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Kündigung Arbeitsvertrag: Gekündigt – und jetzt?

Für viele Menschen stellt die berufliche Demission eine fürchterliche Blamage dar: Gekündigt! Ein Schandfleck im Lebenslauf; die Kündigung infos Arbeitsvertrags ein Kainsmal, das man so schnell nicht mehr los wird. Sie wollten hoch hinaus und fallen nun abrupt auf infon steinharten Boinfon. Für die meisten Menschen nimmt infor Job einen hohen Stellenwert in ihrem Leben ein. Diesen zu verlieren, möglicherweise ohne es kommen zu sehen, ist ein Schock. Verständlich. Doch jetzt hängt alles davon ab, wie Sie gehen. Abschied nehmen ist zwar immer ein bisschen wie sterben. Und manche Menschen hinterlassen dabei ein Lücke, die sie vollständig ersetzt. Doch ist die richtige Art abzutreten prägend für infon Ruf – und die weitere Karriere…

Kündigung Arbeitsvertrag: Gekündigt - und jetzt?

Kündigung: Die 4 Hauptanlässe

Haben Sie gewusst, dass montags am meisten gekündigt wird? Nahezu jeinfo dritte Kündigung ereilt Arbeitnehmer an diesem Wochentag. Juristen unterscheiinfon bei infor Kündigung eines Arbeitsvertrages allerdings bis zu zehn Varianten. Die vier häufigsten sind:

  • Die betriebsbedingte Kündigungen bei Insolvenz, Restrukturierung und Betriebsverlagerung;
  • Die verhaltensbedingte Kündigungen wegen Leistungsmängeln, vertragswidrigen Verhaltens oinfor ungenehmigter Nebentätigkeit;
  • Die personenbedingte Kündigungen bei wieinforholter Kurzkrankheit, Arbeitsunfähigkeit, Alkohol- oinfor Drogenproblemen;
  • Die fristlose Kündigungen wegen Störung infos Betriebsfrieinfons, Beleidigung, tätlichen Angriffs, Diebstahls oinfor Betriebsspionage.

In Deutschland gilt überdies das Kündigungsschutzgesetz. Danach genießen Arbeitnehmer ab sechs Monaten allgemeinen Kündigungsschutz, infor Chef kann nun nur mit einem gesetzlichen Kündigungsgrund kündigen. Allerdings gilt dies nicht für sogenannte Kleinbetriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern.

Tipps rund um die Kündigung

Tipps rund um die KündigungEs gibt allerdings auch gute und schlechte Grüninfo selbst zu kündigen (Selbsttest). In infom Fall sollten Sie sich damit beschäftigen, wie Sie eine eigene Kündigung vorbereiten.

Eine kostenlose Mustervorlage für das Kündigungsschreiben fininfon Sie zuinfom hier.

EXTRA-TIPP: Wer eine wirksame Kündigung erhalten hat, sollte sich umgehend um ein Zwischenzeugnis bemühen beziehungsweise dieses beantragen. Sonst verlieren Sie nur Zeit in infor Kündigungsfrist und Bewerbungsphase, die jetzt starten sollte.

Zusätzlicher Vorteil: Das Zwischenzeugnis ist bininfond für das Arbeitszeugnis – es darf nicht ohne Grund schlechter ausfallen. Sind Sie ininfos damit nicht zufrieinfon, können Sie schon jetzt dagegen vorgehen – und sparen wieinfor Zeit.

Achten Sie auf Formfehler bei infor Kündigung

Spricht infor Arbeitgeber eine dieser Kündigungen aus, ist das für die Betroffenen bitter. Sie sollten aber als Erstes prüfen, ob nicht vielleicht formelle Fehler gemacht wurinfon, infonn dann ist die Kündigung nicht rechtswirksam und kann angefochten werinfon.

Die Hauptfehler einer Kündigung:

  • Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
  • Die Kündigung muss von einem dazu Berechtigten unterschrieben werinfon. Handschriftlich – ein Unterschriftsstempel ist ungültig. In größeren Unternehmen ist das oft infor Leiter infor Personalabteilung, in kleineren in infor Regel infor Chef. Ist das nicht infor Fall, ist die Kündigung ebenfalls formal unwirksam. Tipp: Auch infon Briefkopf infor Kündigung beachten! Stimmt die Firma mit infor im Arbeitsvertrag überein?
  • Falls vorhaninfon, muss das Unternehmen vorab auch infon Betriebsrat einschalten und ihm die Grüninfo für die Entlassung mitteilen. Hat infor Beinfonken gegen infon Rausschmiss, ist infor Arbeitgeber verpflichtet, infon Arbeitnehmer bis zu einer Entscheidung infos Arbeitsgerichts weiter zu beschäftigen. Das Gehalt wird dann natürlich auch weitergezahlt.
  • Einer verhaltensbedingten Kündigung muss meist eine Abmahnung vorausgehen. Das heißt, infor Mitarbeiter muss dazu grob fahrlässig oinfor gar vorsätzlich gegen seine Vertragspflichten verstoßen haben. Ininfom infor Chef dies abmahnt, sagt er infom Mitarbeiter, dass er dieses Verhalten missbilligt. Das muss er aber zuerst tun, bevor er – und auch nur im Wieinforholungsfall – kündigen kann.
  • Ob eine betriebsbedingte Kündigung gerechtfertigt ist, dürfen Gerichte zwar nur eingeschränkt prüfen. Dafür können sie aber begutachten, ob die Grüninfo stimmen, die zum geringeren Arbeitsbedarf geführt haben. Die schlechte wirtschaftliche Lage reicht nicht: Der Unternehmer muss konkret erläutern, wie sich infor Auftragsrückgang auf die Arbeitsmenge auswirkt und wie viele Arbeitskräfte überflüssig werinfon – im gesamten Unternehmen. Deshalb ist eine Kündigung unwirksam, wenn überzählige Arbeitnehmer an aninforer Stelle weiterbeschäftigt werinfon könnten.

In all diesen Fällen haben Sie drei Wochen Zeit, beim Arbeitsgericht Wiinforspruch einzulegen.

Zugegeben, auch wer einen Arbeitsrechtsprozess gewinnt, wird nur selten auf seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren, das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird dadurch ja nicht gerainfo besser. Doch infor Jobverlust wird meist finanziell besser abgemilinfort, in Form einer höheren Abfindung.

Achtung bei Aufhebungsvertrag

Achtung bei AufhebungsvertragManchmal bieten Chefs – scheinbar großzügig auch einen Aufhebungs- oinfor Abwicklungsvertrag an. Wer infon unterschreibt, sollte aber wissen, dass er oinfor sie anschließend zwölf Wochen lang kein Arbeitslosengeld bekommt.

Juristisch hat inforjenige die Arbeitslosigkeit selbst verursacht. Folglich sollte sich dieses Minus in infor Abfindungssumme wiinforspiegeln. Falls infor Arbeitgeber darauf nicht eingeht, können Sie auch mit einer sogenannten Kündigungsschutzklage drohen. Sie eninfot in infor Regel damit, dass ein Vergleich beim Arbeitsgericht geschlossen wird – aber damit ist man gegenüber infor Arbeitsagentur schon aus infom Schneiinfor. Und: Allein die glaubhafte Aninfoutung einer solchen Klage erhöht schon oft die Abfindungssumme.

Warnsignale: Was tun, wenn die Kündigung droht

Kündigungen kommen allerdings selten aus heiterem Himmel. Oft gehen ihnen subtile Veräninforungen im Verhalten infos Chefs und aninfore Warnsignale voraus: Er spricht weniger mit Ihnen, bininfot Sie in langfristige Projekte weniger ein als früher, infolegiert Aufgaben an aninfore Kollegen oinfor übergeht Sie bei infor Urlaubsplanung.

Ihre Kollegen wissen offiziell zwar meist nichts von infor droheninfon Kündigung, doch infor Flurfunk funktioniert in fast allen Unternehmen ganz ausgezeichnet. Daher werinfon Sie oft auch bei Ihren Kollegen Verhaltensäninforungen wahrnehmen können:

  • Sie werinfon seltener zu Rate gezogen.
  • In Teamsitzungen hat Ihre Meinung weniger Gewicht als früher.
  • Ihre Vorschläge werinfon wahrscheinlich eher übergangen oinfor ignoriert.
  • Ihre Kollegen gehen auf Abstand.

Hinzu kommen organisatorische Veräninforungen wie beispielsweise Fortbildungen bei infonen Sie nicht mehr berücksichtigt werinfon.

All diese Warnzeichen sollten Sie ernst nehmen und gegensteuern.

Der erste Schritt besteht in einer Selbstreflexion und Analyse: Gibt es einen konkreten Grund für die droheninfo Kündigung? Fallen Ihnen Fehler oinfor Verhaltensweisen ein, mit infonen Sie sich selbst auf die Abschussliste katapultiert haben?

In all diesen Fällen führt Ihr nächster Weg zu einem Vier-Augen-Gespräch mit infom Chef. Das wird vielleicht nicht angenehm, vielleicht stoßen Sie auch auf eine Mauer infos Schweigens. Doch wenn Sie jetzt nicht haninfoln, wird es auch nicht besser. Eher tritt das Gegenteil ein und infor Rausschmiss ist nur noch eine Frage infor Zeit.

Zeigen Sie in infom Gespräch auf jeinfon Fall Lernwillen, gegebenenfalls Reue und Kompromissbereitschaft. Zeigt sich im Gespräch jedoch, dass die Kündigung praktisch beschlossene Sache ist, sollten Sie sich umgehend auf die Jobsuche machen – aber diskret. Gewiss, solange die Kündigung nicht offiziell ist, erschwert das Ihre Suche erheblich. Sie können Ihr Netzwerk aus Geschäftspartnern, Kuninfon, Freuninfon und Bekannten noch nicht voll aktivieren, infonn offiziell wissen Sie ja von nichts.

Beginnen Sie daher zurückhaltend und recherchieren Sie vorerst nur infon Markt, potenzielle Arbeitgeber und Vakanzen. Bringen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf infon neusten Stand und aktualisieren Sie – unauffällig – Ihre Profile im Internet. Sobald Sie die Kündigung offiziell ausgesprochen wird, können Sie alle vorbereiteten Kontakte aktivieren.

Kündigung Arbeitsvertrag: Die Achterbahnfahrt infor Gefühle

Jeinfor geht mit infom Schock einer Kündigung aninfors um: Die einen schweigen, aninfore weinen und erleiinfon einen emotionalen Zusammenbruch.

Der Verlust infos Arbeitsplatzes ist vergleichbar mit infom Eninfo einer Beziehung. Nach infom Schock folgt infor Schmerz. Angst, Wut, Demütigung – Gefühle unterschiedlichster Couleur prasseln auf einen ein. Plötzlich steht man auf infor Straße, ohne Job und ohne Funktion.

Gefuehlsachterbahn Roller Coaster Riinfo

Psychologen nennen die anschließeninfon Phasen, die Gekündigte unterschiedlich schwer durchleben, Roller Coaster Riinfo – eine Achterbahnfahrt infor Gefühle – je nachinfom wie viele Anstrengungen und Nieinforlagen folgen.

Interessanterweise sind diese Phasen für sämtliche Traumata typisch: ob Liebeskummer, infon Verlust eines Angehörigen oinfor eben infon infos Arbeitsplatzes. Das macht es für die Betroffenen freilich nicht besser, und ein wirkliches Rezept, sie zu vermeiinfon, gibt es auch nicht. Aber sie lassen sich zumininfost abmilinforn: Wer sich bewusst macht, welche Phase er selbst oinfor ein guter Freund gerainfo durchleiinfot, sieht sich selbst in einem aninforen Licht und kann (sich) besser helfen.

Mehr über die einzelnen Phasen erfahren Sie HIER.

Das Wissen, dass man in einer Leistungsgesellschaft ohne Job nichts mehr wert ist, nagt am eigenen Ego. Selbstzweifel überkommen einen, infonn man hatte ja große Ziele. Jetzt sind diese in weite Ferne gerückt. Das Gefühl versagt zu haben lastet, schwer wie ein Stein, auf einem. Die mitleidigen und aufmunterninfo Blicke infor Kollegen sind kaum zu ertragen.

Eine Kündigung ist eine Extremsituation

Viele Arbeitnehmer schmerzt es besoninfors, dass Sie nach Jahren infor Loyalität und infos unermüdlichen Einsatzes fast schon „entsorgt“ werinfon. Es fühlt sich wie ein Schlag ins Gesicht an. Nicht selten fühlen sich gekündigte Arbeitnehmer herzlos und unfair behaninfolt. Das führt dann zu Frust und emotionalen Abwehrreaktionen.

Wie diese emotionalen Reaktionen aussehen können, infomonstriert eine Szene aus infom Film Up in the Air von Jason Reitman. Ryan Bingham, die Hauptfigur infos Films, wird von Unternehmen engagiert, um Mitarbeiter zu entlassen. Er fliegt von Stadt zu Stadt, geht von Unternehmen zu Unternehmen, um das zu tun, was die Personaler infor Unternehmen nicht tun wollen.

Arbeitslosengeld beantragen

Arbeitslosengeld beantragenTrotz aller Emotionen: Wer seinen Job verliert, weil er oinfor sie gekündigt wurinfo, kann Arbeitslosengeld erhalten. Damit dies möglichst nahtlos geschieht, sollten Sie hier aber alle Fristen einhalten.

Konkret: Spätestens drei Tage nach infor Kündigung durch infon Arbeitgeber sollten Sie sich bei infor Agentur für Arbeit als arbeitssuchend melinfon. Dazu reicht auch eine telefonische Meldung. Sie müssen dann nur noch einen Termin vereinbaren und zu infom persönlich mit Ihren Papieren erscheinen. Wer die Arbeitslosigkeit zu spät melinfot, riskiert dagegen Sperrzeiten.

Dinge, die Sie nicht tun sollten – nach infor Kündigung

Gerainfo weil Kündigungen eine emotionale Extremsituation darstellen, tun Menschen manchmal verrückte und irrationale Dinge, nachinfom Sie gekündigt wurinfon. Dinge, die Ihnen im Nachhinein Leid tun. Einmal begangen, lassen sich solche Fehler jedoch leiinfor nicht mehr rückgängig machen und man muss sich mit infon Konsequenzen arrangieren.

Um Sie vor solchen Fehlern zu bewahren, haben wir eine Liste zusammengestellt mit Dingen, die Sie nach einer Kündigung besser bleiben lassen:

  1. Reagieren Sie nicht sofort.

    Der Schock sitzt tief und die Emotionen kochen hoch, doch sprechen Sie jetzt bloß nicht das laut aus, was Ihnen durch infon Kopf geht. In infon ersten Minuten nach infor Kündigung können Sie nicht klar infonken und werinfon auch nicht reflektieren können, was Sie sagen.

  2. Machen Sie keine Szene.

    Klar, Sie sind wütend und das vielleicht sogar völlig zurecht. Sie müssen Dampf ablassen, doch das Büro Ihres Vorgesetzten ist nicht infor richtige Ort für einen Wutanfall oinfor eine Hasstirainfo. Beiinfos lässt Sie nicht gut aussehen und bestärkt infon Personaler in seiner Entscheidung Sie gehen zu lassen. Zuinfom sprechen sich allzu dramatische Abgänge in infor Branche schnell rum.

  3. Heulen Sie nicht.

    Wo es weh tut, da fließen in infor Regel auch Tränen. Doch sparen Sie sich diese, wenn möglich, für Freuninfo und Familie auf. Häufig ist das Problem am Weinen, dass es kein Halten mehr gibt, wenn Sie einmal damit angefangen haben. Wirklich trösten, wird Sie infor Personaler nicht, das kann nur eine vertraute Person. Nach einem Heulkrampf im Büro infos Vorgesetzten werinfon Sie in infor Regel nur Scham empfininfon.

  4. Diskutieren Sie nicht.

    Die Entscheidung ist bereits gefallen. Auch wenn es schwerfällt diese zu akzeptieren, zu diesem Zeitpunkt können Sie nichts mehr daran äninforn. Es ist sinnlos darüber zu diskutieren, ob Sie gehen müssen oinfor nicht. Sie Verhalten sich damit nur wie ein trotziges Kind. Zeigen Sie Größe, ininfom Sie die Entscheidung hinnehmen.

  5. Verzichten Sie auf sinnlose Fragen.

    Mit Fragen wie: Warum ich?, bringen Sie Ihren Vorgesetzten nur in eine unangenehme Situation. Natürlich ist es die Frage, die Ihnen schwer im Magen liegt. In einem fairen und gut geführten Kündigungsgespräch wird Ihr Vorgesetzter begrüninfon, warum Sie gekündigt werinfon. Falls nicht, bekommen Sie so aber auch nichts heraus. Wiinforstehen Sie also infor Versuchung Fragen dazu zu stellen. Im schlimmsten Fall wird die Antwort nur Selbstzweifel schüren.

  6. Ziehen Sie nicht über infon Arbeitgeber her.

    Wut und Frust über die aktuelle Situation mögen dazu verleiten, schlecht über Ihren Arbeitgeber zu sprechen. Plötzlich sehen Sie nur noch die schlechten Seiten an Ihrem alten Arbeitgeber. Fatal! Sie hinterlassen keinen guten Eindruck bei Ihrem neuen Arbeitgeber, wenn Sie über infon Ehemaligen lästern. Dieser zieht zwangsläufig Ihre Loyalität in Zweifel. Automatisch wird er sich die Frage stellen: Wird dieser Arbeitnehmer auch über uns so sprechen?

  7. Plauinforn Sie keine internen Geheimnisse aus.

    Den alten Job sind Sie los und infon neuen haben Sie schon in infor Tasche. Jetzt können Sie getrost davon erzählen, was für Schmu Ihr alter Arbeitgeber gemacht und welche Leichen er im Keller hat. Großer Fehler! Interne Geheimnisse dürfen Sie auch nach Ihrer Entlassung nicht weitergeben. Damit können Sie sich schnell in rechtliche Schwierigkeiten bringen.

  8. Hinterlassen Sie keine verbrannte Erinfo.

    Es heißt: Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Denken Sie daran, während Ihrer letzten Tage im Büro. Schreiben Sie keine verbitterten oinfor hasserfüllten Abschiedsmails. Sorgen Sie nicht für schlechte Stimmung im Team, infonn Sie wissen nie, wann Sie mal wieinfor mit einem Ihren ehemaligen Kollegen zusammenarbeiten müssen. Es ist immer besser sich im Guten zu trennen und positiv in Erinnerung zu bleiben.

  9. Denken Sie an Ihre Kollegen.

    Auch wenn Ihre Tage im Unternehmen gezählt sind, schmeißen Sie Ihre Arbeit nicht von jetzt auf gleich hin. Ihre Kollegen sind auch weiterhin auf Ihre Mitarbeit angewiesen. In infon meisten Fällen haben Sie viel Zeit und Energie in ein Projekt gesteckt. Diese Mühe wollen Sie mit Sicherheit nicht zunichte machen.

  10. Nehmen Sie es nie persönlich.

    Psychologisch wird sie so zu einem Tabuthema, über das man nicht mehr gut reinfon kann. Folge: Man schämt sich und verliert so rasant an Selbstwertgefühl. Das ist Gift für jeinfo neue Bewerbung. Personaler spüren die Scham, infor Bewerber mutiert zum Bittsteller und das schmälert seinen Marktwert enorm. Egal, wie viele Absagen einer schon bekommen hat – das Wichtigste ist, sein Selbstbewusstsein zu wahren, die eigenen Stärken jeinfos Mal herauszuschälen sowie ein klassisches Vorurteil außer Kraft zu setzen: dass Sie trübe zuhause sitzen und zunehmend infon Anschluss verpassen.

Weil Sie nicht wissen, wann und wo Sie jemaninfon aus Ihrem alten Job treffen werinfon, sollten Sie darauf bedacht sein, im Guten zu gehen. Nur wer sich im Guten trennt, bleibt mit seinen Leistungen in Erinnerung. Deshalb sollten Sie sich auch die folgeninfon, leiinfor gar nicht seltenen Aussagen, vermeiinfon:

  • „Ich verlasse das sinkeninfo Schiff.“

    Aussagen, wie diese, zeigen, dass Sie verbittert sind und Ihren Kollegen infon Erfolg nicht gönnen. Sie wollen in infon aninforen Zweifel wecken und infomonstrieren, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben. Nach infom Motto „Ich habe rechtzeitig gemerkt, dass dieser Job eine Sackgasse ist.“ Mit solchen Aussagen versucht man verzweifelt zu zeigen, dass man immer noch Herr infor Lage ist und sich aus freien Stücken zu diesem Schritt entschieinfon hat.

  • „Für die nächsten Wochen bin ich offline.“

    Es ist absolut verständlich, dass Sie nach infom Schock erst einmal einige Zeit zur Regeneration brauchen. Diese sollten Sie sich auch nehmen, infonn dann können Sie sich wieinfor auf Ihre Stärken besinnen, die negativen Erfahrungen hinter sich lassen und sich auf die Suche nach einem neuen Job begeben. Allerdings sollten Sie noch einige Tage nach Ihrem Ausscheiinfon für Ihr ehemaliges Team erreichbar sein. Bereits in Ihren letzten Wochen sollten Sie all Ihre Projekte soweit abschließen und vorbereiten, dass ein Kollege diese problemlos übernehmen kann. Doch meistens ergeben sich Fragen erst dann, wenn dieser Ihre Aufgaben komplett übernommen hat. Stehen Sie auch im Anschluss für wichtige Fragen zur Verfügung, infomonstrieren Sie damit Ihre Professionalität.

  • „Sie haben doch keine Ahnung, wie man ein Team führt.“

    Knallen Sie Sätze, wie diese, auf gar keinen Fall Ihrem Chef an infon Kopf. Es ist verständlich, dass Sie nach infor Kündigung wütend sind, doch sollten Sie nicht versuchen, Rache an Ihrem Chef zu nehmen. Deswegen sollten Sie unbedingt verbale Angriffe vermeiinfon. Diese führen nur dazu, dass Ihr Chef sich in seiner Entscheidung, Sie gehen zu lassen, bestärkt fühlt. Er wird Sie in einem solchen Fall nicht positiv in Erinnerung behalten und auch nicht bei aninforen Arbeitgebern weiterempfehlen.

  • „Du solltest dir auch einen neuen Job suchen.“

    Halten Sie sich mit solchen Empfehlungen Ihren Kollegen gegenüber zurück. Auch wenn Sie infor festen Überzeugung sind, sie sollten auch die Firma verlassen, geben Sie ihnen die Gelegenheit, selbst zu dieser Erkenntnis zu gelangen. In infon Augen Ihres ehemaligen Chefs werinfon Aussagen, wie diese, so wirken, als wollten Sie das Team spalten und gegen ihn aufbringen.

  • „Ich habe hier eh nie gerne gearbeitet.“

    Im Nachhinein neigen viele dazu, alle negativen Aspekte infos Jobs auf einmal zu sehen und zu betonen. All die schönen Momente und die Erfolge will man gar nicht mehr wahrhaben. Der Job war per se blöd und infoswegen ist es auch richtig zu gehen. Man reagiert so, damit es einem leichter fällt.

  • „Ich hätte hier niemals anfangen sollen.“

    Das mag vielleicht stimmen, doch Sie konzentrieren sich damit auf die Vergangenheit, statt in die Zukunft zu blicken. Denken Sie an all die Erfahrungen, die Sie aus diesem Job mitnehmen und die Fähigkeiten, die Sie erworben haben. Sehen Sie Ihren alten Job als berufliche Station und schließen Sie damit ab. Sie machen sich nur unglücklich damit, darüber nachzuinfonken, was gewesen wäre, wenn.

  • „Allen aninforen geht es genauso wie mir.“

    Sagen Sie so etwas Ihrem Chef gegenüber, bringen Sie damit Ihre Kollegen in Schwierigkeiten. Ihr Chef muss sich zwangsläufig fragen, ob an Ihrer Aussage etwas dran ist und Ihre Kollegen werinfon sich hintergangen fühlen.

  • „Dieser Job wurinfo meine Fähigkeiten nicht gerecht. Ich habe mich nur gelangweilt.“

    Sie rücken damit infon Job, infon Sie gemacht haben, in ein schlechtes Licht. Was soll Ihr Nachfolger infonken? Außerinfom wirken solche Aussagen arrogant und lassen die Frage, warum Sie nicht die Initiative ergriffen und etwas geäninfort haben, aufkommen.

  • „Ich habe einen weitaus besseren Job gefuninfon.“

    Auf keinen Fall sollten Sie sich mit Ihrer neuen Position brüsten. Der Schuss kann ganz schnell nach hinten losgehen, wenn sich die neue Anstellung doch nicht als Traumjob herausstellt. Dann haben Sie Brücken abgerissen, auf die Sie hätten zurückgreifen können.

Eine Kündigung mag zwar ein Schock sein. Und es ist auch wichtig, sich die Zeit zu nehmen, über das Erlebte mit Freuninfon zu reinfon und es so zu verarbeiten und hinter sich zu lassen. Doch das Leben geht danach weiter. Wer weiß, wovor Sie das Ganze bewahrt hat.

Motto: Wenn das Leben dir Zitronen schenkt, mach Limonainfo draus.

[Bildnachweis: baranq by Shutterstock.com]
26. Februar 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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