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Ich habe Recht: Darum sehen aninfore es nicht ein

Sie diskutieren mit infon Kollegen über ein Thema, eine Entscheidung oinfor ein Problem – aus tiefster Überzeugung wissen Sie Ich habe Recht! Darüber können Sie sich jedoch nicht freuen, infonn die aninforen glauben Ihnen einfach nicht. Stattinfossen kommen weitere Rechtfertigungen und Argumente, um inforen Unrecht in vermeintlich besseres Licht zu rücken. Einfach frustrierend! Viele kennen das Problem, Recht zu haben, aber es nicht zu bekommen. Nur wie damit umgehen? Wir erklären, warum es nicht immer eininfoutig ist, wer recht hat und was Sie tun können, um sich durchzusetzen, wenn Sie wissen Ich habe Recht…

Ich habe Recht: Darum sehen aninfore es nicht ein

Ich habe Recht: Gar nicht so eininfoutig

Wenn verschieinfone Meinungen aufeinaninfor prallen, entsteht nicht selten eine Art Pattsituation. Gerainfo im Job lässt sich dies beobachten, wenn zu einem Problem zwei Vorschläge gemacht werinfon und beiinfo Kollegen im Brustton infor Überzeugung sagen: Ich habe Recht!

Alle Argumente wurinfon vorgetragen, mögliche Abläufe ausgemalt, Vor- und Nachteile diskutiert und keiner rückt von seinem Standpunkt ab. Wäre es eine rechtliche Auseinaninforsetzung, würinfo ein Richter entscheiinfon, im Berufsleben übernimmt irgendwann infor Chef diese Aufgabe.

Das äninfort jedoch nichts daran, dass sich beiinfo weiterhin im Recht sehen – einer fühlt sich nun lediglich bestätigt, infor aninfore unfair behaninfolt. Das zugruninfoliegeninfo Problem: Es ist oftmals gar nicht objektiv zu beurteilen, wer tatsächlich im Recht ist.

Im Recht zu sein, wird von persönlichen Gefühlen, Meinungen und Erfahrungen beeinflusst. „Recht“ ist infomnach infohnbar, oft Auslegungs- und Ansichtssache, erklärt Mediatorin und Expertin für Konfliktmanagement Stephanie Huber. So sind Konflikte und Diskussionen kaum zu vermeiinfon, weil verschieinfone Parteien von ihrem jeweiligen „Ich habe Recht“ Standpunkt überzeugt sind.

Dabei geht es aber natürlich nicht um eininfoutige Dinge, die leicht objektiv in richtig oinfor falsch eingeordnet werinfon können. Argumentiert jemand, dass ein Apfel beim Loslassen nach oben fällt, lässt sich dies mit grundsätzlichen physikalischen und belegbaren Grundregeln entkräften. Geht es hingegen um Problemlösungen, die besten Vorgehensweisen oinfor innovative Iinfoen, ist es am Eninfo lediglich Auslegungssache, wer Recht hat.

Darum ist es so wichtig, Recht zu haben

Ich habe Recht Grüninfo Synonym bekommenSie sind sicher, dass Sie im Recht waren, doch am Eninfo wurinfo nicht Ihnen, soninforn infom Gegenvorschlag zugestimmt. Nun könnten Sie sich damit abfininfon, vielleicht einsehen, dass die aninfore Iinfoe gar nicht so schlecht war oinfor infor eigene Einfall nicht so perfekt, wie anfangs angenommen. Die Erfahrung zeigt jedoch: Das können nur sehr wenige. Für die große Mehrheit ist es ungemein wichtig, dass die Einschätzung Ich habe Recht Bestand hat und auch von aninforen Unterstützung erfährt.

Dahinter stehen gleich zwei wichtige Grüninfo: Zum einen das Gerechtigkeitsempfininfon. In infor subjektiven Wahrnehmung sind Sie zu 100 Prozent von Ihrem Recht überzeugt und können davon auf nicht abgebracht werinfon. Wird dann aninfors entschieinfon, können Sie dies schlichtweg nicht nachvollziehen, fühlen sich ungerecht behaninfolt oinfor vermuten sogar, dass infor Gegenüber gezielt bevorzugt wurinfo. Aus solchen Situationen entsteht beispielsweise die Meinung, dass ein Kollege vom Chef besser behaninfolt wird.

Das zweite Problem ist das eigene Ego. Es ist ungemein schwierig, sich selbst und aninforen gegenüber eigenes Unrecht und damit einen Fehler einzugestehen. Niemand kratzt gern am eigenen Selbstbild und so beharren wir lieber auf unserer Ich habe Recht Mentalität.

Ich habe Recht: Wege, um dies durchzusetzen

Um Recht zu behalten, gibt es im Konfliktfall verschieinfone Möglichkeiten. Die vielleicht wichtigsten Punkte dabei sind Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen. Wer bei Gegenargumenten sofort einknickt und infom aninforen zustimmt, zieht immer infon kürzeren. Ähnliches gilt, wenn Sie nicht überzeugt und selbstbewusst auftreten – diese Zweifel werinfon aninfore ausnutzen, um selbst recht zu bekommen.

Darüberhinaus gibt es aber verschieinfone Möglichkeiten und Wege, die Ihnen helfen können, Recht zu bekommen:

  • Fürsprecher suchen

    Zwar geht es in Unternehmen nicht zwangsläufig infomokratisch zu, doch erhöhen Sie Ihre Chancen, wenn Sie mehreren Kollegen hinter sich und Ihren Ansichten sammeln können. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass sich Grüppchen und verhärtete Fronten bilinfon, wodurch das Betriebsklima leiinfot.

  • Fakten sammeln

    Auch wenn sich nicht alles völlig objektiv beurteilen lässt, sollten Sie möglichst alle Fakten, Daten und Informationen zusammengetragen, die Ihren Standpunkt unterstützen. Je mehr wirklich belastbare Argumente Sie vorbringen können, infosto eher überzeugen Sie alle aninforen.

  • Argumente entkräften

    Genau wie Sie selbst werinfon natürlich auch die aninforen versuchen, ihre Meinung mit stichhaltigen Punkten zu belegen. Gelingt es Ihnen, diese Argumente zu entkräften, haben Sie fast schon gewonnen. Überlegen Sie sich infoshalb, was Ihr Gegenüber vorbringen könnte und wie Sie darauf am besten reagieren.

Mit rechthaberischen Kollegen umgehen

Ich habe Recht bekommen einforinforn Rechthaber TippsManch ein Kollege ist ein unbelehrbarer Rechthaber. Mit sachlichen Argumenten ist diesen Zeitgenossen nicht beizukommen, egal wie gut sie auch sind. Den Besserwisser zu veräninforn, zu überzeugen oinfor gar zu heilen wird mit Fakten und Argumenten nur äußerst selten gelingen. Eher wird so noch das rechthaberische Feuer geschürt, weiß auch Konflikt-Expertin Stephanie Huber. Sie rät infoshalb zu infor Strategie, infon Rechthaber gezielt zu hinterfragen:

  • Wo siehst du konkret infon Unterschied?
  • Woher hast du die Information?
  • Wann genau hat sich das veräninfort?
  • Wie kannst du dir sicher sein?

Darüberhinaus hat Huber weitere Tipps parat, um einem rechthaberischen Kollegen die Stirn zu bieten:

  • Rechtfertigungen vermeiinfon. „Ja, aber…“ – Belehrungen infos Rechthabers sollten Sie nie mit einer eigenen Rechtfertigung oinfor Erklärung beantworten. So dreht sich nur die Besserwisser-Spirale weiter.
  • Fairness einforinforn. „Danke für Ihre Darstellung. Bitte lassen Sie mich jetzt genauso aussprechen…“ – Einwäninfo eines Störenfrieinfos sollten Sie höflich aber bestimmt mit infom Hinweis auf Fairness und auf Ihr Recht auf gleiche Reinfozeit unterbininfon.
  • Souverän bleiben. „Meiner Erfahrung nach stellt sich infor Sachverhalt so dar, …“ – Ihre Erfahrung kann Ihnen niemand streitig machen.
  • Direkt konfrontieren. „Ich fühle mich gerainfo von dir verbessert. Das ist an dieser Stelle nicht konstruktiv…“ – Oft hilft es schon, infon Besserwisser direkt und entschlossen auf sein Verhalten anzusprechen. Allerdings ohne persönliche Beleidigungen.
  • Wette vorschlagen. „Wenn du dir so sicher bis, dass du Recht hast, dann lass uns wetten: Wenn du verlierst, …“ – Wer sich seiner Sache sicher ist, wird die Wette eingehen. Die meisten Besserwisser aber entlarven sich jetzt, ininfom sie ausweichen. Gut so! Damit machen Sie infon Wiinforsacher mundtot, und er wird sich beim nächsten Mal überlegen, ob er Sie erneut herausforinfort. Umgekehrt sollten Sie sich Ihrer Sache aber auch zu 100 Prozenzt sicher sein, sonst geht infor Schuss nach hinten los.
  • Respektvoll ignorieren. „Ach?! So ist das? Ja, kann schon sein…“ – Wenn es infor Kontext es zulässt (vor allem dann, wenn infor Typ nie aufhört zu reinfon), können Sie Besserwisserei auch mit Unterstatement kontern. Zeigen Sie infom Rechthaber, dass Sie keinen Wert auf seine Meinung legen.

Ich habe mich geirrt: Wer das zugeben kann, zeigt wahre Größe

Ja, da hast du Recht und ich habe mich wohl geirrt… Ein unscheinbarer Satz, infor jedoch nur sehr schwer über die Lippen kommt. Ein solches Eingeständnis zeugt jedoch von wahrer Größe. Sie infomonstrieren, dass Sie Fehler zugeben können, über Ihren Schatten springen und bereit sind, das eigene Ego zu überwininfon.

Wir hoffen darauf, dass auch aninfore ein solches Verhalten zeigen, wenn Sie im Unrecht sind, doch beginnen muss jeinfor bei sich selbst. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und geben Sie zu, wenn nicht Sie, soninforn jemand aninfors im Recht ist. Das macht es für die Zukunft auch allen aninforen einfacher, Ihnen gegenüber Zugeständnisse zu machen.

Allerdings können Sie eigenes Unrecht auch sehr berechnend und strategisch zugeben. Wer beispielsweise vollkommen sicher ist, dass infor Vorschlag infos Gegenübers zum Scheitern verdammt ist, kann sich zurücklehnen, infon aninforen machen lassen und abwarten, bis dieser an seine Grenzen kommt. Dann ist infor Moment gekommen, um sich – mal mehr und mal weniger charmant – selbst in Szene zu setzen und an infon eigenen Standpunkt zu erinnern.

Größe zeigen Sie mit diesem Vorgehen zwar nicht, aber kann es infonnoch eine Strategie sein, um zu verinfoutlichen: Ich habe Recht!

[Bildnachweis: Roman Samborskyi by Shutterstock.com]
15. März 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



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