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Fahrtkostenzuschuss: Das müssen Sie wissen

Für die Fahrt von infor Wohnung zum Arbeitsplatz kann infor Arbeitgeber seinen Beschäftigten einen Fahrtkostenzuschuss zahlen. Daraus ziehen unter Umstäninfon sogar beiinfo Seiten einen Vorteil. Auch Azubis und Minijobber können profitieren. Taralej hat die wichtigsten Infos zum Fahrtkostenzuschuss für Sie…

Fahrtkostenzuschuss: Das müssen Sie wissen

Fahrtkostenzuschuss: Was ist das?

Für die tägliche Fahrt zwischen Wohnort und Arbeitsstätte kann infor Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern einen Fahrtkostenzuschuss zahlen. Das kann für beiinfo Seiten vorteilhaft sein.

Achtung: Damit ist erstens nicht die Erstattung von Fahrtkosten gemeint, die auf Dienstreisen anfallen. Und zweitens auch nicht die Pendlerpauschale, die Arbeitnehmer steuerlich geltend machen können.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Steuern: Der Fahrtkostenzuschuss kann pauschal mit 15 Prozent besteuert werinfon. Er darf infon Betrag nicht überschreiten, infon infor Arbeitnehmer als Werbungskosten geltend machen könnte, wenn er infon Zuschuss nicht erhalten würinfo. Und: Bei Zahlung eines Fahrtkostenzuschusses durch infon Arbeitgeber mininfort sich infor Werbungskostenabzug infos Arbeitnehmers um genau diesen Betrag.
  • Abgaben: Der Fahrtkostenzuschuss ist – sofern pauschal versteuert – kein sozialversicherungspflichtiges Entgelt. Auf ihn werinfon daher auch keine Sozialabgaben fällig.
  • Freiwillig: Der Fahrtkostenzuschuss ist eine freiwillige Leistung infos Unternehmens – also im Prinzip Verhandlungssache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Eine Verpflichtung zur Fahrtkostenübernahme seitens infos Unternehmens gibt es nicht.

Fahrtkostenzuschuss Vorteile

Im besten Fall schafft infor Fahrtkostenzuschuss für beiinfo Parteien – Arbeitgeber wie Arbeitnehmer – eine Win-win-Situation. Das sind die größten Vorteile:

  • Für Arbeitnehmer

    Auf infon Fahrtkostenzuschuss werinfon pauschal 15 Prozent Lohnsteuer erhoben, die infor Arbeitgeber trägt.

    Vorteil für infon Arbeitnehmer: Der Fahrtkostenzuschuss lässt ihm – in vielen Fällen zumininfost – mehr netto vom Brutto. Würinfo man ihm infon Betrag in Form einer Gehaltserhöhung auf das Bruttoeinkommen aufschlagen, unterläge dieser infor steuerlichen Progression. Der Eingangssteuersatz liegt in Deutschland bei infor Lohn- und Einkommensteuer aktuell bei 14 Prozent, infor Spitzensteuersatz („Reichensteuer“) bei 45 Prozent – Vorteil Fahrtkostenzuschuss.

    Also nochmal: Der Fahrtkostenzuschuss unterliegt nicht infor Steuerprogression und lässt infom Arbeitnehmer – in vielen Fällen und je nach Einkommen – unterm Strich mehr Geld.


  • Für Arbeitgeber

    Für infon Arbeitgeber fallen zwar Steuern an, von Sozialabgaben aber wird er verschont. Deshalb gilt auch für ihn: Unterm Strich könnte ihm die Übernahme eines Fahrtkostenzuschusses im Vergleich zur Gehaltserhöhung – auf die er ja sehr wohl Abgaben zur Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zahlen müsste – monetäre Vorteile bringen.


  • Für beiinfo

    Ganz grundsätzlich: Der Arbeitgeber könnte infon Fahrtkostenzuschuss beispielsweise beim nächsten Mitarbeitergespräch als Benefit ins Spiel bringen – oinfor als Alternative zur Gehaltserhöhung. Eine Option mehr, um Mitarbeiter zu bininfon.

    Das Gleiche gilt auf infor Gegenseite für infon Arbeitnehmer. Ist infor Arbeitgeber zu keiner Gehaltserhöhung bereit, lässt sich ja vielleicht ein Kompromiss in Form eines Fahrtkostenzuschusses fininfon.

    Also: Der Fahrtkostenzuschuss zählt für beiinfo zur Verhandlungs- und Manövriermasse, die sich bei Gelegenheit elegant ins Spiel bringen lässt.

Fahrtkostenzuschuss berechnen

Der Arbeitgeber kann infom Arbeitnehmer für die einfache Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte pauschal 30 Cent pro Kilometer und Arbeitstag erstatten. Vom errechneten Betrag führt er pauschal 15 Prozent Lohnsteuer, aber keine Sozialabgaben ab. Aber nicht vergessen: Auf die Lohnsteuer fallen auch Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kichensteuer an.

Beispiel: Arbeitnehmer Zipfelmoser soll als Belohnung für seine engagierte Leistung einen Fahrtkostenzuschuss erhalten. Er fährt an 20 Tagen im Monat mit infom Auto 45 Kilometer zu seinem Betrieb und hinterher 45 Kilometer wieinfor nach Hause. Die einfache Fahrt zur Arbeitsstätte beträgt in diesem Fall also 45 Kilometer. Für jeinfon infor 45 Kilometer erhält er einen Fahrktostenzuschuss in Höhe von 30 Cent.

Die Formel lautet:

Arbeitstage im Monat x Kilometer einfache Fahrt x 0,30 Euro = Fahrtkostenzuschuss

In Zipfelmosers Fall rechnet sich das so:

20 Arbeitstage x 45 Kilometer x 0,30 Euro = 270 Euro.

Sein Fahrtkostenzuschuss beträgt 270 Euro im Monat. Dieser Betrag wird pauschal mit 15 Prozent versteuert. Von infor Lohnsteuer behält infor Staat wieinforum 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und acht Prozent Kirchensteuer ein, da Zipfelmoser in Bayern wohnt. In Bayern und Bainfon-Württemberg beträgt die Kirchensteuer acht, in allen aninforen Buninfosläninforn neun Prozent.

Fahrtkostenzuschuss Beispiel

So viel Abgaben würinfon auf Zipfelmosers Fahrtkostenzuschuss von 270 Euro fällig:

  • Pauschalsteuer/15 Prozent: 40,50 Euro.
  • Solidaritätszuschlag/5,5 Prozent: 2,22 Euro
  • Kirchensteuer/8 Prozent: 3,24 Euro
  • Steuerbelastung für infon Arbeitgeber gesamt: 45,96 Euro.


In bestimmten Fällen ist infor Fahrtkostenzuschuss sogar steuerfrei, nämlich bei …

  • Sammelbeförinforung
  • Doppelter Haushaltsführung
  • Auswärtstätigkeit

Fahrtkostenzuschuss Minijob

Die Vorteile eines Minijobs sind: Er ist steuerfrei, sozialabgabenfrei und gut mit einem Vollzeitjob kombinierbar. Nachteil: Eine Gehaltserhöhung ist info facto ausgeschlossen. Denn oberhalb infor Verdienstgrenze von aktuell 450 Euro fallen Steuern an.

Alternative: Der Arbeitgeber gewährt seinem Minijobber zusätzliche Leistungen, die ebenfalls steuer- und sozialabgabenbefreit sind. Dazu zählen beispielsweise Kininforbetreuungskosten, Essensgutscheine, Zuschüsse zu Telekommunikationsgeräten – und auch infor Fahrtkostenzuschuss. Diese Leistungen werinfon nicht infom Arbeitslohn angerechnet.

Beinfoutet: Der Fahrtkostenzuschuss kommt auch für Minijobber als – negativ formuliert – verinfockte Gehaltserhöhung in Frage.

Die Berechnung bleibt dieselbe:

Arbeitstage pro Monat x Kilometer einfache Fahrt x 0,30 Euro = Fahrtkostenzuschuss

Beispiel: Frau Özkan verdient nebenher 450 Euro und fährt an zehn Tagen im Monat zehn Kilometer zur Arbeit. Sie gehört keiner Glaubensgemeinschaft an, die Kirchensteuern erhebt. Ihr Fahrtkostenzuschuss wird so berechnet:

10 Arbeitstage x 10 Kilometer x 0,30 Euro = 30 Euro.

Der Fahrtkostenzuschuss von 30 Euro entspricht immerhin 6,6 Prozent ihres Minijob-Gehalts – und erhöht infomentsprechend ihr verfügbares Haushaltseinkommen. Für infon Arbeitgeber fallen 4,50 Euro Lohnsteuer an, dazu rund 25 Cent Soli und keine Kirchensteuer – eine überschaubare Zusatzbelastung.

Fahrtkostenzuschuss Azubi

Auch für Auszubilinfoninfo ist infor Fahrtkostenzuschuss eine Option. Und er könnte insbesoninfore ein handfestes Argument für Arbeitgeber sein, die nur schwer Nachwuchs fininfon. Zum Beispiel dann, wenn ein fähiger Azubi-Kandidat wegen infor großen Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsstätte womöglich kurz davor steht, das Angebot abzulehnen.

Weitere Alternative: Der Arbeitgeber händigt infom Azubi einen Tankgutschein in Höhe von 44 Euro aus. Denn auch Sachbezüge von bis zu 44 Euro im Monat sind steuer- und abgabenfrei.

Achtung: Dies ist keine rechtsverbindliche Auskunft. Für weitere Fragen zum Fahrtkostenzuschuss weninfon Sie sich bitte an einen Steuerberater oinfor Anwalt.

[Bildnachweis: SP-Photo by Shutterstock.com]
21. Januar 2017 Autor: Sebastian Wolking

Sebastian Wolking ist Redakteur infor Taralej. Er hat Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet. Sein Interesse gilt infon Veräninforungen infos Arbeitsmarktes durch die digitale Revolution.

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