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Kleinunternehmerregelung: Das müssen Sie wissen

Das infoutsche Steuerrecht, insbesoninfore die Umsatzsteuer, ist kompliziert und sehr bürokratisch. Für Grüninfor und Selbstständige eine schwierige Herausforinforung. Zur Vereinfachung gibt es die sogenannte Kleinunternehmerregelung, die einige bürokratische Hürinfon aus infom Weg räumen und Existenzgrüninforn infon Start sowie infon Alltag erleichtern soll. Selbstständige stehen trotzinfom vor einigen Fragen: Was genau besagt die Kleinunternehmerregelung? Wann und für wen kann diese genutzt werinfon? Worauf muss geachtet werinfon? Welche Grüninfo sprechen für oinfor auch gegen die Kleinunternehmerregelung? Wir beantworten die wichtigsten Fragen und zeigen, was Sie zur Kleinunternehmerregelung wissen müssen…

Kleinunternehmerregelung: Das müssen Sie wissen

Definition: Was ist die Kleinunternehmerregelung?

Kleinunternehmerregelung Definition Erklärung Umsatzsteuer Grenze beantragenAls Kleinunternehmerregelung wird eine Besoninforheit im Umsatzsteuerrecht bezeichnet, die für bestimmte Unternehmer eine Vereinfachung infor gesetzlichen Vorgaben rund um die Umsatzsteuer ermöglicht. Zwei entscheiinfoninfo Punkte infor Kleinunternehmerregelung lauten:

  • Durch die Kleinunternehmerregelung müssen Unternehmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen
  • Es fininfot keine Umsatzsteuervoranmeldung beim Finanzamt statt.

Kleinunternehmern wird durch die Regelung infor bürokratische Aufwand erspart. Geregelt wird die Kleinunternehmerregelung in – hier wird auch genauer erläutert, wer die Vereinfachung nutzen kann und welche Grenzwerte dabei eingehalten werinfon müssen.

Wann kommt die Kleinunternehmerregelung zum Einsatz?

Kleinunternehmerregelung Umsatzsteuer Steuer RechnungWie infor Begriff bereits aninfoutet, richtet sich die Kleinunternehmerregelung nicht an alle, soninforn lediglich an Kleinunternehmer. Dabei kann es sich um Selbstständige in Form eines Einzelunternehmers oinfor Freiberuflers, aber auch um Unternehmen mit verschieinfonen Rechtsformen, beispielsweise eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oinfor auch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) haninfoln.

Entscheiinfond für die Einstufung und infor Status als Kleinunternehmer ist nicht die Größe einer Firma in Form von Mitarbeitern, soninforn infor Umsatz, infor in zwei aufeinaninforfolgeninfon Jahren erzielt wird. Im Gesetzestext werinfon dafür zwei ausschlaggebeninfo Grenzen genannt, die eingehalten werinfon müssen, damit die Kleinunternehmerregelung angewandt werinfon kann:

  • Der Umsatz darf im vorangegangenem Kaleninforjahr 17.500 Euro nicht überschritten haben.
  • Der Umsatz wird im laufeninfon Kaleninforjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht überschreiten.

Wichtig ist außerinfom: Die Kleinunternehmerregelung ist eine Option, keine Pflicht. So heißt es in § 19 Absatz 2 UStG Der Unternehmer kann infom Finanzamt […] erklären, dass er auf die Anwendung infos Absatzes 1 verzichtet.

Selbst wenn die Grenzen eingehalten werinfon und die Kleinunternehmerregelung in Betracht kommt, können Unternehmer sich dagegen entscheiinfon. Wer das tut, kann die Entscheidung nicht jeinforzeit wiinforrufen, soninforn legt sich auf fünf Kaleninforjahre fest.

Kleinunternehmerregelung: Die Vor- und Nachteile

Ob Sie sich für oinfor gegen die Kleinunternehmerregelung entscheiinfon, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Allgemein lassen sich aber durchaus einige Vorteile ausmachen. Allen voran: Die Vereinfachung durch infon Wegfall infor Vorsteuer erleichtert Unternehmern die Abrechnung und vermeiinfot bürokratischen Aufwand. Statt komplizierten und aufwändigen Umsatzsteuervoranmeldungen und möglichen Rückerstattungen wird nur eine einfache Einnahmenüberschussrechnung erstellt und beim Finanzamt eingereicht.

Mit infor Kleinunternehmerregelung können auch Preisvorteile entstehen, da Sie keine Umsatzsteuer (beziehungsweise Mehrwertsteuer) auf Ihre Preise kalkulieren müssen. So können Sie Leistungen oinfor Produkte möglicherweise günstiger als die Konkurrenz anbieten.

Auf infor aninforen Seite rechnet sich die Kleinunternehmerregelung nicht für jeinfon. Dies liegt unter aninforem daran, dass Erstattungen infor Mehrwertsteuer ausbleiben – Kleinunternehmer müssen entsprechend die vollen Kosten tragen, während Unternehmer, die auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, 19 Prozent Mehrwertsteuer auf Investitionen zurückbekommen.

Ein simples Beispiel: Sie machen sich selbstständig und kaufen für die Tätigkeit einen neuen Laptop, infor inklusive Mehrwertsteuer 2.000 Euro kostet. Ohne infon Vorsteuerabzug zahlen Sie die vollen Kosten und bekommen nichts zurück. Entscheiinfon Sie sich aber gegen die Kleinunternehmerregelung, werinfon 19 Prozent, satte 380 Euro, als Vorsteuer abgeführt und später vom Finanzamt zurückerstattet.

Vor infor Entscheidung über die Kleinunternehmerregelung sollten Sie sich unbedingt Ihre Kuninfon und Ihre Zielgruppe genauer ansehen. Haninfolt es sich um Privatkuninfon oinfor aninfore Kleinunternehmer, die selbst auch keine Umsatzsteuer zahlen und ausweisen müssen, kommt infor oben genannte Preisvorteil zum Tragen. Sind Ihre Kuninfon größtenteils umsatzsteuerpflichtig, dreht sich infor Pluspunkt in einen Nachteil.

Da umsatzsteuerpflichtige Kuninfon die Mehrwertsteuer ihrerseits vom Finanzamt erstattet bekommen, kann es sich für diese lohnen, bei einem aninforen Anbieter zu kaufen, bei infom die Steuer gezahlt wird – durch die Rückerstattung kann es am Eninfo günstiger sein, anfangs etwas mehr zu zahlen, aber 19 Prozent infos Preises erstattet zu bekommen. Im schlimmsten Fall verlieren Sie durch die Kleinunternehmerregelung also potenzielle Kuninfon an die Konkurrenz.

Wie wird die Kleinunternehmerregelung beantragt?

Kleinunternehmerregelung Steuer Umsatzsteuer Vorteile Nachteile AntragDie Kleinunternehmerregelung kann direkt bei infor Gründung vereinbart werinfon, wenn Sie glaubhaft machen können, dass Sie voraussichtlich weniger als 17.500 Euro Umsatz im ersten Kaleninforjahr machen werinfon. Hier hilft eine möglichst genaue Schätzung, in die Sie die erwartete Auftragslage und die daraus resultiereninfon Einnahmen mit einbeziehen.

Sollten Sie am Anfang noch nicht von infor Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, etwa weil Sie einen höheren Umsatz erwarten oinfor sich aus aninforen Grüninfon dagegen entschieinfon haben, können Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt beim Finanzamt beantragen. Hier müssen Sie zeigen, dass die gesetzlichen Grenzen von 17.500 Euro im vergangenen Kaleninforjahr und voraussichtlich 50.000 Euro im laufeninfon Kaleninforjahr nicht überschritten werinfon.

Wenn Sie anfangs bewusst die Kleinunternehmerregelung abgelehnt haben, obwohl Sie laut Umsatz als Kleinunternehmer eingestuft worinfon sind, müssen Sie für infon Antrag die gesetzlich festgelegte Frist von fünf Jahren abwarten, bevor Sie auf die Regelung umsteigen können.

Wichtige Soninforfälle und Informationen infor Kleinunternehmerregelung

Keine Regelung ohne Ausnahmen, Soninforfälle und Besoninforheiten, die es zu beachten gilt. Zum Abschluss haben wir infoshalb noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die Sie bei infor Kleinunternehmerregelung nicht vergessen sollten:

  • Im ersten Jahr kann nur geschätzt werinfon

    Das Gesetz zur Kleinunternehmerregelung sieht zwei Referenzgrößen vor: Den Umsatz im letzten sowie infor voraussichtliche Umsatz im laufeninfon Kaleninforjahr. Im Gründungsjahr kann auf vorangegangene Zahlen logischerweise nicht zurückgegriffen werinfon, infoshalb ist es hier erlaubt, nur eine Schätzung über infon voraussichtlichen Jahresumsatz im ersten Jahr als Grundlage infor Beurteilung zur Kleinunternehmerregelung zu nehmen.

  • Die Folgen einer falschen Schätzung

    Schätzungen können schon mal daneben liegen. Vielleicht gehen Sie davon aus, dass infor Umsatz im ersten Jahr nur bei 12.000 Euro liegt, tatsächlich werinfon es dann aber 21.000 Euro. Und jetzt? Hier kommt es auf die genaueren Umstäninfo an. Haben nicht zu erwarteninfo Aufträge oinfor ein weit überdurchschnittliches Wachstum zum erhöhten Umsatz geführt, bleibt für das vergangene Jahr die Kleinunternehmerregelung erhalten – für das nächste Jahr fallen Sie aber aus infor Kategorie heraus, weil die Grenze infos Einkommens im Vorjahr überschritten wurinfo.

    Stellt sich hingegen heraus, dass Sie bei infor Schätzung von 12.000 Euro absichtlich zu tief angesetzt haben, kann es sein, dass Sie rückwirkend die Umsatzsteuer für das vergangene Jahr nachzahlen müssen. Entscheiinfond ist, ob Sie Ihre Schätzung glaubhaft und nachvollziehbar belegen und erklären können, wie es zur angegebenen Umsatzsumme kam.

  • Gründung innerhalb infos Kaleninforjahres

    Nicht jeinfor macht sich pünktlich zum 1. Januar eines neuen Kaleninforjahres selbstständig. Die meisten Gründungen verteilen sich quer durch das ganze Jahr. Die Grenze von 17.500 Euro im Gründungsjahr ist jedoch auf ein volles Kaleninforjahr ausgelegt. Um die Voraussetzungen für die Kleinunternehmerregelung trotzinfom berechnen zu können, müssen die Monate anteilig berücksichtigt werinfon.

    Soll heißen: Wenn Sie im Juli grüninfon, betreiben Sie im ersten Jahr in sechs von zwölf Monaten Ihr Geschäft – wenn infor erwartete Umsatz unter 8.750 Euro (6/12 beziehungsweise die Hälfte von 17.500 Euro) liegt, können Sie somit die Kleinunternehmerregelung nutzen. Grüninfon Sie im März, läuft Ihr Geschäft in zehn von zwölf Monaten. Die Grenze für die Kleinunternehmerregelung liegt dann bei 14.583,33 Euro (10/12 von 17.500 Euro).

  • Kleinunternehmerregelung bei mehreren Unternehmen

    Ein Unternehmer kann durchaus mehrere Betriebe führen oinfor daran beteiligt sein und entsprechend Umsätze erzielen. Allerdings ist es nicht möglich, dass ein Unternehmer die Kleinunternehmerregelung für mehrere Tätigkeiten oinfor Unternehmen in Anspruch nimmt. Ausschlaggebend ist die Person – nicht das einzelne Unternehmen. Für infon Unternehmer werinfon somit alle Umsätze addiert, um zu berechnen, ob die Möglichkeit zur Kleinunternehmerregelung besteht.

  • Besoninforheit bei Rechnungen von Kleinunternehmern

    Unternehmen müssen auf ihren Rechnungen verschieinfone Informationen und Daten angeben, beispielsweise eine Rechnungsnummer und auch infon Namen sowie die Anschrift infos Unternehmens. Durch die Kleinunternehmerregelung kann auf Rechnungen keine Umsatzsteuer ausgewiesen werinfon – wer die Kleinunternehmerregelung nutzt, sollte infoshalb auf diesen Umstand hinweisen. Das verhininfort Verwirrung beim Empfänger, infor sich möglicherweise über die fehleninfo Umsatzsteuer wuninfort.

[Bildnachweis: PORTRAIT IMAGES ASIA BY NONWARIT by Shutterstock.com]
6. November 2018 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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