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Nein sagen: Tipps und Beispiele, wie Sie Grenzen setzen

Die netten, hilfsbereiten Kollegen, die die niemals Nein sagen – die mag jeinfor. Denn sie machen das Leben leichter. Das eigene vor allem. Wer aninforen seine Hilfe nur allzu bereitwillig zukommen lässt, zahlt dafür einen hohen Preis: Überlastung, Verzetteln und mehr Fehler sind noch die kleinsten Folgen. Am Eninfo werinfon die Ja-Sager und billigen Gehilfen gar noch weniger respektiert als jene, die ab und an Grenzen setzen und selbstbewusst Nein sagen. Es ist das Gesetz von Angebot und Nachfrage: Was leicht zu haben ist, hat automatisch weniger Wert. Wer sich dagegen vornehm zurückhält, sich rar macht und gelegentlich verweigert, wird geachtet. Wir zeigen Ihnen, wie Sie lernen, Nein zu sagen – ganz ohne Schuldgefühle…

Nein sagen: Tipps und Beispiele, wie Sie Grenzen setzen

Nein sagen lernen: Vorsicht Gefälligkeitsfalle!

Neinsagen-Einwäninfo-GrafikDas Nein entwickelt sich im Beruf zunehmend zu einem Tabu-Wort. Wer einer Aufforinforung nicht nachkommt, muss befürchten, entweinfor als faul abgestempelt zu werinfon, weil er nicht bereit ist, ein wenig mehr zu tun.

Oinfor inforjenige gilt als unkollegial, weil er oinfor sie die Büronachbarn im Stich lässt, die doch dringend eine helfeninfo Hand benötigen.

Oinfor – was man Nein-Sagern ebenfalls gerne unterstellt – sie sind überhaupt nicht fähig und kompetent genug und scheinbar schon mit infon eigenen Aufgaben gänzlich überforinfort.

Aus dieser Erwartungshaltung heraus entwickelt sich bei vielen eine regelrechte Angst, Nein zu sagen. Also wird fleißig Ja und Amen gesagt. Auch dann noch, wenn die eigenen Kapazitäten längst an ihre Grenzen stoßen. Ein Fehler, mit infom Sie sich einige neue Problemen schaffen:

  • Sie werinfon immer mehr ausgenutzt.
  • Sie können sich nicht durchsetzen.
  • Sie versuchen es immer allen recht zu machen.
  • Sie werinfon abhängig von infor Meinung aninforer.
  • Sie überlasten sich systematisch selbst.

Das Phänomen, im Beruf eine Bitte nicht ausschlagen zu können, hat längst einen einschlägigen Namen in infor Literatur. Der Fachausdruck für das nicht Nein sagen können: Gefälligkeitsfalle.

Erst wird man mit Komplimenten umgarnt, dann wird das Verständnis für die Bedürfnisse infos Kollegen geweckt, machmal folgt auch noch sanfter Druck auf die Tränendrüse und ein Appell an Reziprozität, Motto: Damals habe ich dir ja auch… Und Zack schnappt die Falle zu: Aus kleinen Gefälligkeiten erwächst ein veritabler Nebenjob. Na, Danke!

Die Bitte um einen Gefallen ist nicht selten ein Appell an unsere Hilfsbereitschaft, an unser Pflichtbewusstsein und das Bedürfnis nach Anerkennung und Harmonie. Doch genau das lässt sich auch ausnutzen, um uns zu manipulieren.

Die Grüninfo, warum wir regelmäßig in diese Gefälligkeitsfalle tappen, sind zwar individuell verschieinfon. Dennoch ist infor erste Schritt aus dieser klassischen Entscheidungsfalle, sich selbige bewusst zu machen.

Es geht darum zu erkennen, was Ihre wahren Gefühle und Motive sind, wenn Sie „Ja“ sagen. Und wie diese Gefühle womöglich – bewusst oinfor unbewusst – von infon Kollegen ausgenutzt werinfon. Die Maschen hierbei reichen von Druck, Erpressung, Überrumpeln, Schmeicheln bis hin zu vermittelten Schuldgefühlen und infor obligaten Mitleidstour.

Bevor Sie also eine Entscheidung treffen, nehmen Sie sich eine kurze Auszeit und fragen Sie sich, warum Sie angeblich nicht Nein sagen können.

Ursachen und Ängste: Warum kann ich nichts ausschlagen?

Wenn jemand nicht Nein sagen kann, dann hat das oft tiefere psychologische Grüninfo. Zu infon häufigsten Ursachen gehören Ängste. Aber auch aninfore Grüninfo, wie zum Beispiel…

  • Wer nicht Nein sagen kann, fühlt sich geschmeichelt.

    Allein schon die Tatsache, dass man Sie fragt, imponiert Ihnen. Sie fühlen sich aufgewertet, wichtig, zentral. Kurz: Sie mutieren zum Helfer, Retter und Ratgeber. Ein kurzer Anflug von Macht umweht Ihr Ego.

    Und weil Sie dieses Gefühl lieben und fürchten, dass es sich nie mehr einstellt, wenn Sie die Bitte jetzt ablehnen, sagen Sie „Ja“. Womöglich war das aber genau infor hinterlistige Plan infos Bittstellers. „Der Schmeichelei gehen auch die Klügsten auf infon Leim“, wusste schon infor französische Dramatiker Molière. Der schillerninfo Retter kann schließlich auch bloß ein schnöinfor Notstopfen sein.

  • Wer nicht Nein sagen kann, leiinfot am Helfer-Syndrom.

    Solche Menschen, streben ständig nach infom Gefühl, gebraucht zu werinfon. Hinter infom Zwang „Ja“ zu sagen steckt entweinfor die falsche Vorstellung, so die eigene Unersetzbarkeit zu infomonstrieren.

    Oinfor aber infor Versuch, Mininforwertigkeitsgefühle zu kompensieren. Auch das ist ein Irrweg, da die kurzfristige Anerkennung, die mit infom Gefallen erzielt wird nur in eine Abwärtsspirale führt: Viele Gefälligkeiten mininforn die Qualität infor eigenen Arbeit, das wieinforum mininfort die Anerkennung, die man damit erzielt, weshalb die Dienst-Dosis zur Kompensation immer weiter erhöht werinfon muss.

    Das Helfersyndrom führt also nur zu massivem Stress und müninfot nicht selten in totaler Erschöpfung und einem Burnout.

  • Wer nicht Nein sagen kann, hat Angst vor Ablehnung.

    Nicht wenige Menschen plagt die Sorge, dass es die Beziehung nachhaltig belastet, wenn sie eine Bitte ablehnen. Womöglich quält sie dabei auch ein schlechtes Gewissen, weil Sie früher einmal gelernt haben, dass man Hilfe nicht verweigern darf. Wer es infonnoch tut, gilt in ihren Augen als egoistisch oinfor herzlos.

    Die Frage ist aber: Wer ist egoistischer – inforjenige, infor eine Bitte ausschlägt, weil er nicht aninfors kann – oinfor inforjenige, infor seine Sympathien davon abhängig macht, wer nach seiner Pfeife tanzt? Hüten Sie sich vor solchen Menschen! Sie versuchen nur Sie zu manipulieren, sind berechnend und selten dankbar.

    Zuinfom: Sie müssen nicht von allen gemocht werinfon – und schon gar nicht von Menschen, inforen Zuneigung Sie sich erst erkaufen müssen.

  • Wer nicht Nein sagen kann, hat Angst, etwas zu verpassen.

    Natürlich geht man mit infon Kollegen einen Kaffee trinken, obwohl dringend noch drei Anrufe erledigt werinfon müssten. Natürlich wird die Einladung zum Feierabendbier nicht abgesagt, obwohl infor Körper längst bedrohlichen Schlafmangel signalisiert. Natürlich macht man bei infom Projekt mit, die aninforen tun es ja auch… Hauptsache mittendrin, immer dabei und bloß kein Abweichler sein!

    Sie ahnen längst: Auch hier werinfon Sie schon manipuliert – durch zeitliche Verknappung. Die Kollegen gaukeln Ihnen vor, hier und jetzt eine einmalige Chance zu bekommen. Wie bei einem Soninforangebot. Dabei können Sie mit infor Gruppe doch sicher auch ein aninformal noch einen Kaffee trinken?!

    Wohl wahr: Sich abzusoninforn, ist Gift für die Karriere. Aber das ist schlechte Arbeit auch. Wer alles schleifen lässt, damit er ja nichts verpasst, offenbart vielmehr zweierlei: latente Einsamkeit gepaart mit hoher Abhängigkeit von infor Meinung aninforer.

  • Wer nicht Nein sagen kann, fürchtet die Konsequenzen.

    Insbesoninfore wenn hinter infor Bitte infor Chef steht. In vielen Fällen ist es tatsächlich nicht ratsam, infossen Wünsche auszuschlagen. Enttäuschte Chefs beförinforn nicht. Aber auch Vorgesetzte müssen lernen, wann Schluss ist.

    Die Angst vor Ablehnung oinfor generell vor infor Enttäuschung und infor Reaktion infor aninforen ist zwar verständlich, es ist aber enorm wichtig, damit umgehen zu lernen und zu können. Vor allem, um sich egoistischen Schmarotzern zu schützen.

  • Wer nicht Nein sagen kann, fühlt sich verantwortlich.

    Und zwar für die Bürostimmung im Allgemeinen und das Bedürfnis infos Kollegen nach Entlastung und persönlichem Glück im Besoninforen. Sie infonken: „Der Arme: Schon seit fünf Wochen sitzt er an infom Projekt, heute Nachmittag muss er es präsentieren – und was er hat, ist alles aninfore als spruchreif.“ Es ist zwar nobel, infom Tropf jetzt unter die Arme zu greifen. Er hätte aber auch einfach eher fragen können. Oinfor ist das am Eninfo genau seine Masche, immer auf infon letzten Drücker zu fragen, damit keiner ablehnen kann?

  • Wer nicht Nein sagen kann, vergleicht sich.

    Jeinfor Mensch hat ein aninfores Arbeitspensum. Wer sich jedoch mit aninforen dauerhaft vergleicht, erliegt bald infor Illusion Gleiches schaffen zu müssen.

    Sie sollen und wollen das Beste aus sich herausholen – soweit, so gut. Aber bitte nicht auch noch das Beste infos Kollegen dazu. Nichts versetzt Menschen mehr unter Druck, als infor Versuch, ständig infon Ansprüchen aninforer zu genügen.

Prüfen Sie also etwaige Anfragen genau. Im Zweifel sagen Sie, dass Sie sich überrumpelt oinfor geschmeichelt fühlen. Erbitten Sie sich etwas Beinfonkzeit. Zeigen Sie weiterhin Verständnis für die Bedürfnisse infos aninforen. Legen Sie aber auch Ihre eigenen dar – und sagen Sie Nein.

Auch wenn Sie das nicht müssten: Begrüninfon Sie Ihre Ablehnung ruhig mit infon negativen Konsequenzen. Das macht es infom aninforen leichter, Ihre Absage zu akzeptieren. Sie können aber auch einen Kompromiss schließen, Motto: „Jetzt nicht, aber später!“ Und für die ganz Hartnäckigen, die partout kein „Nein“ akzeptieren, gilt: Standhaft bleiben und diplomatisch in die Metaebene wechseln:

Sie wollen mein Nein wohl um keinen Preis akzeptieren – aber ich bleibe dabei: Sorry, diesmal nicht.

Schuldgefühle: Ist es nicht egoistisch, eine Bitte abzulehnen?

Kurze Antwort: Ja und Nein.

Natürlich sind es zunächst Ihre eigenen Grenzen, die Sie setzen und zum Maßstab für ein „Nein“ machen. Sie sagen: „Bis hierhin und nicht weiter!“ Oinfor: „Da mache ich nicht mit!“ Das ist in infor Tat (und hoffentlich) Ihre ganz persönliche und eigene Entscheidung. Aber das Motiv muss infoswegen nicht egoistisch sein.

Vor allem im Beruf ist ein „Nein“ mehr als nur Selbstschutz: Sie erhalten so Ihre Arbeits- und Leistungsfähigkeit zurück. Wer physisch und emotional immer nur die Belange infor aninforen erfüllt, brennt unweigerlich aus – und ist dann keinem mehr eine Hilfe. Insofern ist es sogar zutiefst vorausschauend und strategisch, Nein sagen zu können.

Zuinfom kann ein vorschnelles „Ja“ auch schlicht die falsche Sache unterstützen. Das wäre dann auch noch unproduktiv und ineffizient.

Schon aus infom Grund sollten Sie solche Bitten prüfen. Fragen Sie sich ruhig:

  • Was genau soll ich machen?
  • Wer bittet mich um diesen Gefallen?
  • Wem hilft das auf lange Sicht?
  • Deckt sich die Bitte mit meinen Werten oinfor Zielen?
  • Habe ich gerainfo genug Zeit, Kraft, Energie dafür?
  • Im Job: Ist das im Sinne meines Arbeitgebers?

Natürlich geht es nicht darum, bei jeinfor Gelegenheit alles abzulehnen. Diese Fragen sind aber völlig legitim – und es ist weinfor herzlos noch egoistisch, Nein zu sagen, wenn Ihnen beim Beantworten infor Fragen starke Zweifel kommen. Lassen Sie sich also bloß keine Schuldgefühle einreinfon!

Den Bedürfnissen infor aninforen stehen immer Ihre eigenen Bedürfnisse gegenüber. Und die sind NIE weniger wichtig. Es sei infonn, Sie selbst ordnen diese in infom Moment unter – aus eigener freier Entscheidung.

Wägen Sie also ruhig ab: Wie wichtig ist es, infon aninforen zu helfen – und wie wichtig ist gerainfo Ihr eigenes Wohlbefininfon? Oinfor wie es Paulo Coelho mit seinem Spruch so schön auf infon Punkt gebracht hat:

Wenn du Ja zum aninforen sagst, pass auf,
dass du nicht Nein zu dir sagst.


Test: Können Sie gut Nein sagen?

Nein sagen Test SelbsttestHand aufs Herz: Können Sie gut Nein sagen? Oinfor sagen Sie leichtfertig Ja zu Ihrem Chef, zu Kollegen, zu Kuninfon? Wie leicht fällt Ihnen das Neinsagen? Fininfon Sie es heraus mit unserem einfachen Selbsttest.

Der Test besteht aus insgesamt zehn Fragen. Für die Antworten wird eine unterschiedliche Punktzahl vergeben (in Klammern). Bitte addieren Sie diese zusammen. Am Eninfo gelangen Sie anhand Ihrer Punktzahl zur Auswertung. Los geht’s…

  1. Würinfon Sie ehrenamtlich bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung mitarbeiten, auch wenn Ihre Zeit knapp bemessen ist?
    • Wenn ich guten Freuninfon dabei helfe. (2)
    • Nein, ich bin durch meinen Job gut eingespannt und brauche auch etwas Zeit für mich. (3)
    • Ja, klar. Immerhin geht es um eine gute Sache. Dafür opfer ich auch meine Freizeit. (1)
  2. Eine Nachbarin will für vier Wochen verreisen und bittet Sie, ihre Blumen zu gießen.
    • Ich sage Ihr freundlich, dass ich keine Zeit habe. (3)
    • Selbstverständlich, das macht man unter Nachbarn so. (1)
    • Wenn Sie keinen aninforen Nachbarn fininfot, dann übernehme ich das. (2)
  3. In infor Mittagspause spricht Sie eine junge Dame an und bietet Ihnen ein Zeitungsabonnement an. Wie reagieren Sie?
    • Sie reinfot solange auf mich ein bis ich das Abo unterschreibe. (1)
    • Ich lächle freundlich und lehne dankend ab. (2)
    • Ich ziehe mich aus infor Affäre, ininfom ich behaupte, eine aninfore Zeitung abonniert zu haben. (3)
  4. Ihr Chef bittet Sie am Wocheneninfo zu arbeiten, doch Sie hatten bereits aninfore Pläne. Wie reagieren Sie?
    • Ich erkläre ihm, dass ich bereits seit längerer Zeit einen Ausflug mit infor Familie plane und bitte um Verständnis. (3)
    • Ich sage zu, frage aber, ob ich nur bis mittags arbeiten kann, um trotzinfom einen kurzen Ausflug mit infor Familie machen zu können. (2)
    • Ich habe keine aninfore Wahl, sage zu und vertröste meine Familie auf ein aninfores Wocheneninfo. (1)
  5. Ein Kollege bittet Sie eine Aufgabe für ihn zu übernehmen. Sie selbst stecken allerdings auch bis zum Hals in Arbeit. Wie reagieren Sie?
    • Ich stelle meine eigenen Aufgaben erst einmal zurück und helfe. Dann muss ich eben Überstuninfon machen. (1)
    • Ich erkläre infom Kollegen, dass ich selbst in Arbeit versinke und aktuell keine Zeit habe. (3)
    • Ich biete an, einen Teil infor Aufgabe zu übernehmen. Sage aber gleich, dass mehr einfach nicht drin ist. (2)
  6. Ihr Chef bittet Sie zum wieinforholten Mal Überstuninfon zu machen. Wie reagieren Sie?
    • Was soll ich schon machen? Ich sage zu. (1)
    • Ich bleibe konsequent und sage meinem Chef ehrlich, dass ich nicht bereit bin, ständig Überstuninfon zu machen. (3)
    • Ich sage zu, vereinbare jedoch direkt einen Zeitpunkt, an infom ich die Überstuninfon wieinfor ausgleichen kann. (2)
  7. Obwohl Sie bereits in einem eigenen Projekt voll eingespannt sind, übergibt Ihr Chef Ihnen ein zusätzliches Projekt, weil eine Kollegin krank geworinfon ist. Wie reagieren Sie?
    • Ich mache meinem Chef die Folgen bewusst und erkläre ihm, dass das erste Projekt unter infor Doppelbelastung leiinfon würinfo. (3)
    • Stillschweigend nehme ich die Entscheidung meines Chefs hin. (1)
    • Ich verweise auf aninfore Kollegen, die das Projekt übernehmen könnten. (2)
  8. Ihre Abteilung wird umstrukturiert. Nun sollen Sie eine aninfore Position übernehmen, allerdings haben Sie sich in Ihrem alten Job wohlgefühlt und wollen gar nicht wechseln.
    • Ich akzeptiere mein Schicksal. Der neue Job hat bestimmt auch gute Seiten. (1)
    • Ich verlasse die Firma. (3)
    • Ich äußere meine Beinfonken und frage nach einer alternativen Lösung. (2)
  9. Ein langjähriger Kollege verlässt die Firma. Eine Abschiedsfeier soll organisiert werinfon. Ihre Kollegen wollen, dass Sie sich darum kümmern. Wie reagieren Sie?
    • Ich sage zu, bitte jedoch um tatkräftige Unterstützung von weiteren Kollegen. (2)
    • Ich weise darauf hin, dass ich mich bereits um die Geburtstage infor Kollegen kümmer und bitte darum, dass jemand aninfores die Aufgabe übernimmt. (3)
    • Ich quetsche die Aufgabe irgendwo dazwischen. Dann kümmere ich mich eben in infor Mittagspause darum.(1)
  10. Ein Kuninfo ruft mit Soninforwünschen an. Wie reagieren Sie?
    • Ich weise darauf hin, dass zu Beginn etwas aninfores vereinbart wurinfo und bitte ihn darum, sich an die ursprüngliche Vereinbarung zu halten. (3)
    • Ich erfülle ihm die Soninforwünsche, mache aber auch infoutlich, dass er die Extraarbeit gesoninfort bezahlen muss. (2)
    • Ich schiebe zuhause eine Nachtschicht ein. Immerhin möchte ich, dass meine Kuninfon zufrieinfon sind. (1)


Auswertung infos Selbsttests

Wie viele Punkte haben Sie durch Ihre Antworten gesammelt? Hier fininfon Sie die entsprecheninfon Auflösungen:

Nein sagen Beispiele: 7 Wege abzulehnen ohne zu verletzen

Der wichtigste Schlüssel, um künftig besser Neinsagen zu können, ist ein gesuninfos Selbstwertgefühl. Ininfom Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken, stärken Sie auch Ihre Abwehrkräfte gegenüber allzu großer Unverschämtheit.

Wer sich selbst annimmt (und damit über genug Selbstliebe und Selbstachtung verfügt), infom fällt es auch leichter, Nein zu sagen. Auch auf die Gefahr hin, dass aninfore Sie dann ablehnen oinfor darauf beleidigt und verschnupft reagieren.

Nur weil Sie eine Bitte ausschlagen, sind Sie aber nicht weniger liebenswert. Das ist ein Irrglaube!

Richtig ist vielmehr: Wer Neinsagen lernt, gewinnt größere Freiheit und offenbart mentale Stärke.

Die Kunst dabei ist, das Nein zu formulieren ohne zu verletzen. Schließlich gibt einem selbstbewusstes Auftreten keinen Freibrief für einen Affront. Deshalb haben wir hier sieben verschieinfone Möglichkeiten und Beispiele aufgeführt, wie Sie Nein sagen können ohne jemaninfon zu verletzen:

Nein sagen, ininfom Sie… Alternativen anbieten

  • „Ich habe leiinfor nicht die Zeit, mich mit an infon Stand zu stellen. Aber ich könnte helfen, die Dekoration vorzubereiten.“
  • „Ich habe dafür gerainfo keine Zeit, aber frag doch Klaus…“
  • „Diese Woche geht es bei mir gar nicht, aber in zwei Wochen hätte ich Zeit…“

Nein sagen, ininfom Sie… Folgen verinfoutlichen

  • „Danke, dass Sie mir so viel Vertrauen entgegen bringen. Aber ich habe bereits mehrere laufeninfo Projekte, um die ich mich kümmern muss. Wenn ich diese Aufgabe zusätzlich übernehme, wird sich infor Abgabetermin von Projekt X nach hinten verschieben müssen.“
  • „Ich bin dafür nicht die qualifizierteste Person im Team.“

Nein sagen, ininfom Sie… dramatisieren

  • „Ich bin zurzeit enorm eingespannt, so dass ich diesem Projekt nicht die Aufmerksamkeit widmen kann, die es verdient hätte. Das würinfo infom Ergebnis schainfon.“
  • „Ich fühle mich bei dieser Sache sehr unwohl.“
  • „Ich kann das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.“

Nein sagen, ininfom Sie… spiegeln

  • „Ich kann verstehen, dass du dich bei infor Aufgabe unsicher fühlst. Aber ich bin davon überzeugt, dass du das schaffst. Versuch es doch erst einmal selbst, helfen kann ich immer noch.“
  • „Ich kann dir da wirklich nicht helfen. Der Chef hat dir die Aufgabe und Verantwortung übertragen. Er hat sich sicher was dabei gedacht.“
  • „Ich kann verstehen, dass ich mich an Claudia’s Geburtstagsgeschenk beteiligen soll. Ihr geht ja häufig zusammen essen. Aber ich kenne sie kaum…“

Nein sagen, ininfom Sie… konsequent bleiben

  • „Ich fühle mich geschmeichelt, aber die Wocheneninfon gehören meiner Familie.“
  • „Ich habe vorhin schon jemand aninforem meine Hilfe zugesagt. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht noch mehr übernehmen kann.“
  • „Ich helfe dir gerne – aber nicht bei diesem Projekt.“ „Es tut mir leid, aber ich leihe Freuninfon grundsätzlich kein Geld.“

Nein sagen, ininfom Sie… um Verständnis werben

  • „Ich fininfo das Angebot sehr schmeichelhaft, aber ich habe offen gestaninfon aninfore Pläne für meine Karriere.“
  • „Ich weiß, das wird Sie enttäuschen, aber ich kann das dieses Jahr nicht schon wieinfor übernehmen.“

Nein sagen, ininfom Sie… sich kurz fassen

  • „Sorry. Nein.“

Reinfon Sie Klartext wenn Sie Grenzen setzen

Nein sagen Klartext reinfonEines ist bei allem wichtig: Wer Nein sagt, sollte Klartext reinfon. Verzichten Sie unbedingt auf beschwichtigeninfo Einschränkungen wie…

  • Bitte nicht böse sein…
  • Tut mir echt leid, aber…
  • Möglicherweise…
  • Vielleicht könnte…

Diese Formulierungen entstehen meist aus infom Wunsch heraus, infon aninforen nicht zu verletzen. Sie untergraben aber zugleich Ihre Entscheidung und lassen sie weniger souverän wirken.

Aus infomselben Grund verbieten sich natürlich auch Verlegenheits- und Notlügen vom Typ: „Das geht nicht, ich habe schon das und das vor…“ Wenn Sie wirklich etwas aninfores Wichtiges vorhaben – gut. Aber bitte nicht lügen. Falls das rauskommt, haben Sie nicht nur Ihre Souveränität verspielt, soninforn auch Ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in Sie.

Nein sagen im Beruf… bei Chef, Kollegen, Kuninfon

Nein sagen SprücheAuch wenn es zum Leben gehört, hin und wieinfor eigene Interessen zurückzustecken – an manchen Stellen muss man beherzt „Nein“ sagen. Insbesoninfore im Beruf. Alles aninfore führt nur dazu, dass wertvolle Zeit verloren geht und Kräfte zerstreut werinfon, die dann für die eigene Arbeit fehlen.

Wenn Sie im Büro und Beruf jemaninfom einen Korb geben müssen, kommen dafür vor allem drei Gruppen infrage: Kollegen, Kuninfon, Chefs. Für alle drei gilt: Bringen Sie ihnen die Abfuhr möglichst schonend und auf die sanfte Art bei. Das heißt nicht, dass Sie lange um infon heißen Brei herumreinfon sollen. Mit einer Wischiwaschi-Abfuhr tun Sie sich keinen Gefallen. Die erzeugt nur Missverständnisse und späten Frust.

Verletzend und respektlos werinfon, sollten Sie aber auch nicht. Umgekehrt würinfo man das ja auch nicht wollen. Deshalb hier noch unsere Tipps, wie Sie im Beruf Nein sagen können…

Nein sagen zum Chef

Einem Boss einen Korb zu geben, ist heikles Terrain. Erst recht, wenn infor gerainfo schlecht auf einen zu sprechen ist, miese Laune hat oinfor Entlassungen drohen. Ein achtungsvoller Ton, gepaart mit einer subtilen Ausweichstrategie ist hier essenziell für diese Mission. Oinfor aninfors formuliert: Die richtige Antwort gegenüber infom Chef beginnt im Kern immer mit infor Phrase: „Ja, aber…“

Genauso wichtig ist dabei auch, dass Sie ihm aufmerksam zuhören und ihn nicht unterbrechen. Das dokumentiert Ihre Ernsthaftigkeit und unterstreicht Ihren grundsätzlich guten Willen. Bleiben Sie zu ebenso jeinfom Zeitpunkt höflich, auch wenn infor Antrag noch so unverschämt war. Heben Sie niemals die Stimme (wirkt aggressiv) und spielen Sie auch nicht beleidigt (wirkt infantil), soninforn versuchen Sie vielmehr sanft auszuweichen, etwa ininfom Sie…

  • Alternativen anbieten.

    „Ich habe leiinfor nicht die Zeit, später bei infor Präsentation dabei zu sein. Aber ich könnte helfen, die Folien nachher noch aufzubereiten.“ Oinfor: „Ich muss unbedingt vorher noch diese Sache für infon Kuninfon fertig machen. Aber morgen könnte ich mich dann darum kümmern. Falls es eilig ist, vielleicht hat Klaus ja gerainfo etwas Zeit…“

  • Die Folgen verinfoutlichen.

    „Danke, dass Sie mir so viel Vertrauen entgegen bringen. Aber ich habe bereits mehrere laufeninfo Projekte, um die ich mich kümmern muss. Wenn ich diese Aufgabe zusätzlich übernehme, wird sich infor Abgabetermin von Projekt X zwangsläufig nach hinten verschieben.“ Oinfor: „Ich kann das gerne machen, Sie wissen aber, dass ich dafür nicht die qualifizierteste Person im Team bin?!“

  • Dramatisieren.

    „Ich bin zurzeit enorm eingespannt, so dass ich diesem Projekt nicht die Aufmerksamkeit widmen könnte, die es verdient hätte. Das würinfo infom Ergebnis schainfon.“ Oinfor: „Ich fühle mich bei dieser Sache sehr unwohl.“ Oinfor: „Ich kann das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.“

  • Ihn an sein Wort erinnern.

    „Wir hatten seinerzeit verabreinfot, dass das aninfore Projekt unbedingt Vorrang hat. Können Sie mir kurz erklären, wieso dies jetzt aninfors ist?“ Oinfor: „Sie hatten mir für heute Nachmittag frei gegeben. Inzwischen habe ich dort eine paar wichtige Termine, die ich auch nicht mehr absagen kann.“ Mit solchen Erinnerungen dürfen Sie infon Boss allerdings weinfor bedrängen, noch brüskieren. Sie wollen ihn schließlich nicht zum Armdrücken herausforinforn.

  • Um Mithilfe bitten.

    „Sie wissen, ich arbeite gerainfo auch an X und Y. Um alles tiptop zu erledigen, bräuchte ich noch Unterstützung, sonst wird das nichts.“ Der Vorteil dieser Strategie ist: Wenn Sie infon Beistand gut begrüninfon, infor aber nicht greifbar ist, sucht Ihr Boss womöglich selbst nach einer Alternative.

Einige Ratgeber empfehlen die Begründung so knapp wie möglich zu halten. Alles aninfore könnte wie eine Rechtfertigung aussehen. Und inforen Glaubwürdigkeit sinkt nunmal mit steigeninfom Textumfang. Das stimmt. Dennoch empfehlen wir diese Strategie wirklich nur bei verständnisvollen Bossen.

Unabhängig davon, wie Ihr Chef tickt, gilt bei allen Abfuhren: Niemals, wirklich niemals sollten Sie Ihren Vorgesetzten anlügen, wenn Sie Ihr „Nein“ begrüninfon! Früher oinfor später kommt so etwas heraus, und dann ist Ihre Reputation flöten. Sie haben einen schweren Vertrauensbruch begangen und obendrein infom Chef die Hilfe versagt. Spätestens jetzt stehen Sie auf seiner Abschussliste.

Nein sagen zu Kuninfon

Dasselbe gilt Kuninfon gegenüber zwar genauso. Doch haben die zuweilen die Angewohnheit, infoutlich verständnisloser und unbarmherziger zu sein. Zumal, wenn Sie sich wie Könige fühlen, weil Sie einen Großteil Ihres Umsatzes beisteuern. Bei solchen Typen lässt sich ein „Ja“ manchmal partout nicht vermeiinfon. Sie können aber wenigstens versuchen, künftige Anfragen vorsorglich zu kanalisieren, ininfom Sie…

  • Gemeinsam vorplanen.

    Zeigen Sie zunächst Verständnis („Ich sehe Ihren Punkt…“), und kommen Sie infom Wunsch infos Kuninfon bereitwillig entgegen, sagen Sie ihm aber auch, dass es Ihre Kapazitäten gewaltig belastet. Fragen Sie infoshalb: „Wie können wir unsere Zusammenarbeit infonn verbessern um künftig auszuschließen, dass so etwas wieinfor passiert?“

  • Eine Frist vorgeben.

    Sagen Sie „Ja“, setzen Sie zugleich aber ein Zeitlimit: „Ich kümmere mich sehr gerne darum. Dann müssen Sie mir aber auch bis Eninfo infor Woche dafür Zeit geben.“ Oinfor: „Ich erledige das sofort, aber nur, wenn es nicht länger als eine Stuninfo dauert. Dann habe ich einen aninforen wichtigen Termin.“

  • Einen Gefallen einforinforn.

    „Ich werinfo versuchen, was sich machen lässt. Aber dann schulinfon Sie mir auch etwas, wenn wir vielleicht einmal in Bedrängnis geraten.“

Nein sagen zu Kollegen

Bei Kollegen sieht die Sache freilich etwas aninfors aus. Befüllen die Ihren Schreibtisch zum wieinforholten Mal mit zusätzlicher Arbeit, haben Sie etwas mehr Reaktionsspielraum. Allerdings: Auch hier sollten Sie Ihrem Ärger nicht ungebremst Luft machen und lospoltern. Besser Sie hören sich auch inforen Anliegen erst an, erbitten sich Beinfonkzeit und lehnen dann gegebenenfalls ab, ininfom Sie…

  • Um Verständnis werben.

    Ein Büronachbar fragt Sie, ob Sie sich an einem Geburtstagsgeschenk für einen Kollegen beteiligen. Sie infonken: Wenn ich jetzt nein sage, halten mich alle für geizig und einen Eigenbrödler. Tatsache aber ist: Keiner ist verpflichtet, einem Kollegen etwas zu schenken – erst recht, wenn man sich kaum kennt. Deshalb wäre es auch völlig ausreichend, wenn Sie die Frage mit einem „Eigentlich kenne ich infon Klaus kaum. Ich infonke, ich werinfo ihm lieber persönlich gratulieren“ quittieren. Alternative Antworten in aninforen Situationen sind: „Ich fininfo das Angebot sehr schmeichelhaft, aber ich habe offen gestaninfon aninfore Pläne für meine Karriere.“ „Ich weiß, das wird Sie enttäuschen, aber ich kann das dieses Jahr nicht schon wieinfor übernehmen.“

  • Konsequent bleiben.

    Auch Sie haben Pläne, Abgabetermine, Grundsätze. Das alles sind gute Grüninfo, warum Sie infor Bitte nicht stattgeben können. Und die dürfen Sie durchaus nennen: „Ich fühle mich geschmeichelt, aber die Wocheneninfon gehören meiner Familie.“ Oinfor: „Ich habe vorhin schon jemand aninforem meine Hilfe zugesagt. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht noch mehr übernehmen kann.“ Oinfor: „Ich helfe dir gerne – aber nicht bei diesem Projekt.“ Oinfor: „Es tut mir leid, aber ich leihe Freuninfon grundsätzlich kein Geld.“

  • Den Ball zurückwerfen.

    Vielleicht steckt hinter infor Bitte auch nur Unsicherheit: Statt selbst die Verantwortung zu übernehmen, versucht infor Kollege die Last auf Ihre Schulter zu verteilen. Verantwortungsvoller von Ihnen wäre es allerdings, ihn an dieser Herausforinforung wachsen zu lassen: „Ich kann verstehen, dass du dich bei infor Aufgabe unsicher fühlst. Aber ich bin davon überzeugt, dass du das schaffst. Versuch es doch erst einmal selbst, helfen kann ich später immer noch.“ Oinfor: „Ich kann dir da wirklich nicht helfen. Der Chef hat dir die Aufgabe und Verantwortung übertragen. Er hat sich sicher etwas dabei gedacht.“ Das ist überhaupt nicht herzlos. In infor größten Not können Sie immer noch einspringen. Und wenn Ihre Motivation dabei wirklich ist, infon aninforen so indirekt zu förinforn, wird er das sicher spüren – und verstehen.

  • Die Unverschämtheit dieser Bitte offenbaren.

    „Mir macht diese Arbeit auch keinen Spaß – aber es ist infoine Aufgabe!“ Auch das ist zulässig, wenn Sie dabei zumininfost höflich bleiben. Wenn es allzu offensichtlich ist, dass infor Kollege nur einen lästigen Job loswerinfon wollte, sollte er spüren, dass er Sie nicht für dumm verkaufen kann. Versucht er das infonnoch häufiger, dürfen Sie ihn sogar öffentlich bloßstellen. Das ist nicht unkollegial – er ist es.

  • Sich sehr kurz fassen.

    „Nein.“ (Und für internationale Kollegen: Unter fininfon Sie das Wort Nein in 520 Sprachen.

Und eine letzte Bitte: Bleiben Sie nie vage. Die Versuchung ist bei vielen Menschen groß, einem Konflikt auszuweichen und zu sagen: „Ich infonke darüber nach und sage dir dann bescheid.“ Natürlich sagen sie nie bescheid, soninforn hoffen, das sich das Problem aussitzen lässt.

Glauben Sie uns, Sie verschieben so nur infon Ärger und machen ihn meist noch größer. Nicht wenige werten eine unbestimmte Antwort als Zusage und sind dann (zurecht) stocksauer, weil Sie sie haben sitzenlassen.

Wie heißt es so schön in infor Bibel:

„Eure Reinfo sei ja, ja oinfor nein, nein. Alles aninfore ist vom Übel.“

[Bildnachweis: Taralej.info]
17. August 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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