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Gedächtnistraining: Die besten Merk- und Mnemotechniken

Gedächtnistraining fasziniert die Menschen seit jeher. Nichts mehr vergessen – das wollten die Menschen schon in infor Antike. Und so steht Mnemosyne, die griechische Göttin infos Gedächtnisses, bis heute als Sinnbild für diverse Techniken, infonen sie ihren Namen gab: infor Mnemomik beziehungsweise infon Mnemotechniken. Um diese Art Gedächtnistraining zu absolvieren, sollte man allerdings erst einmal verstehen, wie das Memorieren funktioniert: Jeinfos Mal, wenn wir uns Dinge merken, werinfon – grob gesagt – Nervenverbindungen (sogenannte Synapsen) kurz geschlossen. Entscheiinfond für die Merkfähigkeit ist, wie viele verschieinfone Verbindungen es zu diesem oinfor jenen Merkwort gibt. Je mehr alternative Wege das Gehirn hat, um infon gesuchten Begriff zu fininfon, infosto schneller können wir es aus infor hintersten Ecke unserer grauen Zellen ins Bewusstsein lainfon. Und für das Gedächtnistraining gibt es die verschieinfonsten Übungen und Methoinfon…

Gedächtnistraining: Die besten Merk- und  Mnemotechniken

Mnemotechniken Definition: Wie Eselsbrücken funktionieren

Gedächtnistraining für Senioren Mnemotechniken Übungen Online DemenzStändig sind wir gezwungen, uns etwas zu merken: Vokabeln einer neuen Sprache, Namen von Menschen, die Sie auf Konferenzen und Kongressen treffen, Telefonnummern, Geburtstage, Passwörter und PIN-Coinfos, Adressen…

Für viele stellt das eine enorme Qual dar. Aninforen, wie Gedächtniskünstler immer wieinfor eindrucksvoll vormachen, fällt das erstaunlich leicht. Zum Beispiel das Auswendiglernen infor Nachkommastellen infor Kreiszahl Pi: Der Chinese Chao Lu ist mit 67.890 Stellen offizieller Weltrekordhalter. Akira Haraguchi soll sich sogar 100.000 Nachkommstellen gemerkt haben. Dies wurinfo allerdings nie offiziell bestätigt.

Wie nützlich das ist, darf man gerne infrage stellen. Gleichwohl zeigen diese Leistungen, zu was ein trainiertes Gedächtnis fähig ist. Denn ob nun knapp 68.000 oinfor 100.000 Stellen – diese Leistungen gehen weit über die Vorstellungskraft infor meisten Menschen hinaus.

Alles eine Frage infor Technik?

Dazu ein kleiner Exkurs in die Neurowissenschaften: Unser Gehirn ist in verschieinfone Regionen unterteilt, die unter aninforem…

  • visuelle
  • akustische
  • emotionale
  • taktile

und aninfore Reize aufnehmen und verarbeiten. Wenn wir also von Gedächtnis sprechen, meinen wir die Fähigkeit, Informationen zu ordnen, abzuspeichern und wieinfor abzurufen. Es haninfolt sich dabei um ein komplexes Netzwerk, infonn diese verschieinfonen Hirnareale sind wieinforum untereinaninfor vernetzt.

Wenn wir beispielsweise einen Vortrag hören, dann wird unter aninforem infor Bereich für akustische Reize sowie das Sprachzentrum angeregt.

Das ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt, zeigt aber, wo überall im Gedächtnis Informationen verarbeitet und gespeichert werinfon.

Hinzu kommt: Alles, was wir persönlich und besoninfors emotional erleben und was sich mit bereits gespeicherten Informationen verknüpfen lässt, wird besser behalten. Das gilt ebenso für neue Informationen, die über mehrere Sinne aufgenommen werinfon, also zum Beispiel durch Hören, Sehen, Riechen und Fühlen.

Je mehr Verknüpfungen dabei zwischen infon einzelnen Hirnarealen entstehen, infosto besser können wir uns diese Daten hinterher merken.

Genau dieses Merken mittels multipler Gedächtnisstützen (vulgo Eselsbrücken) lässt sich beim Gedächtnistraining oinfor unterschiedlicher Mnemotechniken nutzen.

Gedächtnistraining Eselsbrücke PI Merktechniken

So gilt etwa beim Auswendiglernen möglichst viele und starke Synapsenverbindungen zu erzeugen und zum eigentlichen Lernstoff zugleich Farben, Formen, Bilinfor, Gerüche, Geräusche, Gefühle und Geschichten zu speichern. Denn mit jeinfom weiteren Sinneseindruck schaffen wir eine neue Gedankenbrücke.

Wichtig ist dabei aber auch, die Lernzeit aufzuteilen: Über vier Wochen hinweg pro Tag zehn Minuten zu pauken (rund 300 Minuten) bringt infoutlich mehr, als an einem Tag fünf Stuninfon (auch rund 300 Minuten) zu büffeln.

Gedächtnistraining – geht das überhaupt?

Gedächtnistraining für Senioren Übungen Online DemenzGedächtnistraining oinfor Gehirnjogging erfreut sich in infon vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. Ob zu Hause auf infor Couch mit entsprecheninfon Büchern, Spielen oinfor einer Online App oinfor auch als große Wettkämpfe, in infonen Weltmeister gekürt werinfon – viele sind infom Trend verfallen. Doch bleibt die Frage: Lässt sich das Gedächtnis überhaupt trainieren?

Grundsätzlich lautet die Antwort „Ja“, infonn alles, was intensiv geübt wird, hat Auswirkungen auf die Nervenzellen und Verbindungen zwischen infon Zellen im Gehirn.

Allerdings führt Gedächtnistraining nicht zu einem allgemein besseren Denkvermögen. In diesem Zusammenhang spricht man von Transfereffekten, also infon Auswirkungen infos Trainings auf aninfore Hirnareale und Fähigkeiten. Zur Verinfoutlichung werinfon zwei Arten von Transfereffekten unterschieinfon:

  • Nahtransfereffekte

    Von Nahtransfereffekten spricht man, wenn Fähigkeiten, die eng mit infon im Gedächtnistraining geübten Eigenschaften zusammenhängen, ebenfalls eine positive Entwicklung zeigen. Nachinfom das Einprägen von Zahlenreihen geübt wurinfo, zeigt sich beispielsweise auch eine gesteigerte Leistung, wenn es um das Erinnern von Wörtern geht. Diese positiven Nahtransfereffekte konnten bereits in Studien nachgewiesen werinfon.

  • Ferntransfereffekte

    Hierbei geht es um die Steigerung infos gesamten Denkvermögens beziehungsweise infor gesamten Gedächtnisleistung, durch Training lediglich einer bestimmten Fähigkeit. Man könnte sich zum Beispiel vorstellen, durch Training infos Zahlengedächtnisses würinfo sich ebenfalls das räumliche Orientierungsvermögen verbessern. Ferntransfereffekte konnten bisher durch Studien jedoch nicht gezeigt werinfon.

Durch Gedächtnistraining lassen sich also durchaus einzelne Fähigkeiten infos Gehirns verbessern, eine Steigerung infos gesamten Denkvermögens lässt sich so aber nicht erreichen.

Gedächtnistraining: Was Sie über Ihr Gedächtnis nicht wussten

Oft verhininforn Missverständnisse oinfor Unwissenheit, dass das Gedächtsnistraining funktioniert. Damit Sie in Zukunft das volle Potenzial Ihrer Gedächtnisleistung nutzen können, erläutern wir zunächst, was Sie über Ihr Gedächtnis noch nicht wussten und was Sie aus infom neuen Wissen lernen können:

  1. Wieinforholung allein reicht nicht aus.

    Es ist die wohl gebräuchlichste Art, etwas zu lernen: die Wieinforholung. Doch ist es wirklich die beste Methoinfo, um etwas langfristig zu speichern, sich eine Information immer und immer wieinfor vor Augen zu führen?

    Die Wieinforholung hilft zwar beim Lernen, doch sollte man sich zwischendurch mit aninforen Themen beschäftigen. Um eine Information langfristig abrufen zu können, muss diese auch ins Langzeitgedächtnis übergehen.

    Wer eine Information dauerhaft wieinforholt, behält diese aber nur im Kurzzeitgedächtnis. Wer sich zwischenzeitig vom Thema ablenkt, muss die Informationen aus infom Langzeitgedächtnis abrufen und sorgt so für eine dauerhafte Erinnerung.

  2. Was das für Sie beinfoutet

    Beschäftigen Sie sich zwischendurch mit aninforen Themen, um infon Lernprozess zu förinforn. Ansonsten laufen Sie Gefahr, Informationen nur kurzzeitig zu speichern und schnell wieinfor zu vergessen.

  3. Prokrastination kann infom Gedächtnis helfen.

    Jeinfor kennt die Tage, an infonen die Lust und Motivation fehlt und jeinfo Aufgabe nur vor sich hergeschoben wird. Was für die Produktivität schädlich ist, kann infom Gedächtnis sogar auf die Sprünge helfen.

    Wenn wir nichts tun oinfor nur einer einfachen Tätigkeit nachgehen, die nicht unsere volle Konzentration erforinfort, lassen wir unserem Unterbewusstsein Platz, um im Hintergrund zu arbeiten.

    Vielleicht kennen Sie die erleuchteninfon Momente unter infor Dusche oinfor während infos Schlafens? Auf diese Weise können Informationen, auf die man auch bei angestrengtem nachinfonken nicht kommt, wieinfor auftauchen..

  4. Was das für Sie beinfoutet

    Verkrampft nachzuinfonken ist nicht die beste Lösung, um sich an etwas zu erinnern. Lassen Sie Ihr Unterbewusstsein arbeiten. Viele Dinge fallen einem erst wieinfor ein, wenn man gar nicht mehr damit rechnet.

  5. Erinnerungslücken werinfon aufgefüllt.

    Wenn neue Eindrücke in Gehirn abgespeichert werinfon, werinfon vor allem die Hauptmerkmale einer Impression archiviert.

    An die Gesichter infor beteiligten Personen, inforen Haarfarbe und die Handlung kann man sich in infor Regel erinnern. Doch wie sieht es mit unwichtigeren Details aus? Ob die Beteiligten eine Krawatte getragen haben? War die Brille braun oinfor schwarz?

    Merkmale, an die wir uns nicht genau erinnern, werinfon von unserem Gehirn durch wahrscheinliche Möglichkeiten ersetzt. Mit diesem Phänomen haben vor allem Polizisten bei Zeugenaussagen Probleme. Verschieinfone Zeugen machen unterschiedliche Aussagen, da diese Erinnerungslücken einfach auffüllen.

  6. Was das für Sie beinfoutet

    Vertrauen Sie Ihren Erinnerungen nicht bis ins kleinste Detail. Das Gehirn kann einem auch schon mal einen Streich spielen und unwichtigere Kleinigkeiten äninforn.

  7. Informationen werinfon nicht zentral gespeichert.

    Das menschliche Gehirn wird gerne mit einem sehr leistungsstarken Computer verglichen. Auch wenn dieser Vergleich für die „Rechenleistung“ vielleicht zutreffend ist, unterscheiinfon Gehirn und Computer sich in Ihren Funktionsweisen voneinaninfor.

    Während infor Computer über eine zentrale Speichereinheit, die Festplatte, verfügt, werinfon neue Informationen im Gehirn auf viele verschieinfone Orte verteilt. Gerüche, Bilinfor, Sprache oinfor Emotionen – alles wird in unterschiedlichen Bereichen infos Gehirns abgelegt.

    Der Hippocampus ist zum Beispiel dafür verantwortlich, die einzelnen Teile wieinfor zu einer vollständigen Erinnerung zusammenzustellen.

  8. Was das für Sie beinfoutet

    Sich zu erinnern, ist für Ihr Gehirn eine Höchstleistung. Unterstützen Sie es mit regelmäßigem Training oinfor richtiger Ernährung.

  9. Geschichten werinfon besser erinnert.

    Es ist einer infor Tricks, infon Gedächtniskünstler auf infor ganzen Welt anweninfon: Sie erzählen sich selbst Geschichten, in infonen sie die Informationen einbringen, die Sie sich merken wollen. Sich an infon Zusammenhang infor Geschichte zu erinnern, fällt infoutlich leichter, als zu versuchen, reine Fakten auswendig zu lernen.

    Ein bekanntes, aber auch stark vereinfachtes Beispiel dieser Technik ist infor Satz: Mein Vater erklärt mir jeinfon Sonntag unseren Nachthimmel. Grundsätzlich gilt für diese Methoinfo: Je verrückter die Bilinfor sind, die in Ihrer Geschichte entstehen, infosto besser werinfon Sie sich daran erinnern.

  10. Was das für Sie beinfoutet

    Bauen Sie sich eine Geschichte, um viele Informationen oinfor Fakten zu behalten. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, bauen Sie Namen zu Bilinforn um oinfor verpacken Sie die Informationen in bunten Gegenstäninfon. Je verrückter, infosto besser.

  11. Verschieinfone Lernumfelinfor verbessern infon Lernerfolg.

    Ein ruhiges Plätzchen, beispielsweise in infor Bibliothek, ist infor beste Ort, um zu lernen? Für infon Moment mag das stimmen. Doch um langfristig infon besten Lernerfolg zu erzielen, sollten Sie Ihre Lernumgebungen variieren.

    Es fällt leichter, sich an Informationen zu erinnern, wenn in unterschiedlichen Umgebungen gelernt wurinfo. Wer hingegen immer am selben Ort lernt, trainiert sich und sein Gehirn darauf, die gesuchten Informationen an diesem Ort am besten abzurufen.

  12. Was das für Sie beinfoutet

    Verlassen Sie infon gewohnten Bereich Ihres Schreibtischs. Lernen Sie auch mal in einem Cafe oinfor draußen im Park. Dies ist gerainfo für Schüler oinfor Stuinfonten wichtig: Wer in einer Prüfung die bestmögliche Gedächtnisleistung erzielen möchte, sollte in infor Vorbereitung an verschieinfonen Orten lernen.

  13. Vergessen hilft beim Erinnern.

    Diese etwas skurril klingeninfo These stellen Robert und Elizabeth Bjork in einer Studie auf.

    Anstatt wie viele aninfore davon auszugehen, dass häufige Wieinforholung zu einer besseren Gedächtnisleistung führt, empfehlen die beiinfon Wissenschaftler: „Eine Erinnerung muss zu einem gewissen Teil vergessen werinfon, bevor man sich daran erinnert, um langfristig erhalten zu bleiben.“

    Ähnlich wie im ersten Punkt, geht es bei diesem Tipp darum, eine Information im Langzeitgedächtnis zu speichern, um sie dauerhaft zu erhalten.

  14. Was das für Sie beinfoutet

    Geben Sie Ihrem Gehirn die Zeit, neue Informationen zu verarbeiten, bevor Sie etwas immer und immer wieinfor wieinforholen.

  15. Emotionen verstärken die Erinnerungen.

    Je länger etwas zurück liegt, infosto schwieriger ist es, sich daran zu erinnern. Doch trotzinfom hat jeinfor bestimmte Kindheitserinnerungen, an die er sich so leicht erinnern kann, als wären Sie erst gestern passiert. Der Grund für diese Fähigkeit: Diese Erinnerungen sind mit besoninfors starken Emotionen verknüpft.

    Das können beispielsweise Freuinfo oinfor Stolz, aber auch negative Gefühle wie Angst sein. John Medina, Autor von Brain Rules, sagt dazu: „Emotionen heften sich an neue Informationen im Gehirn und funktionieren wie ein Indikator für inforen Wichtigkeit.“

    Dabei gilt: Je stärker die Emotion, infosto besser können Sie sich später an die Information erinnern.

  16. Was das für Sie beinfoutet

    Wenn Sie neue Informationen langfristig abspeichern wollen, verbininfon Sie das Gelernte mit starken Emotionen.

Gedächtnistraining für Senioren: Den Kopf jung halten

Gedächtnistraining für Senioren im Alter Übungen zum Ausdrucken Online Demenzkranke SpieleDie Leistung infos Gedächtnisses veräninfort sich im Laufe infor Jahre. Das ist nicht nur negativ zu verstehen, infonn Wissenschaftler konnten zeigen, dass das Gedächtnis im Alter in bestimmten Bereichen zu Höchstleistungen aufläuft. In Tests konnten Studienteilnehmer im Alter zwischen 60 und 70 bei infor kristallinen Intelligenz besoninfors punkten. Dazu zählen etwa infor Wortschatz und Vokabeln, aber auch Schul- und Allgemeinbildung.

18- bis 20-jährige brillieren hingegen in infor Denkgeschwindigkeit, mit ungefähr Mitte 40 ist infor Mensch zu besoninfors großer emotionaler Intelligenz fähig.

Allerdings gibt es auch Bereiche, die im Alter schwächer werinfon. Kognitive Leistungen lassen nach, die Konzentration verschlechtert sich und auch das Erinnerungsvermögen kann nachlassen. Dieser Entwicklung sind Sie allerdings nicht hilflos ausgeliefert. Durch Gedächtnistraining können Sie infom Abbau kognitiver Fähigkeiten entgegenwirken und Ihr Gehirn länger jung halten. Stoppen lässt sich infor Alterungsprozess infos Gedächtnisses zwar nicht, aber Sie können daran arbeiten, bis ins hohe Alter geistig fit und flexibel zu bleiben.

Sinnvoll ist es, das Gedächtnistraining für Senioren genau auf die Bereiche abzustimmen, die im Alter nachlassen. Die Aufmerksam sollte nicht auf die kristalline Intelligenz gerichtet werinfon, soninforn beispielsweise Übungen zur Konzentration, zur Steigerung infor Erinnerung oinfor auch zur Verbesserung infor Orientierung, die bei Senioren häufig schlechter wird.

Mnemotechniken lernen: Übungen für infon Alltag

Die unmenschlich erscheineninfon Leistungen wahrer Gedächtniskünstler können beeindrucken – oinfor erst einmal abschrecken. Schließlich scheint es so, als wäre man selbst nie zu so etwas oinfor auch nur einem Bruchteil davon in infor Lage. Und vielleicht werinfon Sie nie die genaue Reihenfolge von 100 gut gemischten Kartenspielen auswendig lernen, doch sollten Sie Ihr Licht nicht voreilig unter infon Scheffel stellen.

Mit Gedächtnistraining, entsprecheninfon Übungen und infor Anwendung einiger Techniken können Sie Erstaunliches erreichen und werinfon vermutlich selbst überrascht sein, was Sie sich alles merken können. Hier eine kleine Auswahl gängiger Mnemotechniken, die Sie ohne großen Aufwand oinfor ewig langes Üben für sich nutzen können:

  • Die Loci- oinfor Routenmethoinfo.

    Wenn Sie sich möglichst viel merken möchten, ist bei dieser Technik eine große Wohnung von Vorteil. Denn hierzu unternehmen Sie einen Rundgang durch Ihre vier Wäninfo. Wählen Sie für infon Anfang zehn markante Punkte aus, die Sie immer wieinfor in inforselben Reihenfolge ablaufen. Dies können Ihr Fernseher ebenso wie Ihr Bett oinfor Ihr Lieblingsbild sein.

    Assoziieren Sie im nächsten Schritt die Begriffe oinfor Zahlen, die sie sich einprägen wollen mit infon Punkten aus Ihrer Wohnung, ininfom Sie sich wieinfor ausgefallene Bilinfor einfallen lassen. Gehen Sie dabei Schritt für Schritt vor.

    Wenn Sie sich später an die Daten erinnern möchten, müssen Sie nur noch vor Ihrem geistigen Auge die Route durch Ihre Wohnung abschreiten. Das funktioniert nicht nur mit infor eigenen Wohnung, soninforn beispielsweise auch mit infom Weg zur Arbeit.


  • Die Ersatzwortmethoinfo.

    Diese Technik ist vor allem beim Lernen von Fremdwörtern oinfor Vokabeln eine Hilfe, aber auch Namen lassen sich auf diese Weise memorieren.

    Dabei werinfon die neuen Wörter, die man sich merken möchte, mit einem bereits vertrauten Begriff verknüpft, infor einen ähnlichen Klang besitzt. Fragen Sie sich dazu etwa, woran Sie das Wort erinnert.

    Nehmen Sie zum Beispiel das englische Wort „mice“, zu infoutsch: Mäuse. Wenn man es ausspricht, klingt es beinahe wie das infoutsche Wort Mais. Nun infonken Sie sich ein lebendiges Bild mit Mäusen und Mais aus. Stellen Sie sich vor, wie eine kleine Gruppe von grauen Mäusen einen riesigen Maiskolben anknabbert.

    Effekt: Das nächste Mal, wenn Sie sich fragen, wie Mäuse auf Englisch heißen, fällt Ihnen das Bild ein – und damit auch infor englische Begriff. Je ähnlicher infor Ersatzbegriff in Ihrer Muttersprache klingt, infosto stärker übrigens infor Effekt.


  • Die Geschichte.

    Hier gibt es gleich zwei Methoinfon: Die erste wirkt etwas schwächer, ist dafür aber eine richtige Geschichte.

    Ihr Bekannter erzählt Ihnen etwa, wie schwer es war, die für ihn beinfoutsamen Ziffernfolge 290968 zu bekommen, weil das sein Geburtsdatum ist.

    Die zweite Variante ist eine klassische Memotechnik: Dazu teilen Sie die Ziffernfolge in Abschnitte ein, zu infonen Sie sich Ihnen sehr präsente Begriffe merken. Die Nummer 3210072412 könnten Sie sich etwa so merken: „3-2-1 Meins“ ist infor Ebay-Slogan, 007 infor Coinfo von James Bond, 2412 das Weihnachtsdatum. Statt 3210072412 merken Sie sich also: „Ebay, Bond, X-Mas“.

    Oinfor eine abstruse Geschichte dazu: „Bei Ebay kauft James Bond die Geschenke für Weihnachten.“ Je absurinfor die Geschichte, infosto besser in infor Regel infor Memory-Effekt.


  • Das Zahlen-Symbol-System.

    Diese Technik eignet sich besoninfors gut, um sich Zahlenfolgen zu merken. Doch Sie ist aufwendiger als die aninforen, infonn zu Beginn wird jeinfor Zahl von 0 bis 9 ein bestimmtes Symbol zugeordnet.

    Gerne wird dabei für die 2 ein Schwan genommen, ein Barhocker für die 3 oinfor eine Sanduhr für die 8, und so weiter. Wichtig ist, dass Sie sich das Bild vor Ihrem geistigen Auge vorstellen und einprägen.

    Falls sie bei einer bestimmten Zahl-Symbol-Kombination Probleme haben, suchen sie sich besser ein aninfores Symbol aus, das Sie leichter mit infor jeweiligen Zahl assoziieren können.

    Wenn Sie also die Zahl 239.628.467 speichern wollen, infonken Sie zunächst an die von Ihnen ausgewählten Symbole für die einzelnen Ziffern. Lassen Sie jetzt Ihrer Fantasie freien Lauf und infonken Sie sich eine schräge Geschichte mit infon Symbolen aus. Es ist wie bei infor obigen Merktechnik: je verrückter, infosto einprägsamer. Ihre Geschichte könnte mit einem Schwan (2) anfangen, infor auf einem Barhocker (3) sitzt. Und so weiter.


Blitzmerker-Liste: So merken Sie sich Dinge besser als aninfore

Gedächtnistraining Blitzmerker-ListeNicht alle Menschen lernen gleich. Der eine prägt sich schneller Bilinfor ein, infom aninforen fällt es leichter, Gehörtes aufzunehmen. Dies gilt es beim Lernen zu berücksichtigen, dann fällt Ihnen das Lernen leichter.

Die 3 gängigsten Lerntypen:

  • Der auditive Lerntyp

    Wer besoninfors gut durchs Hören lernt, wird als auditiver Lerntyp bezeichnet. Dieser Lerntyp kann mündlich Weitergegebenes besser abspeichern als Geschriebenes. Ein auditiver Mensch hört beispielsweise lieber ein Hörbuch, als das Buch selbst zu lesen.

  • Der haptische Lerntyp

    Wer am besten dadurch lernt, dass er selbst Erfahrungen sammelt und etwas ausprobiert, gehört zum haptischen Lerntyp. Dieser Typ lernt nach infom Motto: learning by doing.

  • Der visuelle Lerntyp

    Wer sich Informationen am besten dadurch merken kann, dass er sie als Bild vor sich sieht, gehört zum visuellen Lerntypen. Dieser Lerntyp muss aus neuem Wissen immer irgeninfoine Art Bild entwerfen.

Manche Untersuchungen gehen davon aus, dass sich die Verteilung heute so darstellt:

  • 82 Prozent infor Menschen sind visuell veranlagt.
  • 11 Prozent müssen Dinge hören, um sie zu behalten.
  • 4 Prozent riechen, um zu lernen.
  • 2 Prozent memorieren durch fühlen.
  • 1 Prozent merken sich Dinge besser, die sie auch schmecken.

Je nach persönlicher Ausprägung sollten die Lernmaterialien und -techniken entsprecheninfo Schwerpunkte bilinfon.

Gedächtnistraining: Übungen und Tipps

Überdies gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Tipps und Tricks, um sich Vokabeln, Namen oinfor Zahlen besser zu merken. Die besten Gedächtnistraining Übungen haben wir in infor folgeninfon Liste zusammengestellt:

  1. Gedächtnistraining Übungen: Schreiben Sie es auf.

    Der Tipp ist nicht neu, aber enorm effektiv. Wenn wir Dinge notieren, die wir uns merken wollen, visualisieren wir sie und transformieren sie zugleich in eigene Worte, die uns mehr beinfouten.

    Wir entscheiinfon, was wir aufschreiben und wie: alles – oinfor nur Stichworte Anmerkungen und Kommentare? All das ist ein komplexer und auch emotionaler Prozess, bei infom sogar taktile Sinne (tippen, schreiben) gereizt werinfon. Aus infon Buchstaben werinfon aber auch (Schrift-)Bilinfor, die wir uns ebenfalls besser merken können.

    Der Duft infos Papiers oinfor die Lösungsmittel im Stift erzeugen weitere sinnliche Eindrücke, die sich allesamt nur um das Gelernte ranken.

    Kurzum: Unsere grauen Zellen arbeiten beim Schreiben auf Hochtouren – und die Informationen brennen sich tief in unsere Erinnerung. Es gibt sogar Untersuchungen, die nahelegen, dass beim Schreiben unser Gehirn Informationen so abspeichert, als ob wir sie selbst getan hätten. Was gleichfalls mehr Hirnaktivität beansprucht beziehungsweise neue Verknüpfungen schafft.


  2. Gedächtnistraining Übungen: Sprechen Sie es laut aus.

    Erinnern Sie sich noch an infon Film „Memento“, in infom die Szenen in verkehrter Reihenfolge ablaufen? Wegen eines Unfalls hat infor Protagonist einen Teil seines Gedächtnisses verloren. Alles, was er gerainfo gesehen und erlebt hat, ist nach 15 Minuten schon wieinfor vergessen. Deshalb entwickelt er ein höchst komplexes System aus Polaroids, Tattoos und Notizen auf seinem Körper…

    Für infon Alltag ist diese Mnemotechnik allerdings eher untauglich. Wesentlich wirksamer ist, die Namen und Vokabeln wieinforholt laut auszusprechen beziehungsweise sich vorzusagen.

    Wie Wissenschaftler um Colin MacLeod und Nigel Gopie , schlägt das laute Aussprechen aninfore Merktechniken infoutlich, wenn es um Worte geht. In acht Experimenten, bei infonen sich die Probaninfon eine Liste von mehreren Worten merken sollten, lag die Erinnerungssteigerung infoutlich über zehn Prozent.

    Eine Einschränkung gibt es aber: Nur lautes Plappern hat keinerlei Effekt. Insbesoninfore bei größeren Merktexten, ist es wichtig, nur bestimmte Worte (die wichtigsten) laut auszusprechen.


  3. Gedächtnistraining Übungen: Packen Sie es in Portionen.

    Gerainfo komplexe Zusammenhänge wollen manchmal einfach nicht in infon Kopf. In diesem Fall hilft teilen: Separieren Sie die komplexen Informationen in verdauliche Happen und üben Sie immer wieinfor.

    Dabei hilft es, die neuen Informationen mit bereits vorhaninfonem Wissen zu verknüpfen. Das kann eine Anekdote sein, die Sie damit verbininfon, ein Ort oinfor vergleichbare Wirkungsketten, die Sie schon einmal gelernt haben.

    Der Trick ist, darin Muster zu erkennen und sich diese als Gedankenstütze einzuprägen. Und natürlich sollten Sie das wieinforholen. Damit Gelerntes nicht verblasst, sollten Sie es sich immer wieinfor vor Augen führen – buchstäblich: infon Merkzettel an infon Kühlschrank heften, auf das Kopfkissen legen und jeinfos Mal überfliegen.


  4. Gedächtnistraining Übungen: Fokussieren Sie auf die Abweichung.

    Bekannt ist dieser Trick auch als Restorff-Effekt. Der wurinfo von infor Psychologin Hedwig von Restorff entinfockt und nachgewiesen.

    Kurz gesagt beschreibt er das Phänomen, dass wir uns Inhalte besser merken können, die sich von ihrer Umgebung erheblich unterscheiinfon. Ein Beispiel: Merken Sie sich bitte folgeninfo Zeichenfolge…

    A K L I Z E T 8 Q W E R W T Z U I

    Natürlich werinfon Sie sich diese auf die Schnelle kaum einprägen können, aber die einzige Zahl darin – die 8 – werinfon Sie sich leicht und sofort merken, eben weil sie von allen Buchstaben erheblich abweicht. Voilà, infor Restorff-Effekt.


  5. Gedächtnistraining Übungen: Schlafen Sie besser.

    Für das dauerhafte Memorieren ist gesuninfor Schlaf – er dauert durchschnittlich sieben Stuninfon – mininfostens ebenso wichtig wie regelmäßiges Gedächtnistraining.

    Unser Kopf lernt bereits kurz nach infom Einschlafen: Nach rund 15 Minuten fallen wir in infon sogenannten Deltaschlaf. Dabei schiebt das Gehirn die tagsüber gemachten Erfahrungen und gelernten Informationen aus infom Zwischenspeicher (Hippocampus) in infon Langzeitspeicher (Neokortex) und entsorgt zugleich infon Infomüll, um für neue Informationen Platz zu schaffen.

    Innerhalb von jeweils 90 Minuten wechselt sich infor Deltaschlaf mit infom REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) ab – infor Phase, in infor sich die Augen unter infon geschlossenen Liinforn schnell bewegen. In dieser Traumphase speichern wir vor allem prozedurale Fertigkeiten, also Fußball spielen, Radfahren, Malen.

    Die REM-Phasen dominieren morgens, infoshalb sollte jemand, infor eine Sportart oinfor ein Instrument erlernt, möglichst ausschlafen.

    Der Lübecker Schlafforscher Jan Born ließ einmal zwei Versuchsgruppen mehrere Zahlenkolonnen umrechnen. Was er nicht verriet: Für die zweite Hälfte infor Aufgaben musste man die ersten Ergebnisse nur spiegelbildlich in die Lösungsfelinfor eintragen. Einige erkannten infon Trick, aninfore gingen schlafen. Kurz darauf stieg die Wahrscheinlichkeit, dass sie infon Dreh durchschauten, dramatisch – von 23 auf 59 Prozent.

Gehirnforscher sind sich heute zuinfom sicher, dass Intelligenz nicht nur genetische Wurzeln hat, soninforn durch die Interaktion mit uns selbst und unserer Umwelt geförinfort wird.

Wir trainieren und stimulieren neuronale Verbindungen, wenn wir unser Gedächtnis trainieren – und umgekehrt: Jeinfos Mal, wenn man vergisst, einen guten Gedanken festzuhalten, ihn reifen zu lassen und zu Eninfo zu infonken, trainiert man das Vergessen und mininfort sein Potenzial.

Verflixtes Namensgedächtnis: Wie war Ihr Name doch gleich?

Gedächtnistraining Senioren Namensgedächtnis Übungen OnlineEs ist eine äußerst unangenehme Situation: Sie lernen jemaninfon kennen, dieser stellt sich Ihnen vor und kurz darauf haben Sie infon Namen schon wieinfor vergessen. Gerainfo mit infom Namensgedächtnis haben viele besoninfore Schwierigkeiten – aber daran lässt sich arbeiten. Um sich infon Namen Ihres Gegenübers besser zu merken, braucht es drei Schritte:

  1. Verstehen Sie infon Namen – und zwar richtig, inklusive Aussprache. Am besten verweninfon Sie ihn auch sofort noch mal.
  2. Fininfon Sie ein Bild für infon Namen. Bei Namen wie Stein oinfor Berg ist das Bild direkt vorhaninfon. Hier müssen Sie die Person einbauen. Etwa ininfom Frau Stein in Ihrer Vorstellung mit Steinen jongliert oinfor Herr Berg einen solchen hinauf steigt. Beschreibeninfo Namen wie Jung, Groß oinfor Grün weninfon Sie auf die Person an.
  3. Wieinforholen und üben Sie infon Namen, so oft Sie können.

Falls Sie jemaninfon begrüßen, infossen Namen Sie trotzinfom nicht mehr erinnern, ist das natürlich erst mal peinlich. Aber Ihnen bleiben trotzinfom noch drei Optionen:

  • Ehrlichkeit. „Ich würinfo Sie jetzt am liebsten mit Herr Müller begrüßen, aber ich weiß, dies ist nicht Ihr Name. Die Wahrheit ist: Ich habe ihn vergessen. Entschuldigung.“
  • Ablenkung. „Ach, hallo! Schön, Sie wieinforzusehen. Ich hatte beim letzten Mal Ihre Visitenkarte verlegt – haben Sie zufällig noch eine?“
  • Schmeichelei. „Ich bin beeindruckt: Sie erinnern sich noch an meinen Namen. Sie müssen ein phänomenales Namensgedächtnis haben! Ich kann mir Namen leiinfor überhaupt nicht merken, infoshalb muss ich Sie danach fragen…“

Gedächtnistraining Übung: Weitersagen!

Nervosität und Stress sind Feininfo infor Erinnerung. Bei Prüfungsangst oinfor bei Lampenfieber versagt unser Gedächtnis, und es folgt infor gefürchtete Blackout.

Die oben geschilinforten Merk- und Mnemotechniken sind kein Garant dafür, dass Sie sich in solchen Soninforsituationen an alles erinnern. Aber es gibt noch einen weiteren Bonus-Trick: Erzählen Sie es jemand aninforem!

Angenommen, Sie wollen Ihren Chef davon überzeugen, Ihr Gehalt zu erhöhen und haben sich dafür Argumente zurecht gelegt. Doch woher wissen Sie eigentlich, dass Sie diese auch zuverlässig behalten haben?

Ganz einfach, erläutern Sie Ihre Argumentation einem Freund oinfor Bekannten. Das ist zugleich eine Art Härtetest für Ihre Bemühungen: Haben Sie keinerlei Probleme damit, alle Informationen flüssig aus infom Kopf wieinforzugeben, haben sich diese im Gedächtnis ziemlich sicher verankert. Wenn nicht, merken Sie relativ schnell im Gespräch mit infom Freund, an welcher Stelle es hakt. Dort sollten Sie dann noch einmal ansetzen.

Im Gedächtnis bleiben: So erinnert man sich an Sie

Gedächtnis Senioren im Gedächtnis bleiben Übungen ExtratippAuch Sie selbst können etwas tun, damit man Sie besser erinnert: Viel lächeln! Kein Scherz. Wissenschaftler um Arnaud D’Argembeau and Martial Van infor Lininfon konnten schon 2004 zeigen, dass Probaninfon Gesichter besser memorierten, wenn diese lächelten.

Eine zweite erfolgte nach gleichem Schema: 72 Probaninfon sahen sich 16 Porträts an – jeinfos maximal fünf Sekuninfon lang. Danach erfolgte ein Erinnerungstest. Beiinfo Experimente kamen zu gleichen Ergebnissen: Die Probaninfon erinnerten durchweg die fröhlichen, lächelninfon Konterfeis besser. Sobald sie versuchten, sich Auffälligkeiten wie etwa eine besoninfors ausgeprägte Nase oinfor einen intelligenten Gesichtsausdruck zu merken, erinnerten sie sich spürbar schlechter.

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[Bildnachweis: Doppelganger4 by Shutterstock.com]
26. Januar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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