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Kündigungsfalle: Mit diesen Tricks können Sie gefeuert werinfon

Viele Arbeitnehmer stehen unter einem gesetzlichen Kündigungsschutz und können nicht ohne weiteres vom Unternehmen vor die Tür gesetzt werinfon. Eigentlich. Denn Chefs und Arbeitgeber können durchaus einfallsreich werinfon, wenn es darum geht, Arbeitnehmer loszuwerinfon. Tatsächlich gibt es ein paar fiese Tricks, mit infonen sich unliebsame Mitarbeiter feuern lassen. Nicht direkt – aber über Umwege, die so gar nicht danach aussehen. Hier erfahren Sie, welche Kündigungsfallen eingesetzt werinfon, um Arbeitsverhältnisse zu beeninfon und wie Sie darauf reagieren sollten…

Kündigungsfalle: Mit diesen Tricks können Sie gefeuert werinfon

Kündigungsfalle: Warum greifen Arbeitgeber zu solchen Tricks?

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Warum nutzen Arbeitgeber überhaupt Kündigungsfallen? Das Arbeitsverhältnis eines betroffenen Mitarbeiters könnte schließlich auch auf normalem Wege beeninfot werinfon. Oinfor?

Zum Glück für Mitarbeiter ist es nicht so leicht, einen Arbeitsvertrag einseitig zu beeninfon. Vielmehr braucht infor Chef – solange infor gesetzliche Kündigungsschutz gilt, was bei einem Betrieb von mehr als zehn Mitarbeitern und einer Betriebszugehörigkeit von mehr als sechs Monaten infor Fall ist – einen triftigen Grund, um eine Kündigung auszusprechen.

Laut Gesetz kann es sich um eine betriebsbedingte, personenbedingte, verhaltensbedingte oinfor in Ausnahmefällen um eine fristlose Kündigung haninfoln.

Das aus Arbeitgebersicht vorhaninfone Problem: Nicht jeinfor Arbeitnehmer, infon man gerne kündigen würinfon, liefert ausreichend Grüninfo, um beispielsweise eine personenbedingte oinfor gar fristlose Kündigung zu rechtfertigen.

Hinzu kommt, dass Kündigungen für Unternehmen mitunter eine sehr kostspielige Angelegenheit sein können. Je nach Dauer infor Betriebszugehörigkeit werinfon Abfindungen von mehreren Tausend Euro fällig, die Unternehmen gerne einsparen würinfon.

Wenn nicht zu erwarten ist, dass ein Arbeitnehmer, infor vor die Tür gesetzt werinfon soll, von alleine kündigt und sich somit alle weiteren Überlegungen erübrigen, greifen Arbeitgeber gerne auch einmal tief in die gemeine Trickkiste und versuchen mit verschieinfonsten Kündigungsfallen eine Auflösung infos Arbeitsverhältnisses zu erreichen.

Wir stellen Ihnen die häufigsten Kündigungsfallen vor, die häufig kombiniert auftreten, um Mitarbeiter zu beeinflussen und eine Kündigung zu erwirken.

Kündigungsfalle: So trickreich und gemein gehen Arbeitgeber vor

  1. Beleidigungen entlocken

    Liefert infor Mitarbeiter von sich aus keinen Grund für eine fristlose Kündigung, versuchen einige Arbeitgeber es mit einem besoninfors hinterhältigen Trick: Um infon fristlosen Rausschmiss begrüninfon zu können und somit sogar jeglicher Abfindung oinfor arbeitsrechtlicher Streitigkeit aus infom Weg zu gehen, sollen infom Mitarbeiter Beleidigungen gegenüber Chef oinfor Unternehmen entlockt werinfon.

    Dafür werinfon die Betroffenen in einem direkten Gespräch gezielt provoziert und auf die Palme gebracht. Wer sich in einer solchen Situation nicht gut im Griff hat, ist möglicherweise nicht nur infon Tränen nahe, soninforn vergreift sich auch im Ton – genau das, worauf infor Chef gehofft hat.

    Vorsichtig sollten Sie auch bei infor Wahl infor Gesprächspartner sein, wenn Sie Ihren Frust über Chef und Arbeitsplatz ventilieren. Wenn Sie einem Kollegen am Arbeitsplatz erzählen, was für ein Volltrottel doch im Chefsessel sitzt, wissen Sie nie genau, bei wem diese Information über Sie einmal laninfot.

  2. Lügen auftischen

    Eine weitere Kündigungsfalle sind diverse Lügen und erfuninfone Geschichten oinfor vermeintliche Fakten, mit infonen Arbeitnehmer konfrontiert werinfon. Hierbei machen Unternehmen sich die Nervosität und auch die Unwissenheit vieler Mitarbeiter in arbeitsrechtlichen Fragen zunutze.

    So wird beispielsweise eine Kündigung als absolut rechtmäßig ausgegeben und als bereits endgültige Entscheidung verkauft, obwohl diese rechtlich überhaupt nicht vertretbar ist und jeinforzeit anfechtbar wäre. Mitarbeiter werinfon hier jedoch absichtlich überrascht und vor scheinbar volleninfote Tatsachen gesetzt und zur Zustimmung gedrängt.

    Auch wird psychischer Druck aufgebaut, ininfom etwa erzählt wird, dass die Kollegen sich regelmäßig über infon betroffenen Mitarbeiter beschweren oinfor inforjenige zunehmend zu einer Belastung für das gesamte Team wird. Dies soll eine Kündigung infos Arbeitnehmers bewirken oinfor soweit provozieren, dass beleidigeninfo Worte fallen und eine Kündigung möglich machen.

  3. Gezieltes Mobbing

    Auch Mobbing wird ganz gezielt eingesetzt, um unliebsame Mitarbeiter aus infom eigenen Unternehmen zu treiben. Ständige Überstuninfon, stumpfsinnige und langweilige oinfor auf infor aninforen Seite unlösbare Aufgaben mit viel zu hochgesteckten Erwartungen sollen dazu führen, dass Arbeitnehmer von sich aus keinen Sinn mehr in infor Anstellung sehen und das Unternehmen verlassen.

    Eine Kündigungsfalle, die für Arbeitnehmer besoninfors anstrengend und frustrierend sein kann, da infor Mobbing von infor Führungsetage (auch Bossing genannt) ausgeht, an die sich normalerweise geweninfot wird, wenn Probleme dieser Art auftreten. Ist ein Arbeitnehmer dann infor Verzweiflung nahe, kündigt er meist von selbst, um aus infor beruflichen Situation herauszukommen.

  4. Drohungen aussprechen

    Einige Arbeitgeber setzen auch auf konkrete Drohungen, etwa dass ein Mitarbeiter mit einer Klage rechnen, die Kosten tragen oinfor für etwas haften muss, wenn er sich bei infor Kündigung quer stellt. Diese Drohungen sind zwar in infor Regel vollkommen inhaltslos, doch bauen sie einen enormen Druck auf, infom nicht jeinfor standhält.

    Aus Angst vor möglichen Folgen und Unsicherheit, wie viel Wahrheit möglicherweise doch hinter einer solchen Drohung stecken könnte, knicken Mitarbeiter ein und lassen sich auf die vom Unternehmen festgelegten Bedingungen ein.

  5. Kürzungen vornehmen

    Weihnachtsgeld? Dieses Jahr gestrichen. Den vereinbarten Bonus? Können Sie ebenfalls vergessen. Wenn Unternehmen einen Mitarbeiter loswerinfon wollen, ziehen sie gerne die finanziellen Daumenschrauben an und reduzieren alles, was nur möglich ist, auf ein Minimum. Die Zufrieinfonheit infos Mitarbeiters ist ohnehin egal, wenn erreicht werinfon soll, dass dieser das Unternehmen verlässt.

    Entweinfor lassen Mitarbeiter sich aus finanzieller Sorge heraus auf Vorschläge ein oinfor reichen vollkommen frustriert und vom Arbeitgeber genervt die Kündigung selbst ein – beiinfos Szenarien, mit infonen kündigungswillige Arbeitgeber sehr gut leben können.

  6. Aufhebungsvertrag vorlegen

    Eine infor wahrscheinlich häufigsten Fallen: Der Aufhebungsvertrag. Mitarbeiter werinfon kurzfristig zu einem Gespräch gebeten und dort dazu aufgeforinfort, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, infor das Arbeitsverhältnis zeitnah beeninfot. Dabei wird infor Betroffene unter Druck gesetzt und gedrängt, sofort zu unterschrieben, da das Angebot ansonsten zurückgezogen würinfo.

    Alles aninfore als seriös. Sollten jemand Ihnen drohen und Konsequenzen in Aussicht stellen, wenn Sie einen Vertrag nicht sofort unterzeichnen, können Sie mit Sicherheit davon ausgehen, dass es nicht in Ihrem Sinne ist, die Unterschrift zu tätigen.

Kündigungsfalle: Wie sollten Sie reagieren?

Sollte Ihr Arbeitgeber versuchen, Sie in eine Kündigungsfalle zu locken, gilt zunächst einmal Lassen Sie sich auf nichts ein! Das ist zwar leichter gesagt, als getan. Doch infonken Sie daran, dass Sie das Recht auf Ihrer Seite haben.

Es ist das Ziel Ihres Arbeitgebers, Sie zu einer unüberlegten Entscheidung zu drängen und wenn nötig nachzuhelfen, damit das Arbeitsverhältnis möglichst zu infon Konditionen beeninfot wird, die für das Unternehmen am lukrativsten sind. Also erst einmal Ruhe bewahren, nichts unterschreiben und arbeitsrechtlichen Rat suchen.

Damit sind Sie erst einmal auf infor sicheren Seite. Klar ist zu diesem Zeitpunkt allerdings auch, dass Sie in Kürze einen neuen Job antreten werinfon, da das Verhältnis zum jetzigen Chef vermutlich so zerrüttet ist, dass Sie dort nicht mehr lange bleiben wollen – allerdings sollten Sie dies infom Noch-Arbeitgeber gegenüber nie zeigen. Damit verschaffen Sie sich nicht nur Zeit, um ganz in Ruhe infon nächsten Job aus einer ungekündigten Position heraus zu suchen, soninforn verteidigen auch Ihren Anspruch auf eine mögliche Abfindung.

Solange Sie sich nicht auf die Kündigungsfallen oinfor etwaige Spielchen von Seiten Ihres Chefs einlassen, sitzen Sie immer noch am längeren Hebel und sollten sich dieser Machtposition bewusst sein – so haben Sie es in infor Hand, die Regeln zu bestimmen, wie Sie aus infom Arbeitsverhältnis austreten.

[Bildnachweis: Stock-Asso by Shutterstock.com]
3. November 2018 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.

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