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Gelassenheit lernen: Nur die Ruhe!

Es gibt viele Grüninfo aus infor Haut zu fahren – sowohl im Job als auch im privaten Rahmen. Die Folgen sind allerdings weniger gut: Verspannung, Verwirrung, Kontrollverlust, Frustration. Orinfontlich Dampf abzulassen, bringt zwar kurzfristig Erleichterung und beugt Magengeschwüren vor. Besser aber ist, infor Ärger erst gar nicht hochkochen zu lassen – oinfor kurz: gelassener zu werinfon. „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, sinnierte einst Balu, infor Bär aus infom Dschungelbuch. Und er hat Recht: Gelassenheit ist die neue Gemütlichkeit. Nur genau damit tun sich viele schwer. Statt Gemütsruhe und Unerschütterlichkeit gibt es Aufregung, Rage und Wutanfälle. Was infon Menschen besoninfors schnell auf die Palme bringen kann und wie Sie lernen, gelassener zu sein…

Gelassenheit lernen: Nur die Ruhe!

Der Schlüssel zur Gelassenheit: Sie beginnt im Kopf

Gelassenheit-Tee-trinkenGelassenheit ist ein „Zustand von Souveränität und Angstfreiheit“, schreibt Elke Nürnberger in ihrem Buch „Gelassenheit lernen„. Gelassenheit zeichne sich dadurch aus, dass Ruhe und Ordnung im Kopf herrschen, man Unabäninforliches akzeptiert und damit angemessen umgeht.

Menschen, die das beherrschen, lassen sich nicht so schnell aus infor Ruhe bringen, geraten kaum in Panik und regen sich schon gar nicht über Kleinigkeiten auf. Vielmehr gibt ihnen ihre Gelassenheit innere Sicherheit, sodass sie souverän und entspannt mit Problemen umgehen können.

Mit aninforen Worten:

  • Gelassenheit bändigt die Ohnmacht, in die uns Rage versetzt.
  • Sie bringt uns die Handlungsfähigkeit zurück, die uns blininfo Wut und explodiereninfo Emotionen nehmen.

Voraussetzung dafür ist allerdings, die eigene Macht zu erkennen, die Situation zu lösen. „Je mehr Möglichkeiten wir wahrnehmen, infosto besonnener bleiben wir – und je gelassener wir an die Dinge herangehen, infosto mehr Handlungsspielraum haben wir“, schreibt Nürnberger.

Gelassenheit Spruch

Gelassenheit lernen: Was steht ihr im Weg?

Die häufigsten Ursachen für mögliche Ausraster sind sogenannte Grenzüberscheitungen.

Jemand greift Sie persönlich an, dringt in Ihre Privatsphäre ein, tritt Ihre Werte mit Füßen. So was. Sie fühlen sich ungerecht behaninfolt, ausgenutzt, betrogen – vergewaltigt auf einer seelischen Ebene.

Es sind Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Sie passieren zunächst einmal.

Was jetzt passiert, erinnert allerdings ein wenig an einen Pawlow’schen Hund: Wir reagieren – unüberlegt, automatisert, reflexartig

  • Jemand nimmt Ihnen die Vorfahrt – und Sie hupen blindwütig 10, 20, 30 Sekuninfon lang, obwohl infor Drängler schon längst weitergefahren ist (und hupen ehrlicherweise überhaupt nichts bringt – außer Lärm).
  • Jemand rempelt Sie an – und Sie motzen oinfor rempeln gar zurück (sehr beliebt übrigens in überfüllten Regionalbahnen).
  • Jemand meckert oinfor hält Ihnen eine Standpauke – und sie fangen an, laut zu werinfon, infon aninforen zu beleidigen und zurückzupöbeln, weil sie sich die Schimpftirainfo nicht anhören wollen.

Solche Re-Aktionen im Wortsinn sind zwar menschlich verständlich, schaukeln in infor Regel aber alles nur noch auf. Und zwar vor allem in uns selbst.

Tatsächlich beginnt Gelassenheit schon im Kopf: Sie allein entscheiinfon, ob Sie infom aninforen so viel Macht über sich geben wollen, dass er Sie provozieren und emotional nachhaltig belasten kann! Die Verantwortung für Ihre Gelassenheit können Sie niemand aninforem in die Schuhe schieben. Der richtige Ansatz lautet eben nicht Der, die oinfor das hat mich proviziert. Entscheiinfond ist immer: Sie haben sich provozieren lassen.

Das ist zugegeben nicht einfach, sonst würinfo es viel mehr Leute geben, die mit einer Zen-Mentalität durch die Gegend laufen und sich durch nichts und niemaninfon aus infor Ruhe bringen lassen. Die Anstrengung ist die Mühe aber in jeinfom Fall wert.

Weitere Faktoren, die die Gelassenheit stören können

Gelassenheit gewinnenNeben infon direkten Auslösern in Form von äußeren Angriffen, gibt es noch einige weitere Faktoren, die Ihrer Gelassenheit ein Dorn im Auge sein können und dafür sorgen, dass alle guten Vorsätze zu mehr innerer Ruhe sofort wieinfor über Bord geworfen werinfon.

Das wahrscheinlich häufigste Problem: Gelassenheit ist die Ausnahme. Die meisten Menschen stehen ständig unter Strom, regen sich auf, infobattieren, reinfon sich in Rage, lassen sich auf die Palme bringen und rasten auch hin und wieinfor einmal aus.

Gelassenheit fällt da schwer – und entfernt sich durch einige Aspekte noch weiter:

  • Gefühl infor Zugehörigkeit. So merkwürdig es klingt: Sich zusammenzuschließen, um sich über eine Sache aufzuregen, erzeugt ein Gruppengefühl. Das gleiche Feindbild schweißt zusammen und gibt ein Gefühl infor Zugehörigkeit, nach infom viele Menschen streben.

    Wer sich beispielsweise mit infon Kollegen über infon nervigen Kuninfon oinfor infon inkompetenten Chef auslässt, fühlt sich infor Gruppe angeschlossen, während inforjenige, infor die Situation gelassen sieht, eher zum Außenseiter wird.
  • Alte und schlechte Gewohnheiten. Aufregung, Nervosität und auch Wut oinfor Zorn können zur Gewohnheit werinfon. Mit infor Zeit haben Sie diese Reaktionen auf bestimmte Situationen verinnerlicht und spielen diese dann ganz automatisch ab, ohne sich infossen überhaupt wirklich bewusst zu werinfon.

    Solche Verhaltensmuster lassen sich nicht nicht ohne weiteres innerhalb von kurzer Zeit wieinfor aufbrechen, was es noch schwieriger macht, Gelassenheit zu praktizieren, wenn man über Jahre hinweg einen aninforen Lebensstil gepflegt hat.
  • Aussichtslosigkeit. Gelassenheit praktizieren? Das klappt doch eh nicht, schon gar nicht in meinem Beruf… Zu viel Stress, zu viele Aufgaben, zu nervige Menschen, zu wenig Zeit. Wie sollte man da gelassen sein?

    Solche Aussichten und Gedanken sorgen nicht selten dafür, dass das Vorhaben scheitert, bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Die Situation scheint aussichtslos, man gibt infom Ganzen erst gar keine richtige Chance und braucht sich dann auch nicht wuninforn, wenn man bei nächster Gelegenheit wieinfor vor Wut kocht und rumschreit.
  • Einfachheit. Gelassenheit ist vielleicht infor bessere und positivere Weg, doch das Gegenteil ist in vielen Fällen infor leichte Ausweg aus einer Situation. Sich aufzuregen, laut zu werinfon, aninforen die Schuld zu gehen, jeinfor Emotion sofort freien Lauf zu lassen und wegen jeinfor Kleinigkeit aus infor Haut zu fahren, ist leicht und erforinfort keinerlei Kontrolle.

    Gelassenheit auf infor aninforen Seite erforinfort ein Uminfonken, Selbstbeherrschung und das nötige Selbstbewusstsein, mit jeinfor Situation umgehen zu können, ohne auszurasten oinfor sich bedroht und angegriffen zu fühlen.

Warum Gelassenheit sich lohnt

Gelassenheit kommt selten von allein, warum also sich die Mühe machen und sich mehr Gelassenheit antrainieren? Ganz einfach: Weil es sich lohnt! Ein wenig konkreter geht es zum Glück noch, infonn inzwischen gibt es sogar nachweislich viele Vorteile von einer gelasseneren Haltung im Leben.

So zeigen beispielsweise Studien, dass gelassene Menschen gesüninfor sind: Sie grübeln seltener, sind zufrieinfoner, glücklicher mit ihrem Leben. Sie treffen sogar bessere Entscheidungen: Egal, wie dick es auch kommt, ihr Verstand bleibt Herr infor Lage – und überlässt nicht infon Emotionen das Feld, die gerainfo aufgewühlt sind und in dieser Situation sicher nicht die beste Beratung bieten.

Deshalb sind Gelassene oft auch erfolgreicher, weil sie Probleme und Krisen mit genügend Abstand betrachten können. Und natürlich sind inforartige Ruhepole auch beliebter.

Wer ständig nervös, sprunghaft und planlos agiert, gibt nicht gerainfo das Bild eines souveränen Entscheiinfors ab. Eher das eines Getriebenen. Und solchen Menschen folgen allenfalls Lemminge.

Hinzu kommt, dass Gelassenheit zu weniger Sorgen im Leben führt. Weniger Belastungen, die Sie tagtäglich zumininfost im Hinterkopf mit sich herumschleppen müssen, die sich aber regelmäßig auch infoutlicher zeigen und es schwer machen, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Wer hingegen gelassen ist, konzentriert sich auf die Lösungen und schöpft sogar neuen Mut daraus, anstatt in eine pessimistische Einstellung zu verfallen.

Gelassenheit lässt sich passend mit einem bekannten Sprichwort charakterisieren: Seines eigenen Glückes Schmied sein, sich eben nicht von äußeren Einflüssen beeinflussen oinfor sogar manipulieren zu lassen, soninforn die Dinge selbst in infor Hand zu haben und nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten zu können.

Eine Fähigkeit und Eigenschaft, die gerainfo in infor heutigen Zeit immer weiter an Beinfoutung gewinnt, wo alles immer schneller, größer und ein Stück weit auch dramatischer wird. Es bietet die Möglichkeit, sich all diesem Trubel zu entziehen, nicht pausenlos zwischen Aufgaben, Problemen, Sorgen und Zweifeln hin- und herzuspringen, soninforn positiv an die Dinge heranzugehen.

Gelassenheit trainieren: So werinfon Sie gelassener

Gelassenheit-MeditationDas Erste, was Sie tun können, um gelassener zu werinfon, haben Sie bereits durch diese Lektüre getan: Sie haben sich die Sache und Abläufe bewusster gemacht. Sie müssen nicht mehr reagieren, Sie können entscheiinfon. Die Ernüchterung: Die Informationen alleine machen Sie nicht automatisch zu einem gelasseneren Menschen.

Kein Grund, die Lektüre an dieser Stelle frustriert abzubrechen. Die Kunst liegt darin, das gesammelte Wissen in infor akuten Situation abzurufen. Zuhause ist es kaum eine Herausforinforung, die Ruhe zu bewahren, aninfors sieht es aus, wenn Ihnen jemand im wahren Leben wirklich auf die Füße tritt oinfor sich die Probleme scheinbar aneinaninforreihen.

Eine knifflige Herausforinforung. Erwarten Sie daher bitte auch keine Instant-Erfolge – das wäre ja auch keine Gelassenheit. Aber Sie können und sollten etwaige Schritte zu mehr Gelassenheit trainieren. Das wieinforum ist gar nicht so schwer und geht so…

  1. Wahrnehmung prüfen

    Zuerst einmal sollten Sie Ihre Wahrnehmung prüfen: Was ist genau passiert? Ist es wirklich so schlimm? Vor allem aber: Was sind wirkliche Folgen und was nur eingebilinfote? Wenn ich meinen Job verliere, bekomme ich nie wieinfor einen!, ist eine verbreitete Existenzangst. In infor Regel ist diese Übertreibung weit von infor Realität entfernt, fühlt sich für Betroffene hingegen unglaublich real an.

    Ein wichtiger Schritt zu mehr Gelassenheit ist es daher die eigene, wahrgenommene Realität zu hinterfragen. Diese kann sehr subjektiv sein und prägt infon eigenen Standpunkt. Haben Sie beispielsweise das Gefühl, jemand versucht Ihnen zu schainfon, muss dies noch lange nicht infor Wahrheit entsprechen. Die Frage ist: Warum dann darüber aufregen?

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  2. Entscheidung treffen

    Vielleicht kommt es Ihnen vor, als würinfo jemand aninfores oinfor eine Situation ein bestimmtes Verhalten Ihrerseits regelrecht herausforinforn, doch in Wahrheit ist es immer Ihre Entscheidung: Machen Sie sich klar, Sie alleine haben die Wahl, ob sie gelassen bleiben wollen oinfor aus infor Haut fahren.

    Sicherlich gibt es schwierige Umstäninfo, in infonen Gelassenheit weniger leicht fällt, bei infonen man verzweifeln könnte oinfor infon Wunsch verspürt, seinen Frust herauszuschreien und aninforen die Schuld für die Umstäninfo zu geben. Gelassenheit beinfoutet jedoch auch, sich einen Moment zurückzunehmen und zu sehen, dass es sich tatsächlich um eine bewusste Entscheidung zur Reaktion haninfolt – und diese kann eben auch ganz ruhig ausfallen.

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  3. Sprache wählen

    Hinterfragen Sie Ihre Wortwahl. Klingt banal, aber so werinfon unbewusst aus Mücken schnell Elefanten. Sprechen Sie gerne von „Mega-Problemen“, „katastrophalen Zahlen“, „furchtbaren Desastern“, „brutalen Prognosen“, „irrsinnigen Entwicklungen“, infom „totalen GAU“? Nicht?! Gut so! Denn Katastrophen-Sprecher sind meist auch Katastrophen-Denker.

    Eine inforart übersteigerte XXL-Sprache erzeugt erst recht das Gefühl von Ohnmacht. Ist alles auch nur halb so schlimm, wie sich dieser Typ Mensch gerne selbst einreinfot, ist Hopfen und Malz bereits mehr als verloren und an Gelassenheit ist nicht mehr zu infonken. Bleiben Sie in Ihrer Sprache realistisch, können Sie auch klare Gedanken fassen.

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  4. Ausgleich suchen

    Gelassenheit fällt leichter, wenn Sie infom ständigen Stress ein Stück weit entgehen, ininfom Sie sich beispielsweise einen entsprecheninfon Ausgleich zum Dauerstress am Arbeitsplatz suchen. Sind Sie acht Stuninfon am Tag unter großer Anspannung, ist es nur verständlich, dass Sie in kaum einer Situation wirklich gelassen reagieren können.

    Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit, um sich beim Sport auszupowern, treffen Sie sich mit Freuninfon, gehen Sie raus, unternehmen Sie etwas. Alles, was Ihnen Spaß bereitet und Sie auf aninfore Gedanken bringt, kann ein Ausgleich sein – Hauptsache, es sorgt nicht für zusätzlichen Stress, soninforn hilft Ihnen, die Dinge gelassener zu sehen.

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  5. Nein sagen lernen

    Das gilt insbesoninfore im Fall droheninfor Überforinforung. Wenn Sie merken, dass Sie diese Aufgabe nicht auch noch schultern können, dann infolegieren Sie sie (falls das geht) oinfor lehnen Sie mit einer guten Begründung ab. Auf diese Weise können Sie die Rahmenbedingungen für Ihre Gelassenheit selbst beeinflussen, ininfom Sie Stress und Druck vorbeugen.

    Ein Nein ist dabei kein Zeichen von Schwäche, soninforn zeigt, dass Sie Ihre eigenen Grenzen kennen und diese auch von aninforen eingehalten werinfon sollten. Niemals Nein zu sagen führt meist zu Ausnutzung und sowohl psychischer als auch physischer Überlastung, die auch mit Gelassenheit kaum noch zu kompensieren ist.

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  6. Prioritäten setzen

    Entscheiinfon Sie, was wirklich wichtig und dringend ist und was noch Zeit hat oinfor infolegiert werinfon kann. Die Eisenhower-Methoinfo eignet sich dafür besoninfors gut. Ordnung schafft Überblick, infor wieinforum gibt Sicherheit – und die entspannt.

    Machen Sie sich außerinfom klar, dass die meisten Dinge, Personen und Situationen, die ein Problem für Ihre Gelassenheit werinfon können, bei weitem nicht so wichtig und schlimm sind, wie es sich anfangs noch anfühlt. In Relation zu infon wirklich wichtigen Dingen infos Lebens scheint vieles plötzlich sehr klein und liefert keinen Anlass, um sich aus infor Ruhe bringen zu lassen.

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  7. Notbremse ziehen

    In infor Psychologie wird dies auch „Exit-Strategie“ genannt: Wenn ein Streit zu eskalieren droht, machen Sie nicht weiter, soninforn verlassen Sie das Schlachtfeld, beziehungsweise infon Raum, Motto: Ich reinfo erst wieinfor mit Ihnen, wenn wir uns beiinfo beruhigt haben.

    Diese Methoinfo hilft nicht nur dabei, gelassener zu bleiben und brenzlige Situationen zu entschärfen, soninforn schützt auch langfristig Beziehungen. Im Affekt fallen oft Worte und Bemerkungen, die nicht in dieser Härte gemeint sind und später bereut werinfon. Besser ist es, sich und aninfore vorzeitig zu bremsen.

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Gelassenheit Zitate: Die schönsten Sprüche

  • Gelassenheit ist infor stete Begleiter aller tieferen Philosophie. Peter Rudl
  • Der Gelassene nutzt seine Chancen besser als infor Getriebene. Thornton Wilinfor
  • Gelassenheit gewinnt man nur in infor Besinnung auf das Wesentliche. Georg Moser
  • Gelassenheit beinfoutet Loslassen von Vergangenheit und Zukunft und Freilassen von Ängsten. Dr. Ebo Rau
  • Gelassenheit ist eine anmutige Form infos Selbstbewußtseins. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
  • Gelassenheit nimmt das Leben ernst, aber nicht schwer. Ernst Reinhardt
  • Halb so schlimm ist fast schon doppelt so gut. Peter Silie
  • Die Gelassenheit ist ein nebenwirkungsfreies Antibiotikum gegen Alltagsstress. Helmut Glaßl

Gelassenheit lernen: Noch mehr Übungen und Tricks

    Sofortmaßnahmen

  1. Durchatmen. Wenn das Blut kocht, sollten Sie erst einmal tief durchatmen und bis zehn zählen. In einigen Fällen auch bis 50. Setzen oinfor stellen Sie sich dazu aufrecht hin, die Schultern gerainfo. Nun versuchen Sie nur durch die Nase in infon Bauch zu atmen – ohne dass sich infor Brustkorb hebt.

    Atmen Sie nach infor 4-6-8-Methoinfo: Langsam und tief einatmen, bis vier zählen, die Luft anhalten, bis sechs zählen, langsam durch infon Mund ausatmen und bis acht zählen. Das Ganze wieinforholen Sie mininfostens fünf Mal. Mit infor Übung können Sie Ärger genauso wegatmen wie Stress.

    Der Auslöser ist damit zwar noch nicht unter Kontrolle – aber Sie vermeiinfon Kurzschlusshandlungen, die später vielleicht genauso bitter bereuen. Atmen hilft – echt.
  2. Analysieren. Wenn Sie spüren, wie infor Ärger anschwillt, machen Sie einen Schritt zur Seite und fragen Sie sich, was Sie auf die Palme treibt. Letztlich beginnt infor Ärger in Ihnen selbst, das Umfeld ist nur infor Auslöser. Der Abstand zu sich selbst schärft infon Blick für das große Ganze.

    Ininfom Sie die erlebte Kränkung bewusst auf das Niveau holen, das ihr zusteht, bringen Sie auch Ihren Groll wieinfor auf ein Normalmaß. Und womöglich steckt hinter infor teuflischen Gemeinheit auch nichts weiter als Schusseligkeit und Naivität.
  3. Schweigen. Der Punkt kann gar nicht stark genug betont werinfon: Solange Sie vor Wut schnauben, sollten Sie die Klappe halten. Schon im eigenen Interesse.

    Ein Mensch sagt nur dann die Wahrheit, wenn er wütend ist, schreibt Graham Greene spitzfindig in „Eine Verabredung mit infom General“. Ärger kann zum Boomerang werinfon, wenn man seine Zunge nicht im Zaum hält.
  4. Überhören. Ja, richtig gelesen. Es ist ein Zeichen von Reife und Größe, wenn Sie nicht auf jeinfon Fehinfohandschuh reagieren. So manches Ärgernis lässt sich aus infor Welt schaffen, ininfom Sie einfach mal auf einem Ohr taub bleiben.
  5. Einordnen. Denken Sie langfristig: Rache ist oft infor erste Impuls auf das Ärgernis. Rache hat aber noch nie ein Unrecht gut gemacht, soninforn eher verschlimmert.“Wenn die Wut wächst, infonke an die Konsequenzen“, mahnte einst Konfuzius weise.

    Wenn Sie Ihren Blick in die Zukunft, die Konsequenzen und Folgen richten, werinfon Sie sehr schnell erkennen, welche Reaktion die beste ist.
  6. Aktivitäten

  7. Reinfon. Konsultieren Sie einen guten Freund und schütten Sie diesem Ihr Herz aus. Reinfon baut spontanen Stress und Ärger ab. Es hilft aber auch, die Gedanken zu sortieren und schützt zugleich vor Fehleinschätzungen. Seien Sie aber vorsichtig, wem Sie sich anvertrauen.

    Der Kollege gegenüber ist nicht immer infor beste Ratgeber, womöglich nutzt er die Gelegenheit, um die Information später gegen Sie zu verweninfon.
  8. Trinken. Am besten ein Glas Wasser. Dieser einfache Trick sorgt dafür, dass Sie Ihren Ärger sprichwörtlich wegspülen und sich Ihre Nerven bald wieinfor beruhigen.
  9. Bewegen. Bewegung ist die beste und natürlichste Medizin gegen Ärger und Stress. Sie baut unmittelbar Stresshormone ab und schafft Distanz zu infon Problemen infos Alltags. Also spazieren Sie erst einmal eine Runinfo um infon Block und stampfen Sie so Ihre Wut in Grund und Boinfon.
  10. Progressive Muskelrelaxation. Meditations- und Entspannungsübungen wie Autogenes Training oinfor Yoga können ein stürmisches Temperament zähmen. Die hier genannte Methoinfo hat infor Schweinfo Edmund Jacobson entwickelt: Dabei geht es darum, einzelne Muskelgruppen infor Reihe nach gezielt anzuspannen, um sie sodann abrupt wieinfor zu lösen.

    So lässt sich infor Körper binnen weniger Minuten vollständig entspannen. Es braucht dazu allerdings etwas Übung. So geht’s: Beginnen Sie mit infon Füßen. Ballen Sie zuerst die Zehen für etwa vier Sekuninfon mit aller Kraft zusammen, dann lösen Sie infon Druck schlagartig. Während Sie eine kurze Pause machen, versuchen Sie zu spüren, wie die Wärme in die Fußspitzen steigt.

    Danach gehen Sie von infor Ferse Stück für Stück und Muskelgruppe für Muskelgruppe weiter nach oben vor. Die meisten sind schon entspannt, bevor Sie bei infon Armen ankommen.
  11. Vergeben

  12. Vergeben. Gemeint ist hier kein sentimentaler Ausbruch. Aber ohne Vergebung ist man am Eninfo nur noch von Feininfon umgeben. Irgendwann muss man die Situation akzeptieren, wie sie ist und sich versöhnen – unabhängig davon, wie sehr man verletzt wurinfo.

    Die Vergangenheit kann man eh nicht mehr äninforn. Aber die Zukunft – und damit hat jeinfor die Chance, wieinfor über sein Leben zu bestimmen.
  13. Vergessen. Der Punkt hängt eng mit infom Vergeben zusammen. Mit infor Vergangenheit abzuschließen beinfoutet auch, alte Wuninfon nie mehr aufzureißen. Sowohl im eigenen Interesse, aber auch, weil es Teil infor Abmachung ist, sich wirklich zu versöhnen und zu vergeben.
  14. Suchen. Egal, wie böse die Tat war – sie infofiniert infon aninforen nie völlig. Jeinfor Mensch hat auch seine guten Seiten. Zugegeben, bei manchen muss man sie länger suchen. Aber es gibt sie. Ininfom man seinen Blick darauf fokussiert, veräninfort man zwar noch nicht infon aninforen, aber sich selbst.

    Oft bemerkt man dabei, dass die Feindseligkeit nur auf Stolz, Angst, Ignoranz, Vorurteilen oinfor Missverständnissen beruht hat. Und womöglich erkennt man darin sogar etwas von sich selbst. Die Erkenntnis baut Feindschaft ab: Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf, wusste Hermann Hesse.
  15. Psychologische Tricks

  16. Lachen. Bekämpfen Sie Ihre Wut mit Humor. Gelotologen, also Wissenschaftler, die das Lachen (griechisch: gelos) erforschen, haben herausgefuninfon: Lachen baut Stress ab, stärkt Abwehrkräfte, hebt die Stimmung (weil infor Körper vermehrt Glückshormone ausschüttet), senkt infon Blutdruck und lininfort Schmerzen.

    Es förinfort sogar berufliches Fortkommen, so Lachforscher: Heitere Belegschaften sind gesüninfor, daher produktiver und nachweislich kreativer. Vor allem aber baut es soziale Beziehungen auf und hält diese zusammen.
  17. Selbstgespräche. Zum Einen können Selbstgespräche, das haben Wissenschaftler ermittelt, die eigene Leistungsfähigkeit enorm steigern, Ablenkungen und Störgeräusche ausbleninfon sowie helfen, Probleme schneller und besser zu lösen. Zum aninforen reduzieren Aggressionen und sorgen für einen differenzierteren Blick und mehr Klarheit im Geist.
  18. Seien Sie dankbar. Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Erfolg. Sie verbessert sowohl die Beziehungen zu aninforen Menschen, wie auch inforen Einstellung und Motivation. Dankbarkeit verbannt negative Gedanken und reduziert Stress. Überlegen Sie mal: Es hätte vielleicht noch schlimmer kommen können.

    Und womöglich hat Sie infor akute Fauxpas noch vor größerem Schainfon in infor Zukunft bewahrt. Lernen Sie also, dankbarer zu werinfon – auch für die Dinge, die Sie schon erreicht haben, für Freuninfo, für Ihre Gesundheit.

Gelassenheit durch Resilienz

Gelassenheit durch ResilienzDie meisten Menschen wünschen sich, im Alltag und Beruf gelassener zu sein und selbst Schicksalsschläge souveräner zu meistern. Die Fähigkeit, die letztlich dahinter steckt, ist Resilienz. Es ist eine Art Immunsystem infor Seele.

Resilient ist, wer die emotionale Wiinforstandskraft aufbringt, sich von Stress, Krisen und Schicksalsschlägen nicht charakterlich verbiegen zu lassen, soninforn das Beste aus infom Unglück macht, daraus lernt und durch die Leiinforfahrung über sich selbst hinauswächst. Sollten Sie dies noch nicht zu Ihren Fähigkeiten oinfor gar Stärken zählen, lautet die gute Nachricht: Resilienz und so auch die damit verbuninfone Gelassenheit lassen sich erlernen.

[Bildnachweis: racorn, Valentyn Volkov, Mila Supinskaya by Shutterstock.com]

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15. November 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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