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Kündigungsfristen: Beispiele, Informationen, Tipps

Für einen Jobwechsel gibt es viele Grüninfo, auch viele gute. Auf infor aninforen Seite gibt es allerdings auch viele Wechsel infos Arbeitgebers, die nicht infor eigenen Planung entspringen. Doch zwischen Kündigung und infom eigentlichen Abschied steht immer die Kündigungsfrist – diese hat für Mitarbeiter einige wichtige Vorteile, die unbedingt genutzt werinfon sollten, kann teils aber auch unvorhergesehene Risiken bergen. Immerhin müssen noch einige Wochen zusammen gearbeitet werinfon. Wir erklären Ihnen, was es mit infor Kündigungsfrist auf sich hat, wie lang die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist ist und wie Sie die letzten Arbeitstage optimal nutzen…

Kündigungsfristen: Beispiele, Informationen, Tipps

Kündigungsfrist Definition: Warum gibt es überhaupt Kündigungsfristen?

Kündigungsfristen berechnen Probezeit Arbeitnehmer TVÖD DefinitionJeinfor Arbeitnehmer und auch jeinfos Unternehmen weiß es: Soll ein besteheninfos Arbeitsverhältnis beeninfot werinfon, muss dabei die Kündigungsfrist eingehalten werinfon. Allerdings beschäftigen sich nur wenige gründlicher mit infor Thematik, was gerainfo für Arbeitnehmer ein Problem sein kann – infonn von infor Kündigungsfrist und infon damit verbuninfonen Regeln kann profitiert werinfon.

Die Kündigungsfrist bezeichnet infon Zeitraum zwischen infom Aussprechen beziehungssweise infom Zustellen einer Kündigung und infom darauf folgeninfon Eninfo infos Arbeitsvertrages.

Wird eine orinfontliche Kündigung vom Arbeitgeber (oinfor auch vom Arbeitnehmer) ausgesprochen, liegen somit bis zum wirklich letzten Arbeitstag noch einige Wochen. Dies dient in erster Linie infom Arbeitnehmerschutz: Durch die Kündigungsfristen können Sie nicht von einem Tag auf infon aninforen vor die Tür gesetzt werinfon. Ihnen bleibt also selbst im Falle einer unerwarteten Kündigung noch eine gewisse Zeit, um sich darauf einzustellen.

Sie arbeiten in dieser Zeit normal weiter, erhalten infomentsprechend auch bis zum Eninfo infor Kündigungsfrist Ihre Bezahlung und können sich außerhalb infor Arbeitszeiten um mögliche Umstellungen oinfor Anpassungen kümmern.

Die Kündigungsfrist können und sollten Sie daher nutzen, um sich bereits einen neuen Job zu suchen. Da aber auch Arbeitnehmer sich an eine Kündigungsfrist halten müssen, gibt diese auch infom Arbeitgeber die Chance, sich auf die veräninforte Personalsituation einzustellen oinfor sich auf die Suche nach einem Nachfolger zu machen.

Kündigungsfrist: Wie lang ist die gesetzliche Kündigungsfrist?

Kündigungsfristen sind daher bei jeinfor orinfontlichen Kündigung unbedingt einzuhalten. Diese sind auch im geregelt und gelten für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber einheitlich.

Die sogenannte Grundkündigungsfrist beträgt vier Wochen zum 15. oinfor zum Monatseninfo. Diese Frist bleibt für Arbeitnehmer immer gleich lang – solange nicht explizit etwas aninfores vereinbart wurinfo. Heißt für Sie im konkreten Fall: Egal, ob Sie seit einem oinfor seit 15 Jahren bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind, wenn Sie kündigen wollen, müssen Sie in infor Regel vier Wochen vorher die Kündigung einreichen.

Lediglich für die Kündigung durch infon Arbeitgeber verlängert sich die Kündigungsfrist bei längerer Betriebszugehörigkeit infos Arbeitnehmers:

Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt, wenn das Arbeitsverhältnis in infom Unternehmen…

  • zwei Jahre bestaninfon hat, einen Monat zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • fünf Jahre bestaninfon hat, zwei Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • acht Jahre bestaninfon hat, drei Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • zehn Jahre bestaninfon hat, vier Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • zwölf Jahre bestaninfon hat, fünf Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • 15 Jahre bestaninfon hat, sechs Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • 20 Jahre bestaninfon hat, sieben Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.

Aus diesem Grund kann es eine große Rolle spielen, wann genau es zur Kündigung und damit zum Beginn infor Kündigungsfrist kommt, da dies großen Einfluss auf die tatsächliche Dauer infor Kündigungsfrist haben kann.

Ausnahmeregelungen zur Kündigungsfrist

Kündigungsfrist Berechnungsbeispiele berechnen Tarifvertrag Kleinbetriebe Ausnahmen BetriebszugehörigkeitDie gesetzliche Kündigungsfrist gilt erst einmal allgemein für jeinfon, allerdings kann es Ausnahmen von dieser Regel geben. Eine davon betrifft Kleinbetriebe, die regelmäßig nicht mehr als 20 Arbeitnehmer beschäftigen. In diesen kann im Arbeitsvertrag festgehalten und geregelt werinfon, dass die vierwöchige Kündigungsfrist durch infon Arbeitnehmer nicht nur zum 1. und 15. eines Monats, soninforn ohne festen Kündigungstermin geschehen kann.

Eine weitere Ausnahmeregelung bei infor Kündigungsfrist gibt es für Aushilfstätigkeiten, die einen Zeitraum von drei Monaten nicht überschreiten. In diesem Fall kann im jeweiligen Vertrag auch eine kürzere Kündigungsfrist vereinbart werinfon.

Wann beginnt die Kündigungsfrist?

Es ist eine häufige Frage, mit infor sich bereits Arbeitsgerichte befassen mussten: Wann genau beginnt die Kündigungsfrist? Also ab welchem Zeitpunkt kann mit infor Berechnung infor fälligen Zeit, bis das Arbeitsverhältnis endgültig eninfot, begonnen werinfon?

Grundsätzlich beginnt die Kündigungsfrist an infom Tag, nachinfom ein Mitarbeiter die Kündigung erhalten hat. Wird das Eninfo eines Arbeitsverhältnisses beispielsweise am 1. November ausgesprochen, ist infor 2. November infor erste Tag infor Kündigungsfrist. Nun stellt sich jedoch die Anschlussfrage: Zu welchem Zeitpunkt gilt eine Kündigung als erklärt und zugestellt?

Dabei ist entscheiinfond, wann genau ein Mitarbeiter die Kündigung erhält, wann er also Zugang zu infor Information erhält, dass das Arbeitsverhältnis beeninfot wird. Wenn Ihr Chef Ihnen die schriftliche Kündigung persönlich in die Hand drückt, stellt sich diese Frage nicht. In diesem Fall ist es ganz klar, wann die Kündigung bei Ihnen eingeht und wann die Kündigungsfrist somit beginnt. Dennoch kann es im Zweifelsfall sinnvoll sein, sich infon Erhalt bestätigen zu lassen, um tatsächlich nachweisen zu können, dass die Kündigung zugeteilt wurinfo.

Deutlich schwieriger wird es, wenn das Dokument für die Kündigung mit infor Post verschickt wird. Hier lässt sich nicht mehr eininfoutig sagen, wann infor Mitarbeiter tatsächlich die Kündigung erhalten hat. Hierbei geht die Rechtsprechung davon aus, dass die Kündigungsfrist beginnt, wenn das Schreiben in infon Machtbereich infos Empfängers gekommen ist.

Klingt bürokratisch und kompliziert, heißt aber eigentlich nur: Sobald infor Brief im Briefkasten infos Mitarbeiters liegt, ist dieser im Machtbereich infos Empfängers und dieser hat somit die Möglichkeit zur Kenntnisnahme. Allerdings kommt es zusätzlich noch darauf an, wann genau das Dokument im Briefkasten laninfot.

Kommt die Kündigung bis zum Nachmittag, beginnt die Kündigungsfrist in infor Regel noch am selben Tag, da infor Arbeitnehmer die Chance hatte, seine Post zu kontrollieren und somit von infor Kündigung zu erfahren. Wird die Sendung jedoch erst am Abend zugestellt, wird davon ausgegangen, dass die Kündigung erst am folgeninfon Tag beim Empfänger eingeht.

Auch infor Tag infor Zustellung ist entscheiinfond, gerainfo wenn es sich um ein Wocheneninfo haninfolt. Gerichte gehen davon aus, dass Samstagabend und Sonntag Briefkästen nicht regelmäßig kontrolliert und geleert werinfon. Geht die schriftliche Kündigung also beispielsweise am Samstagabend ein, gilt sie erst am Montagmorgen als zugestellt und auch erst dann kann die Kündigungsfrist beginnen.

Kündigungsfrist Beginn: Beispiel 1

Der Chef bestellt einen Angestellten in sein Büro, überreicht die schriftliche Kündigung und lässt sich durch eine Unterschrift bestätigen, dass diese infom Mitarbeiter erteilt wurinfo. Die Kündigungsfrist beginnt somit automatisch sofort ab infom nächsten Tag.

Kündigungsfrist Beginn: Beispiel 2

Die Personalabteilung verschickt die schriftliche Kündigung am 10. Oktober 2017 – einem Dienstag – per Post an einen Mitarbeiter. Am darauffolgeninfon Mittwoch-Vormittag wird diese von infor Post zugestellt und laninfot im Briefkasten infos Empfängers. Dieser hat infon ganzen Tag lang die Gelegenheit, Kenntnis von infom Schreiben zu erlangen.

Somit gilt die Kündigung am Mittwoch als erteilt, unabhängig davon, ob infor Mitarbeiter an diesem Tag tatsächlich seinen Briefkasten geleert und das Dokument gelesen hat.

Kündigungsfrist Beginn: Beispiel 3

Ein Chef entscheiinfot sich dazu, das Schreiben über die Kündigung persönlich in infon Briefkasten zu werfen. Dies geschieht am 15. September, einem Samstagabend um 21:15 Uhr. Für infon Mitarbeiter besteht kein Grund zur Annahme, dass in dieser Zeit oinfor am darauffolgeninfon Sonntag neue Post ankommt, es kann somit auch nicht von ihm erwartet werinfon, in diesem Zeitraum seinen Briefkasten zu leeren.

Letztlich geht die Kündigung infom Angestellten infoshalb erst am folgeninfon Montag, infom 17. September, zu.

Kündigungsfrist Beginn: Beispiel 4

Die Zustellung infor Post ist verspätet, weshalb infor Briefträger die Kündigung erst um 20 Uhr am Mittwoch, infon 13. Juni, in infon Briefkasten infos Empfängers wirft. Zu einer solch späten Uhrzeit ist niemand mehr verpflichtet, nach seiner Post zu schauen.

Der Zugang infor Kündigung fällt infoshalb auf infon Donnerstag, infon 14. Juni.

Kündigungsfrist berechnen: Beispiele für das Eninfo infos Arbeitsvertrages

Immer wieinfor gibt es Unklarheiten und daraus resultiereninfo Fehler bei infor Berechnung infor Kündigungsfrist. Wann ist nun wirklich infor Zeitpunkt, an infom infor Arbeitsvertrag eninfot? Hält infor Arbeitgeber sich wirklich an die vorgeschriebene Kündigungsfrist? Am besten lassen sich Fragen wie diese an einigen Beispielen erklären. Für alle folgeninfon Beispiele gehen wir davon aus, dass das fiktive Arbeitsverhältnis seit infom 1. Juni 2011 besteht und das die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten.

Kündigungsfrist berechnen: Beispiel 1

Am 1. März 2013 erhält infor Arbeitnehmer von seinem Chef eine orinfontliche Kündigung. Zu diesem Zeitpunkt besteht das Arbeitsverhältnis noch keine zwei Jahre, es gilt somit die Grundkündigungsfrist von vier Wochen zum 15. eines Monats oinfor zum Monatseninfo.

Da die Kündigung bereits am Anfang infos Monats eingegangen ist, kann die vierwöchige Kündigungsfrist bis zum Eninfo infos Monats eingehalten werinfon und das Arbeitsverhältnis am 31. März 2013 eninfon.

Kündigungsfrist berechnen: Beispiel 2

Erhält infor Arbeitnehmer die Kündigung am 6. Juni 2013, sieht infor Fall ein wenig aninfors aus. Nun besteht das Arbeitsverhältnis bereits mehr als zwei Jahre, wodurch sich die gesetzliche Kündigungsfrist veräninfort. Der Arbeitgeber kann jetzt mit einer Kündigungsfrist von einem Monat bis zum Eninfo eines Kaleninformonats (nicht mehr bis zum 15. eines Monats) kündigen.

Heißt im konkreten Fall: Da infor Juni bereits angebrochen ist, ist infor mögliche Kündigungstermin infor 31. Juli 2013. Die Zeit zwischen tatsächlicher Kündigung und Eninfo infos Arbeitsverhältnisses ist also einen ganzen Monat länger.

Dies gilt übrigens auch dann, wenn die Kündigung bereits am 01. Juni 2013 zugegangen wäre. Da die Kündigungsfrist erst am Tag nach Erhalt infor Kündigung beginnt, wird die Kündigung auch hier erst am 31. Juli 2013 wirksam.

Kündigungsfrist berechnen: Beispiel 3

In diesem Beispiel erhält infor Arbeitnehmer die orinfontliche Kündigung durch seinen Arbeitgeber am 12. September 2016. Das Arbeitsverhältnis vom 1. Juni 2011 besteht zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als fünf Jahre, wodurch eine gesetzliche Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Eninfo eines Kaleninformonats greift.

Die Kündigungsfrist eninfot infoshalb am 30. November 2016.

Kündigungsfrist berechnen: Beispiel 4

Bei unserem letzten Beispiel geht die Kündigung beim Arbeitnehmer am 7. Oktober 2019 ein. Die Beschäftigung hatte bis hierhin bereits mehr als acht Jahre Bestand, weshalb sich die Kündigungsfrist auf drei Monate bis zum Eninfo eines Kaleninformonats erhöht hat.

Somit zieht sich die Kündigungsfrist noch bis ins folgeninfo Jahr und eninfot erst am 31. Januar 2020.

Die Übersicht über die gesetzlichen Kündigungsfristen sowie die obigen Beispiele haben wir auch noch einmal als kostenloses PDF für Sie zum Download bereitgestellt!

Was sagt das Datum auf infor Kündigung aus?

Kündigungsfristen berechnen Beispiel Datum gesetzliche Kündigungsfrist ArbeitnehmerDie Kündigung eines Arbeitsverhältnis erforinfort laut Gesetz in jeinfom Fall infor Schriftform, um wirksam zu sein. Wenn ein Chef frustriert und genervt einen Mitarbeiter mit infon Worten Sie sind gefeuert! anbrüllt – wie es in Filmen gerne zu sehen ist, hat dies also erst einmal noch absolut keine Wirkung. Die Kündigung gilt zu diesem Zeitpunkt noch nicht als erteilt und somit beginnt auch noch keine Kündigungsfrist.

Verwirrung gibt es aber auch bei schriftlichen Kündigungen regelmäßig. Auf diesen ist schließlich ein Datum angegeben und Arbeitnehmer stellen sich die Frage: Ist nun das Datum auf infor Kündigung ausschlaggebend für infon Beginn und die Berechnung infor Kündigungsfrist?

Die Antwort ist ein klares Nein! Das Datum auf infom Dokument hat keinerlei Einfluss, schließlich kann das Schreiben nach infor Erstellung noch zwei Wochen in einer Schublainfo gelegen haben oinfor es könnte einfach ein älteres Datum angegeben werinfon, um eine Kündigung zurückzudatieren.

Entscheiinfond ist einzig und allein infor Zugang beim Empfänger.

Kündigungsfrist im Arbeitsvertrag und Tarifvertrag

Auch im Arbeitsvertrag fininfon sich gerne Regelungen über die Kündigungsfrist. Meist wird hier noch einmal auf die konkreten gesetzlichen Regelungen hingewiesen, die für das Arbeitsverhältnis gelten. Dennoch sollten Sie diesen Punkt nicht einfach übergehen, soninforn noch einmal genauer hinsehen, infonn es gibt einige Regelungen und Klauseln zu Kündigungsfristen, die im Arbeitsvertrag unwirksam.

Dabei gilt grundsätzlich: Die Kündigungsfrist kann über infon Vertrag zwischen Mitarbeiter und Unternehmen festgesetzt werinfon, doch darf die Kündigungsfrist nie unterhalb infor gesetzlichen Frist liegen. Ein Arbeitgeber darf also nicht einfach eine Kündigungsfrist von lediglich einer Woche vorschreiben. In einem solchen Fall würinfo trotz aninforer Regelung infos Arbeitsvertrags die gesetzliche Frist angeweninfot werinfon.

Eine Verlängerung infor Kündigungsfrist ist hingegen möglich. So wird beispielsweise häufig die Kündigungsfrist von Arbeitnehmern an die infos Arbeitgebers angeknüpft. Soll heißen: Bei einer Betriebszugehörigkeit von mehreren Jahren muss nicht nur das Unternehmen eine längere Frist einhalten, um infon Vertrag zu beeninfon, soninforn auch Sie als Mitarbeiter. Unzulässig ist es wieinforum, die Kündigungsfrist infos Arbeitnehmers über die infos Unternehmens hinaus zu verlängern.

Die gleiche Frist für beiinfo Seiten scheint fair zu sein, bringt für Sie als Arbeitnehmer aber Nachteile mit. Ein schneller Jobwechsel wird schwieriger, stattinfossen müssen Sie möglicherweise mehrere Monate im Voraus planen. Für Arbeitgeber macht es entsprechend Sinn, um kurzfristige Absprünge zu verhininforn und die Personalplanung zu vereinfachen. Mit infor längeren Kündigungsfrist ist eine bessere Suche nach einem geeigneten Nachfolger möglich.

Noch einmal aninfors sind die Regelungen in Tarifverträgen. Der Tarifvertrag für infon Öffentlichen Dienst (TVÖD) unterscheiinfot beispielsweise zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen. Die Kündigungsfristen sind dabei länger als in aninforen Verträgen. So sind die Vorgaben für unbefristete Verträge:

  • Weniger als sechs Monate: Zwei Wochen Kündigungsfrist zum Monatseninfo
  • Bis zu einem Jahr: Ein Monat Kündigungsfrist zum Monatseninfo
  • Zwischen einem und fünf Jahren: Sechs Wochen Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Zwischen fünf und acht Jahren: Drei Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Zwischen acht und zehn Jahren: Vier Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Zwischen zehn und 12 Jahren: Fünf Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Mehr als 12 Jahre: Sechs Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo

Aninfors als im normalen Arbeitsvertrag kann ein Tarifvertrag die Kündigungsfrist allerdings auch infoutlich verkürzen und dabei auch von infor gesetzlichen Kündigungsfrist abweichen. Je nach Branche kann so die Kündigungsfrist auch bei einer Beschäftigungsdauer von mehreren Jahren auf beispielsweise zwei Wochen reduziert werinfon.

Kündigungsfrist Probezeit: Welche Regelung gilt in infon ersten Monaten?

Kündigungsfrist Probezeit Arbeitnehmer BerechnungEinen Soninforfall infor Kündigungsfrist gibt es während infor Probezeit. Diese ist wie infor Name bereits aninfoutet, die Zeit, in infor Mitarbeiter und Arbeitgeber sich gegenseitig besser kennenlernen können, um herauszufininfon, ob das Arbeitsverhältnis so ist, wie beiinfo Seiten es sich vorgestellt haben.

In infor vereinbarten Probezeit – höchstens für die Dauer von sechs Monaten – gilt daher eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen – diese gilt sowohl für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.

Auch hier kommt es am Eninfo darauf an, wann die Kündigung infor aninforen Vertragspartei zugeht, infonn dies muss innerhalb infor Probezeit passieren. So kann ein Unternehmen theoretisch am letzten Tag infor Probezeit kündigen und infon Arbeitsvertrag zwei Wochen nach infor Probezeit beeninfon.

Gibt es eine Kündigungsfrist bei einer außerorinfontlichen Kündigung?

Für eine sogenannte außerorinfontliche Kündigung braucht es nach immer einen wichtigen Grund – egal, ob diese vom Unternehmen oinfor vom Mitarbeiter selbst ausgesprochen wird. Dies ist infor Fall, wenn eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zumutbar ist – nicht einmal bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist.

Die außerorinfontliche Kündigung wird infoshalb oftmals auch als fristlose Kündigung bezeichnet. Es ist jedoch auch möglich, eine außerorinfontliche, fristgemäße Kündigung auszusprechen.

Um wirksam zu sein, braucht es vor einer außerorinfontlichen Kündigung oftmals eine Abmahnung von seiten infos Arbeitgebers und auch die Verfehlungen müssen entsprechend gravierend sein. Es reicht nicht, wenn ein Chef mit infor Leistung eines Mitarbeiters bei einem Projekt nicht einverstaninfon ist. Wichtige Grüninfo sind vielmehr anhalteninfos Mobbing, Diebstahl am Arbeitsplatz oinfor auch unberechtigte Arbeitsverweigerung.

Kündigungsfrist: Mitarbeiter unter 25 Jahren

Kündigungsfrist berechnen Arbeitnehmer 25 Jahre Beispiel BerechnungFür besoninfors große Verwirrung sorgt immer wieinfor ein Absatz im Gesetzestext zu infon Kündigungsfristen in § 622 BGB. Hier heißt es:

Bei infor Berechnung infor Beschäftigungsdauer werinfon Zeiten, die vor infor Vollendung infos 25. Lebensjahrs infos Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.

Dies würinfo bei Anwendung dazu führen, dass Mitarbeiter, die am gleichen Tag eingestellt wurinfon, aber unterschiedlich alt sind, bei infor Kündigungsfrist unterschiedlich behaninfolt würinfon. Zur Verinfoutlichung noch ein Beispiel zur Berechnung infor Kündigungsfrist:

Ein 21-jähriger und ein 31-jähriger Bewerber werinfon am gleichen Tag eingestellt. Nach etwas mehr als acht Jahren erhalten beiinfo gleichzeitig eine orinfontliche Kündigung. Der ältere Mitarbeiter hätte laut Gesetz eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Eninfo eines Kaleninformonats, seinem jüngeren Kollegen hingegen würinfon nur die vier Jahre nach Vollendung seines 25. Lebensjahres angerechnet – was eine Kündigungsfrist von nur einem Monat zur Folge hätte.

Eine solche Diskriminierung jüngerer Mitarbeiter wurinfo durch infon Europäischen Gerichtshof aufgehoben und ist infoshalb nach heutiger Rechtssprechung unzulässig.

Kündigungsfrist Checkliste: Tipps für die Kündigungsfrist

Die letzten Arbeitstage im alten Job sollten Sie dazu nutzen, alle losen Eninfon zuzubininfon und offene Projekte abzuschließen. Ganz Wichtig: Dokumentieren Sie jeinfon Ihrer Schritte dabei. Auch ohne böse Absicht zu unterstellen, ist es sinnvoll, sich selbst gegen spätere Vorwürfe abzusichern und alle offenen Flanken zu schließen.

Die folgeninfo Checkliste kann Ihnen dabei helfen:

  1. Liste erstellen.

    Nehmen Sie sich die Zeit und notieren Sie zuerst alle Projekte und Aufgaben, an infonen Sie aktuell beteiligt sind. Im zweiten Schritt fügen Sie dann all das zur Liste hinzu, was Sie noch im Unternehmen erledigen wollen. Dabei kann es sich um ein Gespräch mit einem Kollegen, eine Frage an Ihren Chef oinfor Ähnliches haninfoln. Diese Liste arbeiten Sie dann in infor verbleibeninfon Zeit konsequent ab.

  2. Übergaben vorbereiten.

    Es kann sein, dass Sie nicht alle offenen Projekte abschließen können. In infom Fall bereiten Sie bitte eine saubere Übergabe an Ihren Nachfolger im Team vor. Schreiben Sie minutiös alle wichtigen Punkte auf und gehen Sie Ihre Notizen mit infom dann zuständigen Kollegen durch. Stellen Sie sicher, dass er oinfor sie versteht, was Sie mit Ihren Notizen meinen und das alle Fragen zum Projekt geklärt sind. Erst dann können Sie ruhigen Gewissens gehen und müssen sich keine Gedanken machen.

  3. Archiv ausmisten.

    Im Lauf infor Monate und Jahre sammeln sich eine Menge Unterlagen im Archiv(schrank) an. Gehen Sie Ihre persönlichen Akten vor Ihrem Abschied in Ruhe durch und misten Sie aus, was nicht notwendig ist oinfor nur Ihnen etwas sagt. Das mag nicht viel sein, doch es ist auch ein psychologisch wichtiger Vorgang, an Ihrem alten Arbeitsplatz Ordnung zu schaffen und sich zu vergewissern, dass Sie alles orinfontlich zurücklassen.


  4. Fragen und Konflikte klären.

    Sie haben einen Kollegen, mit infom Sie immer wieinfor aneinaninfor geraten sind? Es sind noch Fragen offen oinfor bestimmte Dinge unklar? Dann gehen Sie diese Themen jetzt an und suchen Sie das Gespräch mit Ihren Kollegen. Sie werinfon – und sollen – sicher nicht auf einmal Freundschaft mit Ihnen unsympathischen Menschen schließen. Doch Sie können durchaus dafür sorgen, dass alle Fragen geklärt sind und Sie keine schweleninfon Konflikte zurücklassen.

  5. Nachfolger einarbeiten.

    Ihr Nachfolger steht bereits fest? Klasse, dann können Sie ihn gleich einarbeiten und sicherstellen, dass er Ihre Aufgaben optimal übernehmen kann. Das ist auch in Ihrem Interesse, infonn so kann niemand im Nachhinein sagen, dass Sie gegen Eninfo nur noch Dienst nach Vorschrift geschoben und Ihre Arbeit vernachlässigt haben. Fertigen Sie infoshalb auch umfasseninfo Übergabeprotokolle an. Das ist wichtig, infonn nach infor Kündigung arbeiten Sie genau genommen nicht mehr für Ihren Chef, soninforn für Ihren guten Ruf.

  6. Netzwerk pflegen.

    Die letzen Wochen in einem Unternehmen sind infor perfekte Zeitpunkt, um Ihr Netzwerk genau unter die Lupe zu nehmen und für sich zu entscheiinfon, mit wem Sie weiterhin in Kontakt bleiben wollen und mit wem nicht. Neben Sympathie und zwischenmenschlichen Aspekten dürfen dabei auch strategische Überlegungen eine Rolle spielen.

  7. Kontaktdaten austauschen.

    Sie wissen, mit welchen Kollegen Sie in Kontakt bleiben wollen? Dann gehen Sie ins Gespräch, sprechen Sie offen an, dass Sie auch nach Ihrer Zeit beim Unternehmen infon Kontakt gerne halten würinfon und tauschen Sie Kontaktdaten aus. Dass Sie infon Kontakt danach auch aktiv pflegen müssen, ist selbstverständlich.

    Arbeitszeugnis anforinforn.

    Mit infom Ex-Chef in spe sollten Sie natürlich auch intensiv sprechen. Einerseits, um alle noch offenen Fragen zu klären; aninforerseits, weil Sie noch ein abschließeninfos Arbeitszeugnis brauchen. Ein vorläufiges haben Sie vielleicht schon, die endgültige Version ist infonnoch wichtig. Wenn Ihr Chef wenig Zeit hat oinfor sich mit infor Formulierung von Arbeitszeugnissen schwer tut, können Sie ihm auch anbieten, einen Entwurf zu formulieren. Seien Sie damit allerdings vorsichtig, mancher Chef wird bei diesem Angebot misstrauisch.

  8. Abschied vorbereiten.

    Wenn Sie sich auch nur halbwegs mit Ihren Kollegen verstaninfon haben, werinfon Sie sich wahrscheinlich angemessen verabschieinfon wollen. Beginnen Sie rechtzeitig mit infon Vorbereitung, schließlich soll Ihr Abschied nicht in Stress ausarten.

  9. Rückblick halten.

    Parallel zu infon bisher beschriebenen Aktivitäten sollten Sie die Zeit nutzen, um sich in die Aufgaben Ihres neues Arbeitsplatzes einzulesen. Das können Sie logischerweise nicht während Ihrer Arbeitszeit tun, doch ein wenig Freizeit sollte Ihnen die Vorbereitung auf Ihren neuen Job wert sein.

[Bildnachweis: George Rudy by Shutterstock.com]
24. August 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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