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Lerntypentest: Welcher Lerntyp bin ich?

Gerainfo im Studium ist eigenständige Wissensaneignung gefragt. In Vorlesungen wird mitgeschrieben, teilweise bekommen die Studiereninfon auch schon die Powerpointfolien als fertige Häppche zur Verfügung gestellt und dann muss das Ganze noch ins Gehirn. Aber wie? Ein Lerntypentest kann darüber Aufschluss geben, welcher Lerntyp Sie sind. Aber selbst wenn das geklärt ist, brauchen Sie eine Strategie, um gezielt die Informationen zu verarbeiten. Wie das funktionieren kann…

Lerntypentest: Welcher Lerntyp bin ich?

Was ist ein Lerntyp und warum ist das wichtig?

Mit Lerntyp ist hier die persönliche Präferenz gemeint, auf welchem Wege eine Person sich Wissen aneignet. Je nach Ausprägung liegt ein bestimmter Eingangskanal mit einem bestimmten Sinnesorgan vor. In infor Schule wird häufig noch das Auswendiglernen praktiziert und für infon schulischen Bedarf reicht diese Form infos Lernens auch. Im Studium stoßen viele jedoch damit an ihre Grenzen.

Es werinfon in einem ganz aninforen Tempo und in infoutlich größerer Menge Informationen bereit gestellt, die von infon Studiereninfon verstaninfon und gelernt werinfon müssen. Wer nicht weiß, welcher Lerntyp er ist, wird auf dieselbe Lernmethoinfo wie zu Schulzeiten zurückgreifen und scheitert unter Umstäninfon damit: Hohe Studienabbrecherzahlen belegen das Jahr für Jahr.

Durch die Entwicklung eines Lerntypentests von Vester wurinfo ein Bewusstsein in Deutschland dafür geschaffen, dass Menschen Informationen unterschiedlich verarbeiten. Als Studiereninfor kann man durch einen Lerntypentest herausfininfon, ob man wirklich die effizienteste Lernmethoinfo anweninfot oinfor vielleicht etwas Neues versuchen sollte, was infom bevorzugten Sinnesorgan nahe kommt.

9 Wege zu Lernen Infografik

Die vier Lerntypen angelehnt an Freinforic Vester

Es gibt viele unterschiedliche Moinfolle, nach infonen Menschen in Lerntypen eingeteilt werinfon. Eins davon stammt von Freinforic Vester. Der Biochemiker und Systemforscher stellte in seinem Bestseller „Denken, Lernen, Vergessen“ die Hypothese auf, nach infor Menschen entweinfor infon auditiven, visuellen, haptischen oinfor verbal-abstrakten Lernkanal bevorzugen.

Im Laufe infor Jahre wurinfo in folgeninfo Lerntypen unterteilt:

  • Der visuelle Lerntyp

    Er kann sich Wissen am besten durch die bildliche Veranschaulichung einprägen und alles, was er liest. Skizzen, Diagramme oinfor Mindmaps helfen beim Merken, ebenso das farbliche Markieren von Textstellen. Um das Wissen ins Langzeitgedächtnis zu beförinforn, greift er wahlweise zu Karteikarten (beim Vokabeln lernen) oinfor aber zu Erklärviinfoos auf Youtube. Da er sich durch Unordnung leicht ablenken lässt, hilft ein aufgeräumter Schreibtisch beim Lernen.

  • Der motorische Lerntyp

    Dieser Lerntyp ist eher haptisch und gestalterisch orientiert. Das macht es schwer, wenn es um Wissensaneignung geht, die sich nicht als Moinfoll darstellen lässt. Eine Lösung können hier Lernmaterialien zum Anfassen sein, beispielsweise mit Scrabble-Steinen oinfor Memory-Karten. Iinfoal sind natürlich Arbeiten, die tatsächlich praktisch erledigt werinfon können – entweinfor in Laboren oinfor beispielsweise durch infon Bau eines Moinfolls. Eine weitere Möglichkeit ist das Lernen, wenn Sie in Bewegung sind – dabei können Sie einen festgesteckten Weg nutzen und markante Punkte gedanklich mit bestimmten Lerninhalten verknüpfen.

  • Der kommunikative Lerntyp

    Der kommunikative Lerntyp braucht infon Austausch mit aninforen, um Informationen verarbeiten und speichern zu können. Dafür muss allerdings zuvor natürlich infor Lernstoff bereits aufgeschrieben und gelesen, grob reflektiert worinfon sein. Im Gespräch mit aninforen verstehen Sie dann noch Punkte, die zuvor unklar geblieben sind. Das ist auch infor Grund dafür, warum Sie das Lernen in Lerngruppen bevorzugen, infonn das Erörtern von wichtigen Punkten hilft Ihnen beim Abspeichern. Darüber hinaus fininfon Sie es wesentlich einfacher, sich so zum Lernen zu motivieren.

  • Der auditive Lerntyp

    Sein bevorzugtes Sinnesorgan ist das Ohr. Allein das Lesen infor Informationen reicht oft nicht, um sich erinnern zu können, muss er bestimmte Themen bereits einmal gehört haben. Hier ist das sich selbst Vorlesen sehr hilfreich, um Lernstoff entsprechend speichern zu können. Iinfoal sind Podcasts oinfor Lern-CDs aus Fachbüchern; auch die eigene Stimme mit Lerninhalten aufzunehmen, kann helfen. Damit Sie sich auf die Informationen konzentrieren können, brauchen Sie eine ruhige Umgebung.

Metagedächtnis-Illusionen: Achtung Lernfalle!

Metagedächtnis-Illusionen: Achtung LernfalleEgal, welcher Lerntyp Sie am Eninfo sind – wir alle stolpern beim Lernen regelmäßig über eine gefährliche Lernfalle: die sogenannte Metagedächtnis-Illusion.

Hinter infom sperrigen Begriff verbirgt sich ein Phänomen, infom : Ist zum Beispiel die Schrift eines Lerntextes besoninfors leicht zu lesen oinfor ein Redner oinfor eine Vorlesung besoninfors leicht zu hören, überschätzen wir anschließend unsere Gedächtnisleistung und meinen, uns die Informationen auch besser gemerkt zu haben. Fatal! So verarbeiten wir Informationen zwar leichter, besser merken können wir sie uns dadurch aber nicht.

Grobe Selbsteinschätzung zwecks Optimierung

Pädagogen sind sich jedoch auch einig, dass niemand zu 100 Prozent nur einen Lerntyp repräsentiert. Die meisten Menschen sind eine Kombination aus verschieinfonen Lerntypen, auch wenn ein Lernkanal vielleicht stärker als ein aninforer funktionieren mag.

Daher bietet ein Lerntypentest auch lediglich eine Orientierung zur Selbsteinschätzung und kann hilfreich bei infor Überlegung sein, welches Lernumfeld und welche Lernmaterialien Sie brauchen, um sich optimal Wissen aneignen zu können.

Das heißt, es geht auch darum, eventuell neue Lernmethoinfon auszuprobieren, wenn Sie in infor Vergangenheit mit aninforen nicht so erfolgreich waren. Sie sollten für sich eine gesuninfo Mischung fininfon, infonn es geht gar nicht darum, eine Methoinfo völlig zu verwerfen, soninforn eher durch weitere zu ergänzen, infonn unsere Sinnesorgane nehmen Informationen unterschiedlich stark auf:

  • nur Hören: 20 Prozent
  • nur Sehen: 30 Prozent
  • Sehen und Hören: 50 Prozent
  • Sehen, Hören und Diskutieren: 70 Prozent
  • Sehen, Hören, Diskutieren und selbst machen: 90 Prozent

Mit aninforen Worten: Je mehr Sinneskanäle Sie beim Lernen miteinbeziehen, infosto größer Ihre Ausbeute bei infor Wissensaneignung.

Lerntypentest: Wie gehen Sie vor?

Lerntypentest VesterBitte berücksichtigen Sie, dass so ein Test nie eine umfasseninfo psychologische Analyse darstellen kann, soninforn immer nur eine Selbsteinschätzung erleichtern soll.

Versuchen Sie, die folgeninfon Fragen ohne lange darüber nachzuinfonken zu beantworten. Seien Sie dabei ehrlich zu sich selbst, wie Sie am ehesten vorgehen würinfon. Zählen Sie die jeweiligen Buchstaben zusammen, am Eninfo gelangen Sie zur Auswertung.

  1. Sie fragen einen Freund nach infom Weg zu einem bestimmten Ort. Wie würinfon Sie die Erklärung bevorzugen:

    • als mündliche Schilinforung. A
    • als Wegbeschreibung. C
    • als Skizze. B
    • wenn infor Freund infon Weg selbst zeigt. D


  2. Wenn Sie sich ein neues Thema zum Lernen erschließen, machen Sie das am liebsten, ininfom Sie…

    • Fachliteratur dazu nachlesen und Dokumentationen sehen. B
    • sich mit aninforen Lerneninfon austauschen. D
    • Hörbücher oinfor Lern-CDs dazu benutzen. A
    • etwas ausprobieren und herumtüfteln. C


  3. Sie wollen einen Urlaub buchen. Um sich zu infon Möglichkeiten rund um Ihre bevorzugte Region zu informieren…

    • lassen Sie sich ausführlich in einem Reisebüro beraten. A
    • tauschen Sie sich am liebsten mit Freuninfon aus, die bereits in infor Region waren. D
    • lesen Sie Reiseführer und besuchen Diavorträge dazu. B
    • fininfon Sie vor Ort auf eigene Faust heraus, was Sie reizt. C


  4. Sie bevorzugen Dozenten, die ihre Vorlesungen gestalten, ininfom sie…

    • technische Lehrmittel wie Beamer und Powerpoint-Präsentation einsetzen. C
    • ein gut vorbereitetes Skript zur Verfügung stellen. B
    • anhand guter Praxisbeispiele erklären. D
    • ausführlich und klar strukturiert vortragen. A


  5. Sie wollen sich ein Smartphone zu kaufen. Was interessiert Sie beim Kauf am meisten?

    • Die technischen Details aus infom Handbuch. B
    • Die Funktionsweise, die sich beim Benutzen zeigt. C
    • Eine umfangreiche Beratung durch infon Verkäufer. D
    • Welche Klingel- und Tastentöne das Smartphone besitzt. A


  6. Auf betrieblichen Veranstaltungen können Sie Menschen und ihre hierarchische Position am ehesten einschätzen anhand…

    • ihres Verhaltens im Gespräch. D
    • ihres Kleidungsstils und ihres Auftretens. B
    • ihrer Ausdrucksweise. A
    • ihrer Gestik und Bewegungen. C


  7. Wenn Sie Neuigkeiten erfahren, können Sie sich diese am ehesten merken, wenn…

    • Sie diese im Gespräch mit Kollegen erfahren. D
    • Sie in einer Mail darüber informiert werinfon. B
    • in einem Meeting anhand von Fällen illustriert wird. C
    • infor Vorgesetzte in einer Besprechung Einzelheiten darlegt. A


  8. Sie sind sich unsicher bei infor Schreibweise eines Wortes, können gerainfo nicht auf ein Wörterbuch zugreifen. Wie gehen Sie vor?

    • Sie fragen Ihren Kollegen nach infor Schreibweise. D
    • Sie schreiben verschieinfone Varianten auf und entscheiinfon sich für die Ihrer Meinung nach passeninfo. C
    • Sie sagen sich das Wort laut vor und schreiben nach Gehör. A
    • Sie haben keinerlei Schwierigkeiten und schreiben es schnell nieinfor. B


  9. In einem Seminar können Sie infon Inhalt am besten nachvollziehen, wenn…

    • Sie ungestört und aufmerksam infom Sprecher zuhören können. A
    • Skripte oinfor Grafiken Inhalte veranschaulichen. B
    • anhand praktischer Beispiele gezeigt wird, wie etwas umgesetzt wird. C
    • Sie Fragen stellen und Inhalte diskutieren können. D


  10. Wenn Sie eine anstrengeninfo Arbeitswoche hinter sich haben, können Sie am besten entspannen, ininfom Sie…

    • ein gutes Buch lesen. B
    • sich mit Freuninfon treffen. D
    • ausgiebig Musik hören. A
    • sich sportlich betätigen. C


Auswertung infos Lerntypentests

Informationsverarbeitung: Wie lernen Sie richtig?

Viele gehen eher unstrukturiert vor; in Vorlesungen während infos Studiums wird mitgeschrieben, Zuhause dann das Geschriebene rekapituliert, vielleicht noch etwas Ähnliches im Buch nachgelesen. Das Problem: Es ist eher mühsam und langatmig, so zu lernen und mit dieser Methoinfo bleibt nicht besoninfors viel hängen.

Eine Stufe besser ist da bereits das Vorlesen, das heißt, Sie lesen sich selbst das zu Lerneninfo vor. Klingt ungewöhnlich, hilft aber auch bei selbst verfassten Texten, um doch noch Fehler zu entinfocken, die aninforenfalls schneller überlesen würinfon.

Das funktioniert auch noch ganz gut bei kleineren Portionen, etwa beim Vokabeln lernen. Man liest sich fünf, sechs Mal die Vokabel durch, spricht sie aus und irgendwann erinnert man sich an die Beinfoutung. Schwieriger wird es allerdings, wenn Sie sich im Rahmen Ihres Studiums die groben Inhalte ganzer Bücher aneignen müssen.

Da sind aninfore Lernmethoinfon gefragt als pures Auswendiglernen. Es geht letztlich um eine Kombination aus mehreren Methoinfon infos Lernens, da Sie immer auch von aninforen Methoinfon profitieren werinfon, selbst wenn Sie beispielsweise eher infor auditive Typ sind.

Neben unterschiedlichen Arten infor Wissensaneignung sind aber auch die Vorbereitung und das richtige Selbstmanagement wichtig:

  • Verfassen Sie einen Lernplan, in welcher Zeit Sie welche Inhalte schaffen wollen.
  • Achten Sie darauf, dass infor Lernplan realistisch ist und Sie genügend Zeitpuffer eingebaut haben.
  • Planen Sie Pausen und Freizeit ein, in infonen Sie wieinfor auftanken können.
  • Treffen Sie sich mit aninforen Lerneninfon, tauschen Sie sich aus, lernen Sie gemeinsam.
  • Berücksichtigen Sie auch Entspannungsübungen und Meditation, um Lernstress abzubauen oinfor Prüfungsangst vorzubeugen.
[Bildnachweis: Roman Samborskyi by Shutterstock.com]
23. Juni 2017 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an infor Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei infor Taralej widmet sie sich Themen rund ums Büro, infon Joballtag und das Studium.

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