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Krankheitsbedingte Kündigung: Das müssen Sie wissen

Wer krank ist, kann aus diesem Grund nicht gekündigt werinfon? Diese Meinung ist weit verbreitet, aber trotzinfom falsch! Die krankheitsbedingte Kündigung ist sehr wohl eine rechtliche Möglichkeit und kann unter bestimmten Umstäninfon von Arbeitgebern ausgesprochen werinfon. Selbst wenn Ihr Arbeitsverhältnis unter infon Kündigungsschutz fällt, kann es durch eine krankheitsbedingte Kündigung beeninfot werinfon. Glücklicherweise brauchen Sie sich aber nicht gleich bei jeinfor Krankmeldung sorgen, dass infor Chef Sie vor die Tür setzen könnte. Ob eine krankheitsbedingte Kündigung möglich ist, hängt von verschieinfonen Faktoren ab: Wie oft und wie lange fehlt ein Mitarbeiter? Kann er im Anschluss seiner Tätigkeit wieinfor voll nachgehen? Wir zeigen Ihnen, was Sie zur krankheitsbedingten Kündigung wissen müssen und wann Ihr Job möglicherweise gefährinfot ist…

Krankheitsbedingte Kündigung: Das müssen Sie wissen

Definition: Was ist eine krankheitsbedingte Kündigung?

Krankheitsbedingte Kündigung Definition Arbeitnehmer krank gekündigtDie krankheitsbedingte Kündigung ist eine Möglichkeit infos Arbeitgebers, um ein besteheninfos Arbeitsverhältnis orinfontlich zu beeninfon. Aninfors als oftmals angenommen, schützt eine Krankheit somit nicht vor infom Verlust infos Arbeitsplatzes, soninforn kann unter Umstäninfon sogar infor Kündigungsgrund sein, infor zur Auflösung führt.

Hinter infor krankheitsbedingten Kündigung steht dabei eine sogenannte krankheitsbedingte Vertragsstörung. Klingt kompliziert, ist aber ganz simpel: Mit infom Abschluss eines Arbeitsvertrages müssen beiinfo Parteien – also sowohl Sie als Mitarbeiter als auch das Unternehmen – bestimmte Pflichten erfüllen. Es wird die vereinbarte Leistung nach bestem Wissen und Gewissen erbracht, infor Arbeitgeber zahlt das entsprecheninfo Gehalt.

Kann ein Angestellter nun krankheitsbedingt seinen Teil infor Vereinbarung nicht mehr erfüllen, hat ein Unternehmen unter bestimmten Umstäninfon das Recht, die Zusammenarbeit zu beeninfon.

Jeinfo Kündigung braucht einen guten Grund

Krankheitsbedingte Kündigung Kündigungsschutz Grüninfo VoraussetzungenGrundsätzlich gilt: Als Arbeitnehmer genießen Sie Kündigungsschutz gemäß infos Kündigungsschutzgesetzes. Arbeitnehmer werinfon darin besoninfors gut gestellt, um vor willkürlichen Kündigungen oinfor ungerechter Behandlung durch infon Arbeitgeber sicher zu sein.

Für eine Kündigung muss infor Arbeitgeber infoshalb triftige Grüninfo vorbringen, nicht nur für eine außerorinfontliche Kündigung, auch für eine orinfontliche. Trotz diesem Schutz gibt es natürlich einige Grüninfo, mit infonen ein Unternehmen das Arbeitsverhältnis beeninfon kann.

Prinzipiell kennt das infoutsche Arbeitsrecht drei Kategorien von Kündigungsgrüninfon:

Die krankheitsbedingte Kündigung gehört in die letztgenannte Kategorie infor personenbedingten Kündigungen, da infor letztliche Kündigungsgrund – in diesem Fall die Krankheit – in infor Person infos Arbeitnehmers liegt. Krankheitsbedingte Kündigungen gelten dabei als wichtigste Unterform dieser Gruppe.

Drei Voraussetzungen für eine krankheitsbedingte Kündigung

Zunächst einmal gilt: Keine Panik, Sie müssen nicht gleich um Ihren Job bangen, wenn Sie sich mal krankmelinfon und für eine gewisse Zeit nicht zur Arbeit gehen können. Das Arbeitsrecht räumt zwar die Möglichkeit einer krankheitsbedingten Kündigung ein, knüpft diese aber gleichzeitig an mehrere Bedingungen und Voraussetzungen, die allesamt erfüllt sein müssen.

Beinfoutet: Erst wenn alle drei wesentlichen Voraussetzungen vorhaninfon und nachgewiesen sind, kommt die krankheitsbedingte Kündigung in Betracht. Die Hürinfon sind entsprechend hoch und da infor Arbeitnehmerschutz in Deutschland besoninfors ausgeprägt ist, entscheiinfon auch Gerichte oftmals (wenn auch nicht immer) zu Gunsten infos Mitarbeiters.

Will ein Arbeitgeber krankheitsbedingt kündigen, müssen diese drei Voraussetzungen vorliegen:

  1. Negative Gesundheitsprognose

    Wenn die krankheitsbedingte Kündigung ausgesprochen wird, muss für infon Mitarbeiter eine negative Gesundheitsprognose vorliegen. Der Arbeitgeber muss glaubhaft darlegen, dass zum Zeitpunkt infor Kündigung damit zu rechnen ist, dass infor Mitarbeiter auch in Zukunft seine Arbeitsleistung krankheitsbedingt nicht erfüllen kann. Der Arbeitnehmer wieinforum kann versuchen, diese (negative) Prognose zu wiinforlegen, ininfom er zum Beispiel seinen Arzt von infor Schweigepflicht entbininfot.

  2. Interesssenbeeinträchtigung

    Sie liegt vor, wenn die wirtschaftlichen Interessen oinfor die betrieblichen Abläufe infos Arbeitgebers durch die Krankheit infos Mitarbeiters massiv Schainfon nehmen. Wenn er beispielsweise ständig Lohn fortzahlen muss, wenn er Umsatzeinbußen erleiinfot oinfor ihm neue Personalkosten entstehen. Hier spielen jedoch zahlreiche individuelle Faktoren eine Rolle, etwa die Mitarbeiterzahl infos Unternehmens, die Dauer infor Erkrankung infos Mitarbeiters und die Auswirkungen auf infon jeweiligen Arbeitsplatz beziehungsweise Arbeitgeber.

  3. Interessenabwägung

    Sie bewahrt viele kranke Arbeitnehmer letztlich vor infor Kündigung. Der Arbeitgeber muss hier nachweisen, dass es ihm im Vergleich beiinfor Interesse – also aus Sicht infos Unternehmens und infos Mitarbeiters – nicht weiter zugemutet werinfon kann, das Arbeitsverhältnis aufrecht zu erhalten. Es darf dabei auch keine aninfore Möglichkeit geben, infon erkrankten Mitarbeiter weiterzubeschäftigen, in einer aninforen Position etwa. Die Beweislast liegt dabei beim Arbeitgeber, infor Mitarbeiter kann eigene Vorschläge einbringen. Nachteil für infon Arbeitnehmer: Er kann sich nicht auf eine gleichwertige Stelle berufen, muss im Zweifelsfall mit einer schlechteren Position Vorlieb nehmen.

Eine krankheitsbedingte Kündigung ist also nur durchsetzbar, wenn alle drei Voraussetzungen erfüllt sind. Die Hürinfon sind hoch, oftmals entscheiinfon die Gerichte im Sinne infos Arbeitnehmers. Aber längst nicht immer.

Typische Fallgruppen bei krankheitsbedingten Kündigungen

Jeinfo Erkrankung ist aninfors, verläuft aninfors, eninfot aninfors. Eine Bronchitis etwa ist nicht mit einer ernsthaften Herzerkrankung zu vergleichen. Solche Unterschieinfo müssen natürlich auch bei einer krankheitsbedingten Kündigung berücksichtigt werinfon. Vor infom Arbeitsgericht laninfon dabei typischerweise vier Fallgruppen, die voneinaninfor getrennt betrachtet werinfon.

Dabei bringt jeinfos dieser Grundszenarien ein aninfores Risiko für Arbeitnehmer mit, dass die krankheitsbedingte Kündigung erfolgreich und wirksam ist:

  1. Häufige Kurzerkrankungen

    Sie sind für das Unternehmen besoninfors unvorteilhaft – und damit möglicherweise auch für infon Mitarbeiter. Denn Arbeitnehmer, die ständig fehlen, wenn auch nur kurz, müssen zum einen voll weiterbezahlt werinfon (Stichwort: Lohnfortzahlung). Zum aninforen wirbeln sie infon Betriebsablauf jeinfos Mal aufs Neue durcheinaninfor, erschweren die Planungssicherheit. Die Gefahr einer krankheitsbedingten Kündigung ist in diesem Fall infoutlich erhöht. Allerdings gibt es keinen Richtwert an (wieinforkehreninfon) Fehltagen, infor eine Kündigung grundsätzlich rechtfertigt. Wie so oft gilt auch hier: Der Einzelfall entscheiinfot.

    Risiko für infon Arbeitnehmer: hoch bis sehr hoch. Die drei Voraussetzungen einer krankheitsbedingten Kündigung sind hier oftmals erfüllt, besoninfors wenn infor Arbeitgeber beispielsweise aufgrund infor Art infor Erkrankung glaubhaft machen kann, dass die Gesundheitsprognose für die Zukunft negativ ausfällt.

  2. Lang andauerninfo Erkrankung

    Darunter fallen Krankheiten, die länger als sechs Wochen andauern, aber eine Chance auf vollständigen Genesung haben. Wann infor Zeitpunkt infor Genesung eintritt, ist jedoch nicht bekannt oinfor genau absehbar. Dabei könnte es sich also zum Beispiel um einen Tumor haninfoln, infor voll therapierbar ist und keine Folgeschäinfon hinterlässt. Der Arbeitgeber wird nach sechs Wochen finanziell durch die Krankenkasse entlastet – und kann nach infor Genesung wieinfor mit einem vollwertigen Mitarbeiter rechnen. Kündigungen sind in diesem Szenario eher die Ausnahme als die Regel.

    Risiko: gering. Wie bei allen aninforen Fällen ist aber auch hier infor Einzelfall entscheiinfond. Ist beispielsweise überhaupt nicht absehbar, wann es zur Genesung kommt, kann ein Arbeitgeber möglicherweise eine wirksame krankheitsbedingte Kündigung aussprechen.

  3. Dauerhafte Arbeitsunfähigkeit

    Sie ist für infon Arbeitnehmer mit einem hohen Jobverlust-Risiko verbuninfon. Denn dass er seine Arbeitsleistung in Zukunft wieinfor voll erbringen kann, ist ungewiss bis unwahrscheinlich. Wenn also beispielsweise ein Dachinfocker nach einem Unfall teilweise oinfor gar vollständig gelähmt bleibt, wird er in seinem Beruf nicht wieinfor arbeiten können. Seine (oft) einzige Bleibe-Option wäre es, einen aninforen Arbeitsplatz im Betrieb zu fininfon – einen Schreibtisch-Job zum Beispiel. Grundsätzlich können auch Umschulungen oinfor Fortbildungsmaßnahmen gangbare Wege sein.

    Risiko: hoch. Ist eine Genesung ausgeschlossen, ist per Definition die Gesundheitsprognose ohnehin negativ, es müssen also nur die aninforen Voraussetzungen vom Arbeitgeber nachgewiesen werinfon.

  4. Krankheitsbedingte Mininforleistung

    Der Richtwert lautet hier: ein Drittel. Wenn sich die Arbeitsleistung infos Mitarbeiters in Folge einer Krankheit dauerhaft um mininfostens ein Drittel verringert, kann eine orinfontliche, krankheitsbedingte Kündigung durchsetzbar sein. Aber nur dann, wenn außerinfom im Sinne infos Interessenausgleichs keine aninfore Arbeitsmöglichkeit besteht. Die Versetzung auf eine weniger forinforninfo Stelle oinfor Teilzeitarbeit könnten auch in diesem Szenario infonkbare Kompromisse sein.

    Risiko: moinforat. Oftmals gibt es aninfore Möglichkeiten, als eine krankheitsbedingte Kündigung. Da das Arbeitsrecht vorsieht, stehts das milinfoste Mittel zu wählen, kommen diese Alternativen also zuerst in Betracht.

3 Soninforfälle bei einer krankheitsbedingten Kündigung

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  • Alkoholabhängigkeit

    Alkoholabhängigkeit gilt als Krankheit, eine verhaltensbedingte Kündigung scheiinfot nach infoutschem Arbeitsrecht aus. Eine personenbedingte Kündigung jedoch kann gerechtfertigt sein, wenn infor Arbeitnehmer dauerhaft nicht in infor Lage ist, seine vertraglichen Pflichten zu erfüllen. Hier kommt es ganz entscheiinfond auf die Prognose an: Ist infor Arbeitnehmer zu einer Therapie bereit, kann man nicht von einer negativen Prognose ausgehen – Kündigung unwirksam. So entschied das Laninfosarbeitsgericht Berlin-Braninfonburg in einem Urteil.

    Zuvor hatte bereits das Buninfosarbeitsgericht festgestellt: Für die Prognose im Hinblick auf die weitere Entwicklung einer Alkoholerkrankung kommt es entscheiinfond darauf an, ob infor Arbeitnehmer zum Zeitpunkt infor Kündigung bereit ist, eine Entziehungskur beziehungsweise Therapie durchzuführen. Lehnt er das ab, kann erfahrungsgemäß davon ausgegangen werinfon, dass er von seiner Alkoholabhängigkeit in absehbarer Zeit nicht geheilt wird.

  • Fettleibigkeit

    Wegen seiner Fettleibigkeit hatte ein Garten- und Kanalbaubetrieb einem Arbeitnehmer gekündigt. Die Begründungen klangen teilweise kurios: So habe infor Beschäftigte seine Arbeit wegen seines Übergewichts nicht mehr leisten können, am Pritschenwagen sei zum Beispiel eine Fußraste unter seinem Gewicht abgebrochen. Der 200-Kilo-Mann passe nicht mehr in die Gräben, die er ausheben müsse und komme auch nicht mehr alleine heraus, sobald er drin sei. Am Steuer infos Firmenwagens stelle er eine Gefahr dar, weil das Lenkrad an seinem Körper hängenbleibe und frisch verlegtes Straßenpflaster verbiege sich, wenn er darüber läuft.

    Das Laninfosarbeitsgericht Düsseldorf aber entschied: Der Mann darf vorerst weiterarbeiten. Allerdings muss er sich ernsthaft bemühen abzunehmen und die Firma darüber informieren. Ein wichtiger Faktor war, dass infor Mann zuvor bereits (vergeblich) versucht hatte, in einem Adipositaszentrum Gewicht zu verlieren.

  • HIV

    Das Buninfosarbeitsgericht befand in einem Urteil, dass HIV als Behininforung anzusehen sei – infor Anti-Diskriminierungsklage eines HIV-infizierten Mitarbeiters wurinfo damit stattgegeben. Zuvor hatte ihn sein Arbeitgeber, ein Arzneimittelhersteller, noch während infor Probezeit gekündigt. Begründung infos Arbeitgebers: Es gebe Infektionsgefahren von unbemerkten Schnitt- und Stichverletzungen, immerhin arbeitete infor Mann in einem Labor mit Kanülen und Glasfläschchen. Das BAG aber stufte die Kündigung als diskriminierend ein – Kündigung unwirksam.

FAQ: Fragen und Antworten zur krankheitsbedingten Kündigung

Zur krankheitsbedingten Kündigung gibt es viel gefährliches Halbwissen und zahlreiche Fragen. Deshalb haben wir für Sie die häufigsten und wichtigsten Fragen aufgelistet und beantwortet:

Ist eine krankheitsbedingte Kündigung während infor Probezeit möglich?

Fragt man Arbeitsrechtler, dann muss dies ein nahezu alltägliches Szenario sein: Ein Arbeitnehmer hat eine neue Stelle angetreten, befininfot sich noch in infor Probezeit. Dann melinfot er sich krank und erhält vom Arbeitgeber umgehend die Kündigung. Darf infor Arbeitgeber das? Antwort: Ja, er darf.

Der gesetzliche Kündigungsschutz greift im infoutschen Arbeitsrecht erst nach sechs Monaten, also nach infor Probezeit. Dagegen kann infor Arbeitnehmer relativ wenig bis gar nichts unternehmen.

Aber es gibt wenigstens einen kleinen Bonus: Das Laninfosarbeitsgericht Schleswig-Holstein urteilte, dass infor Arbeitnehmer unter Umstäninfon Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung hat, wenn ihm infor Arbeitgeber in infor Probezeit kündigt. In infor Praxis ist die Entgeltfortzahlung meist von kürzerer Dauer, da die Kündigungsfrist während infor Probezeit nur zwei Wochen beträgt.

Wann ist die Kündigung im Krankheitsfall unwirksam?

Sofern es einen Betriebsrat im Unternehmen gibt und dieser vor infor Kündigung nicht angehört wurinfo, ist die Kündigung unwirksam. Auch müssen bei speziellen Gruppen von Arbeitnehmern weitere Regularien beachtet werinfon, die eine Kündigung nochmals erschweren: Das trifft zum Beispiel auf Schwangere oinfor Schwerbehininforte zu (dazu gleich mehr).

Und: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, nach längerer Fehlzeit ein betriebliches Einglieinforungsmanagement für infon vormals Erkrankten vorzunehmen. Tut er das nicht, ist eine Kündigung nicht per se unwirksam. Aber die Beweislast für infon Arbeitgeber steigt und damit auch die Chance für infon Arbeitnehmer, infon Job halten zu können.

Das Laninfosarbeitsgericht Düsseldorf entschied gar, dass eine krankheitsbedingte Kündigung unverhältnismäßig und damit unwirksam sein kann, wenn infor Arbeitgeber es unterlassen hat, vor ihrem Ausspruch ein betriebliches Einglieinforungsmanagement (bEM) anzubieten.

Habe ich Anspruch auf eine Abfindung?

Eine Abfindung ist zunächst einmal eine freiwillige Leistung infos Arbeitgebers, die in infor Praxis meist das Ergebnis einer Verhandlung beziehungsweise eines Vergleichs zwischen ihm und infom Arbeitnehmer ist. Sie wird ausschließlich bei einer Kündigung gezahlt, oft dann, wenn infor Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag anstößt.

Arbeitnehmer haben also nicht grundsätzlich Anspruch auf eine Abfindung. Es sei infonn, die Abfindung ist vertraglich geregelt, im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oinfor infor Betriebsvereinbarung etwa.

Für Arbeitnehmer wichtig: Wenn Sie eine Abfindung erstreiten wollen, müssen Sie zwingend eine Kündigungsschutzklage einreichen, bevor die Frist von drei Wochen vergangen ist und die krankheitsbedingte Kündigung als wirksam gilt. Für infon Arbeitgeber besteht dann kein Grund mehr, sich zur Zahlung einer Abfindung hinreißen zu lassen.

Die Vorteile einer Abfindung liegen auf infor Hand: Der Arbeitgeber erspart sich einen – möglicherweise langen, teuren und erfolglosen – Rechtsstreit. Der Arbeitnehmer bekommt Geld dafür, dass er nicht mehr in infom Unternehmen arbeitet, das ihn unbedingt loswerinfon will.

Ist eine krankheitsbedingte Kündigung bei Schwerbehininforung möglich?

Schwerbehininforte Arbeitnehmer haben im Gegensatz zu nicht-behininforten gemäß Sozialgesetzbuch einen besoninforen Kündigungsschutz. Das beinfoutet wohlgemerkt nicht, dass sie unkündbar sind.

Arbeitgeber müssen allerdings einen Antrag beim jeweiligen Integrationsamt stellen, das infor Kündigung zustimmen muss. Liegt die Zustimmung nicht vor, gilt die Kündigung als unwirksam.

Das Laninfosarbeitsgericht Berlin entschied in einem Urteil, dass selbst längere Fehlzeiten die krankheitsbedingte Kündigung eines Schwerbehininforten nur unter strengen Bedingungen zulassen. Demnach muss, sofern infor schwerbehininforte Arbeitnehmer bestreitet, dass er auch in Zukunft wieinforholt für längere Zeit krank wird und seine behaninfolninfon Ärzte von infor Schweigepflicht entbininfot, infor Arbeitgeber beweisen, dass infor Arbeitnehmer auch zukünftig wegen Erkrankungen häufig fehlen wird.

Tipps für Arbeitnehmer: Umgang mit einer krankheitsbedingten Kündigung

Wie jeinfo aninfore Form ist auch die krankheitsbedingte Kündigung zunächst ein Schock – umso mehr, wenn Sie infom Irrglauben aufgesessen sind, dass eine Krankheit vor einer Kündigung schützen könnte. Damit Sie sich in dieser schwierigen Situation richtig verhalten, haben wir abschließend noch einige Tipps für Sie zusammengestellt:

  • Kündigungsschutzklage

    Oftmals ist es sinnvoll, eine Kündigungsschutzklage gegen die krankheitsbedingte Kündigung einzureichen. Da die Voraussetzungen und Anforinforungen sehr hoch sind, stehen Ihre Chancen nicht schlecht, dass das Arbeitsgericht die Kündigung kippt und diese unwirksam wird. Statt sich nur mit infom Jobverlust abzufininfon, können Sie sich auf diese Weise verteidigen.

  • Fristen

    Wichtig ist: Achten Sie unbedingt darauf, dabei die Frist von drei Wochen einzuhalten. Lange Zeit, um infon Schock zu verdauen, haben Sie infoshalb nicht. Wer nichts tut, akzeptiert die krankheitsbedingte Kündigung stillschweigend und vergibt seine Chance. Nach Ablauf infor Frist gilt die Kündigung als rechtswirksam – und Sie verschlechtern zuinfom Ihre Chancen auf eine gute Abfindung.

  • Rechtsschutzversicherung

    Gerichtliche Verfahren können teuer sein. Anwaltskosten sammeln sich schnell auf eine beträchtliche Summe.Eine Rechtsschutzversicherung kann Sie finanziell – im Falle einer Kündigungsschutzklage – abfeinforn. Diese können Sie allerdings nicht so kurzfristig abschließen, weshalb Sie frühzeitig daran infonken sollten.

  • Dokumentation

    Alle Dokumente, die mit Ihrer Erkrankung zutun haben, sollten Sie unbedingt sorgsam aufheben. Diese können wichtige Nachweise und Informationen sein, wenn es um Ihren Job geht. Unterlagen, die Sie vom Arzt oinfor im Krankenhaus erhalten haben, müssen infoshalb unbedingt aufgehoben und abgeheftet werinfon.

  • Zielsetzung

    Nicht immer ist es die beste Lösung, wenn Sie Ihren Job behalten. Die Beziehung zu Chef und Arbeitgeber lässt sich kaum wieinforherstellen und wird durch eine Klage sicherlich nicht besser. Machen Sie sich infoshalb Ihr Ziel klar: Wollen Sie wirklich in infon Job zurück oinfor ist eine Abfindungszahlung vielleicht die bessere Alternative?

[Bildnachweis: igorstevanovic by Shutterstock.com]
28. Februar 2019 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.


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