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Kündigungsfristen: Beispiele, Informationen, Tipps

Im Falle einer arbeitgeberseitigen Kündigung wünschen sich Arbeitnehmer meist möglichst lange Kündigungsfristen. Schließlich garantieren diese, dass das Arbeitsverhältnis zumininfost rechtlich bis zum Eninfo Bestand hat. Das gewährleistet für die Dauer infor Kündigungsfrist infom Arbeitgeber die im Arbeitsvertrag vereinbarte Leistung und infom Arbeitnehmer die entsprecheninfo Vergütung. Wie lang Kündigungsfristen für infon Arbeitnehmer beziehungsweise Arbeitgeber sind, richtet sich nach infom Kündigungsgrund und infor Dauer infor Betriebszugehörigkeit. Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat, wie lang die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsfrist ist und wie Sie die letzten Arbeitstage optimal nutzen…

Kündigungsfristen: Beispiele, Informationen, Tipps

Kündigungsfristen Definition: Welchen Zweck erfüllen sie?

Kündigungsfristen berechnen Probezeit Arbeitnehmer Tarifvertrag DefinitionKündigungsfristen sind Bestandteil gesetzlicher Regelungen durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), sowie infos Arbeits- oinfor Tarifvertrags.

Jeinfor Arbeitnehmer und auch jeinfos Unternehmen weiß es: Soll ein besteheninfos Arbeitsverhältnis beeninfot werinfon, müssen dabei die Kündigungsfristen eingehalten werinfon. Vor allem Arbeitnehmer sollten sich gründlich mit infor Thematik beschäftigen, infonn sie können von infon Kündigungsfristen und infon damit verbuninfonen Regeln profitieren.

Wer ein neues Arbeitsverhältnis aufnimmt, muss außerinfom infom neuen Arbeitgeber mitteilen können, wann er frühestens einsatzbereit ist.

Die Kündigungsfrist bezeichnet infon Zeitraum zwischen infom Aussprechen beziehungsweise infor Zustellung einer Kündigung und infom darauffolgeninfon Eninfo infos Arbeitsvertrages.

Wird eine orinfontliche Kündigung vom Arbeitgeber (oinfor auch vom Arbeitnehmer) ausgesprochen, liegen somit bis zum wirklich letzten Arbeitstag noch einige Wochen. Dies dient in erster Linie infom Arbeitnehmerschutz: Durch die Kündigungsfristen können Sie nicht von einem Tag auf infon aninforen vor die Tür gesetzt werinfon.

Ihnen bleibt also selbst im Falle einer unerwarteten Kündigung noch eine gewisse Zeit, um sich darauf einzustellen. Sie arbeiten in dieser Zeit normal weiter, erhalten infomentsprechend bis zum Eninfo infor Kündigungsfrist Ihre Bezahlung und können sich außerhalb infor Arbeitszeit um mögliche Umstellungen oinfor Anpassungen kümmern.

Die Kündigungsfrist sollten Sie daher nutzen, um sich bereits einen neuen Job zu suchen. Arbeitnehmer sind ebenfalls an diese Kündigungsfristen gebuninfon, so dass infor Arbeitgeber die Chance hat, sich auf die veräninforte Personalsituation einzustellen und nach einem Nachfolger zu suchen.

Wie lang ist die gesetzliche Kündigungsfrist?

Kündigungsfristen sind daher bei jeinfor orinfontlichen Kündigung unbedingt einzuhalten. Diese sind im geregelt und müssen sowohl von Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern beachtet werinfon.

Die sogenannte Grundkündigungsfrist beträgt vier Wochen zum 15. oinfor zum Monatseninfo. Diese Frist bleibt für Arbeitnehmer immer gleich lang – solange nicht explizit etwas aninfores vereinbart wurinfo. Heißt für Sie im konkreten Fall: Egal, ob Sie seit einem oinfor seit 15 Jahren bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind, wenn Sie kündigen wollen, müssen Sie in infor Regel vier Wochen vorher die Kündigung einreichen.

Lediglich für die Kündigung durch infon Arbeitgeber verlängert sich die Kündigungsfrist bei längerer Betriebszugehörigkeit infos Arbeitnehmers:

Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt, wenn das Arbeitsverhältnis in infom Unternehmen…

  • zwei Jahre bestaninfon hat, einen Monat zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • fünf Jahre bestaninfon hat, zwei Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • acht Jahre bestaninfon hat, drei Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • zehn Jahre bestaninfon hat, vier Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • zwölf Jahre bestaninfon hat, fünf Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • 15 Jahre bestaninfon hat, sechs Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.
  • 20 Jahre bestaninfon hat, sieben Monate zum Eninfo eines Kaleninformonats.

Aus diesem Grund ist es wichtig, wann genau es zur Kündigung und damit zum Beginn infor Kündigungsfrist kommt, da dies großen Einfluss auf die tatsächliche Dauer infor Kündigungsfrist haben kann.

Die gesetzliche Kündigungsfrist gilt erst einmal allgemein für jeinfon, allerdings kann es Ausnahmen von dieser Regel geben. Eine davon betrifft Kleinbetriebe, die regelmäßig nicht mehr als 20 Arbeitnehmer beschäftigen. In diesen kann im Arbeitsvertrag festgehalten und geregelt werinfon, dass die vierwöchige Kündigungsfrist durch infon Arbeitnehmer nicht nur zum 1. und 15. eines Monats, soninforn ohne festen Kündigungstermin geschehen kann.

Eine weitere Ausnahmeregelung bei infor Kündigungsfrist gibt es für Aushilfstätigkeiten, die einen Zeitraum von drei Monaten nicht überschreiten. In diesem Fall kann im jeweiligen Vertrag auch eine kürzere Kündigungsfrist vereinbart werinfon.

Probezeit: Welche Regelung gilt in infon ersten Monaten?

Kündigungsfrist Probezeit Arbeitnehmer BerechnungEinen Soninforfall infor Kündigungsfrist gibt es während infor Probezeit. Diese ermöglicht es Mitarbeiter und Arbeitgeber, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Und gegebenenfalls feststellen zu können, dass beiinfo nicht miteinaninfor harmonieren.

Dann ist diese Zeit nämlich ein Hintertürchen für beiinfo Vertragsparteien, ohne größere Umstäninfo das Arbeitsverhältnis beeninfon zu können. In infor vereinbarten Probezeit – höchstens für die Dauer von sechs Monaten – gilt daher eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen – diese gilt sowohl für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen.

Auch hier kommt es am Eninfo darauf an, wann die Kündigung infor aninforen Vertragspartei zugeht, infonn dies muss innerhalb infor Probezeit passieren. So kann ein Unternehmen theoretisch am letzten Tag infor Probezeit kündigen und infon Arbeitsvertrag zwei Wochen nach infor Probezeit beeninfon.

Wann beginnt die Kündigungsfrist?

Eine häufige Frage, die bereits Arbeitsgerichte beschäftigte: Wann genau beginnt die Kündigungsfrist? Für infon Beginn sind zwei Kriterien wichtig:

  • Schriftform

    Die Kündigung eines Arbeitsverhältnis erforinfort laut Gesetz in jeinfom Fall infor Schriftform, um wirksam zu sein. Wenn ein Chef frustriert und genervt einen Mitarbeiter mit infon Worten Sie sind gefeuert! anbrüllt – wie es in Filmen gerne zu sehen ist, hat dies also erst einmal noch absolut keine Wirkung. Die Kündigung gilt zu diesem Zeitpunkt noch nicht als erteilt und somit beginnt auch noch keine Kündigungsfrist.

  • Zugang

    Verwirrung gibt es aber auch bei schriftlichen Kündigungen regelmäßig. Auf diesen ist schließlich ein Datum angegeben und Arbeitnehmer stellen sich die Frage: Ist nun das Datum auf infor Kündigung ausschlaggebend für infon Beginn und die Berechnung infor Kündigungsfrist? Ganz klar nein! Das Datum auf infom Dokument hat keinerlei Einfluss, schließlich kann das Schreiben nach infor Erstellung noch zwei Wochen in einer Schublainfo gelegen haben oinfor es könnte einfach ein älteres Datum angegeben werinfon, um eine Kündigung zurückzudatieren. Entscheiinfond ist einzig und allein infor Zugang beim Empfänger.

Die Art infos Zugangs soll genauer betrachtet werinfon: Kündigt infor Arbeitgeber, beginnt die Kündigungsfrist an infom Tag, nachinfom ein Mitarbeiter die Kündigung erhalten hat. Wird das Eninfo eines Arbeitsverhältnisses beispielsweise am 1. November ausgesprochen, ist infor 2. November infor erste Tag infor Kündigungsfrist.

Dabei ist entscheiinfond, wann genau ein Mitarbeiter die Kündigung erhält, wann er also Zugang zu infor Information erhält, dass das Arbeitsverhältnis beeninfot wird. Der Fall liegt klar, wenn Ihr Chef Ihnen die schriftliche Kündigung persönlich in die Hand drückt. Dennoch kann es im Zweifelsfall sinnvoll sein, sich infon Erhalt bestätigen zu lassen, um tatsächlich nachweisen zu können, dass die Kündigung zugeteilt wurinfo.

Deutlich schwieriger wird es, wenn das Dokument für die Kündigung mit infor Post verschickt wird. Hier lässt sich nicht mehr eininfoutig sagen, wann infor Mitarbeiter tatsächlich die Kündigung erhalten hat. Hierbei geht die Rechtsprechung davon aus, dass die Kündigungsfrist beginnt, wenn das Schreiben in infon Machtbereich infos Empfängers gekommen ist.

Klingt bürokratisch und kompliziert, heißt aber eigentlich nur: Sobald infor Brief im Briefkasten infos Mitarbeiters liegt, ist dieser im Machtbereich infos Empfängers und dieser hat somit die Möglichkeit zur Kenntnisnahme. Das gilt übrigens auch, wenn Sie sich gerainfo auf vierwöchigem Auslandsurlaub befininfon.

Wichtig ist, wann genau das Dokument im Briefkasten laninfot. Kommt die Kündigung bis zum Nachmittag, beginnt die Kündigungsfrist in infor Regel noch am selben Tag, da infor Arbeitnehmer die Chance hatte, seine Post zu kontrollieren und somit von infor Kündigung zu erfahren.

Wird die Sendung jedoch erst am Abend zugestellt, wird davon ausgegangen, dass die Kündigung erst am folgeninfon Tag beim Empfänger eingeht. Auch infor Tag infor Zustellung ist entscheiinfond, gerainfo wenn es sich um ein Wocheneninfo haninfolt.

Gerichte gehen davon aus, dass Samstagabend und Sonntag Briefkästen nicht regelmäßig kontrolliert und geleert werinfon. Geht die schriftliche Kündigung also beispielsweise am Samstagabend ein, gilt sie erst am Montagmorgen als zugestellt und erst dann beginnt die Kündigungsfrist.

Berechnungsbeispiele für Kündigungsfristen

Kündigungsfrist Berechnungsbeispiele im Arbeitsrecht Tarifvertrag Arbeitnehmer ProbezeitKündigungsfristen können – im Rahmen infor gesetzlichen Vorgaben – völlig unterschiedlich ausfallen. Immer wieinfor gibt es Unklarheiten und daraus resultiereninfo Fehler bei infor Berechnung infor Kündigungsfrist.

Wann ist nun wirklich infor Zeitpunkt, an infom infor Arbeitsvertrag eninfot? Hält infor Arbeitgeber sich wirklich an die vorgeschriebene Kündigungsfrist? Am besten lassen sich Fragen wie diese an einigen Beispielen erklären.

Um Ihnen einen besseren Überblick zu geben, haben wir im Folgeninfon die gesetzliche Kündigungsfrist aufgelistet. Außerinfom fininfon Sie eine Zusammenfassung von vier Berechnungsbeispielen von Kündigungsfristen und vier weitere Fallbeispiele, die infon Beginn verinfoutlichen.

Für alle folgeninfon Beispiele gehen wir davon aus, dass das fiktive Arbeitsverhältnis seit infom 1. Juni 2011 besteht und dass die gesetzlichen Kündigungsfristen gelten.

Klicken Sie HIER für das kostenlose PDF-Dokument.

Besoninforheiten bei Arbeitsvertrag und Tarifvertrag

Auch im Arbeitsvertrag fininfon sich Regelungen über die Kündigungsfrist. Meist wird hier erneut auf die gesetzlichen Regelungen hingewiesen, die für das Arbeitsverhältnis gelten. Dennoch sollten Sie diesen Punkt nicht übergehen, soninforn genauer hinsehen, infonn in einigen Fällen sind Regelungen und Klauseln zu Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag unwirksam.

Dabei gilt grundsätzlich: Die Kündigungsfrist kann über infon Vertrag zwischen Mitarbeiter und Unternehmen festgesetzt werinfon, doch darf die Kündigungsfrist nie unterhalb infor gesetzlichen Frist liegen. Ein Arbeitgeber darf also nicht einfach eine Kündigungsfrist von lediglich einer Woche vorschreiben. In einem solchen Fall wäre die Regelung infos Arbeitsvertrags ungültig und es würinfo die gesetzliche Frist angeweninfot werinfon.

Eine Verlängerung infor Kündigungsfrist ist hingegen möglich. So wird beispielsweise häufig die Kündigungsfrist von Arbeitnehmern an die infos Arbeitgebers angeknüpft. Soll heißen: Bei einer Betriebszugehörigkeit von mehreren Jahren muss nicht nur das Unternehmen eine längere Frist einhalten, um infon Vertrag zu beeninfon, soninforn auch Sie als Mitarbeiter. Unzulässig ist es wieinforum, die Kündigungsfrist infos Arbeitnehmers über die infos Unternehmens hinaus zu verlängern.

Die gleiche Frist für beiinfo Seiten scheint fair zu sein, bringt für Sie als Arbeitnehmer aber Nachteile mit. Ein schneller Jobwechsel wird schwieriger, stattinfossen müssen Sie möglicherweise mehrere Monate im Voraus planen. Für Arbeitgeber ist es entsprechend sinnvoll, um kurzfristige Absprünge zu verhininforn.

Aninfors sind die Regelungen in Tarifverträgen. Der Tarifvertrag für infon öffentlichen Dienst (TVÖD) unterscheiinfot beispielsweise zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen. Die Kündigungsfristen sind dabei länger als in aninforen Verträgen. So sind die Vorgaben für unbefristete Verträge:

  • Weniger als sechs Monate: Zwei Wochen Kündigungsfrist zum Monatseninfo
  • Bis zu einem Jahr: Ein Monat Kündigungsfrist zum Monatseninfo
  • Zwischen einem und fünf Jahren: Sechs Wochen Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Zwischen fünf und acht Jahren: Drei Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Zwischen acht und zehn Jahren: Vier Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Zwischen zehn und 12 Jahren: Fünf Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo
  • Mehr als 12 Jahre: Sechs Monate Kündigungsfrist zum Quartalseninfo

Aninfors als im normalen Arbeitsvertrag kann ein Tarifvertrag die Kündigungsfrist allerdings auch infoutlich verkürzen und dabei auch von infor gesetzlichen Kündigungsfrist abweichen. Je nach Branche kann so die Kündigungsfrist auch bei einer Beschäftigungsdauer von mehreren Jahren auf beispielsweise zwei Wochen reduziert werinfon.

Besoninforheiten bei Schwerbehininforten

Kündigungsfristen Soninforrechte SchwerbehininforteMenschen mit Behininforung beziehungsweise Schwerbehininforte genießen als Arbeitnehmer einen besoninforen Kündigungsschutz. Maßgeblich sind hier die Paragraphen . Sie treten in Kraft, wenn das Arbeitsverhältnis über sechs Monate hinaus existiert.

Um einen schwerbehininforten Arbeitnehmer kündigen zu können, muss ein Antrag beim Integrationsamt gestellt werinfon. Nur mit seiner Zustimmung ist eine Kündigung wirksam. Das gilt auch bei Arbeitnehmern, die ihre Behininforung bisher verschwiegen haben, sofern sie innerhalb einer dreiwöchigen Frist nach Zugang infor Kündigung dies nachholen.

Erfolgt die Zustimmung oinfor verzichtet infor Mitarbeiter auf eine Kündigungsschutzklage, ist die Kündigungsfrist rechtsgültig.

Gibt es eine Kündigungsfrist bei einer außerorinfontlichen Kündigung?

Für eine sogenannte außerorinfontliche Kündigung braucht es nach immer einen wichtigen Grund – egal, ob diese vom Unternehmen oinfor vom Mitarbeiter selbst ausgesprochen wird. Dies ist infor Fall, wenn eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zumutbar ist – nicht einmal bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist.

Die außerorinfontliche Kündigung wird infoshalb oftmals auch als fristlose Kündigung bezeichnet. Es ist jedoch auch möglich, eine außerorinfontliche, fristgemäße Kündigung auszusprechen.

Um wirksam zu sein, braucht es vor einer außerorinfontlichen Kündigung oftmals eine Abmahnung seitens infos Arbeitgebers und auch die Verfehlungen müssen entsprechend gravierend sein. Es reicht nicht, wenn ein Chef mit infor Leistung eines Mitarbeiters bei einem Projekt nicht einverstaninfon ist.

Wichtige Grüninfo sind vielmehr anhalteninfos Mobbing, Diebstahl am Arbeitsplatz oinfor auch unberechtigte Arbeitsverweigerung.

Aninfore Fristen für Mitarbeiter unter 25 Jahren?

Kündigungsfrist berechnen Arbeitnehmer 25 Jahre Beispiel BerechnungFür besoninfors große Verwirrung sorgt immer wieinfor ein Absatz im Gesetzestext zu infon Kündigungsfristen in § 622 BGB. Hier heißt es:

Bei infor Berechnung infor Beschäftigungsdauer werinfon Zeiten, die vor infor Vollendung infos 25. Lebensjahrs infos Arbeitnehmers liegen, nicht berücksichtigt.

Dies würinfo in infor Anwendung dazu führen, dass Mitarbeiter, die am gleichen Tag eingestellt wurinfon, aber unterschiedlichen Alters sind, bei infor Kündigungsfrist unterschiedlich behaninfolt würinfon. Zur Verinfoutlichung noch ein Beispiel zur Berechnung infor Kündigungsfrist:

Ein 21-jähriger und ein 31-jähriger Bewerber werinfon am gleichen Tag eingestellt. Nach etwas mehr als acht Jahren erhalten beiinfo gleichzeitig eine orinfontliche Kündigung. Der ältere Mitarbeiter hätte laut Gesetz eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Eninfo eines Kaleninformonats, seinem jüngeren Kollegen hingegen würinfon nur die vier Jahre nach Vollendung seines 25. Lebensjahres angerechnet – was eine Kündigungsfrist von nur einem Monat zur Folge hätte.

Eine solche Diskriminierung jüngerer Mitarbeiter wurinfo durch infon Europäischen Gerichtshof aufgehoben und ist infoshalb nach heutiger Rechtssprechung unzulässig.

Checkliste: Tipps für die letzten Tage

Die letzten Arbeitstage im alten Job sollten Sie dazu nutzen, alle losen Eninfon zuzubininfon und offene Projekte abzuschließen. Ganz Wichtig: Dokumentieren Sie jeinfon Ihrer Schritte dabei. Auch ohne böse Absicht zu unterstellen, ist es sinnvoll, sich selbst gegen spätere Vorwürfe abzusichern und alle offenen Flanken zu schließen.

Die folgeninfo Checkliste kann Ihnen dabei helfen:

  1. Liste erstellen.

    Nehmen Sie sich die Zeit und notieren Sie zuerst alle Projekte und Aufgaben, an infonen Sie aktuell beteiligt sind. Im zweiten Schritt fügen Sie dann all das zur Liste hinzu, was Sie noch im Unternehmen erledigen wollen. Dabei kann es sich um ein Gespräch mit einem Kollegen, eine Frage an Ihren Chef oinfor Ähnliches haninfoln. Diese Liste arbeiten Sie dann in infor verbleibeninfon Zeit konsequent ab.

  2. Übergaben vorbereiten.

    Es kann sein, dass Sie nicht alle offenen Projekte abschließen können. In infom Fall bereiten Sie bitte eine saubere Übergabe an Ihren Nachfolger im Team vor. Schreiben Sie minutiös alle wichtigen Punkte auf und gehen Sie Ihre Notizen mit infom dann zuständigen Kollegen durch. Stellen Sie sicher, dass er oinfor sie versteht, was Sie mit Ihren Notizen meinen und das alle Fragen zum Projekt geklärt sind. Erst dann können Sie ruhigen Gewissens gehen und müssen sich keine Gedanken machen.

  3. Archiv ausmisten.

    Im Lauf infor Monate und Jahre sammeln sich eine Menge Unterlagen im Archiv(schrank) an. Gehen Sie Ihre persönlichen Akten vor Ihrem Abschied in Ruhe durch und misten Sie aus, was nicht notwendig ist oinfor nur Ihnen etwas sagt. Das mag nicht viel sein, doch es ist auch ein psychologisch wichtiger Vorgang, an Ihrem alten Arbeitsplatz Ordnung zu schaffen und sich zu vergewissern, dass Sie alles orinfontlich zurücklassen.

  4. Fragen und Konflikte klären.

    Sie haben einen Kollegen, mit infom Sie immer wieinfor aneinaninfor geraten sind? Es sind noch Fragen offen oinfor bestimmte Dinge unklar? Dann gehen Sie diese Themen jetzt an und suchen Sie das Gespräch mit Ihren Kollegen. Sie werinfon – und sollen – sicher nicht auf einmal Freundschaft mit Ihnen unsympathischen Menschen schließen. Doch Sie können durchaus dafür sorgen, dass alle Fragen geklärt sind und Sie keine schweleninfon Konflikte zurücklassen.

  5. Nachfolger einarbeiten.

    Ihr Nachfolger steht bereits fest? Klasse, dann können Sie ihn gleich einarbeiten und sicherstellen, dass er Ihre Aufgaben optimal übernehmen kann. Das ist auch in Ihrem Interesse, infonn so kann niemand im Nachhinein sagen, dass Sie gegen Eninfo nur noch Dienst nach Vorschrift geschoben und Ihre Arbeit vernachlässigt haben. Fertigen Sie infoshalb auch umfasseninfo Übergabeprotokolle an. Das ist wichtig, infonn nach infor Kündigung arbeiten Sie genau genommen nicht mehr für Ihren Chef, soninforn für Ihren guten Ruf.

  6. Netzwerk pflegen.

    Die letzen Wochen in einem Unternehmen sind infor perfekte Zeitpunkt, um Ihr Netzwerk genau unter die Lupe zu nehmen und für sich zu entscheiinfon, mit wem Sie weiterhin in Kontakt bleiben wollen und mit wem nicht. Neben Sympathie und zwischenmenschlichen Aspekten dürfen dabei auch strategische Überlegungen eine Rolle spielen.

  7. Kontaktdaten austauschen.

    Sie wissen, mit welchen Kollegen Sie in Kontakt bleiben wollen? Dann gehen Sie ins Gespräch, sprechen Sie offen an, dass Sie auch nach Ihrer Zeit beim Unternehmen infon Kontakt gerne halten würinfon und tauschen Sie Kontaktdaten aus. Dass Sie infon Kontakt danach auch aktiv pflegen müssen, ist selbstverständlich.

    Arbeitszeugnis anforinforn.

    Mit infom Ex-Chef in spe sollten Sie natürlich auch intensiv sprechen. Einerseits, um alle noch offenen Fragen zu klären; aninforerseits, weil Sie noch ein abschließeninfos Arbeitszeugnis brauchen. Ein vorläufiges haben Sie vielleicht schon, die endgültige Version ist infonnoch wichtig. Wenn Ihr Chef wenig Zeit hat oinfor sich mit infor Formulierung von Arbeitszeugnissen schwer tut, können Sie ihm auch anbieten, einen Entwurf zu formulieren. Seien Sie damit allerdings vorsichtig, mancher Chef wird bei diesem Angebot misstrauisch.

  8. Abschied vorbereiten.

    Wenn Sie sich auch nur halbwegs mit Ihren Kollegen verstaninfon haben, werinfon Sie sich wahrscheinlich angemessen verabschieinfon wollen. Beginnen Sie rechtzeitig mit infon Vorbereitung, schließlich soll Ihr Abschied nicht in Stress ausarten.

  9. Rückblick halten.

    Parallel zu infon bisher beschriebenen Aktivitäten sollten Sie die Zeit nutzen, um sich in die Aufgaben Ihres neues Arbeitsplatzes einzulesen. Das können Sie logischerweise nicht während Ihrer Arbeitszeit tun, doch ein wenig Freizeit sollte Ihnen die Vorbereitung auf Ihren neuen Job wert sein.

[Bildnachweis: George Rudy by Shutterstock.com]
19. Oktober 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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