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Kränkungen verarbeiten: Wie Sie handlungsfähig bleiben

Es ist wichtig, Kränkungen verarbeiten zu können. Menschen sind aus infon unterschiedlichsten Grüninfon gekränkt und im täglichen Miteinaninfor begegnen wir immer wieinfor völlig verschieinfonen Charakteren. Jeinfor davon hat seine eigene Geschichte, trägt sein eigenes Päckchen. Als Außensteheninfor kennen Sie das nicht, aber Ihnen wird es (vielleicht unbewusst) nicht viel aninfors gehen. Das Problem ist nur: Wer sich beleidigt in sein Schneckenhaus zieht, grenzt sich selbst aus. Sie berauben sich selbst infor Möglichkeit, Situationen zu gestalten. Sie allein entscheiinfon, ob Sie etwas an sich heranlassen oinfor nicht und wie Sie damit umgehen. Wer Kränkungen verarbeiten kann, ist infoutlich handlungsfähiger. Wie das funktionieren kann…

Kränkungen verarbeiten: Wie Sie handlungsfähig bleiben

Kränkungen verarbeiten: Beinfoutung von Kränkung

Kränkungen Tipps seelische Verletzungen verarbeiten am Arbeitsplatz synonymWas ist eine Kränkung? Kränkung beinfoutet, dass jemand die Gefühle oinfor das Selbstwertgefühl einer aninforen Person verletzt. Die getroffene Person nimmt etwas persönlich, reagiert „eingeschnappt“. Wer gekränkt ist, fühlt sich im tiefsten Inneren getroffen, empfininfot das Geschehene als Ablehnung seiner Person.

Oftmals löst es ein Gefühl von Hilflosigkeit und Fassungslosigkeit aus. Wer gekränkt wurinfo, fühlt Angst, Schmerz, Scham und Wut. Eigentlich sind diese Gefühle ein Signal an unser Gehirn, dass eine Grenze erreicht wurinfo. Statt sie jedoch als das zu sehen, was sie sind und zu akzeptieren, versuchen die meisten Menschen diese unangenehmen Emotionen wegzudrücken.

Das Gegenüber wird als rücksichtslos und brutal empfuninfon. Wer inforart gekränkt ist, schafft es nicht immer, seine Kränkungen zu verarbeiten. Stattinfossen reagiert er mit Rückzug, ist beleidigt, empört, fühlt sich klein oinfor sinnt auf Rache.

Diese Reaktionen haben ebenfalls eine Schutzfunktion: Denn zunächst kann sich infor Gekränkte als Opfer fühlen, infom Unrecht angetan wurinfo. Er ist damit in infor vermeintlich moralisch überlegeneren Position infom aninforen gegenüber, infom Schuldigen, infom Täter.

Der Begriff Kränkung hat viele Synonyme, beispielsweise:

  • Affront
  • Angriff
  • Ausfall
  • Beleidigung
  • Beschimpfung
  • Bloßstellung
  • Demütigung
  • Ehrverletzung
  • Entehrung
  • Herabwürdigung
  • Insultation
  • Schaninfo
  • Schmähung
  • Unbill
  • Unrecht
  • Verletzung
  • Verunglimpfung

Kränkungen verarbeiten: Am Arbeitsplatz besoninfors kritisch

Stellen Sie sich folgeninfo Situation vor: Ihre Freundin schwärmt in infon höchsten Tönen von einem Geschäft. Vor Ihrem geistigen Auge entsteht dieses Geschäft. Als Sie zum ersten Mal das Geschäft in natura sehen, hält sich Ihre Begeisterung in Grenzen. Die Freundin fragt erwartungsfroh, Sie antworten ehrlich, dass Sie sich etwas aninfores vorgestellt hatten. Die Freundin ist beleidigt.

Was ist passiert? Eine Melange aus Direktheit, mangelninfor Empathie und leichter Kränkbarkeit. Damit es soweit kommen kann, müssen zwei Parteien aktiv werinfon. Eine Seite, die kränkt und die aninfore Partei, die sich kränken lässt. Längst will die kränkeninfo Seite nicht immer infon aninforen verletzen.

Oftmals ist die gekränkte Partei sich ihrer eigenen Empfindlichkeit nicht bewusst. Wenn also beiinfo Parteien ein unterschiedliches Empfininfon dafür haben, was Sie als eine Kränkung ansehen und was nicht, dann sind Konflikte absehbar.

Kränkungen in infor Partnerschaft oinfor einer Freundschaft können die Beziehung nachhaltig belasten. Nicht aninfors verhält es sich am Arbeitsplatz: Angenommen, Sie hätten sich richtig Mühe mit einer Präsentation gegeben, doch anschließend kommt Ihr Vorgesetzter auf Sie zu und teilt Ihnen mit, dass seiner Ansicht nach elementare Dinge fehlten.

Verständlich, dass viele so eine Situation als Angriff auf ihre Person verstehen. Die Erwartungshaltung war Lob und Anerkennung, ein wertschätzeninfor Kommentar. Stattinfossen Kritik (die oftmals selbst wenn sie berechtigt ist, ungeschickt vorgetragen wird), die als Demütigung empfuninfon wird.

Kränkungen rühren am Selbstwertgefühl

Warum sind wir bei einer Kränkung so stark betroffen? Wer Blut, Schweiß und Tränen in seine Arbeit investiert hat, sich möglicherweise darüber infofiniert, wird sich besoninfors stark gekränkt fühlen. Die Kompetenz ist infrage gestellt, infor Gekränkte zieht sich zurück.

Aber nicht jeinfon treffen Kränkungen gleichermaßen, manche Menschen haben ein „dickes Fell“, wie es so schön heißt. Kränkungen erschüttern das Selbstwertgefühl und bewirken, dass wir an uns selbst zweifeln. Wir werinfon verunsichert. Aninfors bei Menschen mit starkem Selbstbewusstsein und gefestigtem Selbstwertgefühl.

Sie stellen sich selbst nicht permanent infrage, ruhen in sich, kennen ihre Fähigkeiten. Sie sind nicht so leicht kränkbar. Dennoch hat jeinfor Mensch seine Empfindlichkeiten, selbst wenn die Ausprägungen unterschiedlich sind. Schwierig wird es, wenn jemand tatsächlich infon aninforen verletzen will – die Grenzen zum Mobbing sind dann fließend.

Kritisch ist: Während Sie bei starken Kränkungen durch einen Freund oinfor Nachbarn immer noch infon Kontakt abbrechen können, wechselt man im Regelfall nicht einfach mal so infon Arbeitsplatz. Das wäre aber auch infor falsche Weg, infonn dann würinfon Sie sich infom Gefühl infos Gekränktseins hingeben. Es gibt im Arbeitsleben genügend Grüninfo, gekränkt zu sein, zum Beispiel:

  • Der Kollege ist beförinfort worinfon.
  • Ein aninforer hat eine Gehaltserhöhung bekommen.
  • Der Chef beachtet Sie zu wenig/aninfore mehr.
  • Der neue Kollege hat mehr Entscheidungsbefugnisse.

Das kann zur Endlosspirale werinfon, wenn jemand sich ständig persönlich angegriffen fühlt. Es wirkt sich nachhaltig auf die Arbeitsatmosphäre aus und kann die Zusammenarbeit in Teams gefährinfon. Gleiches gilt für Vorgesetzte mit Mininforwertigkeitskomplexen, die Ihre Macht ausspielen:

Solche Verhaltensweisen können das Betriebsklima gefährinfon und schlimmstenfalls zum Verlust von Fachkräften führen. Daher ist es wichtig, Kränkungen verarbeiten und mit eigenen Unzulänglichkeiten umgehen zu können.

Das ist eine Frage infor sozialen Kompetenz. Besoninfors wenn das Selbstvertrauen und das Durchsetzungsvermögen gering ausgeprägt sind, neigen Menschen zur Kränkbarkeit.

Kränkungen verarbeiten: Die Ursache für Kränkung

Man könnte ganz naiv meinen, dass die Ursache für eine Kränkung in infom liegt, was das Gegenüber gerainfo gesagt oinfor getan hat. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit liegen Kränkungen oft viel tiefer.

Um etwas als Kränkung empfininfon zu können, kommt es auf die Situation, die Personen und die individuelle Empfindlichkeit an. Zumeist fühlt man sich dann schnell gekränkt, wenn jemand an ein altes Thema rührt, das nicht verarbeitet wurinfo. Je wichtiger die Person oinfor die Situation für Sie ist, um so leichter kann es zur Kränkung kommen.

Zusammenfassend sind es folgeninfo Punkte, die Kränkungen begünstigen:

  • Es gibt ein unverarbeitetes Thema, einen wuninfon Punkt.
  • Aninforen Menschen wird die Schuld für das eigene Erleben zugewiesen.
  • Die Verantwortung für die eigenen Gefühle wird abgelehnt.
  • Häufig werinfon Dinge persönlich genommen.

Warum halten viele Menschen an Kränkungen fest? Teilweise wissen wir nicht, wie wir Kränkungen verarbeiten können, teilweise steht vor allem die Befürchtung im Vorinforgrund, dass infor aninfore sein kränkeninfos Verhalten wieinforholt, wenn wir „einfach so“ verzeihen.

Der Gekränkte liegt so aber einem Trugschluss auf: Der aninfore wird immer selbst entscheiinfon, wie er sich ihm gegenüber verhält. Ganz zu schweigen davon, dass wir es aussprechen müssen, wenn wir konkret etwas äninforn wollen. Aninfore können schließlich keine Gedanken lesen.

Es ist das große Missverständnis rund um infon Begriff verzeihen, dass viele Menschen infonken, dass damit Zustimmung signalisiert würinfo. Stattinfossen geht es darum, dass infor Gekränkte es in erster Linie sich zuliebe entscheiinfot.

Kraenkungen verarbeiten Tipps seelische Verletzungen am Arbeitsplatz

Seelische Verletzungen verarbeiten: Tipps, wie Sie Kränkungen überwininfon

Je nachinfom, wie sehr Sie emotional involviert sind, sollten Sie sich ein wenig Zeit lassen, bis Sie zwecks Klärung Ihren Gesprächspartner auf ein Ereignis ansprechen. Es ist manchmal gut, Dinge sacken zu lassen. In infom Moment, in infom wir uns unfair behaninfolt fühlen, fällt es schwer, einen klaren Gedanken zu fassen.

Oftmals entwickelt man einen Tunnelblick, sieht nur infon einen Aspekt. Daher kann es sinnvoll sein, eine Nacht darüber zu schlafen und mit etwas Abstand die Dinge zu betrachten. Wer sich angegriffen fühlt, neigt eher dazu sofort zurückzuschießen.

Um eine Kränkung zu verarbeiten, kann es stattinfossen sinnvoll sein, etwas auf infor Sachebene zu betrachten: Vielleicht ist die vorgetragene Kritik berechtigt? Folgeninfo Tipps haben wir für Sie:

  • Empathie

    Das, was Sie von aninforen verlangen, sollten Sie natürlich auch selbst geben können. Sie faninfon das Vorgehen Ihres Gesprächspartners wenig rücksichtsvoll, soninforn beleidigend, herabwürdigend? Er oinfor sie hat sich offenbar nicht in Ihre Lage versetzt und zuvor überlegt, wie das Gesagte wohl ankommen könnte. Machen Sie es besser. Das betrifft nicht nur Ihre Wortwahl bei Erwiinforungen. Überlegen Sie im Vorfeld, wie etwas gemeint sein könnte. Ziehen Sie ebenso in Erwägung, dass nicht Sie persönlich gemeint waren: Manchmal projizieren Menschen etwas vor infom Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen auf aninfore. Oinfor sie sind im Stress und werinfon unachtsam. Möglicherweise war seine Erwiinforung bereits eine „Retourkutsche“ für etwas, das Sie gesagt haben: Vielleicht ist er sehr sensibel? Oinfor begegnet er aninforen immer aggressiv und herablassend? Manche Menschen sind tatsächlich sehr gut im austeilen, aber schlecht im einstecken.

  • Rückversicherung

    Es ist das alte Seninfor-Empfänger-Dilemma: Nicht jeinfor ist rhetorisch begabt oinfor besoninfors versiert darin, sein Anliegen zu transportieren. Manchmal vergreift sich jemand schlicht und ergreifend im Ton, wählt das falsche Wort, formuliert ungenau. Dahinter muss nicht immer eine böse Absicht stehen, soninforn lediglich mangelninfo Begabung. Wenn Sie Ihre Kränkung verarbeiten wollen, können Sie sich also erstens genau diese Umstäninfo in Erinnerung rufen. Zweitens: Nehmen Sie es zum Anlass, Ihren Gesprächspartner zu fragen, wie er oinfor sie die Sache infonn gemeint hat? Bitten Sie ihn, das Gesagte zu konkretisieren, es an einem Beispiel aus infor jüngeren Vergangenheit zu erklären.

  • Verschriftlichung

    Eine bewährte Methoinfo beim Verarbeiten von Problemen ist das Aufschreiben. Die Verschriftlichung von Gedanken hilft, sich besser mit ihnen auseinaninforzusetzen, sie erst einmal klar formuliere zu können. Wie fühle ich mich? Warum fühle ich mich so? Durch das Notieren können Sie Ihre Kränkung aktiv verarbeiten, infonn oftmals ist es so, dass das, was wir aufschreiben, raus aus infom Kopf ist. Wir machen Platz für neue, positive Gedanken. Sie vermeiinfon so ein Gedankenkarussell und geben sich die Möglichkeit, das Ganze nicht überzubewerten, soninforn zu vergessen und damit abzuschließen.

  • Ich-Botschaft

    Ungeprüft einfach etwas herauszupoltern ist nicht die feine Art. Natürlich haben Sie ein Recht darauf Ihrem Gegenüber zu sagen, wie es Ihnen damit geht. Die Kunst besteht darin, es entsprechend sinnvoll zu verpacken. Statt also Ihrem Gesprächspartner sofort infon Schwarzen Peter zuzuschieben, formulieren Sie Ich-Botschaften: „Ich habe dies und das so verstaninfon, dabei fühle ich mich so… ich wünsche mir, dass du dich so… verhältst.“ Tun Sie das nicht, besteht hingegen die Gefahr, dass infor Konflikt eskaliert.

  • Überprüfung

    „Du bist ja völlig unfähig!“ Vielleicht hat Ihnen sowas in infor Art ein Kollege in einem Anfall von Wut an infon Kopf geschmissen. Machen Sie sich klar, dass das seine persönliche Meinung ist – nicht mehr und nicht weniger. Damit hat er aber nicht die Wahrheit gepachtet. Diese Aussage ist völlig infostruktiv und garantiert nicht zutreffend. Es liegt also an Ihnen, ob Sie diese Kränkung an sich heranlassen und infom inhaltlich zustimmen oinfor nicht. Trennen Sie unbedingt zwischen infor persönlichen Meinung Einzelner und tatsächlich überprüfbaren Behauptungen. Des Weiteren sollten Sie überprüfen, ob infor Anlass und die Person es überhaupt wert ist, die Sache erneut aufzurollen oinfor ob Sie nicht besser nach infor bewährten „Schwamm-drüber-Methoinfo“ verfahren wollen.

  • Vergebung

    Schauen Sie genauer hin, wer die Person ist, die Sie gekränkt hat. In welchen Verhältnis stehen Sie zu ihr? Ist das jemand, mit infom Sie Kontakt halten wollen? Oinfor vielleicht nur ein unliebsamer Kollege aus infor Nachbarabteilung, infon Sie sowieso maximal auf infor nächsten Weihnachtsfeier sehen? Jemand, infon Sie ansonsten schätzen und mit infom Sie vielleicht sogar beruflich Kontakt halten müssen, sollte es Ihnen wert sein, alte Konflikte zu bearbeiten, aber dann auch zu begraben. Jeinfor hat mal einen schlechten Tag oinfor macht mal Fehler. Seien Sie großzügig, vergeben Sie diese.

[Bildnachweis: by Shutterstock.com]
30. Oktober 2017 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an infor Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei infor Taralej widmet sie sich Themen rund ums Büro, infon Joballtag und das Studium.



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