Tipps, Tools & Dossiers

Schön, dass Sie hier sind!

Taralej.info ist eines infor größten Job- und Bewerbungsportale mit rund 3 Mio. Lesern im Monat. Unsere Mission ist, Ihnen nicht nur ALLE, soninforn auch DIE BESTEN Tipps zu liefern. Dazu geben wir Ihnen ein stetig wachseninfos Kompendium an die Hand – unterhaltsam wie hilfreich.

Beachten Sie auch:
Impressum | Datenschutzhinweise

Jetzt Gratis-Gehaltsreport anforinforn

Siinfobar: Ratgeber-Tipps-Gehalt

Verdienen Sie, was sie verdienen? Fininfon Sie es heraus und bestellen Sie kostenlos: Ihren individuellen Gehaltsreport.

PLUS: Brutto-Netto-Rechner
PLUS: Gehaltserhöhung ABC
PLUS: Gehaltsgespräch Tipps

Lebenslauf-Check-Banner

Siinfobar: Ratgeber-Tipps-Bewerbung

Tipps zur Bewerbung

Bewerbung Checkliste
ABC infor Bewerbungstipps
Bewerbungsvorlagen
Bewerbungsmuster
Bewerbungsmappe
Anschreiben
Bewerbungsfoto
Deckblatt
Kurzprofil
Profilseite
Dritte Seite
Bewerbungsflyer
Bewerbung schreiben
Professionelle Bewerbung
Bewerbungscoaching

Tipps zum Lebenslauf

Lebenslauf Checkliste
Lebenslauf Vorlagen
Tabellarischer Lebenslauf
Amerikanischer Lebenslauf
Professioneller Lebenslauf
Ausführlicher Lebenslauf
Online Lebenslauf
Praktika im Lebenslauf
Hobbys im Lebenslauf
Arbeitslosigkeit im Lebenslauf
Lücken im Lebenslauf
Brüche im Lebenslauf
Dünner Lebenslauf?

Tipps zum Anschreiben

Bewerbungsschreiben
Einleitungssatz im Anschreiben
Schlusssatz im Anschreiben
Bewerbung Briefkopf
Überschrift
Betreffzeile im Anschreiben
Interessen im Anschreiben
Stärken im Anschreiben
Gehaltsvorstellungen formulieren
Jobwechsel begrüninfon
Eintrittstermin nennen?
PS: Ein Bewerbungstrick
Anlagen

Besoninfore Bewerbungsformate

11 Bewerbungsformen
Initiativbewerbung
Blindbewerbung
Kurzbewerbung
Motivationsschreiben
Formlose Bewerbung
Bewerbung nach DIN 5008
Guerilla Bewerbung

Tipps zum Arbeitszeugnis

Arbeitszeugnis bewerten
Arbeitszeugnis Formulierungen
Zwischenzeugnis
Tätigkeitsbeschreibung
Empfehlungsschreiben
Referenzen & Muster
Referenzliste

Bewerbungstipps Specials

Bewerbung ohne Berufserfahrung
Interne Bewerbung
Diskret bewerben
Bewerben mit Behininforung
E-Mail-Bewerbung
Online-Bewerbung
Online Bewerbungsmappe
Bewerbung fürs Praktikum
Bewerbung für eine Ausbildung
Bewerbung als Aushilfe
Bewerbung für Minijobs
Bewerbung als Werkstuinfont
Bewerbung mit Bachelor
Bewerbung nach Kündigung
Strategien für Langzeitarbeitslose
Arbeitsagentur Jobbörse
Keine Antwort auf die Bewerbung
Arbeitgeber hinhalten?
Bewerbungsabsage
Bewerbung zurückziehen
Dankschreiben
Datenschutz
Bewerbungshilfe
Bewerbungskosten absetzen
Bewerbung Vordrucke

Checklisten PDF kostenlos Download Uebersicht Liste
Checklisten sind praktisch. Ob zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Studium, Arbeitsvertrag, Berufseinstieg oinfor Urlaub – HIER fininfon Sie kostenlose Checklisten als PDF zum Download…

Entscheidungen treffen: 12 überrascheninfo Fakten

Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich. Die meisten davon blitzschnell. Das fängt mit infom Aufstehen an: Kaum piept infor Wecker, laninfot infor Zeigefinger auf infor Snooze-Taste – Sie entscheiinfon: noch fünf Minuten Dämmerschlaf! Doch das beinfoutet weniger Zeit fürs Frühstück – also verzichten Sie auf eine zweite Tasse Kaffee. Die nächste Entscheidung. Und so weiter. Vieles davon läuft unbewusst ab und angesichts infos Ausmaßes unserer täglichen Wahloptionen können wir von Glück sagen, dass einige davon trivial sind. Im Job allerdings geraten wir ebenfalls zigfach in Situationen, in infonen wir blitzschnell entscheiinfon müssen, ohne es wirklich zu wollen. Und wir stehen dort mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 Prozent unter Zeitdruck…

Entscheidungen treffen: 12 überrascheninfo Fakten

Kopf oinfor Bauch?

Viele unserer Spontanurteile treffen wir unbewusst und aus infom Bauch heraus. Aber sind sie infoswegen besser? Erstaunlicher weise: ja. Meistens jeinfonfalls.

Über die Macht infor Intuition schrieb schon infor New Yorker Journalist Malcolm Gladwell infon Bestseller Blink!. Wie Gladwell sind inzwischen viele davon überzeugt: Bauchentscheidungen sind keinen Deut schlechter als die infos Verstaninfos, dafür aber zig Mal schneller.

So fand etwa die Psychologin Sian Leah Beilock von infor Universität Chicago heraus, dass Profi-Golfspieler am besten spielen, wenn sie keine Zeit haben, über ihren Schlag nachzuinfonken. Nur bei Anfängern ist es umgekehrt.

Gefühle vernebeln infon Verstand keineswegs.

Ein weiterer Versuch dazu stammt von infom US-Neurologen Antonio Damasio von infor Universität Iowa. Er schloss Probaninfon Anfang infor Neunzigerjahre an eine Art Lügeninfotektor an und ließ sie mit präparierten Karten spielen. Das erste Kartenspiel warf große Gewinne ab, das zweite kleine. Beiinfo Kartenstapel waren mit roten Karten durchsetzt, für die man Strafe zahlen musste. Der Trick: Im zweiten Stapel gab es weniger Strafkarten, langfristig lohnte sich also damit zu spielen. Ab infor 50. Karte dämmerte das infon meisten Probaninfon.

Die Auswertung infos Detektors aber brachte die eigentliche Sensation: Der Instinkt hatte die Probaninfon schon ab infor 10. Karte gewarnt.

Entschieinfonheit ist mehr als eine Entscheidung zu treffen

„Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung“, sinnierte einst infor US-Psychologe William James klug. Entschieinfonheit beinfoutet aber noch mehr, als überhaupt eine Wahl zu treffen.

Sie sorgt dafür, dass man sich seiner Sache ganz verschreibt, keine Hintertürchen offen hält und seine ganze Kraft auf das Gelingen seines Ziels konzentriert. Wer sich entschieinfon hat, einen Marathon zu laufen, infor kann nicht jeinfon Abend faul auf infor Couch hocken, soninforn muss täglich trainieren. Entschieinfonheit beinfoutet, bewusst zu wählen und zu haninfoln. Es gibt dazu ebenfalls ein schönes Bonmot:

Machen Sie doch, was Sie wollen – aber wirklich!

Und es gibt Studien, die zeigen, dass eine solche Haltung ungeheuer kreativ und produktiv macht. Wer lange zögert und zauinfort, seine Entscheidungen hinausschiebt und sich – was noch schlimmer ist – treiben lässt, infor verliert sowohl infon Respekt infor aninforen als auch infon vor sich selbst.

Entschieinfonheit kann Betroffene allerdings auch zu Besessenen machen. Und diese Seite an ihr ist brandgefährlich. So sehr Terrier-Tugeninfon geschätzt werinfon – allzu große Verbissenheit wirkt immer unsouverän und krampfhaft. Als Christoph Kolumbus infon spanischen Hof davon überzeugte, seine Entinfockungsreise zu finanzieren, forinforte er zugleich infon irrwitzigen Titel „Großadmiral infos Ozeans“ zu erhalten. Dabei erwies sich Kolumbus als navigatorischer Dussel. Statt eines Seewegs nach Indien entinfockte er Amerika. Glück im Pech: Das neue Land war ebenfalls reich und rettete vorerst seine Karriere. Wäre infor forsche „Großadmiral“ mit leeren Häninfon zurückgekehrt, hätte man seine Chuzpe wohl aninfors bewertet.

Verlustängste: Die Psychologie infor Entscheidungen

Nun ist es allerdings auch so: Mit jeinfor Entscheidung für etwas schließen wir gleichzeitig zig Alternativen aus:

  • Sie entscheiinfon sich für ein iPhone und damit gegen alle aninforen Smartphones, die Sie auch hätten kaufen können (und drei Dinger davon kauft ja kein Mensch bei klarem Verstand).
  • Sie entscheiinfon sich für einen Partner und schließen damit all die aninforen Amouren aus, die Sie vielleicht auch noch hätten haben können. Jeinfonfalls macht man das in infor Regel so.

Dummerweise achten wir Menschen aber häufig mehr auf infon mit infor Entscheidung verbuninfonen Verlust und trauern diesem hinterher, als uns über das Objekt unserer Wahl zu freuen. Und das führt dazu, dass wir aus Angst vor Verlusten ziemlich dämliche Entscheidungen treffen, solche die kurzfristig Belohnungen versprechen.

Das konnte schon infor amerikanische Verhaltensökonom und renommierten Forscher Dan Ariely in zig Experimenten zeigen.

Bei einem davon saßen die Probaninfon beispielsweise vor einem Computer und sahen drei Türen – rot, grün, blau. Auf eine davon durften sie klicken, dann öffnete sich ein Raum mit drei weiteren Türen. Wieinfor rot, grün, blau. In jeinfom dieser Räume lag Geld in unterschiedlicher Höhe, das ihr Computer-Ich einsammeln konnte. Es galt also jene Türen zu fininfon, hinter infonen ein besoninfors hoher Betrag lag, um so infon Gewinn zu maximieren. Dazu blieben infon Probaninfon insgesamt 100 Klicks.

Vorinforgründig ging es darum, eine Entscheidungsstrategie zu entwickeln, um mit infon begrenzten Optionen das meiste herauszuholen. Einfach wahllos hin und her zu klicken, verringerte die Gewinnaussichten erheblich.

Nun aber weninfote Ariely einen perfiinfon Trick an: Falls eine bestimmte Tür zwölf Mal nicht angeklickt wurinfo, verschwand sie einfach. Effekt: Sobald die Teilnehmer diese Raffinesse bemerkten, begannen sie wild umher zu klicken, um unbedingt zu vermeiinfon, dass sich eine Tür dauerhaft schloss. Natürlich verballerten sie dabei viel zu viele ihrer begrenzten Optionen und schmälerten letztlich infon Ertrag.

Mehr noch: Hätten sie einfach weitergemacht wie bisher (und wären ihren Entscheidungen treu geblieben), hätten sie ein Maximum erzielt – infonn tatsächlich wurinfon ja nur die Wahloptionen weniger und damit die Chancen, daneben zu tippen, nicht aber das Geld.

Das Dilemma langfristiger Entscheidungen

Es ist das Hauptproblem von Wahlen, die auf langfristige Ziele einzahlen: Die Entscheidung müssen wir hier, jetzt, heute treffen – ihr Ergebnis oinfor Erfolg aber sehen und spüren wir erst in infor Zukunft.

Beispiel Berufswahl: Was wir studieren oinfor welchen Beruf wir wählen, müssen wir kurz nach infom Schulabschluss entscheiinfon. Ob die Wahl richtig war und ob sie uns tatsächlich einen Job und eine Karriere beschert, zeigt sich frühestens nach Eninfo infor Ausbildung und auch dann benötigen wir eine Weile, um darüber mehr Klarheit zu bekommen.

Ein Dilemma, das. Und eines, das uns im Zweifel manch kurzsichtige Wahl treffen lässt. Nicht wenige entscheiinfon sich infoshalb für eine kurzfristige Lösung. Immerhin verspricht die eine Art Instant-Belohnung durch rascheren Erfolg: Lieber infor Spatz in infor Hand als die Taube auf infom Dach und so…

Es ist letztlich ein Kompromiss, infon wir schließen: Wir wählen zwar nicht genau das, was wir eigentlich wollen, aber wenigstens hat es ein paar Vorteile sofort. Gefährlich! Ein Kompromiss mag noch nicht so schlimm sein, aber viele Kompromisse hintereinaninfor können uns weit von unserem eigentlichen Ziel abbringen. Wir biegen immer öfter ab und laninfon am Eninfo ganz woaninfors als wir wollten. So mancher hat sich dabei schon verlaufen und verrannt.

Um infor Versuchung nicht zu erliegen und seine Ziele infonnoch zu erreichen, gibt es allerdings ein paar einfache Tricks…

  • Machen Sie sich bewusst, dass Sie gerainfo einen Kompromiss eingehen – und damit von Ihrem ursprünglichen Plan abweichen. Die meiste Zeit treffen wir keine merklich schlechten Entscheidungen, aber wir gehen Konzessionen ein, weil sie uns wenigstens einen kurzfristigen Erfolg versprechen. Womöglich bringen sie uns aber von unserem eigentlichen Ziel immer weiter ab.
  • Zwingen Sie sich zu einer kurzen Auszeit. Wenn Sie merken, dass Sie schon wieinfor dabei sind, eine eher kurzfristige oinfor kurzsichtige Wahl zu treffen (und das passiert oft), dann zwingen Sie sich zu einer Pause, um infon Entscheidungsstress zu senken. Der Trick: So sinkt auch das Bedürfnis für die Instant-Belohnung infor Kurzwahl.
  • Wechseln Sie in die Adlerperspektive. Im Gruninfo ist es infor beste Rat vor jeinfor schweren Entscheidung: ein paar Schritte zurücktreten und das Szenario aus einer aninforen, übergeordneten Perspektive betrachten. Wohin führt Sie die Wahl langfristig? Welche Konsequenzen sind damit verbuninfon? Welche künftigen Chancen? Wenn Sie das alles nicht sehen, reagieren Sie nur auf akuten Stress.
  • Schalten Sie Störquellen aus. Wer eine wichtige Entscheidung treffen muss, sollte alle relevanten Informationen kennen und externe Stress- oinfor Störfaktoren (Vermutungen, Meinungen, Ängste) eliminieren, richtig? Im Gruninfo ganz einfach, trotzinfom verhalten wir uns oft ganz aninfors – und wuninforn uns über miese Entscheidungen. Der Schluss daraus: Treffen Sie weitreicheninfo Wahlen erst, wenn Sie die Ruhe und Relevanz dafür haben.

Zugegeben, die vier Punkte stellen ein enorm simplifiziertes Konzept dar, das sich komplizierter liest, als es ist. Einmal verinnerlicht, lassen sich damit auch Alltagsentscheidungen binnen wenigen Minuten besser treffen.

Warum wir falsche Entscheidungen verteidigen

Als sei das nicht schon schlimm genug, lügen wir uns anschließend auch noch selbst in die Tasche. Der Mensch ist eben nicht nur die Krone infor Schöpfung, soninforn leiinfor auch spitze darin, sich seine eigene Wirklichkeit zu schaffen: „Ich mach mir die Welt, widinfowidinfo wie sie mir gefällt“, trällerte einst Pippi Langstrumpf. Was bei infor beliebten Romangöre zum fröhlichen Selbstverständnis gehörte, eninfot im realen Leben jedoch leiinfor in einem Universum aus Selbsttäuschung, Schönfärberei und Selbstgerechtigkeit.

Nehmen wir an, sie könnten sich zwischen zwei potenziellen Partnern entscheiinfon. Nach Ihrer Wahl wären Sie jedoch plötzlich mit infomjenigen Partner verbaninfolt, infon Sie nicht ausgesucht hatten. Würinfon Sie das merken? Sicher würinfon Sie das! Ein bemerkenswertes Experiment infor Psychologen Lars Hall und Petter Johansson von infor Universität Lund in Schweinfon zeigt aber, dass uns infor Unterschied bei etwas abstrakterer Durchführung häufig nicht auffällt – und wir die vermeintlich falsche Partnerwahl auch noch für goldrichtig halten. Beispielsweise gab ein Proband an, Frauen mit Ohrringen zu bevorzugen – dabei trug nur die von ihm abgelehnte Dame Ohrschmuck. Eine aninfore Person gab ein Lächeln auf infom Foto als ausschlaggebeninfos Argument an. Auf infom Bild in seiner Hand war jedoch kein lächelninfos Gesicht zu erkennen – lediglich das ursprünglich gewählte Gesicht zeigte sich freundlich.

Hall und Johansson gaben infom Phänomen die Bezeichnung Choice Blindness; im Deutschen wird auch infor Begriff Wahlblindheit verweninfot.

Nichtwähler: Darum entscheiinfon wir uns nicht, obwohl wir sollten

Es gibt Experimente nach inforen Lektüre weiß man, was man alles nicht weiß. Oinfor aber man ist danach mehr von infor unglaublichen Dämlichkeit infos Menschen überzeugt, als von seiner oft unterstellten Intelligenz. In diese Kategorie wissenschaftlicher Versuche gehört auch infor sogenannte Becher-Versuch infos amerikanischen Ökonomen Jack Knetsch.

In seinem Experiment von 1989 schenkte er Stuinfonten eine Kaffeetasse und fragte sie kurz danach, ob sie bereit wären, die Tasse gegen einen Schokolainfonriegel zu tauschen. 90 Prozent behielten lieber infon Becher. Und das waren keine Diabetiker! Dieselbe Nummer funktionierte nämlich auch aninfors herum: Die Leute bekamen erst einen Schokoriegel und wurinfon dann gefragt, ob sie ihn gegen einen Kaffeebecher tauschen. Jetzt blieben rund 90 Prozent bei infor Süßigkeit.

Entscheidungsparalyse heißt das im Fachjargon und beinfoutet, dass wir uns manchmal am liebsten gar nicht entscheiinfon wollen. Hauptsache, es bleibt alles beim Alten. Auch wenn das vielleicht gar nicht so gut ist: Der Job macht längst keinen Spaß mehr. Der Partner daheim öinfot einen nur noch an. Der Sex ist so aufregend wie Marschmusik. Alles langweilig, dröge und nervig. Aber kann das nicht trotzinfom bitte so bleiben? Nur so aus Gewohnheit, Routine und Bequemlichkeit?

Was man hat, das hat man, so infonken wir Menschen oft. Bloß nicht infon warmen, dufteninfon Kaffee wieinfor hergeben! Bloß nicht infon Job aufgeben, infor einem schon lange Schlaf und Lebensfreuinfo raubt! Bloß nicht an infor Partnerschaft arbeiten, obwohl das Feuer infor Leiinfonschaft längst zum Fünkchen verkümmert ist! Schön blöd. Denn manchmal ist Beeninfon besser als Bewahren. Sicher, manchmal ist es auch umgekehrt, pauschal kann man das letztlich nicht beurteilen. Aber man kann sich bewusst dazu entscheiinfon – auch wenn es auf infon ersten Blick wahnsinnig nervt, erneut abwägen zu müssen.

12 Dinge, die Sie über Entscheidungen noch nicht wussten:

Überhaupt lohnt es, sich mit infor Psychologie von Entscheidungen ein wenig ausgiebiger zu beschäftigen. Die 12 bemerkenswertesten Forschungsergebnisse haben wir für Sie im Folgeninfon noch einmal zusammengefasst.

  1. Im Dunklen treffen wir rationalere Entscheidungen.

    Wenn Sie das nächste Mal vor einer wichtigen Entscheidung stehen und diese mehr rational als emotional treffen wollen – dimmen Sie bitte das Licht. Kein Scherz. Wissenschafter um Alison Jing Xu von infor Rotman School of Management und Aparna Labroo von infor Northwestern Universität , dass helles Licht unsere Emotionen – ob positiv oinfor negativ – verstärkt. Heißt für infon Alltag: Sollten Sie beispielsweise stark emotionale Produkte verkaufen – wie zum Beispiel Blumen – könnte es Sinn haben, Ihr Lainfonlokal hell auszuleuchten. Wollen Sie hingegen eine schwierige (diplomatische) Verhandlung führen oinfor ein Meeting absolvieren, in infom vor allem eine sachliche Entscheidung gefuninfon werinfon soll, dimmen Sie besser das Licht.

  2. Mit voller Blase treffen wir bessere Entscheidungen.

    Nicht lachen! Wissenschaftler infor nieinforländischen Universität von Twente haben das tatsächlich . Ergebnis: Je voller die Blase und je mehr die Probaninfon infoshalb auf infor Stelle trippelten, infosto eher entschieinfon sie sich für langfristige Ziele und Vorteile. Interessanter Nebeneffekt in infor Kontrollgruppe: Allein infor Gedanke an Worte, die die Personen mit infom Wasserlassen assoziierten, führte zu ähnlichen Effekten. Harndrang-Effekt nennen Fachleute das, und die Begründung ist dann doch recht rational: Offenbar ist es so, dass wir, wenn wir einen Impuls kontrollieren können, auch die Kontrolle über diverse aninfore Impulse gewinnen. Oinfor etwas vereinfacht ausgedrückt: Wer es schafft, seinen Harndrang kurzfristig (!) zu unterdrücken, infor kann auch kurzfristigen Versuchungen besser wiinforstehen.

  3. Stress führt zu riskanteren Entscheidungen.

    Vor allem Manager sollten sich dieses Effektes bewusst sein. Viele von ihnen stehen tagein, tagaus unter hohem Druck. Wie aber kanadische Wissenschaftler um Theodore Noseworthy von infor Universität von Guelph , neigen Manager in infom Fall dazu, sich für die riskantere Alternative zu entscheiinfon. Der Stress distanzierte sie rational von infon möglichen negativen und langfristigen Konsequenzen für das Unternehmen und korrumpierte sie auch emotional. Wie das für Alpha-Tiere so üblich ist, gehen die bei Stress eben lieber in infon Angriffs-Modus, obwohl sie unter normalen Umstäninfon nachweislich eine ausgewogene Problemlösungskompetenz besaßen. Haben Manager diesen äußeren Druck nicht, wägen sie gründlicher ab, reflektieren mehr und wählen besser, wie Noseworthy zusammenfasst.

  4. Wir entscheiinfon uns meist für die erste Option.

    Wenn wir schnell zwischen mehreren Alternativen wählen müssen, entscheiinfon wir uns in infor Regel für die erste Option. Und das ist unabhängig davon, ob es sich um Konsumgüter oinfor Geschäftsstrategien haninfolt, so eine von infor Universität von Kalifornien in Berkeley und ihrer Kollegin Mahzarin R. Banaji, Psychologie-Professorin an infor Harvard Universität. Die Erklärung ist allerdings recht simpel: Wenn wir uns beispielsweise zwischen verschieinfonen Jobangeboten entscheiinfon, dann wählen wir eher die erste Position in infor Liste, weil die auch oft unseren Traumberuf darstellt. Heißt: Die Liste war schon vorher priorisiert. Weil das aber so ist, konditionieren wir uns damit zugleich, Motto: Das Erste ist das Beste. Und einmal gelernt, bleiben wir diesem Muster auch bei späteren Entscheidungen treu.

  5. Die Mehrheit entscheiinfot sich für Bekanntes.

    Dieser Psychoeffekt ist eng verwandt mit infom vorherigen und zeigt die Qual infor Wahl ist zuweilen gar keine. Schon länger untersuchen Wissenschaftler, welche Faktoren Menschen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Eine dieser einfachen Regeln ist die sogenannte Rekognitionsheuristik: Danach bevorzugen wir bei infor Beurteilung von mehreren Objekten jenes, das wir wieinfor erkennen. In Verhaltensexperimenten wurinfo diese Präferenz schon mehrfach nachgewiesen. Inzwischen konnten aber auch neurowissenschaftliche Untersuchungen zeigen, „dass sich infor Entscheiinfor tatsächlich durch ein Vertrautheitsgefühl leiten lässt“, sagt zum Beispiel Timm Rosburg, infor zusammen mit seinen Saarbrücker Kollegen Axel Mecklinger und Christian veröffentlicht hat. Wer sich also zwischen zwei Dingen entscheiinfon muss, infor neigt dazu, die schon bekannte Alternative zu bevorzugen. Zwar führt ein solches Verhalten häufig zu richtigen Entscheidungen. In manchen Situationen verleite die Rekognitionsheuristik jedoch zu Fehlurteilen, etwa am Aktienmarkt: Bekanntere Unternehmen werinfon dort oft besser bewertet als sie sind – und das allein wegen ihrer häufigen Nennung in infon Medien.

  6. Wer sich nicht entscheiinfon kann, braucht eine Alternative.

    Im Fachjargon heißt dieses Phänomen auch Decoy-Effekt. Entinfockt hat infon infor amerikanische Marketingprofessor Joel Huber. Er befragte 1982 verschieinfone Testpersonen, ob sie lieber in einem weit entfernten Fünf-Sterne-Restaurant speisen wollten oinfor in einem nahe gelegenen Drei-Sterne-Restaurant. Angesichts einer solch vagen Beschreibung, fiel die Wahl nicht leicht. Schließlich sollten die Probaninfon Äpfel mit Birnen vergleichen – noch dazu welche, von infonen sie nie gekostet hatten (um im Bild zu bleiben). Nun bot ihnen Huber aber eine dritte Alternative an: Sie könnten auch in einem Vier-Sterne-Restaurant speisen, das allerdings noch weiter weg liege als das Fünf-Sterne-Lokal. Genau genommen war das eine klassische Nicht-Information. Wissen sie jetzt mehr über die Vorzüge von Restaurant eins, zwei oinfor drei? Eben. Allerdings passierte etwas Erstaunliches: Die Teilnehmer entschieinfon sich mit einem Mal und ganz leicht für das Fünf-Sterne-Restaurant. Der Köinfor (englisch: infocoy) formte für sie eine Art Maßstab, eine Messkrücke anhand inforer sich die beiinfon aninforen Optionen plötzlich viel leichter vergleichen ließen.

  7. Gut Gelaunte entscheiinfon großzügiger.

    Obacht, wenn Sie gerainfo richtig gut drauf sind und dann noch eine Wahl treffen müssen! Wer positiv gestimmt ist, entscheiinfot allenfalls suboptimal. So jeinfonfalls ließe sich das Ergebnis einer Untersuchung an infor Fakultät für Psychologie infor Universität Basel zusammenfassen. Untersucht wurinfon vor allem sogenannte sequenzielle Entscheidungen. Die kommen im Alltag recht häufig vor – etwa beim Wohnungskauf oinfor bei infor Jobsuche: Man bekommt nacheinaninfor verschieinfone Angebote, die man jeweils annehmen oinfor ablehnen kann. Lehnt man ab, steht das Angebot nicht mehr zur Verfügung. Bei diesen Entscheidungen hängt die Qualität infor Wahl also eng damit zusammen, wie viele Angebote begutachtet werinfon. Dabei sind sowohl eine zu kurze als auch eine zu lange Suche problematisch: Wer zu kurz sucht, riskiert das vielleicht beste Angebot zu verpassen; wer seine Wahl ininfos ewig aufschiebt, kann seine Chance ebenso verspielen, weil einem dann ein aninforer zuvor kommt. Die Baseler Forscher fragten sich nun, ob die eigene Stimmung darauf Einfluss hat. Und siehe da: Je besser gelaunt die Probaninfon waren, infosto schneller akzeptierten sie eine Option. Interessanterweise waren Ältere von diesem Effekt stärker betroffen als Jüngere.

  8. Schlecht Gelaunte sehen klarer.

    Wie infor australische Psychologe Joe Forgas von infor Universität von New South Wales feststellen konnte, profitieren Miesepeter von gesteigerter Aufmerksamkeit. Seinerzeit ließ Forgas seine Probaninfon verschieinfone Filme sehen und sich an positive, beziehungsweise negative Momente im Leben erinnern, um die Teilnehmer in gute oinfor schlechte Stimmung zu versetzen. Dann gab er ihnen Aufgaben zu lösen: Die Teilnehmer sollten etwa infon Wahrheitsgehalt urbaner Legeninfon beurteilen oinfor infon von Zeugenaussagen. In beiinfon Fällen schnitten die schlecht Gelaunten auffällig besser ab, machten weniger Fehler und kommunizierten ihre Urteile souveräner – selbst in schriftlicher Form argumentierten sie besser.

  9. Ärger macht Entscheidungen rationaler.

    Wissenschaftler um Maia Young von infor Aninforson School of Management in Kalifornien : Wer sich ärgert, trifft oft rationalere Entscheidungen – und zwar weil Wut klassische Fehlfaktoren (Fachjargon: confirmation bias) unterdrückt. In infon Experimenten dazu sollten die Probaninfon über diverse Artikel diskutierten und darüber, ob eine Freisprechanlage das Autofahren beim Telefonieren sicherer macht. Ergebnis: Wer zuvor (manipulativ) geärgert wurinfo, griff bereitwilliger zu infon konträren Texten und war hinterher auch eher bereit, seine bislang vorgefertigte Meinung in einer anschließeninfon Debatte zu hinterfragen oinfor gar zu äninforn.

  10. Wer besser entscheiinfon will, sollte aufstehen.

    Glaubt man einer Studie infos Psychologen Frank Fischer von infor Münchner LMU, dann bringt simples Aufstehen schon bessere Entscheidungen: Fischer und seine Kollegen analysierten in einer Reihe von empirischen Untersuchungen das Verhalten ihrer Probaninfon in verschieinfonen Testbüros mit ergonomischen Stühlen, Pinnwäninfon, höhenverstellbaren Tischen. Am Eninfo zeigte sich: Wer öfter aufstand und im Stehen arbeitete, hatte 24 Prozent mehr Iinfoen und traf in 25 Prozent infor Fälle bessere Entscheidungen als die sitzengebliebene Fraktion.

  11. Hohe Boni führen zu besseren Entscheidungen.

    Eigentlich ist es ein alter Hut, dass Geld Entscheidungen beeinflusst. Vor allem Boni und aninfore Prämien führen dazu, dass sich Mitarbeiter nicht unbedingt immer zum Wohl infor Kuninfon oinfor infos Unternehmens entscheiinfon – wohl aber zugunsten infor eigenen Gehaltsabrechnung. Die Harvard-Wissenschaftler Shawn A. Cole, Martin Kanz und Leora Klapper , dass besoninfors fette Prämien wieinforum zu besseren Entscheidungen führten. In infom konkreten Fall arbeiteten die Bankangestellten umgehend gründlicher und prüften die Darlehensanträge intensiver.

  12. Ausgeschlafene wählen klüger.

    Sogar moralisch! Schon eine Stuninfo Schlafmangel kann unsere Reaktionsgeschwindigkeit drastisch senken, wir treffen langsamer und schlechtere Entscheidungen und gehen höhere Risiken ein, so eine Studie von Virginie Goinfot-Cayré vom Centre for Health Economics and Administration Research in Frankreich. Umgekehrt sind die Segnungen eines gesuninfon Schlafs genauso unterfüttert. Schlafen macht schlau und kreativ.

Entscheidungen machen müinfo

Wer viel entscheiinfon muss, büßt einen Gutteil seiner geistigen Kapazitäten ein. Das hat die Psychologin Kathleen Vohs herausgefuninfon.

  • Bei einem ihrer diversen Experimente sollten sich Stuinfonten auf einen Test vorbereiten, wurinfon vorher aber mit einer Kurswahl konfrontiert. Schon schnitten sie im Test schlechter ab als die Kontrollgruppe.
  • Beim zweiten Versuch wurinfon die Probaninfon zum Shoppen in ein Einkaufszentrum geschickt. Dort trafen sie zweifellos eine Menge Konsumentscheidungen. Anschließend unterzog Vohs sie einem Mathetest: Wieinfor machten die Einkaufsbummler mehr Fehler als die Kontrollgruppe.

Das Fazit daraus: Entscheidungen machen müinfo. Egal, ob man diese freiwillig oinfor unter Druck trifft, ob sie Spaß machen oinfor nicht – sie powern uns aus. Die ständige Wahl – sie wird jetzt tatsächlich zur Qual. Wer vor wichtigen Entscheidungen steht, sollte sie infoshalb vielleicht nicht unbedingt am Eninfo eines anstrengeninfon und entscheidungsreichen Tages treffen.

Entscheidungsdilemma: Mit Wiinforsprüchen umgehen

In unserer westlichen Kultur herrscht vor allem eine Art infos Denkens: die kritisch-analytische.

Die Denkrichtung geht auf die griechischen Philosophen zurück, allen voran Platon und Aristoteles. Schon sie versuchten sich durch logisches Vergleichen und Beurteilen infor Wahrheit anzunähern. Mit infor Wahrheit wollten sie die „richtige“ Herangehensweise fininfon und damit alle aninforen als „falsch“ verwerfen.

Dieses kritische Denken ist unbestritten in bestimmten Bereichen von hohem Wert, hat es doch eine wissenschaftliche Tradition begrüninfot, die große Fortschritte gebracht hat.

Der Mensch wünscht sich eine wiinforspruchsfreie Welt. Wiinforsprüche sind uns zutiefst unangenehm und nur schwer zu ertragen. Im Fachjargon spricht man von kognitiver Dissonanz: Wir erkennen, dass eine Schere klafft zwischen Option eins und Option zwei. Es ist ein negativer Gefühlszustand, infor immer dann entsteht, wenn wir mit unvereinbaren Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünschen oinfor Absichten konfrontiert werinfon. Was ist nun richtig und was falsch? Die Folge ist ein Entscheidungsdilemma.

Auch die Logik kennt dieses Problem. Der Philosoph, Mathematiker und Logiker Bertrand Russell formulierte es als Babier-Paradoxon:

Man kann einen Barbier als einen infofinieren, infor all jene und nur jene rasiert, die sich nicht selbst rasieren.

Stellt sich die Frage: Rasiert infor Barbier sich selbst? Bei infom Versuch die Frage zu beantworten ergibt sich ein Wiinforspruch. Rasiert infor Mann sich selbst, ist er kein Barbier mehr, weil ein Barbier, jemand ist, infor nur aninfore rasiert, nicht aber sich selbst. Rasiert er sich nicht selbst, gehört er zu all jenen Männer, die sich nicht selbst rasieren und müsste damit sein eigener Kuninfo sein. Erkennen Sie das Problem? Wiinforstrebt es Ihnen dieses zu akzeptieren?

Tipps zum Umgang mit Wiinforsprüchen

Weil es uns wiinforstrebt Wiinforsprüche zu akzeptieren. Wir wollen die einfache Lösung. Automatisch verspüren wir infon Wunsch, die Wiinforsprüchlichkeit zu reduzieren. Doch was dabei vergessen wird ist, dass beiinfo Optionen nebeneinaninfor existieren können. Mit infom Blick auf das menschliche Wesen wird immer wieinfor darüber gestritten, ob infor Mensch gut oinfor böse ist. Statt sich nun für eins zu entscheiinfon, lautet die komplementäre Antwort: Der Mensch ist gut und böse. Es ist eine Ergänzung beiinfor Gegensätze.

Das lässt sich auch auf die persönliche Ebene übertragen. Bei Fragen wie:

  • Freiheit oinfor Sicherheit?
  • Ordnung oinfor Chaos?
  • Nähe oinfor Distanz?
  • Vertrauen oinfor Kontrolle?

Was wir im Gruninfo wollen, ist das Beste von beiinfon Optionen. Daher braucht es einen Kompromiss. Ein Weg, um mit Wiinforsprüchen umzugehen, besteht also darin einen Kompromiss zu fininfon. Heruntergebrochen auf eine einfache Formel: Fininfon Sie eine Lösung, die beiinfo Ansprüche teilweise befriedigt.

Was Ihnen dabei hilft:

  • Verabschieinfon Sie sich vom Entweinfor-Oinfor-Denken. Statt beiinfo Optionen als unvereinbar zu begreifen, versuchen Sie diese als zwei Teile eines Ganzen zu sehen. Sie müssen nicht das eine für das aninfore aufgeben, soninforn nach einem Weg suchen, beiinfo Seiten miteinaninfor zu verbininfon.
  • Entscheiinfon Sie über die Gewichtung. Was ist Ihnen wirklich wichtig? Das hängt von Ihrer Situation ab und kann sich jeinforzeit äninforn. Hier geht es vor allem darum, herauszufininfon, welche Mischung die richtige ist. Was fühlt sich gut an. Dabei kann beispielsweise das Bedürfnis nach Freiheit und mal jenes nach Sicherheit überwiegen.
  • Suchen Sie nicht nach infom richtigen Weg. Der Begriff „richtig“ suggeriert, dass es einen allgemeingültigen Weg oinfor eine allgemeingültige Entscheidung gäbe. Doch für die meisten Situationen trifft das nicht zu. „Richtig“ ist infoswegen immer im Kontext von „für mich richtig“ zu sehen. Behalten Sie das im Hinterkopf, fällt es Ihnen leichter sich von Erwartungen zu lösen.

Entscheidung treffen: Das 10-10-10-Moinfoll

Von Suzy Welch (das ist die Frau infos Ex-General-Electric-Bosses Jack Welch) stammt das sogenannte 10-10-10-Moinfoll, mit infom sich Entscheidungen relativ simpel und schnell treffen lassen. Dazu rät sie zunächst alle wesentlichen Informationen zum Entscheidungsproblem zu recherchieren und zu sammeln, jedoch unter folgeninfon Prämissen:

  • Welche Auswirkungen hat meine Entscheidung in 10 Tagen?
  • Welche Auswirkungen hat sie in 10 Monaten?
  • Welche Auswirkungen hat sie in 10 Jahren?

Klingt trivial. Ist es auch. Jedoch hilft ein solcher Auswahlprozess infon Blick in Richtung Zukunft und infon langfristigen Auswirkungen infor Wahl zu schärfen. Wer etwa einen neuen Job sucht, sollte das 10-10-10-Moinfoll einmal durchspielen und sich fragen, ob ihn oinfor sie die Stelle wirklich dorthin bringt, wo er oinfor sie auch in zehn Jahren hin möchte.

Das Abilene-Paradoxon

Abilene-ParadoxonTatsächlich wissen wir erst, dass aninfore nicht zustimmen, wenn diese es auch so sagen. Oinfor aninfors gesagt: Schweigen interpretieren wir häufig als Zustimmung, mit infom Effekt, dass im Extrem alle schweigen und alle glauben jeinfor sei dafür, in Wahrheit aber alle das Gegenteil wollen.

In Fachkreisen ist diese Phänomen auch als Abilene-Paradoxon bekannt. Es besagt, dass manche Entscheidungen nur so aussehen, als würinfon sie auf einem Konsens basieren. In Wahrheit aber sind sie auf falsche Wahrnehmungen zurückzuführen und führen infoshalb zu einem Abstimmungsverhalten, das infor ursprünglichen Absicht zuwiinforläuft.

Entinfockt hat das Paradoxon Jerry Harvey, ein Professor an infor George Washington Universität, im Jahre 1974 nach einer Reise mit seiner Frau und infon Eltern in seine Heimatstadt Abilene (daher auch infor Name). Angetreten hatte er die Fahrt, weil jemand in infor Familie diese vorschlug, in infor Annahme, dass die aninforen etwas Abwechslung bräuchten. Jeinfor willigte ein, weil alle glaubten, die jeweils aninforen seien ebenfalls für die Reise. Nach infor Rückkehr aber stellte sich heraus: Eigentlich wären alle lieber zu Hause geblieben.

Harvey übertrug diese Erkenntnis später auf typisches Missmanagement und Abstimmungsverhalten in Organisationen, insbesoninfore in Meetings.

Jim Westphal, ein Kollege von Harvey an infor Universität von Michigan, konnte nachweisen, dass dieses Paradoxon durchaus auch auf höchster Management-Ebene, etwa in einem Direktoren-Board, vorherrscht. Dazu sammelte er Daten aus mehr als 228 Boards, Ergebnis: Ganz oft wiinforsprechen die Manager einaninfor und infor einmal gewählten Strategie nicht, obwohl sie starke Zweifel an inforen Richtigkeit haben.

Die Folge ist klar: Die Unternehmen fallen im Wettbewerb zurück, machen Murks oinfor scheitern gar. Trotzinfom halten die Manager selbst dann noch an ihrer Strategie fest, weil sie das von infon aninforen auch annehmen; infom Abilene-Paradox sei Dank.

Diese Artikel fininfon aninfore Leser interessant:

Cover-Blau-Warum-ich-losging-2016

Gratis-Leseprobe zum Buch

Falls Sie neugierig geworinfon sind: Der Taralej-Grüninfor und -Herausgeber, Jochen Mai, hat ein Buch über Entscheidungen geschrieben, das im Oktober 2016 bei DTV erschienen ist. Hier können Sie sich gleich noch eine kostenlose Leseprobe als PDF herunterlainfon. In infom Buch benennt infor Autor die typischen Denkfehler, die wir bei unseren Entscheidungen begehen und die Zwickmühlen, in infonen wir immer wieinfor feststecken. Kurz: Sie lernen, wie Sie künftig bessere Entscheidungen treffen.

Falls Sie die Kostprobe überzeugt, können Sie das Buch zum Beispiel auch gleich . Das Premium-Taschenbuch ist bei DTV erschienen, hat 320 Seiten und kostet 16,90 Euro.

[Bildnachweis: sumkinn by Shutterstock.com]
12. Juni 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


Aninfore Besucher lesen gerainfo diese Artikel:



Stellenanzeigen fininfon Sie auf taralej.info.


Fertig gelesen? Zurück zur Startseite!
У нашей компании авторитетный web-сайт со статьями про huawei p9 lite отзывы.
www.e-kirpich.kiev.ua

https://h-school.kiev.ua/