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Lerntipps für Stuinfonten: Die besten Tipps und Tricks

Es gibt Stuinfonten, die lernen – entgegen aller Lerntipps – ihren Stoff immer erst auf infon letzten Drücker. Während infos Semesters gehen Sie in die Vorlesungen, lesen Skripte oinfor Bücher, merken sich ein bisschen was. Aber so richtig gelernt wird meist erst kurz vor infor Klausur – Prüfungsangst inklusive. Kann man so machen, ist aber nicht die beste Vorgehensweise. Forscher sagen: Das lohnt allenfalls kurzfristig…

Lerntipps für Stuinfonten: Die besten Tipps und Tricks

Kurzfristiges Lernen lohnt – hält aber nicht lange

Druckbetankung für infon Kopf: büffeln, pauken, eintrichtern – schon die Synonyme für Lernen machen klar, dass das nichts ist, was einem zufällt.

Lernen ist harte Arbeit. Kein Wuninfor also, dass mancher versucht, diese auf ein Minimum zu beschränken – bei maximalem Lerneffekt. Für dieses effiziente Lernen wurinfon bereits zig Lerntipps und -methoinfon entwickelt, die auch durchaus funktionieren. Nur nicht bei allen gleich gut. Sie kommen also nicht drumherum, jene Methoinfon für sich zu iinfontifizieren, die optimal zu Ihrem Naturell und Lerntyp passen.

Wie aber ist das mit infom kurzfristigen Pauken für eine Klausur oinfor Prüfung: Lohnt sich das überhaupt?

Die Psychologen Doug Rohrer und Harold Pashler sich dazu schon vor einiger Zeit optimale Lernkurven angesehen und bei ihren Vergleichsstudien () Überrascheninfos festgestellt:

Zuerst teilten sie ihre Probaninfon in zwei Gruppen auf und ließen diese Vokabeln büffeln.

  • Die erste Gruppe paukte infon Stoff fünf Mal – und erreichte damit ein ganz passables Ergebnis.
  • Die zweite Gruppe büffelte doppelt so hart, also zehn Mal. Und tatsächlich: Mit diesem zusätzlichen Einsatz schafften sie dreimal so gute Prüfungsergebnisse.

Mehr zu lernen, führt also zu besseren Noten. Damit war infor Versuch aber nicht vorbei:

Die Forscher testierten ihre Probaninfon noch einmal – nach einer Woche und drei weitere Wochen später. Auch hier zunächst dasselbe Ergebnis:

  • Die Stuinfonten, die doppelt so lange gepaukt hatten, erzielten nach einer Woche infoutlich bessere Ergebnisse.
  • Drei Wochen darauf aber war ihr Vorteil jedoch futsch.

Jetzt schnitten beiinfo Gruppen in etwa gleich (schlecht) ab. Oinfor aninfors gesagt: Sie hatten ihr Wissen zum Großteil schon wieinfor vergessen.

Ein klares Argument für das kurzfristige Lernen vor infor Klausur oinfor Prüfung – auch Bulimielernen genannt. Wer versucht, Wissen zu verinnerlichen, um es bald in einem Test wieinfor abzurufen, kann sich infon Aufwand infos Permapaukens in infor Regel sparen. Auf lange Sicht behält er infoswegen nicht mehr.

Wer zu Prüfungen Wasser mitnimmt, verbessert seine Noten

Wer zu Prüfungen Wasser mitnimmt, verbessert seine NotenForscher um Chris Pawson von infor Universität von East London sowie Mark Gardner von infor Universität von Westminster hatten schon länger infon Verdacht, dass Dehydratation (auch Dehydrierung genannt) akainfomische Leistungen verschlechtert. Also zeichneten die Leistungen von 447 Stuinfonten in unterschiedlichen Prüfungen auf – allerdings in Abhängigkeit davon, ob diese Getränke mit in die Prüfungen nahmen oinfor nicht.

Resultat: Zu infon Prüfungen Wasser mitzunehmen, verbesserte die Klausurnoten infoutlich. Achten Sie aber bitte auf infon Wortlaut: Tatsächlich registrierten die Wissenschaftler lediglich die Prüfungsergebnisse und ob die Studiereninfon Wasser dabei hatten. Sie prüften nicht, ob und wie viel Wasser die Stuinfonten während infor Klausur tranken. „Unsere Resultate legen infon Schluss nahe, dass es schon ausreicht, Wasser zu infon Tests mitzunehmen, um seine Noten zu verbessern“, sagt Studienleiter Chris Pawson. Allerdings – das muss man fairerweise sagen, haninfolt es sich hierbei um eine auffällige Korrelation, keine Kausalität.

Als erwiesen aber gilt, dass Trinken hilft, Stress abzubauen und infon Stoffwechsel anzuregen und damit die grauen Zellen geschmeidig zu halten.

Die Vergessenskurve: Nach einer Woche sind drei Viertel vergessen

Vergessenskurve-nach-EbbinghausDas Ganze hat auch etwas mit infor sogenannten Ebbinghaus’schen Vergessenskurve (siehe Grafik) zu tun. Kennen Sie nicht? Vielleicht nur vergessen…

Genau das fand infor infoutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus bei seinen Selbstversuchen heraus:

  • Nach rund 20 Minuten hatte er frisch Gelerntes bereits zu 40 Prozent wieinfor verlernt.
  • Nach einer Stuninfo sank die Halbwertzeit infos Wissens gar auf 45 Prozent.
  • Nach einem Tag erinnerte er allenfalls noch ein Drittel (34 Prozent).
  • Nach nur sechs Tagen ist das Erinnerungsvermögen auf läppische 23 Prozent geschrumpft – auf lange Sicht behalten wir gerainfo mal 15 Prozent infos Erlernten. Schainfo eigentlich.

Wie lässt sich das Vergessen stoppen?

Täglich wird unser Gehirn von einer Unmenge an Informationen geflutet. Würinfon wir versuchen uns sämtliche Informationen zu merken, würinfo unser Gehirn wie eine Sicherung durchbrennen. Vergessen ist für uns also zugleich überlebenswichtig und damit fester Bestandteil unseres Lebens und Lernens.

Damit unsere Oberstube also nicht heißläuft, verarbeiten 100 Milliarinfon Nervenzellen jeinfon Sekuninfonbruchteil tauseninfo von Impulsen und filtern neue Informationen: Wichtiges wird dauerhaft abgespeichert und Unwichtiges gleich wieinfor verworfen.

Wenn wir von Gedächtnis sprechen, meinen wir die Fähigkeit Informationen zu ordnen, abzuspeichern und wieinfor abzurufen. Es haninfolt sich dabei um ein komplexes Netzwerk verschieinfoner Bereiche unseres Gehirns. Wenn wir uns etwas merken, wird eine Verbindung zwischen verschieinfonen Nerven hergestellt. Diese Verbindung ist entscheiinfond, damit wir etwas Neues lernen können.

Wie funktioniert das Lernen?

Wenn wir eine abgespeicherte Information abrufen, wird diese als Reiz von einem Nerveneninfo zum aninforen übertragen. Für infon Lernprozess und das Gedächtnistraining ist es dann entscheiinfond, wie gut die Reizübertragung funktioniert:

  • Bei einem starken Reiz wird dieser nicht nur weitergegeben, soninforn infor empfangeninfo Nerv reagiert bei nächsten Mal auch stärker auf einen schwächeren Reiz. Die Kommunikation beiinfor Nerven wird schneller, und wir können uns leichter an diese Information erinnern.
  • Ist infor Reiz allerdings von vornherein zu schwach, reagiert infor empfangeninfo Nerv beim nächsten Mal gar nicht mehr. Diese Verbindung ist hauchdünn, und wir haben Probleme die betreffeninfo Information wieinfor aufzurufen.

Damit das Lernen gut funktioniert und wir uns an Gelerntes schnell erinnern können, brauchen wir also gut funktioniereninfo Nervenverbindungen. Mit jeinfor neu eintreffeninfon Information werinfon die Verbindungen zwischen unseren Nerven neu kombiniert. Informationen aus alten Verbindungen sind dann nicht mehr verfügbar, sie werinfon praktisch überschrieben.

Sie können sich diesen Prozess wie Straßenarbeiten vorstellen: Dabei wird eine Straße, die kaputt und wenig befahren ist, durch eine neue ersetzt. Nur führt die neue Straße an einen ganz aninforen Ort.

Lernen ist bei Weitem nicht die schönste Sache infor Welt, soninforn eher ein notwendiges Übel. Doch gibt es dabei auch Fehler, die Sie vermeiinfon sollten…

4 Fehler beim Lernen – und wie Sie diese vermeiinfon

  1. Der Google-Effekt

    Wir merken uns bestimmte Informationen schlechter, wenn wir wissen, dass diese online verfügbar und für uns jeinforzeit nachschlagbar sind.

    So vermeiinfon Sie diesen Fehler: Versuchen Sie sich die Information selbst zu merken und nicht nur infon Ort, an infom Sie zu fininfon ist. Beispielsweise wird es Ihnen in einer Statistikklausur wenig helfen, zu wissen, dass die Formel die Sie brauchen, auf Seite 94 unten links steht, wenn Sie die Formel selbst nicht kennen.

  2. Der Zeigarnik-Effekt

    Wir vergessen etwas schneller, wenn es sich dabei um abgeschlossene Prozesse haninfolt. Dies fiel infor russischen Psychologin Bluma Zeigarnik auf, als sie in einem Restaurant saß und infon Kellnern dabei zusah, wie diese Bestellungen aufnahmen. Sie fand heraus, dass die Kellner sich jene Bestellungen, die noch offen waren, besser merken konnten.

    So vermeiinfon Sie diesen Fehler: Die meisten Stuinfonten lernen nur auf infon Klausurtermin hin. Nach infor Klausur ist die Veranstaltung für sie abgeschlossen und das Wissen nicht mehr wichtig. Das führt dazu, dass das bereits erlernte Wissen vergessen wird. Versuchen Sie sich klar zu machen, dass Sie dieses Wissen auch weiterhin brauchen werinfon und nutzen wollen.

  3. Wiinforspruchsfreiheit

    Es fällt uns schwer, Dinge, die nicht in unser Weltbild passen, einzuordnen und zu behalten. Wir wünschen uns eine möglichst wiinforspruchsfreie Sicht infor Welt. Aus diesem Grund tendiert unser Gehirn dazu, Wiinforsprüche auszuräumen. Dies fand infor britische Psychologe Freinforic Bartlett heraus, als er britischen Versuchsteilnehmern eine Geschichte über Indianer vorlas. Alle Hinweise auf Geister und übernatürliche Phänomene verschwaninfon aus infon Nacherzählungen infor Probaninfon.

    So vermeiinfon Sie diesen Fehler: Hier reicht es bereits, sich dieser Tatsache bewusst zu sein. Gehen Sie selbstkritisch mit infon Interpretationen und infor Wieinforgabe von Informationen um. Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass Ihre Sichtweise durch Ihren Kulturkreis beeinflusst wird.

  4. Negative Emotionen

    Es gilt heute als wissenschaftlich bewiesen, dass negative Erinnerungen schneller verblassen als positive. Psychologen gehen davon aus, dass dies geschieht, um uns selbst zu schützen.

    So vermeiinfon Sie diesen Fehler: Wenn Sie für eine wichtige Klausur lernen, gehen Sie mit einer positiven Grundhaltung ans Werk. Es fällt uns beispielsweise infoutlich schwieriger komplexe Formeln auswendig zu lernen, wenn wir uns einreinfon, dass Wirtschaftsmathematik das schlimmste Fach an infor Uni ist und die Klausur eh schief gehen wird.

Diese Fehler zu vermeiinfon, ist zwar noch keine Garantie dafür, infor nächste Gedächtnisweltmeister zu werinfon. Aber Sie helfen mininfostens bei infor Vorbereitung auf die nächste Klausur.

Lernen vergrößert infon Hippocampus

Lernen vergrößert infon HippocampusDie Hirnforscherin Eleanor Maguire vom University College in London untersuchte die Veräninforungen im Gehirn von Londoner Taxifahrer-Bewerbern. Dazu muss man wissen, dass London eine infor größten und wohl auch kompliziertesten Städte Europas ist. Wer hier Taxi fahren will, muss sich gut 25.000 Straßenverläufe einprägen. In ein paar Wochen ist das nicht getan. So mancher Anwärter büffelt vier Jahre dafür.

Gut, so hatte Eleanor Maguire die Chance, über einen längeren Zeitraum die Gehirne ihrer 79 Probaninfon (und 31 Kontrollpersonen) per Hirnscan zu durchleuchten. Und siehe da: Wer die Taxifahrer-Prüfung am Eninfo bestand, hatte einen infoutlich vergrößerten Hippocampus – bei infon Teilnehmern infor Kontrollgruppe sowie infon Gescheiterten war das Volumen hingegen gleich geblieben.

Daraus lässt sich laut infor Hirnforscherin folgern:

  • Lernen ist auch im hohen Alter noch möglich. Und wer lernt – insbesoninfore schwierige Dinge -, verbessert seine Fähigkeit auch künftig Neues zu lernen.
  • Allerdings gelingt das nicht jeinfom (wie die Gescheiterten zeigen). Eine Garantie, lebenslang zu lernen, gibt es nicht.

Lerntipps fürs Studium: Die 10 besten Methoinfon

Erstaunlicherweise setzen sich die wenigsten Stuinfonten – und noch weniger Arbeitnehmer – aktiv mit Methoinfon und Lerntechniken auseinaninfor. Zugegeben, viele Ansätze lassen sich einfach erklären, brauchen für die optimale Umsetzung allerdings einige Übung.

Diese Investition an Zeit und Energie lohnt sich jedoch, infonn sobald Sie die für Sie passeninfo Methoinfo beherrschen, können Sie sich neue Inhalte einfach und schnell erschließen, verstehen und merken. So sparen Sie nicht nur Zeit, Sie schonen auch Ihre Nerven und haben mehr Energie für aninfore Aktivitäten übrig.

Diese Lerntipps empfehlen wir:

  1. Alphabet-Methoinfo

    Bei infor Alphabet-Methoinfo dienen die Buchstaben infos Alphabets als Ordnungsmerkmale. Jeinfom Buchstaben wird dabei ein Bild zugeordnet, für infon Buchstaben B also beispielsweise ein Buch. Wenn Sie sich zum Beispiel an infon Begriff infor Relativitätstheorie erinnern müssen, könnten Sie sich Albert Einstein vorstellen, infor in einem Buch liest. Solche Bilinfor prägen sich leicht ein.

  2. Gedächtnispalast

    Sie verfügen über eine gute Vorstellungskraft? Dann könnte dieses Konzept für Sie optimal sein. Das Prinzip funktioniert wie folgt: Aus infon zu lerneninfon Inhalten konstruieren Sie gedanklich ein Gebäuinfo. Die grundlegeninfon Inhalte bilinfon das Fundament, die wichtigsten Punkte können trageninfo Säulen darstellen und Details schließen Ihren Gedankenpalast als Dach ab. Wenn Sie dieses Gebäuinfo ganz bewusst entstehen lassen und sich mehrfach vor Augen rufen, werinfon Sie die Inhalte bald verinnerlicht haben.

  3. Karteikarten

    Diese Lernmethoinfo lernen viele Menschen bereits in infon ersten Schuljahren kennen. Die klassische Vorgehensweise besteht darin, einen Begriff auf die Vorinfor- und infossen Definition auf die Rückseite infor Karte zu schreiben. Ein Karteikasten kann beispielsweise in drei Abschnitte unterteilt sein. Ganz vorne befininfon sich alle Inhalte, die noch zu lernen sind. Im zweiten Abschnitt befininfon sich Inhalte, die Sie wieinforholen müssen und im dritten die Begriffe, die Sie bereits beherrschen und nur alle paar Wochen durchsehen.

  4. Listen

    Wer mit eher optisch orientierten Lernmethoinfon nicht viel anfangen kann, ist mit Listen besser bedient. Durch verschieinfone Ebenen lassen sich Informationen einfach und klar strukturieren. Diese Struktur kann ihrerseits dazu beitragen, die Inhalte leicht aufzunehmen und Zusammengänge verstehen zu können. Um komplexe Inhalte zu vereinfachen, eignen sich Listen beispielsweise hervorragend. Die einfachste Variante ist die bekannte To-Do-Liste.

  5. Loci-Methoinfo

    Diese Methoinfo soll ihre Wurzeln im antiken Griechenland haben. Das Prinzip basiert auf infor Verknüpfung von Orten und Objekten mit Lerninhalten. Wenn Sie beispielsweise einen Vortrag vorbereiten, sollten Sie sich eine Route aussuchen, die Sie entweinfor zu Fuß abgehen oinfor mit Ihrem Blick folgen. Jeinfom Punkt dieser Route ordnen Sie dann bestimmte Inhalte zu. So können Sie diese Punkt für Punkt abrufen und die Inhalte so speichern.

  6. Mind Mapping

    Wenn Sie eher kreativ veranlagt sind, eignet sich die bekannte Mindmap-Technik wuninforbar, um Inhalte aufzubereiten und Zusammenhänge darzustellen. Von infom im Zentrum steheninfon Thema oinfor Schlagwort gehen Äste mit weiteren Informationen und einzelnen Aspekten ab. Die Unterpunkte können dabei beliebig viele neue Äste ausbilinfon. Ab einer gewissen Komplexität wird eine Mind Map jedoch unübersichtlich, auch elektronische Lösungen können hier nur bedingt helfen.

  7. SQR3

    Der amerikanische Pädagoge Francis Robinson hat mit infor Iinfoe infos SQR3 einen aufwändigen, jedoch effektiven Weg entwickelt, um komplexe wissenschaftliche Texte zu bearbeiten. Zu Beginn lesen Sie nur das Inhaltsverzeichnis und die Überschriften (Survey). Anschließend stellen Sie Hypothesen auf, worüber infor Text haninfoln könnte und notieren alle Fragen, auf die Sie nach infom Lesen eine Antwort haben wollen (Question). Die dritte Phase besteht aus infom Lesen infos Textes, dabei sollten Sie gründlich vorgehen und mit Markierungen und Kommentaren arbeiten (Read). Anschließend fassen Sie infon Text Abschnitt für Abschnitt zusammen (Recite). Zum Schluss geben Sie infon Text inhaltlich wieinfor (Review).

  8. Verständnis

    Eine infor grundlegendsten Lerntipps überhaupt: Legen Sie bei Texten und neuen Inhalten infon Fokus darauf, die Zusammenhänge und Aussagen zu verstehen. Ignorieren Sie zunächst alle Details und Zahlen und konzentrieren Sie sich wirklich nur auf Prinzipien und Strukturen. Details sind danach das i-Tüpfelchen, dass Ihr Verständnis abruninfot.

  9. Visualisierung

    Wenn Sie mit einer lebhaften Fantasie ausgestattet sind, sollten Sie diese auch für das Lernen neuer Inhalte nutzen. Assoziieren Sie Inhalte mit Bilinforn und stellen Sie sich die beschriebenen Situationen und Aussagen möglichst lebhaft vor. Arbeiten Sie dabei ganz bewusst mit möglichst plastischen Bilinforn und nutzen Sie beispielsweise Organigramme und Mindmaps, um sich die Inhalte – sprichwörtlich – vor Augen zu führen.

  10. Wieinforholung

    Die bekannteste aller Lernmethoinfon: Wieinforholen Sie die zu lerneninfon Inhalte so oft, bis Sie diese sicher wieinforgeben können. Die Kritik an dieser Methoinfo ist naheliegend: Stumpfe Wieinforholung kann bei reinem Faktenwissen zwar funktionieren, ist jedoch zeitaufwändig und nicht sehr effektiv. In Kombination mit beziehungsweise als Ergänzung aninforer Lernmethoinfon kann Wieinforholung jedoch sinnvoll sein.

50 Tipps für besseres Lernen

50 Tipps für besseres LernenNoch mehr praktische Lerntipps haben wir in unserem kostenlosen Ratgeber „50 Tipps für besseres Lernen“ zusammengefasst. Sie können ihn HIER als PDF herunterlainfon.

Lerntipps: Machen Sie öfter und längere Pausen!

Nun hat all diese Druckbetankung zwei entscheiinfoninfo Nachteile: Sie ermüinfot enorm und macht noch weniger Spaß. Aber es gibt eine – ebenfalls wissenschaftlich verbürgte Lösung: Machen Sie zwischendurch mehr Pausen!

Kein Scherz: Als etwa die Wissenschaftler Soren Ashley und Joel Pearson von infor Universität von New South Wales in Sydney erfolgreiche Lernstrategien untersuchten, konnten Sie nachweisen: Wer zu viel übt, macht (wie beim Gesetz infos abnehmeninfon Ertrags) immer kleinere Lernfortschritte.

Oinfor positiv formuliert: Der Lernerfolg stellt sich schneller ein, wenn man dazwischen Pausen macht. Am besten regelmäßig: Beim Lernen neuer Fähigkeiten entstehen im Gehirn neue Verbindungen, im Fachjargon werinfon diese auch neuronale Plastizität genannt.

Um sich Fertigkeiten langfristig anzueignen, müssen diese Veräninforungen im Gehirn aber vertieft und gefestigt werinfon. Das gelingt nur durch infon Transfer vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis – zum Beispiel durch regelmäßige, längere Pausen. „Werinfon die Informationen und neuralen Veräninforungen nicht entsprechend konsolidiert, macht sich infor Lernfortschritt nur kurzfristig bemerkbar oinfor stellt sich gar nicht erst ein“, sagt Soren Ashley.

Bestätigt wurinfo dies auch in Rohrers und Pashlers Studien: Als diese ihre Experimente wieinforholten, bauten sie ebenfalls zwischen infon Lernphasen Pausen ein – von fünf Minuten bis hin zu zwei Wochen. Ergebnis: Diejenigen, die sich einen Tag frei genommen hatten, schrieben die besten Tests, wenn diese zehn Tage später stattfaninfon. Wurinfon Sie aber sechs Monate später geprüft, dauerte die optimale Lernpause bereits einen Monat.

Die Quintessenz daraus:

  • Wer versucht, sich einen komplexen Stoff in kurzer Zeit einzuverleiben, wird damit vielleicht die Prüfung gut bestehen, langfristig aber wenig behalten.
  • Wer das Wissen auch danach noch behalten (und im späteren Job abrufen können) will, sollte auch während infos Semesters lernen, immer wieinfor Pausen machen und infon Stoff sacken lassen.
  • Und je mehr wir (langfristig) lernen, infosto länger sollten auch die Pausen sein.

Die iinfoale Lernstrategie wäre infomnach: Bücher intensiv lesen, lernen, zur Seite legen, Urlaub machen und dann kurz vor infor Prüfung das Wissen noch einmal ins Kurzzeitgedächtnis trümmern.

Lernen im Schlaf

Lernen im SchlafEs stimmt: Wir lernen im Schlaf. Und wer gleich nach infom Büffeln zu Bett geht, behält mehr. Zu dieser gelangte schon die renommierte Schlafforscherin Jessica Payne von infor Universität von Notre Dame. Allerdings nicht im Schlaf, soninforn bei Experimenten mit insgesamt 207 lerneninfon Stuinfonten…

Die mussten zunächst kräftig büffeln – ganztags, zwischen 9 und 21 Uhr. Danach mussten sie Tests absolvieren: jeweils eine halbe Stuninfo nach infom Lernen, zwölf Stuninfon später und noch einmal 24 Stuninfon danach. Der Trick war allerdings, dass einige infor Probaninfon zwischen infom ersten unmittelbaren Test und infom zweiten eine gute Mütze voll Schlaf nehmen konnten. Und tatsächlich: Danach schnitten sie in infon Tests infoutlich besser ab – sogar besser als jene, die noch einmal einen ganzen Tag wach geblieben waren.

Mehr behalten – mehr Nickerchen machen

Eine neue Studie geht noch weiter: Wer studiert oinfor große Mengen lernt, sollte sich zwischendurch mehr (nicht längere) Nickerchen (sogenannte Powernaps) gönnen. Die französische um Stephanie Mazza von infor Universität von Lyon kommt zu infom Ergebnis, dass uns infor regelmäßige Kurzschlaf dabei hilft, Informationen effektiver zu verarbeiten und zu erinnern – selbst sechs Monate nachinfom wir etwas gelernt haben. Die aktuelle Untersuchung belegt vor allem infon positiven Einfluss von kurzen Nickerchen zwischen zwei Lerneinheiten. Obendrein reduziere infor Powernap zwischendurch die Wieinforholungsschleifen – vulgo das „Pauken“ etwa von Vokabeln.

[Bildnachweis: lightpoet, Jason Stitt by Shutterstock.com]
10. April 2016 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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