Informiert sein: Wie Sie im Job auf dem Laufenden bleiben

Die Arbeitswelt entwickelt sich stetig weiter. Aus diesem Grund verjährt Wissen sehr schnell. Informiert zu sein und das eigene Fachwissen auf dem aktuellsten Stand halten, die neuesten Entwicklungen mitbekommen und verstehen – diese Anforderungen müssen Arbeitnehmer in vielen Branchen heute erfüllen. Aber wie? Täglich werden wir mit einer Flut von Informationen konfrontiert. Die Herausforderung ist es, jene herauszufiltern, die relevant für die Branche, das Unternehmen und den eigenen Job sind. Das bedeutet Fachmagazine zu lesen, Tagungen, Messen und Kongresse zu besuchen. Doch leider hat der Tag nur 24 Stunden und neben einem Vollzeitjob ist es schwer möglich, das alles zu tun. Was können Sie noch tun, um auf dem Laufenden zu bleiben?

Informiert sein: Wie Sie im Job auf dem Laufenden bleiben

Informiert sein: Der Wunsch, auf dem Laufenden zu bleiben

Informiert sein, aktuelle Trends und Entwicklungen kennen – wieso ist das eigentlich so wichtig? Natürlich kann es für den Job notwendig sein, die Entwicklungen der Branche zu kennen, doch gibt es noch weitere Gründe, denn Arbeitnehmer versprechen sich einiges davon, wenn sie auf dem Laufenden bleiben:

  • Sie hoffen auf bessere Entscheidungen.

    Wer weiß, was gerade um ihn herum passiert, kann seine eigene Schritte danach ausrichten. Ist beispielsweise ein ähnliches Vorhaben bereits bei jemand anderem gescheitert und man kann aus den Entwicklungen lernen? Gibt es Neuerungen, von denen man profitieren kann?

  • Sie wollen den Chef beeindrucken.

    Sich auskennen und den Überblick behalten kann beim Chef Eindruck schinden. Vielleicht schafft man es sogar, zu einem wichtigeren Berater zu werden oder bei der nächsten Beförderung eher berücksichtigt zu werden, wenn das eigene Engagement erkannt wird.

  • Sie wollen nicht als rückständig gelten.

    Niemand will der ewig Gestrige sein, an dem alle Neuerungen vorbei gehen. Das schadet dem eigenen Image. Man will mit der Zeit gehen und zeigen, dass man nicht auf der Stelle tritt. Dahinter steht oft auch die Angst, ins Hintertreffen zu geraten und von der Konkurrenz abgehängt zu werden.

Diese Tools erleichtern die Informationsverwaltung

informiert sein Tools InformationsverwaltungDamit Sie bei der Vielzahl an Informationen auch tatsächlich den Durchblick behalten und am Ende nicht vollkommen verwirrt sind, gibt es einige Tools und Dienste, die dabei helfen, Ordnung in das Chaos zu bringen und Informationen zu verwalten. Drei dieser Möglichkeiten stellen wir Ihnen vor:

  1. Evernote. Das ist eine Art Sammelbox für Gedanken, ein virtueller Zettelkasten oder etwas weniger lax ausgedrückt: eine Internet- oder App-basierte Notizverwaltung. Hier können Sie interessante Informationen ablegen, sortieren und archivieren.
  2. Pocket. Dieser Dienst ist sehr praktisch, wenn Sie einen interessanten Artikel, ein Video oder ähnliches finden, aber keine Zeit haben, sich die Sachen sofort anzusehen. Sie speichern Ihre Fundstücke ab und können diese zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe lesen.
  3. IFTTT. Ein sehr nützlicher Dienst mit dem Namen „If this then that“. Er erlaubt es Ihnen Arbeitschritte zu automatisieren und damit Ihren Aufwand zu verringern. Mithilfe eines sogenannten Recipe können Sie veranlassen, dass verschiedene Dienste miteinander gekoppelt werden. Wenn Sie bereits zahlreiche RSS-Feeds als Benachrichtigungs- und Informationsquellen nutzen, könnte dieses Recipe für Sie interessant sein. Hiermit können Sie RSS-Feeds oder einzelne Elemente daraus in Evernote sichern und sich so beispielsweise ein Archiv zu bestimmten Themen anlegen (lassen).

Tipps, um im Job auf dem Laufenden zu bleiben

Der Wunsch ist da, doch wie funktioniert die Umsetzung? Wer an dieser Stelle eine simple Anleitung erwartet, wird leider enttäuscht, denn es gibt kein Patentrezept, wie Sie sich am besten in nur fünf Minuten über die aktuellen Entwicklungen Ihrer Branche informieren können.

In so kurzer Zeit werden Sie nur an der Spitze des Eisberges kratzen. Planen Sie stattdessen lieber eine tägliche Routine ein, feste Zeiten, an denen Sie sich informieren. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, zum Beispiel morgens nach dem ersten Kaffee oder abends kurz vor Feierabend, die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen.

Neben den Dingen, die Sie täglich tun können, um informiert zu sein, gibt es weitere Möglichkeiten, die mehr Zeit in Anspruch nehmen oder schlichtweg nicht in einem täglichen Rhythmus möglich sind. Trotzdem bieten sich hier viele Chancen an, um weitere Informationen zu erhalten und – wenn die Kontakte stimmen – Dinge direkt aus erster Hand zu erfahren.

Wir haben drei Tipps, die Ihnen helfen können, auf dem Laufenden zu bleiben – sowohl in der täglichen Recherche, als auch punktuell, aber dafür langfristig:

[Bildnachweis: WAYHOME studio by Shutterstock.com]
22. August 2019 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei der Taralej widmet sie sich Themen rund ums Büro, den Joballtag und das Studium.



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