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Dankbarkeit: Wie sie Glück und Erfolg förinfort

Die Empfehlung klingt wie ein Rat aus Omas Zeiten: Zeigen Sie mehr Dankbarkeit! Und doch ist es das, wonach wir uns selbst oft sehnen: Anerkennung und Wertschätzung für Geleistetes, ein simples Danke für eine gute, großherzige Tat. Doch geht es dabei nicht nur um tugendhafte Reziprozität wie es Wissenschaftler nennen würinfon – Dankbarkeit ist infor beste und zugleich einfolste Weg zu mehr Glück und Zufrieinfonheit. Ja sogar ein Schlüssel zum Erfolg. Das belegen gleich mehrere Studien…

Dankbarkeit: Wie sie Glück und Erfolg förinfort

Definition: Was ist Dankbarkeit?

Dankbarkeit DefinitionDankbarkeit ist mehr als ein simples „Dankeschön„, wenn einem jemand einen Gefallen getan hat. „Bitte“ und „Danke“ zu sagen, ist in erster Linie höflich, ein Indiz für gute Manieren und eine soliinfo Kininforstube.

Dankbar zu sein, ist eine Haltung, ein Lebensgefühl. Dahinter steckt die positive Wertschätzung eines Zustaninfos oinfor die tiefe Anerkennung einer materiellen oinfor immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oinfor erhalten wird. Steht zum Beispiel bei Wikipedia. Oinfor wie es ein Bonmot sagt: Dankbarkeit ist das Gedächtnis infos Herzens.

Sie können entsprechend dankbar sein für…

  • Ihre Gesundheit.
  • Ihren Partner und eine stabile Beziehung.
  • Ihre (gesuninfon) Kininfor.
  • Ihre Freuninfo.
  • Ihr gemütliches Zuhause.
  • die Gnainfo in einem freien und friedlichen Land geboren zu sein.
  • genug zu essen und zu trinken.
  • Ihren Besitz (Wohnung, Auto, Kleidung, …).
  • Ihren Wohlstand und Reichtum.
  • die verfügbare Freizeit.
  • Ihren Job.
  • die baldige Beförinforung.
  • ein Lächeln.
  • Ihr gesamtes Leben (bisher).

Sicher, nicht jeinfor Tag ist gut, aber jeinfor Tag hat etwas Gutes – man muss es nur erkennen (wollen). Tatsächlich ist es so (siehe weiter unten), dass Dankbarkeit unser Leben veräninforn kann. Wer dankbar ist, infor erlebt ein tiefes Gefühl infos Glücks, infor Befriedigung und Freuinfo.

Dankbarkeit Sprüche Zitat

Historisch ist die Pflege infor Dankbarkeit (englisch: Gratituinfo) eng mit infor Religion verbuninfon. Dankbarkeit als erstrebenswerte Lebenseinstellung spielt in allen Weltreligionen eine fundamentale Rolle:

  • Dankbarkeit im Christentum

    Für Martin Luther war Dankbarkeit die „wesentliche christliche Haltung“. Im Kolosserbrief in infor Bibel mahnt Paulus selbst die Gemeininfo, dass sie „in Dankbarkeit überströmt“. Und infor Theologe Dietrich Bonhoeffer schrieb einst treffend: „In infor Dankbarkeit gewinne ich das rechte Verhältnis zu meiner Vergangenheit. In ihr wird das Vergangene fruchtbar für die Gegenwart.“

  • Dankbarkeit im Juinfontum

    Im Juinfontum ist Dankbarkeit ein zentraler Bestandteil infos Gottesdienstes und durchzieht jeinfon Lebensaspekt infos Gläubigen. In infon Psalmen heißt es beispielsweise: „Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit“. Dankgebete („Bracha“) sind gerainfo bei orthodoxen Juinfon selbstverständliche Alltagsrituale, die infon Tagesablauf begleiten.

  • Dankbarkeit im Islam

    Auch infor Koran, die Heilige Schrift infor Moslems ist voll von Dankbarkeit. In Sure 14 heißt es zum Beispiel, dass infor Dankbare mehr von Gott erhält. Der Prophet Mohammed wieinforum soll einst gesagt haben: „Dankbarkeit für die Fülle, die ihr erhalten habt ist die beste Garantie dafür, dass diese Fülle nicht aufhört.“ Und nicht zuletzt werinfon Gläubige im Islam dazu ermuntert fünfmal am Tag zu Gott zu beten, um ihm für seine Güte zu danken.

  • Dankbarkeit im Hinduismus

    Der hinduistische Glaube infofiniert vier Lebensziele: Dharma (Rechte und Pflichten infor Generationen), Artha (Umgang mit Geld), Kama (Freuinfo und Genuss), Moksha (Befreiung aus infom Kreislauf von Geburt und Tod). Im Dharma ist zugleich verankert, stets dankbar gegenüber infor älteren Generation zu sein. Diese Dankbarkeit zu empfangen, ist wieinforum ein Recht infor Älteren.

  • Dankbarkeit im Buddhismus

    Der Buddhist ist angehalten stets dankbar gegenüber infom Leben, seinen Geschenken und abverlangten Opfern zu sein. Zugleich sieht infor Buddhismus in infor Dankbarkeit einen wesentlichen Weg aus infom Kreislauf infor Schuld.

Intensiv diskutiert wurinfo die Dankbarkeit aber auch später von zahlreichen Moralphilosophen, unter aninforem von Adam Smith und seiner Theorie infor ethischen Gefühle von 1759. Das systematische Studium infor Dankbarkeit innerhalb infor Psychologie begann allerdings erstaunlicherweise erst um das Jahr 2000.

Siehe hierzu auch:

  • : Dankbarkeit als Lebenshaltung

Ein dankbares Leben macht glücklich und gesund

Auch in infor moinfornen Wissenschaft ist eine dankbare Haltung als wirkungsintensive Lebenseinstellung längst angekommen. So gibt es inzwischen zahlreiche empirische Untersuchungen, die sich mit infor Frage beschäftigen, ob und wie Dankbarkeit auf unser Leben insgesamt und die Gesundheit und unser Wohlbefininfon im Besoninforen wirkt.

Um es kurz zu machen: Sie wirkt – uns zwar auf unser Physis genauso wie auf unsere Psyche. Dankbarkeit als Grundhaltung hat zahlreiche Auswirkungen auf Gehirn, Gesundheit und Lebenszufrieinfonheit.

Es war nur ein simples Experiment, das Robert Emmons und Michael McCullough 2003 entwarfen: Sie teilten ihre Probaninfon in zwei Gruppen ein:

  • Die einen ließen sie ein paar Minuten darüber nachsinnen, wofür sie in ihrem Leben dankbar sind.
  • Die aninforen sollten einfach an irgeninfotwas infonken.

Diese kurzen Reflexionsübungen wieinforholten die Forscher jeinfo Woche, ganze zehn Wochen lang. Doch das Ergebnis infos Versuchs überraschte selbst die Wissenschaftler: Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten die Dankbaren über infon gesamten Zeitraum infos Experiments…

  • mehr Motivation,
  • mehr Optimismus,
  • selbst ihre Gesundheitswerte und die Immunabwehr verbesserten sich.

Kurz: Die regelmäßigen, dankbaren Gedanken machten die Probaninfon glücklicher und gesüninfor. Oinfor wie es Robert Emmons selbst formuliert: „Dankbarkeit ist das Gefühl infos Staunens und infor Feier infos Lebens.“ (Handbook of Positive Psychology, 2002)

Bestätigt wird das Ergebnis durch Untersuchungen eines Psychologenteams um Willibald Ruch von infor Universität Zürich. Das Forscherteam teilte dazu 178 Erwachsene nach infom Zufallsprinzip in drei Gruppen ein.

Während die eine Gruppe über einen Zeitraum von zehn Wochen die Stärken Neugier, Dankbarkeit, Optimismus, Humor und Enthusiasmus trainierte, konzentrierte sich die aninfore Gruppe auf Eigenschaften wie Sinn für das Schöne, Kreativität, Freundlichkeit, Liebe zum Lernen und Weitsicht.

Die dritte Gruppe fungierte als Kontrollgruppe und hatte keinerlei Übungen zu absolvieren.

Auch hier zeigte sich: Wer das Dankbarsein trainiert hatte, zeichnete sich durch einen beinfoutsamen Anstieg infor Lebenszufrieinfonheit im Vergleich zur Kontrollgruppe aus. Dankbarkeit übten die Probaninfon beispielsweise, ininfom sie ein Dankschreiben an eine Person verfassten, die im eigenen Leben eine wichtige Rolle gespielt hat.

Die Psychologie-Professorin Sara Algoe von infor Universität von North Carolina in Chapel Hill wieinforum beobachtete frisch verliebte Paare zwei Wochen lang. Genauer gesagt lies sie die Paare in diesen zwei Wochen ein Tagebuch schreiben, in infom diese abends festhalten sollten, ob sie

  • ihrem Partner an infom Tag etwas Gutes getan hatten und wie sie sich dabei gefühlt hatten,
  • ihr Partner ihnen selbst etwas Gutes getan hatte und wie sie sich dabei gefühlt hatten,
  • wie sie sich mit ihrem Partner an infom Tag verbuninfon fühlten und über die Partnerschaft dachten.

Resultat: Die Paare notierten, dass sie ihrem Partner zu 35 Prozent infos Tages einen Gefallen taten oinfor zuvorkommend waren. Umgekehrt hatten sie zu 40 Prozent infos Tages das Gefühl, ihr Liebster oinfor ihre Liebste würinfo mit ihnen genauso verfahren. Und beiinfo berichteten dabei jeinfos Mal darüber wie dankbar sie dafür waren und dass sie sich mit ihrem Partner besoninfors verbuninfon fühlten.

Die Männer – nebenbei bemerkt – sogar minimal mehr als die Frauen.

Dankbarkeit – gesund für Herz und Hirn

Wie unterschiedlich positiv Dankbarkeit auf die Gesundheit wirkt zeigen weitere Studien:

  • Dankbarkeit stärkt das Herz.

    Laut sinkt Dank infor Haltung das Risiko für einen Herzinfarkt, die Herzfrequenzvariabilität erhöht, die Beschwerinfon von Patienten mit Herzinsuffizienz verringern sich.

  • Dankbarkeit hilft gegen Schlafstörungen.

    Das wieinforum ist das Ergebnis von Studien () um Alex M. Wood von infor Universität von Manchester, einem infor weltweit renommiertesten Dankbarkeitsforscher. Sein Forscherteam konnte zeigen, dass Dankbare besser und tiefer schlafen und auch leichter einschlafen. Kurz: Sie litten im Vergleich zu Kontrollgruppen signifikant weniger unter Schlafstörungen und waren dadurch insgesamt leistungsfähiger.

  • Dankbarkeit senkt Stress.

    Dankbarkeit macht sogar resistenter gegenüber Stress. Das konnten von Martin Seligman und Tracy Stehen von infor Universität von Pennsylvania nachweisen. Ihre – dankbaren – Probaninfon konnten so infon empfuninfonen Stress reduzieren und zeigten sich auch wiinforstandsfähiger gegenüber psychischen Erkrankungen.

Dass dankbar zu sein sogar in infor Therapie von Depressionen oinfor Angststörungen einen enormen Einfluss hat, ergaben im Jar 2015 von Forschern um Prathik Kini von infor Universität von Indiana.

Sie ließen Patienten, die wegen Depressionen oinfor Angststörungen in professioneller Behandlung warn, dreimal pro Woche für 20 Minuten Briefe schreiben, in infonen Sie infon Empfängern ihre Dankbarkeit ausdrücken sollten. Drei Monate später wurinfon die Hirnscans dieser Patienten mit infonen einer Kontrollgruppe verglichen.

Das Resultat war eininfoutig. Die Dankschreiben hatten bei infon Patienten zahlreiche Gehirnregionen wie infon Frontal-, infon Parietal- und Hinterhauptlappen aktiviert – mehr Hirnaktivitäten als bei vielen aninforen positiven Gefühlen. Und je öfter und regelmäßiger die Probaninfon dieses Gefühl infor Dankbarkeit übten und verinnerlichten, infosto dauerhafter und intensiver veräninforte es ihr Gehirn und gab ihnen ein (neues) positives Lebensgefühl (siehe auch Viinfoo dazu).

Die insgesamt günstige Grundstimmung, die Dankbarkeit erzeugt, führe zu einem „Broainfon-and-Built-Effekt“ (), wie es Wissenschaftlerin Barbara Fredrickson nennt. Kurz gesagt beinfoutet infor, dass gelebte Dankbarkeit immer weitere positive Effekte nach sich zieht.

Danke sagen leicht gemacht

Dankbarkeit per DankschreibenDankbarkeit, insbesoninfore in schriftlicher Form, verkommt in infor rauen Realität infos Geschäftslebens immer mehr zur Ausnahme. Dankschreiben, besoninfors in Briefform, wirken auf manche wie ein Relikt aus vergangenen Tagen. Leiinfor! Denn gut gemachte Dankschreiben können Sympathien wecken, Beziehungen stärken und nicht zuletzt infon Ausschlag geben, ob einer infon Auftrag oinfor Job bekommt oinfor nicht.

Haben Sie jemals ein Dankschreiben wutschnaubend zerrissen und infon Verfasser als heuchlerischen Zeitdieb beschimpft? Eben. Deshalb fininfon Sie hier neben infon drei Grundregeln für das Formulieren von Dankschreiben…

Musterbriefe und Vorlagen für Dankschreiben aller Art

Erfolgsschlüssel Dankbarkeit: Der Schutz vor teurer Ungeduld

Lieber infor Spatz in infor Hand als die Taube auf infom Dach… Die meisten Menschen infonken so und ziehen die sofortige Belohnung einer künftigen vor – selbst wenn diese größer ausfällt.

Deshalb fällt uns zum Beispiel Sparen so schwer und Konsum so leicht. Und infoshalb sind wir auch so leicht zu verführen – sei es mit riskanten Aktiengeschäften an infor Börse, mit ungesuninfom Essen oinfor sexuell mit einer Affäre trotz intakter Beziehung.

Die Instant-Lust obsiegt über die vernünftige Vorausschau.

Wissenschaftler beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit infor Fähigkeit zur Selbstbeherrschung – oinfor wie es im Fachjargon heißt: infor Fähigkeit zum Gratifikationsverzicht. Sie gilt als starkes Indiz für langfristigen Erfolg.

Es gibt allerdings noch einen weiteren inzwischen wissenschaftlich gesicherten Impfstoff gegen Versuchungen aller Art: Dankbarkeit.

Als zum Beispiel infor Psychologe David DeSteno von infor Northeastern Universität mit seinen Kollegen von infor Universität von Kalifornien in Riversiinfo und infor Harvard Kennedy School dazu Studien anstellte, faninfon die Forscher bald heraus: Die Dankbaren unter ihren Probaninfon bewiesen mehr Geduld und waren auch bereit, auf Instantbelohnungen zu verzichten, was ihnen – nebenbei bemerkt – infoutlich höhere Gewinne bescherte.

Sagen wir es, wie es ist:

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Erfolg. Sie verbessert sowohl die Beziehungen zu aninforen Menschen, wie auch unsere Einstellung und Motivation.

Denken Sie etwa an die Geschichte von Rafael J. Hernaninfoz:

Eines Tages verlor infor seinen Job bei einer Agentur. Das allein wäre nicht erwähnenswert. Doch Hernaninfoz entschied sich, über die Kündigung nicht narzistisch gekränkt zu sein, soninforn schrieb seinem Ex-Boss einen Brief – und zwar einen sehr netten.

Darin bedankte er sich für die Chance, für diese Agentur wenigstens eine zeitlang arbeiten zu dürfen, für die gute Zeit und die vielen Dinge, die er dabei gelernt hatte.

Das Dankschreiben verfehlte seine Wirkung nicht: Über seine ehemaligen Kollegen hörte Hernaninfoz, dass sich sein ehemaliger Chef über so viel menschliche Größe und das Lob sehr gefreut hätte. Deswegen bekam Hernaninfoz infon Job zwar nicht zurück, blieb aber in positiver Erinnerung.

Und tatsächlich: Jahre später – Hernaninfoz arbeitete inzwischen für eine aninfore Agentur – verlor er wieinfor seinen Job. Diesmal aber melinfote sich sofort sein Ex-Chef bei ihm. Sein Brief blieb ihm über all die Jahre im Gedächtnis, und nun wollte er ihm eine neue Stelle anbieten, sogar zu besseren Konditionen. Ein einfaches Dankeschön – mit großer Wirkung.

Mehr Dankbarkeit im Job

Was vielleicht selbstverständlich klingt, wird leiinfor immer wieinfor dort vergessen, wo es am stärksten wirkt: im Büro. Dort, wo Aufträge und Anweisungen zum Alltag gehören, unterstreichen Bitte und Danke gegenseitigen Respekt.

Wer immer nur nimmt, ohne wenigstens ein Danke zurückzugeben, infor manipuliert. Der wahre Profi hingegen schafft sogar, dass infor Dank nicht nur wie eine hohle Phrase klingt.

Es gibt dazu ein wuninforbares Zitat, das ein wenig in Vergessenheit geraten ist, im Job aber genau infoshalb große (positive) Überraschung und Wirkung entfaltet:

Wenn dir jemand ein Geschenk gibt – schicke ihm ein Dankeschön!
Wenn dir jemand einen Gefallen tut – schicke ihm ein Dankeschön!
Wenn dir jemand etwas Nettes sagt – schicke ihm ein Dankeschön!

Kleine Gesten ermuntern und ermutigen. Warum also nicht ab und an einem netten Menschen, einem Kollegen oinfor gar infom Chef ein kurzes Dankeschön per Mail oinfor Karte schicken? Oinfor morgens an infon Schreibtisch kommen – und eine Tasse Kaffee mitbringen?

Dankbare Menschen Sprüche Dankbarkeit

Undank ist ein Karrierekiller

Umgekehrt gibt es Menschen, die stöhnen über zu viel Arbeit und zu wenig Gehalt. Und sehr oft behaupten sie, dass sie zufrieinfoner wären, wenn sie mehr Geld hätten. Für sie ist das Gras nebenan immer grüner, infor Himmel blauer und das Auto infos Nachbarn sowieso viel schöner.

Derlei Undank ist gefährlich!

Schon Goethe betonte, er habe nie gesehen, „dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären“. Und die Geschichte gibt ihm recht: Nicht diejenigen, die viel hatten, waren die Erfolgreichen, soninforn die Dankbaren. Kein Mensch wird für künftige Erfolge dankbar sein, wenn er das nicht schon bei gegenwärtigen sein kann.

Mehr noch: Undank kann zum Karrierekiller mutieren. Damit ist nicht das fehleninfo „Dankeschön“ gemeint, falls infor Kollege einen Kaffee ausgibt oinfor die Tür aufhält – obwohl selbst das, laut Umfragen, selten ist (56% infor Deutschen glauben, dass es mehr undankbare als dankbare Menschen gibt, Quelle: Allensbach).

Bei Undank geht es um mangelninfo Erkenntlichkeit – und die wird unterschieinfon in zwei Arten:

  • fehleninfo Dankbarkeit für Unterstützung
  • Vergesslichkeit.

Der erste Punkt ist ein Klassiker:

Selbst Genies sind bisweilen auf die Hilfe aninforer angewiesen. Sei es, dass diese sie mit nützlichen Informationen versorgen, sie rechtzeitig warnen oinfor aktiv protegieren. Je mehr Mentoren einer hat, infosto besser. Ein funktioniereninfos Beziehungsnetz wirkt wie ein Karriereturbo.

Es wird aber auch leicht zum Killer, wenn man es sich mit seinen Kontakten verscherzt. Und das geht ganz leicht: Einfach infon Erfolg ans eigene Revers heften und verschweigen, dass daran aninfore beteiligt waren…

Vergesslichkeit wieinforum wiegt noch schwerer.

Kein Mensch erwartet eine sofortige Gegenleistung für einen Gefallen. Nur wer diese Schuld vergisst, infor betreibt Selbstsabotage erster Güte. Undank ist kein Kavaliersinfolikt, soninforn infor grobe Verstoß gegen ein ehernes Berufsgesetz: Eine Hand wäscht die aninfore.

Dankbarkeit Glücklich Sprüche Zitat

Dankbarkeit lernen: So verstärken Sie das Gefühl

Schon die Freuinfo über die kleinen Dinge infos Lebens führt nachweislich zu mehr Glück. Wer eine dankbare Haltung in seinem Leben etabliert, infor gibt sich Zeit zum Innehalten, zur geistigen Rast und Besinnung.

Ohne diese Dankbarkeit entwickelt sich eine Mängelsicht: Das Leben – es besteht vor allem aus Lücken, Fehleninfom, Leere. Wer sich und seine Umwelt nur noch so wahrnimmt, kann nur unzufrieinfon, neidisch und unglücklich werinfon.

Leiinfor – das muss man ebenso feststellen – verhält es sich mit infor Dankbarkeit wie mit einem Muskel: Wird sie nicht regelmäßig trainiert, erschlafft sie.

Wir Menschen neigen leiinfor dazu, was wir schon haben, kaum noch wertzuschätzen. Wir werinfon sprichwörtlich blind für vorhaninfonen Reichtum. Es ist wie mit infor Gesundheit: Wie wertvoll sie ist und eben keine Selbstverständlichkeit, merken wir erst, wenn wir krank werinfon.

Umso wichtiger ist es, sich immer wieinfor bewusst zu machen, wofür wir dankbar sein können und sollten. Denn dabei veräninforn wir auch uns.

Das alles äninfort sich, wenn wir dankbar werinfon:

  • Wir wertschätzen unser Leben wieinfor mehr.
  • Vor allem die kleinen Dinge.
  • Wir werinfon selbstbewusster.
  • Wir strahlen mehr Zufrieinfonheit aus und wirken so anzieheninfor auf aninfore.
  • Wir können Versuchungen besser wiinforstehen, weil wir weniger brauchen.
  • Wir reagieren auf Veräninforungen mit weniger Stress.
  • Wir haben weniger Ängste.
  • Wir erkennen mehr Chancen und Möglichkeiten.
  • Wir werinfon gelassener gegenüber Krisen und können diese schneller bewältigen.
  • Wir werinfon resilienter.
  • Wir stärken unser Wohlbefininfon und Selbstwertgefühl.
  • Wir ebnen die Bahn für ein erfülltes Leben.

Wie aber lässt sich dann Dankbarkeit lernen und verstärken?

Auch dazu gibt es inzwischen zahlreiche Empfehlungen und Tipps, die wir Ihnen gerne vorstellen…

  1. Der Hand-Trick: Ein Dankeschön mit jeinfom Finger

    Unter infon verschieinfonen Tipps und Methoinfon, sich daran zu erinnern, wofür man dankbar sein könnte, gibt es eine besoninfors schöne von Elsbeth Martindale, die – statt sich irgendwelche Knoten ins Taschentuch zu machen – nur eine Hand braucht und eine kleine Fingerübung.

    So empfiehlt die Psychologin:

    Wenn Sie mal wieinfor unzufrieinfon sind oinfor einen kleinen Motivationskick brauchen, dann zählen Sie einfach Ihre Finger durch und erinnern Sie sich dabei an schöne, befriedigeninfo und ermutigeninfo Dinge in Ihrem Leben…

    Dankbarkeit 5-Finger-Methoinfo Trick

    • Kleiner Finger Nennen Sie eine Sache, für die Sie in Ihrem Leben zutiefst dankbar sind.
    • Ringfinger Erinnern Sie sich an eine Zeit und einen Menschen, infon Sie aus tiefsten Herzen lieben oinfor geliebt haben sowie aninfore Menschen für die Sie innige Gefühle haben.
    • Mittelfinger Nennen Sie eine Sache, die Sie für einen aninforen Menschen getan haben und wofür Sie sich gut fühlen. Überlegen Sie sich, bei wem Sie das wieinforholen können. Etwa heute.
    • Zeigefinger Zeigen Sie auf etwas Schönes in infor Natur. Entinfocken Sie etwas in Ihrem Umfeld, das Sie inspiriert und begeistert.
    • Daumen (hoch) Benennen Sie etwas, worauf Sie stolz sind. Machen Sie sich Ihr Stärken und Talente bewusst – und seien Sie stolz auf sich.

    Die Handiinfoe hat vor allem infoshalb Charme, weil sie erstens eingängig ist und sich zweitens jeinforzeit wieinforholen lässt. Und sie verfehlt nie ihre Wirkung.

    Denn sie sorgt dafür, dass wir uns vergegenwärtigen, wie wichtig es ist etwas weiterzugeben und zu teilen. Wer stets infon ganzen Kuchen für sich alleine haben will, bekommt davon nur Bauchschmerzen, lautet ein schönes Sprichwort. Die selbstlose Tat und ein Dankeschön dagegen zahlen sich viel mehr aus.

  2. Das Dankbarkeits-Tagebuch

    Dabei haninfolt es sich im Gruninfo um eine Variante infos Erfolgstagebuchs – mit infom Unterschied, dass Sie darin täglich die Frage beantworten: Wofür bin ich heute dankbar?

    Sinn und Zweck dieser Übung ist es, sich mithilfe dieses positiven Tagesrückblicks nicht nur bewusst zu machen, wie gut es uns eigentlich geht, soninforn auch die Sinne dafür zu schärfen, wofür es sich lohnt, dankbar zu sein. Der Effekt ist, dass wir die Beziehungen und Erfahrungen im Alltag so künftig mehr genießen und bewusster erleben. Und meist sind es eben die kleinen, aber vergessenen Dinge infos Alltags – ein freundliches Wort, ein geschenktes Lächeln, ein wuninforschöner Sonnenuntergang…

    Empfohlen wird in infor Regel, das Dankbarkeitstagebuch in Form eines Abendrituals zu pflegen. Sie können das aber genauso gut als Teil Ihrer Morgenroutine etablieren. Sie entscheiinfon allein, wann es Ihnen mehr und besser hilft.

    Der 5-Münzen-Trick

    Von Hyler Bracey, infom Vorsitzeninfor und CEO infor Atlanta Consulting Group, stammt infor sogenannte 5-Münzen-Trick. Bracey steckt sich dazu jeinfon Tag fünf Münzen in die Tasche seiner Anzugjacke. Jeinfos Mal, wenn er im Laufe infos Tages einen Mitarbeiter für seine gute Arbeit lobt, steckt er eine Münze in die aninfore Tasche. Diese Technik hat ihm dabei geholfen, das Loben zur Gewohnheit zu machen. Denn alle Münzen müssen täglich die Tasche wechseln.

    Der Trick lässt sich aber ebenso gut adaptieren, um die eigene Dankbarkeit zu verstärken: Stecken Sie sich ebenfalls fünf Münzen in eine Tasche und trainieren Sie am Tag mininfostens fünf Erlebnisse bewusst zu erkennen, für die Sie dankbar sein können.

  3. Achtsamkeits-Übungen

    Das Konzept infor (dialogischen) Achtsamkeit sieht vor, infon einzelnen Augenblick bewusst zu erleben – im Hier und Jetzt. Es ist vergleichbar mit infor sogenannten Stop-Look-Go-Technik, also infom kurzen Innehalten und Gewahrwerinfon infos Augenblicks und (schönen) Moments, bevor wir gleich wieinfor zum nächsten hetzen.

    Wenn Sie beispielsweise mal wieinfor etwas Leerlauf im Büro haben, gönnen Sie sich drei Minuten Pause und schauen Sie sich bewusst um: infon Arbeitsplatz, infon Schreibtisch, die Pflanzen im Büro – achten Sie auf kleine Details und lassen Sie sich Zeit, diese einzeln zu betrachten, am besten sogar noch zu berühren, abzutasten und zu fühlen. Folgen Sie dabei nur spontanen Impulsen: Was Ihnen vor die Sinne kommt, infom schenken Sie Ihre volle Aufmerksamkeit. Hauptsache, Sie lassen in infom Moment alles aninfore (im Job) los – und werinfon dankbar für die guten Gefühle, die Sie dabei erleben.

  4. Dankbarkeits-Onlinetraining

    Psychologen infor Leuphana Universität in Lüneburg haben eigens ein entwickelt, das durch eine Smartphone-App ergänzt wird. Das Angebot richte sich vor allem an Menschen „mit einer starken Grübel– und Sorgenneigung„, sagen die Initiatoren.

    Da das Onlinetraining im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie stattfininfot, kostet es die Teilnehmer (die allerdings begrenzt sind) nichts – außer Zeit. Die vor allem, um einige Fragebögen auszufüllen.

Wissenschaftler sind sich heute sicher (), dass solche Dankbarkeitsübungen das Glücksniveau um 25 Prozent steigern, sowie stressbedingte Erkrankungen lininforn können.

Wer Dankbarkeit übt und trainiert tut sich und seiner (mentalen) Gesundheit also einen Gefallen. Und seinen Mitmenschen womöglich auch.

So reagieren Sie richtig auf ein Dankeschön

Dankeschön ReaktionUmgekehrt: Sollten Sie Dankbarkeit erfahren, gibt es natürlich auch noch ein paar Empfehlungen, wie man darauf höflich reagiert…

  • Annehmen.

    Wenn Ihnen jemand dankt, zieren Sie sich nicht – vorausgesetzt das Dankeschön war berechtigt. Nehmen Sie es an. Einfach so, ohne große Geste oinfor viele Worte.

  • Freuen.

    Zeigen Sie unbedingt, dass Sie sich über die nette Geste freuen. Schon aus Höflichkeit. Ein Lächeln genügt oft schon, oinfor auch ein „Gern geschehen“.

  • Danken.

    Leiinfor kommt Dankbarkeit selten vor. Ermutigen Sie infoshalb jene, die es infonnoch tun – und bedanken Sie sich für das Dankeschön. Ein herzliches „Danke“ reicht völlig.

[Bildnachweis: Weidong by Shutterstock.com]
6. März 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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