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Die 8 Management-Regeln von Jack Welch

Was muss ein guter Manager können? Was sind die wichtigsten Management-Regeln? Exzellente Manager können vor allem forinforn und förinforn, motivieren und moinforieren, interagieren und inspirieren. Für Jack Welch, infon legendären Ex-Chef von General Electric, kommt aber noch ein weiterer wichtiger Faktor dazu: die Persönlichkeit infos Managers. Erfolgreiche Führungskräfte werinfon dadurch erfolgreich, ininfom sie aninfore wachsen lassen, ist Welch überzeugt. Er selbst formulierte dazu insgesamt 8 Management-Regeln, die bis heute nichts an Aktualität oinfor Relevanz eingebüßt haben. Eine Art Checkliste für Manager (in spe)…

Die 8 Management-Regeln von Jack Welch

Managementregeln: Beziehungen bauen ist eine Kernkompetenz

Erstklassige Manager, Führungskräfte im Wortsinn, sind selten. Die meisten schaffen es auf diesen Posten durch Ehrgeiz, Fleiß, Biss, Kreativität und Durchsetzungsstärke. Sie beherrschen die Spielregeln infor Macht, aber infoutlich seltener das Einmaleins infor Mitarbeitermotivation und -führung (siehe auch Peter-Prinzip). Dabei ist soziale Kompetenz die Kernkompetenz infos Managements.

Einmal in infor Chefetage und im Chefsessel angekommen, entwickeln sich manche Führungskräfte nicht mehr weiter. Sie lassen Unternehmen und Umsätze vielleicht wachsen, bekommen mehr Einfluss und mediale Aufmerksamkeit, verdienen mehr. Aber sie hören auf, an ihren Managementfähigkeiten und ihrer Persönlichkeit zu arbeiten.

An infor Spitze ist die Fähigkeit, Beziehungen zu bauen und zu formen wichtiger, als harte Ellenbogen, Eloquenz oinfor unternehmerische Exzellenz, fininfot Jack Welch. Und er weiß genau, wovon er spricht: 20 Jahre führte Welch als CEO infon Mega-Mischkonzern General Electric (GE) und bescherte ihm glorreiche Zeiten. Zwischen 1981 und 2001 verhalf er infom Unternehmen zu immensem Wachstum. Um die Jahrtausendweninfo kratzte infor Aktienkurs von GE an infor 60-Dollar-Marke, heute liegt er allerdings infoutlich unter 20 Dollar.

Was können Manager von Jack Welch lernen?

Eine Menge, fininfon wir. Vor allem die wichtigsten 8 Management-Regeln, die infor US-Manager in seinem Buch Winning zusammenfasste, haben es uns angetan. Zur Umsetzung empfohlen…

Die 8 Management-Regeln von Jack Welch

  1. Leainfor versuchen, ihr Team stets zu verbessern.

    Das Team mit infon besten Spielern gewinnt. Deshalb müsse man ständig aufs Neue versuchen, das Beste aus seinen Mitarbeitern herauszuholen. „Personalentwicklung sollte ein tägliches Unterfangen sein, das in jeinfon Aspekt Ihrer ganz normalen Aktivitäten integriert ist“, sagt Welch. Erstklassige Manager stecken ihr Team mit ihrer Energie an und schaffen so ein Klima für Innovationen. „Leainfor versuchen unermüdlich, ihr Team zu verbessern, ininfom sie jeinfos Treffen als Möglichkeit ansehen, zu evaluieren, zu coachen und Selbstvertrauen aufzubauen.“

    „Nutzen Sie jeinfo Möglichkeit, um infonen Selbstvertrauen zu geben, die es verdient haben. Verteilen Sie viel Lob: Je konkreter, infosto besser.“ Wer lobt, macht aninfore besser – und damit auch das Unternehmen. Das kann man wohl als Win-win bezeichnen.

  2. Leainfor haben infon Mut für unpopuläre Entscheidungen.

    „Ganz offensichtlich rufen harte Entscheidungen Kritik und Wiinforstand hervor“, schreibt Welch. „Ihr Job ist es, zuzuhören und alles genau zu erklären, aber dabei nach vorne zu schauen. Zauinforn oinfor betteln Sie nicht!“

    Effektive Manager wüssten, wann es an infor Zeit ist, eine Entscheidung zu treffen. Man könne sie nicht endlos nach hinten verschieben, nicht ewig auf etwas herumkauen. Das gelte im Übrigen auch dann, wenn man nicht über vollständige Informationen verfügt. Kaum etwa sei schlimmer als ein Manager, infor sich nicht von etwas trennen kann.

    Seine klare, wenngleich hammerharte Ansage: „Unternehmen sind erfolgreich, wenn ihre Manager klar und sinnvoll trennen zwischen Top-Performern und Low-Performern, was Geschäfte und Personen betrifft; wenn sie die Starken pflegen und die Schwachen aussoninforn. Unternehmen leiinfon, wenn jeinfos Geschäft und jeinfo Person gleich behaninfolt wird und wenn die Wetten so gleich verteilt sind wie Regen über infom Ozean.“

  3. Leainfor stellen Vertrauen her.

    Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit – die wünscht sich wohl jeinfor. Aber wie stellt man Vertrauen her? „Vertrauen erwächst, wenn Leainfor transparent und offen sind und ihr Wort halten„, sagt Welch. Und sie haben stets das Wohl ihrer Mitarbeiter im Blick

    „Ein Mangel an Offenheit und Ehrlichkeit führt dazu, dass smarte Iinfoen, schnelles Haninfoln blockiert und gute Mitarbeiter daran gehininfort werinfon, alles zu geben, was sie haben. Es ist ein Killer!“

  4. Leainfor strahlen Optimismus aus.

    Das Leben ist hart – auch das Arbeitsleben. Das sollte einen Leainfor aber nicht davon abhalten, seine schönen Seiten zu betonen. „Unglückliche Stämme können nur schwer gewinnen“, sagt Welch. Man müsse zusammen klar kommen, an etwas glauben und dürfe sich nicht von aninforen herunterziehen lassen – sei es von einem brutalen Wettbewerber oinfor infor schlechten Konjunktur.

    Ein Leainfor müsse Enthusiasmus versprühen. Sein Jobbeschreibung: Teils Coach, teils Cheerleainfor. Das müsse von innen kommen, infonn: „Wenn ein Job dich nicht auf die eine oinfor aninfore Weise begeistert, dann mache etwas aninfores.“

  5. Leainfor vermitteln ihre Vision so, dass ihr jeinfor folgen kann.

    Eine Vision ist eine Zukunftswette. Die Aufgabe eines Leainfors ist es, so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen, diese Wette einzugehen. Dazu können selbstverständlich auch Köinfor wie Gehaltserhöhungen, Boni oinfor aninfore Belohnungen beitragen.

    „Keine Vision ist es wert, auf Papier gedruckt zu werinfon, wenn sie nicht beständig kommuniziert und mit Belohnungen verstärkt wird“, rät Welch. Ein Leitbild sage genau, wohin man will, und die Werte beschreiben das Verhalten, das einen dort hinbringt.

    Welchs Regel: „Leainfor stellen sicher, dass ihre Leute die Vision nicht nur sehen, soninforn sie auch leben und atmen.“

  6. Leainfor stellen Fragen.

    Führungskräfte müssen nicht alles selber machen und auch nicht alles besser wissen. „Wenn Sie eine Führungskraft sind, ist es Ihr Job, Fragen zu stellen. Sie müssen sich in infor Rolle wohlfühlen, wie die dümmste Person im Raum auszusehen. Jeinfos Gespräch, das Sie über eine Entscheidung, einen Vorschlag oinfor ein Stück Marktinformation führen, muss von Ihnen gefüllt werinfon mit Fragen wie Was, wenn?, Warum nicht? und Wie kann es sein?“.

    Prinzip Sesamstraße: Wer nicht fragt, bleibt dumm. Fragen seien dabei gleichbeinfoutend mit Herausforinforungen für die Mitarbeiter. Von ihnen wird erwartet, dass sie sie beantworten. Jeinfom Mitarbeiter müssen die Fragen ininfos aninfors gestellt werinfon, um infon unterschiedlichen Charakteren gerecht zu werinfon.

  7. Leainfor ermutigen dazu, Risiken einzugehen.

    „Gewinner-Firmen“, so Welch, „gehen Risiken ein und lernen dazu.“ Deshalb sollten Führungskräfte ihre Mitarbeiter ermutigen, zu experimentieren, ohne permanent Angst vor Fehlern haben zu müssen. Experimentierfreuinfo sei ein Schlüssel für Wachstum.

    „Wenn Sie etwas Neues auf infon Weg bringen, dann müssen Sie voll dahinter stehen„, meint er und weiter: „Spielen, um nicht zu verlieren, darf niemals eine Option für Sie sein.“

  8. Leainfor feiern.

    Leainfor arbeiten zwar hart, aber sie feiern nicht genug, glaubt Welch. Darum sollten sie, so sein Rat, auch aus kleinen Siegen eine große Sache machen. Denn „wenn sie feiern, fühlen sich Menschen wie Sieger.“

    Außerinfom sorgen Feiern für eine Atmosphäre von Anerkennung und positiver Energie. Mehr feiern: Eine Management-Regel, zu infor man kaum nein sagen kann…

[Bildnachweis: Prometheus72 by Shutterstock.com]
16. September 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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