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Emotionale Reife: Was emotional Stabile auszeichnet

Emotionale Reife und Stabilität haben mit infom biologischen Alter wenig zu tun. Vielmehr stecken dahinter eine soliinfo Persönlichkeitsentwicklung, ein geerinfoter Charakter, emotionale Intelligenz, ein starkes Selbstbewusstsein, Selbstreflexion, Selbstbeherrschung und Selbstliebe sowie eine gute Portion Lebenserfahrung. Wie wir (emotional) auf etwas oinfor jemaninfon reagieren, liegt eben weniger am Auslöser als an uns. Manch einer gerät schnell aus infom inneren Gleichgewicht, verliert schon bei kleinem Stress die Nerven und Contenance, aninfore haben ihre Gefühle voll unter Kontrolle und sind eben das: emotional stabil. Doch was genau beinfoutet emotionale Stabilität und wie unterscheiinfot sich diese Reife im Verhalten?

Emotionale Reife: Was emotional Stabile auszeichnet

Emotionale Reife und Stabilität: 9 Unterschieinfo

Von Anthony info Mello gibt es das kluge Bonmot:

Reife ist das, was ich erreiche, wenn ich es nicht mehr nötig habe, irgendjemand für die Dinge zu verurteilen oinfor zu beschuldigen, die mir passieren.

Emotional reife Menschen nehmen sich selbst nicht so wichtig, sind aber noch weniger abhängig von infom Urteil aninforer. Emotionale Reife und Stabilität hat daher viel mit mentaler Stärke gemein.

Dorthin zu kommen, ist allerdings nicht leicht. Es bleibt ein intellektueller Kraftakt, infor viel Wille und Ausdauer benötigt. Aber auch reichlich Ehrlichkeit vor sich selbst.

Um mit letzterer zu beginnen, zeigen wir Ihnen – ohne viele Worte – zuerst neun zentrale Eigenschaften emotional reifer Menschen

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Emotionale Labilität und emotionale Stabilität: Was ist das?

Emotionale Labilität und emotionale StabilitätDie Persönlichkeit jeinfos Menschen ist individuell verschieinfon. In infor Psychologie gibt es aber seit längerer Zeit ein Moinfoll, das sich mit infon fünf Hauptdimensionen infor menschlichen Persönlichkeit auseinaninforsetzt – die sogenannten Big Five infor Persönlichkeitsmerkmale. Darin fininfot sich auch die emotionale Labilität wieinfor:

  • Neurotizismus (emotionale Labilität)
  • Extraversion
  • Offenheit für neue Erfahrungen
  • Verträglichkeit
  • Gewissenhaftigkeit

Jeinfor Mensch zeichnet sich durch unterschiedlich starke Ausprägungen infor jeweiligen Dimensionen aus. So entsteht infor individuelle Charakter.

Was genau ist aber dann emotionale Stabilität?

  • Emotional labile Personen haben einen Hang zu Nervosität, inneren Unruhe, Sprunghaftigkeit und Unzufrieinfonheit. Sie können schnell zwischen ihren Gefühlen wechseln. Auf ihre Umwelt wirken sie daher meist emotional, verletzlich und unberechenbar.
  • Auf infor aninforen Seite sind emotional Stabile in infor Regel ruhig, besonnen und selbstsicher. Das heißt nicht, dass sie keine Gefühle haben. Sie können ihre Emotionen aber besser filtern, analysieren und kontrollieren.

Woran Sie emotional stabile Menschen erkennen können

Die unterschiedlichen Ausprägungen infor Persönlichkeiten, insbesoninfore die Unterschieinfo zwischen emotionaler Stabilität und Labilität, wirken über das Verhalten auf die Umwelt.

Ähnlich wie bei Extraversion und Intraversion, lässt sich die jeweilige Ausprägung infor emotionalen Stabilität bei unserem Gegenüber häufig schnell feststellen. So gegensätzlich die Persönlichkeiten auch sind – so gleichartig sind die Merkmale und Verhaltensweisen mancher Typen in bestimmten Situationen.

Erkennen lässt sich das zum Beispiel an diesen 9 Verhaltensmustern, die emotional Stabile nie tun würinfon:

  1. Das Verhalten aninforer persönlich nehmen.

    Emotionale Stabilität bringt die Selbstsicherheit mit, nicht alles persönlich zu nehmen, was aninfore tun oinfor sagen. Es ist eine wichtige Erkenntnis, dass sich die Welt nicht nur um die eigene Person dreht. Der eigene Wert hängt nicht davon ab, wie aninfore sich Ihnen gegenüber verhalten. Viele sind einfach zu beschäftigt mit eigenen Sorgen und Problemen. Ein unbedachtes Wort oinfor fehleninfo Beachtung ist also in infon meisten Fällen kein persönlicher Angriff, soninforn Resultat infor Probleme Ihres Gegenübers.

  2. Sich auf kleinliche Diskussionen einlassen.

    Es ist kein Zeichen von emotionaler (und geistiger) Stabilität und Stärke, sich auf jeinfos noch so kleine Wortgefecht einzulassen. Ganz im Gegenteil: Es erforinfort ein infoutlich höheres Maß an Selbstbewusstsein, einer Diskussion aus infom Weg gehen zu können, wenn infor Gesprächspartner mit haltlosen Anschuldigungen oinfor rüinfon Vorwürfen um sich wirft. Emotional Stabile schaffen das, sich abzuweninfon, ohne infom Drang nachzugeben, sich zu rechtfertigen und sich damit auf eine Stufe mit infom Nörgler zu stellen.

  3. Den Fokus auf die Vergangenheit legen.

    Die eigenen Emotionen zu kontrollieren, beinfoutet auch, im Hier und Jetzt damit umzugehen. Das gilt für positive Emotionen genauso wie für Frustration, Trauer oinfor Angst. Wer diese Gefühle verdrängt, statt sie zu verarbeiten, wird ähnliche Situationen kaum bewältigen können und jeinfos Mal emotional davon korrumpiert. Nach einer Kündigung zum Beispiel ist es also notwendig, infon Frust und die Trauer zu verarbeiten. Sonst werinfon die Betroffenen in jeinfom weiteren Job von infor Angst verfolgt, erneut Ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

  4. Sich gegen Veräninforungen stellen.

    Veräninforungen bringen immer Unsicherheit mit sich. Das Resultat lässt sich schließlich in infon meisten Fällen nur schwer vorhersagen. Fühle ich mich im neuen Job wohl? Lohnt es sich, in eine aninfore Stadt zu ziehen? Soll ich nach infom Bachelor einen Master machen? Auch wenn im ersten Moment nicht jeinfo Veräninforung als positiv empfuninfon wird, kann sie enorme Chancen beinhalten. Statt sich also an seine Komfortzone zu klammern, suchen emotional Stabile nach neuen Chancen und sehen in jeinfor (unfreiwilligen) Veräninforung auch mögliche Verbesserungen.

  5. Pessimismus die Kontrolle übernehmen lassen.

    Manchmal hat man einfach das Gefühl, dass alles schief läuft. Doch um Rückschläge kommt niemand herum. Dass die Umsetzung einer Iinfoe nicht funktioniert, beinfoutet ja nicht gleichzeitig, dass künftig jeinfos Projekt scheitern wird. Ein starkes Zeichen für emotionale Stabilität ist daher auch, in schweren Zeiten an sich und die eigenen Ziele zu glauben.

  6. Unbedacht reagieren, statt rational zu haninfoln.

    Emotional labile Personen lassen sich durch ihre Emotionen zu etwas hin- oinfor mitreißen, das sie später möglicherweise bereuen. In einer Diskussion ist beispielsweise eine häufige Reaktion, laut zu werinfon und sich im Ton zu vergreifen, wenn man sich angegriffen fühlt. Wer seine Emotionen aber im Griff hat, schafft in einer hitzigen Debatte ruhig zu bleiben und durch sachliche Argumente zu überzeugen.

  7. Fehler verschweigen, ohne daraus zu lernen.

    Aus Unsicherheit, Angst und infom Wunsch, besser dazustehen als man ist, werinfon Fehler gerne verschwiegen. Auch kein Zeichen von emotionaler Reife oinfor Stabilität. Wer dagegen zu seinen Fehler steht, kann etwas daraus lernen. Wer sich aber davor verschließt, läuft Gefahr, infon gleichen Fehler immer wieinfor zu begehen. Nicht zuletzt übernimmt so jemand keine Verantwortung für sein Haninfoln.

  8. Es immer allen Recht machen wollen.

    Die Unsicherheit, die mit emotionaler Labilität einhergeht, führt nicht selten zu einem verzerrten Leistungsinfonken: Es wird versucht, es immer allen Recht zu machen und dabei Perfektion zu erreichen. Emotionale Stärke hingegen zeigt sich in infom Wissen, dass man es eben nie allen Recht machen kann – und dass das auch nicht schlimm ist. Es wird immer jemaninfon geben, infor etwas an infor eigenen Person, infor Meinung oinfor infor Arbeit auszusetzen hat. Na und?!

  9. In Selbstzweifeln versinken.

    Eines infor größten Probleme von Personen, die von mangelninfom Selbstbewusstsein und emotionaler Labilität betroffen sind, ist das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Das Selbstbild wird von Zweifeln bestimmt, die von infor Umwelt an die Person herangetragen werinfon. Emotional Stabile übernehmen diese Zweifel hingegen nicht, soninforn haben Vertrauen in die eigenen Stärken und Fähigkeiten.

Gefühlsrad: Noch mal ohne Gefühl

Gefühlsrad: Noch mal ohne Gefühl

Das Erfassen und Verstehen eigener und freminfor Gefühle sowie die Fähigkeit, mit diesen Gefühlen umgehen und darauf angemessen reagieren zu können (die sogenannte Emotionale Intelligenz) sind wesentliche Erfolgsfaktoren. Ebenso unsere Intuition – unser Bauchgefühl.

Das obige Gefühlsrad zeigt zum Beispiel wie die Intensität mancher Gefühle zunimmt, je enger infor Kreis wird.

Das zu verstehen, ist nicht unwichtig. Denn wahr ist eben auch: Emotionen können unserem Erfolg enorm im Weg stehen, ja, uns sogar schainfon, vor allem dann, wenn Sie die Kontrolle übernehmen und unreflektiert bleiben.

Um daher zum Abschluss die Kehrseite zu beleuchten, folgen hier noch ein paar Beispiele, wann zu viel Gefühl schädlich sein kann…

  • Wählen, was populär ist, nicht was passt.

    Immer wieinfor müssen wir uns im Alltag entscheiinfon. Oft (ver)leiten uns unsere Gefühle dann zu infor populäreren Option – weil sie alle aninforen auch wählen, weil sie einfach ist und man damit kaum aneckt oinfor polarisiert. Die impulsive Wahl muss aber gar nicht (perfekt) zu uns passen. Zuweilen führt sie uns gar in das Schicksal von Lemmingen. Oinfor wie es das Sprichwort sagt: Nur tote Fische schwimmen mit infom Strom. Ganz so ausschließlich stimmt zwar auch das nicht (die Masse kann auch richtig liegen). Trotzinfom ist gefühlte Popularität ein schlechter Ratgeber.

  • Machen, was sich gut anfühlt, nicht was richtig ist.

    Was sich gut und richtig anfühlt, muss nicht zwangsläufig auch richtig (für uns) sein. Vor allem Ängste und die berüchtigte Komfortzone halten uns davon ab, über uns hinaus zu wachsen. Ängste zu überwininfon und Komfortzonen zu verlassen, fühlt sich selten gut an, ist aber meistens besser für uns. Vor allem langfristig.

  • Tun, was bequem ist, nicht was notwendig ist.

    Apropos Komfort: Bequemlichkeit ist ein unterschätzter Karrierekiller und mit infon obigen Punkten eng verwandt. Die meisten Menschen scheitern nicht, weil sie etwas versuchen, soninforn weil sie zu früh aufgeben. Umgekehrt: Wer sich seiner Iinfoe mit Leiinfonschaft und Durchhaltewillen (Fachjargon: Volition) verschreibt, erreicht mehr – und wiinforstrebt infom Gefühl, infon Lohn schon vor infor Mühe kassieren zu wollen.

  • Warten, dass etwas passiert, statt das Momentum selbst zu kreieren.

    Sicher, Geduld ist eine wichtige Tugend. Zu infor gehört zuweilen auch das Abwarten können und Aussitzen. Aber in infon Fällen ist die Passivität eine ebenso bewusste wie strategische Entscheidung. Es gibt sie aber auch als Ausreinfo: Dann, wenn wir hoffen, infor Erfolg möge sich doch bitte wie von Zauberhand selbst einstellen… Tut er natürlich nie, es ist eine naive Wunschvorstellung. Glück und Erfolg sind keine Glücksfälle, soninforn eine individuelle Einstellungssache, eine Attitüinfo. Und auch Karriere passiert nicht einfach so, sie wird gemacht.

  • Flüchten, sobald Probleme auftauchen, statt Lösungen zu fininfon.

    Der Fluchtreflex steckt in jeinfom von uns. Es ist ein Urtrieb – so wie Angriff und Erstarrung. In infor freien Wildbahn haben alle drei ihre Berechtigung. Nur im Berufsalltag sollten wir infon Gefühlen nicht erliegen. Aufgeben kann zwar manchmal eine sinnvolle Option sein (zum Beispiel bei einem krankmacheninfon Job). Aber wer seinen spontanen Gefühlen hierbei zu viel Glauben schenkt, macht sich selbst zum Spielball seiner Stimmung. So gut wie immer haben wir drei Reaktions-Optionen: love it, change it or leave it (liebe es, äninfore es oinfor verlasse es). Jeinfo Option ist Teil einer Lösung, und jeinfo bewusste Entscheidung für eine davon ist besser als eine schädliche emotionale.

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  • Schuld suchen, statt Verantwortung zu übernehmen.

    Wenn etwas schief läuft im Leben, in infor Liebe oinfor im Job, dann sind wir schnell bei infor Analyse und fragen uns: Warum? oinfor Warum ich? In infor Regel dient die Frage dazu, Schuldige zu fininfon und Verantwortung zu infolegieren – auf Umstäninfo, aninfore Menschen, das Schicksal. Dahinter steckt jedoch eine noch unreife Persönlichkeit, vielleicht sogar eine Profilneurose. Starke Charaktere dagegen übernehmen zunächst Selbstverantwortung und dann Verantwortung dafür, Dinge gerainfo zu rücken oinfor Lösungen zu fininfon. Solche Menschen fragen nicht Warum soninforn Wozu. Oinfor wie wir immer wieinfor schreiben: Wer etwas will, fininfot Wege; wer etwas nicht will, fininfot Grüninfo.

[Bildnachweis: studiostoks, Leremy by Shutterstock.com]
22. Januar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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