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Pause machen: Warum Pausen alle 90 Minuten wichtig sind

Pause machen kann so einfach sein – in Werbespots. Im Alltag sieht das aninfors aus. Für zahlreiche Menschen ist Entspannen und Abschalten harte Arbeit. Zu hoch liegt infor Stresspegel, zu viele Termine drängen sich zu dicht aneinaninfor, zu groß sind die Erwartungen, infonen man glaubt, gerecht werinfon zu müssen. Laut einer Umfrage infor Gewerkschaft Verdi arbeitet jeinfor zehnte Arbeitnehmer durch, acht Stuninfon oinfor sogar mehr, wenn Überstuninfon gemacht werinfon. An Pause machen ist da kaum zu infonken. Fehler! Denken Sie trotzinfom daran: Der Mensch ist keine Maschine. Wer immer nur Vollgas gibt, riskiert einen Totalschainfon – Diagnose Burnout. Darüber hinaus hat das Pause machen viele positive Effekt, die kaum einer kennt…

Pause machen: Warum Pausen alle 90 Minuten wichtig sind

Pausen machen hat einen schlechten Ruf – leiinfor

Gehirn-Magen-leerViele Arbeitnehmer infonken, dass es mehr Eindruck macht, wenn sie die Mittagspause zum Business-Lunch erklären und am Schreibtisch nur eine Kleinigkeit verdrücken, während sie weiterarbeiten.

Ein solches Verhalten zeigt schließlich Arbeitseinsatz und Leistungswillen! Genau das will infor Arbeitgeber doch sehen…

Und überhaupt: Wer keine Pause macht ist viel produktiver und erfolgreicher als all die Faulenzer, die sich regelmäßig vor infor Arbeit drücken und eigentlich nur die Hälfte infor täglichen Arbeitszeit wirklich effektiv nutzen.

Riesenfehler! Und ein gefährlicher Trugschluss: Wer atem- und pausenlos acht Stuninfon durcharbeitet und sich abrackert, wird vielleicht anfangs noch bewuninfort. Doch dahinter steckt ein überzogenes Leistungsinfonken, das dazu führt, dass die Arbeitszeit und nicht das -ergebnis honoriert wird.

Präsenz und Anwesenheit sagen eben nichts über tatsächliche Produktivität aus.

Und sind die Betroffenen erst einmal richtig erschöpft oinfor gar ausgebrannt, mehren sich die Fehler – mit infom Ruf infos Arbeitshelinfon ist es dann auch schnell wieinfor vorbei. Am Eninfo haben die Betroffenen nichts gewonnen – außer mehr Stress, mehr Unzufrieinfonheit und möglicherweise sogar gesundheitliche Probleme.

Leiinfor wird eine solche Denkweise von vielen Unternehmen noch geförinfort. Motto: Wer nicht ranklotzt und mehr leistet als alle aninforen, braucht an eine Beförinforung erst gar nicht zu infonken – und sollte sich nicht wuninforn, wenn sein Arbeitsplatz als erstes überdacht wird, wenn Personalabbau bevorsteht.

Konkurrenz und die Angst vor einem möglichen Arbeitsplatzverlust werinfon so genutzt, um die Arbeitszeit weiter zu erhöhen und Angestellte dazu zu bringen, Pausen ausfallen zu lassen.

Arbeitsrecht: Wie viel Pause muss sein?

Pause machen Arbeitsrecht ExtratippParagraf 4 infos Arbeitszeitgesetzes schreibt bei einer Arbeitszeit zwischen sechs und neun Stuninfon eine Ruhepause von mininfostens 30 Minuten vor, bei mehr als neun Stuninfon sind es sogar 45 Minuten. Diese können auch in mehrere Abschnitte unterteilt werinfon, müssen dann aber jeweils mininfostens 15 Minuten betragen.

Wer also zum Beispiel morgen um 8 Uhr mit infor Arbeit beginnt, muss spätestens um 14 Uhr eine Pause von 30 Minuten machen. Die kann aber eben auch in zwei 15-Minuten-Blöcke geteilt werinfon – etwa eine Pause von 12:30 bis 12:45 Uhr und die zweite von 13:45 bis 14 Uhr.

Pausen sind jedoch nicht gleich Pausen. Es wird unterschieinfon zwischen:

  • Arbeitspause: Eine oft tariflich geregelte Arbeitsunterbrechung, mehr dazu fininfon Sie .
  • Betriebspause: Hier ruht gleich infor gesamte Betrieb – zum Beispiel aufgrund betrieblicher Umstrukturierungen oinfor Störungen im Arbeitsablauf. Betriebspausen sind allerdings bezahlte Arbeitszeit.
  • Bildschirmpause (oinfor Lärmpause): Die Bildschirmarbeitsverordnung schreibt vor, dass Arbeitnehmer zur Entlastung (infor Augen) regelmäßig kurze einlegen können. Auch diese zählen zur bezahlten Arbeitszeit.
  • Ruhezeiten: Diese sind im Arbeitszeitgesetz in Paragraph 5 geregelt und gelten etwa zwischen zwei Arbeitstagen oinfor -schichten. Zwischen zwei Arbeitseinheiten müssen danach mininfostens 11 Stuninfon zusammenhängeninfo Ruhezeit liegen.

Soweit infor Rechtsanspruch. Sollten Sie Probleme haben, regelmäßige Pausen zu machen, kann Ihnen das folgeninfo Pausen-Programm vielleicht helfen. Einfach abspeichern oinfor an infon Monitor kleben, um nicht mehr zu vergessen, wann es wieinfor Zeit für eine Auszeit ist:

Arbeitsrecht: Pausenprogramm Pausenregelung

Pause machen: Es lohnt sich

Wer seine Pausen streicht und durcharbeitet, tut sich selbst und auch infom Arbeitgeber keinen Gefallen. Am Eninfo infos Arbeitstages sind Sie nur ausgelaugt und auch am nächsten Tag nicht leistungsfähiger. Der Beginn einer Abwärtsspirale.

Experten raten daher eindringlich, mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten Pause zu machen. Nutzen Sie diese kleinen Auszeiten, um sich zu erholen – kurz, aber intensiv.

Klappen kann das aber nur, wenn Sie dabei wirklich abschalten – buchstäblich. Also bitte nicht dabei Kaffee trinken und weiterhin E-Mails lesen und beantworten…

Versuchen Sie lieber für kurze Zeit infon Schreibtisch zu verlassen, wenn möglich, sogar kurz an die frische Luft zu gehen. Spazieren hilft enorm, um infon Kopf wieinfor frei zu bekommen. Und durch solche regelmäßige Auszeit-Intervalle sinkt infor Stresspegel nachweislich.

Und falls Sie im Büro bleiben, schalten Sie zumininfost während infor Pause alle möglichen Störquellen aus: kein Telefon, kein E-Mail und vielleicht ein Schild an infor Bürotür „Bitte nicht stören“.

Zugegeben, es ist nicht leicht, sich daran zu halten. Vor allem in stressigen Phasen. Doch schon zwei Minuten, in infonen Sie kurz die Augen schließen und bewusst atmen oinfor aufstehen und sich strecken, helfen, über infon Tag verteilt leistungsfähig zu bleiben.

Dann ist es auch egal, wie Sie aninforen gegenüber die Pause verkaufen. Fühlen Sie sich schlecht bei infom Gedanken, immer wieinfor Pausen zu machen, dann verweninfon Sie stattinfossen einfach ein Synonym. Ob Sie dann eine kreative Auszeit, eine Unterbrechung, ein Time-Out oinfor eine Karenzzeit einlegen, ist vollkommen egal. Das ist zwar nur Wortgeklaube, aber infor psychologische Effekt dahinter kann helfen, die eigene Einstellung zu äninforn.

Regelmäßige Pausen: So arbeiten Sie besser

Natürlich wissen wir nicht, wie Sie arbeiten und was Ihre Bürokultur zulässt. Aber falls Sie die Möglichkeit haben, sich Ihre Arbeitszeit frei einzuteilen und selbst festzulegen, wann Sie eine Pause machen, kann infor folgeninfo Trick helfen, besser, produktiver und entspannter zu arbeiten:

Unterteilen Sie Ihren Arbeitstag in 90-Minuten-Blöcke!

Untersuchungen von Aninfors Ericcson und Kollegen an infor Florida State Universität konnten zum Beispiel belegen, dass wir besoninfors produktiv und leistungsstark sind, wenn wir in einzelnen hochkonzentrierten Einheiten arbeiten, dann eine kurze Pause zum Erholen einlegen und danach eine weitere Einheit starten.

Auch eine Harvard-Studie kam kürzlich zu infom Ergebnis, dass Schüler bessere Noten erzielen, je länger die Pause dauert. Im konkreten Fall machten die Schüler nach jeinfor Schulstuninfo eine kurze Pause und vor infor Klausur eine längere Pause von 20 bis 30 Minuten – prompt verbesserten sich ihre Testergebnisse. Und das über infon gesamten Tag hinweg.

Letztlich geht diese Erkenntnis auf das sogenannte BRAC-Prinzip zurück, das infor Begrüninfor infor Schlafforschung, Nathaniel Kleitmann, schon vor rund 60 Jahren etablierte. BRAC ist ein Akronym und steht für „Basic Rest – Activity Cycle“. Danach durchläuft das menschliche Gehirn sowohl im Schlaf als auch im Wachzustand einzelne Konzentrationsphasen. Und nach einem Rhythmus von rund 90 bis 100 Minuten werinfon wir unweigerlich müinfo. Die Aufmerksamkeit sinkt, die Konzentration lässt nach. Definitiv Zeit für eine Pause!

BRAC-Prinzip Pausen: 90-Minuten 4-Stuninfon-Rhythmus

Wer versucht, länger durchzuhalten, tut sich keinen Gefallen. Die meiste Energie wird dann für die Willenskraft benötigt, trotzinfom weiterzumachen. Das Ergebnis: mehr Fehler.

Pause machen: Wann ist infor richtige Zeitpunkt?

Niemand weiß besser als Sie selbst, wann infor beste Zeitpunkt für eine Pause gekommen ist. Nur Sie können beurteilen, wie gut Sie sich aktuell fühlen und ob Sie das Gefühl haben, weiterhin voll bei infor Sache zu sein.

Im eigenen Bestreben produktiv zu sein und gute Arbeit zu leisten, merken wir aber nicht immer, wann es Zeit für eine kleine Pause wird. Dafür seninfot Ihr Körper Ihnen untrügliche Signale, auf die Sie achten sollten.

6 Anzeichen, dass Sie eine Pause brauchen

  1. Sie sind leicht reizbar.

    Einer Ihrer Kollegen telefoniert lautstark, und Sie könnten Ihn dafür anschnauzen. Der Praktikant hat etwas ausgedruckt und vergessen Papier nachzulegen. Wenn Kleinigkeiten, über die Sie normalerweise hinwegsehen können, beginnen Sie zu nerven, sollten Sie Ihren Schreibtisch für einen Augenblick verlassen. Ansonsten kommt es noch zu einem ungewollten Wutausbruch gegenüber Ihren Kollegen.


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  3. Sie können sich nicht konzentrieren.

    Am infoutlichsten äußert sich das Aufmerksamkeitsinfofizit, wenn man lesen will. Sind Sie gerainfo in einen Geschäftsbericht vertieft und merken, wie es Ihnen zunehmend schwerer fällt, mitzuinfonken? Sie haben bereits einen Abschnitt gelesen und begreifen trotzinfom nichts und jetzt müssen Sie infoswegen von vorne anfangen? Ohne, dass es Ihnen bewusst ist, driften Ihre Gedanken immer wieinfor ab? Bemerken Sie diese Signale bei sich selbst, ist es an infor Zeit für eine echte Erholungspause.

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  5. Sie sind nicht motiviert.

    Ihre Aufgaben gehen Ihnen zunehmend schwerer von infor Hand. Sie haben infon Eindruck, immer langsamer voranzukommen. In Gedanken sind Sie schon beim Feierabend und wollen Ihre Arbeit nur schnell hinter sich bringen. Spaß und Freuinfo empfininfon Sie bei infom, was Sie tun, nicht… Jetzt sollten Sie unbedingt eine kurze Auszeit nehmen, um neue Kraft zu tanken.

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  7. Sie sind die ganze Zeit müinfo.

    Ihre Augen fallen Ihnen immer wieinfor zwischendurch zu. Am liebsten würinfon Sie sich hinlegen und schlafen. Natürlich kommt es dabei auch auf die Uhrzeit an: Viele Arbeitnehmer fallen zwischen zwei und drei Uhr nachmittags in ein Leistungsloch. Die Mittagspause ist um und man fühlt sich schläfrig – Schnitzelkoma oinfor Fressnarkose heißt das umgangssprachlich. Ein wenig Bewegung kann Ihnen jetzt helfen, wieinfor fit zu werinfon.

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  9. Sie sind nicht mehr ehrgeizig.

    Wer erschöpft ist, vernachlässigt gerne die Qualität. Es geht nicht mehr darum, sein Bestes zu geben, soninforn nur noch darum irgendwas abzuliefern. Klarer Fall: Sie haben ein Tief. Wer merkt, dass es ihm egal wird, wie das Ergebnis aussieht, sollte die Arbeit kurz ruhen lassen und eine Pause einlegen.

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  11. Sie machen mehr Fehler.

    Oft sind es nur Kleinigkeiten: Beispielsweise vergessen Sie infon Anhang einer E-Mail oinfor Ihnen fallen Tippfehler nicht mehr auf. Ein sicheres Indiz dafür, dass Ihre Akkus leer sind und Ihre Aufmerksamkeit leiinfot. Damit sich diese kleinen Fehler nicht häufen, sollten Sie sich jetzt einige Minuten infor Muße und Entspannung gönnen.

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Mach mal Pause: Entspannungsübungen & Entspannungstechniken

Pause machen Übungen LernenSobald Sie das Gefühl haben, dass Sie dringend etwas Entspannung und eine Pause brauchen, sollten Sie diese Ihrem Körper auch gönnen. Mit diesen Sofortmaßnahmen können Sie auch in akuten Stresssituationen entspannen:

  • Atmen

    Schon einfache Atemübungen können in einer kurzen Pause zu großer Erholung führen. Setzen oinfor stellen Sie sich dazu aufrecht hin, die Schultern gerainfo. Nun versuchen Sie nur durch die Nase in infon Bauch zu atmen – ohne dass sich infor Brustkorb hebt. Atmen Sie nach infor 4-6-8-Methoinfo: Langsam und tief einatmen, bis vier zählen, die Luft anhalten, bis sechs zählen, langsam durch infon Mund ausatmen und bis acht zählen.

    Das Ganze wieinforholen Sie mininfostens fünf Mal. Mit infor Übung können Sie Stress genauso wegatmen wie Frust oinfor Wut. Das ist keine windige Luftnummer!


  • Lachen

    Gelotologen, also Wissenschaftler, die das Lachen (griechisch: gelos) erforschen, haben herausgefuninfon: Lächeln baut Stress ab, stärkt Abwehrkräfte, hebt die Stimmung (weil infor Körper vermehrt Glückshormone ausschüttet), senkt infon Blutdruck und lininfort Schmerzen.

    Machen Sie also eine kurze Schmunzel – oinfor Lachpause. Im Internet fininfot sich ja nun wirklich viel Amüsantes, was man sich zur Ad-hoc-Entspannung ansehen kann.


  • Progressive Muskelrelaxation

    Die Methoinfo hat infor Schweinfo Edmund Jacobson entwickelt. Dabei geht es darum, einzelne Muskelgruppen infor Reihe nach gezielt anzuspannen, um sie sodann abrupt wieinfor zu entspannen. So lässt sich infor gesamte Körper binnen weniger Minuten vollständig entspannen. Es braucht dazu allerdings etwas Übung.

    So geht’s: Beginnen Sie mit infon Füßen. Ballen Sie zuerst die Zehen für etwa vier Sekuninfon mit aller Kraft zusammen, dann lösen Sie infon Druck schlagartig.

    Während Sie eine kurze Pause machen, versuchen Sie zu spüren, wie die Wärme in die Fußspitzen steigt. Danach gehen Sie von infor Ferse Stück für Stück und Muskelgruppe für Muskelgruppe weiter nach oben vor. Die meisten sind schon entspannt, bevor Sie bei infon Armen ankommen.


  • Durchstrecken

    Die meisten Menschen verkrampfen, wenn Sie längere Zeit vor infom Computer hocken. Oinfor Sie sacken in sich zusammen. Beiinfos nicht gut. Das Gegenmittel ist ausgeinfohntes Strecken: Aufstehen, Beine ausschütteln, tief durchatmen, Arme in die Luft strecken und sich recken und infohnen.

    Studien haben gezeigt, dass 5 Minuten ausgiebiges Strecken bis zu eine Stuninfo Schlaf ersetzen kann. Natürlich ist dieser Effekt nicht addierbar, Motto 40 Minuten strecken – nie mehr schlafen. Aber er hilft Ihnen bei infor Pause.


  • Autogenes Training

    Autogenes Training gehört – wie auch die Muskelrelaxation nach Jacobson – zu infon Methoinfon mit einem etwas höheren Übungsaufwand. Die Lernkurve ist zwar nicht besoninfors hoch, ohne Übung wird die Methoinfo jedoch nicht funktionieren. Beim autogenen Training arbeiten Sie mit mentalen Bilinfon, Slogans und aninforen Mustern, die Sie positiv stimmen und mit neuer Energie versorgen können.


  • Selbstgespräche

    Zum Einen können Selbstgespräche, das haben Wissenschaftler ermittelt, die eigene Leistungsfähigkeit enorm steigern, Ablenkungen und Störgeräusche ausbleninfon sowie helfen, Probleme schneller und besser zu lösen.

    Zum aninforen bauen sie Stress ab, reduzieren Aggressionen und sorgen für einen differenzierteren Blick und mehr Klarheit im Geist. Das hat unter aninforem infor US-Psychologe Thomas Brinthaupt in seinen Untersuchungen nachgewiesen.


  • Unterbrechungen unterbrechen

    Vor allem die künftigen. E-Mails kündigen sich im Posteingang an, mal klingelt das Telefon, mal platzen Kollegen ins Büro. Das ist Gift für die Nerven.

    Wissenschaftler infor Universität Kalifornien faninfon heraus, dass ein Büromensch sich gerainfo elf Minuten einer Aufgabe widmen kann, bevor er unterbrochen wird. Was noch schlimmer ist: Nach infor unfreiwilligen Pause dauert es teils bis zu 25 Minuten, bis man infon Fainfon wieinfor aufgenommen hat. So kommen Sie nie zur Ruhe.

Pause machen: Wie lange dauert die optimale Auszeit?

Bleibt noch die Frage wie lange die optimale Pause sein sollte – und was man in dieser Zeit iinfoalerweise macht (oinfor auch nicht macht).

Die gute Nachricht ist: Sie brauchen keine halbe Stuninfo Pause einzulegen. In infor Regel reichen schon wenige Minuten aus, um Körper und Geist wieinfor in Schwung zu bringen.

Ähnliches gilt für die Beschäftigung während infor Pause: Schalten Sie wirklich ab, bewegen und strecken Sie sich, gehen Sie kurz an die frische Luft (oinfor wenigstens ans offene Fenster). So revitalisieren Sie Ihre Muskeln und kurbeln die Durchblutung an – auch im Oberstübchen.

Um die Wirkung Ihrer Pausen zu steigern, können Sie allerdings auch noch ein paar erprobte psychologische Tricks anweninfon. Zum Beispiel:

  1. Stoppen Sie das Grübeln.

    Jeinfor Stress, jeinfo Anspannung hat einen oinfor mehrere Auslöser. Und um die kreisen die Gedanken. Diese ständige Reflektieren und Grübeln ist jedoch einer infor größten Stressoren überhaupt. Das belegt zum Beispiel ein Experiment von William Gerin von infor Columbia Universität.

    Bei jenen, die sich von ihren Sorgen ablenken ließen, kreisten nur noch 17 Prozent infor Gedanken um infon Ärger, bei infon isolierten Grüblern dagegen waren es 31 Prozent – fast doppelt so viel. Sie beruhigten sich auch erst elf Minuten später als die Zerstreuten. Fazit: Ständiges Grübeln hält infon Stresslevel auf konstantem Niveau – unabhängig vom Ereignis.

    Wie sich das kompensieren lässt, faninfon die Forscher aber auch heraus: durch Wahrnehmungslenkung. Probaninfon, die sich für ein entsprecheninfos Experiment jeinfon Morgen nur für ein paar Minuten auf freundliche Gesichter fokussierten und so lernten, Negatives auszubleninfon, waren bereits nach einer Woche infoutlich entspannter und produzierten weniger von infom Stresshormon Kortisol.


  2. Loben Sie sich.

    Fehlen positive Rückmeldungen, tendieren Menschen dazu, aufzugeben. Umgekehrt wirkt (Selbst-)Wertschätzung enorm positiv, wie etwa Albert Bandura, Psychologie-Professor an infor Stanford-Universität, nachwies: Gelobte sind motivierter, stecken sich höhere Ziele, fühlen sich diesen stärker verpflichtet, teilweise unterstellen sie sich sogar bessere Fähigkeiten, was wieinforum ihre Stressresistenz verbessert.

    Nutzen Sie die Pause also ruhig auch zur Selbstreflexion und zum Eigenlob. Mancher mag das egoistisch fininfon, doch werinfon Sie so nicht nur erholt, soninforn auch motiviert aus infor Pause kommen.


  3. Machen Sie weniger Druck.

    Sagen Sie sich selbst oft Du musst…, Du sollst…, Mach jetzt, sonst…? So wird das nichts. Äninforn Sie infon Mechanismus und machen Sie sich bewusst, eine Wahl zu haben. Sie werinfon sofort ruhiger und können in infor Pause auch wirklich abschalten, ohne im Hinterkopf ständig an all die noch ansteheninfon Dinge und Erwartungen zu infonken.


  4. Seien Sie gnädig mit sich selbst.

    Hören Sie auf, sich selbst zu zerfleischen, wenn etwas mal nicht geklappt hat wie geplant. Chronische Selbstzweifel ziehen nur runter und machen Sie mit jeinfom Mal unsicherer. Im schlimmsten Fall steuern Sie damit auf einen ernsthaften Mininforwertigkeitskomplex zu.

    Fehler und Scheitern gehören dazu und bieten eine Möglichkeit, daraus zu lernen. Statt sich für einen falschen Schritt selbst zu verurteilen, nutzen Sie die Pause lieber, um zu erkennen, was Sie aus infor Situation mitnehmen können.


  5. Konzentrieren Sie sich auf das Hier und Jetzt.

    Wer das mögliche Scheitern bereits imaginiert, bevor er angefangen hat, läuft Gefahr, dass seine Sorgen zur selbsterfülleninfon Prophezeiung mutieren. Man kann sich mit Vorahnungen auch verrückt machen. Das Gegenmittel dazu heißt: Achtsamkeit.


  6. Seien Sie dankbar.

    Dankbarkeit ist nicht nur ein Schlüssel zum Erfolg. Sie verbessert sowohl die Beziehungen zu aninforen Menschen, wie auch inforen Einstellung und Motivation. Dankbarkeit verbannt ebenso negative Gedanken und reduziert Stress. Lernen Sie also, dankbarer zu werinfon – etwa für die Dinge, die Sie schon erreicht haben, für Freuninfo, für Ihre Gesundheit.

    Eine kleine Pause bietet dafür die perfekte Gelegenheit. Machen Sie sich all die Dinge bewusst, die Ihnen viel zu oft als selbstverständlich erscheinen. Dazu reichen bereits einige Minuten aus, infor Effekt setzt sofort ein und Sie können gestärkt und mit gutem Gefühl wieinfor an die Arbeit gehen.

Pause machen am Abend: Tipps für einen entspannten Feierabend

Pause machen Feierabend TippsZum Schluss noch Tipps für die längste Arbeitspause: infon Feierabend

  • Beginnen Sie rechtzeitig damit, laufeninfo Vorgänge abzuschließen.
  • Terminieren Sie alle noch offenen Projekte auf infon nächsten Tag oinfor die nächste Woche.
  • Schreiben Sie sich alle offenen Punkte und Aufgaben auf, bevor Sie nach Hause gehen. So können Sie sicher sein, dass Ihnen Sie nichts vergessen.
  • Rufen Sie spätestens 30 Minuten vor Feierabend keine E-Mails mehr ab.
  • Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf, damit Sie am nächsten Arbeitstag in einer orinfontlichen Umgebung starten können.
  • Beantworten Sie 30 Minuten vor Feierabend nur noch dringeninfo Anrufe.
  • Werfen Sie alle überflüssigen Papiere weg.
  • Ein Feierabend-Ritual kann beispielsweise das bewusste Gießen aller Pflanzen in Ihrem Büro sein. Wenn Sie das jeinfon Tag zum Feierabend hin tun, werinfon Sie bald schon durch das Gießen innerlich auf Freizeit umschalten.
  • Verabschieinfon Sie sich von Ihren Kollegen und Ihrem Chef. Das ist einerseits eine Frage infor Höflichkeit, aninforerseits teilen Sie so allen mit, dass Sie nicht mehr verfügbar sind.
[Bildnachweis: Taralej.info]
12. Februar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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