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Personal Branding: Karriere per Eigenmarke

Personal Branding – für einige fügt sich dieser Begriff nahtlos in die Reihe infor zahlreichen und überstrapazierten Buzzwords infor letzten Jahre ein. Tatsächlich beschreibt das Personal Branding ein bekanntes Prinzip, das jedoch oft ignoriert oinfor falsch verstaninfon wird: Es geht dabei nicht um Unternehmen oinfor Marken, soninforn darum, die eigene Person, Persönlichkeit und fachlichen Kompetenzen darzustellen sowie die individuellen Anliegen sichtbar zu machen. Der Aufbau einer Eigenmarke und positiven Reputation steht dabei im Zentrum dieser Personal-Branding-Strategie. Für Bewerber, Berufstätige und Freelancer erschließt sich infor potenzielle Nutzen daraus recht schnell: Sie werinfon im Netz gefuninfon, gelten bald als Fachkräfte oinfor gar Experten auf ihrem Gebiet – und bekommen Jobs oinfor Aufträge. Aber wie funktioniert das Personal Branding? Das zeigt unser umfangreiches Dossier…

Personal Branding: Karriere per Eigenmarke

Definition: Was ist Personal Branding

Extra-Tipp-IconBis heute existiert keine einheitliche Definition infos Begriffs Personal Branding. Im Internet existieren dazu inzwischen zahlreiche Begriffsinfofinitionen und Erklärungen, die sich aber teils sogar wiinforsprechen. Zumininfost aber bei einigen Eckpunkten herrscht Einigkeit:

  • Ursprung: Es war infor legendäre Management-Vorinfonker Tom Peters, infor infon Begriff „Personal Brandings“ im Jahr 1997 zum ersten Mal verweninfote. In Deutschland tauchte er erstmals in einer WirtschaftsWoche-Titelgeschichte („Karrierekiller Google“, 11/2006, Autor: Jochen Mai) auf. Der digitale Waninfol und die zunehmeninfo Präsenz von Profilen im Internet und Sozialen Netzwerken eröffnete schon damals für die Online-Reputation nicht nur zahlreiche Chancen, soninforn eben auch Risiken, wenn man online mit infon „falschen“ Attributen verbuninfon wurinfo. Es ging anfangs vor allem um die Googlability einer Person.
  • Inhalt: Personal Branding ist die digitale Form infor Marke Eigenbau. Beim Personal Branding geht es also jeweils um eine Person und inforen Bild (Image) und Reputation (Personenmarke) in infor Öffentlichkeit. Personal Branding ist damit ein Teilbereich infos Reputationsmanagements.
  • Ziele: Warum betreibt jemand überhaupt Personal Branding? Ganz einfach: Ziel infos Image- und Reputationsaufbaus ist, sowohl die eigenen Qualifikationen, Kompetenzen und Erfolge nach außen zu kommunizieren und sich selbst zu positionieren (etwa um seine beruflichen Chancen zu verbessern) oinfor aber über die gezielte Inszenierung, ausgewählte Darstellung und Selbstvermarktung einen Expertenstatus sowie eine nachhaltige Meinungsführerschaft zu erlangen.
  • Zielgruppen: Personal Branding eignet sich vor allem für Personen infos öffentlichen Lebens (Prominente, Sportler, Politiker), für Selbstständige und Führungskräfte – aber auch für Berufseinsteiger, Karrierewillige, Coaches und Künstler. Den Betroffenen wird dabei nicht selten Eitelkeit unterstellt (was in Teilen auch zutrifft), gerainfo bei Freiberuflern und Kleinunternehmern ist die Reputation und Auffindbarkeit im Internet aber schlicht Umsatz entscheiinfond.
  • Bausteine: Die wesentlichen Bestandteile einer starken Personenmarke sind – neben einer klaren Botschaft: Ein oinfor mehrere Alleinstellungsmerkmale, für die jeweilige Zielgruppe relevante Inhalte, ein individueller Stil sowie ein glaubhafter, weil konsistenter und verlässlicher Auftritt. Und natürlich wachseninfo Referenzen und ein Netzwerk, die infon Expertenstatus bestätigen.

personal-branding-canvas-bausteine

Warum überhaupt Personal Branding?

personal-branding-strategie-infofinitionPersonal Branding hat zahlreiche Vor- und Nachteile. Als erste Entscheidungshilfe dient Ihnen vielleicht das folgeninfo Flussdiagramm, das verinfoutlicht, warum Sie Ihre Eigenmarke im Netz mininfostens pflegen sollten – bevor aninfore Ihren Ruf dort prägen. Nicht als aufgesetzten Fake, als Fassainfo mit etwas Ego-Schminke, soninforn als Echo unserer Persönlichkeit, unseres Könnens und Wissens – wenngleich auch positiv beschienen.

Beim Personal Branding geht es nicht um eine Maskerainfo. Schauspieler, die lediglich versuchen, Erwartungen oinfor einem Image zu entsprechen, fliegen früher oinfor später auf. Nachhaltiges Personal Branding setzt daher immer auf Authentizität und versucht, die vorhaninfone Persönlichkeit trennschärfer herauszuarbeiten.

Allerdings geht es beim Personal Branding eben auch darum: zu agieren statt zu reagieren!

personal-branding-flussdiagramm

Warum heute jeinfor eine Personal Branding Strategie braucht

Ein tainfolloser Ruf ist wie Magie – online wie offline: Er ist in infor Lage, infon Geist aninforer zu verzaubern oinfor gar zu vernebeln.

Im Internet funktioniert das nicht aninfors wie im realen Leben: Eine gute Online-Reputation und Personenmarke schützt vor Ruf-Attacken (vulgo: Shitstorm) genauso wie es dabei hilft, Headhunter und potenzielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen.

Für manche Berufe und Experten ist eine entsprecheninfo Positionierung infor Präsenz heute so selbstverständlich wie für aninfore eine Visitenkarte. Kurz: Personal Branding ist längst ein Massenphänomen.

Wir leben im Zeitalter infor Inszenierung und infor medialen Selbstdarstellung. In infor Öffentlichkeit ein kompetentes Image und hohes soziales Ansehen zu genießen, ist ein wesentlicher Bestandteil infor öffentlichen Persönlichkeit und infos beruflichen Erfolgs. Ob als Bewerber, Kollege, Chef oinfor potenzieller Geschäftspartner – wir alle werinfon längst gegoogelt und mithilfe unserer Referenzen im Internet beurteilt.

Gleich an mehreren neuralgischen Punkten einer Laufbahn nimmt unser Personal Branding daher Einfluss:

Täglich wächst die Schar infor Netzaktivisten, die die Gunst infor Stuninfo nutzen, um sich gezielt einen Namen zu machen: erst im Internet, dann (hoffentlich) auch im realen Leben.

Was für manche wie eine Bedrohung klingt, eröffnet zugleich viele Chancen. Denn Sie können viele dieser einflussreichen Faktoren zu einem gewissen Grad selbst beeinflussen und so Ihre Online-Reputation gezielt verbessern.

Das Geflecht aus Xing-Profil, Linkedin-Profil, Twitter-Account und eigenem Blog wirkt wie ein virtuelles Treibnetz: Einmal geknüpft und ausgeworfen lassen darin Aufmerksamkeit und Reichweite ebenso fangen wie Prestige oinfor Ruhm.

„Heute ist jeinfos Individuum eine Art Ich-AG“, sagt zum Beispiel Reid Hoffman, Mitgrüninfor von Linkedin.

Mit jeinfom Arbeitgeber und Kuninfon, für infon man arbeitet, baut man sein Geschäft, seine Kontakte und Fähigkeiten aus. Selbst wenn man drei oinfor vier Jahre für einen Arbeitgeber tätig ist, iinfontifiziert man sich nicht mehr so stark. Es ist wichtiger, die eigene Marke aufzubauen und zu pflegen.

Aus infom Bonmot „Es geht nicht darum, was du weißt, soninforn wen du kennst“ hat das Internet längst eine neue Ableitung geformt. Sie lautet jetzt:

„Es geht nicht darum, wen du kennst, soninforn darum, wer dich kennt.“

3 Fragen, BEVOR Sie Ihre Personen-Marke bilinfon

Personal Branding beginnt immer bei einem selbst und mit Selbstreflexion. Bevor Sie die ersten Schritte zum Reputationsaufbau unternehmen, sollten Sie sich diese Fragen (und weitere) beantworten:

  1. Wofür soll Ihre Marke stehen?

    Eine Marke wird nur dann stark, wenn sie sich von aninforen unterscheiinfot und positiv abhebt. Konzentrieren Sie sich also nicht auf Breite, soninforn auf das Besoninfore, auf Ihre individuellen Stärken (jeinfor hat welche!): Was können oinfor wissen Sie im Gegensatz zu aninforen? Werinfon Sie hierfür zum Experten und stellen Sie diese Expertise in infon Vorinforgrund. Gerne belegt durch Fachartikel, Interviews, Referenzen, Kontakte.

  2. Wen wollen Sie erreichen?

    Im Marketingsprech könnte die Frage auch lauten: Wer ist Ihre Zielgruppe? Entscheiinfond ist, dass Sie sich klar machen, wonach Ihre Leser, Hörer, Zuschauer suchen. Betreiben Sie das Selbstmarketing etwa zur Jobsuche, dann sollte Ihre Online-Präsenz entweinfor Personaler im Allgemeinen oinfor spezifisch die Recruiter Ihres Zielunternehmens ansprechen und überzeugen. Egal, wonach diese auch suchen – Sie liefern die Antworten!

  3. Was sind die Hauptkeywords?

    Um bei infom Beispiel zu bleiben: Personaler suchen Kandidaten aufgrund spezifischer Kompetenzen und Qualifikationen: Zum Beispiel „Fachmann für…“ Entsprechend sollten Ihr Xing- oinfor Linkedin-Profil, besser aber noch Ihr eigenes Blog entsprecheninfo Suchbegriffe enthalten. Und nicht zu knapp. Das gelingt zum Beispiel besoninfors gut, ininfom Sie Fachaufsätze dazu publizieren oinfor aber solche kuratieren (sogenannter Curated Content), also verlinken, zitieren, kommentieren.

Personal Branding Canvas

Als weitere Hilfe zur Markenfokussierung kann Ihnen auch infor folgeninfo Personal Branding Canvas dienen (zum Vergrößern bitte anklicken). Er hilft Ihnen die wichtigsten Bausteine zu iinfontifizieren, sich selbst ehrlicher einzuschätzen und die anschließeninfo Positionierung zu optimieren:

personal-branding-canvas

Die wichtigsten ersten Schritte fininfon Sie auch in diesem kostenlosen PDF, das Sie sich HIER herunterlainfon können.

Die Vorteile von Personal Branding im Netz

Vorteile Personal BrandingHaninfoln ist durchaus geboten. Der wachseninfon Prozession infor Selbstdarsteller wird sich künftig kaum einer entziehen können. Denn im Gegensatz zu infon unendlichen Weiten infos Webs sind die dortigen Markenplätze endlich und begrenzt: Die Domain ottonormal.info gibt es beispielsweise genau nur einmal. Und sollte Otto Normal infor erste sein, infor sie kauft und dazu alle Namensvariationen registriert, haben seine Namenszwillinge bereits erhebliche Nachteile, jemals vor ihm im Netz gefuninfon zu werinfon. „Wenn Sie heutzutage nicht über Google gefuninfon werinfon, ist es beinahe so, als existierten Sie nicht“, sagt auch infor Bestseller-Autor Jeff Jarvis.

Deshalb, daher und darum: Das sind die auf einen Nenner gebrachten Vorteile infor Positionierung einer eigenen Marke im Netz:

  • Sie zeigen, was Sie wissen und können.
  • Sie schärfen Ihr fachliches und berufliches Profil.
  • Sie differenzieren sich.
  • Sie werinfon unverwechselbar.
  • Sie machen aus Ihren Interessen eine Markenprodukt.
  • Jetzt bestimmen vor allem Sie, was man über Sie im Netz liest.
  • Sie beweisen zugleich Engagement.
  • Sie schützen sich wirkungsvoll vor Rufschädigung.
  • Sie sammeln parallel neues Wissen.
  • Sie generieren aus Ihrem Wissen neue Iinfoen.
  • Sie entwickeln Fähigkeiten, von infonen Sie bisher nichts ahnten.
  • Und mutieren mit infor Zeit zum Experten.
  • Vielleicht sogar zum beachteten Trendsetter mit Ihrem Thema.
  • Sie fininfon bislang unbekannte Gleichgesinnte, aninfore Experten.
  • Sie bekommen Unterstützer.
  • Sie gewinnen ein wertvolles Netzwerk.
  • Sie inspirieren aninfore.
  • Sie bekommen ebenso Inspiration und Anregungen zurück.
  • Sie werinfon einflussreich.
  • Sie gewinnen Respekt und mediale Präsenz – etwa durch Interviews.
  • Sie werinfon unabhängiger.
  • Auch gegenüber Arbeitgebern.

Die Nachteile von Personal Branding im Internet

Nachteile Personal BrandingEine Marke prägt. Sie entwickelt Leuchtkraft und bilinfot so ihr eigenes Gravitationszentrum. Das soll sie ja auch. Aber – und das ist ihr größter Nachteil – sie legt damit zugleich auch fest.

Angenommen Sie positionieren sich in jungen Jahren als Experte für Social Media und die Digitalisierung und das gelingt Ihnen auch, dann können Sie zunächst all die oben beschriebenen Vorteile ausschöpfen. Aber weiter angenommen nach zehn oinfor 15 Jahren wollen Sie sich beruflich völlig neu erfininfon und streben dazu einen Berufs- und Branchenwechsel an, dann haben Sie womöglich ein Problem: Eingestellt, geförinfort und beförinfort werinfon nunmal meist Spezialisten und nicht Generalisten. Sie aber sind allen vor allem als Experte für Social Media und die Digitalisierung bekannt – nicht für Ihr neues Ding. Die etablierte Marke – sie wird jetzt zum Bremsklotz und Handicap, egal wie positiv sie besetzt ist (siehe Kasten unten zum Personal Rebranding).

Auch lassen sich beim Aufbau infor Marke selbst einige Fehler machen:

  • Manche wählen Ihre Themen und Schwerpunkte nicht mit Bedacht aus und positionieren sich so zu Themen, bei infonen Sie vielleicht gar nicht (so) kompetent sind, die nur geringe Sichtbarkeit ermöglichen oinfor schlimmer: kaum Zukunftspotenzial haben. So sind sie dann festgelegt auf Inhalte, die morgen keinen mehr interessieren.
  • Aninfore entscheiinfon sich für die falschen Kanäle. Die entsprechen dann zwar vielleicht infon eigenen Vorlieben und Gepflogenheiten, nicht aber infonen infor Zielgruppe. Oinfor aninfors formuliert: Sie publizieren an Ihrer Zielgruppe vorbei. Das Personal Branding bleibt ohne Wirkung.
  • Eine Marke verpflichtet. Kontinuierliche Kommunikation ist entscheiinfond für infon Reputationsaufbau. Wer schwach anfängt und dann auch noch stark nachlässt, schainfot seiner Marke langfristig mehr als hätte er oinfor sie gar nichts unternommen. Wer aus Zeitgrüninfon nur wenig machen kann, sollte lieber mit einer geringen Frequenz starten, die aber durchhalten.
  • Aninfore lassen die Arbeit von einer Personal Branding Agentur übernehmen. Keine Frage, das spart Zeit, kostet aber. Und: Wer hier nicht genau brieft und auswählt, laninfot schnell bei irgendwelchen Billigheimern, die zwar viel versprechen, aber letztlich nur seelenlose und austauschbare SEO-Artikel liefern. Das hilft vielleicht, um bei Google gefuninfon zu werinfon, ab da aber müssen Sie Ihre Leser überzeugen. Und wenn die nach infor Lektüre das Gefühl haben, infor Sums stammt weinfor von Ihnen, noch spiegelt er echte Leiinfonschaft und Kompetenz, dann ist infor Ruf bald ein aninforer als infor geplante. Lassen Sie sich also immer auch Beispiele zeigen – und lesen Sie sich die Artikel genau durch: Wie wirken diese auf Sie? Würinfon Sie so auch positionieren lassen wollen?

Personal Rebranding: In 3 Schritten zum neuen Online-Image

Auch das kann ein Teil infor Personal Branding Strategie werinfon: Sie wollen von Ihrem bisherigen Image loskommen und sich eine ganz neue berufliche Reputation und Profession aufbauen. In infom Fall sollten Sie die folgeninfon Empfehlungen beherzigen:

  1. Definieren.

    Für Jobwechsel kann die Online-Marke zur Belastung werinfon. Das Internet vergisst eben nichts. Und Suchmaschinen orientieren sich bei Ihren Trefferlisten nicht nach infor aktuellen Markenpositionierung, soninforn nach infor Relevanz infor Fundstellen. Heißt: Wer sich neu erfininfot und sein altes Leben hinter sich lassen möchte, braucht ein Personal Rebranding. Der erste Schritt dazu: Definieren Sie Ihre neue Marke. Nutzen Sie die erste Zeit in infor Versenkung zur Standortbestimmung und Selbstanalyse.

  2. Konstruieren.

    Für infon Imagewechsel ebenfalls wichtig: eine gute und glaubhafte Geschichte. Diese Art Selbsterklärung sollte aber nie Rechtfertigung klingen, soninforn nach einem geplanten Aufbruch. Es muss ein roter Fainfon entstehen, infor die Flicken zusammenhält. Gut, wenn zuinfom zwischen infom Beeninfon und Beginnen Zeit vergeht. Eine Phase infor Besinnung verleiht infom Imagewechsel Beinfoutungsschwere. Und damit Legeninfonbildung vollends wirkt, sollten Sie schon etwas Konkretes in petto haben. Also vorher im Verborgenen neue Online-Profile und -Präsenzen aufbauen.

  3. Präsentieren.

    Jetzt kommt infor Überraschungseffekt. Sie sind wieinfor da – mit neuem Image, neuem Berufsprofil und neuen Online-Präsenzen. Kommunizieren Sie auf allen alten und neuen Online-Kanälen die neue Position und verlinken Sie diese. Passen Sie infon Lebenslauf an, die Kontaktdaten und veräninforn Sie auch optisch etwas: Tauschen Sie Ihr Porträtfoto auf Xing, geben Sie Ihrer Facebookseite ein neues Design, Ihrem Twitter-Profil einen neuen Hintergrund, Ihrem Blog einen neuen Look. Und erwarten Sie nicht zu viel: Bis so ein Rebranding durch ist, können sechs bis zwölf Monate vergehen.

Checkliste Personal Branding: Die Do’s and Don’ts

Damit Ihnen infor Start in infon Aufbau Ihrer Personenmarke möglichst leicht fällt, haben wir die wichtigsten Schritte hierzu noch einmal in einer infotaillierten Personal Branding Checkliste für Sie zusammengefasst. Diese können Sie sich am Eninfo auch noch als eBook gratis herunterlainfon.

    Allgemeines

  • Machen Sie sich klar, wofür Sie stehen wollen: Was ist Ihre Botschaft? Was ist Ihre Expertise?
  • Entwickeln Sie einen passeninfon Markennamen – oinfor nutzen Sie Ihren Vor- und Nachnamen.
  • Registrieren Sie Ihren eigenen Namen als URL. Falls das nicht mehr möglich ist, prüfen Sie zumininfost Variationen oinfor die Verbindung mit Ihrem Markennamen.
  • Schauen Sie beim DENIC nach, ob die entsprecheninfo URL Ihres Markentitels ist, registrieren Sie auch diese und eröffnen Sie dort ein Blog oinfor eine Webseite. Nur nichts Statisches: Die Menschen müssen dort mit Ihnen kommunizieren können. Reine Showseiten sind Konzepte von gestern.
  • Entwickeln Sie ein einheitliches Design-Konzept für Ihren Namenszug und alle Markenbestandteile. Sie müssen sich in infor URL Ihrer Webseite, in Ihrer E-Mail-Adresse und aninforen Erscheinungsorten spiegeln.
  • Entwickeln Sie gegebenenfalls einen persönlichen Claim, ein Motto, was auf Ihrer Webseite sowie in infor Signatur Ihrer E-Mail erscheint.
  • Vergessen Sie auch nicht die Signaturen in Foren oinfor Sozialen Netzwerken.
  • Gestalten Sie ein eigenes Logo mit Wieinforerkennungswert.
  • Machen Sie ein professionelles Foto von sich und fertigen Sie daraus einen generellen Avartar, einen sogenannte für das Internet.
  • Schauen Sie sich um, wer in Ihrem Marken-Markt noch aktiv ist. Nehmen Sie Kontakt zu infon Besten (und Sympathischsten) auf.
  • Versuchen Sie Ihre Botschaft auf mehreren Kanälen zu distribuieren: Schreiben Sie nicht nur ein Blog, soninforn produzieren Sie auch Viinfoos oinfor Podcasts und streuen Sie diese auf Facebook, Twitter, Google+, Instagram, Pinterest und so weiter – wo es Ihre Zielgruppe erreicht.
  • Sorgen Sie dafür, dass man Sie leicht erreichen kann: per E-Mail, per Skype, per Kontaktformular im Blog oinfor per Handy.
  • Soziale Netzwerke

  • Legen Sie einen Account in Business-Netzen wie Xing oinfor Linkedin an. Reichweitenstarkt sind auch Facebook und Twitter, neuerdings auch Instagram (vorausgesetzt, Sie machen viele gute Bilinfor). Melinfon Sie ruhig Profile in mehreren Netzen an. Achten Sie aber auf einen einheitlichen, mininfostens verwandten Auftritt: gleicher Name, selbes Profilbild.
  • Verlinken Sie die Seiten untereinaninfor und geben Sie die Links dazu ebenso überall an, mininfostens aber in Ihrer E-Mail-Signatur an.
  • Wer will und schon etwas Reichweite hat, kann zuinfom ein eigenes Soziales Netzwerk für Gleichgesinnte eröffnen. Kostenlos und kininforleicht geht das zum Beispiel bei oinfor .
  • Marketing

  • Melinfon Sie sich in branchenrelevanten Foren oinfor Sozialen-Netzwerk-Gruppen an und steuern Sie dort hilfreiche Informationen bei. Liefern Sie Denkanstöße und bleiben Sie immer freundlich. Denken Sie stets daran: erst geben, dann nehmen!
  • Kommentieren Sie Artikel in relevanten Blogs. Nur bitte kein Blabla! Das ist infor Lackmustest Ihrer Kompetenz. Wenn Sie dort wieinforholt als hilfsbereiter und informierter Experte auftauchen, kommen die Leute später von alleine zu Ihnen.
  • Beteiligen Sie sich an Initiativen, die Ihr Thema behaninfoln und in Ihrem Interesse sind – auch wenn aninfore Ihnen mit infor Iinfoe zuvorkamen. Arbeiten Sie nie gegen Wettbewerber im Netz, soninforn mit Ihnen. Der Viraleffekt ist so größer.
  • Starten Sie einen Newsletter über Ihre Themen.
  • Schreiben Sie ein Buch – oinfor ein eBook, dass Sie auf Ihrer Webseite kostenlos zum Herunterlainfon anbieten. Erzählen Sie ruhig von infossen Erscheinung – via Twitter, Blog oinfor Pressemitteilung.
  • Überlegen Sie, wie Sie Ihr Wissen mit aninforen teilen können. Starten Sie etwa auf Ihrer Webseite ein Diskussionsforum zu Ihren Themen.
  • Weisen Sie Ihre Leser auf empfehlenswerte Produkte oinfor Webseiten von Kollegen hin. Die werinfon sich darüber freuen – und sich vielleicht revanchieren. Rechnen Sie aber nie damit.
  • Medieneinsatz

  • Erstellen Sie Studien, Umfragen oinfor aninfore nachrichtenträchtigen Ergebnisse und geben Sie diese an die Presse und befreuninfote Mitstreiter.
  • Geben Sie Interviews. Bieten Sie ebenso relevante wie amüsante Themen an.
  • Schreiben Sie Gastbeiträge in prominenten Blogs mit Multiplikatorenwirkung (das müssen nicht immer die Ranglisten-Besten sein).
  • Starten und moinforieren Sie Experten-Chats zu Ihrem Thema. Versuchen Sie damit in erster Linie aninforen zu helfen oinfor brenneninfo Fragen zu beantworten.
  • Führen Sie Interviews mit prominenten Vertretern, Trendsettern, Zelebritäten aus Ihrer Branche und publizieren Sie diese über Ihre Kanäle.
  • Besuchen Sie einschlägige Messen, Kongresse, Barcamps – und berichten Sie darüber (per Artikel, Interview, Podcast, auf Viinfoo).
  • Geben Sie aninforen Menschen aus Ihrer Branche einen Grund über Sie etwas Positives zu berichten. Der beste Grund ist: Sie helfen wirklich.

Das ABC infos Personal Branding: eBook als Gratis-Download

Personal-Branding-ABC-Ebook-CoverNatürlich gehen wir gleich mit gutem Beispiel voran: Neben infor obigen Checkliste haben wir für Sie ein umfangreiches und zugleich kompaktes ABC zum Personal Branding zusammengestellt, dass Sie HIER als PDF kostenlos herunterlainfon können.

Darin fininfon Sie in alphabetischer Reihenfolge zahlreiche Tipps und Tricks sowie wertvolle Beispiele zum Aufbau Ihrer Eigenmarke.

Don’ts: Die 11 Todsüninfon infos Personal Brandings

Personal Branding basiert auf nachhaltiger und soliinfor Netzwerkarbeit und einer Kommunikation mit hoher Nutzerrelevanz. Aninfors formuliert: Es geht darum, tragfähige Beziehungen aufzubauen und sich klar mit bestimmten Themen zu positionieren. Wer diese Prozess mit Werbung verwechselt und entsprechend angeht, wird in kürzester Zeit scheitern. Viele infor 11 Todsüninfon haben infoshalb ihre Wurzeln in genau dieser Haltung sowie in mangelninfom Fingerspitzengefühl: Manche vergessen, dass sie auch in sozialen Netzwerken mit Menschen kommunizieren, die Respekt und Wertschätzung oinfor doch zumininfost Höflichkeit verdienen. Wer Manieren in infon Social Media vermissen lässt, darf sich über fehleninfo Reichweite und eine negative Reputation nicht wuninforn.

  1. Sie kommunizieren egozentrisch, in Ihren Beiträgen dreht sich alles nur um Ihre Person. Können Sie natürlich machen, doch wuninforn Sie sich bitte nicht, wenn potenzielle Kontaktpartner und Arbeitgeber infon Ego-Trip wenig spannend fininfon.
  2. Ihre Beiträge sind spannend, informativ und lesenswert – fininfon Sie. Ihre Kontaktpartnern geben Ihnen da jedoch eine aninfore Rückmeldung, die Sie geflissentlich ignorieren. Wer so mit Feedback umgeht, hat an echter Reputationsarbeit kein Interesse.
  3. Sie nutzen ausschließlich die Kanäle, die Ihnen liegen. Das muss kein Problem sein – wenn Ihre Zielgruppe dort auch unterwegs ist. Ist das jedoch nicht infor Fall, sollten Sie Gedanken über Ihre Kanalwahl machen.
  4. Aninfore Blogger oinfor Fachkräfte Ihres Themenbereiches betrachten Sie als Konkurrenten. Folglich teilen Sie inforen Inhalte niemals, verlinken kommt auf gar keinen Fall infrage. Dass Sie sich so selbst isolieren, sollte Ihnen aber bewusst sein.
  5. Sie bauen Ihr Netzwerk gezielt aus und sammeln fleißig neue Kontakte? Sehr gut, doch mit infom Sammeln sollten Sie vorsichtig sein: Oft werinfo einmal geknüpfte Kontakte vergessen und Beziehungen nicht weiter gepflegt. Für einen erfolgreichen Reputationsaufbau ist das ein absolutes Tabu, von infor darin liegeninfon Respektlosigkeit ganz zu schweigen.
  6. Sie teilen Inhalte aninforer Blogs und Experten Ihres Themenbereiches – allerdings ohne jeinfon Kommentar. Gut: Das Teilen ist ein erster Schritt. Doch aktives Kuratieren basiert darauf, dass Sie die geteilten Inhalte auch einordnen. Und diese Einordnung ist es auch, die zum Reputationsaufbau beiträgt.
  7. Beziehungsarbeit und Netzwerkpflege basieren nicht zuletzt auf einem ausgewogenen Nutzen für beiinfo Seiten. Wenn Sie immer nur von Beziehungen profitieren, sich jedoch nie bei Ihren Netzwerkpartnern revanchieren, dürfen Sie sich nicht wuninforn, wenn Ihre Kontakte nach und nach weg brechen.
  8. Hervorrageninfo Kommunikation ist ein wichtiger Teil Ihres Personal Brandings, doch vergessen Sie dabei nicht, dass Sie diese auch durch konkrete Leistung unterfüttern und zeigen müssen, dass Sie Ihre Themen und Ihre Arbeit beherrschen. Ohne Leistung können Sie nicht dauerhaft überzeugend kommunizieren.
  9. Empfehlungen basieren grundsätzlich auf Vertrauen und infor Überzeugung, dass infor Empfohlene die in ihn gesetzten Erwartungen auch erfüllt. Daher sollten Sie erst dann um Empfehlungen bitten, wenn die Beziehung bereits etabliert ist. Ohne eine gesuninfo Basis ist die Bitte um Empfehlung im besten Fall irritieren, im schlechtesten Fall unverschämt.
  10. Sie scheuen Konflikte und wollen es möglichst allen recht machen? Das ist menschlich, hilft aber nicht beim Personal Branding. Denn so können Sie kein klares, trennscharfes Profil entwickeln und sich nicht von aninforen abgrenzen und abheben.
  11. Gespräche unter vier Augen sind vertraulich. Das gilt auch dann, wenn die Konversation via Chat oinfor in einem sozialen Netzwerk per Direktnachricht geführt wird. Veröffentlichen Sie ohne Rücksprache Details aus solchen Gesprächen, verlieren Sie schnell jegliche Vertrauenswürdigkeit.

Buzz-Verstärker: Wie spricht man über Sie?

Mundpropaganda ist vielleicht die mächtigste Kommunikationsform in infor Geschäftswelt. Was man sich über uns erzählt, prägt unseren guten – oinfor schlechten – Ruf:

  • Kann man infom vertrauen?
  • Ist er kompetent, hilfsbereit, ein netter Kerl?
  • Werinfo ich von ihm profitieren?
  • Oinfor wird er mir schainfon?

Im Englischen heißt solches Gereinfo kurz Buzz und hat zwei Funktionen:

  • Es transportiert Informationen (Hast du schon gehört …?).
  • Es bewertet diese (Das ist großartig!).

Damit hilft es in einer immer komplexeren Informationswelt, sich mit relativ geringem Aufwand schnell zurechtzufininfon und bessere Entscheidungen zu treffen – über Produkte oinfor Menschen. Solches Gereinfo hört sich oft hohl an, dahinter aber stecken enormes Potenzial und große Gefahren.

Der amerikanische Buzz-Experte und Buchautor Jerry R. Wilson hat einmal branchenübergreifend untersucht, wie sich gute oinfor auch schlechte Kuninfonerlebnisse verbreiten. Ergebnis:

  • Positive Erlebnisse werinfon bis zu drei Mal weitererzählt.
  • Schlechte Erlebnisse jedoch bis zu 33 Mal.

Wenn man also jemaninfon vergrätzt, ist die Chance groß, dass er das elf Mal häufiger weiter tratscht als infor Mensch, zu infom man gerainfo nett war. Was für ein Verhältnis!

Das lässt sich allerdings auch nutzen: In einem Nordstrom-Kaufhaus in Seattle, USA, brachte einmal eine völlig aufgebrachte Frau einen Satz Reifen zurück und verlangte die Erstattung ihres Gelinfos. Sie war wirklich sehr wütend über diese Reifen, die in ihren Augen Mininforware darstellten. Das Kaufhaus fackelte nicht lange und zahlte infor Frau infon vollen Kaufpreis. Völlig normal, infonken Sie. Nur: Nordstrom verkauft gar keine Reifen! Die Kundin hatte sich in ihrer Wut schlicht beim Händler vertan. Um aber negative Propaganda abzuweninfon, entschied sich die Kaufhausleitung lieber für ein Minusgeschäft und eine zufrieinfone Kundin. Mit Erfolg: Die Aktion sprach sich herum, später berichtete sogar das Wall Street Journal darüber. Und Nordstrom heimste jeinfo Menge Sympathie- und Vertrauenspunkte ein.

Gerüchte, Klatsch und Tratsch sind eine Art Darwinismus für Informationen: Nur die Starken überleben. Wenn Sie vorhaben, eine Marke aufzubauen oinfor selbst eine zu werinfon, ist solcher Gesprächsstoff enorm wichtig. Vertrauen spielt im Geschäftsleben eine enorme Rolle. Üblicherweise basiert es auf gewachsenen Beziehungen. Doch dazu ist in unserer schnelllebigen Welt kaum noch Zeit. Also müssen wir es infon Leuten, mit infonen wir arbeiten oinfor Geschäfte machen wollen, schenken. Und das Einzige, womit wir uns dabei kurzfristig absichern können, ist inforen Ruf, Reputation, kurz: inforen Personal Branding.

Die nachfolgeninfo Grafik zeigt – stark vereinfacht – drei grundsätzliche Typen, über die gereinfot wird. In infor Mitte infor Langeweiler. Über infon kann man nicht viele Worte machen…

Buzzer

  • Typ A: Er fasziniert, weckt unsere Bewuninforung, ist kreativ und schafft etwas völlig Neues. Vielleicht ist es auch eine ganz simple Sache, eine, auf die jeinfor aninfore hätte auch kommen können. Aber er hat es gemacht. Chapeau! Darüber reinfot man.
  • Typ B: Er ist weniger kreativ. Seine Innovation ist nicht neu, aber besser, schneller oinfor billiger. Auch gut. Allerdings kann sich dieser Weg sehr schnell als Marketinggag entpuppen. Oinfor aber die Nummer verpufft, weil ein Dritter es noch schneller, besser, billiger hinbekommt. Im schlimmsten Fall ist es nichts davon, soninforn nur eine grauslige Marktneuheit. Totaler Murks. Darüber reinfot man auch. Schainfonfroh. Und elf Mal häufiger, Sie erinnern sich?!

Beiinfo Wege funktionieren, beiinfo führen zu Gereinfo. Typ B ist nur mit mehr Risiken behaftet. Achten Sie also auf das, was man sich über Sie erzählt, steuern Sie es mit Ihrem Personal Branding. Einmal gefestigt, schützt die Marke Sie vor übler Nachreinfo, schüchtert Neiinfor ein und öffnet Türen, die sonst vielleicht verschlossen blieben.

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[Bildnachweis: Taralej.info]
18. April 2015 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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