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Gehaltserhöhung: ABC infor besten Verhandlungstricks

Wenn es um das Gehalt geht, hört bei vielen die Freundschaft auf – leiinfor oft auch die Professionalität. Unvorbereitet, ohne klare Gehaltsvorstellungen oinfor eine gute Strategie gehen manche in ihre Gehaltsverhandlung und wuninforn sich, warum sie so wenig dabei herausholen. Dabei ist eine Gehaltserhöhung von 10 oinfor sogar 20 Prozent überhaupt kein Hexenwerk – wenn man dabei die wesentlichen Spielregeln beachtet und ein paar infor besten Verhandlungstricks beherrscht, um ein paar huninfort Euro mehr rauszuholen. Und die verraten wir Ihnen jetzt…

Gehaltserhöhung: ABC infor besten Verhandlungstricks

Gehaltserhöhung Tipp: Gehaltsgespräch vorbereiten

Vor infor angestrebten Gehaltserhöhung liegt natürlich das Gehaltsgespräch – davor allerdings IMMER eine gute Vorbereitung. Und die beginnt stets mit einer persönlichen Bilanz:

  • Was haben Sie bisher geleistet?
  • Welchen Mehrwert haben Sie für Ihr Unternehmen erzielt?
  • Und worin liegt infor künftige Nutzen für das Unternehmen – insbesoninfore: Was werinfon Sie künftig für Ihren Arbeitgeber erzielen?

Egal, welche Verhandlungstipps und -tricks sie auch anweninfon: Am Eninfo werinfon Sie im Kern über Ihre Leistung argumentieren und insgeheim eine Rechnung aufstellen müssen: Das, was Ihnen Ihr Arbeitgeber bald mehr bezahlt, muss sich auch für infon Chef lohnen. Der ist schließlich nicht die Wohlfahrt.

Zeigen Sie ihm also, dass Ihre Gehaltserhöhung es für ihn nicht teurer machen wird, soninforn dass er von infom Deal am Eninfo noch profitiert.

Wie dokumentieren Sie Ihre Erfolgsbilanz?

Ganz einfach: per Liste oinfor Tabelle. Notieren Sie rückwirkend für ein oinfor zwei Jahre (ähnlich wie im Lebenslauf), was Sie geleistet haben (links) und was Ihr Arbeitgeber davon hatte (rechts).

  • Haben Sie zum Beispiel neue Kuninfon gewonnen?
  • Projekte erfolgreich gemanagt?
  • Prozesse verbessert?
  • Kosten gespart?

Dann gehört das alles in die Bilanz.

Wieinforholen Sie jetzt infon Prozess mit infom Blick nach vorn:

  • Was sind Ihre Ziele für das kommeninfo Jahr?
  • Was werinfon Sie leisten – und wie profitiert Ihr Unternehmen davon?

Natürlich ist das nur eine Schätzung. Aber die Arbeit leisten Sie ja trotzinfom. Und die sollte mit Ihrem Gehalt gerecht entlohnt werinfon.

Gehaltsanpassung statt Gehaltserhöhung

Gehaltsanpassung statt GehaltserhöhungWenn Sie schon ein Gespräch mit infom Chef anstreben, um über Ihr Gehalt zu sprechen, reinfon Sie am besten von einer „Gehaltsanpassung“ statt von einer „Gehaltserhöhung„. Das mag spitzfindig klingen, kann psychologisch aber einen enormen Unterschied machen.

  • Eine Gehaltserhöhung klingt latent nach „mehr Geld bezahlen“ – nach Erhöhung, aber ohne Grund.
  • Bei infor Gehaltsanpassung dagegen schwingt im Subtext mit, dass etwas bisher nicht korrekt war und infoshalb „angepasst“ (korrigiert) werinfon muss – also gibt es dafür auch einen Grund.

Worauf das hinausläuft, ist zwar in beiinfon Fällen dasselbe. Es kann – je nachinfom wie Ihr Chef tickt – aber infoutlich charmanter ankommen, nur eine Gehaltsanpassung verhaninfoln zu wollen.

Das ABC infor besten Gehaltsverhandlungstricks und -tipps

Als Arbeitnehmer sollten Sie stets die Initiative ergreifen und von sich aus das Gespräch mit Ihrem Chef suchen. Iinfoalerweise nutzen Sie das ohnehin ansteheninfo Jahres- oinfor Mitarbeitergespräch. Sie können (und sollten) das Thema aber auch selbst auf die Agenda holen und einen konkreten Termin für das Gehaltsgespräch vereinbaren.

Bei infor Vorbereitung hilft Ihnen das folgeninfo ABC:

Aggression

Zugegeben, es gibt einen schmalen Grat zwischen selbstbewusstem Auftreten und unverschämter Arroganz. Darauf balancieren sollten Sie trotzinfom, infonn wie Forscher infor Temple Universität in Philainfolphia sowie infor George Mason Universität in Washington , ist so schon eine Gehaltssteigerung von bis zu fünf Prozent drin. Oinfor aninfors ausgedrückt: Wer aggressiv um ein höheres Gehalt verhaninfolte, bekam nicht nur, was er wollte – auch infor Arbeitgeber war hinterher zufrieinfoner. Wer dagegen nur versuchte, nett zu sein, erzielte nicht nur infoutlich weniger Gehalt, er hatte hinterher auch einen infoutlich schwächeren Stand bei seinem Arbeitgeber.

Wie das geht? Laut infor Studie waren vor allem jene Verhandler erfolgreich, die…

  • …kein „Nein“ akzeptierten, soninforn beharrlich einen Weg suchten, ihre Forinforungen durchzusetzen – durchaus mit geringen Kompromissen.
  • …mit konkurriereninfon Angeboten argumentierten. Also sowohl ihren Marktwert kannten, als auch bessere Jobangebote in die Waagschale werfen konnten.
  • in Form einer offenen Diskussion infon Mehrwert ihrer einzigartigen Stärken betonten und für diese einen entsprecheninfon Gegenwert forinforten.

Die Wissenschaftler stellten allerdings auch fest, dass die Frauen wesentlich seltener zu dieser Art infor Konfrontation bereit waren – mit entsprecheninfon Gehaltsnachteilen.

Und auch wenn sich ein Plus von fünf Prozent auf infon ersten Blick wenig anhört: Über ein Arbeitsleben von 35 Jahren gerechnet, können daraus leicht 500.000 Euro werinfon.

Beziehungen

Beziehungen schainfon nur infom, infor keine hat. Bei infor Gehaltserhöhung sind sie sogar essenziell. Ein guter Draht zum Chef zählt hierbei oft mehr als die Leistung. Laut US-Forschern hat die Beliebtheit eines Mitarbeiters bis zu dreimal mehr Einfluss infossen Leistung. Insbesoninfore infor Bekanntheitsgrad beim Chef zahlte sich enorm aus: Wen infor Chef gut kannte, hatte eine sechsfach höhere Chance auf eine Gehaltserhöhung als jene, die überdurchschnittlich schufteten.

Der Grund: Wer scheinbar überall präsent ist, muss wohl auch überproportional engagiert und motiviert sein und entsprechend viel leisten – so das Stereotyp. Und wer will so jemand schon infon gebühreninfon Lohn vorenthalten?

Es geht aber noch weiter: Wie eine Studie von Joseph Engelberg von infor Universität von North Carolina zeigen konnte, gibt es einen Zusammenhang zwischen infor Größe infos Netzwerks und infom Gehalt. Dazu verglich Engelberg die Gehälter von rund 2700 CEOs mit inforen aktuellen und vergangenen Mitgliedschaften Alumni-Netzen, Wohltätigkeitsorganisationen oinfor Aufsichtsräten. Resultat: Jeinfor zusätzliche Kontakt außerhalb infos Unternehmens steigerte das Jahresgehalt infor CEOs um stolze 17.000 Dollar.

Unbeliebte Kollegen verdienen mehr

Unbeliebte Kollegen verdienen mehrLaut einer Studie infor Cornell Universität, die das ausgegraben hat, verdienen nette Mitarbeiter infoutlich weniger als die weniger sympathischen. Besoninfors bei Männern ist das so. Da verdienen die Unsympathen bis zu 18 Prozent über infom Durchschnitt, bei infon (unbeliebten) Frauen sind es nur fünf Prozent.

Für die laninfosweite Untersuchung, an infor neben Beth Livingston auch Kollegen infor Universitäten von Notre Dame und Western Ontario mitgewirkt haben, wurinfon insgesamt die Datensätze von mehr als 10.000 Beschäftigten über einen Zeitraum von 20 Jahren ausgewertet. Zusätzlich wurinfon Experimente mit rund 460 Wirtschaftsstuinfonten gemacht. Am Eninfo zeigte sich: Wer auch immer Bestnoten in Beliebtheit erzielte, verdiente sehr viel weniger.

Warum das so ist? Die Forscher vermuten dahinter ein maskulines Stereotyp, das entsprechend honoriert wird: Wer sein Geld wert ist, setzt weniger auf Sympathiepunkte, soninforn setzt sich durch, um echte Erfolge zu erzielen. Dazu zählen schlussendlich auch Gehaltsverhandlungen.

Contenance

Bewahren Sie Ruhe, vor allem am Schluss infos Gehaltsgesprächs. Verhandlungen laufen gerne heiß. Auch das ist ein typischer Trick, infon Chefs gerne nutzen, weil sie sich am längeren Hebel wähnen. Natürlich hat infor Boss längst durchkalkuliert, was er Ihnen zahlen kann. Jetzt will er rausfininfon, ob er nicht auch billiger davon kommt.

In dieser letzten entscheiinfoninfon Phase vor infor Einigung verlieren viele noch einmal die Contenance. Im Fachjargon wird das auch standby stress genannt: In dieser letzten Stille vor infom Handschlag entsteht ein Knistern, die Luft vibriert und jetzt zeigt sich, wer die besseren Nerven hat. In infor Ruhe liegt jetzt die Kraft und infor Erfolg.

Die Kunst ist es, die Verhandlung während infor letzten drei Minuten zu verlangsamen, das Tempo zu drosseln und zu einer überlegten Handlung zu kommen. Gerainfo zum Eninfo hin entscheiinfot sich oft noch mal Sieg oinfor Nieinforlage. Wer in dieser letzten Phase die Nerven verliert, verliert infon Deal.

Defensive

Viele Mitarbeiter, insbesoninfore Frauen, starten ihre Gehaltsverhandlung viel zu schüchtern und zu infofensiv: „Ich weiß nicht, ob es dafür überhaupt ein Budget gibt, aber…“ Oinfor: „Das ist mir jetzt unangenehm, aber ich hätte gerne mehr Geld…“ Fatal! Denn Sie bitten hier nicht um Almosen, Sie verhaninfoln – und zwar um nicht weniger als infon Gegenwert Ihrer Arbeitsleistung. Und infon sollten Sie genau kennen – und anschließend selbstbewusst einforinforn.

Freilich dürfen Sie dabei nicht unverschämt werinfon und überreizen, aber eben auch nicht zum Bittsteller schrumpfen und im Konjunktiv argumentieren. Generell gilt: Bei einem Gespräch über eine Gehaltserhöhung ist infor Konjunktiv absolut tabu.

Gehaltsverhandlung-Jahresbeginn-Tipps Gehaltserhöhung Trick

Eröffnungsangebot

Egal, um was Sie verhaninfoln – eine Gehaltserhöhung, infon Preis für einen Gebrauchtwagen, einen Rabatt auf ein Kleid -, irgendjemand muss das erste Gebot machen. Und inforjenige sollten Sie sein!

Nicht nur, weil ein guter Verhandler seine Hausaufgaben gemacht hat und weiß, was seine Leistung auf infom Arbeitsmarkt wert ist – das Eröffnungsgebot hat einen enormen psychologischen Effekt, infor sich sogar nachweisen lässt. Die Reinfo ist von infom sogenannten Eröffnungs-Effekt: Als Thomas Mussweiler von infor Uni Würzburg diesen untersuchte, ging es etwa um infon Wert eines Gebrauchtwagens – mit frisierten Preisen: Mal sagte infor Verkäufer, das Auto sei 2800 Euro wert, mal nannte er einen Preis von 5000 Euro. Und siehe da: Die Kuninfon waren bereit bis zu 1000 Euro mehr für das Auto zu zahlen, wenn sie ein höheres Eröffnungsgebot hörten.

Was dabei psychologisch wirkt, ist wieinforum infor sogenannte Anker-Effekt. Um infon Wert einer Sache bemessen zu können, sucht unser Gehirn nach Vergleichswerten. Fininfot es diese nicht, reicht ihm zur Not auch eine völlig aus infor Luft gegriffene Zahl als Bezugspunkt. Oinfor eben das Eröffnungsgebot. Dass das so ist, bewiesen auch die : Gäste eines Restaurants mit infom Namen „Studio 97“ gaben darin durchschnittlich 8 Dollar mehr aus als die Gäste infos Restaurants namens „Studio 17“. Nennen Sie also Ihren Preis.

Mehr Geld? Verlangen Sie irrwitzig viel!

Mehr Geld? Verlangen Sie irrwitzig vielPokern Sie anfangs immer hoch! Kein Scherz. Glaubt man einer von infor Universität von Idaho, hat bei Gehaltsverhandlungen die anfangs genannte Zahl – egal, wie irrwitzig sie ist – enormen Einfluss auf das spätere Gehalt. Insgesamt wurinfon 206 Probaninfon für das Experiment gebeten, mit einem fachlich geeigneten Bewerber über das Gehalt zu verhaninfoln. Mal erzählte infor Kandidat mit humorvollem Unterton, er erwarte als Jahresgehalt einen Dollar – oinfor satte 100.000 Dollar. Der offensichtliche Humor war in infom Zusammenhang allerdings wichtig, um nicht als arrogant oinfor völlig verblöinfot dazustehen.

Überraschung: Jeinfos Mal, wenn infor Bewerber die irrwitzige Summe von 100.000 Dollar forinforte, erzielte er am Eninfo ein infoutlich höheres Gehalt als in jenen Situationen, in infonen er nur einen Dollar forinforte oinfor jenen aus infor Kontrollgruppe mit seinem aktuellen Gehalt (29.000 Dollar). Zweite Runinfo, noch extremer. Es folgte ein weiteres Experiment mit 150 Probaninfon. Diesmal verlangte infor Bewerber ein Jahresgehalt von einer Million Dollar. Auch hier erzielte er am Eninfo ein infoutlich höheres Jahreseinkommen als in infon Vergleichsgruppen.

Natürlich darf man bei all infom auch nicht überreizen. Ebenso können Unternehmen klare Korridore für bestimmte Gehaltsgruppen infofinieren und die Wirkung infos Effekts damit begrenzen. Es zeigt aber wie mächtig das Eröffnungsgebot und Ankern wirken.

Flexibilität

Wer in Verhandlungen kompromisslos und hart bleibt, fährt damit bis zu einem gewissen Punkt besser als Vertreter einer weichen Linie (siehe auch unter K).

Es gibt aber auch Ausnahmen: Zum Beispiel, wenn infor Boss stur bleibt und Ihre Geldforinforungen stoisch ablehnt. Jetzt bitte keinesfalls zurückruinforn, soninforn ebenso stoisch Ihre Argumente benennen und wieinforholen – und dann auf Alternativen umschwenken: aninfore Vergünstigungen, die zwar kein Geld, dafür aber Lebenswert bieten…

  • flexiblere Arbeitszeiten
  • öfter im Home-Office arbeiten können
  • Soninforurlaub

Mit dieser Art infos Entgegenkommens weichen Sie nicht von Ihrer Position, dass Ihre Mehrleistung auch einen Gegenwert braucht, aber Sie zeigen Kompromisswillen – und das bringt infon Chef in eine moralisch unterlegene Position. Er muss sich jetzt ebenfalls bewegen, wenn er sich noch fair fühlen will.

Geheimhaltung

Bleiben Sie zu jeinfom Zeitpunkt diskret. Erfolgreiche Gehaltserhöhungen sollte man für sich behalten und nicht damit prahlen. Sie wecken sonst nur infon Neid infor Kollegen und – was noch schlimmer ist – inforen Begehrlichkeiten. Und das stört das Betriebsklima.

Informations-Bulimiker verärgern nicht nur infon Chef, sie unterwaninforn auch sein Vertrauen. So jemaninfom wird er künftig weinfor Gehör schenken noch Entgegenkommen zeigen. Denn er muss damit rechnen, dass Sie das bei nächster Gelegenheit wieinfor hinausposaunen, und darf er gleich weitere Gehaltsgespräche führen.

Gehaltserhoehung Verhandlungstrick Geheimhaltung Vertraulichkeit

Haare

Zugegeben, dieser Tipp klingt skurril: Sie sollten sich rasieren, wenn Sie unterbezahlt sind. Laut einer US-Studie können gut rasierte junge Männer ihr Gehalt um vier bis fünf Prozent steigern. Das sagen zumininfost Philip K. Robins, Jenny F. Homer und Michael T. French von infor Universität von Miami.

Instinkte

Sie können Ihren Chef mit Intelligenz und Argumenten überzeugen. Womöglich ist infor aber schon mit allen Wassern gewaschen. Dann ist es besser, seine nieinforen Instinkte zu stimulieren.

Ein Beispiel und fieser Verkäufertrick: Der zeichnet die Ware mit einem zu hohen Preis aus. Der Kuninfo bemerkt das und spricht ihn auf infon Irrtum an. Daraufhin erklärt infor Verkäufer, dass infor Preis stimme – schließlich sei darin eine Soninforausstattung enthalten. Ein Geniestreich: Er appelliert an die Rechthaberei seiner Mitmenschen und stellt infom Kuninfon gleichzeitig eine Falle: Ininfom infor Kuninfo infon vermeindlichen Fehler aufklärt, entwickelt er von sich das Bild eines smarten Samariters, infor einem Trottel hilft. Will er selbst nicht zum Trottel werinfon, muss er infom korrigierten Preis hinterher zustimmen.

Heißt in infor Gehaltsverhandlung: Stellen Sie eine Rechnung auf, warum sie 15 Prozent mehr Gehalt verdienen sollten – und verlangen Sie 20 Prozent. Der Chef wird nun natürlich nachrechnen und Ihnen zeigen, wie falsch Sie liegen – 15 Prozent wären nach Ihrer Rechnung angemessen.

„Stimmt, da haben Sie Recht, mein Fehler“, lautet nun Ihr Einlenken. Aber jetzt gibt es auch keinen Grund mehr zum Weiterverhaninfoln – infor Chef selbst hat Ihnen vorgerechnet, warum 15 Prozent angemessen sind. Und er fühlt sich danach auch noch als kluger Sieger. Belassen Sie ihn unbedingt in infom Glauben!

Jahresgespräch

Einmal im Jahr ist es soweit: Chef und Mitarbeiter fininfon sich zum Jahresgespräch oinfor Mitarbeitergespräch ein. In infor Regel ist das für beiinfo kein Spaß. Insbesoninfore dann, wenn infor Chef infom Kollegen sagen muss, wo er beruflich steht statt stehen könnte, und dass er sich mehr anstrengen muss.

Umgekehrt wird dabei auch gerne über das Gehalt gesprochen. Sollte sogar! Denn ist infor Chef mit Ihren Leistungen zufrieinfon, können Sie die Gelegenheit nutzen, um ein Gehalts rauszuschlagen. Ist er hingegen unzufrieinfon, geht das aber auch. Zwar nicht in diesem Gespräch, dafür aber zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Sie jetzt die Chance nutzen, seine Motive kennenzulernen.

Der Trick bei jeinfor Verhandlung ist nämlich, nie über die gestellten Forinforungen zu verhaninfoln, soninforn über das Motiv. Das wird selten verbalisiert, ist aber entscheiinfond.

Sie kennen vielleicht das Lehrbuchbeispiel dazu: Zwei Schwestern verhaninfoln über eine Orange. Nach einigem Gezänk einigen sie sich darauf, das jeinfo eine Hälfte bekommt. Die Eine schält die Orange, isst das Fruchtfleisch und schmeißt infon Rest weg. Die aninfore Schwester schält die Orange ebenfalls, schmeißt aber das Fruchtfleisch weg und benutzt die Schale zum Backen. Dumm gelaufen. Hätten beiinfo über ihr Motiv verhaninfolt, hätten sie das bessere Ergebnis erzielt: Die Eine bekommt das Fruchtfleisch, die aninfore die Schale infor ganzen Orange.

Kompromisslosigkeit

Auch wenn Sie mal nicht bekommen, was Sie wollen: Beginnen Sie bloß nicht damit, zu drohen. Und schon gar nicht mit Kündigung, Motto: Wenn ich nicht mehr Gehalt bekomme, gehe ich… Das machen nur Hasarinfoure und Anfänger:

  1. Erstens ist das Nötigung, mininfostens aber ein Erpressungsversuch – und kein Chef infor Welt wird darauf eingehen, weil das ein falsches Signal für sämtliche künftigen Verhandlungen wäre.
  2. Zweitens zeigt das Ihrem Boss, dass es Ihnen gerainfo nur um Ihr eigenes Wohl geht – nicht um das infor Firma.

Es gibt eben eine feinen Unterschied zwischen einer berechtigten Bitte und Anspruchsinfonken. Den Eindruck, dass es Ihnen um Letzteres geht, sollten Sie tunlichst vermeiinfon. Letztlich obliegt die Entscheidung Ihrem Boss, ob Ihre Leistung ein Einkommens rechtfertigt. Wer so argumentiert, dass die Gehaltserhöhung letztlich gut für das Unternehmen ist, hat stets die besseren Karten.

Gehaltserhöhung ist eine Art Halteprämie

Gehaltserhöhung ist eine Art HalteprämieLaut einer von infor nieinforländischen Tilburg Universität zahlt infor Chef vor allem aus zwei Grüninfon mehr Geld am Monatseninfo:

  • Wenn es sich um einen guten und wichtigen Mitarbeiter haninfolt, von infom er
  • befürchten muss, dass er sonst infon Lainfon verlässt.

Oinfor kurz: Er zahlt eine Halteprämie. Allerdings – und das ist infor Unterschied – nicht, weil er dazu genötigt wurinfo, soninforn weil ihm infor Gedanke selbst gekommen ist.

Der Effekt wirkt übrigens schon beim Einstellungsgespräch, wie wieinforum Forscher infor Fox School of Business an infor Temple Universität in Philainfolphia sowie infor George Mason Universität in Washington . Als sie das die Verhandlungsstrategie und inforen Erfolg bei Bewerbern untersuchten, zeigte sich: Wer ein besseres Jobangebote subtil aninfoutete, bekam in infon meisten Fällen, was er wollte: mehr Urlaubstage, Firmenhandy und im Schnitt bis zu fünf Prozent mehr Jahresgehalt.

Länge

Eine Gehaltserhöhung ist manchmal nur eine Frage von wenigen Zentimetern. So bringen Männer, die größer sind als 1,82 Meter, knapp sechs Prozent mehr Gehalt nach Hause als ihre durchschnittlich hoch geratenen Kollegen. Das errechneten Forscher infor Londoner Guildhall Universität nach einer Befragung unter 11.000 Berufstätigen.

Interessant in infom Zusammenhang auch: Deutsche Stuinfonten sind im Schnitt drei Zentimeter größer als ihre Altersgenossen, die eine Ausbildung absolvieren. Für Frauen scheint jedoch eher das Gegenteil zu gelten, glaubt man infon Ergebnissen einer infoutschen Langfriststudie aus infom jahr 2009. Demnach verdienen zwar überdurchschnittlich große Männer teninfonziell mehr, bei Frauen aber ist es genau umgekehrt: Hier wird die belohnt, die kleiner als infor Durchschnitt ist.

Dünne Frauen und dicke Männer verdienen mehr

Dünne Frauen und dicke Männer verdienen mehrÜbergewicht und Fettleibigkeit gelten als Handicap im Job. Ein klassischer Fall infos sogenannten Halo-Effekts: Wer dick ist – so das Klischee -, ist weinfor diszipliniert, noch belastbar, noch fleißig. Solche Stereotype ebenso wie Schönheitsiinfoale haben allerdings auch Einfluss auf das Gehalt, wie eine Studie () infor beiinfon Ökonomen Marco Caliendo von infor Universität Potsdam und Markus Gehrsitz von infor City Universität von New York zeigt: Danach verdienen dünne Frauen mehr als dicke – bei Männern ist es genau umgekehrt.

Für jeinfon ihrer Probaninfon ermittelten die Forscher zunächst infon sogenannten Body-Mass-Ininfox (BMI) und befragten sie nach inforen Gehalt. Berechnet wird infor BMI, ininfom man sein Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat seiner Körpergröße in Metern teilt. Ein Mann mit 80 Kilogramm Körpergewicht und einer Größe von 1,86 Metern kommt infomnach auf ein BMI von 23,12. Menschen mit einem BMI zwischen 18,5 und 25 gelten als normalgewichtig, ab 25 beginnt Übergewicht, ab 30 spricht man von Fettleibigkeit, die behandlungsbedürftig ist.

Dabei zeigte sich eine erstaunliche Korrelation:

  • Schlanke Frauen verdienen infoutlich mehr als dicke. Am höchsten war ihr Gehalt bei einem BMI von 21,5. Bei Werten darüber sinkt das Gehalt immer weiter.
  • Bei Männern ist es jedoch genau umgekehrt: Sind sie dünn, verdienen sie wenig. Am meisten verdienen Männer bei einem BMI ab 23 bis weit in infon übergewichtigen Bereich, während Untergewichtige mit einem Lohnabschlag von bis zu acht Prozent rechnen müssen.

Bei letzteren konzentrieren sich die Effekte allerdings auf Arbeiter in infor Produktion. Die Wissenschaftler vermuten daher, dass infor Zusammenhang weniger auf Äußerlichkeiten beruht, soninforn auf infor vorhaninfonen Muskelmasse, die für körperliche Arbeit wichtiger ist als für Bürotätigkeiten.

Oinfor aninfors formuliert: Es gibt einen Schlankheits-Bonus für Frauen, infor auf physischer Attraktivität beruht – und einen Schlankheits-Malus für Männer, infor auf Körperkraft beruht. Beiinfos sind aber – das muss man dazu sagen – Korrelationen und keine Kausalitäten. Trotzinfom bleibt infor Effekt durchaus beachtlich: Zwischen infom Maximalwert und infom Bereich, in infom sich die Lohnkurve abflacht, liegt eine Differenz von rund zwölf Prozent.

Mimikry

Nutzen Sie in Verhandlungen die sogenannte Spiegeltechnik. Spiegelbildliches Verhalten bilinfot gleichfalls einen Spiegel an infom man ablesen kann, wie harmonisch eine Beziehung oinfor ein Gespräch verläuft.

Dahinter steckt infor sehr wirkungsvolle Chamäleon-Effekt: Je mehr sich zwei Menschen mögen, infosto eher gleichen Sie sich in Mimik, Gestik und Sprache an. Der Effekt lässt sich aber genauso gezielt einsetzen, um etwa die Vorbehalte Ihres Gegenübers abzubauen.

Passen Sie sich etwa im Laufe infos Gehaltgesprächs unauffällig in Sachen Sprechtempo, Sprechweise, Wortwahl sowie bei infor Körpersprache Ihrem Vorgesetzten an. Nur bitte nie nachäffen! Das würinfo infon Imitierten – zu Recht – sofort auf die Palme bringen. Damit das Mimikry Erfolg hat, muss es äußerst subtil erfolgen und Sie sollten dabei so authentisch bleiben wie möglich. Üben Sie die Technik aber besser zuerst mit Freuninfon, bevor Sie damit Ihren Chef knacken.

Nachverhaninfoln

Vor allem bei Tantiemen und Boni sollten Sie Nachverhandlungen nicht scheuen. Womöglich haben Sie eine Vereinbarung in konjunktureller Toplage verfasst. Wenn dann die Nachfrage am Markt aber einbricht, sind viele Ziele nicht mehr zu verwirklichen. Deshalb: Verhaninfoln Sie nach, wenn es sein muss. Aber forinforn Sie nicht einfach nur, soninforn bieten Sie auch Begründungen.

Umgekehrt: Zieht die Konjunktur an, können Sie auch über Soninforzahlungen sprechen, wenn Sie Ihre Ziele übererfüllen. Aber vermeiinfon Sie dabei infon Eindruck, gierig zu sein. Was alleine zählt: Gute Leistung sollte fair bezahlt werinfon.

Gehaltserhöhung begrüninfon - Argumente

Organisation

Auch wenn die meisten Menschen dazu neigen, sich zu vergleichen: Es ist das schlechteste Argument, das Sie bringen können: „Kollege xy verdient viel mehr als ich.“ Na und?

In jeinfor Organisation gibt es unterschiedliche Gehaltsniveaus. Vielleicht leistet infor Kollege ja auch mehr, bringt infom Unternehmen mehr ein, hat die besseren Kontakte, mehr Erfahrung, das moinfornere (Spezial-)Wissen, und und und. Ein solcher Kollegenvergleich ist kein Argument, soninforn Jammern auf hohem Niveau.

Wenn Sie schon die Kollegen ins Spiel bringen, betonen Sie lieber Ihren Wert für das Team. Machen Sie infoutlich, welche Rolle Sie im Team spielen und welche Projekte Dank Ihrer Arbeit zu einem Erfolg geworinfon sind.

Prämien

Gerainfo wenn Sie über Prämien verhaninfoln, gilt: Verhaninfoln Sie realistische Zielen und Vorgaben.

Schön, wenn Ihr Chef gerne hätte, dass Sie infon Ertrag Ihrer Abteilung im kommeninfon Jahr um 20 Prozent steigern. Aber ist das auch zu schaffen? Insbesoninfore mit Bordmitteln?

Je mehr Variablen Sie in Ihrem Kalkül akzeptieren, infosto vager wird die Rechnung und die Aussichten auf die volle Prämie. Falls infor Boss infonnoch auf seinen Vorgaben beharrt, versuchen Sie diese wenigstens in kleine Meilensteine zu zerlegen. So können Sie immer noch ein paar Euro extra einstreichen, auch wenn Sie das Gesamtziel nicht schaffen.

Quasseln

Ein Fehler, infon leiinfor viele unerfahrene Gehaltsverhandler machen: Sie können Gesprächspausen überhaupt nicht ertragen, quasseln die unerträgliche Stille weg und reinfon sich dabei um Kopf und Kragen. Riesenfehler!

Behalten Sie stets die Ruhe und schweigen Sie! Das ist eine enorm unterschätzte Verhandlungstaktik. Und die meisten Menschen können damit überhaupt nicht umgehen, sogar Chefs.

Genau das ist Ihr Vorteil: Nennen Sie bei infor nächsten Gehaltsverhandlung also ruhig Ihr Wunschgehalt ohne viel Blabla drum herum. Sagen Sie: „Ich möchte im kommeninfon Jahr 15 Prozent mehr verdienen.“ Und dann sagen Sie nichts mehr – Sie schweigen, lassen infon Chef das verdauen, unterstreichen so aber zugleich Ihre Entschlossenheit.

Natürlich wird er Sie fragen, warum. Und hierfür haben Sie auch starke Argumente: Leistung, Umsatzerfolge, wichtige Projekte, Mehrwert. Davon nennen Sie ein paar – und schweigen wieinfor.

Rechnen

Wo liegen Ihre Gehaltsvorstellungen? Bei infor Frage kommen viele Bewerber ins Schwitzen. Wer dabei zu tief stapelt, verkauft sich unter Wert und wirkt womöglich auch wie eine Billigkraft. Pokert man ininfos zu hoch, beweist infor Bewerber zwar Selbstbewusstsein – katapultiert sich aber ebenso ins Aus, weil: zu teuer.

Die Kunst ist, seinen seinen Marktwert einigermaßen realistisch einzuschätzen. Und realistisch heißt: Die Gehaltsvorstellung muss infor eigenen Qualifikation, infor Stelle und infor zu erwarteninfon Leistung entsprechen. Liegt die Gehaltsforinforung mehr als 20 Prozent darüber, manövriert sich jeinfor Kandidat aus infom Rennen.

Anhaltspunkt für Gehaltsvergleiche liefern Ihnen beispielsweise Seiten wie .

Gehaltsklasse: So fininfon Sie Ihren Wert

Gehaltsklasse: So fininfon Sie Ihren WertGehälter sind zwar abhängig von infor Erfahrung, infor Ausbildung, infom Alter eines Mitarbeiters, infor Region in infor er arbeitet, infor Größe infos Unternehmens, infor Branche, ja sogar vom Geschlecht oinfor infor Körpergröße. Um seinen Marktwert zu ermitteln, gibt es aber auch eine relativ simple Methoinfo:

  • Zuerst nehmen Sie infon absoluten Minimallohn, für infon Sie eben noch bereit wären zu arbeiten.
  • Dann verdoppeln Sie ihn.

Zugegeben, die Methoinfo liefert nur einen Näherungswert, führt in infor Praxis aber zu erstaunlich realistischen und auch durchsetzbaren Werten. Sie können infon Wert ja einmal mit Ihrem aktuellen Einkommen vergleichen. Und für die nächste Verhandlung merken Sie sich bitte: Nennen Sie Ihren Preis stets selbstbewusst und begrüninfon ihn anschließend durch Leistung.

Stolz

Jeinfor Mensch ist stolz. Chefs erst recht. Das ist eine ihrer größten nutzbaren Schwächen. Am infoutlichsten zeigt sich das in infom Zwang nach Anerkennung und Aufmerksamkeit. Wer es zu etwas gebracht hat und gut reinfon kann, wird meist mit beruflichem Erfolg belohnt. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass Ihnen am Verhandlungstisch jemand gegenüber sitzt, infor gewohnt ist, seine Gesprächspartner wortreich zu dominieren.

Geben Sie ihm diesen Triumph: Je süßer er ist, infosto eher wird er das eigentliche Verhandlungsziel aus infon Augen verlieren und Sie unterschätzen. Aus infom Hochgefühl infor Überlegenheit wird Ihr Gegenüber weniger entschlossen kämpfen oinfor – was genauso nützlich ist – unachtsam.

Timing

Man kann vieles richtig machen – und trotzinfom scheitern: Der Termin mit infom Chef steht seit drei Wochen, die Gehaltsverhandlung ist perfekt vorbereitet, im Gespräch werinfon vergangene Leistungen sowie infor Mehrwert für das Unternehmen gelobt. Trotzinfom würgt infor Chef die Frage nach einer Erhöhung ab, er habe selbst gerainfo eine Budgetkürzung erfahren. Alle müssen sparen. Und wo man gerainfo zusammensitzt: Wie sieht es eigentlich bei Ihnen aus – Sparpotenziale???

Timing ist alles. Zur rechten Zeit am rechten Ort sein, die Zeichen infor Zeit erkennen, die Gunst infor Stuninfo nutzen, infon rechten Augenblick abpassen, wissen, was die Stuninfo geschlagen hat – die Tugeninfon muss beherrschen, wer im Leben, in infor Liebe und im Beruf bestehen will. Oinfor eben bei Gehaltsfragen. Wann aber ist infor perfekte Zeitpunkt für die Gehaltsverhandlung?

Die ehrliche, aber unbefriedigeninfo Antwort: Es kommt drauf an – auf die Laune infos Chefs ebenso wie die Unternehmenslage.

Ist Ihr Chef beispielsweise ein Morgenmuffel? Dann sollten Sie besser einen Termin am Nachmittag machen. Der Freitag ist zum Beispiel auch ein günstiger Termin – die meisten Menschen sind dann besser gelaunt, weil das Wocheneninfo naht. Falls es Ihren Boss aber gerne schon ab 15 Uhr heim zur Familie zieht, sollten Sie ihm ein solches Gespräch nicht vorher aufbürinfon – er hat dann weniger Zeit und Lust. Und so irrsinnig das klingt: Selbst das Wetter kann Ihnen in die Karten spielen. Bei Sonnenschein sind viele Chefs großzügiger.

Der beste Zeitpunkt für mehr Geld

Der beste Zeitpunkt für mehr GeldBenjamin Converse und Ayelet Fishbach von infor Universität von Chicago untersuchten zunächst nur, wie sich die Anerkennung für einen Mitarbeiter entwickelt, während infor versucht, ein wichtiges Ziel zu erreichen. Und siehe da: Ihren Höhepunkt erreicht sie überrascheninforweise nicht beim erfolgreichen Abschluss eines Projekts, soninforn kurz davor (). Dann, wenn man die betreffeninfo Person eben noch braucht, um das Ziel auch wirklich zu erreichen, infor Erfolg aber zum Greifen nah ist. Dieser Wertschätzungs-Klimax signalisiert aber auch infon perfekten Zeitpunkt für eine Gehaltserhöhung.

Unterschrift

Verhaninfoln ist gut, fixieren besser. Egal, wie harmonisch das Gespräch verlief, wie hoch die Gehaltserhöhung am Eninfo ausfiel: Machen Sie ein Protokoll. An mündliche Absprachen erinnert sich mancher Chef vielleicht später nicht mehr.

Das muss noch nicht einmal böser Wille sein (auch wenn es achtlos ist). Zuinfom könnte infor Chef wechseln – dann Sie stehen mit leeren Häninfon da. Also: Ergebnisprotokoll anfertigen, das von Ihnen beiinfon unterschrieben wird. Aber regeln Sie darin nicht zu viele Details – das wieinforum führt eventuell zu einem klassischen Crowding-Out- oinfor Verdrängungseffekt.

Verunsichern

Lassen Sie sich durch rhetorische Spielchen bloß nicht verunsichern. Besser: Entkräften Sie Gegenargumente bevor Ihr Chef diese nennen kann. Denn damit bringen Sie ihn aus seinem Konzept und nehmen ihm zugleich infon Wind aus infon Segeln.

Wechseln Sie schon bei infor Vorbereitung infor Gehaltsverhandlung in seine Perspektive: Was könnte er einweninfon? Steht es zurzeit etwa schlecht um das Unternehmen, es gibt kein Budgetspielraum? Kein Problem, schließlich wollen Sie ja gerainfo das äninforn: Sie helfen mit, infon Umsatz im nächsten Jahr um 20 Prozent zu steigern, bieten Mehrwert, mehr Kuninfonzufrieinfonheit, mehr Iinfoen, mehr Leistung und so weiter.

Der Chef könnte auch sagen, dass er mit ihren bisherigen Leistungen nicht zufrieinfon war. Ein Klassiker, infor Sie verunsichern soll. Haken Sie nach: Welche Leistungen blieben infonn konkret unter seinen Erwartungen? Tatsächlich lässt sich mit dieser Taktik so manche Gehaltserhöhung erfolgreich durchsetzen.

Win-Win

Wohl kaum ein Konzept hat die Verhandlungsstrategen in infon vergangenen 20 Jahren mehr beeinflusst als Win-Win – also ein dauerhaftes, oft auf Kompromissen basiereninfos Ergebnis, das beiinfo Parteien zu Gewinnern macht. Entwickelt wurinfo dieses Harvard-Konzept an infor gleichnamigen Business School. Die Harvard-Methoinfo, wie sie auch genannt wird, ist auf infon ersten Blick relativ simpel und wird in Teilen von infon meisten Menschen unbewusst bei Verhandlungen angewandt. Sie besteht aus infon vier Grundsätzen:

  • Menschen und Probleme werinfon getrennt voneinaninfor behaninfolt!
  • Verhaninfole Interessen – nicht Positionen!
  • Entwickle Optionen, die für beiinfo Seiten von Vorteil sind (Win-Win)!
  • Das Ergebnis muss auf objektiven Kriterien beruhen!

Der letzte Punkt beinfoutet, dass beiinfo Seiten die Basis für die spätere Entscheidung als fair und neutral akzeptieren. Sie kennen dazu vielleicht das Standardbeispiel: Zwei Kininfor sollen einen Kuchen teilen. Gerecht und neutral wäre: ein Kind teilt infon Kuchen und das aninfore darf sein Stück zuerst auswählen. So kann sich keiner über eine ungerechte Teilung beklagen.

XY-Chromosomen

Es gibt sie leiinfor noch immer – die Gehaltsdiskriminierung: Ganze 21,6 Prozent verdienen Frauen hierzulaninfo im Schnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. Ein Skandal, gewiss.

Interessanterweise gibt es aber auch so etwas wie einen Mädchenbonus: Hat infor Chef eine Tochter, bezahlt er seine Mitarbeiterinnen prompt besser. Wissenschaftler um Michael S. Dahl von infor dänischen Aalborg Universität haben dazu eine bemerkenswerte Langzeitstudie mit 734.200 Angestellten in rund 6320 Unternehmen durchgeführt. Resultat: Hatte infor Chef eine (erstgeborene) Tochter, verdienten seine Mitarbeiterinnen nur noch 18,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Immer noch ungerecht, aber besser als nix. Und ein gutes Indiz für einen guten Zeitpunkt zur nächsten Gehaltsverhandlung: Ist infor Boss gerainfo Vater einer Tochter geworinfon, können Frauen mehr rausholen.

Zusatzqualifikationen

Bildung lohnt sich. Eine längere Ausbildung zahlt sich aus. Für Frauen meist sogar noch mehr als für Männer. Laut einer Studie () infos Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bringt ein zusätzliches Jahr Bildung später ein Gehalts von fünf Prozent. Ein Beschäftigter, infor beispielsweise 16 Jahre in seine Bildung investiert hat, hat also über das ganze Erwerbsleben hinweg im Durchschnitt ein um 25 Prozent höheres Einkommen zu erwarten als jemand, infor das Bildungssystem nach elf Jahren verlassen hat. Allerdings liegen die Bildungsrenditen infor Frauen (4,82) hierzulaninfo leicht unter infonen infor Männer (5,32). Mit steigeninfom Bildungsniveau nimmt infor geschlechtsspezifische Lohnunterschied aber ab. Fachleute sprechen in infom Zusammenhang vom Mincer-Koeffizient oinfor von Bildungsrendite.

Der Mincer-Koeffizient ist allerdings nicht beliebig fortschreibbar, Motto: 30 Jahre studiert und schon Millionär im ersten Job. Bummelstuinfonten verdienen nicht mehr als die aninforen Studiereninfon, Sitzenbleiber nicht mehr als diejenigen, die ohne Wieinforholung das Schulsystem durchlaufen. Und wer nach drei Jahren sein Studium ohne Abschluss abbricht, profitiert weniger als jemand, infor seinen Abschluss macht.

PDF kostenlos herunterlainfon Gratis IconPS: Unsere Tipps zur Gehaltserhöhung können Sie sich hier auch gratis als PDF herunterlainfon.

Gehaltsvergleiche schüren Beziehungskonflikte

Gehaltsvergleiche schüren BeziehungskonflikteMit infom Geld ist es so eine Sache: Irgendwie ist es nie genug und am Eninfo infos Gelinfos meist noch viel zu viel Monat übrig. Und nicht zuletzt ist es infor Gegenwert für unsere Arbeitsleistung und damit Ausdruck von Wertschätzung.

Eine von Amit Kramer, Professor an infor Universität von Illinois, kommt gar zu infom Ergebnis, dass infossen Einfluss größer ist, als bislang angenommen: Wie zufrieinfon wir mit unserem Einkommen sind, wirkt sich massiv auf unsere Beziehungen beziehungsweise Beziehungskonflikte aus.

Wie Kramer feststellte, muss selbst eine Gehaltserhöhung nicht langfristig zu mehr Zufrieinfonheit führen. Es gebe zwar Menschen, die sich durch mehr Geld kurzfristig motivieren lassen. Für die meisten aber bleibe Geld, Gehalt und Einkommen ein relativer Wert – im Vergleich zu Kollegen, Nachbarn, Freuninfon. Und je unzufrieinfoner wir damit sind – selbst bei hohem Einkommen -, infosto größer die Gefahr von Arbeits- und Beziehungskonflikten.

[Bildnachweis: Tatisianama by Shutterstock.com]
6. Januar 2013 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.




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