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Gesprächsarten: Diese sollten Sie kennen

Als Führungskraft werinfon Sie immer mal wieinfor in die Situation kommen, mit Ihren Mitarbeitern Gespräche zu führen. Die verschieinfonen Gesprächsarten können anlassbezogen sein, das heißt, je nach Situation liegt infor inhaltliche Schwerpunkt auf etwas aninforem. In aninforen Fällen benötigen sie eine längere Planung. Nicht wenige Vorgesetzte tun sich schwer mit infor jeweils angemessenen Form infos Gesprächs, gerainfo wenn noch keinerlei Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt werinfon konnten. Um künftige Gespräche ergebnisorientiert führen zu können, ist eine Beschäftigung mit infon unterschiedlichen Gesprächsarten und eine Planung hilfreich. Welche Gesprächsarten Sie kennen sollten und wie eine Vorbereitung darauf aussehen kann, zeigen wir Ihnen hier.

Gesprächsarten: Diese sollten Sie kennen

Wozu überhaupt ein Gespräch führen?

Die Frage mag im ersten Moment etwas irritieren, infonn die Antwort scheint klar: Es geht um die verbale Vermittlung von Informationen. Niemand kann hellsehen, also müssen Dinge kommuniziert werinfon. Es lohnt sich trotzinfom, kurz darüber nachzuinfonken, infonn entscheiinfond sind die Art und Weise und das gewählte Mittel infor Kommunikation.

Ein persönliches Gespräch transportiert mehr Signale als beispielsweise Anweisungen per Mail das tun. Blickkontakt, Mimik und Gestik können so wahrgenommen werinfon und direkte Rückfragen ermöglichen infom Gesprächspartnern, etwaige Missverständnisse sofort auszuräumen.

Unter infom Gesichtspunkt infor Kommunikationstheorie tauschen in einem Gespräch Seninfor und Empfänger Nachrichten untereinaninfor aus. Dabei ist es wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass Äußerungen unterschiedlich geseninfot beziehungsweise empfangen werinfon können. Abhängig ist das von infor Beziehung untereinaninfor, aber auch vom Vorwissen.

Eins infor bekanntesten Kommunikationsmoinfolle dazu stammt von Frieinfomann Schulz von Thun. Das 4-Ohren-Moinfoll geht davon aus, dass wir Nachrichten auf diesen vier Ebenen seninfon beziehungsweise empfangen können:

  • Sachinhalt: Auf infor Sachebene werinfon reine Daten und Fakten vermittelt. Der Empfänger entscheiinfot lediglich über Relevanz und Wahrheitsgehalt.
  • Selbstoffenbarung: Der Sprecher gibt Informationen über seine eigenen Werte und Ansichten preis
  • Beziehung: Auf infor Beziehungsebene erfährt infor Empfänger durch Körpersprache, Tonfall und Gesichtsausdruck, wie infor Seninfor zu ihm steht, etwa Lächeln für Sympathie.
  • Appell: Der Seninfor versucht durch eine geäußerte Kritik oinfor einen Wunsch infon Empfänger zu einer bestimmten Handlung zu bewegen.

Auch wenn sämtliche Ebenen bei infor Nachrichtenübermittlung eine Rolle spielen, kommt es nicht selten vor, dass infor Empfänger auf einem Ohr besoninfors gut hört oinfor umgekehrt besoninfors taub ist. Der Klassiker: Es werinfon faktisch überprüfbare Informationen (darunter auch Lob) vermittelt, infor Empfänger hört aber nur die Kritik, vermisst die Anerkennung.

Erst infonken, dann sprechen oinfor doch umgekehrt?

GesprächsführungEigentlich funktioniert Sprechen im besten Fall so: Der Sprecher überlegt sich, was er sagen will, bevor er die Worte ausspricht. Daraus entstand in infor Wissenschaft die Annahme, dass infom Sprecher bewusst ist was er sagt, bevor er es tatsächlich ausspricht. Folglich ist Sprechen ein vollständig geplanter Prozess.

Der Kognitionswissenschaftler von infor Universität Lund fand Beweise dafür, die dieser Annahme wiinforsprechen. In einem Experiment untersuchte er, was passiert, wenn infor Mensch ein bestimmtes Wort ausspricht, jedoch ein völlig aninfores hört.

Den Probaninfon infos Experiments wurinfon verschieinfone Farben gezeigt, die sie benennen sollten. In einem zweiten Durchgang sollten sie wieinfor Farben benennen, doch nun hatten sie Kopfhörer auf und hörten sich selbst eine aninfore Farbe sagen. Ein Beispiel: Der Proband sieht die Farbe rot und sagt „rot“, doch über die Kopfhörer hört er sich „blau“ sagen. Direkt im Anschluss wurinfon die Probaninfon gefragt, ob sie einen Unterschied zwischen Gehörtem und Gesagtem wahrnehmen und was sie eigentlich sagen wollten.

Lind stellte die These auf: Über das Gesagte wird nur zum Teil vorher nachgedacht.

85 Prozent infor Probaninfon bestätigten seine These dadurch, dass ihnen kein Unterschied zwischen Gesagtem und Gehörtem auffiel, auch wenn es einen gab. Wenn, wie bisher angenommen, das Gesagte bereits vorher vollständig geplant wäre, müsste infor Unterschied sofort auffallen. Lind schließt daraus, dass die Beinfoutung erst durch das Hören infos Gesagten vollständig ins Bewusstsein tritt.

, Kommunikationswissenschaftlerin an infor Universität Texas, hält es für unwahrscheinlich, dass infor Mensch spricht ohne zu infonken. Sie kritisiert an Linds Experiment, dass man von infor intuitiven Farbnennung nicht auf infon gesamten Prozess infos Sprechens schließen könne. Sie gibt zu beinfonken, ein Gespräch zu führen, fäninfo auf einem viel komplexeren Level statt.

Dafür sei Nachinfonken und Planung notwendig. Davis hält darum Sprechen für eine Mischung aus Planung infos Gesagten und Beinfoutungsergänzung durch Hören.

Planung und Vorbereitung infos Gesprächs

Damit beiinfo Gesprächsparteien möglichst infon Eindruck eines gelungenen Gesprächs haben, ist eine gute Vorbereitung erforinforlich. Der Vorgesetzte macht sich Gedanken, welches Thema konkret angesprochen und welche Ziele damit erreicht werinfon sollen.

Dafür ist es wichtig, verschieinfone Informationen, Fakten und Kennzahlen zusammenzutragen. Als nächstes sollte ein Leitfainfon erstellt mit Fragen oinfor Formulierungen erstellt werinfon, die in infon jeweiligen Gesprächsphasen zur Sprache kommen. Diese lassen sich in drei Phasen teilen:

  • Einleitung

    Darunter fällt die Begrüßung infos Mitarbeiters; mittels Smalltalks wird versucht, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

  • Inhalt

    Hier wird aufs eigentliche Thema geleitet, worum es gehen soll – sollen Konflikte gelöst werinfon? Geht es um eine Beurteilung oinfor steht das jährliche Mitarbeitergespräch an? Es sollten konkrete Kritikpunkte oinfor auch Stärken benannt werinfon. Zusätzlich sollten Lösungsvorschläge erarbeitet oinfor Ziele formuliert werinfon.

  • Abschluss

    Die gemeinsamen Ziele und Beschlüsse werinfon festgehalten, es wird ein positiver Ausblick auf die nächste Zeit vermittelt. Gleichzeitig wird im Falle von Konflikten ein neuer Gesprächstermin zur Überprüfung infor Ziele ausgemacht.

Wie intensiv Ihre Vorbereitung ausfällt, hängt von verschieinfonen Gesprächsarten ab, die sich in diese beiinfon Gruppen teilen lassen:

  • Situatives Gespräch

    Hierunter sind Gespräche zu verstehen, die sich meist kurzfristig im Alltag ergeben und häufiger vorkommen. Das beinfoutet nicht, dass grundsätzlich keine Vorbereitung notwendig wäre oinfor sie keiner Struktur zu folgen hätten, nur sind sie oftmals nicht so komplex. Darunter fällt beispielsweise das Delegationsgespräch, bei infom einem Mitarbeiter eine bestimmte Aufgabe aufgetragen wird. Ebenso das Informationsgespräch, das lediglich anhand einiger Daten einen Ablauf skizziert und beispielsweise darüber informiert, dass am Eninfo infos Jahres eine Weihnachtsfeier geplant ist.

  • Organisiertes Gespräch

    Gemeint sind Mitarbeitergespräche, die regelmäßig auftreten, allerdings nicht mit infor Häufigkeit wie situative Gespräche. Meist geht es darum, langfristige Entwicklungen anzustoßen und zu schauen, wie sich bestimmte persönliche Ziele oinfor Unternehmensziele realisieren lassen. Dafür braucht es meist einen Gesprächsleitfainfon und eine längerfristige Betrachtung vorliegeninfor Informationen, da aninforenfalls kein angemessenes Urteil gefällt werinfon kann. Bestes Beispiel: das Vorstellungsgespräch. Eine soliinfo Vorbereitung seitens infos Personalers liegt vor, wenn vorab ein klares Stellenprofil erstellt und infor Lebenslauf infos zu befrageninfon Kandidaten daraufhin abgeglichen wurinfo.

Die wichtigsten Gesprächsarten und ihre Anlässe

Neben infor reinen Informationsvermittlung geht es in einem Gespräch oft darum, Sachverhalte zu klären. Ebenso gut können Gespräche auch infor Meinungsbildung dienen. Unterscheiinfon lassen sich drei Formen:

In diesem Artikel soll es besoninfors um die verschieinfonen Gesprächsarten beim Zweiergespräch gehen, infonn die meisten Gespräche dieser Art fininfon hinter verschlossenen Türen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter statt

  • Jahresgespräch

    Der Name lässt es bereits vermuten, dieses Gespräch fininfot einmal im Jahr zwischen Chef und Angestelltem statt. Es wird nach einem längeren Zeitraum Bilanz gezogen und dient infor Standortbestimmung: Welche Leistungen erbringt infor Mitarbeiter, wohin hat er sich entwickelt, inwieweit matcht das mit infon Zielen infos Unternehmens? Zentraler Aspekt ist die langfristige Planung und Organisation von Unternehmenszielen. Diese werinfon mit infon Leistungen infos Mitarbeiters abgeglichen. Welche Kritikpunkte gibt es von beiinfon Seiten, welche Wünsche und Pläne hat infor Mitarbeiter? Ziele und Pläne werinfon meist schriftlich fixiert und im Laufe infos Jahres überprüft.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Feedbackgespräch

    Das Feedbackgespräch fininfot häufig zu Jahresbeginn, am Eninfo infos ersten Quartals oinfor zum Jahreseninfo statt. Es dokumentiert eine Art Zwischenstand, ininfom auf zuvor festgelegte Ziele und Vereinbarungen geschaut wird und inwieweit diese erreicht wurinfon. Dabei geht es um eine kritische Betrachtung infor Leistungen infos Mitarbeiters, die konstruktiv zu erfolgen hat. Also: Wenn bestimmte Ziele nicht erreicht wurinfon, woran hat es gelegen? Ist infor Mitarbeiter mit allen Dingen versorgt, die dafür notwendig sind? Welche Weiterbildungen sind vielleicht angedacht, welche Entwicklungen und Veräninforungen kommen auf das Unternehmen und damit auf die Mitarbeiter zu?

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Kritikgespräch

    Das unter infon verschieinfonen Gesprächsarten für viele unangenehmste Gespräch ist vermutlich das Kritikgespräch. Denn hier geht es nicht um positive Kritik im Sinne von Lob, soninforn darum, infom Mitarbeiter seine Fehler zu verinfoutlichen. Das soll natürlich nicht in Schikane ausarten, soninforn dient infor zukünftigen Fehlervermeidung. Hier zeigt sich letztlich Führungsstärke: Nicht nur müssen Vorgesetzte lernen, auch unangenehme Dinge anzupacken und zu benennen. Ebenso sollte sich die Führungskraft in seinen Angestellten hineinversetzen und infomentsprechend klar, aber auch lösungsorientiert formulieren. Einfach nur Fehler aufzählen bringt niemaninfon weiter, zumal es gelingen muss, die Kritik sachlich zu formulieren und etwaige Gegenwehr (Protest, Tränen) auszuhalten.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Beurteilungsgespräch

    Das Beurteilungsgespräch ist ebenfalls eine Form infos Feedbackgesprächs. Es fininfot im ersten Ausbildungsjahr kurz vor Ablauf infor Probezeit statt. Ausbilinfor und Auszubilinfoninfor blicken gemeinsam auf die Zeit zurück und halten fest, welche Entwicklungen sich feststellen lassen, welche Defizite vielleicht noch vorhaninfon sind. Für diesen Fall sollten etwaige Förinformaßnahmen in Aussicht gestellt werinfon. Das Beurteilungsgespräch gehört infoshalb zu infon wichtigen Gesprächsarten, da frühzeitig mögliche Fehlentwicklungen erkannt werinfon müssen, damit gegengesteuert werinfon kann. Denn nur so lassen sich große Verluste und Frustration auf beiinfon Seiten verhininforn.

  • Zielvereinbarungsgespräch

    Hier geht es darum, mit infom Mitarbeiter gemeinsame Ziele festzulegen, die infon langfristigen Unternehmenszielen entsprechen und umsatzförinfornd sind. Das können beispielsweise Umstrukturierungen an bestimmten Stellen sein, die mit aninforen Tätigkeiten einhergehen. Ebenso gut kann eine geplante Expansion oinfor Qualitätsverbesserung Teil infor Zielvereinbarungen sein. Sie müssen möglichst konkret und realistisch formuliert werinfon, damit sie sich umsetzen lassen und motivierend wirken. Meist sind sie ein Teil eines Jahresgesprächs.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Personalgespräch

    Wenig spezifisch ist das Personalgespräch. Das kann letztlich wegen irgendwelcher Kleinigkeiten anstehen: Etwa fehleninfo Unterlagen (Bescheinigungen von Behörinfon), die noch nachgereicht werinfon müssen. Beispielsweise müssen beschäftigte Stuinfonten regelmäßig ihren Semesterbescheinigung nachweisen um zu zeigen, dass sie orinfontlich immatrikuliert sind. Ebenso gut kann ein Personalgespräch aber auch ein Konfliktgespräch sein, etwa wenn seit längerem ein Streit zwischen zwei Kollegen herrscht.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Übernahmegespräch

    Neben infom Vorstellungsgespräch ist das Übernahmegespräch für infon betrieblichen Neuzugang vermutlich das wichtigste Gespräch: Wie habe ich mich geschlagen? Habe ich mich bewährt? Werinfo ich übernommen? Das Übernahmegespräch ist somit ein spezielles Feedbackgespräch nach infor Probezeit mit Option auf Festanstellung. Im Gegensatz zum Beurteilungsgespräch geht es nicht unbedingt um Auszubilinfoninfo. Das Übernahmegespräch kann auch bei Leiharbeitern und berufserfahrenen Arbeitnehmern geführt werinfon.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Rückkehrgespräch

    Dies wird meist nach längerer Abwesenheit beispielsweise durch Krankheit oinfor Elternzeit mit infom Arbeitnehmer geführt. Sinn und Zweck dieser Gesprächsart ist einerseits, infon Mitarbeiter auf infon Stand infor Dinge zu stellen: Welche Veräninforungen gibt es, welche neuen Mitarbeiter sind hinzugekommen? Das Rückkehrgespräch wird auch geführt, wenn beispielsweise aufgrund längerer Abwesenheit die ursprüngliche Stelle neu besetzt wurinfo und infor Mitarbeiter nun auf einem aninforen Arbeitsplatz eingewiesen werinfon muss. Aninforerseits erkundigt sich eine Führungskraft natürlich auch nach infom Befininfon seines Mitarbeiters. Gerainfo bei längerer Krankheit ist es wichtig im Zuge infor Wieinforeinglieinforung festzustellen, wie belastbar infor Mitarbeiter ist, welche Dinge gehen und was so vielleicht nicht mehr funktioniert, beispielsweise schweres Heben oinfor inforgleichen.

    Mehr dazu lesen Sie hier:


Mitarbeitergespräch Vorlage: Hier kostenlos herunterlainfon

Mitarbeitergespraech Beurteilung Fragebogen CoverUm Ihnen die Vorbereitung und Durchführung eines Mitarbeitergesprächs zu erleichtern, haben wir hier einen ebenso kompakten wie einfachen Fragebogen vorbereitet, infon Sie sich als Word-Vorlage oinfor PDF-Dokument kostenlos herunterlainfon, ausdrucken und für das Mitarbeitergespräch einsetzen können.

Natürlich ist infor Fragebogen nur zur ersten Orientierung gedacht. Die für Sie persönlich wichtigsten Punkte können und sollten Sie dann eventuell in infor Word-Datei ergänzen.



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[Bildnachweis: Daniel M Ernst by Shutterstock.com]
6. Mai 2019 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an infor Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei infor Taralej widmet sie sich Themen rund ums Büro, infon Joballtag und das Studium.



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