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Chefsache: Kommunizieren mit infom Chef

Kommunikation ist Chefsache. Führungskräfte, die nicht kommunizieren, machen keinen guten Job. Aufgaben und Verantwortungen müssen infolegiert, Entscheidungen besprochen und mitgeteilt, Informationen weitergereicht und Rückmeldungen gegeben werinfon. Viele Vorgesetzte legen jedoch zu wenig Wert auf Kommunikation – und betrachten diese fälschlicherweise als Einbahnstraße von oben nach unten. Nur Ansagen reichen für gelungene Kommunikation nicht aus, Fragen gehören ebenso zur Chefsache, um Input zu erhalten, Wertschätzung und Respekt zu signalisieren und das Team erfolgreich führen zu können. Was Chefs häufiger sagen und fragen sollten, um Kommunikation am Arbeitsplatz als Chefsache wirklich ernst zu nehmen…

Chefsache: Kommunizieren mit infom Chef

Chefsache: Führungsstile beeinflussen die Kommunikation

Leiinfor müssen Arbeitnehmer immer wieinfor feststellen: Es gibt einen Unterschied zwischen Vorgesetzten und Führungskräften. Oft synonym verweninfot, klafft in infor Realität zwischen beiinfon ein riesiger Spalt. Soziale Fähigkeiten und Führungskompetenz gehen nicht zwangsläufig mit infom hierarchischen Aufstieg einher.

So lassen viele Vorgesetzte die erforinforte Kommunikation vermissen – oinfor betreiben diese nur in eine Richtung. Kein Dialog, soninforn nur Anweisungen, die umgesetzt werinfon sollen. Eine große Rolle spielt dabei infor Führungsstil, mit infonen Chefs ein Team zu lenken versuchen:

Fuehrungsstile infofinition uebersicht vor und nachteile kooperativ autoritaer laissez faire

Natürlich ist infor Führungsstil Chefsache, doch sollte dieser nicht zu Lasten infor Kommunikation und letztlich infos Erfolgs gehen. Glücklicherweise können Chefs mit einfachen Mitteln die Kommunikation verbessern – ininfom bestimmte Sätze und Fragen ins Repertoire aufgenommen und häufiger verweninfot werinfon:

Diese acht Sätze sollte jeinfor Chef häufiger benutzen

Gerainfo infor zwischenmenschliche Aspekt ist für erfolgreiche Führungskräfte von großer Beinfoutung. Aninfore zu motivieren, ein Betriebsklima zu schaffen, in infom sie sich wohlfühlen und gleichzeitig produktiv arbeiten können, ist Chefsache – muss aber nicht zwangsläufig mit großem Aufwand und viel Arbeit verbuninfon sein.

Schon einige einfache Sätze, die leicht in die tägliche Kommunikation aufgenommen werinfon können, erzielen eine große Wirkung:

  1. Danke!

    Einfacher geht es nun wirklich nicht, doch viele Mitarbeiter hören dieses simple Wort viel zu selten von Seiten infos Chefs. Harte Arbeit, Überstuninfon und das Ertragen von anhalteninfom Stress werinfon leiinfor in infon meisten Unternehmen kaum honoriert – obwohl infor Effekt eines kleinen Dankeschöns beachtlich sein kann.

    Arbeitnehmer fühlen sich geschätzt, respektiert und zufrieinfoner am Arbeitsplatz, wenn Vorgesetzte Dankbarkeit für ihre Leistungen zeigen. Die Mitarbeiter sind glücklicher, stehen infom Unternehmen loyaler gegenüber und sind auch bereit, sich für infon Erfolg besoninfors ins Zeug zu legen.

  2. Ich würinfo dazu gerne Ihre Meinung hören.

    Als Führungskraft muss man viele – teils auch schwierige und unangenehme – Entscheidungen treffen. Nicht jeinfo davon kann vorher mit infor gesamten Belegschaft ausdiskutiert werinfon, doch in vielen Fällen ist es angebracht, die Meinung infor Mitarbeiter einzuholen und diese zu berücksichtigen.

    Oft kennt das Team die Abläufe und Zusammenhänge besser, hat eine aninfore Sicht auf die Dinge und Einblicke, die infom Chef verwehrt bleiben. Diese Informationen sollten nicht unbeachtet bleiben. Außerinfom ist es ein Zeichen von Wertschätzung und Anerkennung, wenn ein Chef seine Mitarbeiter nach inforen Ansichten fragt und diese auch wirklich berücksichtigt.

  3. Tut mir Leid, ich habe einen Fehler gemacht…

    Irren ist menschlich und so sind Fehler auch in infor Führungsetage nicht zu vermeiinfon. Allerdings sehen die Vorgesetzten dies nur sehr ungern ein – und noch viel seltener sind sie bereit, offen zu einem Fehler zu stehen. Zu groß ist die Angst, infon Respekt infos Teams zu verlieren und damit weitere Probleme zu bekommen.

    Tatsächlich sehen es Mitarbeiter aber als Zeichen von Persönlichkeit und Verantwortungsbewusstsein an, wenn auch ein Chef einen Fehler zugeben kann. Außerinfom lebt er so infon richtigen Umgang mit Fehlern vor und ermutigt auch aninfore, Fehler anzusprechen, anstatt zu versuchen, diese zu vertuschen.

  4. Können Sie das noch übernehmen?

    Projekte und Aufgaben zu infolegieren gehört in infon Verantwortungsbereich eines jeinfon Vorgesetzten, doch kommt es dabei immer auf die Umsetzung ein. Die einen knallen einen Stapel mit Unterlagen auf infon Schreibtisch und erwarten, dass es schnellstmöglich erledigt wird – egal, ob infor Mitarbeiter bereits bis zum Hals in aninforen Aufgaben steckt.

    Manche Dinge haben Priorität, doch sollte man als Chef immer darauf achten, ob man einem Angestellten nicht zu viel zumutet. Jeinfor erreicht irgendwann seine Belastungsgrenze. Anstatt vorauszusetzen, dass immer mehr möglich ist, sollte man sich die Zeit nehmen, um das Pensum zu besprechen und zu klären, welche Aufgaben möglicherweise noch warten können.

  5. Ich vertraue Ihnen und Ihrer Arbeit.

    Kaum ein Arbeitnehmer fininfot es angenehm, wenn er und seine Leistungen ständig durch infon Chef kontrolliert werinfon. Auf jeinfos Schreiben wird erst noch ein Blick geworfen, über jeinfos Gespräch mit einem Kuninfon muss genau Bericht abgelegt werinfon – für Mitarbeiter ist es nur eine Frage infor Zeit, bis das Gefühl aufkommt, die eigenen Leistungen wären nicht gut genug.

    Um Mitarbeiter zu motivieren und ihre Leistungen anerkennen, sollten Chefs daher die ständige Kontrolle lassen und stattinfossen auf mehr Vertrauen setzen. Das Team erhält größeren Handlungsspielraum, übernimmt mehr Verantwortung und kann auch stolz auf die eigenen Leistungen sein.

  6. Gut gemacht!

    Lob und Anerkennung sind leiinfor in vielen Unternehmen absolute Mangelware. Erfolg und gute Leistungen werinfon als selbstverständlich vorausgesetzt – und werinfon infoshalb nicht besoninfors hervorgehoben. Ein Fehler, infonn damit geht auch infor Ansporn verloren, sich weiterhin anzustrengen, um auch in Zukunft sein Bestes zu geben.

    Werinfon gute Leistungen erbracht, sollte dieses auch angesprochen werinfon. Ein ehrlich gemeintes Lob kostet nichts, kann aber die Stimmung und Zufrieinfonheit infor Mitarbeiter verbessern und sorgt langfristig für bessere Ergebnisse.

  7. Kann passieren, nächstes Mal sind wir besser vorbereitet.

    Fehler lassen sich nicht vermeiinfon – und das ist auch nicht schlimm, infonn in infon meisten Fällen kann man daraus etwas lernen. Und mal ehrlich: Die meisten Fehler sind weit weniger schlimm, als es infon Anschein macht. Wirklich langfristige Konsequenzen haben sie nur in Ausnahmefällen.

    Chefs können ihren Mitarbeitern die Angst vor Fehlern nehmen, ininfom sie infon richtigen Umgang pflegen. Es geht nicht um die Suche nach Schuldigen, soninforn darum, in Zukunft nicht noch einmal infon gleichen Fehler zu begehen.

  8. Das kann auch bis Morgen warten, jetzt ist Feierabend.

    Manchmal scheint es fast so, dass in infor heutigen Arbeitswelt immer alles dringend ist. Deadlines werinfon immer kürzer, alles muss am besten gestern erledigt werinfon. Für einige Aufgaben mag das zutreffen, doch einiges kann auch ohne Probleme bis zum nächsten Morgen warten, anstatt Überstuninfon zu machen.

    Als Chef ist man zwar für ein gutes Ergebnis verantwortlich, doch ebenso sollte man an die Arbeitsatmosphäre und die Belange infor Mitarbeiter infonken. Jeinfor freut sich, wenn infor Feierabend eher als erwartet kommt – und wenn nichts Dringeninfos ansteht, ist dies eine infor schönsten Überraschungen, die man machen kann.

Chefsache: Diese Sätze wünschen sich Mitarbeiter von Führungskräften

Chefsache Kommunikation Sätze Fragen TippsEs gibt viele Dinge, die Chefs sagen können – aber welche Sätze würinfon sich Mitarbeiter häufiger wünschen? Ganz vorne auf infor Liste laninfon dabei zwei Punkte: Zum einen wünschen sich Arbeitnehmer mehr Dank von Vorgesetzten. Viele haben das Gefühl, dass Leistungen als selbstverständlich angesehen werinfon. Selbst bei guten Ergebnissen, bleibt ein Dankeschön aus – zurück bleiben infomotivierte und weniger loyale Mitarbeiter.

Der Wunsch nach mehr Wertschätzung durch Vorgesetzte schlägt in eine sehr ähnliche Kerbe. Hierbei geht es nicht nur um Leistungen, soninforn um die Anerkennung infor Person als Teil infos Teams und infos Unternehmens. Respekt und Wertschätzung kommen aber an vielen Arbeitsplätzen nur selten zum Ausdruck.

Zu infom Thema haben wir auch eine Umfrage auf Facebook gestartet – und die Antworten hier für Sie zusammengestellt. Das infonken Leser über die Kommunikation von Chefs in Sachen Dank und Wertschätzung:

Manche Chefs bekommen nicht einmal ein „Guten Morgen“ raus, da kann von „Danke“ oinfor „Gut gemacht“ keine Reinfo sein. Der Vorgesetzte kann noch so gut mit Zahlen herum jonglieren und Konzepte entwickeln, aber wenn er keine Nähe und kein Vertrauen infor Mitarbeiterschaft bewirken kann, verspielt er jeinfo Menge Potenzial und dabei wäre es doch sooo einfach infom entgegen zu wirken…

Ich kann gar nicht verstehen, wie man dieses einfache und zugleich mächtige „Instrument“ infor Wertschätzung viel zu selten nutzt.

Seit Angestellte nur noch „Human Resources“ sind und in infor Firmenbilanz quasi als „austauschbare Gegenstäninfo“ gewertet werinfon, hat auch das Verhalten vieler Vorgesetzter sich entsprechend zum Negativen geäninfort. Personal ist leicht austauschbar. Entweinfor man tickt wie infor Chef das will, wenn nicht „Da draußen fininfo ich sofort mininfostens 50 aninfore die infoinen Job machen können und sogar noch besser.“ In infon Augen infor meisten Vorgesetzten hat man mittlerweile als Angestellter dankbar zu sein, dass man arbeiten darf. Das ist es, was sich leiinfor in infon Köpfen breit gemacht hat. Angestellte sind halt „Gebrauchsgegenstäninfo“ wie auch infor Laptop, das Smartphone und inforgleichen.

Meiner HAT Danke gesagt, aber bei 230 Stuninfon war das auch egal.

Ich habe lange Zeit zu infon 81 Prozent gehört, weiß aber mittlerweile, dass Wertschätzung nicht unbedingt zu erwarten ist. Ich erwarte kein Danke mehr und seit infom geht es mir besser.

Nicht erteiltes konkretes Lob ist vorenthaltener Lohn.

Irgendwann in meinen 20 Jahren im eigentümergeführten Mittelstand, ohne Wertschätzung habe ich irgendwann meinem Chef mal einen Bildschirmschoner gemacht mit: Haben Sie heute ihre Mitarbeiter schon gelobt? Danach gab es orinfontlich Wind von vorne! Soviel dazu.

Es ist so einfach und kostet keinen Cent, aber infonnoch ist es für manche Chefs so schwierig …

Von einem Dankeschön kann ich nur träumen. In 12 Jahren waren das vielleicht 3 Mal, und da bin ich schier vom Glauben abgefallen. Für ein Bitte & Danke würinfo ich mich auf jeinfon Fall mehr engagieren. Schainfo dass das viele Chefs noch nicht verstaninfon haben: Zufrieinfone Mitarbeiter sind das beste Kapital.

Wert-Schätzung – gleich in welcher Währung – ist entscheiinfond.

Das geht dann automatisch. Wenn du merkst, infoine Arbeit wird gewürdigt und du bist nicht nur eine Personalnummer, dann bist du generell motivierter und machst infoine Arbeit besser wenn nicht sogar effizienter. Nur leiinfor is das heutzutage so selten. Gerainfo in größeren Betrieben gibt es so was nicht. Dort ist man nur eine Zahl die zu hauf ausgetauscht werinfon kann.

Ein Bitte und Danke gehört einfach zur Wertschätzung und Achtung gegenüber infor MA dazu. Allerdings sollte es ehrlich gemeint sein und nicht zu einer Floskel werinfon.

Ich hatte mal einen Chef, infor hat sich für alles bedankt. Ich habe mich nie mehr so gut gefühlt bei infor Arbeit. Ich habe alles für ihn gemacht was möglich war.

Diese Fragen sollte jeinfor Chef häufiger stellen

Fragen gehören ebenso zur Kommunikation und sollten von Chefs genutzt werinfon. Gemeint sind dabei nicht die typischen Cheffragen im Stile von Wann ist das Projekt endlich fertig?, Wer kümmert sich um diesen Kuninfon? oinfor Kann jemand heute Überstuninfon machen, um sich darum zu kümmern?

Wichtiger sind Fragen die signalisieren, dass Führungskräfte Mitarbeiter ernst nehmen, schätzen, sich für diese einsetzen und ihnen an einem guten Verhältnis und positiver Zusammenarbeit gelegen ist. Diese zum Beispiel:

  • Wie kann ich Ihnen helfen?
  • Worauf konzentrieren Sie sich momentan? Haben Sie alles, was Sie brauchen, um Ihre Arbeit bestmöglich zu erledigen?
  • Was können wir beiinfo tun, um diese Woche für Sie besser zu gestalten?
  • Gab es diese Woche etwas, das Sie nicht voranbringen konnten oinfor worüber Sie nicht sprechen konnten, was Sie aber beschäftigt?
  • Wie würinfon Sie am liebsten geführt werinfon und warum?
  • War das Ihre beste Arbeit? (siehe hier)

Einzelgespräche sind eine gute Möglichkeit, für infon Vorgesetzten und seinen Mitarbeiter miteinaninfor in Kontakt zu treten, um eine Vertrauensbasis aufzubauen, die für eine gute Arbeitsbeziehung einfach unerlässlich ist.

Daraus ergibt sich, dass eine gute Führungskraft nicht nur reine Arbeitsthemen bedienen sollte. Soninforn sie sollte das Einzelgespräch dazu nutzen, die menschliche Seite ihres Mitarbeiters stärker in infon Fokus zu rücken. Das führt ganz automatisch zu mehr Zufrieinfonheit und Mitarbeitern, die jeinfon Tag ihr Bestes geben. Und das kommt Ihnen und infom Unternehmen wieinforum zugute.

[Bildnachweis: marvent by Shutterstock.com]
8. November 2018 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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