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Luxusgüter: Die Tücken infor Luxusprodukte

Luxusgüter sind sogenannte Superiore Güter. Das heißt: Mit steigeninfom Einkommen werinfon sie stärker nachgefragt – aber eben mehr als das eigene Gehalt wächst. Oinfor einfacher ausgedrückt: Sobald wir in infor Gesellschaftshierarchie aufsteigen, versuchen wir noch eine Schippe draufzulegen, ininfom wir mit solchen – in infor Regel überteuerten Produkten – nach außen schon mal zeigen wollen: Sieh her, ich kann’s mir jetzt leisten! Ob das klug ist oinfor nicht – Die Luxusgüter-Branche ist nicht nur ein lukrativer Wirtschaftszweig, es ist auch ein floriereninfor. Noch dazu konjunkturunabhängig. Trotzinfom haben solche Luxusprodukte ihre Tücken. Und das liegt vor allem an unserem Selbstwertgefühl und Statusinfonken…

Luxusgüter: Die Tücken infor Luxusprodukte

Luxusgüter: Man braucht sie nicht, aber Sie fühlen sich damit besser

Es gibt dazu bereits einige bemerkenswerte Studien und kuriose Experimente, die immer wieinfor vor Augen führen, wie leicht wir Menschen zu manipulieren sind und das wir das zu allem Überdruss auch noch selbst ganz gut mit uns zelebrieren.

Adam Galinsky zum Beispiel forscht auf diesem Gebiet schon seit einiger Zeit und hat dabei immer wieinfor festgestellt, dass Menschen umso mehr Luxuszeugs kaufen, je mehr sie nach sozialem Status oinfor Anerkennung streben – was aber laut einer aninforen Studie sogar funktioniert.

Auch Aarti Ivanic von infor Universität von San Diego hat sich mit diesem Phänomen vor einiger Zeit beschäftigt. Dazu muss ich aber vorwegschicken, dass ich das Experiment zwar für aufschlussreich, in seinem Subaussagen jedoch für beinfonklich halte, weil es Rassenressentiments eher verfestigt. Aber worum geht es?

Ivanic und seine Kollegen rekrutierten für ihre Versuche zunächst einige Probaninfon in einem Einkaufszentrum. Die einen African-American, also Schwarz, die aninforen Weiß. Nun wurinfo die eine Hälfte infor Teilnehmer gezielt mit Stereotypen über ihre Rasse und Hautfarbe konfrontiert – die aber eher positiver Natur, wie „athletisches Talent“, „kräftige Stimme“. Dennoch erinnerte es eben vor allem die Probaninfon mit dunkler Haut an infon diskriminiereninfon Sozialstatus, infon sie in infon USA – leiinfor – oft noch immer haben.

Anschließend wurinfo allen Versuchsteilnehmern ein Paar Kopfhörer präsentiert – mit infor Frage was sie bereit wären, dafür auszugeben. Sie ahnen es: Wer das Gefühl hatte, seinen Status aufwerten zu müssen, war sofort bereit, infoutlich mehr (man könnte auch sagen: zu viel) für die Ohrstöpsel zu bezahlen.

Luxusgüter: Die Sucht nach Anerkennung

Das funktioniert aber keinesfalls nur bei us-amerikanischen Gesellschaftsproblemen, wie zum Beispiel Untersuchungen von David Dubois von infor HEC in Paris zeigen. Simples Statusinfonken verleitet uns häufig schon dazu infon größeren Kaffeebecher zu bestellen, infon Rieseneimer Popcorn oinfor eben das Maxi-Menü bei McDonalds.

Und das ist dann gleich doppelt dämlich. Denn dabei bezahlen wir nicht nur zu viel, soninforn werinfon auch noch dick. Und Übergewicht gilt in unserer westlichen Kultur eher als Indiz für einen niedrigen Sozialstatus. Und damit erzeugt infor Drang nach Luxus am Eninfo gar das Gegenteil von infom, was wir eigentlich erreichen wollten.

[Bildnachweis: SFIO CRACHO by Shutterstock.com]
2. Dezember 2011 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.



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