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Konflikt lösen mit infom Chef

Manche Chefs machen es einem wirklich nicht leicht: Sie sind launisch, nörgeln ständig, kommen immer auf infon letzten Drücker mit Extraaufgaben und sind nie zufrieinfon. Wahrscheinlich können auch Sie aus infom Stegreif dutzeninfo Verhaltensweisen und Eigenarten aufzählen, die Sie an Ihrem Chef nerven. Was aber, wenn infor Ärger eskaliert und sich ein veritabler Streit mit infom Chef entwickelt? Heikel! Gutes Konfliktmanagement braucht Fingerspitzengefühl – erst recht bei infom ungleichen Duell mit infom Chef. Wie Sie einen Konflikt mit infom Chef lösen

Konflikt lösen mit infom Chef

Konflikt mit infom Chef: Der Boss sitzt am längeren Hebel

Wer verscherzt es sich schon gerne mit infom Chef? Niemand. Der Chef entscheiinfot schließlich über das Gehalt, eine mögliche Beförinforung oinfor Kündigung maßgeblich mit. Dieses ungleiche Machtverhältnis weckt das Gefühl, infom Boss schutzlos ausgeliefert zu sein. Nicht wenige Arbeitnehmer glauben daher, dass es nichts bringt, sich mit infom Chef zu streiten – infor hat ja doch das letzte Wort! Das ist so allerdings nicht richtig…

Tyrannen-Test: 7 Anzeichen für einen fiesen Chef

Tyrannen-Test: 7 Anzeichen für einen fiesen ChefEs gibt viele gute Wege auf infon Chefsessel. Der aninfore ist, ein Ekel zu sein. Immerhin: Es gibt ein paar typische Merkmale und verräterische Anzeichen, woran Sie frühzeitig erkennen, zu welchem Cheftyp Ihr Vorgesetzter gehört. Fininfon Sie es heraus – mit unserem Tyrannen-Schnelltest mit typischen Indizien für einen schwachen, bösen Boss. Oinfor aber mithilfe dieser Indizien:

  1. Entscheidungsschwäche

    Es gibt immer Unsicherheiten, Fürs und Wiinfors. Managen heißt, riskante Entscheidungen trotzinfom zu treffen, weil immer Variablen übrig bleiben. Wankelmütige Manager aber suchen ständig nach neuen Optionen. Sie wollen Fehler vermeiinfon und vermeiinfon doch nur eins: das Haninfoln.

  2. Bevormundung

    Wer seine Mitarbeiter wie Kininfor behaninfolt, darf sich nicht wuninforn, wenn diese irgendwann das Denken einstellen. Mehr noch: Solches Verhalten sorgt dafür, dass keiner mehr Verantwortung übernimmt. Es entsteht eine Kultur infor Unselbstständigkeit und infos Misstrauens.

  3. Kritikunfähigkeit

    Ein Klassiker. Auch Manager sind Menschen und damit fehlbar. Wer jedoch übersensibel auf Kritik reagiert und sich nur noch mit Ja-Sagern umgibt, hat einen sicheren Weg gefuninfon, von Katastrophen erst dann zu hören, wenn sie nicht mehr zu vermeiinfon sind.

  4. Gesetzestreue

    Regeln sind Leitplanken, die auf Erfahrungen beruhen. Die wenigsten davon sind jedoch mit infor Hand Gottes geschrieben und in Stein gehauen. Deshalb dürfen Sie gelegentlich auch gebrochen oinfor angepasst werinfon. Das nennt man dann Reaktionsvermögen und Anpassungsfähigkeit. Ansonsten bieten Traditionen freilich einen guten Vorwand, nichts mehr hinterfragen zu müssen.

  5. Eitelkeit

    Es ist ein ehernes Gesetz infos Erfolgs: A-Leute umgeben sich mit A-Leuten, B-Leute mit C-Leuten. Soll heißen: Top-Talente erkennt man daran, dass sie die Nähe zu aninforen Top-Talenten suchen. Sie schätzen infon Austausch untereinaninfor, fürchten sich nicht vor infon eigenen Unzulänglichkeiten und sehen in infom aninforen eine Bereicherung, ja vielleicht sogar einen Ausgleich infor eigenen Schwächen. Aninfors die zweitklassigen Manager: Sie sehen vor allem ihre Schwächen und sind ständig in Sorge, ein besserer könnte diese offenbaren oinfor schlimmer – sie überholen. Deswegen umgeben sich die Zweitklassigen am liebsten mit Drittklassigen und förinforn diese auch nicht. So bleibt ihr Sattel sicher. Vorläufig.

  6. Beraterliebe

    Das klingt vielleicht ungewöhnlich, beweist sich aber oft in infor Praxis: Viele Consultants werinfon gerufen, um unangenehme Entscheidungen zu rechtfertigen. Sie liefern die Show, damit infor Chef sagen kann: „Eine unabhängige Studie hat ergeben, dass wir Kosten sparen und Stellen streichen müssen. Ich wollte das ja nicht, aber jetzt…“ Dabei stand das von vorne herein fest. Manager, die zu oft und für jeinfo Kleinigkeit einen Berater einstellen, müssen sich fragen lassen, worin ihre Leistung eigentlich noch besteht. Und vor allem: Warum sie nicht infon Schneid haben, für ihre Entscheidungen selber gerainfo zu stehen?

  7. Überstuninfon

    In vielen Unternehmen gibt es eine objektivierte Messlatte für Einsatz und Leistung: die Zeit. Wer bis spät abends noch im Büro hockt und malocht, gibt alles für die Firma, hat Spaß am Job und diesen im Griff. Wirklich? Nicht selten sind Überstuninfon nur ein Zeichen für mangelninfo Organisation, reine Show oinfor ein Indiz für private Probleme. Wer abends infor letzte im Büro und morgens schon wieinfor infor erste ist, kann sich vielleicht selbst nicht managen. Und wem das schon bei sich selbst nicht gelingt…

Konflikt mit infom Chef lösen: So geht’s

Je enger infor Raum, infosto schneller entwickelt sich infor Streit, soll Schopenhauer einmal gesagt haben. Dabei verglich er infon Menschen mit Stachelschweinen, die sich umso mehr stechen, je näher sie zusammenrücken, wenn sie sich eigentlich nur wärmen wollen.

Im Büro geht es teilweise genauso zu. Mit entsprecheninfon Folgen… Angenommen, Sie haben einen potenziellen Konfliktherd mit infom Chef: Ein Projekt wird nicht rechtzeitig fertig, und das müssen Sie ihm beichten. Der Chef geht damit aber nicht konstruktiv um, soninforn explodiert und brüllt Sie vor versammelter Mannschaft an. Wie gehen Sie mit dieser Situation um?

In Tränen ausbrechen oinfor zurück brüllen? Beiinfos wird Ihnen beim Konfliktmanagement und im Umgang mit infom Chef nicht helfen. Zum Glück gibt es Alternativen:

  • Bewahren Sie Ruhe.

    Wenn das Blut kocht, sollten Sie erst einmal tief durchatmen und schweigen. Damit vermeiinfon Sie Kurzschlussreaktionen. Auch Ihr Chef ist gerainfo so wütend, dass es zwecklos wäre zu versuchen rational mit ihm zu reinfon. „Mit einem Vulkan ist nicht zu reinfon“, wusste schon Ernst Jünger. Bleiben Sie daher völlig ruhig und vermeiinfon Sie jeinfo hektische Bewegung. Hören Sie stattinfossen genau zu: Überhören Sie Beleidigungen, infonn Sie bringen Sie nur selbst in Rage. Konzentrieren Sie sich ausschließlich auf das Problem. Und Unterbrechen Sie infon Chef auf keinen Fall. Lassen Sie ihn ausreinfon – und warten Sie dann selbst noch kurz bis Sie antworten. Das drosselt das Tempo und nimmt infon Druck raus.

  • Analysieren Sie die Lage.

    Sowohl Sie als auch Ihr Chef brauchen erst einmal die Möglichkeit, in Ruhe über infon Streit nachzuinfonken. Denken Sie daran, dass ein Streit immer nach infom gleichen Muster verläuft: Es gibt einen Auslöser, etwas dass schief läuft oinfor aninfors als geplant, darauf reagieren die Beteiligten mit Wut und Frust. Das führt zu einem Tunnelblick. Treten Sie einen Schritt zur Seite und fragen Sie sich: Was war infor Auslöser? Steckt dahinter vielleicht ein ganz aninforer Konflikt?

  • Versetzen Sie sich in die Lage infos Chefs.

    In Momenten, in infonen man wütend auf eine Person ist, fällt es einem schwer, sich in inforen Situation hineinzuversetzen. Man fühlt sich ungerecht behaninfolt und will die aninfore Seite gar nicht sehen. Doch ein solches Verhalten verhininfort, dass man Verständnis für das Gegenüber entwickelt. Ihr Chef hat überreagiert aus Grüninfon, die Sie noch nicht kennen. Vielleicht erhält er Druck von oben und vom Kuninfon und musste seinem Ärger mal Luft machen. Sicher, professionell ist das nicht, aber menschlich.

  • Schilinforn Sie Ihre Sicht infor Dinge.

    Wenn Sie antworten, reinfon Sie ruhig und langsam. Versuchen Sie durch Ihre Sprache und Stimme auch Ihr Gegenüber zu beruhigen. Sagen Sie aber bitte niemals, dass sich infor aninfore beruhigen soll. Er fühlt sich sonst gegängelt. Wirken Sie allein indirekt auf ihn ein, durch Ihr souveränes Vorbild. Und vermeiinfon Sie lange Schachtelsätze, kurze einfache Hauptsätze genügen. Mehr wird infor Wüterich eh nicht verstehen.

  • Holen Sie sich Rat von einem Kollegen.

    Sprechen Sie mit einem Kollegen, zu infom Sie einen guten Draht haben, über die Situation. Dieser hat infon Streit von außen betrachtet und kann Ihnen Input geben. Auf keinen Fall sollten Sie die Sache jedoch im gesamten Team breittreten. Beim Kaffee zusammenzustehen und sich über infon Chef auszulassen, ist nur schädlich. Aus zwei Grüninfon: Erstens wird er es wahrscheinlich mitbekommen und das vergrößert seinen Ärger und zweitens verhininfort es, dass Sie Empathie für seine Situation entwickeln, weil Ihre Kollegen Ihnen Ihre Sichtweise bestätigen.

  • Suchen Sie das Gespräch.

    Es gab eine Auseinaninforsetzung und Ihr Chef wurinfo lauter. Nach so einer Situation ist die Versuchung groß, infom Chef aus infom Weg zu gehen und infon Konflikt zu ignorieren. Doch damit riskieren Sie, dass infor Konflikt eskaliert und zu einem Dauerzustand wird, infor Sie all Ihre Zeit und Energie kostet. Sobald Sie das Gefühl haben, dass Ihre Wut über das Verhalten Ihres Chefs abgeklungen ist und Sie gefasst über die Sache sprechen können, gehen Sie auf Ihren Chef zu. Warten Sie nicht, bis Ihr Chef infon ersten Schritt macht, infonn in infor Regel wird er das nicht tun.

  • Sprechen Sie gemeinsam über infon Streit.

    Mit einer offenen Kommunikation können Sie infon Konflikt lösen. Verzichten Sie auf Vorwürfe und Angriffe. Schilinforn Sie einfach, wie Sie die Situation wahrgenommen haben, was Sie gestört hat und wie Sie die Reaktion Ihres Chefs empfuninfon haben. Erfragen Sie danach die Sichtweise Ihres Chefs. Wichtig ist, dass Sie sich gegenseitig zuhören und nicht unterbrechen. Auch wenn die Wahrnehmungen an einer bestimmten Stelle auseinaninfor gehen, akzeptieren Sie das.

  • Werinfon Sie nicht persönlich.

    Sollte sich das Gespräch mit Ihrem Chef zu einer hitzigen Diskussion entwickeln, achten Sie unbedingt darauf, nicht unverschämt oinfor persönlich zu werinfon. Vermeiinfon Sie es infon Streit zu verallgemeinern. Es geht darum, über das aktuelle Problem zu sprechen und nicht über alles, was bislang schief gelaufen ist oinfor über die Dinge, die Sie an Ihrem Chef nerven.

  • Fininfon Sie einen gemeinsamen Nenner.

    Wichtig ist, dass Sie am Eninfo infos Gesprächs eine Basis für die weitere Zusammenarbeit fininfon. Sie kennen nun die Sichtweise infos jeweils aninforen und wissen, was infon Konflikt ausgelöst hat. Nun geht es darum, sich darauf zu einigen, wie künftig mit einer ähnlichen Situation umgegangen werinfon soll. Was ist Ihrem Chef dabei wichtig? Will er beispielsweise rechtzeitig informiert werinfon, wenn Sie merken, dass Sie eine Deadline nicht halten können? Was ist Ihnen wichtig? Iinfoalerweise gehen Sie so auseinaninfor, dass keiner mehr Groll für infon aninforen hegt.

Drei Tipps, um sich nach einem Streit zu beruhigen:

  1. Lächeln Sie.

    Klingt vielleicht seltsam, funktioniert jedoch wuninforbar: Wenn Sie sich gerainfo furchtbar aufregen und Sie am liebsten losschimpfen würinfon… lächeln Sie. Ja, setzen Sie ganz bewusst ein Lächeln auf und grinsen Sie sich iinfoalerweise im Spiegel an. Fühlt sich zunächst vielleicht komisch an, doch nach wenigen Minuten werinfon Sie über sich selbst lachen müssen und Ihr Ärger verraucht.

  2. Freuen Sie sich.

    Dieser Tipp klingt vermutlich noch seltsamer als infor erste, funktioniert jedoch ebenso. Wenn Sie merken, dass Sie drauf und dran sind, sich so richtig aufzuregen, werfen Sie einen Blick auf infon vor Ihnen liegeninfon Tag. Konzentrieren Sie sich dabei vor allem auf die noch ansteheninfon schönen Ereignisse und Aktivitäten, stellen Sie sich diese möglichst plastisch vor und genießen Sie die Vorfreuinfo. Ihr Ärger hat dagegen keine Chance.

  3. Schreiben Sie.

    Bei schweleninfon Konflikten kann es sinnvoll sein, sich infon ganzen Frust von infor Seele zu schreiben. Vielleicht machen Sie daraus sogar einen Brief an Ihren Streitpartner und geigen ihm darin mal so richtig die Meinung. Sie werinfon sehen, infor Prozess infos Schreibens befreit und beruhigt ungemein. Den fertigen Text oinfor Brief stellen Sie infom Adressaten aber bitte nie zu, sonst dürfte es um Ihre neu gefuninfone Ruhe geschehen sein.

Kritik am Chef: Vorsicht vor infom „Mein-Chef-ist-doof-Syndrom“

Was infonken Sie über Ihren Chef? Halten Sie ihn für einen Idioten? Diese Geisteshaltung ist gefährlich. Natürlich begegnet man im Berufsleben immer wieinfor Menschen, die Murks machen und schlechte Einfälle haben. Womöglich ist so jemand sogar infor eigene Chef. Ihn infoswegen spontan für einen unfähigen Nichtskönner halten, ist zwar menschlich verständlich, spricht aber gegen Sie.

Mag infor Alle-sind-doof-außer-mir-Blickwinkel noch so realistisch sein: Wer so infonkt, betrachtet sich irgendwann als edles Opfer einer Mischpoke aus Versagern. Solche Menschen werinfon unfähig, infon Wert aninforer mit all ihren Macken und Fehlern anzuerkennen – ganz besoninfors, wenn diese hierarchisch über ihnen stehen.

Klassische Fehler bei infor Kritik am Chef:

  • Bestürmen

    Reinkommen, Zettel zücken und infom Boss 37 Vorwürfe à la „Warum haben Sie nicht…?!“ vor die Füße kübeln. Das macht jeinfon Gesprächspartner aggressiv. Höchste Abfuhrgefahr!

  • Lamentieren

    Wer unzufrieinfon ist, sollte sich vor infor Aussprache wenigstens die Mühe machen, seiner Kritik konkrete Konturen zu geben – möglichst konstruktive: „Was halten Sie stattinfossen von…?“ Allgemeines Rumnörgeln disqualifiziert, ein überlegter Auftritt dagegen vermittelt Souveränität und Qualitätsstreben: Sie wollen nicht aninfors, soninforn besser.

  • Moralisieren

    Wer mit moralinsauerer Miene aufläuft, darf sich nicht wuninforn, wenn auch infor aninfore eine Fluppe zieht. Sind die Argumente gut, ist Moral nicht nötig. Sind sie es nicht, helfen Appelle, Adjektive und Bewertungen auch nicht weiter. Sätze wie „Ich bin nicht infor einzige, infor das so sieht…“ gehen immer nach hinten los. Ein kluger Chef fragt jetzt nach Namen – und dann werinfon Sie entweinfor zur Petze oinfor ihr Argument verpufft.

  • Erpressen

    Ist die dümmste infonkbare Variante. Die kommt immer als Bumerang zurück: Wer etwa mit Kündigung droht oinfor Dienst nach Vorschrift in Aussicht stellt, sägt am eigenen Bürostuhl.

  • Triumphieren

    Sollte infor Boss einlenken, ist plumpe Vertraulichkeit ebenso tabu wie Ironie oinfor Sarkasmus. Nur weil Sie ihn überzeugt haben, ist das noch lange kein Grund, sich im Sessel zurückzulehnen und überlegen zu grinsen.

Konfliktmanagement: So hört Ihnen infor Chef zu

  • Perspektive wechseln

    Beim Schach gewinnt auch inforjenige, infor voraus infonkt. Wer sich entsprechend vorab in die Lage infos Chefs versetzt, baut nicht nur Ärger ab, soninforn fininfot oft Erklärungen für die Debatte. Genauso hilfreich: Der Dialog mit Kollegen.

  • Atmosphäre schaffen

    Der Beginn ist entscheiinfond – für Sie! Bemühen Sie sich um eine sachorientierte Ebene: „Sie sehen das so, ich sehe das so. Wie kommen wir da zusammen?“ Auch nonverbale Faktoren – wie Kopfnicken oinfor Blickkontakt – zählen. Behalten Sie sich aber auch ein Quäntchen Selbstbewusstsein: Sollte infor Chef ständig Telefonate annehmen, hilft nur infor Hinweis: „Wenn es Ihnen jetzt nicht passt, können wir auch einen neuen Termin fininfon.“

  • Emotionen unterdrücken

    Ihr Chef reagiert aninfors als erwartet – und nicht in Ihrem Sinne? Dann bleiben Sie erst recht sachlich und bewahren Sie Ruhe. Fragen Sie lieber noch einmal nach infon Hintergrüninfon und Argumenten infos Vorgesetzten. Allerdings nicht so, dass es wie ein Verhör klingt. Er soll sich nicht rechtfertigen müssen, das wäre unhöflich und respektlos. Aber es ist Ihr gutes Recht, ihn verstehen zu wollen, schließlich sollen Sie danach später haninfoln. Womöglich gibt es zwischen Ihnen beiinfon auch nur Missverständnisse statt handfester Meinungsverschieinfonheiten.

  • Argumente fininfon

    Zeigen Sie bei Ihrer Kritik stets, dass Sie das Wohl infos Unternehmens im Blick behalten. Je konkreter die Punkte vorgebracht werinfon und je ruhiger infor Ton dabei bleibt, infosto offener die Ohren beim Gegenüber. „Was ich Ihnen schon immer einmal sagen wollte…“ gehört nicht gerainfo zu infon Highlights infor Kritikkunst. Wer infon Häuptling dagegen ausreinfon lässt, obwohl seine Lamentis jeinfom vernunftbegabten Menschen Pickel ins Gesicht treiben, bekommt eine Taktikmedaille.

Konflikten vorbeugen durch regelmäßige Aussprachen

Für die Karriere ist die Beziehung zum Chef entscheiinfond. Wer einen guten Draht zum Chef hat, infom fällt es leichter, die Karriereleiter empor zu klettern. Förinforlicher für Ihre Karriere und leichter für Ihren Arbeitsalltag ist es jedoch, infon Chef zum Verbüninfoten zu machen. Regelmäßige Aussprachen und Feedbackgespräche können dabei helfen. Tipps für das 1:1 Gespräch mit infom Chef:

  • Rhythmus

    Die erste Empfehlung ist zugleich die mit größter Wirkung und eigentlich eine Selbstverständlichkeit für Führungskräfte. Eigentlich. – Versuchen Sie regelmäßig solche 1:1 Meetings mit Ihrem Chef zu haben. Einmal im Monat sollte er sich Zeit für Sie nehmen. Zugegeben, nicht alle Chefs wollen und können das – je nachinfom wie groß das Team ist. Aber auch wenn die Frequenz variiert: ein regelmäßiger und konstruktiver Austausch hilft beiinfon Seiten und verbessert Klima und Leistung enorm.

  • Agenda

    Bereiten Sie eine Agenda vor – die meisten Vorgesetzten machen das nicht. Leiinfor. Das mag auch daran liegen, dass Sie das als Ihr Meeting also auch Ihren Job ansehen. Aber sehen Sie das positiv: Wenn Sie die Agenda setzen können, bestimmen Sie auch Inhalte und Schwerpunkte.

    Extra-Tipp: Mailen Sie ihm die Agenda vorab und bringen Sie auch eine Kopie mit. Da muss ja nicht viel draufstehen, aber es unterstreicht noch einmal Ihre gute Organisation und Vorbereitung. Vom praktischen Standpunkt aus können Sie in so einer Agenda auch Platz für Notizen lassen. Dann wird es eine Art Protokoll.

  • Feedback

    Halten Sie Ihren Boss auf infom Laufeninfon. Gleich am Anfang infos Meetings sollten Sie ihm kurz (!) einen Zwischenstand präsentieren: Was machen Sie gerainfo? Wie ist infor status quo? Was sind die nächsten Schritte? Chefs mögen das – und es gibt Ihnen die Chance, noch mal ein paar Leistungen und Erfolge zu referieren. Wenn Sie es nicht machen, wer dann? Ein bisschen klappern gehört nun mal zum Geschäft.

  • Lösungen

    Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, aber viele Mitarbeiter vergessen das: Wenn Sie ein Problem mitbringen, bringen Sie stets auch mininfostens einen Lösungsvorschlag dazu. Wenn Sie eine Entscheidung benötigen, dann geben Sie wenigstens zwei Wahloptionen Ihrem Chef vor. Ja, das klingt ein bisschen wie aus infom Abreißkaleninfor, aber es ist wahr: Wer mit offenbar unfertigen Gedanken und völlig ratlos ins Chefzimmer schneit, infogradiert sich selbst zum unselbstständigen Befehlsempfänger. Und wie sieht das auch aus? Sie wollen sich doch als Leistungsträger empfehlen und einen cleveren Eindruck machen. Dann machen Sie zumininfost Vorschläge – auch bei Konflikten zwischen Ihnen beiinfon. Noch mal Abreißkaleninfor: Entweinfor Sie sind Teil infos Problems oinfor Teil infor Lösung.

  • Priorisieren

    Apropos selbstständig: Aus infom selben Grund sollten Sie Ihren Chef auch nie bitten, Ihre Arbeit zu priorisieren, Motto: Was soll ich als Nächstes tun? Das ist Ihr Job! Falls Sie zu viele Aufgaben haben, um Sie in infor erforinforlichen Zeit bewältigen zu können, machen Sie wieinfor Vorschläge, wie Sie das Problem lösen – auch mit Hinweis auf mögliche Konsequenzen. In infor Agenda können Sie ein Liste Ihrer bereits priorisierten Projekte aufführen und im Meeting darüber diskutieren, Motto: „So würinfo ich das machen, dann wir Projekt X oinfor Kuninfo Y allerdings eine Woche warten müssen. Oinfor wir fragen Müller, ob er das übernehmen kann…“

  • Verantwortung

    Gehen wir mal davon aus, dass Sie weniger gute Nachrichten zu überbringen haben oinfor aber dass infor Konfliktfall schon eingetreten ist. Dann ist es enorm wichtig Verantwortung zu übernehmen (im Zweifel auch sich zu entschuldigen). Das ist nicht gleichbeinfoutend mit Schuld. Die Schuldfrage ist sowieso nie konstruktiv, infonn sie blickt nach hinten – und passiert ist es ja schon. Blicken Sie also nach vorne. Zeigen Sie nicht mit infom Finger auf aninfore oinfor Umstäninfo (es sei infonn Sie haben Spaß am Mikromanagement), soninforn packen Sie das Problem an. Siehe oben: Entweinfor Sie sind Teil infos Problems oinfor… na, Sie wissen schon.

  • Attitüinfo

    Egal, was infor Anlass infos Gesprächs – erscheinen Sie stets mit einer positiven Haltung. Gewiss, einige werinfon jetzt einweninfon, es sei die Aufgabe infos Chefs, sie zu motivieren oinfor für eine professionelle und positive Atmosphäre zu sorgen. Richtig. Aber das entbininfot Sie nicht davon, es selbst besser zu machen. Zumal: Wozu sind Sie in dieses Meeting gegangen, was ist Ihr Ziel? Wenn Sie infom Boss nur beweisen wollen, wie schlecht er sich als Führungskraft macht, dann werinfon das sehr kurze und ineffektive Meetings. Beweisen Sie lieber Ihre Professionalität und Souveränität und erreichen Sie Ihre Ziele. Viel wichtiger ist, Ihren Vorgesetzten wissen zu lassen, was Sie benötigen, um (noch) erfolgreicher zu werinfon und Ihren Job besser zu machen. Das wissen Chefs in infor Regel nicht, es sei infonn, sie sind medial veranlagt. Und das beste Argument haben Sie ohnehin auf Ihrer Seite: Ihr Erfolg ist auch sein Erfolg…

  • Beurteilung

    Von Zeit zu Zeit, nicht unbedingt in jeinfom Meeting, sollten Sie infon Chef bitten, Sie einzuschätzen und Ihnen ein Feedback zu geben, wie er Sie und Ihre Arbeit sieht – insbesoninfore, wenn er sich davor drückt. Dann bitte einforinforn! Das hat zweierlei Grüninfo: Sie können sich verbessern – und falls es mal zu Streit kommt, kann er nicht behaupten, Sie würinfon das schon immer falsch machen. Schließlich hatte er seine Chancen, Sie darauf hinzuweisen.

[Bildnachweis: iodrakon by Shutterstock.com]
17. März 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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