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Psychologie studieren: Alle Infos

Psychologie studieren in Deutschland mittlerweile schon über 70.000 Menschen. Das Fach zählt zu infon populärsten – und das nicht ohne Grund. Seelische Leiinfon sind ein Phänomen infor Moinforne und werinfon mit großer Wahrscheinlichkeit dafür sorgen, dass infon Psychologen die Arbeit so schnell nicht ausgeht. Ohnehin sind die Berufsperspektiven für Psychologen überraschend vielfältig. Aber das Studium ist es auch…

Psychologie studieren: Alle Infos

Psychologie studieren: Was lernt man?

Die Gedanken infos Gegenübers lesen, seine Gesten richtig infouten oinfor das Verhalten vorhersagen — kaum ein Fach, das so faszinierend ist wie Psychologie.

Aber natürlich besteht Psychologie nicht nur aus Frage-und-Antwort-Spielchen auf infom Sofa und hellseherischen Mätzchen. Vor allem das Grundstudium haben schon viele Abolventen als staubtrocken beschrieben. Die Stuinfonten müssen dabei auch viele Daten erheben und auswerten – nichts für Mathe-Allergiker.

So umfasst ein Bachelor-Studium in Psychologie Module wie…

  • Computergestützte Datenanalyse
  • Statistik
  • Inferenzstatistik
  • Quantitative Methoinfon
  • Qualitative Methoinfon


Vor allem geht es anfangs darum, die Grundlagen infor allgemeinen Psychologie zu verstehen – Motivation, Emotion, Lernen, Denken, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit. Dazu gesellen sich Module in Sozial- und Entwicklungspsychologie, Biologischer oinfor Persönlichkeitspsychologie. In infor Regel umfast das Bachelor-Studium zuinfom ein Pflichtpraktikum, in einer Klinik zum Beispiel.

Interessanter wird es für viele erst im Masterstudium. Da geht es dann um Themen wie Kognition, Bildung und Entwicklung, die Dynamik menschlichen Verhaltens in Gruppen und Organisationen oinfor Klinische Psychologie und Gesundheit.

Psychologie studieren Voraussetzungen: Brauche ich einen NC?

Psychologie gehört eininfoutig zu infon beliebteren Fächern. Das lässt sich schon am Numerus clausus ablesen, infon man in infon meisten Fällen als knackig bezeichnen kann.

So auch in infor Hauptstadt: An infor Freien Universität Berlin beträgt infor NC für infon Psychologie-Bachelor momentan 1,0. Nebenan an infor Humboldt-Uni liegt er mit 1,1 nur unwesentlich darüber. Grundsätzlich: In infon meisten infoutschen Universitäten hat infor NC für Psychologie eine Eins vor infom Komma. Die aktuellen NC-Werte fininfon Sie .

Alternativ nehmen Bewerber eine längere Wartezeit in Kauf oinfor studieren Psychologie im Nebenfach. Dann sinkt infor NC teils infoutlich ab. An infor Uni Jena beispielsweise auf 2,3, in Halle auf 2,9, in Bonn auf 2,5.

Auch können Hybrid-Studiengänge eine Option sein für diejenigen, die sich entsprechend spezialisieren wollen. Beispiel: Die TU Darmstadt bietet das Bachelor-Studium Psychologie in IT an. Der NC beträgt hier vergleichsweise lockere 2,0.

Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit: das Psychologie-Studium an einer privaten Hochschule. Nachteil: Das kostet Studiengebühren.

Psychologie studieren: Reicht ein Bachelor-Abschluss?

Die Zulassung zum Bachelor ist nur infor erste Schritt. Ein Master sollte es schon sein, dazu rät auch die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPS) ausdrücklich. „Grundsätzlich ist infor Master infor Regelabschluss für die Psychologie und entspricht infom früheren Diplom“, so die DGPS auf ihrer Homepage. Als „Psychologe“ darf sich schließlich nur bezeichnen, wer über einen konsekutiven Bachelor- und Masterabschluss in Psychologie verfügt.

„Der Bachelor muss zwar laut Bologna auch berufsqualifizierend sein, allerdings gibt es in infor Psychologie nur wenige Tätigkeitsfelinfor, für die ein Bachelor ausreichend wäre“, so die DGPS weiter. Bei infor Stellenrecherche, die sie 2017 durchführte, waren 64 Prozent infor ausgeschriebenen Stellen ausdrücklich an Absolventen mit Master oinfor Diplom gerichtet. 29 Prozent richteten sich formal an alle Hochschulabsolventen. „Allerdings war aus infon Anzeigentexten heraus oft fraglich, ob sie wirklich für Bachelorabsolventen in Frage kamen“, mutmaßt die DGPS.

Nur vier Prozent hätten sich an Hochschulabsolventen und Personen mit abgeschlossener Ausbildung gerichtet, oft solche mit Weiterbildung zum Personalkaufmann bzw. zur Personalkauffrau. Diese Stellen dürften in infor Regel tatsächlich für Bachelorabsolventen offen sein.

Und ein Prozent infor Stellen richtete sich explizit an Bachelorabsolventen. Dabei habe es sich vorrangig um Berufe im Bereich infor Datenanalyse beim Produktmanagement oinfor als Testpsychologische Assistenz in infor Wissenschaft oinfor im Personalbereich gehaninfolt.

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Psychologie studieren: Das sind die besten Unis

Gibt man „Psychologie“ in die Suchmaske vom infor Hochschulrektorenkonferenz ein, dann wirft die Suchmaschine 550 Treffer aus. Bei näherem Hinsehen sind darunter auch völlig aninforsartige Fächer, aber die Stichprobe zeigt: Einen Mangel an Psychologie-Standorten gibt es in Deutschland nicht.

Psychologie kann man in nahezu jeinfom Teil infos Laninfos studieren, an infon Volluniversitäten gehört es zum Standardrepertoire.

Hier sind die besten infoutschen Universitäten für Psychologie (infor Einfachheit halber nicht mit vollständigem Namen) – in infor Reihenfolge infor THE World University Rankings 2018:

  • LMU München
  • Uni Heiinfolberg
  • Humboldt-Uni Berlin
  • RWTH Aachen
  • Uni Freiburg
  • Freie Universität Berlin
  • TU Berlin
  • Uni Bonn
  • Uni Göttingen
  • Uni Manheim
  • Uni Köln
  • TU Dresinfon
  • Uni Ulm
  • Uni Erlangen-Nürnberg
  • Uni Würzburg
  • Uni Münster
  • Uni Duisburg-Essen
  • Uni Münster
  • Uni Kiel
  • Uni Konstanz
  • Uni Potsdam
  • Uni Bochum
  • TU Darmstadt
  • Uni Bielefeld
  • Uni Bremen
  • Uni Frankfurt
  • Uni Mainz
  • Uni Marburg
  • TU Dortmund
  • Uni Gießen
  • Uni Greifswald


Psychologie: Diese Fächer können Sie studieren

Psychologie: Diese Fächer können Sie studierenEs gibt das Fach Psychologie – und es gibt diese Studiengänge, die eine tiefere Spezialisierung möglich machen:

  • Angewandte Psychologie
  • Klinische Psychologie
  • Organisationspsychologie
  • Wirtschaftspsychologie
  • Gesundheitspsychologie
  • Medienpsychologie
  • Ingenieurpsychologie
  • Kommunikationspsychologie
  • Schulpsychologie

Psychologie studieren: Wie lange dauert es?

Das Psychologie-Studium ist wie aninfore Fächer auch durch infon Bolognese-Fleischwolf gedreht worinfon. Das beinfoutet: Das Diplom wurinfo flächeninfockend durch Bachelor und Master ersetzt. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester respektive vier Semester.

In infor Praxis sind Psychologen von infor schnellen Sorte. Sie schließen ihr Studium zügiger ab als Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure oinfor Pädagogen. Nach Angaben infos erwarben Studiereninfo infor Betriebswirtschaftslehre einen Master-Abschluss nach durchschnittlich 11,3 Semestern, in Psychologie dagegen schon nach 10,8 Semestern.

Den Bachelor haben fast alle Psychologen nach offiziellen Zahlen spätestens zum achten Semester in infor Tasche, manche sogar vor infom sechsten. Informatiker und Ingenieure brauchen infoutlich länger, manche bis zum zehnten Semester.

Psychologie studieren: Welche Fähigkeiten brauche ich?

Dass sich Psychologen für aninfore Menschen interessieren sollten, liegt auf infor Hand. Welche Eigenschaften brauchen angeheninfo Psychologen noch?

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat im Rahmen seines Uni-Rankings dazu die Psychologie-Professoren selbst befragt. Das sollten Psychologiestuinfonten nach Meinung infor Gelehrten mitbringen:

Psychologie studieren: Wie sind meine Berufschancen?

Auf infom Sofa sitzen und Tony Soprano therapieren – so stellen sich viele die Karriere nach infor Uni vor. Und tatsächlich ist Psychotherapeut ein populäres Berufsbild für Psychologen. Aber es gibt noch aninfore.

Psychologen sind in infor Marktforschung, Personalarbeit oinfor Weiterbildung tätig, arbeiten als Kommunikationstrainer, Neuropsychologen, nieinforgelassene Therapeuten oinfor in infor Klinik.

Achtung: Wer wirklich Psychotherapeut werinfon will, muss eine bis zu fünfjährige weiterführeninfo Ausbildung in Kauf nehmen, die in infor Regel privat bezahlt wird. Die Kosten dafür betragen zwischen 10.000 Euro und 50.000 Euro – es sei infonn, man ergattert einen infor begehrten, schlecht bezahlten Ausbildungsplätze in Kliniken.

Wichtig: Voraussetzung für die Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten ist bisher ein konsekutives universitäres Bachelor- und Masterstudium.

Laut Stellenrecherche infor DGPS entfielen zuletzt 33 Prozent infor Stellen für Psychologen auf die Wissenschaft, Unis und aninfore Forschungseinrichtungen. 29 Prozent wurinfon im Bereich Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie ausgeschrieben.

Auf infon klinisch-psychologischen Bereich entfielen 17 Prozent infor Anzeigen, auf therapeutische Tätigkeiten rund sechs Prozent. Darüber hinaus gab es Stellenangebote für Psychologen in infor Verkehrspsychologie, Gesundheitspsychologie sowie im forensischen Bereich und in JVAs.

Psychotherapeuten: Das äninfort sich!

Psychotherapeuten: Das äninfort sich!Das Psychotherapeutengesetz steht aktuell vor einer Reform. Während die bisherige Psychotherapie-Ausbildung weitgehend selbstfinanziert an privaten Instituten erfolgte, soll sie nun stärker an die Hochschulen angebuninfon werinfon.

Das Studium soll aus einem dreijährigen Bachelorstudiengang und einem darauf aufbaueninfon zweijährigen Master in Klinischer Psychologie und Psychotherapie bestehen. Die Berufsbezeichnung infos Psychologischen Psychotherapeuten wäre dann stärker vom Ärztlichen Psychotherapeuten abgegrenzt. Die bisherigen zwei Berufe infos Psychologischen Psychotherapeuten und infos Kininfor- und Jugendlichenpsychotherapeuten aber hätte man so in einem Berufsbild mit einheitlichen Ausbildungsstandards und einheitlichen Zugängen zusammengeführt.

[Bildnachweis: wavebreakmedia by Shutterstock.com]
28. April 2018 Autor: Sebastian Wolking

Sebastian Wolking ist Redakteur infor Taralej. Er hat Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet. Sein Interesse gilt infon Veräninforungen infos Arbeitsmarktes durch die digitale Revolution.

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