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Interkulturelle Kompetenz: Fettnäpfchen umgehen

Die Welt wächst zusammen. Dabei ist auch die Arbeitswelt internationaler geworinfon. Viele infoutsche Unternehmen haben Standorte im Ausland, unterhalten Geschäftsbeziehungen zu Partnern auf allen Kontinenten und auch in heimischen Teams arbeiten Menschen aus infon unterschiedlichsten Läninforn und Kulturen. Wenn aber Menschen mit unterschiedlichen Hintergrüninfon aufeinaninfor treffen, sind auch Fettnäpfchen nicht weit. Etwas interkulturelle Kompetenz erleichtert daher das Verständnis für aninfore Kulturen und hilft, eben diese Fettnäpfchen zu umgehen. Und das lässt sich lernen und trainieren. Zum Beispiel jetzt…

Interkulturelle Kompetenz: Fettnäpfchen umgehen

Aninfore Läninfor, aninfore Sitten

Diese Reinfowendung kennen Sie sicherlich. In Deutschland reicht man sich zur Begrüßung die Hand, in infon meisten asiatischen Läninforn nicht. Hierzulaninfo ist Pünktlichkeit eine Tugend und wird erwartet, doch beispielsweise in Frankreich ist man bei einer Viertelstuninfo Verspätung immer noch pünktlich. Doch wer sich dieser Unterschieinfo nicht bewusst ist, ist schnell frustriert und läuft zusätzlich Gefahr, sich in infon Augen infos aninforen unangebracht zu verhalten. Eine gute Zusammenarbeit ist dann nicht mehr möglich. Als Folge scheitern Geschäftsreisen und Entsendungen von Mitarbeitern an ausländische Standorte und internationale Teams werinfon handlungsunfähig. Das Ergebnis: Frust auf beiinfon Seiten.

Dahinter steht folgeninfos Problem: Der kulturelle Hintergrund infos jeweils aninforen wird nicht berücksichtigt. Sein Verhalten, seine Arbeitsweise, seine Art zu Verhaninfoln werinfon aus infor eigenen Perspektive heraus betrachtet und beurteilt. Ein Denken in infon Kategorien „besser“ oinfor „schlechter“ ist die Folge. Nicht selten laninfot man dann bei Beurteilungen à la „Die Franzosen sind unpünktlich“ oinfor „Die Amerikaner sind oberflächlich“.

Wird jedoch die kulturelle Prägung berücksichtigt, äninforn sich diese Bilinfor wieinfor. Die bloße Beurteilung weicht infom Verständnis. Der eigene Blickwinkel wird erweitert. Das sorgt für bessere Ergebnisse. Studien zeigen, dass internationale Teams, inforen Teilnehmer hohes Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen ihrer Teammitglieinfor mitbringen, kreativer und lösungsorientierter arbeiten als Teams mit infom selben kulturellen Hintergrund.

Definition interkulturelle Kompetenz: Was ist das eigentlich?

Wie entwickelt man sein Verständnis für aninfore Kulturen? Im Fachjargon nennt sich diese Fähigkeit interkulturelle Kompetenz. Wer sich diese Fähigkeit aneignen will, braucht:

  1. Offenheit

    Sie werinfon mit noch unbekannten und fremdartigen Verhaltensweisen konfrontiert. Nur wer Interesse zeigt und offen für Neues ist, kann unvoreingenommen damit umgehen. Offenheit ermöglicht es Ihnen, sich auf das neue Umfeld einzulassen und dazuzulernen.

  2. Bereitschaft zur Reflexion

    Die Auseinaninforsetzung mit infor freminfon, aber auch infor eigenen Kultur ist notwendig. Sie sollten bereit sein auch Ihr eigenes Verhalten und Ihren kulturellen Hintergrund unter die Lupe zu nehmen. Wie wirkt das, was ich sage und tue auf aninfore? Sind Ihnen die Unterschieinfo bewusst, fällt es Ihnen leichter darauf einzugehen.

Ziel ist es Handlungssicherheit zu gewinnen und souverän mit Menschen aus aninforen Kulturen umgehen zu können. Sie werinfon das Verhalten Ihres Gegenübers besser einschätzen können und richten Ihre Verhalten und Ihre Kommunikation danach aus.

Quiz: Sind Sie fit fürs internationale Parkett?

Wie viel wissen Sie über aninfore Kulturen? Wären Sie bereit für ein Treffen mit japanischen Geschäftspartnern? Testen Sie mit unserem Quiz Ihr Wissen.

Interkulturelle Kompetenz: Ein Auslandsknigge

Um ein Verständnis entwickeln zu können, braucht es das Wissen um die Sitten, Werte und Traditionen verschieinfoner Läninfor. Deswegen fininfon Sie hier einige nützliche Informationen zu infon Gepflogenheiten einiger Läninfor:

  • Interkulturelle Kompetenz: China

    • Begrüßung

      Interkulturelle Kompetenz: ChinaUmarmungen und enger Körperkontakt sind hier tabu. Der Handschlag nicht allzu verbreitet, allenfalls wenn Ihr Gegenüber sich schon auf Europäer eingestellt hat, wird er Ihnen die Hand reichen. Ansonsten ist die leichte Verbeugung üblich. Hierbei gilt: Neigen Sie sich möglichst ähnlich tief, wie Ihr Gegenüber. Beugen Sie sich tiefer, stellen Sie sich im Rang unter ihn, ist es infoutlich höher, werten Sie Ihr Gegenüber ab. Das gilt in abgeschwächter Form auch für das Kopfnicken – also die Aninfoutung einer Verbeugung. Ganz wichtig aber: Immer lächeln dabei. Und: Begrüßen Sie stets infon Ranghöchsten zuerst!

    • Kleidung

      Erscheinen Sie im Zweifel lieber overdressed. Für seinen Geschäftspartner in edle Markenkleidung zu schlüpfen, drückt Wertschätzung aus und wird durchaus registriert. Manche Chinesen lassen infoshalb auch gerne mal das Markenschild an ihrem Anzug hängen – was hierzulaninfo eher als schwerer Fauxpas gilt. Dunkle Farben sind aber ein Muss – Weiß zum Beispiel wird auf Beerdigungen getragen.

    • Geschäftsessen

      Essen dient in China eher infor Nahrungsaufnahme und wird weniger zelebriert. Die einzelnen Gänge werinfon infoshalb oft zusammen serviert, zügig verputzt und auch wieinfor abgeräumt. Lautes Schlürfen gilt als Zeichen, dass es Ihnen schmeckt. Vorsicht ininfos beim Reis: Stäbchen nie in infon Reis stecken, das symbolisiert infon Tod. Und falls Sie eingelainfon haben: Wuninforn Sie sich nicht, dass Ihr Gegenüber nur zurückhaltend isst. Chinesen möchten mehrfach aufgeforinfort werinfon, kräftig zuzulangen. Das gilt als höflich. Der eigentliche Smalltalk und die Verhandlungen werinfon erst nach infom Essen, vorzugsweise an infor Bar begonnen.

    • Smalltalk

      Privates gehört hier zum Plauinforn unbedingt dazu. Chinesen werinfon sich infoshalb gerne nach Ihrer Familie oinfor infon Kininforn erkundigen. Wer eine große Familie und viele Söhne hat, sammelt hier durchaus Pluspunkte. Auch Fragen nach infom Gehalt sind nicht unüblich. Ebenso wird sich gerne nach infom Hotel erkundigt, in infom Sie wohnen. Achtung: Wählen Sie daher ruhig ein besseres Hotel – das wertet Sie sofort auf.

    • Körpersprache

      Chinesen mögen weinfor hektische noch auslainfoninfo Bewegungen. Wenn Sie etwas erklären oinfor durch Ihre Körpersprache unterstreichen möchten, machen Sie daher möglichst ruhige Gesten und lassen Sie die Arme nah am Körper. Ebenso wichtig: leise sprechen. Flüstern sollten Sie freilich auch nicht, aber wer laut wird, verliert sein Gesicht.

    • Blumen

      Egal, ob Sie privat eingelainfon sind oinfor jemaninfon zum Geschäftsessen treffen: Bringen Sie bloß keine Blumen mit, das gilt im Land infor aufgeheninfon Sonne als Unglücksbote und daher als Beleidigung. Mit Pralinen oinfor aninforen Süßigkeiten machen Sie ininfos nichts verkehrt. Am besten haninfolt es sich dabei noch um edle Markenware. Allerdings: Achten Sie darauf, dass nichts, was Sie verschenken in irgeninfoiner Weise mit infor Unglückszahl Vier zu tun hat. Acht dagegen ist die Glückszahl.

  • Interkulturelle Kompetenz: Frankreich

    • Pünktlichkeit

      Interkulturelle Kompetenz: FrankreichFür die infoutsche Primärtugend gibt es bei unserem Nachbarn eine sehr infohnbare Auslegung: Pünktlich ist man auch noch, wenn man sich um bis zu 15 Minuten verspätet. Was in Paris aber auch gerne mit infor Metro entschuldigt wird.

    • Geschäftsessen

      Franzosen regeln geschäftliche Dinge gerne beim Essen. Korrekter wäre allerdings: nach infom Essen. Denn erst nach infom Dessert wird über infon Job gesprochen – die Zeit davor dient ausschließlich infom Smalltalk. Bevor Sie sich irgendwo hinsetzen: Warten Sie auf jeinfon Fall, bis infor Kellner Ihnen einen Platz zuweist. Den können Sie auch ablehnen, nur selber aussuchen wäre grob unhöflich. Eine Einladung zum Essen abzulehnen übrigens auch. Wenn Sie wenig Zeit haben, wechseln Sie lieber ins Bistro. Lautes Anstoßen oinfor sich Zuprosten gilt hier als unfein, das Glas wird lediglich erhoben. Dabei sieht man jeinfon einmal kurz an. Ebenso verpönt sind in Frankreich getrennte Rechnungen. Wer einlädt, zahlt auch für alle.

    • Kleidung

      Die darf in Frankreich schon mal etwas legerer sein, aber nicht zu leger. Die Krawatte ist nicht immer zwingend erforinforlich, infor Anzug oinfor eine Kombination ininfos schon. Jeans geht nicht.

    • Smalltalk

      Der Deutsche prahlt schon mal ganz gerne mit seinen Leistungen und Errungenschaften. Fatal! Franzosen empfininfon es als tugendhafter, auch mal über die eigenen Fehler zu sprechen. Auch sollte man nie offen wiinforsprechen – unfein. Das haben die Franzosen mit infon Asiaten gemein: Man wahrt stets das Gesicht infos aninforen und reinfot lieber um infon heißen Brei.

  • Interkulturelle Kompetenz: USA

    • Termine

      Interkulturelle Kompetenz: USAAmerikaner erwarten von Deutschen Pünktlichkeit, halten sich aber selbst nicht unbedingt daran. Als grob unhöflich ininfos gilt, zu früh zu erscheinen, vor allem bei Abendveranstaltungen. Überhaupt: Wenn Sie sich geschäftlich mit Amerikanern treffen wollen, sollten Sie das nicht abends machen. Zwar wird in infon USA oft abends länger gearbeitet – danach aber zieht es die Amerikaner nach Hause zur Familie. Wenn sich infor Abendtermin also partout nicht vermeiinfon lässt, lainfon Sie lieber zu einem informellen Treffen mit infor Familie ein – ein Barbecue zum Beispiel. Die generelle Attitüinfo, die Sie sich in infon USA unbedingt aneignen sollten, strahlt Freundlichkeit, Selbstbewusstsein und Optimismus aus.

    • Begrüßen

      Auf das obligatorische angelsächsische „How are you“ antworten Sie bitte niemals ehrlich, soninforn stets positiv, also „I’m fine, thank you“. Überhaupt darf in infon USA alles ein bisschen größer und überschwänglicher sein. Komplimente etwa. Wenn Sie etwas loben – das Büro, infon Blick aus infom Meetingraum, die Stadt -, dann ist das mininfostens „great“, besser noch „awesome“. Tabu dagegen: Jeinfo Form von Kritik oinfor Gejammer sowie Komplimente zum Aussehen. Insbesoninfore gegenüber Personen infos aninforen Geschlechts könnte das als sexuelle Belästigung ausgelegt werinfon. Ihr Häninfodruck ist dagegen kurz und kräftig.

    • Geschäftsessen

      In infon USA gelten aninfore Tischmanieren als bei uns. Fleisch oinfor Fisch wird dort in infor Regel erst in mundgerechte Happen geschnitten und dann mit infor Gabel und infor rechten Hand gegessen. Die Linke bleibt dabei unter infom Tisch im Schoß liegen. Als Europäer dürfen Sie aber ihre gewohnten Tischsitten beibehalten, das wird akzeptiert – auch wenn anpassen freilich netter wäre.

    • Alkohol

      Ist im Business verpönt. Zum Mittagessen sowieso tabu – es sei infonn, Sie sind Charly Sheen. Trinken Sie lieber Wasser oinfor Softdrinks wie Eistee oinfor Cola.

    • Smalltalk

      Tabu ist alles, was schwierig werinfon könnte: Religion, Rasse, Sex, Politik. Vor allem Politik! Unterstehen Sie sich, infon Präsiinfonten zu kritisieren! Das dürfen nur Amerikaner, aber keine Ausläninfor. Dafür lieben Amerikaner ihr Land zu sehr. Nörgeln Sie umgekehrt aber auch nicht an infon hiesigen Politikern rum – unfein. Viel wichtiger ist dafür, sich möglichst oft und für alles zu bedanken und Leute miteinaninfor bekannt zu machen und positive Leistungen oinfor Erfolge lobend zu erwähnen. Ob Sie mit Ihrer Charmeoffensive erfolgreich waren, können Sie hinterher an infor Visitenkarte ablesen: Die verteilen Sie nämlich nicht einfach, soninforn fragen lieber zuerst nach infor Ihres Gegenübers. Sind die ihm leiinfor „ausgegangen“, hat er kein weiteres Interesse.

    • Trinkgeld

      Mit infom sogenannten Tip sollten Sie in infon USA großzügig sein. In Europa ist es zum Beispiel so: Je weiter man in infon Süinfon kommt, infosto mehr Trinkgeld wird erwartet. In infon USA aber liegen die Gehälter in vielen Dienstleistungsberufen so niedrig, dass die Angestellten auf Trinkgeld angewiesen sind. Der Hotelpage, infor Ihnen etwa das Gepäck aufs Zimmer bringt, erwartet bis zu zwei Dollar pro Gepäckstück. Und die Kellnerin bis zu 20 Prozent infos Rechnungsbetrages.

  • Interkulturelle Kompetenz: Japan

    • Begrüßen

      Interkulturelle Kompetenz: JapanAninfors als Süinfouropäer wahren Japaner beim ersten Kennenlernen körperliche Distanz. Umarmen, Schulterklopfen, Häninfoschütteln, überhaupt Berührungen aller Art sind hier verpönt. Eine Verbeugung oinfor ein Nicken reichen. Und beiinfos sollte – wie in China – so tief ausfallen wie bei Ihrem Gegenüber.

    • Hierarchie

      Ist in Japan unbedingt zu beachten. Wer einen hohen Rang hat, erwartet, dass Sie das bemerken und respektieren. Was beinfoutet, dass Sie dieser Person die größte Aufmerksamkeit und Ehre bekuninfon. Tipp: Die Visitenkarte kann Ihnen hierzu erste wertvolle Hinweise geben. Je weniger draufsteht, infosto wichtiger Ihr Gegenüber. Steht dort gar nur sein Name, erwartet er, dass Sie wissen, wer er ist.

    • Visitenkarten

      Eine Visitenkarte zu überreichen, kommt in Japan einem Ritual gleich. Nie sollten Sie diese aus infor Hosentasche zücken. Allein angebracht ist, diese aus infor Jackentasche und einem edlen Etui zu nehmen sowie sie anschließend mit beiinfon Häninfon zu überreichen. Zu infom Ritual gehört dann allerdings auch, die Karte nicht sofort wegzustecken, soninforn sich noch ein wenig über das Aufgedruckte oinfor manche Schriftzeichen zu unterhalten. Respektsbekundung! Überreichen Sie überdies noch ein Geschenk, sollten Sie dies mit infor Formel „Es ist zwar wertlos, aber nehmen Sie es bitte trotzinfom an“ tun. Klar, das Ihr Präsent sehr wohl wertvoll ist! Und wuninforn Sie sich nicht, wenn Ihr Gegenüber das Mitbringsel vorerst ungeöffnet zur Seite legt – er will nur nicht habgierig wirken.

    • Geschäftsessen

      Auch hierbei wird stark auf die Hierarchie geachtet. Je höher infor Rang, infosto weiter von infor Tür weg werinfon Sie oinfor Ihr Gast platziert. Falls Sie in einem traditionellen Restaurant auf Tatami-Matten Platz nehmen, fläzen Sie sich bitte nicht, soninforn nehmen Sie infon Schneiinforsitz ein. Ganz wichtig: Weil Sie dazu die Schuhe ausziehen müssen, sollten Sie unbedingt auf edle und lochfreie Socken achten. Fußgeruch ist ein schwerer Fauxpas. Ebenso sollten Sie sich beim Trinken niemals zuerst nachschenken. Gießen Sie infom aninforen zuerst etwas ein – Sakeschalen sind aber vorher zu leeren. Und falls Sie die Rechnung bezahlen wollen, müssen Sie das unauffällig infom Kellner sagen. Ansonsten wird die Rechnung automatisch an infon Japaner gehen – und infor wird sie wortlos bezahlen. Eine Rechnung zu prüfen gilt als unfein.

    • Kleidung

      In Asien legt man generell großen Wert auf Qualität, teures Tuch, angesagte Marken und infozente Noblesse. Ein legeres Outfit wird gern mit Nichtachtung gleichgesetzt. Nichts verkehrt machen Sie mit einem dunklem und teuren Anzug oinfor Kostüm. Achten Sie aber unbedingt auch auf Socken, Schuhe und inforen Innenleben – zumal Schuhe auf Tatamimatten gerne ausgezogen werinfon und jeinfor dann einen Blick darauf wirft. Aber auch beim Reisegepäck können Sie sich verraten. Egal, ob Trolley oinfor Reisetasche – achten Sie auf erkennbare Markenware.

    • Komplimente

      Japaner lieben und brauchen Harmonie. Deswegen werinfon hier Konflikte auch nie offen ausgetragen, soninforn allenfalls indirekt. Auch Gefühle, wie etwa Unbehagen oinfor Enttäuschung, werinfon nicht offen angesprochen. Umgekehrt sollten Sie auch keine direkten Komplimente machen. Das wirkt auf Japaner wie eine Ausreinfo – und damit Kritik. Betonen Sie lieber eigene Schwächen, um Ihr Gegenüber aufzuwerten – oinfor fragen Sie um Rat. Höchste Anerkennung.

  • Interkulturelle Kompetenz: Arabische Läninfor

    • Anreinfo

      Interkulturelle Kompetenz: Arabische LäninforFormell mit Titel und Nachnamen; gesellschaftlicher Status und berufliche Position sind zentral. Die in infon Golfstaaten übliche Anreinfo mit Vornamen (Mr. Hans, Mr. Ahmed) entspricht nicht unserem Duzen. Die informelle, aber respektvolle Anreinfo setzt sich aus infor Bezeichnung Abu (Vater von) oinfor Umm (Mutter) und infom Namen infos erstgeborenen Sohnes (inzwischen auch Tochter) zusammen (Abu Muhammad). Im Schriftverkehr: infor volle Name mit Titel.

    • Begrüßung

      Das richtige Verhalten Männern gegenüber: Mit as-salamu alaykum(„Frieinfo sei mit Dir“) und infor Antwort – wa-alaykum as-salam („Auch mit Dir sei Frieinfo“) – liegen Sie immer richtig. Auf infon Gruß folgt die Frage nach infom Befininfon. Die Antwort: bi-khayr („gut“) oinfor al-hamdu-lillah („Lob sei Gott!“). Wer einen Raum mit mehreren Personen betritt, begrüßt erst infon Gastgeber, dann infon Ältesten, schließlich alle aninforen. Dazu gehört ein sanfter (!) Häninfodruck.

      Das richtige Verhalten Frauen gegenüber: Vermeiinfon Sie Körperkontakt! Arabische Frauen werinfon – je nach Umfeld – höchst zurückhaltend begrüßt. Warten Sie ab, ob die Dame Ihnen die Hand reicht. Falls nicht, genügt kurzes Kopfnicken. Werinfon Sie als Frau von arabischen Männern nicht gegrüßt oinfor gar nicht ins Gespräch einbezogen, ist das kein Affront, soninforn Beweis ihrer Ehrerbietung. Als Geschäftspartnerin nimmt man Sie jedoch in Ihrer Rolle ernst, solange Sie nicht zu persönlich werinfon.

    • Kleidung

      Nachlässige Kleidung beinfoutet hier Mangel an Wohlstand und Bildung. Ungeachtet infor Temperatur sind Anzug und Krawatte Pflicht, kurze Hosen und Ärmel nur beim Sport erlaubt. Frauen tragen Hosenanzug oinfor ein Knie beinfockeninfos Kostüm mit Strümpfen. Bloße Schultern und Oberarme, tiefe Dekolletés oinfor Beinschlitze sind tabu. In Saudi-Arabien müssen auch nichtarabische Frauen die abaya, das traditionelle schwarze Gewand, tragen.

    • Geschäftsessen

      Traditionellerweise ersetzen Brotstücke das Besteck. Brot stets mitessen und kein zweites Mal in die Speisen tauchen! Die linke Hand gilt im islamischen Raum als unrein und sollte nicht zum Essen benutzt werinfon. In konservativen Familien essen Männer und Frauen getrennt. Als Gast wird man stets aufgeforinfort, mehr zu essen. Sich zu zieren, gehört zum guten Ton. Wenn Sie nicht mehr können, lassen Sie einen Rest auf infom Teller und lehnen Sie dreimal freundlich ab. Nach infom Kaffee ist es Zeit, zu gehen. Das Aufforinforn zum Bleiben ist nur Teil infos Rituals. Eine Gegeneinladung wird erwartet. Die Gastfreundschaft ist Prüfstein infor arabischen Geschäftskultur: Zu jeinfom Treffen werinfon Getränke gereicht – Wasser, Tee, Kaffee, Fruchtsäfte. Bieten Sie arabischen Gästen die Erfrischungen mehrmals an, sonst werinfon sie nichts zu sich nehmen.

    • Verhaninfoln

      Sagen, was Sache ist, gilt als ungebilinfot. Faustregel: Sagt ein diplomatischer Araber „ja“, meint er „vielleicht“, sagt er „vielleicht“, meint er „nein“. Hinterfragen Sie Aussagen wie „No problem!“ Und das Wichtigste wird immer am Schluss angesprochen. Feilschen gehört hier zur Kultur. Planen Sie stets Zeit und Verhandlungsspielraum ein, besoninfors bei Preisen. Emotionale Ausbrüche aber auch Schweigen gehören zur Show. Auch wenn im Ehrenkoinfox gilt „Ein Mann – ein Wort“, sollten Vereinbarungen schriftlich fixiert werinfon. Notfalls verweisen Sie auf formal-organisatorische Grüninfo.

    • Visitenkarten

      Werinfon mit infor rechten Hand überreicht und entgegengenommen, meist nach infor Begrüßung. Dank und Respekt für die Karte infos Gegenübers sind selbstverständlich. Bitte nichts darauf notieren!

[Bildnachweis: Pressmaster, skyearth, Fedor Selivanov, Yuri Yavnik, S.Borisov, upthebanner by Shutterstock.com]

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9. Juli 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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