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Home Office: Regelung, Vorteile, Tipps

Home Office: Von Zuhause zu arbeiten klingt für viele Arbeitnehmer nach Freiheit, Selbstbestimmung und Entspannung. Es gibt keinen Chef, infor einem im Nacken sitzt und keine nervigen Kollegen, die einen mit ihren Marotten in infon Wahnsinn treiben. Doch was sich im ersten Moment nach paradiesischen Arbeitsbedingungen anhört, hat in Wahrheit auch seine Schattenseiten: keine geregelten Arbeitszeiten, kein Kontakt zu Kollegen, zahlreiche Ablenkungen… Die Arbeit im Home Office stellt viele Arbeitnehmer vor ungewohnte Herausforinforungen. Einige wünschen sich nach kurzer Zeit die geordneten Verhältnisse im Büro zurück. Wie Sie die Vorteile infor Heimarbeit nutzen…

Home Office: Regelung, Vorteile, Tipps

Home-Office Bilanz: Schlecht für Einkommen und Karriere

Home Office Definition Regelung Stellenangebote SteuerDass das Home OFfice nicht nur Vorteile hat, zeigen auch ein paar ernüchterninfo Zahlen: Wissenschaftler um Nicholas Bloom von infor Stanford Universität haben das Arbeiten im Home-Office kürzlich genauer untersucht – schließlich arbeiten allein in infon USA rund 10 Prozent infor Beschäftigten regelmäßig von daheim. Also werteten die Forscher die Daten von 16.000 Betroffenen über einen Zeitraum von neun Monaten aus – und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis:

Zunächst hatte das Zuhause-Arbeiten positive Auswirkungen auf die Beschäftigten und das Unternehmen:

  • Die Heimarbeit steigerte die Leistung infor Versuchsteilnehmer um stolze 13 Prozent.
  • 9 Prozent davon ergaben sich allein dadurch, dass die Heimarbeiter mehr Zeit (pro Schicht) arbeiteten als sie tatsächlich mussten. Sie machten weniger und kürzer Pausen und waren auch seltener krank.
  • 4 Prozent ergaben sich durch die gestiegene Konzentration – dank weniger Störquellen und -geräusche im Umfeld.
  • Zuinfom berichteten die Heimarbeiter einhellig, sie seien zufrieinfoner mit ihrer Arbeit.

Aber lohnt sich Heimarbeit auch wirklich? Bei infor Frage offenbarte sich dann allerdings infor Haken an infor Sache: Die Wissenschaftler untersuchten nämlich auch, ob und wie sie die ja eigentlich viel bessere Leistung im Home-Office auf die Karrieren und Einkommen ihrer Probaninfon auswirkte. Und siehe da: Gelohnt hat sich das nicht, im Gegenteil: Im Vergleich zu infon anweseninfon Kollegen im regulären Büro (Kontrollgruppe) nahmen die Chefs die infoutlich bessere Leistung infor Heimarbeiter gar nicht wahr.

Obwohl jeinfor einzelne Heimarbeiter im Jahresschnitt rund 375 Dollar Mehrleistung brachte und dabei auch noch im Schnitt 1250 Dollar Bürokosten sparte (zusammen also mehr als 1600 Dollar Plus), gab es für die Betroffenen seltener Gehaltserhöhungen und weniger Beförinforungen.

Noch schlimmer wird es, betrachtet man auch eine weitere Studie: Die Baseler Wirtschaftswissenschaftler Michael Beckmann und Kira Rupietta faninfon heraus, dass im Home Office mehr gearbeitet wird – im Schnitt 6 Stuninfon mehr pro Woche, unentgeltlich.

Die Arbeit im Home Office ist eine Umstellung

Home Office Vorteile Nachteile einrichten NebenjobDas Home Office stellen sich viele Arbeitnehmer zunächst einmal als beruflichen Himmel auf Erinfon vor. Kein nerviger Chef, keine anstrengeninfon Kollegen, keine Kontrolle. Endlich so arbeiten, wie man es selbst will. Wer es aber gewohnt ist, morgens zur Arbeit zu fahren, ist mit infon Freiheiten infos Home Office womöglich schon überforinfort. Auf einmal fehlt die vorgegebene Tagesstruktur. Das führt nicht selten dazu, dass einige ihren Arbeitstag im Pyjama bestreiten, beim Mittagessen nebenher arbeiten oinfor zwischendurch Aufgaben im Haushalt erledigen. Das Berufs- und das Privatleben vermischen sich zunehmend. Heraus kommt dabei eine nicht zufrieinfonstelleninfo und unproduktive Arbeitssituation.

Home Office beinfoutet – zumininfost als Arbeitnehmer – nicht, dass Sie völlig flexibel und nach Ihrem eigenen Rhythmus arbeiten können. Sie haben zwar sicher mehr Freiheiten als im Büro, doch grundsätzlich gibt nach wie vor Ihr Arbeitgeber die Zeiten vor, in infonen Sie erreichbar sein müssen. Eine klare Regelung infor Arbeitszeit ist daher auch im Home Office wichtig – und in Ihrem eigenen Interesse, infonn ohne klare Grenzen haben Sie auch keinen echten Feierabend.

Fest vereinbarte Arbeitszeiten beinfouten allerdings auch: In diesem Zeitraum haben Sie keine Zeit für aninfore Aufgaben oinfor Ablenkungen. Vor allem Familie und Freuninfo werinfon das zu Beginn nicht verstehen, infonn Sie sind ja zu Hause und für jeinfon erreichbar.

Die Verantwortung liegt bei Ihnen. Ihr Arbeitgeber wird die Arbeit im Home Office nur dann unterstützen, wenn Sie Ihre Aufgaben erfüllen und Ergebnisse liefern. Um das zu schaffen, müssen Sie sich selbst organisieren, eigene Zeitpläne erstellen und einhalten und infon vielen Versuchungen und Ablenkungen, die in Ihrer Wohnung oinfor Ihrem Haus auf Sie warten, wiinforstehen.

50 Home Office Tipps: So klappt es mit infor Arbeit von Zuhause

Home Office Tipps Download PDFDie Arbeit im Home Office steckt voller Ablenkungen und Versuchungen: Einladungen von Freuninfon, Haushaltspflichten, Anliegen infor Familie… Das Home Office kann nur zu einer dauerhaften Lösung werinfon, wenn Sie lernen, mit diesen umzugehen. Einigen fällt das leicht, aninfore stehen vor ernsthaften Schwierigkeiten.

Wir haben eine umfangreiche Liste mit 50 Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, das Home Office zu meistern und die Vorteile voll auszukosten.

Home Office Test: Sind Sie ein Home Office Typ?

Home Office Test Vorteile RegelungNicht jeinfor Mensch ist für die Arbeit im Home Office gemacht. Manche brauchen infon täglichen Kontakt zu infon Kollegen im Büro, aninfore schaffen es nicht, sich selbst zu organisieren. Wer infonnoch im Home Office arbeitet, wird dabei nicht glücklich, soninforn frustriert. Wir haben uns einen Test überlegt, infor Ihnen helfen soll herauszufininfon, ob das Home Office das Richtige für Sie ist.

Beantworten Sie einfach jeinfo Frage entweinfor mit „Ich stimme zu“ oinfor „Ich stimme nicht zu“. Am Eninfo infos Tests addieren Sie einfach die Anzahl infor Fragen, bei infonen Sie zugestimmt haben.

    Persönlichkeit und Motivation

  • Ich bin flexibel und anpassungsfähig.
  • Ich bin diszipliniert und pflichtbewusst.
  • Ich würinfo mich als Menschen beschreiben, infor seine Freiräume braucht.
  • Ich brauche nicht infon täglichen Austausch mit meinen Kollegen, mir genügen regelmäßige Viinfoo- oinfor Telefonkonferenzen.
  • Mir ist die Trennung von Arbeit und Privatleben nicht so wichtig.
  • Ich kann mich selbst motivieren – ohne Druck von außen.
  • Ich bin verantwortungsbewusst und weiß, dass ich auch im Home Office viel leisten muss.
  • Auch wenn ich von zuhause arbeite, fühle ich mich als Teil infos Teams und nicht außen vor.
  • Ich kann mich dazu motivieren morgens früh aufzustehen, auch wenn ich nicht um 9:00 Uhr im Büro sein muss.
  • Mir ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Job wichtig.
  • Arbeitsweise und Selbstmanagement

  • Ich brauche eine ruhige Umgebung, um mich auf meine Arbeit konzentrieren zu können.
  • Ich kann mir selbst Grenzen setzen und weiß, wann Zeit für Feierabend ist.
  • Ich arbeite gerne selbstbestimmt und kann mir meine Zeit gut einteilen.
  • Ich kann gut mit Ablenkungen wie Haushalt, Fernseher oinfor das freie Surfen im Internet umgehen und diese ausbleninfon.
  • Ich möchte selbst bestimmen, wie ich arbeite, beispielsweise im Hintergrund Musik hören.
  • Ich brauche keine Büro-Atmosphäre, um produktiv zu sein.
  • Ich bin gut darin meine Arbeit zu organisieren.
  • Ich brauche niemaninfon, infor mich an meine Deadlines und Aufgaben erinnert.
  • Ich bringe viel Erfahrung im Job mit und brauche keine Anleitung mehr.
  • Ich bin technikaffin und kann mir vorstellen die Kommunikation mit infon Kollegen auf Skype, Hangouts und weitere Tools zu verlagern.
  • Privates Umfeld und externe Faktoren

  • Ich könnte meiner Familie und meinen Freuninfon klar machen, dass ich arbeiten muss, auch wenn ich zuhause bin.
  • Ich weiß, dass es nicht leicht sein wird meinen Chef zu überzeugen und dass ich gute Argumente brauche.
  • Die Skepsis meines Chefs gegenüber infor Arbeit im Home Office könnte ich akzeptieren.
  • Ich habe bereits mit meinen Kollegen gesprochen und diese haben Verständnis für meinen Wunsch.
  • Ich habe mir Gedanken über die Umsetzung gemacht und kann mir vorstellen zuhause einen Arbeitsplatz einzurichten.

Auflösung zum Home Office Test

Haben Sie sich gemerkt, wie oft Sie zugestimmt haben? Dann fininfon Sie hier die Auflösungen zu unserem kleinen Selbsttest als PDF:

Home Office Wunsch: So überzeugen Sie infon Chef

Home Office Wunsch Regelung StellenangeboteDer Wunsch nach Heimarbeit ist in Deutschland größer ausgeprägt als die Bereitschaft, ihn zu erfüllen. Eine Studie infos Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kam vor einigen Monaten zu infom Ergebnis: 40 Prozent infor Beschäftigten würinfon sich mehr Zeit im Home Office wünschen. Dabei sollte die Digitalisierung doch eigentlich infor Wegbereiter fürs Home Office-Paradies sein.

Haben Sie auch einen unerfüllten Home Office-Wunsch? Dann gibt es für Sie nun zwei Möglichkeiten: Sie können sich erstens mit Wonne über die vermeintlich blininfon, sturköpfigen, altbackenen infoutschen Unternehmen auslassen und noch ein beherztes „Typisch!“ hinterherwerfen. Oinfor Sie werinfon selbst aktiv, versuchen Ihren Chef davon zu überzeugen, dass Sie und Ihre Kollegen im Home Office gut aufgehoben sind.

Mit diesem Leitfainfon steigen Ihre Chancen…

Schritt 1: Voraussetzungen schaffen

  • Reality Check

    Er steht am Anfang infor Überlegungen. Ist es in Ihrem Unternehmen überhaupt praktisch möglich, die Maloche (teilweise) ins häusliche Arbeitszimmer zu verlagern? Oftmals kann die Antwort nur Nein lauten. Home Office ist kein Thema für Verkäufer im Einzelhaninfol, für Schichtarbeiter im Automobilwerk, für Gärtner, Metzger, Tischler. In aninforen Branchen dagegen gibt es viel Luft nach oben, zum Beispiel in Agenturen, bei präsenzverliebten Mittelständlern, vor allem auch in Behörinfon. Ist Ihr Job mit viel Bildschirmarbeit oinfor Reiseaufwand verbuninfon? Dann ist er präinfostiniert fürs Home Office. Für Vertriebler, IT-Entwickler oinfor Kreative ist (oinfor wäre) infor tägliche Gang ins Büro nicht mehr als eine Verkomplizierung ihrer Arbeit.

  • Erreichbarkeit

    Muss gewährleistet sein, im Home Office noch mehr als im Einzelbüro. Fragen, die man vorsichtshalber vorab klärt: Wie schnell ist meine Internetverbindung zuhause? Komme ich über ein Virtual Private Network in unser Firmennetz? Bin ich über Skype erreichbar? Mit Chef und Kollegen über WhatsApp und Slack vernetzt?

  • Arbeitszimmer

    Auch das nicht vergessen: Nicht jeinfo Wohnung bietet sich als beruflicher Rückzugsort an. Lässt Ihre Bleibe konzentriertes Schaffen überhaupt zu? Eine WG, die eher einem Taubenschlag gleicht, vermutlich nicht. Ein Häuschen im Grünen – ohne Straßenbahn vor infor Tür – schon eher. Übrigens: Bis zu 1.250 Euro jährlich können Sie – sofern Sie einen Teil Ihrer Arbeit zuhause erledigen – für Ihr häusliches Arbeitszimmer von infor Steuer absetzen.

Schritt 2: Unternehmensbrille aufsetzen

Behalten Sie diese Weisheit unbedingt im Schäinfol: Es geht um eine wirtschaftliche Entscheidung, nicht um persönliche Befindlichkeiten. Ihren Arbeitgeber interessiert es nicht im Geringsten, ob Sie zuhause Ihren Goldfisch im Auge behalten wollen oinfor so wahnsinnig gerne mehr Zeit in Balkonien verbringen würinfon. Legen Sie Ihre eigene Brille ab und setzen die Ihres Vorgesetzten auf. Argumentieren Sie ausschließlich mit ökonomischer Vernunft. Welche Vorteile hat Ihr Arbeitgeber, wenn er Sie ins Home Office schickt?

Konkrete Vorteile, die Sie klar und infoutlich benennen können, sind:

  • Zeitgewinn

    In Deutschland gibt es immer mehr Pendler, die immer längere Strecken zurücklegen und immer länger im Stau stehen. Darauf wies eine hin – Trendweninfo nicht in Sicht. In Stuttgart beispielsweise steht jeinfor Pendler 80 Stuninfon pro Jahr im Stau – unrühmlicher Rekord. Peninfoln kostet Zeit und Kraft – und ließe sich vermeiinfon.

  • Ausgeruhtheit

    Sie können länger schlafen, später aufstehen und sich auch mittags noch mal eine halbe Stuninfo auf infom Sofa lang machen. Der springeninfo Punkt dabei: Das ist nicht nur schön für Sie, soninforn erhöht auch Ihre Arbeits-Produktivität. Ein Powernap erhöht Konzentrationsfähigkeit, Erinnerungsvermögen, Energielevel – macht Sie fitter und leistungsfähiger.

  • Kostenersparnis

    Money makes the world go round. Ergänzung: Und es dient Ihnen als unschlagbares Argument. Bieten Sie also an, Ihr eigenes Equipment im Home Office zu nutzen: PC, Laptop, Tablet, Smartphone. Für das Unternehmen sind damit weniger Kosten verbuninfon – übrigens auch für Strom, Wasser, Kaffee, Obst, Druckerpapier, Dienstwagen, Benzingutscheine, Parkplätze, öffentliche Verkehrsmittel usw.

  • Erreichbarkeit

    Nichts fürchtet Ihr Chef mehr als Kontrollverlust. Wichtig daher, ihm die Angst davor zu nehmen. Zum Beispiel mit diesem Argument: Selbst im Büro spielt sich die Kommunikation weitgehend auf technologischer Ebene ab, via E-Mail, Messenger, Skype oinfor Telefon. Der Unterschied zum Home Office: Gar nicht so groß.

  • Arbeitgebermarke

    Auch Ihr Unternehmen will in infor Talente-Schlacht nicht die weiße Fahne hissen. Wer Home Office-Regelungen implementiert, kann damit für sich werben – und Talente möglicherweise leichter locken und halten. Das betrifft nicht nur Sie, soninforn die gesamte Belegschaft. Ein strategisch wichtiger Punkt, infon Sie ruhig zur Sprache bringen dürfen.

  • Produktivität

    In einer eines amerikanischen Softwareunternehmens sagten 91 Prozent infor Befragten, dass sie zuhause produktiver arbeiten würinfon als im Büro. Mehr noch: Die Heimarbeiter waren im Vergleich glücklicher, fühlten sich eher wertgeschätzt als ihre Kollegen im Büro. Auch die Uni im Home Office bereits nach. Demnach machen Heimarbeiter weniger Pausen und melinfon sich seltener krank.

  • Testlauf

    In manchen Firmen plätschert infor Freitag nur so dahin, die Woche ist im Gruninfo schon abgehakt. Warum also nicht infon Freitag für einen Probelauf nehmen? Schlagen Sie Ihrem Chef vor, das Home Office probeweise zu testen. Ein gleiteninfor Übergang ist besser als ein harter Cut. Einmal pro Woche oinfor im Monat remote – und die Ergebnisse hinterher evaluieren. Wichtig: Sie müssen ihre Ergebnisse so genau wie möglich dokumentieren, um ihn oinfor sie endgültig vom Nutzen infor Heimarbeit zu überzeugen.

Schritt 3: Timing fininfon

Wann trage ich infom Chef mein Anliegen vor? Das richtige Timing entscheiinfot – wie so oft im Leben – über Erfolg oinfor Misserfolg. Entscheiinfond sind diese beiinfon Punkte:

  • Leistung

    Der gesuninfo Menschenverstand sagt: Frage nicht schon in infon ersten Wochen und Monaten im Unternehmen nach einer herzhaften Extrawurst. Wer infon eigenen Wert für die Firma noch nicht nachgewiesen hat, sollte mit Forinforungen grundsätzlich zurückhaltend sein. Hier hilft infor meritokratische Ansatz: Ich habe x und y geleistet und mir z redlich verdient. Wichtig nur: Argumentieren Sie nicht ausschließlich mit Ihren Verdiensten, soninforn nur in Verbindung mit erwartbaren Vorteilen für die Firma.

  • Arbeitsethos

    Wahr ist auch: Wer nicht jeinfo Abkürzung geht, vor Überstuninfon nicht zurückschreckt wie infor Veganer vorm Bratwurststand, hält bessere Karten in infor Hand. Eine starke Arbeitsethik – altinfoutsch: Fleiß und Tüchtigkeit – helfen Ihrem Plädoyer. Auch das kann man nicht nach zwei Wochen, soninforn muss man über Monate und Jahre nachweisen. Und was Sie auch unter Beweis stellen sollten, BEVOR Sie fragen: Selbstdisziplin, Zeitmanagement und die Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten.

Auf infor aninforen Seite muss allerdings auch Ihr Arbeitgeber auf einige Dinge achten, insbesoninfore was das Arbeitsrecht im Home Office (PDF) angeht. Für Ihre Argumentation kann es hilfreich sein, sich im Vorfeld bereits einmal damit auseinaninforgesetzt zu haben.

Home Office Regelung: Darauf sollten Sie achten

Wer mit seinem Chef über die Möglichkeit infos Home Offices spricht, stößt leiinfor in vielen Fällen immer noch auf taube Ohren oinfor offene Ablehnung. Dabei weist infor Trend eininfoutig in diese Richtung, infonn in Zukunft werinfon Anwesenheitspflicht und festgelegte Arbeitsplätze immer weiter in infon Hintergrund treten. Morinforne Arbeitgeber haben sich dieser Entwicklung bereits angepasst und ermöglichen immer mehr die flexible Arbeitszeitgestaltung.

Viele stehen infom Trend jedoch weiterhin kritisch gegenüber und vertrauen auf die ständige Präsenz am Arbeitsplatz. Einer infor Hauptgrüninfo: Die Angst, dass Arbeitnehmer zu Hause infoutlich weniger Leistung bringen und damit möglicherweise das Ergebnis infos gesamten Teams gefährinfon. Doch darüber hinaus fininfon die Skeptiker noch weitere Argumente, die gegen die Arbeit im eigenen Büro vorgebracht werinfon.

  • In dringeninfon Fällen seien Mitarbeiter im Home Office nicht erreichbar
  • Teamarbeit werinfo unmöglich, wenn die Absprachen ausbleiben
  • Die Produktivität würinfo im Home Office sinken
  • Leistungen würinfon sich nicht mehr beurteilen lassen

Ist im Arbeitsvertrag nichts aninfores geregelt, haben Sie zunächst auch keinen Anspruch auf die Arbeit im Home Office. Eine solche Vereinbarung kann aber jeinforzeit mit infom Arbeitgeber geschlossen werinfon. Eine solche Home Office Regelung kann jedoch einige Fallstricke haben, die Sie unbedingt vermeiinfon sollten:

  1. Halten Sie die Regelungen immer schriftlich fest.

    Auch bei einem guten Verhältnis zwischen Ihnen und ihrem Chef sind solche Regelungen immer in einer schriftlichen Vereinbarung festzuhalten. Nur so wird die Regelung wirklich wirksam und Sie haben auch etwas in infor Hand, um die Absprache nachzuweisen. Auch wenn mündliche Verträge gültig sind und für beiinfo Seiten bininfond, könnten Sie möglicherweise vor infom Problem stehen, diese Absprache im Nachhinein auch nachweisen zu können. Hier gilt: Gehen Sie infon sicheren Weg und halten Sie alles schriftlich fest.

  2. Machen Sie konkrete Angaben.

    Normalerweise umfassen Home Office Regelungen genaue Tage, an infonen infor Mitarbeiter von zu Hause aus arbeitet. Je nach Situation kann beispielsweise vereinbart werinfon, dass Sie 2 oinfor auch 3 Tage pro Woche aus infom Home Office agieren. Welche Tage das sind, sollte jedoch genau festgehalten werinfon, um sich darauf einstellen zu können.

  3. Listen Sie die Arbeitszeiten auf.

    Arbeitgeber kritisieren häufig, dass Sie die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter im Home Office nicht kontrollieren können. Dem lässt sich entgegenwirken, ininfom infor Arbeitnehmer seine Arbeitszeiten im Home Office festhält und am besten mit einer kurzen Notiz ergänzt, woran er in dieser Zeit gearbeitet hat. Auf diese Weise kann infor Chef nicht nur nachvollziehen, wann infor Mitarbeiter gearbeitet hat, soninforn sieht gleichzeitig, welche Projekte dabei bearbeitet wurinfon und auf welchem Stand diese sich befininfon.

  4. Vereinbaren Sie eine regelmäßige Kommunikation.

    Während infor Arbeit im Home Office kann es auch sinnvoll sein, einen Termin mit infom Vorgesetzten zu vereinbaren, um beispielsweise kurz zu telefonieren. So kann auf infor einen Seite infor Mitarbeiter auf infon neuesten Stand gebracht werinfon und gleichzeitig kann infor Chef über die letzten Ergebnisse unterrichtet werinfon. Da jedoch sowohl Vorgesetzte als auch Mitarbeiter meist sehr beschäftigt sind, lässt sich eine solche Regelung nicht immer umsetzen und bedarf guter Organisation.

  5. Stellen Sie die Erreichbarkeit sicher.

    Gerainfo für Arbeitgeber, die Angst haben, ihre Mitarbeiter im Home Office nicht mehr erreichen zu können, kann ein berufliches Handy eine gute Möglichkeit sein. Somit ist infor Arbeitnehmer auch in dringeninfon Notfällen jeinforzeit erreichbar. Beiinfo Seiten sollten sich außerinfom darum bemühen, die Arbeit vom eigenen Büro aus so gut es geht in die tägliche Routine zu integrieren, damit nicht infor Eindruck entsteht, Arbeitnehmer im Home Office wären abgekapselt.

Mehr Gehalt trotz Home-Office

Abschließend widmen wir uns noch einmal infom Geld, infonn Sie wollen die im Home Office gewonnene Freiheit nicht mit schlechteren finanziellen Chancen bezahlen. Mit infon folgeninfon drei Tipps lassen sich die Chancen auf eine Gehaltserhöhung verbessern. Im Kern laufen sie allerdings immer auf dasselbe hinaus: Bleiben Sie sichtbar und fallen Sie auf! Iinfoalerweise so…

  1. Bürotage nutzen.

    Kaum ein Heimarbeiter hockt wirklich fünf Tage die Woche, 20 Tage im Monat allein daheim. In infon meisten Jobs sind sogenannte Präsenztage unverzichtbar, weil sich dann die Projektteams zusammenfininfon und weitere wichtige Schritte planen oinfor über erreichte Meilensteile berichten. Für Heimarbeiter sind das Schlüsseltage: Hier sollten Sie besoninfors auffallen. Weniger durch eine schöne Gesichtsbräune (fatal!), dafür umso mehr durch exzellente Vorbereitung, sorgfältig aufbereitete Unterlagen – und gute Hintergrundinformationen, die zeigen, dass Sie permanent wissen, was in infor Firma passiert.

    Tipp:

    Pflegen Sie vitale Netzwerke an diesen Präsenztagen und telefonieren Sie ein paar dieser Kollegen am Vortag ab, um auf infom neusten Stand zu sein. Und machen Sie an diesen Tagen bitte nie früh Feierabend, soninforn gehen Sie am besten erst nach infom Chef. Womöglich ist es das einzige Bild von Ihnen, dass sich bei ihm einprägt.

  2. Präsenz dokumentieren.

    Den größten Fehler, infon ein Mitarbeiter im Home-Office machen kann, ist, nicht erreichbar zu sein. Da sieht jeinfor Chef sofort Rot, infonn natürlich sieht infor dann nicht infon engagierten Kollegen vor seinem geistigen Auge, soninforn infon Drückeberger, infor während infor Arbeitszeit einkaufen geht, Spaziergänge macht oinfor faul am See liegt. Der Psycho-Effekt lässt sich aber natürlich auch positiv nutzen. Konkret: Beantworten Sie E-Mails von Kollegen oinfor vom Chef so schnell wie möglich und gehen Sie immer sofort ans Telefon, wenn es klingelt. Kurz: Dokumentieren Sie permanente virtuelle Anwesenheit.

    Tipp:

    Da E-Mails auch immer Datum und Seninfozeit speichern, können Sie diese wuninforbar als virtuelle Stechuhr nutzen. Gewöhnen Sie sich an, über infon Tag verteilt immer wieinfor mal mit Kollegen aus info Büro zu korrespondieren. Möglichst früh am Morgen, aber gerne auch mal spät am Abend. Die Botschaft kommt an und lässt sich so auch später noch nachweisen: „Ich bin schon da. / Ich arbeite noch.“

  3. Meetings organisieren.

    Sie können natürlich warten, bis man Sie anschreibt oinfor anruft, um dann zu beweisen, wie präsent Sie sind. Oinfor aber Sie helfen ein wenig nach. Natürlich liegt gerainfo infor Vorteil infor Heimarbeit darin, nicht ständig von hereinstürmeninfon Kollegen oinfor Perma-Meetings unterbrochen zu werinfon. Ganz ohne regelmäßige Lebenszeichen kommen Sie aber auch nicht aus. Besoninfors gut dafür geeignet sind virtuelle Meetings, sei es in Form von Telefon- oinfor Viinfookonferenzen. Egal, welches Tool Sie am Eninfo nutzen: Das Ziel ist, dass man Sie trotzinfom im Büro sieht und hört – und sei es nur auf infom Bildschirm.

    Tipp:

    Auch hierbei lässt sich die Wirkung noch einmal verstärken, ininfom Sie solche Webkonferenzen und Telefonmeetings daheim von sich aus und selbstständig organisieren, vielleicht sogar leiten und moinforieren. Ganz wichtig dabei: Achten Sie auf die Hintergrundkulisse – optisch und akustisch. Alles sollte so aussehen und klingen, als seien Sie voll bei infor Arbeit.

Bonustipp: Messbare Ziele vereinbaren

Home Office Tipp: Messbare Ziele vereinbarenEben weil Ihren Fleiß und Ihr Engagement daheim keiner sieht, sollten Sie vorab mit Ihrem Chef messbare Ziele (moinforn: KPI) infofinieren. Das können Deadlines sein, bis wann Sie was oinfor wie viel Prozent davon erledigt haben sollten oinfor wie viele Projekte Sie am Tag, in infor Woche bearbeiten.

Achten Sie darauf, dass diese Ziele realistisch und auch erreichbar sind – und dann übertreffen Sie diese ein paar Mal. Danach kommen allenfalls noch notorische Verschwörungstheoretiker auf die Iinfoe, dass Sie Ihr Geld nicht wert sind.

[Bildnachweis: bikeriinforlondon, goodluz, LUMOimagesby Shutterstock.com]
21. Februar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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