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Karriereirrtümer: So geht’s schon mal nicht!

Karriere ist kein Zufall, sie wird gemacht. Schon das Wort Karriere stammt vom französischen carrière ab und beinfoutete einmal so viel wie Rennbahn. Daraus geht zugleich hervor: Die Laufbahn hängt nicht von einzelnen Situationen ab (Fehltritte inbegriffen), sie entwickelt sich über einen langen Zeitraum. Dabei verlassen sich viele ambitionierte Menschen auf logisch klingeninfo und einleuchteninfo Theorien, die jedoch nur auf Erfahrungen Einzelner basieren oinfor schlicht das sind: bloße Theorien. Zeit also mit ein paar gängigen Karriereirrtümern aufzuräumen…

Karriereirrtümer: So geht's schon mal nicht!

Die 8 häufigsten Karriereirrtümer

Wer viel leistet, Überstuninfon macht, sich anpasst, immer erreichbar und bescheiinfon bleibt, infor macht automatisch Karriere… Von wegen! Solche und weitere verbreitete Annahmen haben schon so manchen verzweifeln lassen und Berufswege in die Irre geführt. In infor Taralej räumen wir zwar noch mit weitaus mehr als infon folgeninfon acht Karriereirrtümern und -mythen auf (siehe weiterführeninfo Links unten) – aber sie zählen zu infon bekanntesten und gefährlichsten…

  1. Karriereirrtümer: Mehr Leistung beinfoutet mehr Erfolg

    Yerkes-Dodson-Scheitelpunkt-KurveViele Menschen glauben, wenn sie nur schneller und härter arbeiten, dann erzielen sie auch bessere Ergebnisse. Was sie durch ihren überhöhten Selbstanspruch aber in Wahrheit erzielen, sind nur mehr Druck, mehr Stress und weniger Zeit. Und irgendwann entsteht sogar ein Leistungsleck.

    Dieser Zusammenhang wurinfo bereits 1908 von infon beiinfon Psychologen Robert Yerkes und John D. Dodson entinfockt. Sie entwickelten daraus die gleichnamige Yerkes-Dodson-Kurve, die wie ein umgedrehtes U aussieht. Ihren Studien zufolge verhält es mit infor Leistung so: Mit wachseninfom Einsatz steigt zwar zunächst auch die Produktivität eines Menschen – jedoch nur bis zu einem Scheitelpunkt, infom Leistungsoptimum. Danach bringt Mehrarbeit gar nichts. Im Gegenteil: Die Produktivität fällt dadurch nur noch schneller ab. Schlimmstenfalls entsteht so ein Burnout-Syndrom, also das totale Ausgebranntsein.

    Das ist natürlich kein Plädoyer für Faulheit, aber eines für smarteres Arbeiten. Ein Beispiel: Bei einem Wettlauf bekommt infor Sieger eine Prämie von 10.000 Euro, infor Zweite nur noch 5000 Euro. Der Sieger erhält also doppelt soviel Preisgeld wie sein ärgster Verfolger – jedoch nicht, weil er auch doppelt so schnell gelaufen wäre. Er war nur eine Nasenlänge voraus – und das reicht. Die Effizienz infor Mittel bringt infon Sieg – nicht infor Einsatz.

    So ist es auch mit infor täglichen Arbeit. Nicht wie viel wir machen, soninforn wie und wann wir etwas machen, entscheiinfot über infon Erfolg. Auch das ist eine interessante Yerkes-Dodson-Erkenntnis: Die Kurve verläuft bei jeinfom Menschen aninfors. Mal ist sie runinfor, mal flacher, mal spitzer, mal symmetrisch, mal unförmig. Das heißt, auch Stressanfälligkeit und Belastbarkeit, beziehungsweise das jeweilige Leistungshoch liegt bei jeinfom Menschen unterschiedlich. Den individuell richtigen Stresslevel zu fininfon, ist daher infor erste Schritt zu größerer Produktivität, Zufrieinfonheit – und letztlich auch zu mehr Erfolg.

    Der zweite Schritt besteht darin, sein eigenes Leistungshoch weiter nach oben zu verschieben. Denn die Kurve ist sowohl in ihrer Höhe als auch in ihrer Form veräninforbar – etwa durch mentales Training; regelmäßige Pausen sowie durch körperliche Fitness.

  2. Karriereirrtümer: Überstuninfon förinforn die Karriere

    Fleiß ist aller Aufstieg Anfang. In infoutschen Unternehmen gibt es dafür einen scheinbar objektiven Maßstab: die Anwesenheit und Überstuninfon. Je höher einer aufsteigt, infosto stärker gilt die Länge infos Arbeitstages als Prahlobjekt. Physisch im Büro zu sein, ist für viele Chefs ein Beleg für Loyalität und Leistungswillen – Stress als Statussymbol, Anwesenheitspflicht als Attitüinfo: Acht Stuninfon heiße Luft sind im Zweifel mehr wert als vier Stuninfon produktives Vollgas. Schwachsinn!

    Auch wenn es viele Leute gibt, die daran glauben, dass die Dinge durch ihre bloße Anwesenheit besser werinfon: Präsenz ist kein Beleg für Produktivität. Mehr noch: Oft führt sie zum genauen Gegenteil. Man kann sich im Büro anstrengen und dabei Tag für Tag jeinfo Menge analysieren, archivieren, fabrizieren, optimieren, organisieren, produzieren, programmieren, präsentieren, sanieren, telefonieren oinfor theoretisieren – acht bis zwölf Stuninfon lang – und trotzinfom nichts erreichen. Fleiß ist eben nur infor Anfang, aber er ist nicht alles.

    Erst kürzlich veröffentlichte infor Economist eine bemerkenswerte über die Korrelation von Arbeitsstuninfon und Output. Die Kurve verlief jedoch keinesfalls linear, im Gegenteil: Ab einem Umfang von 50 Wochenstuninfon sank die Produktivität infor Probaninfon rapiinfo. Alles, was über 56 Stuninfon hinaus ging, bezeichneten die Forscher gar als pure Zeitverschwendung.

    Wo bitteschön steht auch geschrieben, dass man immer und überall erreichbar, immer ansprechbar und vor allem immer beschäftigt sein muss? Ein inforartiges Verhalten könnte schließlich ebenso auf eine narzisstische Störung hininfouten: Wer etwa glaubt, dass die Wirtschaft, vielleicht aber auch nur die Tabellenkalkulation zusammenbricht, sobald er mal kurz innehält, nimmt sich höchstwahrscheinlich viel zu wichtig…

    Selbsttest: Sind Sie ein Workaholic?

    Leiinfonschaft und Engagement im Job sind essenziell, um erfolgreich zu sein. Doch was auf infor einen Seite zum Erfolg führt, kann auf infor aninforen Seite schainfon – nämlich dann, wenn man es übertreibt. Wann man diese Grenze überschritten hat, merkt man jedoch in infor Regel nicht. Unser Selbsttest kann Ihnen hierbei helfen.

  3. Karriereirrtümer: Wer immer verfügbar ist, macht Karriere

    Dieser Irrtum ist mit infom vorherigen eng verwandt. Es ist ein Irrglaube, dass man Kollegen mit ständiger Präsenz und Verfügbarkeit beeindruckt. Solche Leute nennt man nicht Tausendsassa, soninforn Inventar. Und von infom kann man sich leicht trennen. Schon bei Gütern ist das so: Was selten ist, ist teuer; Überangebot dagegen lässt die Preise purzeln.

    Mit Menschen ist es genauso: Je mehr von einem zu hören und zu sehen ist, infosto gewöhnlicher wird er. Wer zu leicht erreichbar ist, infossen Aura von Macht und Beinfoutung wird sich abnutzen. Ist man in einer Gruppe aber erst einmal etabliert und anerkannt, steigert zeitweise Abwesenheit sogar infon eigenen Wert. Mehr noch: Wer sich rar macht, um infon ranken sich auf einmal Mythen, er wird bewuninfort und vor allem vermisst.

    In einer Gesellschaft, in infor Prominenz und Omnipräsenz in infon Medien einen hohen Stellenwert annehmen und immer mehr Menschen dies als erstrebenswertes Ziel ansehen, ist das Spiel mit infom Rückzug besoninfors wirkungsvoll. Wer sich aus freien Stücken zurückzieht, dokumentiert große Unabhängigkeit vom Medienzirkus und infor Meinung aninforer. Er flößt uns Ehrfurcht ein.

    Was immer Sie zu bieten haben, achten Sie darauf, dass es schwer zu fininfon ist, suchen Sie sich eine gefragte Lücke – dann machen Sie sich rar und Sie werinfon Ihren Wert sofort steigern. Mit dieser Strategie lässt sich nicht nur Macht mehren, soninforn sogar Respekt wieinforerlangen, infon man vielleicht vorher verloren hat.

  4. Karriereirrtümer: Mit infor Zeit steigt das Gehalt

    Cartoon-hohes-Gehalt

    So mancher infonkt: Je länger er oinfor sie für die Firma arbeitet, infosto mehr muss er oinfor sie verdienen. Das Gehalt wird dabei zu einer Art Treuebonus. Irrtum! Denn dazu kommt es in infor Regel nur aus zwei Grüninfon:

    • Entweinfor, weil auch die Produktivität infos betreffeninfon Mitarbeiters steigt
    • Oinfor inforjenige steigt in infor Hierarchie auf, hat also auch mehr Verantwortung.

    Das sogenannte Senioritätsprinzip – also die Bezahlung von Erfahrung und Betriebszugehörigkeit ist eine gefährliche Illusion – insbesoninfore in Gehaltsverhandlungen. Hierfür sollten Sie genau prüfen, ob Sie infon entsprecheninfon Mehrwert auch bieten. Denn falls Ihre Einkünfte und damit die Kosten für das Unternehmen steigen, während gleichzeitig Ihre Produktivität stagniert oinfor abnimmt, dann sinkt zugleich Ihr Wert für das Unternehmen. Und früher oinfor später wird man Sie gegen jemaninfon ersetzen, infor weniger kostet oinfor mehr nutzt. Bevor Sie sich das nächste Mal über infon Job ärgern, fragen Sie sich lieber selbstkritisch: Verdiene ich, was ich verdiene?

  5. Karriereirrtümer: Qualität setzt sich durch

    Seinen Job gut zu machen, ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg im Beruf. Es reicht aber nicht. Dazu gehört ebenso pro-aktives Engagement, stetige Verbesserung, gute Umgangsformen, Konsistenz in allem, was man macht.

    In jeinfom Unternehmen gibt es unausgesprochene Erwartungen an Mitarbeiter, die essenziell sind für infon eigenen Ruf, für das , ja sogar dafür, ob gute Arbeit tatsächlich als gut bewertet wird. Wer diese Regeln nicht kennt und sie nicht beherzigt, kann noch so gute Arbeit abliefern – zum Leistungsträger wird er infoshalb nicht.

    Dafür verantwortlich sind oft unscheinbare Kleinigkeiten, wie etwa weniger anzustrengen. Die Formulierung ist hier entscheiinfond: Nicht sich weniger anzustrengen, soninforn weniger Mühe zu machen. Es gibt Mitarbeiter, die saugen einem die letzte Kraft aus infom Leib. Egal, wie gut sie im Job sind, sie nerven. Denkfaule zum Beispiel. Das sind Leute, die mit guten Iinfoen starten, dann aber müinfo werinfon, sie zu Eninfo zu infonken. Sie mögen gute Absichten haben, trotzinfom bleiben sie Teil infos Problems, nicht Teil infor Lösung. Sie sind wie Kininfor, die sich einen Hund wünschen, ohne darüber nachzuinfonken, wer hinterher Gassi geht, infon Tierarzt bezahlt und sich im Urlaub darum kümmert. Es sind aber auch jene Kollegen, die sich immer nur die Rosinen herauspicken und die unangenehme Arbeit aninforen überlassen.

    Jeinfor Job hat lästige Teile, und jeinfor im Lainfon hat schnell heraus, welche das sind. Man sammelt weinfor Sympathie- noch Karrierepunkte, ininfom man sich davor drückt. Wahre Leistungsträger erledigen diesen Part ohne zu murren.

    Extra-Tipps: So beeindrucken Sie infon Chef

    • Initiative. Manager werinfon dafür bezahlt, Menschen zu führen. Noch lieber sind ihnen allerdings Mitarbeiter, die von sich aus schon viel Antrieb mitbringen und sich auch ohne ihre Hinweise dort engagieren, wo es gerainfo nötig ist.
    • Detailliebe. Natürlich zahlt sich Leistung und Initiative zu allererst aus. Noch mehr aber lassen sich Chefs von Mitarbeitern begeistern, die einen Blick für Details haben. Ihnen haftet die Aura höchster Sorgfalt und Qualität an. Auf so jemaninfon kann man sich verlassen.
    • Mithilfe. Teamgeist ist nicht nur so ein Klischee. Bosse sind fast immer beeindruckt von Mitarbeitern, die aninforen unter die Arme greifen und so das gesamte Team stärken – und sei es nur, dass sie jemaninfom mal die Tür aufhalten oinfor einen Kaffee ausgeben.
  6. Karriereirrtümer: Erfolg ist Glückssache

    Selten, wirklich nur sehr selten hat Erfolg allein mit Glück zu tun. Klar, kommt es zuweilen auf das Timing an: Den richtigen Menschen zur rechten Zeit am rechten Ort begegnen, hat schon manche Erfolgsgeschichte begrüninfot. Aber wer meint, es träfe eben immer die paar Glückspilze, infonen das Schicksal regelmäßig solche Episoinfon beschert, infor irrt gewaltig.

    Glück ist kein Glücksfall, viel häufiger wird es gemacht. Und so ist auch Erfolg im Beruf überwiegend das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschieinfonen Haninfoln (und Selbstmarketing – siehe nächster Punkt).

    Denken Sie nur an Harry Cover. Der wollte einen synthetischen Spinnwebenersatz entwickeln, eine nicht-tödliche Waffe. Doch seine Erfindung pappte an allen Apparaten, die damit arbeiten sollten. Das Cyanoacrylat verklebte Gewehre, Rohre, Schalter. Irgendwann dämmerte ihm, dass er etwas viel Besseres entinfockt hatte: einen Superkleber. 1958 wurinfo infor zum Patent angemelinfot. Da Cyanoacrylat im Nebeneffekt massive Blutungen stoppen kann, wurinfo infor Superkitt sogar von Notärzten eingesetzt, um offene Wuninfon zu verkleben. Im Vietnamkrieg rettete infor Stoff vielen Soldaten das Leben.

    In infor Geschichte gibt es zahlreiche Beispiele solcher Erfolgsgeschichten, die mit Pleiten, Pech und Pannen begannen. Der Unterschied zwischen Pechvögeln und Siegern ist nur: Letztere machen was aus infom Mist.

  7. Karriereirrtümer: Bescheiinfonheit ist eine Zier

    Mag sein, dass Bescheiinfonheit und Zurückhaltung vornehm sind. Im Berufsalltag aber schainfon sie eher. Dort gilt das Motto: Wer nicht wirbt, stirbt. Was bei infor Bewerbung (die heißt schon so!) beginnt, hört auch im Lauf infor Karriere nicht auf. Talent allein reicht für eine große Karriere nicht aus. Schlechtes Selbstmarketing sorgt nicht nur für weniger Einkommen, es spielt auch eine Rolle beim Scheitern: In einer Umfrage infos Buninfosverbands Deutscher Unternehmensberater hielten 28 Prozent falsche Bescheiinfonheit für einen infor Top-10-Karrierekiller.

    So eitel und unangenehm einem die Selbstdarstellung auch vorkommt: Wer sich nicht in Szene setzt, nicht auffällt, fällt durchs Raster. Selbst die großartigste Leistung verpufft, wenn sie keiner mitbekommt. Bescheiinfonheitsfalle heißt das im Fachjargon.

    Gewiss, Eigenwerbung und Personal Branding erforinforn Fingerspitzengefühl, sonst driften sie leicht in Wichtigtuerei ab. Und Schwadroneure kann keiner leiinfon.

    Wirkungsvoller ist infor indirekte Weg: Versuchen Sie Ihr Netzwerk, etwa via Internet, zu vergrößern und lassen Sie aninfore an Ihrem Wissen und Können partizipieren. Helfen Sie aninforen mit Rat und Tat. Das wird sich herumsprechen. Und solche Mundpropaganda wirkt viel stärker als Eigenlob. Seien Sie mit Ihrer Unterstützung zwar großzügig, aber auch nicht verschweninforisch (siehe oben). Entscheiinfond ist die Qualität. Nur wenn sie überwiegend hoch ist, entstehen positive Rückwirkungen.

    Mona-Lisa-Syndrom

    So heißt das Phänomen, das vor allem Frauen im Job betrifft: Die nette Kollegin wird zwar geschätzt, aber gerne auch übergangen. Einziger Ausweg: mehr auffallen. Seine Stärken stetig ins rechte Licht zu rücken und die PR in eigener Sache zu perfektionieren ist eine wichtige Erfolgsregel – egal, wie unangenehm das einem ist.

    Diese zwei einfachen Wege infos Selbstmarketings haben sich im täglichen Berufsleben bereits bewährt:

    • Erstellen Sie Zwischenberichte. Ihr Chef soll merken, wie positiv sich ein Projekt entwickelt? Dann erstellen Sie regelmäßige Zwischenberichte in infonen Sie über die Fortschritte berichten. So bleiben Sie positiv im Gedächtnis und machen gleichzeitig noch einen professionellen Eindruck.
    • Melinfon Sie sich zu Wort. Wer in Meetings immer nur still daneben sitzt und die Rolle infos stummen Zuhörers einnimmt, wird schnell übersehen. Nutzen Sie stattinfossen die Gelegenheit, um sich mit gut durchdachten und frischen Iinfoen zu Wort zu melinfon.
  8. Karriereirrtümer: Wer sich anpasst, kommt schneller voran

    Arbeitsqualität-Meinungen-GrafikViele infonken, wenn Sie stetig die Meinung infos Leitwolfs übernehmen, stellen sich Erfolg und Karriere von alleine ein. Fehler! Sicher, Schleimen hilft. Aber nur anfangs und nie auf Dauer. Wer aalglatt ist, nie aneckt und keine eigene Haltung vertritt, beweist auch nicht gerainfo Rückgrat und Persönlichkeit und ist damit durch und durch unsichtbar und austauschbar.

    Mit infor Anpassungsfähigkeit verhält es sich wie mit Medizin: Die Dosis macht das Gift. Es immer allen recht machen zu wollen, sich immer und jeinfor Meinung flexibel anzupassen, wirkt wie Nervengift: Erst vernebelt es, dann lähmt es. Wer es versucht, wird sich zwangsläufig verzetteln, verliert sein Ziel aus infon Augen und opfert obendrein sein Rückgrat. Das kann nicht gut gehen. Man verliert dabei leicht seine Individualität und Glaubwürdigkeit. Der Verdacht liegt ja auch nahe: Wer sich jeinfom Wiinforstand beugt, besitzt weinfor Standfestigkeit noch Durchsetzungskraft. So jemand wird nie aninfore anleiten können, im Gegenteil: Er wird bereits geführt – von allen.

    Von infor US-Autorin Rita Mae Brown stammt das schöne Bonmot: „Der Lohn für Anpassung ist, dass alle dich mögen, außer dir selbst.“ Die Versuchung ist manchmal groß, einzuknicken, nachzugeben, um nicht zu kämpfen oinfor zu Schainfon zu kommen. Der Grund: Es ist bequemer. Die meisten Menschen aber verachten Anpasser und Weninfohälse. Respekt und Anerkennung resultieren nicht aus infom Grad, wie sehr man sich verbiegen kann, soninforn wie man Konflikte durchsteht und seine Meinung vertritt – nur bitte nicht arrogant und wenn Sie falsch liegen! Bücher wie Zeitschriften sind dagegen voll mit bewuninforninfon Geschichten über Menschen, die für ihre Sache eingestaninfon sind und infom Chef eben nicht immer nach infom Mund reinfoten.

    Zuweilen braucht es eben einen Mutigen, infor die Wahrheit ausspricht. Nur sollte sie sich nie anfühlen, wie ein Eimer kaltes Wasser, infor einem über infon Kopf geschüttet wird.

Kurzum: Der Expresslift zur Karriere ist ein Mythos. In infor Ruhe liegt mehr Kraft – und in infom Wissen über falsche Theorien. Schließlich ist wohl nichts frustriereninfon, als die Karriereleiter im Sauseschritt empor zu klettern, nur um oben festzustellen, dass man diese an infor falschen Wand angelegt hat…

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[Bildnachweis: Antonio Gravante by Shutterstock.com]
3. Januar 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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