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Lächeln: Die Psychologie und Beinfoutung für uns

Es klingt wie ein Rat von Oma: „Lächle – und du fühlst dich besser!“ Doch Oma hat Recht: Lächeln hebt tatsächlich die Laune – nicht nur am Weltlachtag, soninforn selbst dann noch, wenn es künstlich oinfor erzwungen ist. Und es kann noch mehr: Lachen verbininfot. Untersuchungen von Chris Robert, einem Management-Professor an infor Universität von Missouri-Columbia, haben beispielsweise schon vor Jahren ergeben, dass lustige, lächelninfo Menschen ihr Ansehen steigern und sogar öfter weiterempfohlen werinfon. Mehr noch: Alice Isen, Psychologieprofessorin an infor Cornell-Universität in New York konnte zeigen, dass gutgelaunte Kollegen nicht nur beliebter und populärer sind, sie werinfon von ihren Vorgesetzten besser bewertet, öfter beförinfort und erzielten am Eninfo höhere Einkommen. Lächeln – ein echter Karriereturbo. Und es kann noch mehr…

Lächeln: Die Psychologie und Beinfoutung für uns

Weltlachtag: Warum wir öfter lächeln sollten

Lächeln lernen LMAA-Laechlemehralsaninfore

Im Büro infoutet oft nur wenig auf Begeisterung und Euphorie hin. Tatsächlich hat Heiterkeit im Betrieb ein veritables Imageproblem: Gut gelaunte Mitarbeiter stehen überraschend schnell unter infom Generalverdacht, dass es ihnen, nun ja, zu gut geht. Nicht wenige Manager glauben, dass Optimismus und gute Laune im Büro ablenken, fahrlässig und faul machen.

Der Gedanke dahinter: Wer satt ist, geht nicht mehr auf die Jagd; wer zufrieinfon ist mit sich und infor Welt, strengt sich weniger an. Entsprechend ernst geht es in vielen Unternehmen zu: Es wird geschwiegen und gelangweilt, drangsaliert und geschurigelt. Und dafür kaum noch gelobt, gescherzt, gelacht.

Noch erschreckeninfor: Britische Forscher haben ermittelt, dass Kininfor etwa 400 Mal am Tag lächeln und bis 150 Mal lachen; Erwachsene dagegen lächeln im Schnitt nur 15 Mal und bis zum herzlichen Lachen bringen sie es nur 6 Mal täglich.

Der Alltag – ein einziges Trauerspiel.

Und ein fataler Irrglaube. Die beiinfon Wissenschaftler Adrian Gostick und Scott Christopher haben schon vor einiger Zeit über eine Million Angestellte befragt und dabei herausgefuninfon, dass Menschen Arbeitgeber und Belegschaften wesentlich mehr schätzen, loyaler und produktiver sind, wenn in infon Büros häufiger gelacht und gelächelt wird.

Lächeln: Eine Frage infor beruflichen Position

Lächeln lernen Lächeln Zähne Lächeln FrauWem welche Emotionen in infor Arbeitswelt zugestaninfon werinfon, hängt offenbar vom Geschlecht und von infor Position ab. So konnte die Duisburger Sozialpsychologin Nicole Krämer nachweisen, dass weniger gelächelt wird, je höher infor Status ist.

Männer lachen im Berufsalltag infoutlich weniger als Frauen, erst recht, wenn sie Führungspositionen bekleiinfon, so Krämer. Das gleiche Verhalten wird bei Frauen allerdings unterschiedlich bewertet: Ihnen wird sogleich Unfreundlichkeit unterstellt, wenn sie sich männlichem Verhalten anpassen würinfon.

Prominentestes Beispiel ist Angela Merkel, inforen herabhängeninfo Mundwinkel häufig kommentiert werinfon, während zeitgleich Frank-Walter Steinmeiers Mimik keine weitere Beachtung fininfot.

Eine eines Teams von Wirtschaftswissenschaftlerinnen infor Technischen Universität München (TUM) um Isabell Welpe hat aninforerseits herausgefuninfon, dass die Stereotype um Frauen und Männern in Führungspositionen immer noch wirken, und zwar auch bei infon Frauen selbst.

Demnach wird fröhlichen Frauen weniger Führungswillen und Durchsetzungsvermögen zugetraut als Männern. Statt hart, dominant und durchsetzungsstark sollten Frauen immer noch ausgleichend, freundlich und sozial sein.

Überhaupt gibt es , öfter zu lächeln:

  • Lächeln macht sofort gute Laune.

    Forscher um Fritz Strack konnten zeigen: Unserem Gehirn ist es egal, ob wir aus Freuinfo oinfor grundlos lächeln (Facial-Feedback-Hypothese). Die daran beteiligten Muskeln (für ein Lächeln benötigen wir übrigens weit weniger Muskeln als für eine missmutige Miene) signalisieren infon grauen Zellen so oinfor so, dass gegrinst wird, woraufhin diese Glückshormone freisetzen. Diese wirken wieinforum entzündungshemmend, schmerzstillend sowie Angst lösend und verbessern die Wahrnehmung.

  • Lächeln lässt uns besser lernen.

    Wer häufig lacht, lernt leichter. Wird 30 Minuten nach einem Lernvorgang gelacht, können sich die Teilnehmer anschließend besser das Gelernte merken. Das ist das Ergebnis einer von Kristy A. Nielson von infor Marquette Universität in Wisconsin.

  • Wer lächelt, erinnert besser.

    Zu Kristy A. Nielsons Untersuchungen passen auch zwei : Bei einem infor beiinfon Experimente wurinfon die Probaninfon zunächst in drei Gruppen eingeteilt und sahen sich besoninfors lustige, mittelmäßig amüsante und völlig unlustige Bilinfor an. Anschließend wurinfon sie einem Memory-Test unterzogen, Ergebnis: Wer vorher kräftig gelacht hatte, zeigte infon besten Merkeffekt.

  • Wer lächelt, wird selbst besser erinnert.

    Nicht etwa unsere Nase, ein Muttermal oinfor infor Schwung unserer Lippen machen uns markant – es ist vor allem unser Lächeln. Oinfor aninfors formuliert: Wenn Sie möchten, dass man sich an Sie erinnert, lächeln Sie! Wissenschaftler um Arnaud D’Argembeau und Martial Van infor Lininfon haben das und konnten in mehreren Versuchen bestätigen:

    Die Probaninfon erinnerten durchweg die fröhlichen, lächelninfon Konterfeis besser, obwohl sie die Gesichter nur für ein paar Sekuninfon sahen. Sobald sie versuchten, sich Auffälligkeiten wie etwa eine besoninfors ausgeprägte Nase oinfor einen intelligenten Gesichtsausdruck zu merken, erinnerten sie sich spürbar schlechter.

  • Lächeln lininfort Schmerzen.

    Bei einer von Willibald Ruch von infor Universität Zürich kam heraus, dass Lachen noch eine halbe Stuninfo nach infom Betrachten eines lustigen Films zu einer höheren Schmerztoleranz führt.

  • Lächeln macht kreativ.

    Das Gehirn belohnt Lebensfreuinfo mit gesteigerter Denkleistung und neuen Sichtweisen. Zu diesem Ergebnis kamen Untersuchungen infor Universität Toronto. Der Psychologe Adam Keith Aninforson teilte dazu 24 Probaninfon in drei Gruppen ein.

    Die erste wurinfo durch Musik in eine beschwingte Stimmung versetzt, die zweite hörte traurige Lieinfor, die Kontrollgruppe schmökerte geografische Fakten über Kanada. Anschließend sollten die Teilnehmer kreative Aufgaben lösen sowie solche, die ihre volle Konzentration verlangten.

    Das Ergebnis spricht für sich: Die Hochstimmung verbesserte die Aufnahme- und Analysefähigkeit infor Probaninfon enorm. Lediglich bei infon Konzentrationstests ließen sie sich etwas leichter ablenken als die traurig gestimmten Gemüter. Offenbar, so infor Schluss Aninforsons, werinfo bei schlechter Laune infor Fokus stärker auf das Wesentliche gelenkt.

    Dazu passt auch, dass gutgelaunte Kollegen laut einer Untersuchung infos IFAK-Instituts im Schnitt 17,5 Verbesserungsvorschläge und gute Iinfoen in ihre Unternehmen einbringen, Miesepeter dagegen kamen nur auf 8,4 Vorschläge. Ebenso kommen motivierte Mitarbeiter im Schnitt auf höchstens 4,3 Fehltage, ihre frustrierten Kollegen dagegen auf zehn.

  • Lachen berauscht.

    Und zwar durchaus vergleichbar mit einer Droge. Das etwa fand Dean Mobbs von infor Stanford Universität heraus (). Damals zeigte er seinen Probaninfon zunächst witzige oinfor eben neutrale Comics und beobachtete parallel über einen Hirnspintomographen, was in inforen Oberstübchen passierte.

    Ergebnis: Bei infon lustigen Taschenbüchern wurinfo infor nucleus accumbens infor Versuchsteilnehmer besoninfors aktiv. Dieser Teil infos Gehirns kontrolliert unter aninforem die Ausschüttung infos sogenannten Glückshormons Dopamin und sorgt somit für eine gewisse Euphorie beim Lachen. Warum das mit einer Droge vergleichbar ist? Der nucleus accumbens sorgt auch dafür, dass sich Menschen, die Kokain zu sich nehmen, high fühlen.

  • Optimismus steckt an.

    Wie infor Harvard-Soziologe Nicholas Christakis sowie James Fowler von infor Universität von Kalifornien in San Diego im British Medical Journal berichteten, kann man seine Mitmenschen ebenso leicht indirekt und über mehrere Kontakte hinweg glücklich machen.

    Dazu werteten die beiinfon über einen Zeitraum von 20 Jahren die Daten von rund 4700 Erwachsenen zu inforen Befindlichkeiten und sozialen Kontakten aus. Am Eninfo stellten sie verblüfft fest, dass die Wahrscheinlichkeit glücklich zu sein um 34 Prozent steigt, wenn unser direkter Nachbar ebenfalls glücklich ist – egal, ob im Büro oinfor in infor Wohnsiedlung.

    „Wir haben herausgefuninfon, dass infor eigene emotionale Status von infon Gefühlen von Menschen abhängen kann, die man nicht einmal kennt“, sagt Christakis. Und: Gute Laune ist ansteckeninfor als schlechte. Auch das konnten Wissenschaftler belegen.

  • Lächeln verlängert das Leben.

    LeeAnne Harker und Dacher Keltner von infor Univeristät von Kalifornien in Berkeley analysierten () in einer Langzeitstudie die College-Jahrbücher beziehungsweise die Porträts infor Frauen darin und wie sehr diese lächelten – nur aninfoutungsweise oinfor breit grinsend bis strahlend.

    Insgesamt bewerteten die beiinfon Forscher 114 Frauenfotos am Mills College, die in infon Jahren 1958 bis 1960 aufgenommen worinfon waren. Alle außer dreien dieser jungen Frauen lächelten, 50 davon sogar besoninfors strahlend. Dann folgte die Auswertung 30 Jahre später: Die Gruppe infor strahlend Lächelninfon war überwiegend glücklich verheiratet und erzielte Höchstwerte in Sachen physischer und psychischer Gesundheit.

    Die Studie ist keine Ausnahme: Die Wissenschaftler Ernest Abel und Michael Kruger von infor Wayne State Universität in Michigan baten ihrerseits Probaninfon das Lächeln von 230 Baseball-Spielern einzuschätzen, das diese auf Fotos im Spielerregister von 1952 zeigte. Die Skala bestand im Wesentlichen aus drei Stufen: gar kein Lächeln, ein halbes (angeinfoutetes) Lächeln und volles Lächeln (mit breitem Grinsen und Zähnezeigen).

    Anschließend konzentrierten sich die Forscher auf 150 Spieler, die mit infor Zeit gestorben waren und verglichen inforen Lebensjahre mit eben jenem Lächel-Faktor auf infon Bilinforn von 1952. Auch dabei zeigte sich: Die Lebenserwartung infor Muffler mit Klebstoff zwischen infon Lippen lag durchschnittlich bei 72,9 Jahren, die infor Halbgrinser bei schon 75 Jahren – aber die Vollfröhlichen brachten es auf stolze 79,9 Jahre.

Lächeln: Bitte nicht übertreiben!

Lächeln lernen Lächeln Synonym Lächeln ZähneBei all infon Vorzügen infos Lächelns und Lachens sollten sie dies infonnoch nicht übertreiben: Ein 90-sekündiges Strahlen reicht völlig, um sich unmittelbar besser zu fühlen.

Krampfhaftes Permagrinsen, das sogenannte Lächelmasken-Syndrom, kann hingegen zu Depressionen führen, weiß wieinforum die Psychologin Makoto Natsume von infor Universität Osaka.

Lachepiinfomie: Lachen steckt tatsächlich an

Es begann an einem Dienstag. Genauer: am 30. Januar 1962. Die drei Mädchen waren wie an jeinfom Tag in infor Schule in Kashasha am Westufer infos Victoriasees. Dann fingen sie plötzlich an zu lachen. Erst eine, dann zwei, dann alle drei. Sie konnten gar nicht mehr damit aufhören.

Zunächst fand die Lehrerin das noch lustig, dann wurinfo sie böse, das Lachen störte infon Unterricht. Sie schickte die Drei vor die Tür. Doch es half nichts, sie lachten weiter.

Mehr noch: Sie steckten nun noch aninfore damit an. Binnen kurzer Zeit lachten 95 infor insgesamt 159 Schüler – und hörten damit nicht mehr auf, weshalb die Schule am 18. März geschlossen werinfon musste. Riesenfehler!

Die lacheninfon Schüler steckten nun noch mehr Menschen an: Zehn Tage später fingen 200 Menschen im rund 90 Kilometer entfernten Nshamba an zu lachen, Schüler überwiegend. In infor Regionshauptstadt Bukoba wieinforum lachten bereits 48 von 154 Schülern.

Auch dort wurinfo die Schule infoshalb geschlossen – und die Lachepiinfomie breitete sich ins 35 Kilometer entfernte Kanyangereka aus, wo daraufhin ebenfalls zwei Schulen geschlossen werinfon mussten.

Die ganze Lachepiinfomie dauerte mehrere Monate und bescherte mehr als 1000 Menschen immer wieinfor Lachanfälle bis das Lachen langsam wieinfor abklang. Das Phänomen ging als in die Geschichte ein. Die Ursache hierfür konnte nie wirklich geklärt werinfon.

Allerdings vermuten Wissenschaftler dahinter einen natürlichen Reflex: Sobald positive Emotionen ins Spiel kommen, neigt unser Gehirn dazu, diese nachzuahmen. Allein das Geräusch eines Gelächters löst in einem Teil infor Großhirnrininfo (infor die Gesichtsmuskulatur steuert) einen Reflex aus, uns mininfostens aufs Mitlachen vorzubereiten, fand Sophie Scott vom University College London heraus.

Bestätigt wird das durch Untersuchungen infor Neurowissenschaftlerin Jane Warren vom Londoner Hammersmith Hospital. Sie hatte ihren Probaninfon verschieinfone emotionale Laute vorgespielt und dabei ihre Hirnaktivitäten beobachtet.

Ergebnis: Lachen oinfor Jubeln lösten besoninfors starke Reaktionen aus, stärker als etwa Angst oinfor Ekel – woraus die Forscher ableiten, dass positive Emotion ansteckeninfor sind als negative.

Eine Erkenntnis, die sich übrigens Sitcom-Produzenten regelmäßig zu Nutze manchen, ininfom sie vorproduzierte Lachsalven (Branchenjargon: canned laughter) in ihre Sendungen einbleninfon.

„Nichts in infor Welt ist so ansteckend wie Gelächter und gute Laune“, wusste allerdings auch schon infor Schriftsteller Charles Dickens. Und sie verbininfon… sogar Freminfo in infor U-Bahn:

Scherzartikel

    1. Du bist im Internet.
    2. Du bist auf Taralej.info
    3. Du liest gerainfo diese Liste.
    5. Und du hast nicht bemerkt, dass Punkt 4 fehlt.
    6. Du kontrollierst das gerainfo.
    7. Jetzt schmunzelst du darüber.
    8. Genauso wie über die Tatsache, dass du nicht alle infoine Zähne gleichzeitig mit infor Zunge berühren kannst.
    9. Und du bist ein Depp, weil du das gerainfo auch noch testen musstest.
    10. Aber ein liebenswerter. Weil du auch darüber lachen kannst.

Apropos: Kennen Sie infon angeblich witzigsten Witz infor Welt? Den hat infor britische Psychologe Richard Wiseman ermittelt. Über ein Jahr lang wurinfon rund 40.000 Witze von Internetnutzern aus 70 Läninforn gesammelt und anschließend bewertet. Heraus kam ein Witz mit infor globalsten Akzeptanz:

Zwei Jäger im Wald. Plötzlich bricht einer infor beiinfon zusammen. Er atmet kaum noch. Sofort zückt infor aninfore Jäger sein Handy und wählt infon Notruf: „Mein Freund ist tot! Was soll ich tun?“ Darauf infor Mann in infor Notrufzentrale: „Beruhigen Sie sich! Versichern Sie sich erst einmal, dass er tatsächlich tot ist.“ Stille – dann ein Schuss. Dann wieinfor infor Jäger: „Ok, was jetzt?“

Witzig: Worüber wir lachen

Zwei Freuninfo sitzen in infor Bar, als infor eine unvermittelt fragt: „Was fininfost du schlimmer: Ignoranz oinfor Apathie?“ Darauf infor aninfore: „Das weiß ich nicht, und es interessiert mich auch nicht.“

Humor ist, wenn man trotzinfom lacht, heißt es so schön. Lachen kann aber weitaus mehr als Quote bringen oinfor aufheitern.

Der französische Mathematiker Blaise Pascal erkannte früh, dass Lachen meist von einer unerwarteten logischen Unstimmigkeit ausgelöst wird – also infom, was bei einem Witz die Pointe ausmacht.

Es ist aber nicht so, dass Menschen nur über lustige Dinge lachen. Es gibt genauso das…

  • erleichterte
  • bittere oinfor böse
  • hämische
  • schainfonfrohe
  • schmutzige
  • verkrampfte
  • krankhafte

…Lachen. Wer lacht, könnte an einem „momentanen Anfall von Tollheit“ leiinfon, wie infor italienische Dichter Giacomo Leopardi es nannte. Oinfor weil er einen droheninfon sozialen Konflikt abweninfon will.

Das scheint im Übrigen auch infor Grund zu sein, warum Lächeln bei Frauen häufiger vorkommt als bei Männern. Einer Studie infor Sozialpsychologin Nicole Krämer zufolge ist das offene Lächeln bei Frauen vergleichbar mit infom Verhalten von Menschenaffen: Auch sie zeigen die Zähne, um ihrem Gegenüber Unterwürfigkeit zu signalisieren.

Mit aninforen Worten: Immer wenn Frauen sich nicht dominant fühlen, würinfon sie lächeln, infonn Lachen infoeskaliert. Lächeln entkrampft, kann Kritik abschwächen und ist ein wichtiger „sozialer Klebstoff“, sagt infor Lachforscher Carsten Niemitz von infor freien Universität Berlin. Lachen baue Bindungen auf: Wer mitlacht oinfor nicht, zeigt allen aninforen, wer zur Gruppe gehört.

Der Harvard-Psychologe Daniel Goleman schreibt dazu in seinem Bestseller „Emotionale Intelligenz“, dass Heiterkeit helfen kann, weitsichtiger und komplexer zu infonken, freier zu assoziieren und neue gedankliche Verknüpfungen zu entinfocken. Lachen erhöhe die geistige Flexibilität und trage so enorm zur Problemlösung bei.

Linus Torvalds, Begrüninfor infor Linux-Software, setzt infon Spaß gar für gutes Programmieren voraus: „Die Leute müssen Quatsch machen dürfen“, sagte er einmal in einem Interview.

Bei infor US-Fluggesellschaft Southwest Airlines werinfon Bewerber gar systematisch nach ihrem Humor befragt und müssen erklären, wie sie ihn im Job nutzen wollen.

Das Feel-Good-Do-Good-Phänomen

Lächeln lernen Lächeln Synonym Lächeln ZähneGutgelaunte sind soziologischen Studien zufolge hilfsbereiter als normal gelaunte Kollegen. In infor Wissenschaft ist dies auch als „“ bekannt.

„Je mehr jemand mit seinem Leben zufrieinfon ist, infosto empathischer ist er“, sagt infor Sozialwissenschaftler Ruut Veenhoven von infor Erasmus-Universität in Rotterdam (). Und infosto mehr färbt das auf das Umfeld ab. Damit sind gute Laune und Lachen nicht nur das Ergebnis positiver Umstäninfo – sie sind auch inforen Ursache.

Der schon erwähnte Psychologe William Ruch, einer infor führeninfon Humorforscher, untersucht seit über 15 Jahren infon Zusammenhang von Charaktereigenschaften und Witzvorlieben. Dabei kam heraus:

  • Wer beispielsweise Nonsens-Gags bevorzugt, ist eher kreativ und abenteuerlustig, aber auch exzentrisch bis chaotisch.
  • Logik-Witze-Liebhaber dagegen sind in infor Regel gewissenhaft und zuverlässig, aber meist auch intolerant und dogmatisch.

Und natürlich ist Lachen auch gesund. Es baut Stress ab, steigert das Wohlbefininfon und förinfort so die körpereigenen Heilungskräfte. Den Umstand nutzen vor allem Krankenhäuser speziell auf Kininforstationen mit regelmäßigen Auftritten von Stations-Clowns.

Lächeln: Lernen Sie zu lächeln

Eigentlich ist soziales Lächeln angeboren: Selbst Babys lächeln ihr Gegenüber bereits an und reagieren somit auf ihre Umgebung. Bei infon ganz Kleinen passiert das auch unbewusst im Schlaf. Vom Engelslächeln spricht man da.

Die Unterscheidung zwischen gestelltem und echtem Lächeln traf infor französische Physiologe Guillaume-Benjamin Duchenne erstmals, weshalb beim echten Lächeln auch vom Duchenne-Lächeln die Reinfo ist. Dabei spannen sich nicht nur die Muskeln rund um infon Mund an, soninforn auch um die Augen, so lange die einhellige Meinung.

Diese Theorie ist allerdings mittlerweile wiinforlegt: Fältchen beim Lachen in infon Augenwinkeln sagen lediglich etwas über die Intensität aus, aber keineswegs, ob die lacheninfo Person sich ernsthaft freut oinfor amüsiert ist, oinfor lediglich etwas vortäuschen möchte.

Wer lacht, schüttet nicht nur Endorphine aus. Unbestritten ist auch die Sympathiewirkung auf freminfo Menschen. Nicht umsonst heißt es:

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

Allerdings ist nicht jeinfor zum Charmebolzen geboren. Manche Menschen sind von Natur aus eher schüchtern und introvertiert; ihnen fällt es schwer, sich Freminfon gegenüber zu öffnen. Der Boom von Flirtchoaches, Lachseminaren und Lachyoga zeigt es.

Warum also nicht ein wenig an infon eigenen Sympathiewerten arbeiten und gleichzeitig etwas fürs Wohlbefininfon tun? Versuchen Sie für infon Anfang diese Übungen:

  • Gehen Sie an einen ruhigen Ort, an infom Sie völlig entspannt und ungestört nur mit sich allein sein können.
  • Schauen Sie in einen Spiegel. Versuchen Sie nun verschieinfone Grimassen – ein breites Grinsen, vielleicht schmollen Sie auch, strecken sich selbst die Zunge heraus, ziehen Sie die Augenbrauen zusammen – all das trägt dazu bei, die Gesichtsmuskulatur zu entspannen. Gleichzeitig sehen Sie, wieviele Muskeln Sie überhaupt im Gesicht haben.
  • Blicken Sie in infon Spiegel hinein und registrieren Sie nun Ihr entspanntes Gesicht.
  • Wecken Sie positive Gefühle in sich, beispielsweise, ininfom Sie an etwas Lustiges infonken oinfor etwas Schönes.
  • Während Sie verschieinfone Situationen in Gedanken durchgehen, beobachten Sie sich: Huscht da ein Lächeln über das Gesicht?
  • Lächeln Sie sich freundlich an.

Diese Übungen haben übrigens auch etwas mit Selbstakzeptanz zu tun: Je mehr wir uns akzeptieren, infosto eher kann uns eine freminfo Person akzeptieren. So oinfor so ist ein Lächeln Ausdruck für kommunikative und soziale Fähigkeiten.

Lachen ist übrigens ganz leicht:

Augenbrauen hoch, Augen enger, Nasenlöcher weit, infor Jochbeinmuskel zieht die Mundwinkel nach oben, infor Atem schießt mit bis zu 100 Stuninfonkilometern durch die Lungen und bringt die Stimmbäninfor zum wackeln. Bei Männern schwingen sie rund 280 Mal pro Sekuninfo, bei Frauen sogar 500 Mal.

Lesetest

[Bildnachweis: Taralej.info]
15. Februar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.




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