Intelligenz steigern: 10 Beweise, dass Sie klüger sind als gedacht

Intelligente Menschen sind selbstbewusster und vom eigenen Wissen überzeugt… Falsch gedacht. Mit steigender Intelligenz kommen die Zweifel am eigenen Wissen und vorhandenen Fähigkeiten. Gerade schlaue Menschen haben das Gefühl, ihre Intelligenz steigern zu müssen. Aber geht das überhaupt? Wir zeigen, was Sie tun können, wenn Sie Ihre Intelligenz steigern wollen und zeigen Ihnen 10 Indizien, an denen Sie erkennen, dass Sie klüger sind, als Sie denken…

Intelligenz steigern: 10 Beweise, dass Sie klüger sind als gedacht

Mit der Intelligenz kommen die Zweifel

Warum sind es ausgerechnet die schlauen Köpfe, die an sich und den eigenen Fähigkeiten zweifeln?

Tatsächlich lässt sich das Phänomen anschaulich mit dem Sokrates-Zitat Ich weiß, dass ich nichts weiß erklären. Intelligente Menschen neigen – eben, weil sie intelligent sind und abstrahieren können – dazu, das Ausmaß des eigenen Unwissens zu erkennen und entwickeln daraus teils große Selbstzweifel.

Egal, was passiert: Intelligente Menschen halten sich für unterqualifiziert, befürchten, den Aufgaben nicht gewachsen zu sein und von den anderen maßlos überschätzt zu werden. Das betrifft – wie die Intelligenzverteilungskurve zeigt – zwar nur einen kleineren Teil der Bevölkerung. Die aber sind dafür umso stärker verunsichert (mit Ausnahme von ein paar Narzissten und Profilneurotikern).

Intelligenz Intelligenzverteilung Grafik IQ

Besonders Frauen sind anfällig für diese Art der Zweifel. Während Männer sich in der Regel mehr zutrauen und daraus die Überzeugung schöpfen, auch schwierige Aufgaben meistern zu können, stellen Frauen sehr hohe und zum Teil nicht zu erreichende Ansprüche an sich selbst.

Daraus resultiert eine noch verstärkende Wirkung, da viele Frauen sich in ihren Zweifeln über die eigenen Fähigkeiten auch noch bestätigt sehen, wenn die (viel zu hohen) selbst gesteckten Ziele nicht erreicht (siehe auch: Impostor-Syndrom). Das Ergebnis ist eine Ich bin einfach nicht gut genug Mentalität, die jedoch völlig falsch und unbegründet ist.

Was beeinflusst, für wie schlau wir uns halten?

In der Regel behauptet niemand von sich, dumm zu sein. Gleichzeitig fällt es vielen schwer, einzuschätzen, wie schlau Sie wirklich sind.

Das liegt zum Teil daran, dass niemand als arrogant gelten will. Schließlich wirkt es weder sympathisch noch intelligent, wenn jemand behauptet: „Ich bin ein Genie!“

Auf der anderen Seite entsteht oft sozialer Druck, wenn eine(r) über das Mittelmaß hinausragt. Solche Menschen besitzen die passive Fähigkeit zur Miniaturisierung: In ihrer Gegenwart fühlen sich andere gleich dümmer oder weniger smart. Und das ist ein Angriff auf so manch labiles Ego. Klar, wer clever ist, provoziert das nicht auch noch und stapelt lieber tief.

Weitere Gründe sind:

  • Das eigene Selbstbewusstsein

    Selbstbewusste Menschen schätzen sich naturgemäß schlauer ein, als ihre weniger selbstbewussten Kollegen. Wer weniger Selbstvertrauen besitzt, unterschätzt sich eher und sieht sich weiter unten auf der Skala. Selbst wenn es gut läuft, schiebt man es eher auf Glück und Zufall, anstatt stolz auf sich selbst zu sein.

  • Das persönliche Umfeld

    Auch die Personen, mit denen wir regelmäßig zu tun haben, beeinflussen, für wie schlau wir uns halten. Wer das Gefühl hat, sein persönliches Umfeld sei schlauer als er selbst, überträgt dies auf die Allgemeinheit und nimmt sich selbst als weniger intelligent wahr. Ebenso gilt: Vermitteln die Menschen in Ihrem Umfeld Ihnen das Gefühl, Sie seien nicht gerade schlau, besteht die Gefahr, dass Sie diese Unterstellung irgendwann übernehmen.

  • Die Angst vor der Bloßstellung

    Bei der Einschätzung der eigenen Intelligenz spielt auch Angst eine Rolle. Um nicht Gefahr zu laufen, bloßgestellt zu werden, schätzen viele Menschen sich lieber etwas niedriger ein, um die Erwartungen an die eigene Person nicht zu weit nach oben zu treiben. Wer tief stapelt, braucht sich im Anschluss nicht schämen, wenn er etwas nicht wusste.

Intelligenz steigern: Einfache Tipps

Gehirnjogging, Gedächtnistraining, Brainteaser, Rätsel lösen… Es gibt viele Methoden, mit denen sich die grauen Zellen auf Trab bringen lassen. Die grundlegende Frage lautet allerdings: Lässt sich die Intelligenz überhaupt steigern?

Die Antwort darauf ist leider nicht so eindeutig, wie Sie es sich vermutlich wünschen würden.

Beginnen wir mit der schlechten Nachricht: Eine wirkliche Steigerung der Intelligenz ist zwar im Kindesalter durch entsprechende Förderung noch realisierbar, für Erwachsene hingegen ist es kaum möglich, noch große Fortschritte in Sachen gesamte Intelligenz zu machen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie sich jegliche Mühen von nun an sparen sollten, Gehirnjogging überhaupt keinen Wert besitzt und Sie sich Ihrem Schicksal ergeben müssen.

Hier ist eine wichtige Entscheidung zwischen fluider und kristalliner Intelligenz zu treffen:

  • Einfach ausgedrückt ist die fluide Intelligenz dafür verantwortlich, wie schnell und flexibel ein Mensch denkt, wie gut er logische Zusammenhänge erkennt, wie schnell er Neues erlernt und auch wie kreativ er ist.
  • Kristalline Intelligenz hingegen ist das Faktenwissen. Schulbildung, Studium, Erfahrungen oder Wortschatz gehören alle zu dieser Art der Intelligenz.

Diese kristalline Intelligenz ist es auch, die immer weiter gesteigert werden kann. Auch im Alter kann jeder noch neue Fähigkeiten erwerben, sein Wissen erweitern, eine Fremdsprache erlernen – diese Intelligenz steigern eben. Leider sieht es bei fluider Intelligenz anders aus. Diese sinkt ganz automatisch ab einem bestimmten Alter von circa 35 Jahren immer weiter.

Fluide Kristalline Intelligenz Grafik Alter

Trotz zahlreicher Studien und Vermutungen sind sich Forscher inzwischen relativ einig, dass sich daran auch leider nichts ändern lässt.

Selbst ausdauerndes Gedächtnistraining, Rätsel und Aufgaben bewirken immer nur eine Verbesserung in dem bestimmten Bereich. Wer also immer wieder ähnliche Aufgaben löst, etwa sein logisches Denken trainiert, wird darin spürbar besser – es erfolgt allerdings kein Transfer auf andere intellektuelle Leistungen.

Doch die gute Nachricht: Durch die wachsende kristalline Intelligenz lässt sich die gegenläufige Entwicklung der fluiden Intelligenz ein Stück weit ausgleichen. Lebenslanges Lernen ist also nicht nur eine leere Worthülse, sondern sollte dringend berücksichtigt und in die Tat umgesetzt werden.

Damit es auch wirklich klappt – und vor allem auch in Ihrem Alltag funktioniert – haben wir einfache Tipps, mit denen Sie Ihre Intelligenz steigern können:

  • Beschäftigen Sie Ihre grauen Zellen

    Ihr Denkapparat will beschäftigt werden – und zwar regelmäßig. Anstatt also zwei Stunden vor dem Fernseher zu sitzen oder sich noch eine dritte Folge der Lieblingsserie im Internet anzuschauen, sollten Sie Ihr Gehirn vor einige Herausforderungen stellen, um Ihre Intelligenz zu steigern. Zum Beispiel hiermit:

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  • Lesen Sie viel

    Bücher, Zeitschriften, Fachmagazine – Lesen ist ein guter Weg, um Ihre Intelligenz zu steigern. Sie erweitern Ihr Wissen zu vielen unterschiedlichen Gebieten, setzen sich mit anderen Perspektiven und Meinungen auseinander oder verbessern Ihre Fähigkeiten durch die Lektüre. Lesen hat noch niemandem geschadet, aber vielen erfolgreichen Menschen auf ihrem Weg geholfen.

  • Knüpfen Sie neue Kontakte

    Auch neue Bekanntschaften und Kontakte können die Intelligenz steigern. Besonders, wenn diese Sie herausfordern und wachsen lassen. Dies geschieht beispielsweise durch neue Ansätze, Ideen oder Gedanken, mit denen Sie sich bisher noch nicht auseinandergesetzt haben. Mit jedem neuen Menschen, den Sie kennenlernen, steigt die Chance, dass auch Ihre Intelligenz durch den Austausch profitiert.

  • Sorgen Sie für Abwechslung

    Routinen können das Leben erleichtern, doch sie führen auch dazu, dass Ihr Gehirn in den Autopilot schaltet und jegliches Denken vorerst einstellt, da ohnehin nur die immer gleichen Abläufe abgespielt werden. Lösen Sie sich aus solchen Endlosschleifen, regen Sie Veränderungen an und unternehmen Sie häufig etwas Neues.

  • Nehmen Sie sich Zeit zur Selbstreflexion

    Auch wenn es immer wieder unterschätzt oder sogar belächelt wird, sollten Sie sich die Zeit für Selbstreflexion nehmen. Sich selbst zu hinterfragen, kann nicht nur antworten auf essenzielle Fragen liefern, sondern hilft auch Ihrem Gehirn auf die Sprünge.

10 Zeichen, dass Sie intelligenter sind, als Sie denken

Sollten Sie der Meinung sein, doch nicht ganz so schlau zu sein, erkennen Sie vielleicht nur die Zeichen nicht. Soll heißen: Es ist nicht nur der schlau, der gefühlt das Wissen eines Lexikons in sich trägt.

Wir haben daher 10 Indizien gesammelt, die Ihnen zeigen können, dass Sie schlauer sind, als Sie (und andere) denken. Die folgenden Anzeichen könnten Sie also überraschen…

[Bildnachweis: rudall30 by Shutterstock.com]
14. August 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf der Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



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