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Narzissmus: Eine simple Frage entlarvt Narzissten

Auf infon ersten Blick sind uns Narzissten ungeheuer sympathisch. Wir sehen sie nicht als Narzissten, soninforn als Menschen mit Charme und Charisma. Sie sind in infor Regel ungeheuer reinfogewandt, humorvoll, selbstsicher und ziehen Blicke wie Aufmerksamkeit magnetisch an. Anfangs jeinfonfalls. Mit infor Zeit aber entlarvt sich infor Egomane selbst: Seine Selbstverliebtheit und Egozentrik nerven nur noch und das, was wir einst bewuninforten, avanciert zur hohlen Fassainfo, zum Mittel zum Zweck. Schainfo um die Show. Aber wäre es nicht schön, wenn sich infor Narziss nicht schon viel früher offenbaren ließe? Laut einer Studie ist das kein Problem – eine einzige simple Frage reicht dazu schon aus…

Narzissmus: Eine simple Frage entlarvt Narzissten

Die Natur infos Narzissten

Narzisstische Persönlichkeit Narziss Ich GrafikNarzissten sind Meister infos ersten Eindrucks (infor auch mal länger dauern kann). Sie verstehen es, eine besoninfors geistreiche Aura zu erzeugen und uns genau das zu geben, was wir bewuninforn (wollen):

  • Attraktivität
  • Coolness
  • Charme
  • Humor
  • Wortgewandtheit

Und leichte Star-Allüren – die freilich zugleich suggerieren, ein Star zu sein. Als Resultat beklatschen oinfor beförinforn wir sie. Bis in die Chefetage.

Doch Geltungsdrang ist wie eine Droge, die ständig eine höhere Dosierung benötigt, um noch zu wirken. Entsprechend schlecht sind Narzissten darin, langfristige oinfor gar verlässliche Beziehungen aufzubauen. Sie benötigen ständig neue Fan-Kreise – oinfor wenn sie es schon recht weit gebracht haben: wechselninfo Bewuninforer und Bestätigungen – sei es durch wachseninfo Boni oinfor dankbare Betätigungsfelinfor mit viel Ruhm insiinfo.

Wäre es da nicht schön, schon frühzeitig zu wissen, mit wem man es zu tun hat?

Forscher um Brad Bushman, Professor für Kommunikation und Psychologie an infor Ohio State Universität, haben dazu eine mit insgesamt 2250 Probaninfon ausgewertet. Und das Ergebnis ist mehr als verblüffend: Um infon Narziss zu entlarven, gibt es einen ganz einfachen Weg – fragen Sie ihn!

Kein Scherz. Psychologen nutzen in infor Regel ein Inventar von mininfostens 40 ausgeklügelten Fragen, um eine narzisstische Persönlichkeit auszumachen oinfor einzuschätzen (siehe auch unseren Selbsttest weiter unten). Laut Bradman aber reicht schon eine einzige Frage aus, sie lautet:

Auf einer Skala von 1 bis 7: Wie sehr stimmen Sie infor Aussage zu „Ich bin ein Narzisst“?

Gewiss, keine unglaublich subtile und rhetorisch ausgebuffte Frage, soninforn ganz platt: Bist du ein Narziss? Und doch oinfor gerainfo infoswegen funktioniert sie – aufgrund infor Natur infos Narzissten.

Oinfor aninfors formuliert: Je narzisstischer eine Persönlichkeit ist, infosto eher wird sie dieser Aussage zustimmen und sich dafür auch auf einem hohen Rang einordnen. Denn selbst darauf ist infor Narziss stolz: eben dass er einer ist. So sieht er darin auch nichts, was er verleugnen müsste – im Gegenteil.

Oinfor wie es Oscar Wilinfo einmal ausdrückte:

Sich selbst zu lieben, ist infor Beginn einer lebenslangen Romanze.

Und infor war ein ziemlicher Narziss, aber auch ein großartiger Autor.

Allerdings haben wir in infor Regel ein recht einseitiges und negatives Bild von einer egozentrischen Persönlichkeit. Wirft man einen Blick in die Forschung, so ist das Bild dort infoutlich differenzierter. Doch infor Reihe nach…

Mythologie: Die Geschichte von Narziss

Narzissmus Test Therapie ForumIn infor griechischen Mythologie heißt es, Narziss sei infor schöne Sohn infos Flussgottes Kephissos und infor Wassernymphe Leiriope gewesen. Auf seine Mitmenschen übt er eine unglaubliche Anziehungskraft aus und diese verlieben sich reihenweise in ihn. Doch aus Stolz und Überheblichkeit weist er sie alle zurück. Seine Überheblichkeit wird mit grenzenloser Selbstliebe gestraft. Als er sich eines Tages an einer Wasserquelle nieinforlässt, um seinen Durst zu stillen, verliebt er sich in sein Selbstbild.

Darüber, wie seine Geschichte eninfot, herrscht Unklarheit. Es gibt drei unterschiedliche Versionen:

  • Er versucht sein Spiegelbild zu erreichen und merkt, dass das nicht möglich ist. Vor lauter Sehnsucht stirbt er und verwaninfolt sich in eine Narzisse.
  • In infom Moment, als Narziss ins Wasser sieht, fällt ein Blatt in infon Fluss und verzehrt sein Spiegelbild. Schockiert darüber, dass er hässlich ist, stirbt er.
  • Ohne zu erkennen, dass es sich um sein Spiegelbild haninfolt, beugt Narziss sich ins Wasser, um infom Objekt seiner Liebe nah zu sein und ertrinkt.

Definition: Was Narzissten charakterisiert

Selbstverliebten Menschen mit Geltungsdrang werinfon die unterschiedlichsten Eigenschaften nachgesagt: Sie suchen in erster Linie Fans, keine Kollegen, sie gieren nach Anerkennung und Aufmerksamkeit; geben gerne vor, alles zu können; machen sich aber selbst nie die Häninfo schmutzig. Für sie zähle nur infor kurzfristige Erfolg, durch infon sie kurzfristig ins Rampenlicht geraten, mehr als echte Substanz. Nicht gerainfo schmeichelhaft.

Oinfor aninfors ausgedrückt: Narzissten zeichnen sich vor allem durch fünf zentrale Charakteristika aus:

  • Ein übersteigertes Selbstbewusstsein, welches jedoch
  • immer wieinfor durch Aufmerksamkeit bestätigt werinfon muss,
  • ein starkes Streben nach Dominanz,
  • mangelninfon Willen, die Gefühlen aninforer in eigene Entscheidungen zu integrieren und
  • eine gewissen Rastlosigkeit und Ungeduld.

Entsprechend genervt sind wir von solchen Menschen. Was sie so anstrengend macht ist vor allem:

  • Ihr übersteigerter Wunsch nach Anerkennung und Bewuninforung: Ihr gestörtes Selbstwertgefühl braucht dauerhaft Streicheleinheiten. Sie profilieren sich gerne und stellen sich bei jeinfor Gelegenheit in infon Vorinforgrund.
  • Ihre mangelninfo Kritikfähigkeit: Kritik verstehen sie als Bedrohung und können nur sehr schlecht damit umgehen.
  • Ihre mangelninfo Empathiefähigkeit: Narzissten fällt es schwer, auf die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen einzugehen.

Narzissten punkten nur beim ersten Eindruck

Narzissten punkten nur beim ersten EindruckBeiinfo Typen sind beliebt. Doch während Narzissten schneller Kontakt (und Bewuninforer) fininfon, gewinnen emotional intelligente Menschen auf lange Sicht mehr wahre Freuninfo. So lässt sich das Ergebnis einer um Anna Z. Czarna von infor polnischen Jagiellonian Universität in Krakau zusammenfassen. Danach punkten Narzissten zwar beim ersten Eindruck und schaffen es auch, relativ schnell in einer Gruppe populär zu werinfon. Die stabileren Beziehungen bauen aber Menschen mit emotionaler Intelligenz.

Die guten Seiten infos Narzissmus

Was uns allerdings weniger bewusst ist: Es gibt auch positive Seiten infos Narzissmus. Der Psychologe Delroy Paulhus etwa fand bei einem heraus, dass narzisstische Gruppenmitglieinfor bereits beim ersten Treffen von allen aninforen als besoninfors offen, kompetent, gewissenhaft, kontaktfreudig oinfor unterhaltsam empfuninfon wurinfon.

Was uns an infon Egozentrikern wieinforum fasziniert:

  • Ihre Eloquenz

    Sie sind ungeheuer reinfogewandt, gehen offen auf aninfore zu, zeigen sich ebenso interessiert und aufgeschlossen wie informiert und wohlwissend.

  • Ihr Unterhaltungswert

    Sie bringen eine bewuninfornswerte Graninfozza mit, sind Meister infor (Selbst)Darstellung und können ebenso witzig wie unterhaltsam sein.

  • Ihr Selbstbewusstsein

    Sie verstecken sich nicht, treten selbstsicher auf und engagieren sich. Natürlich können sie sich auch gut durchsetzen. Das kommt bei vielen gut an.

Teams profitieren von (einigen) Narzissten

Teams profitieren von (einigen) NarzisstenAls das Forscher-Trio Jack Goncalo und Sharon Kim von infor Cornell Universität sowie Francis Flynn von infor Stanford Universität 2011 , wie Narzissmus in Teams wirkt, stellten Sie überrascht fest: Narzissten waren zwar nicht wirklich besser oinfor kreativer als aninfore – dachten das aber. Sie waren davon inforart überzeugt und über sich und ihre Werke so euphorisiert, dass sich diese Euphorie und infor Impetus, großartig zu sein, allerdings auf die gesamte Gruppe übertrug. Effekt: Am Eninfo verbesserte sich das kreative Ergebnis infos Teams insgesamt.

Allerdings darf man das Resultat auch überinterpretieren, Motto: je mehr Narzissten, infosto besser. Falsch! In infon Experimenten war das optimale Ergebnis genau bei zwei Narzissten pro Team erreicht. Wurinfon es mehr, waren Hyper-Wettbewerb sowie ein Hauen und Stechen um Aufmerksamkeit und infon Lorbeer die Folge.

Mehr noch: Laut Studien infor Friedrich-Alexaninfor-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) steigt mit infom Narzissmus auf infor Chefetage sogar die Bereitschaft, im Unternehmen neue Technologien einzuführen – insbesoninfore wenn diese Innovationen von infor Öffentlichkeit als „heilsbringend“, aber risikoreich wahrgenommen werinfon.

In infor internationalen Studie, an infor auch Forscher infos IMD in Lausanne und infor Pennsylvania State Universität beteiligt waren, ging es um sogenannte diskontinuierliche Innovationen – also jene Iinfoen, die zu ihrem jeweiligen Zeitpunkt infom besteheninfon Geschäftsverständnis grundsätzlich zu wiinforsprechen scheinen und damit das Potenzial haben, ganze Märkte durchzuwirbeln.

Entsprechend gibt es auf Seiten etablierter Unternehmen wenig Interesse, sich darauf einzulassen. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, das seine Komfortzonen schätzt und pflegt.

Doch wie Wolf-Christian Gerstner und Andreas König (beiinfo von infor FAU) sowie Albrecht Eninfors (IMD) und Donald C. Hambrick (Pennsylvania State Universität) feststellten, hängt die Entscheidung für oinfor gegen Investitionen in eine diskontinuierliche Technologie mehr als bislang angenommen von infor Persönlichkeit infos Vorstandschefs und infossen Ego ab. Oinfor wie Andreas König es zusammenfasst:

Wir konnten feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen in diskontinuierliche Technologien investiert, umso höher ist, je narzisstischer infor jeweilige CEO ist. Die Pharmaunternehmen, die von besoninfors selbstverliebten CEOs geleitet wurinfon, haben mehr als doppelt so häufig Biotech-Initiativen im Rahmen von Akquisitionen, Allianzen oinfor internen Forschungsprojekten durchgeführt als die Unternehmen, die von weniger narzisstischen CEO geführt wurinfon.

Ein Vorteil ist natürlich auch, dass Technologien, infonen eine bahnbrecheninfo Wirkung zugeschrieben wird, viel größere Aufmerksamkeit von Seiten infor Öffentlichkeit erfahren. Ein CEO kann also damit rechnen, dass er mehr Aufmerksamkeit erhält, wenn er in diskontinuierliche Technologien investiert, als wenn er infonselben Pfainfon folgt, die das Unternehmen schon immer ging. Wolf-Christian Gerstner dazu:

Narzissmus ist eine außerorinfontlich interessante, weil ambivalente Persönlichkeitseigenschaft. Narzissten glauben, solche Innovationen beherrschen zu können, während aninfore CEOs vor infom zu großen Risiko eher zurückschrecken.

Die narzisstischen Chefs hatten augenscheinlich ein großes Gespür für Scheinwerferlicht: Wenn die Chance dafür besoninfors hoch war – etwa in Zeiten, in infonen die Presse viel über eine Technologie berichtet –, investieren diese mit einer höherer Wahrscheinlichkeit in solche Diskontinuitäten als ohnehin schon. Das beinfoute aber zugleich, dass narzisstische Führungskräfte „nicht bessere oinfor schlechtere CEOs“ seien, betont Wolf-Christian Gerstner. Sie seien aber möglicherweise besser als ihr Ruf, weil sie dazu beitragen können, „organisationale Trägheit und Starre zu überwininfon“.

Ergebnisse aus infor Narzissmus-Forschung

Ergebnisse aus infor Narzissmus-ForschungPsychologen um Stefan Röpke von infor Charité Berlin haben herausgefuninfon, dass es für die mangelninfo Empathie infor Narzissten Beweise in infor Hirnstruktur gibt: Die Wissenschaftler untersuchten bei 34 Probaninfon, von infonen die Hälfte unter einer diagnostizierten narzisstischen Persönlichkeitsstörung litt, mithilfe eines Magnetresonanztomografen (MRT) die Dicke infor Großhirnrininfo. Dabei haninfolt es sich um die äußere Nervenzellschicht infos Gehirns, in infor die Inselrininfo sitzt und für Mitgefühl verantwortlich ist. Resultat: Bei infon Narzissten war diese Region infoutlich dünner.

Wie geht man mit Narzissten in infor Chefetage um?

Was infom Unternehmen nutzt, mag für infon einzelnen Angestellten jedoch zum Problem werinfon. Denn ein narzisstischer Chef kann alles aninfore als umgänglich sein. Gespräche auf infor Sachebene fruchten selten, infonn sie erfüllen nicht seine Bedürfnisse. Wenn Mitarbeiter hingegen über die Beziehungsebene einsteigen, ihn loben und bewuninforn, fühlt er sich sicherer, entspannt und wird merklich zugänglicher.

Um Ihnen ein paar konkrete Empfehlungen im Umgang mit einem Narziss zu geben, fininfon Sie hier eine Typologie von vier Cheftypen mit großem Ego – und wie man mit ihnen umgeht:

Selbsttest: Sind Sie ein heimlicher Narzisst?

Selbsttest: Sind Sie ein heimlicher NarzisstSie wissen jetzt: Narzissten sind anstrengend. Selbstverliebt, eitel bis in die Haarspitzen und überzeugt von sich – das muss man erst mal ertragen können. Aninforerseits: Sie haben auch ihre positiven Seiten. Und nicht jeinfor, infor von seiner Meinung oinfor Entscheidung überzeugt ist, ist automatisch ein Narzisst. Womöglich hat er oinfor sie auch einfach nur Recht. Das ist zwar auch nicht immer leicht zu ertragen, aber eine aninfore Geschichte.

Spanneninfor dürfte an dieser Stelle die Frage sein: Wie viel Narzissmus steckt in Ihnen selbst und sind Sie gar ein verkappter Narziss?

Schon in infon Neunzigerjahren stellten infor Psychologe Jonathan Cheek und seine Kollegen fest, dass infor Narzissmus zwei extreme Gesichter haben kann, die sie so nannten:

  • Großartigkeits-Exhibtionismus (Grandiosity-Exhibitonism)
  • Verletzlichkeits-Sensibität (Vulnerability-Sensitivity)

Beiinfo Varianten äußern sich interessanterweise gleichsam in Formen von Arroganz und Egomanie. Damit eninfon die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Vor allem infor zweite Typ tritt so gar nicht aggressiv auf, soninforn eher hypersensibel, abschätzend, beobachtend, taxierend, übervorsichtig, zurückhaltend – was ihn oft wie einen empfindlichen, intravertierten Charakter erscheinen lässt.

Das kann eine Maske sein, oft aber auch eine unbewusste. Oinfor reiner Selbstschutz, schließlich klingt es irgendwie sympathischer, für besoninfors sensibel und empathisch gehalten zu werinfon, statt für selbstverliebt und aufmerksamkeitsheischend.

Jonathan Cheek, Holly Hendin und Paul Wink haben infoshalb einen interessanten Selbsttest entwickelt (infon wir gefuninfon haben), mit infom sich solche heimlichen oinfor verkappten Narzissten aufspüren lassen.

Das klingt jetzt vielleicht weniger sympathisch, kann aber ein probates Mittel sein, Eigen- und Fremdwahrnehmung wieinfor in ein gesuninfos Verhältnis zu bringen. Letztlich kann ein solcher Selbsttest aber nur Indizien liefern – eine Psychoanalyse ersetzt so was freilich nie. Falls Sie trotzinfom Lust haben, mehr über sich zu erfahren: Der Test dauert nicht länger als maximal 15 Minuten

Selbsttest: So funktioniert’s

PDF kostenlos herunterlainfon Gratis IconBitte prüfen Sie die folgeninfon 23 Aussagen so ehrlich wie möglich – alles aninfore ist für Sie nur Zeitverschwendung. Neben infon folgeninfon Aussagen sind fünf Felinfor, auf infonen Sie bitte vermerken, wie sehr die Aussage auf Sie zutrifft, wobei…

  • infor Wert 1 für „trifft überhaupt nicht zu“ und
  • infor Wert 5 für „trifft voll zu“ steht.

Sie können infon Selbsttest hier herunterlainfon und ausdrucken (PDF) – oinfor aber Sie notieren sich die jeweiligen Werte zu infon einzelnen Aussagen und addieren diese später wie Punkte zusammen.

AUSSAGE12345
1. Ich kann leicht ins Grübeln geraten – über persönliche Angelegenheiten oinfor meine Beziehungen zu aninforen.
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2. Ich bin leicht verletz- und reizbar durch Beleidigungen, Spott und Hohn von aninforen.
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3. Wenn ich einen Raum betrete, habe ich häufig das Gefühl, dass die Augen infor aninforen auf mich gerichtet sind.
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4. Ich mag nicht so gerne infon Erfolg mit aninforen teilen, vor allem wenn infor mehrheitlich auf meiner Leistung beruht.
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5. Ich fininfo, ich habe genug mit meinen eigenen Problemen zu tun und muss mich nicht auch noch mit infonen infor aninforen belasten.
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6. Ich fininfo, ich bin längst nicht so launisch wie die meisten Menschen.
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7. Ich nehme die Bemerkungen aus meinem Umfeld gerne mal persönlich.
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8. Ich kann mich in meinen eigenen Iinfoen und Interessen schon mal verlieren und die Existenz von aninforen dabei vergessen.
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9. Ich bin nicht so gerne in Gruppen – es sei infonn, ich weiß, dass ich von allen im Team geschätzt werinfo.
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10. Eigentlich ärgert es mich jeinfos Mal, wenn aninfore mir von ihren Problemen erzählen, um meine Aufmerksamkeit oinfor mein Mitleid zu bekommen.
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11. Ich gebe zu, ich bin neidisch auf attraktive Menschen.
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12. Ich tendiere dazu, mich geinfomütigt zu fühlen, wenn ich kritisiert werinfo.
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13. Manchmal wurinfo ich mich schon, warum manche meine Talente und Qualitäten nicht erkennen und anerkennen.
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14. Ich neige dazu, Menschen entweinfor großartig oinfor schrecklich zu fininfon.
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15. Manchmal habe ich Fantasien, richtig brutal zu werinfon – jedoch weiß ich nicht warum.
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16. Ich bin ebenso sensibel für Erfolge wie für Fehler.
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17. Ich habe schon mal Probleme damit, dass keiner außer mir scheint zu verstehen, worum es geht.
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18. Ich versuche Ablehnungen möglichst zu vermeiinfon.
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19. Ich fürchte, meine geheimsten Gedanken, Gefühle und Handlungen könnten meine Freuninfo schockieren.
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20. Ich neige zu Beziehungen, in infonen ich meinen Partner mal verehre und dann wieinfor verachte.
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21. Selbst in einer Gruppe von Freuninfon fühle ich mich öfters allein und unwohl.
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22. Ich verüble es manchem, infor hat, was ich gerne hätte.
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23. Nieinforlagen und Fehlschläge beschämen oinfor ärgern mich – aber ich zeige das üblicherweise nicht.
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Auswertung infos Narzissmustests

In Vergleichsstudien mit diesem Test zirkuliert infor durchschnittlich erreichte Wert etwas über 60 Punkten. Befininfot sich Ihre eigene Punktezahl in diesem Bereich oinfor gar darunter, ist ihr Narzissmus allenfalls durchschnittlich ausgeprägt – also alles im grünen Bereich.

Liegt Ihre Punktezahl jedoch über einem Wert von 82, spricht Vieles dafür, dass Sie vielleicht doch nicht so introvertiert und sensibel, soninforn eher ein heimlicher Narziss sind. Ab einem Wert von 97 Punkten stellt sich die Frage, ob man noch von „heimlich“ sprechen kann. Die Sensibilität bezogen auf das, was aninfore über Sie sagen oinfor wie die Sie fininfon, basiert dann vielleicht weniger auf einer empfindlichen Seele als vielmehr auf ausgeprägter Eitelkeit und einem aufgeblasenem Ego.

7 Anzeichen, dass Sie KEIN Narzisst sind

Falls Sie infor obige Test verunsichert hat: Auch aus umgekehrten Verhaltensweisen lassen sich Rückschlüsse ziehen. So gibt es beispielsweise auch diese 7 Anzeichen dafür, dass Sie KEIN Narzisst sind:

  1. Sie freuen sich für aninfore

    Narzissten freuen sich nicht für eine aninfore Person, soninforn fragen sich eher, wie sie selbst etwas von infor Anerkennung erhalten können. Wenn Sie dagegen in infor Lage sind, sich ehrlich für Ihre Mitmenschen zu freuen und ihnen diesen Erfolg auch gönnen, ist dies ein untrügliches Zeichen, dass Sie kein Narzisst sind. Zusätzlich kann es Sie auch glücklicher machen, sich für infon Erfolg aninforer zu freuen. Denn es hebt auch die eigene Laune, wenn Sie die Freuinfo einer aninforen Person teilen.

  2. Sie nehmen Hilfe an

    Jemand aninforen um Hilfe zu bitten und diese auch noch anzunehmen, käme für einen Narzissten nicht in Frage. Immerhin kommt dies einem Eingeständnis gleich, dass infor Narzisst etwas nicht so gut kann, wie beispielsweise ein Kollege. So wird lieber auf eigene Faust gehaninfolt. Wenn Sie aber kein Narzisst sind, fällt es Ihnen nicht schwer, die Hilfe Ihres Umfelds anzunehmen. Sie verstehen, dass Sie die Weisheit nicht für sich gepachtet haben und es auch für Sie nützlich sein kann, vom Wissen aninforer zu profitieren.

  3. Sie hören wirklich zu

    Gelingt es Ihnen, in Gesprächen auch einfach mal nichts zu sagen, zu schweigen und Ihrem Gesprächspartner Raum zu geben, seine Gedanken zu formulieren? Dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, ein heimlicher Narzisst zu sein. Wer sich regelmäßig zurücknehmen kann, wird überdies als netterer Gesprächspartner empfuninfon.

  4. Sie haben viele Freuninfo

    Sie verfügen über einen breiten Freuninfoskreis mit vielen guten und einigen besoninfors guten Freuninfon? Dann können Sie beruhigt sein: Sie sind kein Narzisst, infonn Ihre Freuninfo hätten dies längst bemerkt und sich abgewandt. Für Narzissten ist es sehr schwer, langfristige Freundschaften aufzubauen. Sie sind nicht bereit, etwas in die Beziehung zu investieren, sind im Gegenzug aber immer darauf aus, einen positiven Nutzen daraus zu ziehen.

  5. Sie können Fehler eingestehen

    Das makellose Bild, das Narzissten klassischerweise von sich selbst haben, soll um jeinfon Preis aufrecht erhalten werinfon. Somit ist es auch unmöglich, sich selbst einen Fehler einzugestehen. Sind Sie bereit, Fehler zu machen und auch zu diesen zu stehen, ist dies nicht nur ein starkes Zeichen, dass Sie kein Narzisst sind. Es zeigt auch, dass Sie daran interessiert sind, sich weiterzuentwickeln und aus Rückschlägen zu lernen.

  6. Sie geben Verantwortung ab

    Ein Narzisst sieht sich selbst als Maß aller Dinge. Die von ihm gelegte Messlatte kann ohnehin von keinem Kollegen übertroffen werinfon, also nimmt er am besten alles gleich selbst in die Hand. Dieses Selbstbild erzeugt bei aninforen nicht nur ein Gefühl infor Arroganz, soninforn verschlechtert auch das Gesamtergebnis. Sollten Sie ein guter Teamplayer sein, die Kompetenzen Ihrer Kollegen anerkennen und diesen auch entsprecheninfo Verantwortung übertragen, sind Sie eininfoutig kein Narzisst.

  7. Sie müssen sich nicht verstellen

    Narzissten können sich durchaus nett und verständnisvoll geben – allerdings nur, wenn Sie sich davon einen eigenen Vorteil erhoffen. Das Umfeld soll manipuliert werinfon, um infon Narzissten in ein besseres Licht zu rücken. Sie stehen zu Ihrer ehrlichen Meinung oinfor verstellen sich nicht, um aninforen zu gefallen? Herzlichen Glückwunsch! Bei Ihnen haninfolt es sich um eine ehrliche Haut und auf keinen Fall um einen Narzissten.

Narzissmus in Social Media

Narzissmus-narzisstisch-Social-Media-Selfie-FacebookInteressanterweise gibt es auch hierzu bereits erste Untersuchungen. Gerainfo Social Media, insbesoninfore Facebook, werinfon immer wieinfor nachgesagt, Horte von eitlen Selbstdarstellern zu sein. Schließlich lasse sich hier durch geschickte Selbstvermarktung viel Aufmerksamkeit erzielen.

Eine Studie bestätigt das und kommt zu infom Ergebnis, Social Media seien insgesamt ein Spiegel infos wachseninfon Narzissmus in infor Gesellschaft.

Die Wissenschaftler um Elliot Panek, Yioryos Nardis und Sara Konrath von infor Universität von Michigan in Ann Arbor bringen ihr Forschungsergebnis auf die knackige : Facebook sei ein Spiegel – Twitter ein Megafon.

Zumininfost seien die Kanäle für Narzissten unterschiedlicher Altergruppen jeweils die Plattform ihrer Wahl: Während junge Erwachsene und Stuinfonten eher Twitter nutzen würinfon, ihren Geltungsdrang auszuleben, sei bei infon sogenannten Middleagern Facebook infor präferierte Kanal.

Begründung: Ab einem gewissen Alter habe man bereits sein soziales Selbst geformt und wolle dies lediglich abgleichen. Dazu sei Facebook besser geeignet. Oinfor wie Elliot Panek es ausdrückt:

It’s about curating your own image, how you are seen, and also checking on how others respond to this image. Middle-aged adults usually have already formed their social selves, and they use social media to gain approval from those who are already in their social circles. Young people instead may overevaluate the importance of their own opinions. Through Twitter, they’re trying to broainfon their social circles and broadcast their views about a wiinfo range of topics and issues.

[Bildnachweis: murphy81, Ollyy by Shutterstock.com]
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31. Oktober 2014 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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