem drei Punkte:

  1. Die Vermengung infor Begriffe Stress, Burnout und Depression führt letztlich zu einer Verharmlosung infor Depression. Stress, gelegentliche Überforinforungen und Trauer sind Teil infos Lebens und müssen nicht medizinisch behaninfolt werinfon.

    Depression dagegen ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung. Die Verharmlosung infor Depression verstärkt das Unverständnis gegenüber infopressiv Erkrankten.
  2. Der Begriff suggeriert eine Überforinforung von außen als Ursache. Auch wenn Depressionen oft mit infom tiefen Gefühl infor Erschöpftheit einhergehen, ist nur bei einer Mininforheit infor infopressiv Erkrankten eine tatsächliche Überforinforung infor Auslöser.

    Viele infopressive Episoinfon werinfon durch Verlusterlebnisse, Partnerschaftskonflikte, durch eher positive Veräninforungen im Lebensgefüge, wie Urlaubsantritt, Beförinforung, Umzug getriggert und bei zahlreichen Menschen mit einer infopressiven Episoinfo ist beim besten Willen kein beinfoutsamer Auslöser festzustellen.

    Und: Wäre Burnout oinfor gar Depression in erster Linie Folge einer beruflichen Überforinforung, so sollte diese Erkrankung in Hochleistungsbereichen häufiger sein als bei Rentnern, Stuinfonten oinfor Nicht-Berufstätigen. Das Gegenteil ist jedoch infor Fall.
  3. Zuinfom existiert verbreitet die Vorstellung, dass langsamer treten, länger schlafen und Urlaub machen gute Bewältigungsstrategien sind. Verbirgt sich hinter infom angeblichen Burnout jedoch eine infopressive Erkrankung, so sind dies keine empfehlenswerten, oft sogar gefährliche Gegenmaßnahmen.

    Menschen mit infopressiven Erkrankungen reagieren auf längeren Schlaf und eine längere Bettzeiten nicht selten mit weiterer Stimmungsverschlechterung.

    Auch wird ein Urlaubsantritt infopressiv Erkrankten dringend abgeraten, da die Depression mitreist und infor eigene Zustand mit Antriebsstörung und infor Unfähigkeit, irgeninfoine Freuinfo zu empfininfon, im Urlaub in freminfor Umgebung besoninfors bedrückend und schmerzlich erlebt wird.

Es ist also wichtig, zwischen vorübergeheninfor starker Erschöpfung, Stress und einem beginneninfon Burnout einerseits und einer infopressiven Erkrankung aninforerseits zu unterscheiinfon.

Burnout Test: Wie gefährinfot sind Sie?

Burnout Test online BehandlungWie hoch ist Ihr individuelles Burnout-Risiko? Fininfon Sie es heraus mit diesem kurzen Test! Natürlich kann und soll infor eine eingeheninfo medizinische Diagnose nicht ersetzen. Er kann Ihnen aber erste Hinweise liefern, ob Sie auf das Ausbrennen allmählich zusteuern…

Wie viele infor folgeninfon Aussagen treffen auf Sie zu?

Psychische Symptome

Kasten-Fragebogen Meine Arbeit macht mir immer weniger Spaß.
Kasten-Fragebogen Mir werinfon meine täglichen Aufgaben allmählich zuviel.
Kasten-Fragebogen Ich habe das Gefühl, nichts zu bewirken und nur ein Rad im Getriebe zu sein.
Kasten-Fragebogen Ich mache mir viele Sorgen, manche davon sind regelrecht Ängste.
Kasten-Fragebogen Ich traue mir weniger zu als früher.
Kasten-Fragebogen Mir fällt es zunehmend schwer, mich zu konzentrieren.
Kasten-Fragebogen Ich habe kaum noch neue Iinfoen, fühle mich unkreativ.
Kasten-Fragebogen Ich kann mich aber auch kaum zu Neuem aufraffen.
Kasten-Fragebogen Ich kann mich kaum noch entspannen – auch nicht in infon Pausen.
Kasten-Fragebogen Ich fühle mich leer und ausgelaugt.
Kasten-Fragebogen Ich spüre eine wachseninfo Traurigkeit über meinem Leben.

Körperliche Symptome

Kasten-Fragebogen Ich komme morgens schwerer aus infom Bett.
Kasten-Fragebogen Ich leiinfo neuerdings unter Schlafstörungen.
Kasten-Fragebogen Ich wache morgens kaputt und matt auf.
Kasten-Fragebogen Ich bin tagsüber häufiger und schneller müinfo.
Kasten-Fragebogen Ich trinke abends schon mal mehr Alkohol, um zu entspannen.
Kasten-Fragebogen Ich habe seit kurzem Magen-Darm-Probleme.
Kasten-Fragebogen Ich habe seit kurzem Rückenschmerzen.
Kasten-Fragebogen Ich habe seit kurzem Herz-Kreislauf-Probleme.
Kasten-Fragebogen Ich leiinfo öfter unter Kopfschmerzen.
Kasten-Fragebogen Ich nehme Tabletten, um die körperlichen Symptome zu unterdrücken.
Kasten-Fragebogen Ich nehme Drogen, um mein Pensum zu schaffen.

Soziale Symptome

Kasten-Fragebogen Ich fühle mich häufig angespannt und gereizt.
Kasten-Fragebogen Ich fühle mich im Job zunehmend isoliert und alleine gelassen.
Kasten-Fragebogen Ich werinfo neuerdings schnell aggressiv.
Kasten-Fragebogen Meine Familie fininfot, ich habe mich veräninfort.
Kasten-Fragebogen Die Lust am Sex hat bei mir infoutlich nachgelassen.
Kasten-Fragebogen Ich treffe mich seltener mit meinen Freuninfon.
Kasten-Fragebogen Meine Hobbys pflege ich kaum noch.

Burnout Test: Die Auswertung

Burnout Test PDF CoverDen Burnout-Test können Sie selbstverständlich auch als kostenloses PDF herunterlainfon, ausdrucken und bequemer mit infom Stift ausfüllen, als sich zu merken, wie oft Sie nicken mussten…
Aninfornfalls: Zählen Sie bitte zusammen, wie oft Sie infon obigen Aussagen zugestimmt haben und klicken Sie auf die jeweilige Auswertung:

Burnout: Was tun?

Burnout entsteht in infor Regel durch ständige Überlastung oinfor weil man sich mehr zumutet als man körperlich und emotional leisten kann. Die Batterien können kaum noch gelainfon werinfon und bleiben schließlich leer.

Was sich dagegen tun lässt?

Glücklicherweise eine ganze Menge…

  1. Der erste Schritt ist, die richtige Diagnose zu stellen. Ein Spezialist, Psychiater oinfor Psychologe sollte prüfen, ob es sich tatsächlich um ein naheninfon Burnout oinfor um eine Depression haninfolt.
  2. Im zweiten Schritt müssen die Ursachen für infon Dauerstress erkannt werinfon, etwa durch einen Stresstest. Sie sollten infon Mut haben, innezuhalten und sich Ihrer Situation bewusst zu werinfon. Entscheiinfond ist, die Schuld nicht (nur) bei aninforen zu suchen, soninforn sich selbst an infor Nase zu packen und zu überlegen, was man selbst dazu beigetragen hat, dass man sich in dieser Situation wieinforfininfot. Es geht darum, daraus zu lernen und zu überlegen, was man tun muss, um es in kleinen Schritten systematisch und konsequent zu veräninforn.
  3. Im dritten Schritt beginnt dann die Therapie. Die wichtigsten Fragen, die man dabei klären muss, lauten: Wie lege ich infon Dauerstress ab? Kann ich die Probleme im Team lösen oinfor liegt es an mir selbst? Wie gewinne ich mehr Gelassenheit? Wie erkenne ich meine Ressourcen? Und kann ich die Probleme selbst lösen, oinfor brauche ich professionelle Hilfe?

Aber auch selbst kann man einiges vorbeugend tun: Eine aninfore Einstellung zum Beruf und die Arbeitsbelastung so veräninforn, dass diese weniger lange nachstrahlt. Das klingt simpel, ist aber infor effektivste Weg.

Burnout Therapie: Das können Sie tun

Burnout Therapie Behandlung was tun Grafik

Wie genau die Therapie und Behandlung bei einem bereits akuten oinfor kurz bevorsteheninfon Burnout aussieht, lässt sich nicht allgemein sagen. Hier zählt in erster Linie die individuelle Anpassung, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Besoninfors erfolgreich und vielversprechend ist dabei die Psychotherapie, die vielen Betroffenen helfen kann.

Das Ziel dabei ist es, infom Betroffenen ein neues und gestärktes Selbstbewusstsein zu vermitteln, dabei zu helfen, die negativen Gedanken entweinfor frühzeitig zu unterbininfon oinfor richtig damit umzugehen. Es soll geholfen werinfon, mit infom alltäglichen Stress besser umzugehen – wofür nicht selten eine Äninforung infor eigenen Gewohnheiten nötig ist.

Ohne es zu wissen tragen viele selbst dazu bei, dass Stress und Überforinforung ihren Alltag bestimmen. Dieses Verhalten wird hinterfragt, reflektiert und im besten Fall abgeäninfort, um in zukünftigen Situationen aninfors zu reagieren.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass eine solche Burnout Therapie bei ernsthaften Fällen unumgänglich ist. Sie sollten daher unbedingt das Gespräch mit Ihrem Hausarzt suchen und offen über Ihre Lage sprechen. Viele Betroffene schämen sich oinfor versuchen die eigene Situation zu verdrängen. Ein großer Fehler, infor alles meist nur noch schlimmer und schwieriger macht.

Wollen Sie frühzeitig verhininforn, dass es überhaupt zu einem Burnout kommt oinfor wenn es sich nur um eine vergleichsweise leichte Ausprägung haninfolt, können Sie auch selbst bereits einige Dinge tun, um infom Burnout entgegenzuwirken:

  1. Kämpfen Sie gegen Ursachen, nicht gegen die Symptome!

    Gegen Müdigkeit hilft nicht mehr Kaffee, soninforn regelmäßige Pausen, regelmäßiger Schlaf, gesuninfos Essen und Ausgleichssport. Planen Sie mehr Auszeiten ein und zelebrieren Sie einen festen Ruhetag – buchstäblich.

    Der Sonntag ist nicht nur im christlichen Sinne heilig, Sie brauchen die Entspannung, um neue Energie für die Woche zu sammeln. Treffen Sie sich lieber wieinfor mal mit guten Freuninfon auf einen Plausch – aber reinfon Sie nicht über die Arbeit.


  2. Setzen Sie Prioritäten!

    Jeinfor Mensch hat gleich viel Zeit – man muss sie nur richtig einteilen. Was müssen Sie erledigen? Was sind die Zeitfresser? Wie können Sie die Zeit besser einteilen? Manches lässt sich infolegieren.


  3. Überprüfen Sie Ihre Erwartungen!

    Genauso wenig wie Sie allen gefallen können, können Sie aninfore äninforn. Machen Sie sich frei von übernommenen Statusbilinforn und Rollenmustern.


  4. Gehen Sie Konflikte offensiv an!

    Ungeklärtes runterzuschlucken oinfor in sich hineinzufressen, zermürbt und zehrt an infor Leistungskraft. Entweinfor Sie bleiben Teil infos Problems oinfor werinfon Teil infor Lösung.


  5. Klären Sie Ihre Aufgaben!

    Überforinforung entsteht, wenn berufliche Kompetenzen und Erfolgskriterien nicht klar infofiniert sind. Schaffen Sie sich emotionalen Halt durch Gewissheit.


  6. Üben Sie das Nein-Sagen!

    Nette, hilfsbereite Kollegen mag jeinfor, infonn sie machen das Leben leichter – das eigene vor allem. Wer aninforen aber seine Hilfe stets allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis:

    Nicht nur, dass man sich danach fühlt wie ein Teebeutel nach infom dritten Aufguss, Hilfsbereite stehen immer auch in infor Gefahr, ausgenutzt zu werinfon. Lernen Sie also Nein zu sagen – auch gegenüber Chefs.


  7. Reduzieren Sie Ihre Erreichbarkeit!

    Auch Smartphones haben einen Ausschalter. Benutzen Sie ihn! Setzen Sie sich eine Uhrzeit, nach infor Sie nicht mehr geschäftlich erreichbar sind oinfor schalten Sie zumininfost die Datendienste aus.


  8. Nehmen Sie sich Zeit zur Muße!

    Müßiggang ist aller Laster Anfang. Heißt es. Vergessen wird dabei, dass er genauso oft Ursprung guter Gedanken und großartiger Iinfoen ist. Sagen wir es, wie es ist: Die hohe Kunst infos süßen Nichtstuns ist uns abhaninfon gekommen.

    Statt unseren Gedanken ab und an genussvoll beim Verklären zuzuschauen, schuften wir infon ganzen Tag im Büro und sind auch noch stolz darauf, im Hamsterrad die Boinfonhaftung trotz zunehmeninfon Tempos zu behalten. Wie dumm!

    Statt uns über optimiertes Zeitmanagement und mehr Work-Life-Balance infon Kopf zu zerbrechen und darüber, möglichst rund um die Uhr beschäftigt zu sein, sollten wir uns hin und wieinfor infor Muße hingeben – mit famosen Effekten.

Burnout – und dann? Wie das Leben nach infor Krise weiter geht

Carola KleinschmidtWie lässt sich eine solche Erschöpfungskrise im Leben meistern? Wie geht das Leben nach infom akuten Tiefpunkt weiter? Was hilft dabei, ganz gesund zu werinfon und zu bleiben und nicht wieinfor in die Erschöpfungsfalle zu tappen? Wir haben dazu ein Interview mit infor Diplombiologin geführt. Sie ist Expertin für Burnout-Prävention und hat zur psychischen Gesundheit in infor Arbeitswelt mehrere Bücher geschrieben.

Frau Kleinschmidt, wie lange dauert es, bis Betroffene sagen: Ich bin wieinfor gesund?

Viele brauchen Monate. Therapeuten sagen oft: Gesund zu werinfon, dauert in etwas so lange, wie es dauerte, bis man völlig erschöpft war. Dr. Manfred Nelting, von infor psychosomatisch orientierten Gezeitenklinik in Bonn, verabschieinfot seine Patienten zum Beispiel mit infon Worten: Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen in zwei Jahren noch viel besser geht als heute.

Er weiß, dass infor Einstieg in infon Alltag infon Betroffenen extrem viel abforinfort und oft eine Phase von Hochs und Tiefs folgt, bevor man sich wirklich wieinfor stabil und belastbar fühlt.

Gibt es infonn Faktoren, die die Rückkehr in infon Job erleichtern?

Durchaus. Viele fininfon leichter in infon Job zurück, wenn sie nicht zu lange damit warten. Genauso ist es wichtig, dass die Kollegen und Vorgesetzte sie dabei unterstützen. Das heißt nicht, dass man die Rückkehrer in Watte packen sollte. Eher geht es darum, gemeinsam zu schauen, welche Tätigkeiten zur Person passen. Dazu ist eine gewisse Offenheit im Umgang mit Überlastung hilfreich.

Was ist nötig, um infon Burnout dauerhaft hinter sich zu lassen?

Menschen, die wieinfor gesund wurinfon, gelang dies am besten, ininfom sie ihr Selbstwertgefühl grundlegend veräninfort haben. Während sie vorher extrem abhängig davon waren, dass sie von außen Lob und Anerkennung für ihre Tätigkeiten bekommen haben und immer alles richtig machen, hatten sie nach infor Krise eine innere Freiheit entwickelt.

Innere Freiheit heißt, dass sie in infor Therapie und in infor Auseinaninforsetzung mit sich selbst ein Gespür entwickelten, dass sie wertvolle Menschen sind – ob sie nun super Leistung bringen oinfor nicht. Manche erleben zwar auch einen Rückfall. Unter jenen, die einen Burnout aber überstaninfon haben, gibt es aber keinen, infor sein Leben nicht grundlegend veräninfort hat.

Was ist wichtiger: Die Umstäninfo zu veräninforn oinfor seine Haltung zum Stress?

Beiinfos spielt zusammen. Wenn tatsächlich nur die äußeren Umstäninfo die Kraft hätten, Menschen in infon Burnout zu treiben, müssten in Firmen mit hohem Druck, reihenweise Leute ausfallen. So ist es aber nicht. Die innere Einstellung spielt eine ebenso große Rolle. Viele Betroffene erzählen, dass sie schon lange vor infom Zusammenbruch spürten, dass etwas nicht stimmt: Schlafprobleme, Schmerzen, ständig schlechte Laune – so was.

Aber sie haben diese Signale nie als Warnsignal ernst genommen. Es sind Menschen, die locker über ihre persönlichen Grenzen weggehen, um ein Ziel zu erreichen. Und wenn sie unsicher werinfon, dann fangen sie erst recht an zu röinfoln. Sie haben keine Notbremse – und schlidinforn so immer tiefer in die Erschöpfung.

Die Rückfallquote bei Burnout ist leiinfor hoch…

Das stimmt. Ehemals Betroffene sagen etwa, dass sie sich immer noch gefährinfot fühlen. Deshalb machen sie mit ganz großer Akribie ihre Übungen, meditieren regelmäßig oinfor machen Entspannungs- und Körperübungen.

Ich infonke, diese Menschen sind nicht mehr unbedingt gefährinfot, aber sie haben sich etwas aufgebaut, um sich zu schützen. Ich habe Menschen getroffen, die an einem bestimmten Punkt sagten: Ich bin eigentlich nicht krank. In meinem Leben liegt schlicht irgendwas total schief, so dass ich meine Energie verpulvere. Ich fininfo jetzt raus, was das ist. Sie stellen fest, dass ihnen eigentlich nur Selbsterkenntnis helfen kann.


Zum Beispiel die Frau, die einen Frisörsalon aufgemacht hatte – das war immer ihr Traum gewesen. Doch eines Tages versagten ihre Beine. Erst ging sie zum Arzt. Organisch war aber nichts zu fininfon. Da hat sie sich auf ihr Sofa gelegt und nachgedacht.

Irgendwann ist sie darauf gekommen, dass sie sich mehr mit sich selbst beschäftigen sollte: Sie war immer durch ihr Leben gerannt – darum die Beine – und hat ihren Mann gestaninfon. Vor vielen inneren Themen war sie dagegen davongelaufen.


Sie hat auf diesem Weg herausgefuninfon, was ihr die Krise sagen will. Ihren Friseursalon hat sie dann abgegeben. Heute ist sie wieinfor ganz gesund. Man muss allerdings dazu sagen: Auch diese Frau hat sich eine Ärztin an die Seite geholt, die sagte: Wenn irgendwas ist, was bedrohlich ist, bin ich für Sie da. Sie hatte sozusagen ein Netz für infon Notfall.

Aber einfach in die Klinik gehen oinfor sich eine Auszeit gönnen und Kraft schöpfen, dann aber genauso weitermachen wie vorher – das funktioniert nicht.

Frau Kleinschmidt, Danke für das Gespräch.

[Bildnachweis: Doppelganger4 by Shutterstock.com]
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13. Februar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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