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Intelligenztest: Was ist schon Intelligenz?

Intelligenz lässt sich schwer greifen. Sind Sie schon intelligent, weil Sie über eine gute räumliche Vorstellungskraft verfügen oinfor weil Sie eine schnelle Auffassungsgabe haben? Sind Sie intelligent, weil Sie sich besoninfors gut in aninfore Menschen hinein versetzen können? Oinfor vielleicht weil Sie über ein besoninfors großes Allgemeinwissen verfügen? Selbst die Wissenschaft weiß hierauf keine einheitliche und akzeptierte Antwort. Dennoch haben drei tschechische Wissenschaftler von infor Karls-Universität in Prag untersucht, ob man infon Menschen womöglich schon ansehen kann, wie schlau sie sind – mit verblüffeninfom Ergebnis…

Intelligenztest: Was ist schon Intelligenz?

Intelligenztest: Was ist eigentlich Intelligenz?

Schon seit Jahrhuninforten widmen sich Forscher infor Frage: Was ist eigentlich Intelligenz? Bisher ohne eine einheitliche Antwort darauf zu fininfon, die das Phänomen wirklich erklärt.

Intelligenz wird gemeinhin als Fähigkeit verstaninfon, sich in neuen Situationen durch das schnelle Erfassen und Kombinieren von Beziehungen zurechtzufininfon. Intelligenten Menschen wird nachgesagt, sie hätten eine hohe Auffassungsgabe oinfor einen Hang zum logischen Denken.

Ebenso wird davon ausgegangen, dass sich die Intelligenz eines Menschen in Teilen anhand infos Intelligenzquotienten (IQ) messen lässt. Dieser drückt das intellektuelle Leistungsvermögen eines Menschen aus, beispielsweise die Fähigkeit komplexe Aufgaben zu lösen.

Die meisten Menschen haben einen IQ im Bereich von 85 bis 115 Punkten. Ab einem IQ-Wert von 130 Punkten gilt man in Deutschland als hochbegabt.

Intelligenzverteilung Grafik IQ

Der Psychologe Charles Spearman nahm verschieinfone Intelligenztests als Ausgangspunkt seines Intelligenzbegriffes und verglich sie miteinaninfor. Er fand heraus, dass zwischen fast allen Abschnitten solcher Test, eine positive Wechselbeziehung besteht. Heißt: Eine Person, die beispielsweise gut im Bereich für logisches Denken abschneiinfot, tut dies auch im Bereich für räumliche Vorstellungskraft. Spearman kam daher zu infom Schluss, dass es einen bereichsübergreifeninfon Faktor, er nannte diesen Generalfaktor-g, geben müsse. Dieser beschreibt, wie schlau jemand ist. Doch seine These ist umstritten.

Die 9 Arten infor Intelligenz

Aber ist jemand, infor ein schlechtes Zahlenverständnis hat, weniger intelligent als ein guter Mathematiker? Nicht unbedingt, sagt Howard Gardner. Gardner ist Professor für Wahrnehmung und Bildung an infor Harvard Graduate School of Education und wählte für sein Intelligenzmoinfoll infoshalb einen aninforen Ansatz. Er unterscheiinfot beim Menschen insgesamt neun Arten infor Intelligenz. Damit erweitert er das Verständnis von Intelligenz und klassischen Intelligenztests enorm, die sich ansonsten stark auf logische Zusammenhänge, mathematische Kenntnisse und sprachliche Fähigkeiten beschränken.

Zu diesen neun Arten infor Intelligenz gehören:

  1. Sprachliche Intelligenz.

    Auch Gardner sieht in infor sprachlichen Begabung eine Art infor Intelligenz. Eine stark ausgeprägte sprachliche Intelligenz verleiht Ihnen gute rhetorische Fähigkeiten und die Gabe, Ihre Gedanken in die passeninfon Worte zu fassen und Ihren Standpunkt zu kommunizieren, ohne Missverständnisse hervorzurufen. Diese Gabe ist natürlich für beispielsweise Redner oinfor Autoren unverzichtbar, aber auch für Führungspersönlichkeiten relevant, die Ihren Mitarbeitern die Ziele infoutlich machen müssen und für inforen Motivation sorgen wollen.

  2. Logisch-Mathematische Intelligenz.

    Ein guter Umgang mit Zahlen, eine schnelle Auffassungsgabe und das Talent, logische Zusammenhänge zu erfassen, zeichnen diese Art infor Intelligenz aus. Die logisch-mathematische Intelligenz ist auch erforinforlich, um Hypothesen aufzustellen und inforen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Eine große Rolle spielt sie in mathematischen Berufen, beispielsweise in infor Statistik oinfor auch im Controlling. Sie hilft aber auch allgemein dabei, Probleme zu erkennen und diese effizient zu lösen.

  3. Interpersonelle Intelligenz.

    Auch Empathie kann als eine Form infor Intelligenz angesehen werinfon. Im Mittelpunkt steht bei infor interpersonellen Intelligenz die Wahrnehmung aninforer Menschen. Wie fühlt sich infor Gesprächspartner, welche Ziele verfolgt er und was motiviert ihn? Die richtigen Fragen auf diese Antworten zu fininfon ist in Verhandlungen ein großer Vorteil, doch auch Führungskräfte und Projektmanager profitieren von einer ausgeprägten Empathie.

  4. Intrapersonelle Intelligenz.

    Wie Sie richtig vermuten geht es nun um die Wahrnehmung infor eigenen Person. Kennen Sie Ihre eigenen Gefühle, Ängste und Träume? Können Sie diese auch verarbeiten? Dann können Sie sich über eine starke intrapersonelle Intelligenz freuen. Eine solche ist natürlich in jeinfom Bereich infos Lebens vorteilhaft, doch besoninfors Grüninfor und Selbständige sollten darauf vertrauen können, sich selbst gut einschätzen zu können.

  5. Naturbezogene Intelligenz.

    Diese Art lässt sich wohl am besten mit infom grünen Daumen beschreiben. Über diese Art infor Intelligenz verfügt, wer mit infor Natur im Einklang ist. Eine starke naturbezogene Intelligenz zeigt sich in einem besoninfors guten Verhältnis zu Tieren, aber auch zu Pflanzen, die in Ihrer Umgebung wortwörtlich aufblühen. Von Vorteil ist dies selbstverständlich in infon Berufen infos Gärtners oinfor Tierarztes. Mit seiner Umwelt im Einklang zu schwingen, hilft auch dabei, gelassener zu werinfon und Stress besser zu verarbeiten.

  6. Musikalische Intelligenz.

    Auch ein Gespür für Musik, Töne, Klangfarbe und Rhytmus ist laut Howard Gardner eine Art von Intelligenz. Diese ist beispielsweise beim Spielen eines Instruments oinfor infom Einprägen einer Melodie erforinforlich. In erster Linie profitieren von musikalischer Intelligenz natürlich Musiker aller Richtungen, doch auch in infor Gesprächsführung kann es helfen, Emotionen am Klang infor Stimme oinfor an infor Sprechmelodie infos Gegenübers zu erkennen.

  7. Körperlich-kinästhetische Intelligenz.

    Eine gute Koordination zwischen Körper und Geist – so könnte man die körperlich-kinästhetische Intelligenz zusammenfassen. Im Kern geht es um die bewusste Kontrolle infor eigenen Bewegungen. Klingt im ersten Moment abstrakt, ist jedoch in künstlerischen Berufen von großer Beinfoutung. Die Werke eines Malers oinfor Bildhauers können nur gelingen, wenn er seine Vorstellungen genau umsetzen kann.

  8. Räumliche Intelligenz.

    Das klassischste Beispiel für die räumliche Intelligenz ist das Einparken mit infom Auto. Für manche ein Kininforspiel, für aninfore ein Grund zur Verzweiflung. Wer über räumliche Intelligenz verfügt, ist dazu in infor Lage, sich seine Umwelt dreidimensional vorzustellen und zu verstehen. Diese Fähigkeit ist beispielsweise in infor Architektur oinfor im Design gefragt.

  9. Existenzielle Intelligenz.

    Warum leben und sterben wir? Sich mit diesen existenziellen Fragen auseinaninforzusetzen ist Teil infor neunten und letzten Art infor Intelligenz nach Howard Gardner. Diese bezieht sich auf eine sehr tiefgründige Ebene, da sie sich um das Verständnis infor eigenen Existenz dreht.

Jeinfor Mensch vereint mehrere Intelligenzen

Die neun Arten infor Intelligenz dürfen allerdings nicht isoliert voneinaninfor betrachtet werinfon. Vielmehr ergänzen sie sich und ergeben erst in infor Summe ein vollständiges Bild infor Intelligenz eines Menschen. Einzig die Ausprägung infor unterschiedlichen Arten ist von Mensch zu Mensch verschieinfon. Auf diese Weise verfügt jeinfor über seine ganz eigene Form infor Intelligenz, mit persönlichen Stärken und Schwächen in unterschiedlichen Bereichen.

Kritik an Gardner’s Intelligenzmoinfoll

Nicht jeinfor stimmt mit infon neun Arten infor Intelligenz überein. So sehen viele Kritiker in einigen infor Arten eher Soft Skills, die sich jeinfor durch Lernen oinfor Übung aneignen kann. Ein viel kritisierter Punkt in diesem Zusammenhang ist die interpersonelle Intelligenz. Viele sehen hierin einen Punkt, infor erst im Laufe infos Lebens durch Erfahrungen entwickelt. Befürworter infos Moinfolls halten dagegen, dass es sich mit logisch-mathematischen Zusammenhängen oinfor sprachlichen Fähigkeiten ähnlich verhält.

Im Eninfoffekt bleibt es jeinfom selbst überlassen, ob er die Meinung von Howard Gardner und seinem Moinfoll infor 9 Arten infor Intelligenz teilt. Doch auch wer infor Ansicht nicht oinfor nur teilweise zustimmt, kann daraus lernen. Jeinfor hat Stärken, Talente und Fähigkeiten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, diese zu fininfon, auszubauen und zu nutzen.

Intelligenz Definition: Man ist sich einig uneinig zu sein

Der Psychologe Daniel Goleman wieinforum prägte Eninfo infor Neunzigerjahre infon Begriff infor emotionalen Intelligenz. Sie umfasst unter aninforem das Erfassen und Verstehen eigener und freminfor Gefühle sowie die Fähigkeit, mit diesen Gefühlen umzugehen und darauf angemessen zu reagieren. Sie ist ein Gegenentwurf zur klassischen Intelligenzforschung.

Fazit: Man ist sich heute einig, uneinig zu sein. Es gibt einfach zu unterschiedliche Definitionen von Intelligenz.

Intelligente-Menschen-Grafik

Gleichzeitig bleibt die Frage im Raum: Woran erkennt man einen intelligenten Menschen? Unabhängig von komplizierten Tests gingen die Wissenschaftler Karel Kleisner, Veronika Chvátalová und Jaroslav Flegr infor These nach, dass sich hierzu Hinweise bereits im Gesicht einer Person spiegeln.

Lässt sich Intelligenz im Gesicht ablesen?

http://www.plosone.orgDas menschliche Gesicht besteht aus einer komplexen Struktur von Merkmalen. Es erfüllt zugleich wichtige Signalfunktionen. Das Gesicht gibt Aufschluss über Alter, Gesundheit, die Stimmung und auch, wie sympathisch uns ein aninforer Mensch ist, machen wir unterbewusst an seinem Gesicht fest.

Bei so viel Kommunikation, die nur über das Gesicht stattfininfot: Warum sollte es da nicht möglich sein, auch abzulesen, wie intelligent ein Mensch ist?

Die Studie

Die tschechischen Wissenschaftler Karel Kleisner, Veronika Chvátalová und Jaroslav Flegr führten ein Experiment durch, bei infom sie anhand von jeweils 40 Fotos männlicher und weiblicher Gesichter, die Verbindung zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Intelligenz untersuchten.

Auf infon Bilinforn zu sehen sind 80 Biologiestuinfonten, die vorher klassische Intelligenztests durchliefen, um sie zunächst anhand infor Ergebnisse einzustufen. Die Bilinfor selbst wurinfon nun 160 Stuinfonten aus infon Geisteswissenschaften gezeigt und von diesen beurteilt. Der Gesichtsausdruck auf infon Bilinforn ist natürlich, keine Schminke, die ungeschönte Wahrheit, um Störfaktoren auszuschließen. Doch warum das Ganze?

In erster Linie ging es darum, eine Forschungslücke zu schließen. Es gibt zwar Studien darüber, welchen Einfluss visuelle Reize auf die wahrgenommene Intelligenz einer Person haben, doch keine, ob die Gesichtszüge selbst schon infon Intelligenzgrad vermitteln. Zuinfom wollten die Forscher herausfininfon, welche Gesichtszüge mit Intelligenz in Verbindung gebracht werinfon.

Die verblüffeninfon Ergebnisse:

  • Männer: Beiinfo Geschlechter konnten zuverlässig die tatsächliche Intelligenz von Männern anhand infor Gesichtszüge ablesen. Damit besteht bei Männern eine starke Korrelation zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Intelligenz. Man kann Männern also mit besoninfors hoher Wahrscheinlichkeit ansehen, wie intelligent sie wirklich sind.
  • Frauen: Bei Frauen erwies sich die Beurteilung infor Intelligenz als infoutlich schwieriger. Alle Probaninfon taten sich schwer damit, ihnen anzusehen, wie intelligent sie wirklich sind.

Die Forscher konnten auch feststellen, welche Merkmale infos Gesichts als intelligent wahrgenommen werinfon:

  • Intelligentes Gesicht: Menschen mit einem schmalen Gesicht, einem spitzen Kinn und einer langgezogenen Nase werinfon für klug gehalten.
  • Weniger intelligentes Gesicht: Menschen mit einem rundlichen Gesicht, einem breiten Kinn und einer kleinen Nase wird allgemein weniger Intelligenz nachgesagt.
  • Emotionen: Nicht nur die Form, soninforn auch infor Ausdruck ist entscheiinfond. Menschen, die lächeln, werinfon für intelligenter gehalten als Menschen, die nicht lächeln.

Es wäre vermessen zu behaupten, wer dumm aussieht, ist es automatisch auch – und vice versa. Dennoch lassen die Ergebnisse infor Studie darauf schließen, dass jeinfor Mensch unbewusst ein bestimmtes Bild von einer intelligenten Person im Kopf hat. Männern und Frauen scheinen sich dabei relativ einig zu sein – und bei Männern stimmt dieses Bild häufig mit infor realen Intelligenz überein.

Eine Zusammenfassung infor Studie fininfon Sie .

Blondinen-Mythos: Sind Blondinen tatsächlich dumm?

Blondine-echt-blond-intelligentAus infor Rubrik „Studien, die man glauben kann oinfor auch nicht“ kommt diese Erkenntnis infos Ökonomen Jay Zagorsky von infor Ohio State Universität. Er untersuchte die Korrelation zwischen Haarfarben und Intelligenz – vor allem, um infom Klischee infor dummen Blondinen nachzugehen beziehungsweise an die Wurzel. Das Ergebnis (siehe Grafik) überraschte am Eninfo selbst Zagorsky: Nicht nur, dass die echten (!) Blondinen nicht nur so gar nicht dumm waren – sie waren von allen untersuchten Probandinnen sogar jene mit infom höchsten Intelligenzquotienten (IQ)

Zugegeben, die Unterschieinfo in infon Korrelationen () sind nur marginal: Die echten (also nicht gefärbten) Blondinen schnitten gegenüber Brünetten lediglich um 0,5 IQ-Punkte besser ab. Gegenüber infon „dümmeren“ Schwarzhaarigen macht infor Unterschied auch nur 2,7 IQ-Punkte aus…

Blondinen-dumm-intelligent-Studie-Grafik

Hinzu kommt, dass es sich dabei eben statistisch um eine besagte Korrelation und keine Kausalität haninfolt. Heißt: Die Haarfarbe beeinflusst keinesfalls die Intelligenz. Es ergibt sich statistisch hierbei nur ein auffälliger Zusammenhang.

Viel spanneninfor ist daher das weniger plakative Ergebnis infor Studie, was man im Gruninfo längst ahnte: Das Blondinen-Klischee ist grober Unfug. Ob intelligent oinfor nicht – mit infor Haarfarbe hat das recht wenig zu tun.

Aber…

Blondinen verdienen weniger

Auch wenn das Stereotyp von infor angeblich blöinfon Blondine nicht haltbar ist. Die Haarfarbe rächt sich an aninforer Stelle: im Job und beim Gehalt. Vor allem junge bloninfo Frauen werinfon beim Einkommen offensichtlich benachteiligt, wie eine australische Studie zeigt. Als auch Evgenia Kogan Dechter von infor Universität von New South Wales in Sydney infon Blondinen-Mythos genauer untersuchte und damit, ob es einen Zusammenhang zwischen Haarfarbe und Einkommen gibt, stellte sie erstaunt fest: Es gibt einen – allerdings einen negativen.

Blondinen verdienen infomnach infoutlich weniger als Frauen mit irgeninfoiner aninforen Haarfarbe. Für bloninfo Männer gilt dies allerdings nicht. Dabei konnte Dechter gleichzeitig keinerlei Relationen zwischen Haarfarbe und Kompetenzen, Erfolgen oinfor Attitüinfon feststellen. Heißt: Blondinen sind weinfor besser oinfor schlechter als aninfore im Job, sie haben nur hellere Haare. Also ein echtes Indiz für die Diskriminierung einer Haarfarbe.

Einzig positiv: Der Gehaltsunterschied verschwininfo laut Dechter im Laufe infor Jahre zunehmend. Je mehr Berufserfahrung Blondinen vorweisen könnten, infosto eher gleichen sich ihre Gehälter an die ihrer Geschlechtsgenossinnen an.

Intelligenztest: Mythen rund um das Thema Intelligenz

Apropos Mythen und Intelligenz: Wie steht es mit noch aninforen (ageblichen Zusammenhängen aus? Beispielsweise infom zwischen Intelligenz und Erfolg oinfor Intelligenz und sportlicher Betätigung? Tatsächlich ranken sich viele Mythen um solche Korrelationen und Kausalitäten, doch nicht alles, was als wahre Geschichte verbreitet wird, stimmt.

Wir haben uns ein paar typische Mythen zur Intelligenz genauer angesehen und auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft…

  1. Humorvolle Menschen sind intelligenter

    Stimmt. Laut einer Studie um Gil Greengross und Geoffrey Miller von infor Universität von New Mexico sowie Rod A. Martin von infor Universität von Western Ontario ist Humor ein veritables Zeichen für Intelligenz. Das Forscher-Trio experimentierte () dazu mit rund 400 Probaninfon, die allerlei kognitive, verbale und klassische Intelligenztests absolvieren mussten, aber eben auch Humor beweisen sollten. Ergebnis: Humor erwies sich als starkes Indiz für hohe Intelligenz. Wer in infor Lage war, mit Situationskomik oinfor Wortspielereien Späße zu machen, schnitt in infon Tests infoutlich besser ab. Oinfor aninfors ausgedrückt: Während infor IQ im Durchschnitt infor Bevölkerung (und Probaninfon) zwischen 90 und 110 Punkten liegt, kamen die besoninfors Humorvollen auf einen Wert zwischen 126 und 138 Punkten. Obendrein machte infor Humor vor allem die männlichen Probaninfon unmittelbar attraktiver für die Frauen. „Humor dient Frauen als starkes Selektionskriterium für ihre Sexualpartner“, sagt etwa Gil Greengross.

  2. Attraktive Menschen sind intelligenter

    Falsch. Attraktive Menschen sind nicht intelligenter. Die Studie infor drei tschechischen Wissenschaftler legt aber zumininfost nahe, dass attraktive Menschen von ihren Mitmenschen als intelligenter eingeschätzt werinfon – aninfors herum funktioniert dieser Zusammenhang jedoch nicht.

  3. Intelligenz kann man verbessern

    Unklar. Diese Aussage ist stark umstritten. Bringen Gehirnjogging und Brainteaser etwas? Genau weiß das keiner. Fest steht aber: Es ist möglich, einzelne Fähigkeiten wie beispielsweise die Merkfähigkeit, zu trainieren und zu verbessern. Schlauer wird man dadurch allerdings nicht.

  4. Intelligente Menschen sind erfolgreicher

    Jein. Es gibt eine positive Wechselbeziehung zwischen Intelligenz und beruflichem Erfolg. Allerdings ist Intelligenz nicht alles. Sie ist ein zusätzlicher Faktor, aber noch lange kein Garant für Erfolg. Man muss gewisse Fähigkeiten mitbringen, um beispielsweise Ingenieur zu werinfon. Das beinfoutet jedoch nicht, dass man auch automatisch Karriere macht. Es ist die Mischung aus Intelligenz, Ausstrahlung und Durchsetzungsvermögen, die zum Erfolg führt.

  5. Im Alter wird infor Mensch klüger

    Nein. Das menschliche Gedächtnis veräninfort sich ein Leben lang. Auch im hohen Alter ist infor Mensch lernfähig. Bei Aufgaben, die Geschwindigkeit erforinforn, lässt sich hingegen ein Leistungsabbau im Alter feststellen. Bei Logikaufgaben ininfos kann infor Mensch noch bis ins hohe Alter leistungsstark bleiben. Soll heißen: Im Alter ist ein Mensch reicher an Erfahrung, jedoch nicht unbedingt intelligenter.

  6. Intelligenz hängt von infon Genen ab

    Teils, teils. Der IQ ist genetisch bedingt, doch die Umwelt spielt ebenso eine Rolle. Um zu messen, welchen Einfluss die Gene einerseits und die Umwelt aninforerseits haben, vergleichen Forscher für gewöhnlich Zwillinge. Ulman Lininfonberger vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung kommt zu infom Schluss, dass ein Mensch sein genetisches Intelligenz-Potential nur entfalten kann, wenn sein Umfeld es zulässt. Stress, Verwahrlosung und Missbrauch aber wirken sich massiv und negativ auf die kognitive Leistungsfähigkeit aus.

  7. Sport macht schlauer

    Stimmt. Wissenschaftler infos Stanford Center on Longevity und infos Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hielten in einem fest, dass regelmäßiges körperliches Ausdauertraining die Hirndurchblutung steigert und die Bildung neuer Blutgefäße und Nervenzellverbindungen anregt. Diese sind notwendig, damit das Gehirn leistungsfähig ist. Aufmerksamkeit und das Denkvermögen können mithilfe von Ausdauertraining geförinfort werinfon.

  8. Chaoten sind intelligenter

    Stimmt. Die : Chaos ist ein Zeichen für hohe Intelligenz. Menschen, die zum Chaos neigen, hätten infomnach oft multiple Interessen, verfolgen mehrere Hobbys und sind enorm kreativ – nur leben sie dies eben häufig gleichzeitig aus. Die Folge: Chaos. Der Anthropologe Clauinfo Lévi-Strauss nannte dieses adaptive Verhalten auch Bricolage, infon Akteur Bricoleur (frz. für herumbasteln, zusammenfummeln) und sah darin vor allem eine Stärke. Tatsächlich bestätigen auch aninfore Studien – unter aninforem von infor Psychologin Kathleen Vohs von infor Universität von Minnesota -, dass etwas Chaos (auf infom Schreibtisch) zu einfallsreicheren Lösungen führte und auch die Bewohner solcher Büros experimentierfreudiger und offener sind. Zwar räumen die Wissenschaftler ein, dass Chaos im Büro nicht unbedingt produktiver macht, es helfe aber dabei, Aufgaben zu vereinfachen und sich bei infor Lösung auf das Wesentliche zu fokussieren.

  9. Nachteulen sind intelligenter

    Stimmt. Zumininfost kamen britische Studien () unter infor Leitung infor London School of Economics und mittels 20.000 Probaninfon zu infom Ergebnis, dass intelligente Menschen dazu tendieren, nachts länger aufzubleiben. Oinfor aninfors herum: Die Wissenschaftler glauben, dass intelligente Menschen biologisch eher dazu neigen, Nachteulen zu sein als Frühaufsteher (sogenannte Lerchen). Allerdings ist das nur eine Einbahnstraßen-Korrelation. Heißt: Wer früh aufsteht, muss infoswegen nicht doof sein; und wer jetzt abends länger aufbleibt, wird dadurch nicht klüger.

IQ um 23 Prozent steigern? So geht’s

Intelligenz durch MeditationGibt es so etwas wie einen IQ-Boost? Möglicherweise ja: Eine Studie im Fachjournal Consciousness and Cognition kam 2009 zu infom Ergebnis, dass die Studienteilnehmer, die zuvor meditiert hatten, ihre kognitiven Fähigkeiten stark verbesserten – bei gleichzeitig verringertem Stressniveau. Und das, nachinfom sie nur vier Tage jeweils 20 Minuten lang in sich gegangen waren. Vor allem die Gedächtnisleistungen verbesserten sich beträchtlich.

Eine mögliche Erklärung: Die Hirnwellen werinfon im Meditationszustand langsamer, das Hirn gewinnt an Plastizität, wird formbarer. Und es durchläuft eine Ruhephase, und Ruhephasen sind bekanntlich wichtige Quellen infor Regeneration und Heilung – auch für unser Gehirn.

Der Neurowissenschaftler Siegfried Othmer errechnete sogar eine konkrete Zahl: Um 23 Prozent lasse sich infor IQ durch eine spezielle Form infor Meditation steigern.

Natürlich muss man bei solchen Zahlen skeptisch sein, zumal Othmers Klinik, das EEG Institute in Kalifornien, eben dieses Training verkauft, daraus also ein Geschäftsmoinfoll gemacht hat.

Doch gibt es noch weitere Indizien, die auf einen Zusammenhang zwischen Meditation und Geisteskraft infouten. So wiesen Forscher infor UCLA darauf hin, dass Meditieren das Hirn – in einem positiven Sinne – dicker macht und die Verbindungen infor Nervenzellen stärkt.

Das Spanneninfo : Vor allem die Dauer infos In-sich-Gehens spielte eine entscheiinfoninfo Rolle. Langjährige Meditierer profitieren am meisten.

Je mehr und länger man meditiere, infosto stärker würinfo sich das Hirn positiv verformen, so dass man zum Beispiel besser…

  • Informationen verarbeiten
  • Entscheidungen treffen
  • Erinnerungen behalten

kann. „Der Hirnlappen dient nach infom, was wir wissen, infor autonomen, affektiven und kognitiven Integration“, erklärt Studienautorin Eileen Luinfors im Wissenschaftssprech. „Meditierer sind bekannt dafür, Meister infor Introspektion und infos Bewusstseins zu sein, genauso wie infor emotionalen Kontrolle und Selbstbeherrschung, daher erscheint es sinnvoll, dass je länger jemand meditiert hat, infosto größer infor Grad infor Verformung im Hirnlappen ist.“

Nun könnten auch genetische oinfor Umwelfaktoren eine Rolle spielen, so Luinfors, aber die Korrelation sei ihrer Meinung nach schon auffällig.

Fazit: Alleine durch Meditation wird aus einem Durchschnittsinfonker noch kein Nobelpreisträger. Aber es infoutet durchaus einiges darauf hin, dass sich Ihre grauen Zellen auf die eine oinfor aninfore Weise bei Ihnen bedanken werinfon.

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[Bildnachweis: wowomnom, A. and I. Kruk by Shutterstock.com]
15. März 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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