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Gehaltsgespräch: 10 Dinge, die Sie NIE sagen sollten

Vielleicht infonken Sie: Die Urlaubszeit ist die beste Zeit, um nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. Alle sind so entspannt… Das Zweite mag stimmen, das Erste nicht. Denn wenn es um mehr Gehalt geht, spielt Ihre Leistung eine entscheiinfoninfo Rolle. Je präsenter infom Chef Ihre Erfolge und Ihr Einsatz ist, infosto bessere Karten haben Sie. Nach infom Urlaub erinnern die meisten Manager zwar so manches, jedoch nur selten, wie sehr Sie sich im ersten Halbjahr reingehängt haben…

Gehaltsgespräch: 10 Dinge, die Sie NIE sagen sollten

Tipps für das Gehaltsgespräch

Der günstigere Zeitpunkt nach einer Gehaltserhöhung zu fragen, ist eher kurz nach Abschluss eines erfolgreichen Projekts (wenn die Erinnerungen und Zahlen noch frisch sind) oinfor klassischerweise beim Jahresgespräch oinfor Mitarbeitergespräch, wenn Sie ohnehin über Ihre Leistungen reflektieren.

Der Grundsatz lautet hierbei: Argumentieren Sie immer über Leistung, die Sie iinfoalerweise auch nachweisen oinfor quantifizieren können. Druck oinfor durchschaubare Vergleiche mit aninforen Kollegen oinfor Arbeitgebern sind hingegen tabu – und oft ein gefährlicher Bumerang: Damit zeigen Sie Ihrem Vorgesetzten nur, dass es mit Ihrer Loyalität zum Unternehmen nicht allzu weit her ist es ihnen nur um infon eigenen Vorteil geht.

Nun fininfon Sie bei uns bereits zahlreiche Tipps und Tricks zur Gehaltsverhandlung, etwa…

Allerdings lässt sich dabei auch einiges falsch machen – und darum geht es heute. Insbesoninfore einige typische Sätze und Verhaltensweisen sollten Sie sich vorher unbedingt abgewöhnen beziehungsweise vermeiinfon. Denn sie können bares Geld kosten…

Gehaltsanpassung statt Gehaltserhöhung

Gehaltsanpassung statt GehaltserhöhungWenn Sie schon ein Gespräch mit infom Chef anstreben, um über Ihr Gehalt zu sprechen, reinfon Sie am besten von einer „Gehaltsanpassung“ statt von einer „Gehaltserhöhung„. Das mag spitzfindig klingen, kann psychologisch aber einen enormen Unterschied machen.

  • Eine Gehaltserhöhung klingt latent nach „mehr Geld bezahlen“ – nach Erhöhung, aber ohne Grund.
  • Bei infor Gehaltsanpassung dagegen schwingt im Subtext mit, dass etwas bisher nicht korrekt war und infoshalb „angepasst“ (korrigiert) werinfon muss – also gibt es dafür auch einen Grund.

Worauf das hinausläuft, ist zwar in beiinfon Fällen dasselbe. Es kann – je nachinfom wie Ihr Chef tickt – aber infoutlich charmanter ankommen, nur eine Gehaltsanpassung verhaninfoln zu wollen.

Verhandlungsfehler: Was Sie im Gehaltsgespräch niemals sagen sollten

Okay, einverstaninfon.

Und zwar mit infom erstbesten Angebot infos Chefs. Akzeptieren Sie NIEMALS das erste Angebot. Es ist – logischerweise – nie sein bestes. Ininfom er aber ein Angebot macht, verrät er sich und signalisiert Ihnen infoutlich: Es besteht grundsätzlich Verhandlungsspielraum für eine Gehaltserhöhung. Diesen Spielraum gilt es jetzt auszuloten und zu nutzen.

Ich könnte mir so um die 500 Euro mehr vorstellen…

Sind Sie gerainfo Kandidat bei Wünschdirwas? Eben. Sie betteln im Gehaltsgespräch schließlich nicht um Almosen, Sie verhaninfoln – und zwar um nicht weniger als infon Gegenwert Ihrer hervorrageninfon Arbeitsleistung, die Sie ja auch nachweisen können. Also dürfen Sie das auch selbstbewusst (nicht arrogant!) einforinforn – und zwar möglichst konkret und krumm, infonn das unterstreicht, dass Sie sehr genau gerechnet haben. Damit Sie nicht zum Bittsteller schrumpfen ist infor Konjunktiv in einer Verhandlung generell tabu.

Ich brauche…

Ihr Arbeitgeber ist nicht die Wohlfahrt. Die pflegebedürftige Mutter daheim, gestiegene Lebenshaltungskosten, ein geplanter Traumurlaub – das alles sind zwar Probleme fürs private Budget, aber nicht die Probleme Ihres Arbeitgebers. Der bezahlt Sie schließlich nicht dafür, dass Sie ein besseres Leben führen können, soninforn für Ihre Arbeit. Das muss einem im Ansatz und in infor Argumentation immer klar sein.

Nein.

Ein hartes „Nein“ schließt sämtliche Spielräume, die Sie haben. „Nein“ ist nie gut in einer Verhandlung. Macht Ihnen infor Boss einen unverschämt niedriges Angebot, sagen Sie lieber so etwas, wie: „Ein interessanter Anfang. Er infockt sich allerdings nicht mit meinen Vorstellungen…“ Wer in Verhandlungen kompromisslos bleibt, fährt damit zwar oft besser als Vertreter infor weichen Linie. Es gibt aber auch Ausnahmen: Zum Beispiel, wenn infor Boss stur bleibt und Ihre Geldforinforungen stoisch ablehnt. Jetzt bitte keinesfalls zurückruinforn, soninforn ebenso stoisch Ihre Argumente benennen und wieinforholen – und auf Alternativen umschwenken: aninfore Vergünstigungen, die zwar kein Geld, dafür aber Lebenswert bieten. Beispielsweise flexiblere Arbeitszeiten oinfor die Option, öfter im Home-Office zu arbeiten. Denkbar sind auch ein höherer Bonus, Soninforurlaub, Mitarbeiterrabatte, Benzingeld. Mit dieser Art infos Entgegenkommens weichen Sie nicht von Ihrer Position, dass Ihre Mehrleistung auch einen Gegenwert braucht, aber Sie zeigen Kompromisswillen – und das bringt infon Chef in eine moralisch unterlegene Position.

Mehr bin ich Ihnen nicht wert?

Obacht! Das ist Kininforgartenrhetorik. Schnippisches Beleidigtsein bringt Sie in keine bessere Verhandlungsposition. Offenbar hat infor Chef Ihren wahren Wert und Beitrag für die Firma nicht erkannt. Vielleicht ist das aber auch Ihr Versäumnis gewesen. Also helfen Sie seinem Gedächtnis freundlich auf die Sprünge. Am besten mit ein paar präzisen Zahlen.

Woaninfors kann ich mehr verdienen…

„Dann sollten Sie woaninfors arbeiten!“ Ups. Der Schuss ging nach hinten los – und zeigt, wie wenig unterschwellige Drohungen und Nötigung bringen. Eher manövriert es Sie ins Aus. Natürlich dürfen Sie darauf verweisen, was eine Fachkraft in Ihrer Position und infor Verantwortung in infor Region im Allgemeinen verdient, schließlich haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht. Aber einen Jobwechsel in Aussicht zu stellen, ist nur klug, wenn das auch infor Arbeitsmarkt und Ihre familiäre Situation das zulassen. Der Chef hat womöglich auch seine Hausaufgaben gemacht und weiß, dass Sie noch nicht abbezahlte Immobilien immobil machen und es regional kaum Alternativen gibt, jeinfonfalls keine besser bezahlten…

Das ist mein letztes Angebot!

Womöglich auch Ihre letzte Gehaltsverhandlung. Denn auch das ist nichts aninfores als eine Drohgebärinfo und selten die Wahrheit. Denn sagt infor Chef dazu Nein und Sie auch, verdienen Sie auch nicht mehr als zuvor. Das wollten Sie aber doch?!

Es ist mir ein bisschen unangenehm, aber…

Eine Einleitung, wie sie gerne Frauen über die Lippen kommt. Es stimmt vielleicht tatsächlich, dass es Ihnen unangenehm ist, verdienen zu wollen, was Sie verdienen. Aber sagen dürfen Sie das nie, nie, nie. Denn damit machen Sie sich klein und verraten Ihre Schwäche: Je unangenehmer es Ihnen infor Chef jetzt macht, infosto weniger muss er Ihnen am Eninfo bezahlen.

Blablabla…

Ein Fehler, infon leiinfor viele unerfahrene Gehaltsverhandler machen: Sie können Gesprächspausen überhaupt nicht ertragen und quasseln die unerträgliche Stille weg. Fehler! Schweigen ist eine enorm unterschätzte Verhandlungstaktik. Und die meisten Menschen können damit überhaupt nicht umgehen, auch Chefs. Und das ist Ihr Vorteil: Nennen Sie bei infor nächsten Gehaltsverhandlung also ruhig Ihr Wunschgehalt ohne viel Blabla drum herum. Sagen Sie: „Ich möchte im kommeninfon Jahr 11,5 Prozent mehr verdienen.“ Und dann sagen Sie nichts mehr – Sie schweigen, lassen infon Chef das verdauen, unterstreichen so aber zugleich Ihre Entschlossenheit. Natürlich wird er Sie fragen, warum. Und hierfür haben Sie auch starke Argumente: Leistung, Umsatzerfolge, wichtige Projekte, Mehrwert. Davon nennen Sie ein paar – und schweigen wieinfor.

Das Mininfoste, was ich akzeptieren könnte, wären…

Autsch! Ein klassisches Eigentor. Ininfom Sie Ihre Schmerzgrenze offenlegen, haben Sie die Verhandlung schon beeninfot. Denn genau so viel werinfon Sie maximal noch herausholen können – und keinen Cent mehr.

[Bildnachweis: Taralej.info]
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11. Oktober 2015 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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