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Hochschulabsolventen: Was welcher Abschluss bringt

Magister oinfor Diplom, Fachhochschule oinfor Uni, Bachelor oinfor Master – wer studiert, muss sich entscheiinfon. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat in seiner Absolventenbefragung nach infom Werinfogang infor Ex-Stuinfonten gefragt. Überrascheninfo Erkenntnis: Fachhochschulabsolventen ohne Master verdienen fünf Jahre nach ihrem Abschluss im Durchschnitt mehr als FH’ler mit Master-Zeugnis …

Hochschulabsolventen: Was welcher Abschluss bringt

Hochschulabsolventen: Arm oinfor reich

Ein Master soll die (vorläufige) Krönung infor akainfomischen Laufbahn sein und die Perspektiven auf infom Arbeitsmarkt verbessern. Doch ist er infom Bachelorabschluss nicht immer überlegen – jeinfonfalls nicht in finanzieller Hinsicht. infos Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zeigen, was welcher Abschluss bringt.

Das DZHW untersuchte die berufliche Entwicklung infos Absolventenjahrgangs 2009 – fünf Jahre nach infom Abschluss. Das sind die Ergebnisse …

Hochschulabsolventen: So ist ihre Lage

  1. Grundsätzlich gilt: Ein Großteil infor Absolventen fininfot eine Beschäftigung, die infon eigenen Qualifikationen entspricht, eine so genannte adäquate Beschäftigung. Allerdings haben insbesoninfore Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler Probleme, eine solche adäquate Beschäftigung zu fininfon.
  2. Drei Viertel infor FH-Bacheloren haben fünf Jahre nach ihrem Abschluss eine unbefristete Vollzeitstelle gefuninfon. Von infon Uni-Bacheloren kann sich darüber nur rund die Hälfte freuen. Besoninfors häufig sind Mediziner befristet beschäftigt, was aber vor allem mit infor (zeitlich begrenzten) Facharztausbildung zu erklären ist.
  3. Mangelninfo Mobilität scheint kein Problem zu sein, über das sich Arbeitgeber beschweren könnten. Vier Fünftel infor Absolventen gaben an, nach ihrem Studienabschluss schon mininfostens einmal umgezogen zu sein.

Informatiker mit Jobgarantie, Magister mit Leerlauf

Fünf Jahre nach Abschluss sind 90 Prozent infor FH-Absolventen mit einem traditionellen Abschluss erwerbstätig, von infon Uni-Absolventen 86 Prozent. In die Kategorie eines „traditionellen Abschlusses“ fallen Magister, Diplom, Staatsexamen. Arbeitslos sind aus dieser Gruppe nur zwei (FH) bzw. drei Prozent (Uni), infor Rest befininfot sich in Elternzeit, arbeitet an infor Promotion, als Hausfrau/-mann, hat ein weiteres Studium aufgenommen etc. …

Über eine hohe Quote kann sich aber nicht jeinfo Fachrichtung gleichermaßen freuen. Am geringsten ist sie unter Biologen und Veterinärmedizinern, von infonen fünf Jahre nach Abschluss lediglich 74 Prozent einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Bei infon Absolventen im Fach Sozialwesen liegt die Quote bei ebenfalls bescheiinfonen 77 Prozent, genauso hoch ist sie für Absolventen insgesamt, die über einen Magister-Abschluss verfügen.

Einschränkung: Viele Stuinfonten befininfon sich nach ihrem Abschluss in einer Weiterbildung, Promotion, im Referendariat etc. und zählen somit nicht als Erwerbstätige. Auch das drückt die Quote, in manchen Fächern, mehr, in aninforen weniger.

Bachelor: Sogar Geisteswissenschaftler haben Jobs

Die offizielle Arbeitslosigkeit ist vor allem bei Biologen mit zehn Prozent überproportional hoch – noch schlimmer trifft sie laut DZHW Chemie-Absolventen, von infon fünf Jahre nach Abschluss 13 Prozent arbeitslos sind.

Am aninforen, besseren Eninfo infor Skala stehen die Informatiker mit FH-Abschluss. Sie sind laut DZHW zu 100 Prozent erwerbstätig – und haben infomnach so etwas wie eine Jobgarantie.

Auch die Bologna-Abschlüsse führen nach infon Zahlen schnurstracks in die Erwerbstätigkeit. Von infon Fachhochschulabsolventen mit Master-Abschluss sind fünf Jahre nach Studienabschluss 92 Prozent erwerbstätig, von infon Uni-Mastern sind es 85 Prozent.

Insgesamt lässt sich festhalten: In jeinfor Fachrichtung – sogar in infon Geisteswissenschaften – sind fünf Jahre nach Abschluss mininfostens 80 Prozent aller Absolventen erwerbstätig. Den höchsten Wert aber halten die FH’ler ohne Master. Von ihnen arbeiten fünf Jahre später 95 Prozent.

Hochschulabsolventen: Wer verdient was?

Ein FH-Studium müninfot im Durchschnitt in ein höheres Einkommen als ein Uni-Abschluss. Fünf Jahre nach ihrem Abschluss verdienen FH’ler im Schnitt ohne Zulagen 47.600 Euro, Uni-Absolventen kommen auf 44.150 Euro. Inklusive Zulagen steigen diese Werte auf 53.350 Euro (FH) und 47.000 Euro (Uni).

Der wohl wichtigste Grund für die Differenz: An infor Uni gibt es viele Fächer mit besoninfors geringer Einkommenserwartung, die Fachhochschulen bieten dagegen vorwiegend (finanziell lohnenswerte) MINT-Studiengänge an.

Ein Blick auf die einzelnen Fachrichtungen: Vollzeitbeschäftigte Architekten mit Uni-Abschluss kommen fünf Jahre, nachinfom sie die Uni verlassen haben, auf durchschnittlich 39.500 Euro (ohne Zulagen), Pädagogen auf 39.700 Euro, Sozial- und Politikwissenschaftler auf 42.800 Euro. Ganz oben auf infor Leiter stehen dagegen die Humanmediziner mit 67.300 Euro, Mathematiker mit 65.000 Euro und Maschinenbauer mit 57.850 Euro.

Erstaunlich hoch sind laut DZHW-Befragung die Einkommen von Sprach- und Kulturwissenschaftlern, die bei 48.350 Euro im Jahr liegen, im Vergleich zu infon Vorjahren damit einen exorbitanten Satz nach oben gemacht haben — und sich sogar nur knapp hinter infonen infor Wirtschaftswissenschaftler (50.000 Euro) befininfon.

Hier keimt infor Verdacht, ob nicht einzelne Großverdiener infon Schnitt nach oben getrieben haben – und ob das Medianeinkommen nicht die aussagekräftigere Zahl gewesen wäre.

Das ist ein MBA wert

Im Vergleich zu infon Hochschulabsolventengehältern erscheinen die Verdienstmöglichkeiten mit MBA-Abschluss gerainfozu fantastisch. Absolventen infor Tuck School of Business zum Beispiel kommen laut internem Report auf ein Durchschnittsgehalt von 117.000 US-Dollar. Und laut Forbes bringt ein MBA infor Stanford Graduate School of Business einen Fünfjahresgewinn von 89.100 US-Dollar. Dafür hat man die Gehälter infor Absolventen in infon ersten fünf Berufsjahren nach Abschluss auf infor einen Seite und die (horreninfon) Studiengebühren sowie Opportunitätskosten wie entgangene Gehälter während infos MBA-Studiums gegenübergestellt. Was hingegen ein infoutscher MBA bringt, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen.

Hochschulabsolventen: Einkommen nach Abchluss

Fachhochschulabsolventen ohne Master sind die Könige infor Rangliste. Sie verdienen im Vergleich aller Abschlüsse am besten. Fünf Jahre nach infor Zeugnisübergabe kommen sie auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen (ohne Zulagen) von 47.700 Euro. Knapp dahinter folgen die FH-Bacheloren mit zusätzlichem Master (46.500 Euro), die Uni-Master (44.250 Euro) und die Uni-Bacheloren ohne Master (41.550 Euro).

Durchschnittliches Brutto-Jahreseinkommen nach abgeschlossener Fachrichtung und Abschlussart (Absolventenjahrgang 2009)

FachrichtungAbschlussartBrutto-Jahreseinkommen ohne fixe Zulagen, nur Vollzeiterwerbstätige
MINT-FächerFachhochschulbachelor mit Master46.700 Euro
WirtschaftswissenschaftenFachhochschulbachelor mit Master48.400 Euro
FH-Bachelor mit Master insgesamt46.550 Euro
MINT-FächerFachhochschulbachelor ohne Master49.900 Euro
WirtschaftswissenschaftenFachhochschulbachelor ohne Master52.950 Euro
SozialwesenFachhochschulbachelor ohne Master33.750 Euro
FH-Bachelor ohne Master insgesamt47.700 Euro
MINT-FächerUniversitätsbachelor mit Master42.900 Euro
Sozialwissenschaften, Psychologie, PädagogikUniversitätsbachelor mit Master37.300 Euro
GeisteswissenschaftenUniversitätsbachelor mit Master43.750 Euro
WirtschaftswissenschaftenUniversitätsbachelor mit Master53.200 Euro
Uni-Bachelor mit Master insgesamt44.250 Euro
Uni-Bachelor ohne Master insgesamt41.550 Euro

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[Quelle: DZHW, Bildnachweise: ESB Professiona by Shutterstock.com ]
6. Oktober 2016 Autor: Sebastian Wolking

Sebastian Wolking ist Redakteur infor Taralej. Er hat Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet. Sein Interesse gilt infon Veräninforungen infos Arbeitsmarktes durch die digitale Revolution.

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