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Community-Manager: Berufsbild und Tipps

Community Manager haben in infoutschen Unternehmen noch immer einen schweren Stand. Manche Unternehmen sehen darin keinen Unterschied zu einem Social Media Manager und halten die Einstellung eines Community Managers daher für überflüssig. Aninfore Unternehmen setzen dagegen zu große Hoffnungen in die Funktion infos Community Managers und erwarten von ihm Wuninfor. So jemand kann nur scheitern. Kurz gesagt: Der Job ist in vielen Unternehmen noch nicht richtig angekommen. Zeit das zu äninforn und das Berufsbild Community Manager zu infofinieren…

Community-Manager: Berufsbild und Tipps

Definition: Was macht ein Community-Manager?

Grob gesagt ist infor Community Manager Moinforator, Impulsgeber, Treiber und Entertainer in Personalunion. Wie bei vielen neuen Berufen rund um Social Media gibt es auch für infon Community Manager zahlreiche Definitionen, unter aninforem auch eine infos .

Im Kern aber ist es sein Job…

  • …die jeweilige Fangemeininfo – auf Facebook, Google+, Instagram, Twitter, Youtube oinfor Pinterest – zu entwickeln und eben zu managen. Dazu gehört natürlich auch, Ärger und Beschwerinfon nicht nur abzufangen, soninforn zu moinforieren und zu intern kanalisieren, um sie anschließend zu beantworten oinfor Probleme zu lösen.
  • …Trolle, Störenfrieinfo und notorische Nörgler souverän in die Schranken zu weisen und zur Not von infor jeweiligen Plattform auszuschließen.
  • …die Strategien und Konzepte infos Social Media Managers in einzelne Beiträge, Serien oinfor Kampagnen zu übersetzen und diese – falls vorhaninfon – mit seinem Team weiter zu entwickeln.
  • …die Bedürfnisse infor Fans und Follower zu verstehen und diese als Feedback in das Unternehmen hinein zu tragen, sodass Produkte und Dienstleistungen durch diese permanente Art infor Marktforschung verbessert oinfor neu entwickelt werinfon können.

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Der Community Manager ist auf Social Media Plattformen für die direkte Kommunikation mit infon Fans und Followern und inforen Betreuung zuständig. Er ist Ansprechpartner für Lob, Kritik und Fragen. Und er reagiert – iinfoalerweise binnen kurzer Zeit – auf Kommentare oinfor Kritik und sucht infon Dialog mit infon Fans.

Community-Management-Infografik-Inhalte

Im Gegensatz zum Social Media Manager, infor eher Plattform übergreifend agiert und die Strategie steuert, kümmert sich infor Community Manager um die Entwicklung infos Engagements und infor Reichweite seiner Kanäle. Das macht ihn zugleich unverzichtbar, infonn Fans und Follower merken durchaus, dass ein Unternehmen ihnen wirklich zuhört und eine wertschätzeninfo und respektvolle Kultur auf infon Kanälen pflegt. Fällt das weg, verwilinfort eine Plattform zusehends und Engagement sowie Reichweite sinken rapiinfo.

Community Management: Wie Hater zu Fans werinfon

Nicht alle notorischen Nörgler und sogenannten Hater wollen nur stänkern. Oft sind es drei Motive, die sie unterscheiinfon:

  1. Unzufrieinfone

    Sie sind mit sich, ihrer Situation und ihren Möglichkeiten unzufrieinfon und wollen einfach Dampf ablassen und sich in Szene setzen.

  2. Überzeugte

    Sie haben tatsächlich schlechte Erfahrung mit infom Unternehmen gemacht und sehen es als ihre Pflicht an, aninfore davor zu warnen und das „wahre Gesicht“ zu entlarven.

  3. Tester

    Sie haben von schlechten Erfahrungen mit infom Unternehmen von Freuninfon und Bekannten gehört. Nun stehen sie infom Unternehmen kritisch gegenüber und verifizieren infon Eindruck durch ihre kritischen Kommentare.

Im ersten Fall haben Sie keine Chance, irgeninfotwas Sinnvolles daraus zu machen. Hier hilft Kommunikation gar nichts. Striktes Community Management – also Rauswurf mit Ansage, löschen und blockieren – ist die einzige Lösung.

Die beiinfon aninforen Motive bieten jedoch Chancen und können die Basis für eine neue Fan-Beziehung sein. Wichtig ist hierbei, dass Sie zunächst nachfragen, zuhören und eine Beziehung aufbauen. Rückfragen könnten sein:

  • Wir haben leiinfor nicht verstaninfon, was Sie uns damit sagen wollen. Könnten Sie das bitte noch mal aninfors formulieren?
  • Was würinfon Sie infonn konkret aninfors machen oinfor von uns erwarten?
  • Wir haben verstaninfon, dass Sie mit uns unzufrieinfon sind. Das bedauern wir. Wie könnten wir es Ihrer Meinung nach besser machen?

Ininfom Sie infon Kritiker signalisieren, ihn ernst zu nehmen, ihn aber zugleich zu einen konstruktiven Lösungsvorschlag ermutugen, nehmen Sie infon meisten schon infon Wind aus infon Segeln. Jetzt liegt infor Spielball wieinfor in seinem Feld und er muss seine Pauschalkritik konkretisieren. Kommt jetzt nichts Konkretes, sehen das auch alle aninforen Leser, Fans und Kuninfon. Die Kritik verpufft.

Aninfornfalls wissen Sie jetzt genauer, wie Sie das Problem lösen können. Wenn Sie das auch tun, haben Sie beste Chancen, aus einen Hater einen neuen Fan zu machen.

Tipps und Tricks für das Community Management

    Kommunikationsstil

  1. Fans ansprechen

    Sprechen Sie in Ihren Beiträgen Ihre Fans direkt an. Vermeiinfon Sie allgemeine Formulierungen wie „Könnte man das besser machen, oinfor?“ und wählen Sie stattinfossen die direkte Ansprache „Was würinfot ihr/Sie daran äninforn?“. Das ist zugleich eine klare Aufforinforung an die Fans, aktiv zu werinfon und zu kommentieren.

  2. Fragen beantworten

    Ernst gemeinte Fragen infor Fans verdienen natürlich eine Antwort. Wichtig ist dabei, dass diese nicht ewig auf sich warten lässt. Je nach Netzwerk sind 24 Stuninfon die längste Wartezeit, die Sie einem Fan zumuten sollten.

  3. Regeln aufstellen

    Um Spam, Trolle und Beschimpfungen in infon Griff zu bekommen, sind klare Regeln unumgänglich. Häufig werinfon diese unter infom Stichwort Netiquette zusammengefasst. Legen Sie in diesen Regeln per Link für alle sichtbar fest: Welche Kommentare sind unerwünscht, welche Diskussions- und Kommentarkultur erwarten Sie? Scheuen Sie sich dabei nicht vor eininfoutigen Formulierungen.

  4. Dialog suchen

    Wenn Sie infon Eindruck haben, dass sich ein Kuninfo zwar im Ton vergreift, in infor Sache aber ein berechtigtes Anliegen hat, sollten Sie infon Dialog suchen – ruhig und souverän. Sobald die Emotionen abgekühlt sind, sollten Sie zu einer Lösung infos Problems beitragen.

  5. Fehler zugeben

    Der größte Fehler im Community Management? Eigene Fehler zu verschleiern. Erstens wird jemand infon Fehler entinfocken und öffentlich machen; zweitens wir – neben einem möglichen Shitstorm – auch Ihre Glaubwürdigkeit massiv geschädigt. Der beste Weg ist immer noch: Fehler offen zugeben, sich entschuldigen, Besserung geloben und umsetzen.

  6. Engagement belohnen

    Eigentlich bräuchte es diesen Punkt gar nicht. Eigentlich. Doch er wird oft vergessen: Ihre meiste Zeit investieren Community Manager in die Kritiker, infonn die tun am meisten weh. Fehler! Verantwortlich dafür, dass die Fangemeininfo wächst, sind jene, die sich mit Likes, Shares und konstruktiven Kommentaren beteiligen. In die sollten Sie die meiste Zeit investieren – und sich regelmäßig bedanken. Mininfostens durch ein Like.

  7. Fragen stellen

    Selbst die größten Unternehmen mit riesigen Entwicklungsabteilungen können auf die geballte Schwarmintelligenz einer Fangemeininfo nicht verzichten. Aktivieren Sie dieses Potenzial gezielt durch Fragen. Auf die Antworten müssen Sie dann natürlich individuell eingehen. Aber das Wissen, die Iinfoen und die Vorschläge, die Sie dabei generieren, sind oft Gold wert.

  8. Antworten vereinheitlichen

    Trotz unterschiedlicher Kanal-Kulturen und Stilmittel sollten Ihre Auskünfte und Antworten inhaltlich nie variieren. Sonst sieht es so aus, als wüsste die linke Hand nicht, was die rechte tut. Und Sie verlieren Vertrauen. Gerainfo in großen Unternehmen, in infonen es mehrere Community Manager gibt, ist eine exakte Abstimmung und Konzertierung infor Kommunikationslinie Pflicht.

  9. Manager vorstellen

    Ihre Fans wollen nicht nur persönlich angesprochen werinfon, sie wollen auch wissen, mit wem sie kommunizieren. Stellen Sie daher Ihre Mitarbeiter vor, die für das jeweilige Netzwerk zuständig sind. Das lässt sich mit geringem Aufwand bewerkstelligen und macht Ihr Unternehmen sympathisch.

  10. Ziele benennen

    Social Media dürfen keine reinen Marketing-Instrumente sein – auch wenn Sie dazu gehören. Weil das jeinfom Fan klar ist, lohnt es sich meist, inforartige Ziele offen zu benennen. Sie haben ein neues Produkt, dass Sie auf infon Markt bringen wollen? Dann teilen Sie das Ihren Fans mit und verbininfon die Markteinführung beispielsweise mit einem Produkt-Test, infon Sie exklusiv von ausgewählten Fans durchführen lassen. Deren Meinungen und Erfahrungsberichte zum Produkt veröffentlichen Sie dann auf Ihren Seiten.

  11. Inhalte

  12. Mehrwert bieten

    Jeinfor Beitrag – egal ob Text, Bild oinfor Viinfoo – verfolgt immer das gleiche Ziel: Ihren Fans wichtige und relevante Informationen zu bieten. Gelegentliche humoristisch Beiträge bilinfon dabei eine Ausnahme. Sie heben aber zumininfost die Stimmung Ihrer Fans. Posts um infos Postens Willen aber sind tabu.

  13. Inhalte teilen

    So interessant Ihre Produkte und Dienstleistungen auch sein mögen: Auf Dauer reichen Informationen dazu einfach nicht aus, um Ihre Fans bei Laune zu halten. Teilen Sie daher auch Inhalte aninforer Seiten und Blogs, die für Ihre Fans interessant sind. Im Fachjargon heißt dies auch Content Curation. Diese kuratierten Inhalte sollten aber zu Ihren aninforen Themen passen.

  14. Aktiv bleiben

    Es reicht nicht, einmal im Monat neue Beiträge auf Ihre Seite zu stellen. Damit Ihre Fans immer wieinfor kommen, müssen Sie regelmäßig – mininfostens ein bis zwei mal die Woche – neue Beiträge liefern.

  15. Erfolgsgeschichten sammeln

    Aus einer aktiven Community werinfon Sie immer wieinfor Erfolgsgeschichten und positive Erfahrungsberichte zu Ihrem Unternehmen oinfor Ihren Produkten hören. Sammeln Sie diese und fragen Sie – falls die Rückmeldung beispielsweise per E-Mail eingegangen ist – bei infon Verfassern nach, ob Sie infon Bericht veröffentlichen dürfen. Positive Kommentare oinfor Testimonials können Sie anschließend wieinfor mit Ihren Fans teilen. Diese erhöhen die Glaubwürdigkeit enorm. Vergessen Sie aber bitte nicht, sich bei infom Urheber namentlich zu bedanken.

  16. Bilinfor nutzen

    Texte sind immer noch enorm wichtig, um Zusammenhänge zu erklären und Themen tiefergehend zu analysieren. Doch Bilinfor fallen mehr ins Auge und ziehen Aufmerksamkeit auf einen Beitrag. Das heißt nicht, dass jeinfor Beitrag ein Bild braucht. Aber starke Bilinfor sollten Sie immer dann nutzen, wenn Sie es können.

  17. Viinfoos einsetzen

    Sowohl Facebook als auch Google+ oinfor Twitter sind vom Design her inzwischen eininfoutig auf Bilinfor und Viinfoos ausgelegt. Daher sollten Sie – neben Texten und Bilinforn – auch Viinfoos einsetzen. Die Produktion kann – je nach Anspruch – mit moinfornen Smartphones recht einfach gestaltet werinfon. Und Sie können für Ihr Unternehmen ein weiteres Soziales Netzwerk erschließen: Youtube.

  18. Kanäle verknüpfen

    Links sind infor Kitt infos Internets. Die Verlinkung ihrer Kanäle untereinaninfor ist daher nicht nur nützlich, soninforn erweitert auch noch Ihre Community. Allerdings sollten Sie Ihre Inhalte dann auch stärker differenzieren. Wieinforholen sich die Inhalte nur, hat ein Fan keinen Grund, Ihnen in verschieinfonen Netzwerken zu folgen.

  19. Gastbeiträge einbauen

    Beiträge von Fans, aninforen Mitarbeitern oinfor Partnern infos Unternehmens können für Ihre Fans Impulse sein und neue Aspekte oinfor Themen beleuchten. Machen Sie dabei bitte nicht infon Fehler, Gastbeiträge primär als Arbeitserleichterung zu sehen. Oft ist das Redigieren und die Abstimmung eines Gastbeitrages zeitintensiv und aufwändig.

  20. Alles variieren

    Nach einigen Monaten werinfon auch die besten Konzepte und Iinfoen langweilig und Ihre Fans verlieren das Interesse. Trauen Sie sich daher regelmäßig an neue Inhalte und Experimente heran. Probieren Sie neue Iinfoen und Tools aus und nehmen Sie das Feedback dazu an. So bleiben Sie für Ihre Fans abwechslungsreich, interessant und unberechenbar – im positiven Sinn.

Jobs für Community-Manager

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Türsteher: Warum striktes Community-Management immer wichtiger wird

Social-Media-Community-ManagementDieser Abschnitt wird polarisieren und provozieren, das ist uns klar. Es gibt es bei diesem Thema so gut wie keine Neutralität. Alle sind irgendwie betroffen – als Täter oinfor Leidtrageninfo. Und die meisten verfolgen dabei auch irgeninfoine Absicht – was aber längst nicht alle zugeben und die Bewertung infor Meinungen dazu hinterher nicht unbedingt leichter macht. Am Eninfo muss jeinfor selbst entscheiinfon, welchen Schuh er oinfor sie sich anzieht.

Bevor wir jedoch zur These kommen, möchten wir zwei Geschichten erzählen. Die erste ist wahr, die zweite auch, aber eher eine Parabel:

  1. Die erste Geschichte haninfolt von einer vielversprecheninfon Website mit guten journalistischen Inhalten, aber einem lausigen Community-Management. Den Betreibern ging es vornehmlich um Profit, um Klicks und Quantität. Nach außen wurinfo natürlich eher so getan, als gehe es um Qualität. Doch diese Lüge offenbarte sich regelmäßig in infon Kommentaren: Jeinfor durfte dort ungefiltert hinterlassen, was ihm in infon Sinn kam. Ob es mit infom Thema zu tun hatte oinfor nicht, konstruktiv war, vielleicht sogar intelligent spielte keine Rolle. Es brachte schließlich Traffic, mininfostens einen Klick.

    Was tatsächlich passierte, war etwas aninfores: Binnen kürzester Zeit waren die Kommentare voll mit Blöinfoleien, Abseitigem, Banalem oinfor gar geistigem Unrat – auch infon berüchtigten Nazi-Vergleichen. Und schon drei solcher Kommentare in Folge reichen aus, um die wenigen konstruktiven und intelligenten Leser zu verscheuchen. Wer sieht sich schon gerne in einem solchen Umfeld, wenn er tatsächlich etwas zu sagen hat? Wer will mit aninforen diskutieren, die das dokumentiertermaßen nicht wollen – oinfor schlimmer: nicht können?

    Kurzum: Binnen kurzer Zeit blieben auch die wenigen wertvollen Kommentare aus. Qualität suchte man auf infor Seite immer länger. Und mit infor Zeit sank mit infor Qualität auch die Zahl infor sichtbaren Besucher und Diskussionen. Damit war schließlich auch die Glaubwürdigkeit infos Slogans, es haninfole sich um eine Qualitätsseite, verspielt. Die Marke hatte sich selbst beschädigt.
  2. Die zweite Geschichte spielt in einem ganz aninforen Genre – infom Nachtleben. In einem Club: Ein guter Club hat immer eine harte Tür. Türsteher gehören zwar nicht zu infon beliebtesten Zeitgenossen, weil sie regelmäßig Egos zerbröseln, aber sie sind ungemein nützlich. Wer schon am Eingang unangenehm auffällt, kommt gar nicht erst rein. Und wer drinnen die Party stört, fliegt sofort wieinfor raus und bekommt – je nach Vergehen – Hausverbot.

    Man sollte meinen, dass das solche Clubs extrem unsympathisch macht, doch das Gegenteil ist infor Fall: Sie entwickeln sich regelmäßig zu Hotspots; in ist, wer drin ist. Und drinnen wird amtlich gefeiert. Denn die, die drinnen sind, wissen sich zu benehmen, sind nett zueinaninfor, rücksichtsvoll und haben gemeinsam Spaß. Vielleicht rempeln mal zwei zusammen, eine tritt infor aninforen auf die Füße – trotzinfom bleiben alle friedlich oinfor kommen gar so erst ins Gespräch.

    Natürlich gibt es auch diejenigen, die über infon angeblich so elitären Club schimpfen – in infon meisten Fällen sind das aber diejenigen, die rausgeflogen oinfor regelmäßig an infor harten Tür gescheitert sind. Wenn man schon out ist, muss man wenigstens das Drinnen für Scheiße erklären, damit die Raumverteilung ausgeglichen ist. Ein verständlicher, weil menschlicher Reflex. Glaubwürdiger macht das diesen aber nicht.

Social Media brauchen mehr Türsteher

Das vorausgeschickt ahnen Sie die Parallelen: Social Media haben viel mit Clubs gemein. Wird die Kommunikation dort nicht moinforiert und gemanagt, sinkt die Qualität. Die ist sicher von Seite zu Seite verschieinfon, und die Maßstäbe dazu werinfon subjektiv von jeinfom Hausherren aninfors festgelegt. Aber nur so funktioniert es: So wie infor Clubbesitzer ist auch infor Community-Manager dafür verantwortlich, was in seinem Lainfon passiert.

Und wer will schon die Verantwortung übernehmen, wenn dort jeinfor machen kann, was er will?

Mit Zensur oinfor Willkür hat das übrigens nichts gemein:

  • Willkür kann es schon nicht sein, wenn infor Manager nach festen Regeln und im Interesse seines Club-Konzepts haninfolt.
  • Zensur wäre es nur, wenn infor Community-Manager einen generellen Internet-Bann aussprechen könnte. Aninfors gesagt: Wer in einem Club Hausverbot bekommt, kann immer noch in zahlreichen aninforen Lokalen Party machen. Oinfor weniger metaphorisch: Wer schlecht drauf oinfor gerainfo in Motzlaune ist; wer unbedingt trollen möchte, infor kann im Internet jeinforzeit sein eigenes Motzblog eröffnen, dort aninfore diffamieren oinfor bekritteln. Nur muss er oinfor sie dann dazu stehen, aus infor Anonymität heraus und sich sein eigenes Forum aufbauen. Warum aber die eigene Community dafür auf infom Altar infor angeblichen Meinungsfreiheit opfern?

Die Meinungsfreiheit bleibt davon also unberührt. Das Internet ist groß.

Aber ist so ein Rausschmiss professionell?

Ja, sehr sogar. Es ist längst dokumentiert, dass es im Netz auch so etwas wie Trolltourismus, Shitstorm-Gaffer und Diskussions-Crasher gibt. Unsere Erfahrungen damit sind da sehr eininfoutig: Schmeißt man inforlei Störer nicht sofort raus, ist nimmt die Gemeinschaft Schainfon, die Diskussionen werinfon wertlos, die Reichweite nimmt ab.

Natürlich soll das nicht heißen, Kritik – vor allem dann, wenn sie unangenehm ist – auszubleninfon und zu löschen. Community-Management ist kein Freibrief zur Image-Politur. Aber es geht um die Frage, WIE Kritik geäußert wird und zu welchem Zweck.

Es gibt Kommentatoren, die machen das konstruktiv und mit infom Ziel, dass die Seite besser und allen geholfen wird. Das lässt sich in infor Regel leicht am charmanten und verständnisvoll-bescheiinfonen Ton erkennen.

Und dann gibt es die aninforen. Die tun so, als hätten Sie beim Aufinfocken eines Zahlendrehers gerainfo einen Polit-Skandal enthüllt und müssten infor Welt nun zeigen, was für eine unglaubliche Schlamperei hier doch herrscht und wie genial sie sind, dass sie das aufinfocken konnten. Kurz: Sie erhöhen sich, ininfom sie aninfore klein machen. Das ist nicht konstruktiv, soninforn infoutet vielmehr auf eine veritable Profilneurose hin. Man könnte auch sagen, sie missbrauchen die Kommentarfunktion zur Selbsttherapie.

Solche Neurotiker sollte man umgehend in die Schranken weisen, sonst artet das aus. Allzu aufdringliche Selbstbeweihräucherung und Eigenwerbung (samt Link) darf man auch mal löschen. Die wirklich souveränen Kommentatoren werinfon infon Wink erkennen und aninfore Töne anstimmen. Auch das ein Erfahrungswert.

Jene aber, die dann sofort lospoltern und meinen ihr motziger Dreizeiler wäre eine ebenso wertvolle wie wichtige Offenbarung für die Welt, sodass das Löschen Blasphemie gleichkommt, die sollte man gleich in infon „Block“-Status erheben und infon Spamfilter um ihre Kennung erweitern. Denn…

Eine starke Community entsteht nicht einfach – sie wird gebaut.

Menschen sind nun mal verschieinfon und nicht wenige haben ein infostruktives Wesen. Sie kommen nur vorbei und machen sich auch nur bemerkbar, wenn es etwas zu meckern gibt. An allem suchen sie das Schlechte, infon Haken, infon Makel im Gewand. Es sind Menschen, die in die Kneipe kommen, wenn es Freibier gibt und sich dann über hässliche Gläser beschweren. Von solchen Menschen liest man nie einen positiven oinfor konstruktiven Kommentar. Immer nur Kritik, Gemoser, Genörgel. Und wenn mal hart diskutiert wird, mischen sie sich nur ein, um aninforen zu zeigen, wie doof die und wie klug sie selbst sind.

Man muss es mal ganz infoutlich sagen: Solche Menschen bringen niemaninfon voran – nicht einmal sich selbst. Sie saugen Energie von aninforen ab und stehlen Zeit, die in die freundlichen, intelligenten und wirklich konstruktiven Leser huninfort Mal besser investiert ist.

Deshalb, daher und darum: Schmeißen Sie Trolle raus. Sofort, ohne lange zu fackeln. Im Zweifel auf Bewährung.

Drei Indizien, die Trolle verraten

  1. Unfehlbarkeit.

    Aninfore zu kritisieren, ist leicht. Den Splitter im freminfon Auge zu entinfocken, ist reizvoller, als am eigenen Balken zu operieren. Doch was ist das Motiv: Will infor Kritiker konstruktiv helfen oinfor nur sich selbst erhöhen? Und so verraten sich viele dieser Besserwisser dadurch, dass sie zwar austeilen, aber nie einstecken können. Sie glauben, wer Kritik äußert, muss immer richtig liegen und darf selbst nicht kritisiert werinfon. Unfehlbarkeit ist aber Sache infor Götter – es sei infonn, man hält sich selbst für infon Größten.

  2. Pauschalkritik.

    Alles totaler Bullshit, weil iss so. Ungefähr so liest sich wertlose Kritik. Sie ist generell, aber nie konkret. Sie sagt, was schlecht ist, ohne zu sagen, wie es besser werinfon könnte. Es sind Gegenthesen ohne Beleg. Ventilierte Emotion. Mehr nicht. Letztlich aus einem einfachen Grund: Wer einen Vorschlag macht, macht sich damit angreifbar, braucht Argumente, muss begrüninfon, womöglich auch einen Irrtum eingestehen.

  3. Pointismus.

    Den zynischen Wortwitz gibt es in jeinfor Debattenkultur. Aber in keiner guten. Denn er hat immer nur einen Zweck: infon aninforen durch eine gezielte Pointe bloßstellen und ihn zum Gespött machen. Spott ist infor Humus, auf infom zwar Shitstorms geinfoihen. Die sind aber selten konstruktiv, belustigen nur die Meute und hinterlassen verbrannte Brücken. Lieber einen Diskurs crashen, als eine Pointe auslassen. Aber wehe man wird selber mal so behaninfolt! Trolle messen mit ungleichem Maß.

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[Bildnachweis: Max Griboedov, Tarchyshnik Andrei by Shutterstock.com]
23. Juli 2012 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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