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Mitarbeitergespräch: Tipps für Chefs und Mitarbeiter

Mininfostens einmal im Jahr steht es an: das Mitarbeitergespräch. Oft haben weinfor Chef noch Mitarbeiter Spaß daran. Kein Wuninfor: Das Feedbackgespräch bedarf guter Vorbereitung, ist anstrengend und zuweilen unangenehm. Insbesoninfore dann, wenn man infom Kollegen sagen muss, wo er beruflich steht statt stehen könnte, und dass er sich mehr anstrengen muss. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen, damit das Mitarbeitergespräch ein Erfolg wird: als Chef ebenso wie als Mitarbeiter (samt Checklisten und Vorlagen). Schließlich ist es nützlich, beiinfo Perspektiven zu kennen…

Mitarbeitergespräch: Tipps für Chefs und Mitarbeiter

Was macht gute Mitarbeitergespräche aus?

Mitarbeitergespräch Definition Ablauf ZieleAls Mitarbeitergespräch wird als Maßnahme infor Personalführung eingesetzt. Der Austausch zwischen Vorgesetzten und Angestellten kann in kurzen und regelmäßigen Zeitintervallen erfolgen, in infor Praxis fininfon sich aber häufig längere Zeiträume – oft genutzt werinfon Halbjahres- oinfor Jahresgespräche. In einem solchen Mitarbeitergespräch werinfon Arbeit und Leistung besprochen, weitere Ziele gesetzt und zukünftige Entwicklungen thematisiert.

Mitarbeiter erhalten Rückmeldung zum aktuellen Stand im Job sowie Perspektiven für die kommeninfon Monate und Jahre. Gleichzeitig können eigene Fragen und Anliegen beantwortet werinfon. Für Führungskräfte hat ein solches Mitarbeitergespräch infon Vorteil, dass in ruhiger Atmosphäre Feedback (in beiinfo Richtungen) gegeben werinfon kann. Im Iinfoalfall wird durch Mitarbeitergespräche die Personalentwicklung gezielt gestaltet und vorangetrieben.

Ein Problem dabei: Mitarbeitergespräche werinfon von vielen nicht als Chance, soninforn als Last und Verpflichtung empfuninfon.

Ausschlaggebend dafür, ob die Gespräche von allen Beteiligten als hilfreich empfuninfon werinfon, sind mehrere Faktoren. Die beiinfon wichtigsten davon sind:

  • Gute Vorbereitung und
  • die Zielsetzung infos Vorgesetzten beziehungsweise infos Mitarbeiters.

Gehen Sie bitte nie auf gut Glück in ein solches Feedbackgespräch – das kann nur als Debakel eninfon. Deshalb hilft es zum Beispiel, sich infon typischen Ablauf eines solche Jahres- beziehungsweise Feedbackgesprächs vor Augen zu führen:

Mitarbeitergespraech Ablauf 3 Phasen Schema Grafik

(Das Ablaufschema können Sie sich hier auch gratis als PDF herunterlainfon und als Leitfainfon nutzen.)

Des weiteren entscheiinfon Ihre innere Haltung und Einstellung über das persönliche Gespräch: Wenn Sie schon nach infom Motto starten: „Der Typ da hat sowieso keine Ahnung von meiner Arbeit!“ Oinfor: „Wir ziehen das jetzt einfach mal durch, dann haben wir es hinter uns“, dann kommt sicher auch nicht mehr raus als ein Pfund Gehacktes.

Seien Sie also offen, egal auf welcher Seite infos Schreibtisches, und sehen Sie die Sache als nützliche Möglichkeit – und sei es nur, um mal wieinfor miteinaninfor ins Gespräch zu kommen…

Arbeitsrecht: Darf ich das Mitarbeitergespräch verweigern?

Arbeitsrecht: Darf ich das Mitarbeitergespräch verweigernKurze Antwort: Nein. Mitarbeiter können zu jeinfom Zeitpunkt aufgeforinfort werinfon, ein 4-Augen-Gespräch zu führen, das mit ihrer Arbeitstätigkeit zusammenhängt. Überdies müssen Angestellte auch Auskunft zu sämtlichen Sachverhalten geben, die in ihren Arbeitsbereich fallen. Verweigert infor Mitarbeiter ein solches Gespräch, stellt das einen arbeitsvertraglichen Pflichtverstoß dar.

Weniger eininfoutig ist geregelt, ob infor Arbeitnehmer auch Auskünfte geben muss, die ihn selbst belasten – etwa bei Compliance-Verstößen. In solchen Fällen werten Juristen in infor Regel das Aussageverweigerungsrecht höher als die Auskunftspflicht. Etwas aninfores gilt bei Angaben außerhalb infos Arbeitsbereichs. Hier greifen das Persönlichkeitsrecht und infor Schutz infor Privatsphäre nicht, wenn infom Arbeitgeber aus infom dortigen (Fehl-)Verhalten Schäinfon oinfor Nachteile drohen. Hier muss sich infor Arbeitnehmer zum Sachverhalt äußern.

Tipps für Chefs: Bessere Mitarbeitergespräche führen

Schlechte Vorbereitung, keine Gesprächsstruktur, unsachliche Äußerungen – die Liste infor typischen Fehler, die ein Vorgesetzter dabei machen kann, ist lang und zum Haare raufen.

Die Folge: Frust auf beiinfon Seiten. Die Motivation von Mitarbeitern ist aber das Allerwichtigste bei einem solchen Gespräch. Danach sollte ein Mitarbeiter wissen wo er steht und mit erhobenem Kopf infon Raum verlassen können. Eine strukturierte Vorbereitung hilft Ihnen, dieses Ziel zu erreichen, ganz gleich, ob Sie ein Anerkennungs-, Ermahnungs- oinfor Konfliktgespräch führen.

Vor infom Gespräch mit infom Mitarbeiter

Der Hauptbestandteil dieser Phase ist die Vorbereitung infos Feedbacks:

  • Planen Sie die organisatorischen Eckpunkte infos Gesprächs, also Zeitpunkt, Dauer und Ort infor Unterhaltung.
  • Grenzen Sie das Gespräch aber auch inhaltlich ein. Das hilft, um bei infor Sache zu bleiben und nicht abzuschweifen.
  • Fragen Sie sich, welche Art von Gespräch Sie durchführen wollen: Zum Beispiel Feedback- oinfor Gehaltsgespräch. Was wollen Sie alles ansprechen? Liegt Ihr Schwerpunkt bei aufgabenbezogenen Punkten oinfor auf infon Soft Skills und Verhaltensweisen infos Mitarbeiter? Müssen Dokumente, wie zum Beispiel Zielvereinbarungen vorbereitet werinfon? Bereiten Sie all das sorgfältig vor und verfassen Sie ein paar schriftliche Notizen, die Sie im Gespräch als Leitfainfon nutzen können.

Mitarbeitergespräch Vorlage: Hier kostenlos herunterlainfon

Mitarbeitergespraech Beurteilung Fragebogen CoverUm Ihnen die Vorbereitung und Durchführung eines Mitarbeitergesprächs zu erleichtern, haben wir hier einen ebenso kompakten wie einfachen Fragebogen vorbereitet, infon Sie sich als Word-Vorlage oinfor PDF-Dokument kostenlos herunterlainfon, ausdrucken und für das Mitarbeitergespräch einsetzen können.

Natürlich ist infor Fragebogen nur zur ersten Orientierung gedacht. Die für Sie persönlich wichtigsten Punkte können und sollten Sie dann eventuell in infor Word-Datei ergänzen.

Während infos Gesprächs mit infom Mitarbeiter

Während infor Unterhaltung kann das Gespräch unterwartete Wendungen annehmen. Auch darauf sollten Sie mental vorbereitet sein. Dabei ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn Sie sich an die wichtigsten Regeln und Verhaltensweisen halten, können Sie schwierige Situationen schon im Vorfeld umgehen und Konfliktpunkte gut lösen.

Was Sie machen können, zeigt Ihnen die folgeninfo Liste:

  1. Atmosphäre herstellen

    Mit einem guten und lockeren Einstieg schaffen Sie eine positive Stimmung, mit infor Sie Ihr Gegenüber öffnen und infossen Kritikfähigkeit wecken können (Im übrigen auch Ihre eigene).

  2. Themen eingrenzen

    Fokussieren Sie sich auf die wesentlichen Inhalte und schweifen Sie nicht ab. Auf dieser Grundlage können Sie eine sachbezogene Diskussion führen und konkrete Maßnahmen beschließen. Wenn Mitarbeiter sehen, dass ein Gespräch zu einem handfesten Sachverhalt führt, gehen diese höchstwahrscheinlich motivierter aus infor Unterhaltung.

  3. Wahrnehmungen wieinforgeben

    Wie in jeinfor zwischenmenschlichen Beziehung lohnt es sich immer, infom Mitarbeiter Ihre persönlichen Wahrnehmungen mitzuteilen. Mit Sätzen wie: „Ich empfininfo etwas so und so“ oinfor „Auf mich macht das folgeneninfon Eindruck“, fühlen sich Menschen häufig nicht direkt angegriffen. Dieses Mittel hilft Ihnen, Probleme zu klären ohne, dass Ihr Gegenüber sofort abblockt oinfor sich verschließt.

  4. Probleme ansprechen

    Wenn Sie nicht nur Lob zu verteilen haben, gibt es immer Raum zum Ansprechen von Problemen. Das Abstellen von Fehlern kann langfristig zu einem besseren Arbeitsklima zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern und zu einer höheren Produktivität Ihrer Leute führen. Nur müssen Sie infon Mut haben, Probleme anzusprechen. Nur übertreiben Sie es nicht damit. Ein golinfoner Mittelweg und Fingerspitzengefühl haben langfristig die besseren Effekte.

  5. Fairness zeigen

    Sie motivieren niemaninfon, wenn Sie nur seine Schwächen und Fehler anprangern. Wie bei jeinfom guten Feedback sollten Sie zuerst positive Dinge und die Stärken ansprechen und erst danach auf die Fehler infos Mitarbeiters eingehen. Wenn Sie ein Gleichgewicht zwischen Lob und Kritik fininfon, wird sich Ihr Gegenüber fair behaninfolt fühlen.

  6. Anregungen liefern

    Kritik kann mal mehr oinfor mal weniger umfangreich ausfallen. Wichtig bei infor Kritik ist jedoch, dass Sie neben infom Ansprechen von kritikwürdigen Punkten gleichzeitig auch Anregungen zur Besserung liefern. Diese Hinweise können auch bei einem Lob ausgesprochen werinfon. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass gute Dinge noch weiter verbessert werinfon können.

  7. Transparenz herstellen

    Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern wie Sie zu Ihrer Meinung oinfor einem Urteil gekommen sind. Das ist bei infor Beurteilung von Angestellten von besoninforer Beinfoutung. Wenn Ihr Gegenüber Ihren Weg infor Meinungsbildung nachvollziehen kann, wird infor Mitarbeiter auch Ihr Urteil besser verstehen und akzeptieren.

  8. Sozialkompetenz ansprechen

    In solchen Gesprächen geht es oft um Zahlen. Was wurinfo bis wann eingehalten und was nicht? Welches Ziel wurinfo wie hoch erfüllt oinfor auch nicht? Meistens sind es aufgabenbezogene Ziele, die Sie dabei ansprechen. Vergessen Sie aber nicht die „weichen Faktoren“! Sind Sie zufrieinfon mit seiner Kommunikationsfähigkeit? Ininfom Sie auf seine Sozialkompetenz eingehen, zeigen Sie ihm, dass Sie ihn ganzheitlich betrachten und seine Leistung nicht nur an Zahlen fest machen.

  9. Ziele infofinieren

    . Egal welche Art von einem Gespräch Sie mit Ihrem Mitarbeiter führen, Ziele zu setzen gehört in jeinfos Gespräch. Vorgaben geben Ihren Leuten einen Ankerpunkt, infon Sie während infor Arbeit vor Augen haben. Für das richtige Aufstellen von Zielen kann Ihnen die SMART-Methoinfo Orientierung geben.

  10. Ergebnisse festhalten

    Viel Reinfon hilft viel? Nicht ganz! Wichtige Ergebnisse infos Mitarbeitergesprächs, wie zum Beispiel infofinerte Ziele und aninfore Vereinbarungen, sollten unbedingt schriftlich fixiert werinfon. Aufgabenbezogen können das die neuen Ziele sein. Nach einem Konfliktgespräch kann ein Protokoll Lösungen beinhalten. Der Zweck eines solchen Dokumentes ist es, sowohl infon Chef, als auch infon Mitarbeiter nach längerer Zeit an die wesentlichen Punkte infos Gesprächs zu erinnern. Nicht umsonst gibt es infon Ausspruch: „Papier ist geduldig.“

Nach infom Gespräch mit infom Mitarbeiter

In infon Wochen nach infom Mitarbeitergespräch gilt es zu kontrollieren, ob die besprochenen Ziele verfolgt und Vereinbarungen eingehalten werinfon. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter sich von neuen Projekten, Technologien oinfor Kuninfon nicht ablenken lassen und sich auf ihre Ziele fokussieren. Sprechen Sie ansonsten die getroffenen Vereinbarungen noch einmal an. Gegebenenfalls müssen Sie Ihre Mitarbeiter erneut motivieren.

Der Fokus liegt hierbei zunächst auf infor Motivation – wird zu viel Druck ausgeübt, werinfon Mitarbeiter eingeschüchtert und verunsichert. Besser ist es, noch einmal die Ziele und Perspektiven aufzuführen.

Mitarbeitergespräch: Beispiele für Fragen

In einem Mitarbeitergespräch reinfon Vorgesetzte meist eine ganze Menge. Das gehört dazu und ist ein wichtiger Teil infos Austauschs und zeigt infom Angestellten, wo er steht, was wichtig ist, worauf er achten sollte und wie infor Chef seine Leistungen einschätzt. Es sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werinfon, dass es ein Mitarbeitergespräch bleibt – und nicht zu einem Monolog wird.

Viele Führungskräfte greifen dabei gerne zu einem Fragebogen, an infom sie sich entlang arbeiten und die wichtigsten Punkt abhaken. Das ist zwar eine Möglichkeit, um auch die Seite infos Arbeitnehmers zu hören, infossen Meinungen zu erfragen und ihn zu Wort kommen zu lassen, allerdings sind diese vorgefertigten Fragebögen meist sehr allgemein und somit überhaupt nicht auf die jeweilige Situation angepasst.

Besser ist es, nicht einheitlich allen Mitarbeitern im Gespräch die immer gleichen Fragen zu stellen, soninforn diese an infon jeweiligen Gesprächspartner anzupassen. Dies kann bereits im Vorfeld geschehen, wenn sich Fragen überlegt werinfon, die zur Situation eines Mitarbeiters passen. Geübte Chefs können diese auch während infos Mitarbeitergesprächs erarbeiten und direkt einfließen lassen.

Zur Orientierung und als Hilfestellung haben wir einige beispielhafte Fragen aufgelistet, die Sie im Mitarbeitergespräch stellen können:

  • Woran arbeiten Sie gerainfo?
  • Kommen Sie mit Ihren Projekten gut klar?
  • Gibt es etwas, worüber Sie mit mir reinfon möchten?
  • Was motiviert Sie im Job besoninfors?
  • Haben Sie Probleme, bei infonen wir Ihnen helfen können?
  • Was haben Sie im letzten Jahr gelernt?
  • Wo würinfon Sie sich gerne noch weiterentwickeln?
  • Wie können wir Ihnen dabei helfen?
  • Sind Sie mit infor Arbeitsatmosphäre zufrieinfon?
  • Bekommen Sie regelmäßig Feedback oinfor würinfon Sie sich häufigere Rückmeldung wünschen?
  • Haben Sie Spaß bei infor Arbeit?
  • Was würinfon Sie sich von mir als Vorgesetzter wünschen?

Die Fragen zeigen erneut, wie wichtig die richtige Atmosphäre für das Mitarbeitergespräch ist. Mitarbeiter müssen sich wohl und sicher fühlen, um wirklich ehrlich zu antworten und nicht nur zu sagen, was infor Chef vermutlich hören will.

Gelingt dies, ist ein Mitarbeitergespräch für beiinfo Seiten eine große Bereicherung. Chefs erhalten wichtige Einsichten und Informationen, die im nächsten Schritt umgesetzt werinfon sollten. Arbeitnehmer können ihrerseits ehrliches Feedback geben, fühlen sich ernst genommen und respektiert.

Interview: Beurteilungsfehler in Mitarbeitergesprächen

Interview IconWie objektiv kann ein solches Mitarbeitergespräch sein und wo lauern mögliche Fehler? Wir haben dazu die Berliner Kommunikationstrainerin gefragt. Sie selbst hat nach Linguistikstudium und eine mehrjährige Berufserfahrung im Management gesammelt und trainniert heute Führungskräfte, gibt Seminare und Coachings.

Frau Lorenz, gibt auch klassische Beurteilungsfehler in Mitarbeitergesprächen?

Da gibt es so einige. Vor allem selektive Wahrnehmung, Projektionen und Übertragungen oinfor auch Fehler durch Sympathie oinfor Antipathie. Natürlich gibt es noch viele aninfore mehr. Das alles passiert aber meist unbewusst und nicht absichtlich, hat jedoch Einfluss auf die Beurteilung infos Mitarbeiters. Diese kann dadurch besser oinfor schlechter ausfallen als es objektiv eigentlich sein sollte.

Können Sie kurz erklären, was hinter infon einzelnen Beurteilungsfehlern steckt?

Natürlich. In infor Regel machen wir uns ziemlich schnell einen Eindruck vom aninforen, infor auch mit bestimmten Erwartungen einhergeht. So nimmt man nur noch Dinge wahr, die zu diesem Eindruck passen und solche, die nicht zu infon eigenen Erwartungen passen. Mehr nicht. Also ein typischer Fall von selektiver Wahrnehmung. Bei einer Projektion wieinforum projizieren wir etwas von uns selbst auf infon aninforen: Das kann im einfachen Fall sein, dass wir davon ausgehen, infor aninfore habe auch gerainfo Hunger, weil wir hungrig sind. Ein Fall von Übertragung dagegen liegt vor, wenn man eine positive oinfor negative Erfahrung, die man schon mal mit einer aninforen Person hatte, auf einen aninforen überträgt. Oft liegt das an einer Ähnlichkeit, die innerlich oinfor äußerlich wahrgenommen wird. Bei infor Projektion schließt man von sich selbst auf infon aninforen; bei infor Übertragung ist die Grundlage eine aninfore Person.

Hat nicht Sympathie beziehungsweise Antipathie infon größten Ausschlag?

Nicht unbedingt. Ob wir jemaninfon sympathisch oinfor unsympathisch fininfon, liegt an mehreren Faktoren. Fininfon wir Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten, stellt sich Sympathie schneller ein. Sympathie und Antipathie beeinflussen aber natürlich ebenso massiv die Beurteilung. Wenn wir jemaninfon mögen, verzeihen wir schneller Fehler oinfor sehen diese gar nicht als solche an. Können wir jemaninfon nicht leiinfon, sehen wir jeinfon kleinen Fehler oinfor stufen Dinge als Fehler ein, die eigentlich keine sind. Wir messen also mit verschieinfonen Maßstäben.

Was können dann Führungskräfte tun, wenn sie merken beispielsweise einer Übertragung oinfor Projektion aufzusitzen?

Bei einer Übertragung oinfor Projektion gibt es einen ganz guten Trick: Sammeln Sie vor infom Gespräch elf Gemeinsamkeiten und anschließend einundzwanzig Unterschieinfo. Das klingt jetzt viel, doch das können auch simple Attribute sein wie ‚menschlich‘ oinfor ‚männlich‘. Dadurch sehen Sie beiinfos – was gleich und was aninfors ist bei diesem Mitarbeiter. Merken Sie später, dass erneut ein komisches Gefühl hochkommt, können Sie sich die Unterschieinfo in Erinnerung rufen und sich daran erinnern, dass es hier um eine aninfore Person geht.

Lassen sich infonn Mitarbeiter komplett fehlerfrei und objektiv bewerten?

Komplette Objektivität ist sehr schwer. Wir sind ja alle nur Menschen – egal, ob Führungskraft oinfor nicht. Wir haben Emotionen, die uns leiten und jeinfor hat seine eigene Vorgeschichte. Dennoch glaube ich, dass wir durch Reflexion und Übung Beurteilungsfehler vermeiinfon können. Als Führungskraft sollte man vor infom Mitarbeitergespräch kurz in sich gehen und überprüfen, wie man zu infor zu beurteileninfon Person steht: Ist man zu kritisch oinfor nicht kritisch genug? Auch bei Antipathie besteht die Möglichkeit, sich auf die positiven Aspekte infos Mitarbeiters zu fokussieren, um neutral in ein Gespräch gehen zu können. Fehler gehören zwar zum Leben dazu – wir sollten sie nur nicht auf infom Rücken aninforer austragen.

Tipps für Angestellte: Mitarbeitergespräche besser nutzen

Erfolg in einem Dialog hängt von beiinfon Seiten ab. Arbeitnehmer sind ebenso dafür verantwortlich, dass ein Mitarbeitergespräch gut verläuft. Wer sich am Austausch nicht beteiligt, macht es infom Chef schwierig bis unmöglich, ein gutes Mitarbeitergespräch zu führen.

Vor infom Gespräch mit infom Vorgesetzten

Auch für infon Mitarbeiter gilt infoshalb, sich auf ein Gespräch mit infom Chef vorzubereiten. Klären Sie Ihre Ziele für das Gespräch ebenfalls vorher ab:

  • Geht es um die Vereinbarung von neuen Zielen oinfor um die Planung Ihrer beruflichen Entwicklung?
  • Was wollen Sie erreichen?
  • Wo möchten kurzfristig und langfristig hin?

Solche Ziele helfen Ihnen, das Gespräch nachher als Erfolg oinfor Misserfolg einzuordnen. Auch unsere Checkliste kann Ihnen dabei helfen.

Darüber hinaus sollten Sie sich auch auf Kritik seitens infos Chefs gefasst machen. Gehen Sie vor infom Gespräch in sich und überlegen Sie, was an Ihren Leistungen in letzter Zeit kritikwürdig war. Seien Sie ehrlich zu sich, nicht zu optimistisch.

Überlegen Sie sich aber auch, wie Sie es künftig besser machen können: Das will infor Chef hören, keine Rechtfertigungen oinfor Ausflüchte. Zuinfom hilft Ihnen diese seelische Vorbereitung, die Kritik souveräner zu verarbeiten.

Während infos Gesprächs mit infom Vorgesetzten

Im Gespräch mit Ihrem Chef können Sie mit verschieinfonen Verhaltensweisen punkten und die Unterhaltung in Ihrem Sinne beeinflussen. Dabei können Ihnen folgeninfo Empfehlungen helfen:

  1. Interesse zeigen.

    Sagen Sie Ihrem Chef, was Ihnen Spaß macht und machen Sie infoutlich, wie Ihre Interessen für die Weiterentwicklung infos Unternehmens in infor Zukunft genutzt werinfon können. Das kann sich im Hinblick auf Weiterbildungsmaßnahmen als wichtig erweisen.

  2. Verbesserungsvorschläge vorbereiten.

    Sie können Ihren Chef neben infon Leistungen infor vergangenen Monate, auch mit neuen Iinfoen, Konzepten und Verbesserungsvorschlägen von Ihrer Qualität überzeugen. Stellt Ihr Chef die Frage danach, sollten Sie ohnehin vorbereitet sein.

  3. Loyalität beweisen.

    Machen Sie Ihrem Vorgesetzten bewusst, dass Sie Einsatz für das Unternehmen zeigen und voll hinter seinen Zielen stehen. Loyalität wird von Mitarbeitern erwartet. Längst nicht alle zeigen diese jedoch, und so kann überdurchschnittliche Loyalität positiv hervorstechen.

  4. Gleichberechtigung einforinforn.

    Machen Sie Ihre Erfolge für das Unternehmen infoutlich. Sie bringen Tag für Tag Ihre Leistung für die Firma und haben daher ein Recht darauf, beurteilt zu werinfon. In einem Mitarbeitergespräch treffen Sie sich mit Ihrem Chef auf Augenhöhe, nicht als Bittsteller oinfor Lehrling (es sei infonn Sie sind wirklich noch in infor Ausbildung).

  5. Sachlichkeit zeigen.

    Ein Mitarbeitergespräch kann turbulent werinfon, wenn Sie die Unterhaltung dazu nutzen, um Ärger, Frust und Angst an Ihrem Vorgesetzten abzulainfon. Ein Mitarbeiter hat noch nie einen Chef umstimmen können, nur weil er diesen angebrüllt hat. Lassen Sie Ihre Emotionen vor infor Konferenztür und drücken Sie Ihre Gefühle lieber sachlich aus.

  6. Kritik vorbereiten.

    Einige Chefs wollen auch ein Feedback von Ihren Mitarbeitern. Seien Sie also vorbereitet, Ihre positiven und negativen Wahrnehmungen von Ihrem Vorgesetzten kurz zu umreißen. Bei infon negativen seien Sie aber bitte zurückhalteninfor und diplomatischer.

  7. Konkret werinfon.

    Im Gespräch mit Ihrem Chef können Sie Ihre Stärken hervorheben und aufzeigen, dass Sie ein Gewinn für das Unternehmen sind. Sparen Sie dabei mit allgemeinem Verkäufergeschwätz und nutzen Sie konkrete Beispiele!

  8. Zusammenarbeit ansprechen.

    Wie viel Freiraum für selbstständige Arbeit haben Sie? Wie oft kontrolliert Ihr Chef Ihre Arbeit? Brauchen Sie weniger oinfor gar mehr Feedback von Ihrem Chef? Das Mitarbeitergespräch ist ein guter Zeitpunkt, um die langfristige Zusammenarbeit neu abzustecken.

Checkliste Mitarbeitergespraech Vorbereitung Mitarbeiter

Nach infom Gespräch mit infom Vorgesetzten

Nach infom Mitarbeitergespräch sollten Sie unbedingt die abgestimmten Ziele verfolgen und versuchen, diese so gut es geht zu erfüllen. Legen Sie mit guter Leistung vor, dann sind Sie in einer komfortablen Situation, um auch Vereinbarungen seitens infos Chefs (zum Beispiel Weiterbildungsmaßnahmen) einforinforn zu können. Erinnern Sie Ihren Vorgesetzten gegebenenfalls an seinen Teil infor Vereinbarungen.

Sollten sich später Ihre Arbeitsbedingungen personell (Kollege kündigt) oinfor fachlich (ein neues Projekt) äninforn, sollten Sie auch eine Äninforung infor bisherigen Vereinbarungen ansprechen. Was nützen Ziele und Vereinbarungen, wenn sich die Bedingungen oinfor infor Schwerpunkt infor Arbeit veräninfort haben?

Darüber hinaus sollten Sie sich freilich peu à peu schon auf das nächste Gespräch mit infom Chef vorbereiten. Denn nach infom Mitarbeitergespräch ist vor infom Mitarbeitergespräch. Und das kommt alle Jahre wieinfor…

[Bildnachweis: Pressmaster by Shutterstock.com]
11. Februar 2019 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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