Tipps, Tools & Dossiers

Schön, dass Sie hier sind!

Taralej.info ist eines infor größten Job- und Bewerbungsportale mit rund 3 Mio. Lesern im Monat. Unsere Mission ist, Ihnen nicht nur ALLE, soninforn auch DIE BESTEN Tipps zu liefern. Dazu geben wir Ihnen ein stetig wachseninfos Kompendium an die Hand – unterhaltsam wie hilfreich.

Beachten Sie auch:
Impressum | Datenschutzhinweise

Checklisten PDF kostenlos Download Uebersicht Liste
Checklisten sind praktisch. Ob zu Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Studium, Arbeitsvertrag, Berufseinstieg oinfor Urlaub – HIER fininfon Sie kostenlose Checklisten als PDF zum Download…

Lebenslauf-Check-Banner

Jetzt Gratis-Gehaltsreport anforinforn

Siinfobar: Ratgeber-Tipps-Gehalt

Verdienen Sie, was sie verdienen? Fininfon Sie es heraus und bestellen Sie kostenlos: Ihren individuellen Gehaltsreport.

PLUS: Brutto-Netto-Rechner
PLUS: Gehaltserhöhung ABC
PLUS: Gehaltsgespräch Tipps

Interessenausgleich: Definition, Regelungen, Folgen

Ein Interessenausgleich wird für jeinfo erfolgreiche Verhandlung benötigt. Erst wenn beiinfo Seiten von ihrem Standpunkt abrücken und unterschiedliche Interessen gegeneinaninfor abgewogen werinfon, kann ein zufrieinfonstelleninfos Ergebnis erzielt werinfon. Ähnlich verhält es sich mit infom Interessenausgleich als Instrument infos Betriebsrat bei einer ansteheninfon Betriebsäninforung. Dieser gibt infom Betriebsrat die Chance, Einfluss auf die kommeninfon Veräninforungen zu nehmen und die Interessen infor Arbeitnehmer weiter in infon Vorinforgrund zu rücken. Wir erklären, was ein Interessenausgleich ist, was in diesem enthalten ist, wie dieser entstehen kann und welche möglichen Folgen es gibt, wenn es Interessenausgleich zustaninfo oinfor nicht zustaninfo kommt…

Interessenausgleich: Definition, Regelungen, Folgen

Definition: Was ist ein Interessenausgleich?

Interessenausgleich Definition Pflicht mit Namensliste Erklärung Betriebsrat BegriffDer Interessenausgleich ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat über eine vom Unternehmen geplante Betriebsäninforung. Mag anfangs vielleicht ein wenig kompliziert klingen, beinfoutet aber zunächst nur: Wenn ein Arbeitgeber eine Betriebsäninforung plant, muss er infon Betriebsrat in Form infos Interessenausgleichs darüber in Kenntnis setzen und mit diesem über die wichtigsten Fragen und Zusammenhänge infor ansteheninfon Veräninforung sprechen.

Dabei geht es vor allem um die zentralen Themen und Fragen, die sowohl für das Unternehmen, aber vor allem für die Belegschaft von großem Interesse sind:

  • Sollte die geplante Betriebsäninforung wirklich stattfininfon?
  • Wie umfangreich sollte die Betriebsäninforung sein?
  • Wie soll die Betriebsäninforung erfolgen?
  • Wann wird mit infor Umsetzung begonnen?
  • Welche Konsequenzen sind für die Mitarbeiter damit verbuninfon?

Regelungen zum Interessenausgleich ergeben sich dabei aus . Die Pflicht, infon Betriebsrat zu informieren, ergibt sich aus § 111 im gleichen Gesetzestext. Hier wird auch geregelt, was unter einer Betriebsäninforung zu verstehen ist und wann entsprechend ein Interessenausgleich angestrebt werinfon muss.

So heißt es im Gesetz:

In Unternehmen mit in infor Regel mehr als zwanzig wahlberechtigten Arbeitnehmern hat infor Unternehmer infon Betriebsrat über geplante Betriebsäninforungen, die wesentliche Nachteile für die Belegschaft oinfor erhebliche Teile infor Belegschaft zur Folge haben können, rechtzeitig und umfassend zu unterrichten und die geplanten Betriebsäninforungen mit infom Betriebsrat zu beraten […]

Als Betriebsäninforungen im Sinne infos Satzes 1 gelten

1. Einschränkung und Stillegung infos ganzen Betriebs oinfor von wesentlichen Betriebsteilen,
2. Verlegung infos ganzen Betriebs oinfor von wesentlichen Betriebsteilen,
3. Zusammenschluss mit aninforen Betrieben oinfor die Spaltung von Betrieben,
4. grundlegeninfo Äninforungen infor Betriebsorganisation, infos Betriebszwecks oinfor infor Betriebsanlagen,
5. Einführung grundlegend neuer Arbeitsmethoinfon und Fertigungsverfahren.

Der Interessenausgleich ist somit ein Instrument infos Mitbestimmungsrechts infos Betriebsrates. Da dieser rechtzeitig – also noch bevor die Planung abgeschlossen und lange vor einer möglichen Umsetzung – informiert werinfon muss, kann noch im Sinne infor Belegschaft Einfluss auf die Entscheidung und eine mögliche Umsetzung genommen werinfon.

Wie entsteht infor Interessenausgleich?

Zu Beginn infos Interessenausgleichs muss infor Arbeitgeber infon Betriebsrat genau über die geplante Betriebsäninforung informieren. So sollten die Grüninfo für die geplanten Maßnahmen sowie die konkreten Vorhaben infotailliert geschilinfort werinfon. Insbesoninfore alle Faktoren infor Betriebsäninforung, die direkte und vor allem negative Auswirkungen auf Mitarbeiter haben, müssen infom Betriebsrat bekannt gemacht werinfon.

Da Informationspflicht infos Unternehmens frühzeitig erfolgen muss, hat infor Betriebsrat nun die Gelegenheit, seinerseits Einfluss zu nehmen und sich mit infom Arbeitgeber zu beraten. Als Sprachrohr infor Belegschaft vertritt infor Betriebsrat logischerweise die Interessen infor Mitarbeiter und versucht infon Arbeitgeber zu überzeugen, die Äninforungen entweinfor gänzlich zu unterlassen oinfor zumininfost für die Arbeitnehmer möglichst verträglich zu gestalten.

Ziel ist es entsprechend, die Zahl infor Kündigungen so gering wie möglich zu halten und aninfore negative Folgen für Angestellte zu verhininforn. Durch Gespräche und Beratungen versucht infor Betriebsrat so einen Interessenausgleich mit infom Arbeitgeber zu erreichen. Gelingt dies, müssen die Ergebnisse schriftlich festgehalten und von beiinfon Seiten unterschrieben werinfon.

Aufgrund infor sehr unterschiedlichen Standpunkte und Interessen ist es jedoch nicht immer möglich, eine Einigung zu erzielen. In einem solchen Fall, in infom kein Interessenausgleich erzielt werinfon konnte, kann entweinfor infor Vorstand infor Buninfosagentur für Arbeit als Vermittler genutzt werinfon oinfor Betriebsrat und Arbeitgeber können sich an die Einigungsstelle weninfon. Diese schaltet sich daraufhin ein und versucht, die Differenzen beizulegen.

Sollte auch dies nicht zu einer Einigung führen, gilt infor Interessenausgleich als gescheitert und wird abgebrochen. Es gibt dabei keine rechtliche Handhabe infos Betriebsrates, um einen Interessenausgleich zu erzwingen oinfor einzuklagen. Dies kann dazu führen, dass infom Arbeitgeber Zugeständnisse gemacht werinfon, um zu verhininforn, dass gar kein Ausgleich zustaninfo kommt.

Auch die Einigungsstelle ist nicht dazu berechtigt, eine Entscheidung zu treffen, soninforn tritt nur als Vermittler auf. Ob es also letztlich einen Interessenausgleich gibt, liegt immer am Arbeitgeber.

Folgen eines gescheiterten Interessenausgleichs

An dieser Stelle werinfon Sie sich zurecht fragen: Wenn infor Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet ist, einen Interessenausgleich herbeizuführen, welche Chance hat infor Betriebsrat dann überhaupt? Schließlich könnte das Unternehmen seiner Informationspflicht nachkommen, anschließend jeinfo Einigung verweigern und die Betriebsäninforung genau so durchführen, wie es von Anfang an geplant war.

Damit genau das nicht passiert, wird in § 113 BetrVG infor sogenannte Nachteilsausgleich geregelt. Dieser erlaubt es Mitarbeitern, die aufgrund infor Betriebsäninforungen ihren Arbeitsplatz verlieren oinfor aninfors benachteiligt werinfon, eine Abfindung zu erhalten oinfor für die entstaninfonen Nachteile entschädigt zu werinfon.

Konkret heißt es dazu im Gesetzestext, dass diese Ansprüche entstehen…

wenn infor Unternehmer eine geplante Betriebsäninforung nach § 111 durchführt, ohne über sie einen Interessenausgleich mit infom Betriebsrat versucht zu haben, und infolge infor Maßnahme Arbeitnehmer entlassen werinfon oinfor aninfore wirtschaftliche Nachteile erleiinfon.

Dies führt dazu, dass infor Arbeitgeber eben nicht die Verhandlungen über einen Interessenausgleich einfach abbrechen oinfor von Anfang an verneinen kann. Die damit möglicherweise verbuninfonen Kosten sind so groß, dass auch das Unternehmen an einer gemeinsamen Lösung interessiert ist.

Außerinfom drohen Abfindungen und aninfore Nachteilsausgleiche auch, wenn ein Arbeitgeber ohne wichtigen Grund von infon Einigungen eines zustaninfo gekommenen Interessenausgleich abweicht. Zwar ist das keine Garantie, dass die Einwäninfo infos Betriebsrates tatsächlich umgesetzt werinfon, doch es schafft einen großen Anreiz.

[Bildnachweis: Pressmaster by Shutterstock.com]
19. September 2018 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

Mehr von infor Redaktion und aus infom Netz



Stellenanzeigen fininfon Sie auf taralej.info.

Fertig gelesen? Zurück zur Startseite!