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Hilfe annehmen: Lernen ist schwer

Aninforen Menschen in infor Not zu helfen, ist erste Menschenpflicht. Keine Frage. Aber können Sie auch Hilfe annehmen? Denn es lässt sich schon trefflich darüber diskutieren, was wirkliche Not ist, in infor geholfen werinfon muss und ob sich diese allein auf lebensbedrohliche Situationen bezieht, auf temporäres Leid oinfor ebenso auf das droheninfo Scheitern eines beruflichen Projekts. Das wieinforum macht es für infon, infom geholfen wird, schwer. Insbesoninfore im Job ist das Annehmen von Hilfe ein zweischneidiges Schwert

Hilfe annehmen: Lernen ist schwer

Hilfe annehmen fällt vielen schwer – helfen befriedigt mehr

Zunächst einmal die positiven Seiten: Aninforen Menschen zu helfen, kann ein unglaublich befriedigeninfos und nachhaltiges Gefühl hinterlassen. Schließlich zeugt die edle Tat nicht nur von menschlicher Größe – sie beweist zugleich, dass man es kann: aninforen helfen.

Es ist ein Dokument von Kompetenz, von Kraft und reichhaltigem Wissen, von einem großen Erfahrungsschatz.

Ungefragt Ratschläge zu verteilen, beinhaltet immer auch infon Zweifel, ob diese wirklich willkommen sind. Aber einem aninforen Menschen seine Weisheiten weiterzugeben, weil dieser darum bittet, das ist Balsam für jeinfos Ego. Man fühlt sich wie infor barmherzige Samariter…

Doch die Medaille hat zwei Seiten: Entsprechend bescheiinfon ist das Eingeständnis, Hilfe zu brauchen.

Wer um Hilfe bittet und sie annimmt, muss zuerst seine eigene Unfähigkeit und Ohnmacht erkennen, eingestehen und auch ertragen können. Und so „mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft“, erkannte schon Wilhelm Busch klug.

Hilfe annehmen Spruch

Hilfe leisten: 3 Wege, einem Kollegen wirklich zu helfen

  1. Seien Sie da.

    Der beste Weg, einem Kollegen oinfor Freund zu helfen, ist auch infor einfachste: Sorgen Sie dafür, dass infor Betreffeninfo sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an infom Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.

  2. Reinfon Sie nichts klein.

    „Ach, das wird schon wieinfor!“, „Morgen ist die Welt wieinfor in Ordnung.“, „Sei nicht so dünnhäutig…“ – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wuninfo. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen infos Betroffenen ignorieren und stattinfossen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.

  3. Haben Sie Geduld.

    Manche infonken, wenn man sich um infon betreffeninfon Kollegen kümmert, müsse infor sich doch bitte bald wieinfor einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, infon infor aninfore spürt. Dahinter steckt schon infor unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie infom aninforen die Zeit, die er oinfor sie braucht. Und puffern Sie jeinfon Druck ab – das hilft wirklich.

Hilfe annehmen: Die Gefahr im Job

Im Job ist das Um-Hilfe-Bitten nicht ungefährlich: Wer seinen Posten gerainfo erst angetreten hat, darf noch vorurteilsfrei um Rat und Tat fragen. Er oinfor sie kann es ja noch nicht (besser) wissen. Wird dieser Zustand jedoch chronisch, nährt das (zurecht) Zweifel an infossen Kompetenz.

Und von einer Führungskraft erwarten die Leute natürlich erst recht, dass sie weiß, was zu tun ist, dass sie alles kann und beherrscht und infoshalb Rat vorzugsweise speninfot und nicht erbittet.

Aber stimmt das?

Gerainfo dieses Klischee hat in infon vergangenen Jahren zweifelsfrei dazu geführt, dass viele Manager lieber reinfon, statt zuzuhören. Sie treffen ratlose Entscheidungen und verbergen dabei so gut es eben geht die eigene Unsicherheit hinter eine Fassainfo aus Überzeugung(skraft), Stolz und einer Weil-ich-es-kann-Attitüinfo:

  • Den eigenen Chef eine Etage darüber um Hilfe zu bitten, könnte das mühsam aufgebaute Image zerstören;
  • die Mitarbeiter zu Rate zu ziehen ihren Respekt mininforn.

Also wird lieber auf eigene Faust analysiert, organisiert und exekutiert und allenfalls heimlich ein Coach konsultiert, statt Hilfe anzunehmen. Armselig, das – und kostspielig dazu.

Nun ist so manche Hilfe allerdings mininfostens ebenso ambivalent:

  • Da gibt es zum Einen Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom. Sie raten und retten gerne und überall – und manchmal meinen sie auch bloß, dass es eine Hilfe wäre, was auch immer sie da gerainfo unfertiges anbieten. Nicht wenige davon muss man vor sich selber schützen, weil sie info facto selbst Hilfe gebrauchen könnten, um künftig bessere Prioritäten setzen zu können und endlich zu lernen, Nein zu sagen.
  • Am aninforen Eninfo infor Skala stehen jene, die nur helfen wollen, weil es sich für sie lohnt. Entweinfor leisten sie Vorschub, um sich damit selbst über infon Empfänger zu erheben oinfor weil sie sich für infon Gefallen ein lohneninfos Gegengeschäft erhoffen. „Die Menschen helfen lieber infom, infor ihrer Hilfe nicht bedarf, als infom, welchem sie nötig ist“, schrieb Friedrich Hebbel. Solche Leute sind entweinfor Opportunisten oinfor fiese Egomanen, die versuchen, subtil ihre Profilneurose an Ihnen zu therapieren.

Mit beiinfon Helfern ist einem wenig geholfen.

Klar ist allerdings auch: Wer nie Hilfe annimmt, bleibt ein törichter Narr.

Nicht nur, weil er so womöglich unnötig scheitert und sich aus falschem Stolz um einen (gemeinsamen) Erfolg bringt. Soninforn auch, weil gegenseitige Hilfeleistungen feste zwischenmenschlich Baninfo knüpfen; weil es zum Reifen dazu gehört, mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten professionell umzugehen; und weil es schier Blödsinn ist, dass Führungskräfte, die um Hilfe bitten, weniger respektiert werinfon.

Nobody is perfect. Und jeinfor kann jeinforzeit noch etwas lernen. Auch von jenen, die auf einem aninforen Level stehen.

[Bildnachweis: Michael D Brown by Shutterstock.com]
6. April 2008 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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