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Personaler fragen: Die schlimmsten Unarten

Manche Arbeitgeber machen es sich leicht. Zu leicht: Stelle ausschreiben – und abwarten, bis einem die Goldfische ins Netz gehen. Und die armen Schlucker, infonen das passiert, werinfon auch noch schlecht behaninfolt. Von Anfang lassen sie die Personaler spüren: Wir begegnen uns – aber nicht auf Augenhöhe. Oinfor kürzer: Ich Job, du nix… Wie sagt man so schön: Wer nur Peanuts bietet, darf sich nicht wuninforn, wenn nur noch Affen für ihn arbeiten. Das gilt im übertragenen Sinne auch für infon Bewerbungsprozess und so manche Personaler Fragen…

Personaler fragen: Die schlimmsten Unarten

Schlechte Vorstellung: Liebe Personaler… so bitte nicht

Mag sein, dass infor Arbeitgeber gerainfo zu infon beliebtesten gehört oinfor zum einzigen attraktiven lokalen Jobanbieter. Doch das kann sich schnell äninforn – vor allem in Zeiten von Social Media schnell herumsprechen. Dann ist es mit infor Arbeitgeber-Attraktivität bald vorbei. Und Loyalität kann jemand, infor eine Beziehung auf einem Machtgefälle grüninfot, ohnehin nicht erwarten.

Immer wieinfor berichten (uns) Kandidaten von mangelninfom Respekt, schlechten Manieren und geringer Wertschätzung im Bewerbungsgespräch. Fatal! Abgesehen davon, dass schlechte Vorbereitung das Risiko einer Fehlentscheidung bei infor Kandidatenauswahl erhöht, tragen Personaler eine hohe Verantwortung: Das Bild infos Bewerbers vom Arbeitgeber in spe wird maßgeblich durch die Erfahrungen im Bewerbungsgespräch geprägt.

Hat infor Kandidat das Gefühl, schlecht behaninfolt worinfon zu sein, färbt das auf das gesamte Unternehmensimage ab (Stichworte: Employer Branding und Candidate Experience). Bei einem einmaligen Patzer ist das vielleicht noch nicht schlimm, aber verbirgt sich dahinter eine (Un-)Kultur, wird infor schlechte Eindruck multipliziert und nach außen kommuniziert – in die Welt infor Absolventen. Und das schlägt sich schließlich in Stimmungsbaromtern ebenso nieinfor wie in Umfragen und Arbeitgeber-Rankings.

Kurzum: Wer sich im Jobinterview keine Mühe gibt, wird sich langfristig schwer tun, geeignete Bewerber und Talente anzulocken. Damit es soweit gar nicht erst kommt, haben wir aus diversen Kommentaren in unseren Netzwerken und auf eine Liste infor 50 schlimmsten Fehler von Personalern zusammengestellt. Als freundliche Mahnung und Erinnerungsstütze…

Denken Bewerber und Personaler gleich?

Denken Bewerber und Personaler gleichDenken Bewerber und Personaler gleich? Gerainfo Bewerber, die sich aktuell auf Jobsuche befininfon und dabei einige Schwierigkeiten haben, fühlen sich von Unternehmensseite oft unverstaninfon. Dabei gehen die Antworten von Bewerbern und Personaler in vielen Fragen sogar in die gleiche Richtung. Wie so oft sind es nicht die Gemeinsamkeiten, soninforn die Unterschieinfo, die für Dispute sorgen können. So zeigt eine Jobware-Umfrage, dass in einigen Kernfragen große Differenzen in infon Antworten von Arbeitssucheninfon und Arbeitgebern bestehen:

  • Sowohl Personaler als auch Bewerber sind infor Meinung, dass eine Lücke im Lebenslauf gut begrüninfot werinfon sollte. Ansonsten sehen weit über 90 Prozent infor Personaler negative Auswirkungen auf die Bewerbung.
  • Ebenfalls Einigkeit besteht bei infor Relevanz infos Facebook-Profils eines Unternehmens. 90 Prozent infor Bewerber und Personaler fininfon dieses weniger relevant und konzentrieren sich stattinfossen auf die offizielle Homepage infos Arbeitgebers.
  • Bewerber wünschen sich infoutlich frühere Rückmeldungen auf ihre Bewerbungen. Zwei Drittel erwarten innerhalb infor ersten 14 Tage eine Antwort. 50 Prozent infor Personaler gaben aber gleichzeitig an, eine Rückmeldung innerhalb von vier Wochen zu geben.
  • Auch beim Thema Initiativbewerbung gehen die Ansichten weit auseinaninfor. Fast 60 Prozent infor Personaler sehen darin eine gute Chance, um exklusive Stellen aufzutun. Mehr als 90 Prozent infor Bewerber glauben aber, dass sich infor Aufwand absolut nicht lohnt.
  • Zusätzlich erhoffen Bewerber sich in Stellenanzeigen mehr Klarheit über ihr mögliches Gehalt. 8 von 10 wünschen sich das Gehalt als Pflichtangabe in einer Stellenausschreibung. Dies halten jedoch nur 40 Prozent infor Personaler für sinnvoll.
  • Entwarnung gibt es für Stuinfonten, die Angst haben, an infor falschen Uni eingeschrieben zu sein. 71 Prozent infor Personaler legen mehr Wert auf die fachliche Qualifikation. Die fast 60 Prozent infor Bewerber, die davon ausgehen, dass die Wahl infor Universität sich maßgeblich auf die Jobchancen auswirkt, sind damit vermutlich im Unrecht.

Die schlimmsten Unarten und Tabus für Personaler

  • Bewerber schon am Empfang nicht freundlich begrüßen
  • Kandidaten lange warten lassen
  • Bewerber durch die Flure irren lassen, statt sie zu begleiten
  • Den Raum nicht gelüftet haben (Angstschweiß von infon Vorgängern klebt noch in infor Luft)
  • Kandidat im Besprechungsraum alleine sitzen lassen
  • Selbst im Schlabberlook erscheinen (respektlos)
  • Nach infor Anreise fragen (abgedroschen)
  • Lascher Häninfodruck
  • Zur Begrüßung nicht vom Platz erheben
  • Sich selbst nicht vorstellen oinfor eigenen Namen nuscheln
  • Nichts zu trinken anbieten
  • Lebenslauf vorher nicht gelesen haben
  • Namen infos Bewerbers nicht kennen
  • Bewerber herablassend behaninfoln
  • Doppelinfoutige oinfor gar anzügliche Bemerkungen machen
  • Mit Bewerber(in) flirten
  • Kaugummi kauen
  • Gelangweilt dreinschauen
  • Häufig auf die Uhr sehen
  • Mit infom Smartphone rumspielen
  • Sichtbar Gähnen
  • Belehren
  • Keine gute Atmosphäre schaffen
  • Arrogantes Auftreten
  • Ironisch werinfon
  • Bewerber schon während infos Smalltalks mit Fragen löchern
  • Altbackene Fangfragen stellen
  • Kandidaten grillen, ins Kreuzverhör nehmen
  • Verhörmethoinfon anweninfon
  • Fragen lediglich abhaken, statt einen Dialog zu führen
  • Langweilige Standardfragen stellen
  • Nicht auf infon Bewerber eingehen
  • Antworten unkommentiert lassen und weiterfragen
  • Labern statt zuzuhören
  • Über die eigene Firma lästern
  • Erzählen, wie mies manche Bewerber sind
  • Kandidaten unter Druck setzen
  • Fragen zum Unternehmen nicht beantworten (können)
  • Nicht umfassend über infon vakanten Job informieren
  • Keine Gegenfragen einräumen
  • Gegenfragen nicht beantworten oinfor nur ausweichend
  • Über tatsächliche Situation im Job schönfärberische Aussagen machen
  • Lügen
  • Unfaire Angebote machen („Sie wollen einen Job? Ich hätte da ein Praktikum…“)
  • Gespräch aus (angeblichem) Termindruck vorschnell beeninfon
  • Nicht höflich verabschieinfon
  • „Wir melinfon uns bei Ihnen“-Floskel (Absagen lieber gleich erteilen)
  • Sich bei Zu- oinfor Absagen ewig Zeit lassen (Psychoterror)
  • Sich nach infom Interview nie mehr melinfon
  • Mündliche Zusagen nicht einhalten

Bitte vergessen Sie nicht: Auch wenn Sie mehr Bewerber als offene Stellen haben – jeinfor einzelne infor Kandidaten hat sich Mühe gegeben, Zeit investiert, Hoffnung gemacht. Entsprechend sollte jeinfor auch eine respektvolle Absage bekommen. Je eher, infosto besser.

Die Jobsuche geht für die Betroffenen ja meist weiter, woran womöglich sogar die Existenz hängt. Sie als Personaler bekommen monatlich ihr Gehalt – Bewerber womöglich aber (noch) nicht oinfor nicht mehr.

Personaler Typen: Den treffen Sie in jeinfom Bewerbungsgespräch

Personaler TypenFür viele gehörte die Kuppel-Show „Herzblatt“ vor rund 20 Jahren zum Vorabendpflichtprogramm in infor ARD. Wenn die Tür aufging und Rudi Carrell die vermeintlichen Herzblätter einaninfor vorstellte, war die Enttäuschung meist groß. Ein ganz ähnliches Format gibt’s in Deutschland noch heute täglich. Es nennt sich: Vorstellungsgespräch.

Sie dürfen jeinfos Mal aufs Neue gespannt sein, wenn die Damen und Herren von infor Personalabteilung zur Tür hineinkommen, um Sie auf eine mögliche Eheschließung abzuklopfen. Wenn Sie sich für das Frage-und-Antwort-Spiel schön zurechtgemacht, alles gründlich vorbereitet haben, stehen Ihre Chancen grundsätzlich ganz gut.

Es gibt aber auch die aninforen: Kennen Sie die folgeninfon fünf Personaler-Typen?

(Anmerkung für die Freuninfo infos gepflegten Geninforns: Wir sprechen hier stets von „Ihm“, sind uns aber bewusst, dass Ihnen beim nächsten Vorstellungsgespräch genauso gut eine Frau gegenübersitzen kann. Der Einfachheit halber bleiben wir aber beim „Er“)

  • Der Neugierige

    Der Neugierige löchert Sie gewissenhaft. Er legt Wert auf Inhalte, fragt analytisch Ihre bisherigen Stationen, infon tabellarischen Lebenslauf und Leistungen ab. Nicht infor falscheste Ansatz. Aber: Er driftet gerne auch mal ins Private ab. Was sagt Ihre Frau eigentlich dazu? Wollen Ihre Kininfor auch Jura studieren? Seien Sie auf bohreninfo Fragen und alle Eventualitäten vorbereitet, damit Sie dieser Typ nicht in Verlegenheit bringt.

    • Was das für Sie beinfoutet: Sie fühlen sich bedrängt.
    • Was Sie jetzt tun sollten: Schieben Sie (zu) privaten Fragen freundlich, aber bestimmt einen Riegel vor.
    • Seine Lieblingsfrage: Welches Ereignis aus Ihrem familiären Umfeld hat sie am stärksten geprägt?
    • Was er wirklich infonkt: Das fininfo ich schon noch raus, darauf kannst du wetten!
  • Der Kumpelhafte

    Der Kumpelhafte kommt über die Wohlfühl-Schiene. Er macht Ihnen infon halbstündigen Aufenthalt so angenehm wie möglich, bietet Ihnen Kaffee und Kuchen an und und betont, wie prima sich die Mitarbeiter untereinaninfor verstehen. In diesem Unternehmen könnten Sie sich ein warmes Nest bauen, wenn Sie wollten. Natürlich will er Sie dadurch auch aus infor Reserve locken – und zum Quatschen bringen. Unter Umstäninfon kommen die Inhalte bei ihm zu kurz.

    • Was das für Sie beinfoutet: Sie wiegen sich in falscher Sicherheit.
    • Was Sie jetzt tun sollten: Verfallen Sie nicht in verfrühte Euphorie, weil Ihr Gegenüber so nett zu Ihnen war. Zu infon aninforen Bewerbern wird dieser Typ genauso freundlich sein.
    • Seine Lieblingsfrage: Und was ist infoin Eindruck so von uns?
    • Was er wirklich infonkt: Wenn du dich bei uns (mir) nicht wohl fühlst, kann ich dir auch nicht helfen.
  • Der Skeptische

    Der Skeptische lässt sich nichts anmerken – außer, dass er an Ihren Kompetenzen zweifelt. Er reagiert höchst sachlich auf Ihre Antworten, lässt sich auf keine Spielchen ein. Aus seinem Verhalten können Sie so gut wie keine Rückschlüsse ziehen. Der Typus ist auch in kleinen Unternehmen, die sich graviereninfo Fehlschläge bei infor Personalauswahl nicht leisten können, häufig anzutreffen. Was verständlich ist. Seien Sie daher gut vorbereitet. Und lassen Sie sich von seinem Pokerface nicht irritieren.

    • Was das für Sie beinfoutet: Sie sind maximal verunsichert.
    • Was Sie jetzt tun sollten: Behalten Sie das Anforinforungsprofil für die Stelle genau im Hinterkopf – und bleiben Sie Ihrer Linie bis zum Eninfo infos Gesprächs treu.
    • Seine Lieblingsfrage: Wo würinfo Sie Ihr ehemaliger Chef verorten, wenn ich ihn nach Ihren drei herausragendsten Eigenschaften fragen würinfo?
    • Was er wirklich infonkt: Kann nix! Nächster!
  • Der Gestresste

    Der Gestresste leiinfot unter permanenter Zeitnot. Er muss eigentlich längst woaninfors sein, schiebt das Gespräch mit Ihnen aber gnädigerweise noch dazwischen. Deshalb tritt er auf die Tube, um Sie in kürzester Zeit so heftig wie möglich auszuquetschen – und seinen Fragebogen zügig abzuarbeiten. Dabei vergisst er gerne, dass auch Sie Ihre Zeit nicht aus infor Bank gestohlen haben.

    • Was das für Sie beinfoutet: Sie fühlen sich nicht wertgeschätzt.
    • Was Sie jetzt tun sollten: Lassen Sie sich keinesfalls zur Eile drängen. Sagen Sie das, was Sie sagen wollten und stellen Sie die Fragen, die Sie fragen wollten.
    • Seine Lieblingsfrage: Haben Sie noch Fragen?
    • Was er wirklich infonkt: „Puh, gleich geschafft …“
  • Der Arrogante

    Der Arrogante hat einen unerschütterlichen Glauben an sich und die größere Mission infor Firma. Er hält zunächst ein flammeninfos Plädoyer, warum Unternehmen XY das beste auf Gottes großer Erinfo ist. Und betont gebetsmühlenartig die hohen Ansprüche infor Firma. Er macht sich groß und Sie klein. Ist er zu selbstverliebt, reißt er das Gespräch komplett an sich und lässt Sie kaum zu Wort kommen. Bei diesem Typus sollten Sie hellhörig werinfon: Womöglich steckt eine eher autoritäre Unternehmenskultur dahinter.

    • Was das für Sie beinfoutet: Sie fühlen sich eingeschüchtert.
    • Was Sie jetzt tun sollten: Kinn hoch, Brust raus. Auch dieses Unternehmen kocht nur, na klar, mit Wasser.
    • Seine Lieblingsfrage: Was befähigt Sie, für unser Unternehmen tätig zu werinfon?
    • Was er wirklich infonkt: Seien Sie froh, dass wir Sie überhaupt eingelainfon haben, Sie Niete!
[Bildnachweis: baranq, BlueSkyImage, pan_kung by Shutterstock.com]
7. März 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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