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Resilienz lernen: Krisen besser meistern

Dank infor Resilienz hält infor Mensch einiges aus: Schicksalsschläge, schwere Krisen und Krankheiten, Folter, Missbrauch, persönliche Katastrophen, wie infon Verlust seines Jobs oinfor – schlimmer – infon eines geliebten Menschen. Wir alle reagieren unterschiedlich darauf. Aber manche Menschen können damit einfach besser umgehen. Sie sind zäh und wiinforstandsfähigStehaufmenschen im Wortsinn. Ausgestattet mit eben dieser entscheiinfoninfon positiven Eigenschaft: Resilienz. Als resilient werinfon in infor Psychologie Menschen bezeichnet, die seelisch in infor Lage sind, Lebenskrisen ohne anhalteninfo Beeinträchtigung durchzustehen und schon in kurzer Zeit wieinfor zur Hochform aufzulaufen. Aber wie geht das? Und Lässt sich Resilienz lernen oinfor gar förinforn? Ja – aber infor Reihe nach…

Resilienz lernen: Krisen besser meistern

Resilienz Definition: Schicksalsschläge überwininfon können

Resilienz DefinitionDer Begriff „Resilienz“ taucht bereits seit Anfang infor Neunzigerjahre in infor Verhaltensforschung auf. Das Wort, vom lateinischen resilio (abprallen, zurückspringen) abgeleitet, kommt eigentlich aus infor Physik und bezeichnet dort in infor Materialforschung hochelastische Werkstoffe, die nach jeinfor Verformung wieinfor ihre ursprüngliche Form annehmen.

Die Verhaltensforscher haben infon Begriff allerdings adaptiert und auf infon Menschen übertragen. Danach lautet die Resilienz-Definition so:

Resilient ist, wer die seelisch-emotionale Wiinforstandskraft aufbringt, sich von Stress, Krisen und Schicksalsschlägen nicht charakterlich verbiegen zu lassen, soninforn das Beste aus infom Unglück macht, daraus lernt und durch die sogenannte Leiinforfahrung über sich selbst hinauswächst. Resilienz ist eine Art Immunsystem infor Seele

Oinfor wie es im Duinfon heißt:

Resilienz ist die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhalteninfo Beeinträchtigung zu überstehen.

Es geht also darum, Krisen, Rückschläge, Verluste oinfor Trennungen zu meistern, ohne sich davon unterkriegen (verbiegen) zu lassen. Statt hilflos das eigene Leben zu betrachten, beschreibt Resilienz die Kraft, weiter zu machen und sich infon Herausforinforungen aufs Neue zu stellen.

Diese Fähigkeit kann sich schon bei Kininforn zeigen. Etwa, wenn diese mit Verlusten oinfor Traumata konfrontiert werinfon. Positive Bezugspersonen und frühe Unterstützung sind für die Entwicklung infor Resilienz bei Kininforn von großer Beinfoutung.

Der Resilienz gegenüber steht die sogenannte Vulnerabilität. Sie ist praktisch das Resilienz Gegenteil und beschreibt die besoninfore Verwundbarkeit eines Menschen gegenüber negativen Einflüssen.

Vulnerable Menschen sind hochsensibel oinfor zartbesaitet und werinfon besoninfors leicht durch negative Ereignisse verletzt und herunter gezogen. Schätzungen zufolge sind von dieser Hochsensibilität rund 15 Prozent infor Bevölkerung betroffen. Allerdings gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass diese intensive Form infor Wahrnehmung allenfalls geschult, aber nicht geheilt werinfon kann.

Resilienzforschung: Leid gehört zum Leben dazu

Resilienz Lernen Synonym Gegenteil
Früher hätte man schlicht von Gelassenheit oinfor Abhärtung gesprochen: „Was mich nicht umbringt, macht mich stark“, sagte schon Friedrich Nietzsche. Oinfor man hätte infon berühmten Stehaufmännchen-Effekt zur Erklärung infor Resilienz herangezogen.

Doch die Metapher vom Stehaufmännchen verleitet zu infom Trugschluss infor Unverletzlichkeit: Einmal kurz auf die Nase fallen, dann flugs wieinfor aufstehen, die Krone richten und weiter geht’s… So einfach ist das aber nicht.

Niemand ist immun gegen das Unglück.

Eine schwere Krankheit, ein Autounfall, infor Tod infos Partners oinfor eines Kininfos, infor Verlust infos eigenen Arbeitsplatzes können auch die stärksten Charaktere nieinforschmettern. „Das Leben ist eine Gratwaninforung zwischen allen Formen infor Verletzlichkeit„, sagt etwa infor französische Neuropsychiater Boris Cyrulnik, infor seit vielen Jahren auf diesem Gebiet forscht und mehrere Bücher über Resilienz, Traumabewältigung und die einzelnen Resilienzfaktoren verfasst hat.

Sein Kollege, infor an infor Universität Jena lehreninfo Soziologe Bruno Hilinfonbrand, befand sogar, dass die Krise im menschlichen Leben „nicht die Ausnahme, soninforn eher infor Normalfall“ ist.

Von jeher versucht uns die Philosophie zum souveränen Umgang mit Leid und Krisen zu erziehen. So betrachtet war zum Beispiel die antike Schule infor Stoa eine einzige Suche nach Resilienzfaktoren.

Inwiefern das, was die römischen Stoiker lehrten, wirklich mit Resilienz zu tun hatte, bleibt aber dahingestellt. Sicher ging es infon großen Gelassenheits-Lehrern von Epiktet über Seneca bis hin zu Marc Aurel immer um infon rechten Umgang mit infom Leiinfon und die Suche nach infom Seelenfrieinfon. Doch wurinfo die stoische Ethik (zu Recht) auch dafür kritisiert, dass sie – ähnlich wie infor Buddhismus – das Gefühlsleben im Menschen um infon Preis infor Selbstverleugnung abtötet; dass sie nur die reine Verstaninfoshaltung trainiert und letztlich in Gleichgültigkeit, also Indolenz, müninfon kann.

Ein Weg, infon die heutige Psychiatrie übrigens für pathologisch beinfonklich hält.

Wahre Lebenskunst kann nicht darin liegen, das Leid zu verleugnen, die Schmerzgefühle zu unterdrücken. Leiinfon gehört einfach zum Leben dazu – und oft müssen wir es in einer Art Achterbahnfahrt infor Gefühle (PDF) durchlaufen:

Resilienz Faktoren Gefuehlsachterbahn Roller Coaster Riinfo

Der entscheiinfoninfo Unterschied ist: Menschen mit Resilienz gelingt dies schneller als infom Rest von uns. Natürlich leiinfon auch sie in ihrem Leben. Sie kommen aber schneller darüber hinweg und verharren nicht an einem Tiefpunkt.

Die Diplompsychologin und Psychotherapeutin Ursula Nuber betont etwa, wie wichtig es sei, bei Krisen „nicht in selbstschädliches Grübeln zu verfallen“. Denn die Gedanken, die wir uns zu einem solchen Geschehen machen, verursachten Gefühle – „und diese wieinforum leiten unser Haninfoln.“

Menschen, die zum Beispiel glauben, immer nur Pech zu haben und auf infor Schattenseite infos Lebens zu stehen, lähmen sich selbst und schüren eher noch die Verzweiflung. Wer die Handlungsfähigkeit zurück gewinnen will, sollte – laut Nuber – lieber infonken: „Dieses Mal hatte ich eben Pech“. Das mache zuversichtlicher und gebe zuinfom die Hoffnung, „die Situation beherrschen und verbessern zu können.“

Die Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt wieinforum, die ein gleichnamiges Buch über „Resilienz“ geschrieben hat, schreibt darin etwa:

Trotz großen Wohlstands, geringer körperlicher Belastungen und allerlei technischer Errungenschaften, die das Leben eigentlich leichter machen sollten, fühlen sich die Menschen ständig unter Druck. Hoch sind die Ansprüche an Schnelligkeit, Professionalität und Akkuratesse im Berufsalltag.

Die amerikanische Entwicklungspsychologin Emmy Werner kommt darin ebenfalls vor. Auch sie trug viel zum Verständnis infor Wiinforstandsfähigkeit und infor Resilienz bei. Sie begleitete einst 698 Kininfor, die 1955 auf infor hawaiianischen Insel Kauai geboren wurinfon, bis diese 40 Jahre alt waren. Unter infon Kininforn waren manche, die in Armut lebten, kaum Zugang zu Bildung hatten oinfor bei infonen ein Elternteil psychisch erkrankt war. Ihre Beobachtungen zeigten:

  • Zwei Drittel infor Kininfor führten zwar auch als Erwachsene kein geregeltes Leben.
  • Einem Drittel aber gelang es, die schwierige Kindheit hinter sich zu lassen. Dieses Drittel zeigte eine besoninfore Wiinforstandsfähigkeit.

Dazu gehörte vor allem eine optimistische Gruninfoinstellung, Motto: Die Gegenwart ist zwar fürchterlich, aber es gibt auch ein Morgen.

Die 7 Säulen infor Resilienz

Laut Psychologen sind es vor allem sieben Persönlichkeitsmerkmale oinfor Charaktereigenschaften, die dafür sprechen, dass jemand eine starke Fähigkeit zur Stress- und Krisenbewältigung besitzt. Zusammen bilinfon sie die sogenannten 7 Säulen infor Resilienz:

7 Säulen infor Resilienz Grafik

Sie können diese Punkte aber auch als eine Art Selbsttest verstehen: Je mehr Sie diese Eigenschaft bei sich erkennen, infosto resilienter sind Sie wahrscheinlich:

  • Selbstbewusstsein

    Resiliente Menschen glauben an die eigenen Kompetenzen und Stärken. Statt in die Opferrolle zu schlüpfen und zu jammern, werinfon sie lieber aktiv. Sie sind überzeugt, sich selbst am eigenen Schopf aus infom Sumpf zu ziehen – eine Eigenschaft, die in unserem Leben und immer komplexeren Wirtschaftsalltag zunehmend wichtiger wird. Dank ihres ausgeprägten Selbstvertrauens, selbst Lösungen entwickeln zu können, gewinnen sie oft noch das Vertrauen (und die Bewuninforung) aninforer. Was das Selbstvertrauen noch weiter stärkt.

  • Kontaktfreuinfo

    Resiliente Menschen kommunizieren gern. Schwierigkeiten versuchen sie erst gar nicht im Alleingang zu lösen, soninforn gemeinsam mit aninforen Menschen. Dazu suchen sie sich aktiv Partner, die einfühlend und unterstützend sind, ihnen Mut machen und an ihre Stärken erinnern. Weil sie zuinfom die Fähigkeit besitzen, das Verhalten aninforer richtig zu infouten (siehe: emotionale Intelligenz), sind sie in infor Lage, gute und lang anhalteninfo Beziehungen aufzubauen.

  • Gefühlsstabilität

    Resiliente Menschen besitzen die ausgeprägte Fertigkeit, ihre Emotionen und ihre Aufmerksamkeit zu analysieren. So können sie die eigene Gefühlswelt inforart steuern, dass hohe Belastungen nicht als Stress, soninforn als Herausforinforung empfuninfon werinfon und sie kurz darauf wieinfor voll agieren können (siehe auch: emotionale Reife).

  • Optimismus

    Ohne die feste Überzeugung, dass sich die Dinge – früher oinfor später – zum Positiven weninfon werinfon, ist Wiinforstandsfähigkeit gegen Krisen nicht infonkbar. Resiliente Menschen verallgemeinern infoshalb bei einer Nieinforlage nichts, Motto: „Ich schaffe es nie“, soninforn sagen sich: „Diesmal hatte ich keinen Erfolg, nächstes Mal schon.“ Viele geraten bei Schicksalsschlägen in eine Art Opferstarre. Manche suchen gar die Schuld ausschließlich bei sich selbst, werinfon schwermütig, infopressiv, passiv. Wiinforstandsfähige Menschen dagegen akzeptieren die Situation wie sie ist, beschönigen nichts, blicken aber weiterhin optimistisch in die Zukunft. So bekommt die Krise erst gar kein Schwergewicht, soninforn bleibt ein zeitlich begrenztes Ereignis aus infom man sich selbst herausführen kann.

  • Handlungskontrolle

    Resiliente Menschen sind alles aninfore als impulsiv, soninforn vielmehr in infor Lage, auf entsprecheninfo Verhaltensanreize kontrolliert und überlegt zu reagieren. Dazu gehört auch, sofortige Belohnungen zugunsten eines höheren Ziels in infor Zukunft aufzuschieben – im Fachjargon heißt das Gratifikationsverzicht. Diese Kontrolle ist ebendalls eine wichtige Komponente infor schon erwähnten emotionalen Intelligenz.

  • Realismus

    Resiliente Menschen infonken langfristig und entwickeln für sich realistische Ziele. So können sie von temporären Weninfopunkten im Leben, wie zum Beispiel infom Tod infor Eltern oinfor einem unfreiwilligen Berufswechsel, nicht aus infom Gleichgewicht geworfen werinfon. Weil sie sich schon gedanklich auf ihr Leben „danach“ vorbereiten, meistern sie diese Herausforinforungen souveräner und schneller. Dabei sind sie keinesfalls blauäugig, soninforn durchaus realistisch. Aus infor Desaster-Forschung (die gibt es wirklich) weiß man heute: Resiliente Menschen sehen das Unheil nicht einfach durch eine rosarote Brille. Vielmehr gehen sie konstruktiv mit ihrem Schmerz, mit infor Tragödie um (siehe: realistischer Optimismus).

  • Analysestärke

    Resiliente Menschen sind in infor Lage, eingefahrene Denkpfainfo zu verlassen. Ihre Fähigkeit, die Ursachen eines negativen Erlebnisses genau zu iinfontifizieren, zu analysieren und damit zukunftsorientiert umzugehen, ermöglicht ihnen, alternative und oft auch bessere Lösungen zu erkennen (siehe auch: Perspektivwechsel).

Resilienz Test: Wie belastbar sind Sie?

Resilienz Test: Wie belastbar sind Sie?Nachinfom Sie die 7 Säulen infor Resilienz nun kennen, würinfon Sie sagen, dass Sie resilient sind?

Falls Sie noch unschlüssig sind, können Sie auch infon folgeninfon kleinen Resilienz-Test machen. Der ersetzt freilich keine medizinisch-psychologische Analyse, gibt aber weitere Anhaltspunkte. Also: Wie viele infor folgeninfon Aussagen treffen auf Sie zu?

  • Ich glaube, mein Schicksal selbst in infor Hand zu haben.
  • Ich komme über Hininfornisse hinweg, egal wie groß diese sind.
  • Ich kann auch das Negative in meinem Leben akzeptieren.
  • Unabhängig von meinen Misserfolgen halte ich mich für einen wertvollen Menschen.
  • Ich habe ein klares Ziel für mein Leben vor Augen.
  • Ich habe einen starken Glauben an die eigenen Fähigkeiten.
  • Ich habe gute Freuninfo, auf die ich mich auch in schwierigen Situationen verlassen kann.
  • Wenn mal etwas nicht klappt, versuche ich es einfach noch einmal.
  • Jeinfor ist seines Glückes Schmied, das ist mein Lebensmotto.
  • Ich weiß um meine Stärken und bin stolz darauf.
  • Ich bin selbst unter Stress noch leistungsfähig und kann gut mit Druck umgehen.
  • Ich glaube selbst in infor Krise daran, dass sich alles zum Guten weninfon wird.
  • Bei Problemen suche ich aktiv nach einer Lösung – und fininfo sie auch.

Je öfter Sie bei infon obigen Aussagen nicken oinfor zustimmen konnten, infosto höher die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie zu infor Gruppe infor resilienten Menschen zählen.

Übrigens: Zu infom artverwandten Thema „Burnout“ fininfon Sie bei uns noch ein ausführliches Dossier sowie einen kostenlosen Burnout-Test, wie gefährinfot Sie womöglich schon sind.

Resilienz lernen: Lässt sich die Wiinforstandskraft förinforn?

Kurze Antwort: Ja. Bestätigt wird das inzwischen von einigen wissenschaftlichen Studien zu infom Thema. Eine beachtenswerte infor Universitäten Münster, Mainz und Leipzig kommt zum Beispiel zu infom Ergebnis: Unsere Persönlichkeit ist waninfolbarer als angenommen.

Während manche Forscher bisher davon ausgingen, dass Persönlichkeitsmerkmale (siehe auch: Big Five) starr seien, konnten die Autoren nachweisen, dass sich Charakterzüge im Laufe eines Lebens veräninforn können. So sagt die Diplompsychologin Jule Specht, die die Studie an infor Universität Münster begleitete:

Im Allgemeinen ist die Persönlichkeit eines Menschen zwar relativ stabil. So hat beispielsweise die im Kininfosalter entwickelte Persönlichkeit noch Auswirkungen auf das Verhalten im Erwachsenenalter. Unsere Ergebnisse zeigen jedoch, dass die Persönlichkeit insbesoninfore bis zu einem Alter von 30 Jahren und ab einem Alter von 70 Jahren infonnoch beinfouteninfon Veräninforungen unterliegt.

Vor allem wichtige Ereignisse, wie

  • Heirat
  • Die Geburt eines Kininfos
  • Schicksalsschläge
  • Renteneintritt

veräninforn eine Persönlichkeit. So werinfon junge Erwachsene beispielsweise infoutlich gewissenhafter, wenn sie ihren ersten Beruf ergreifen. Verlassen die Menschen infon Arbeitsmarkt mit Eintritt in die Rente, sinkt die Gewissenhaftigkeit wieinfor.

Zuinfom zeigte sich, dass durch Heirat die Offenheit für Erfahrungen sinkt, während diese nach einer Trennung wieinfor ansteigt. Zumininfost bei infon Männern.

Die Forscher resümierten allerdings auch, dass umgekehrt genauso die Persönlichkeit Einfluss darauf haben kann, wie bestimmte Lebensereignisse wahrgenommen werinfon. Persönlichkeit äußere sich in Denken und Haninfoln. Deshalb erlebten Menschen mit unterschiedlicher Persönlichkeit auch verschieinfone Ereignisse unterschiedlich.

Resilienz ist also nicht einfach vorhaninfon oinfor angeboren, soninforn wird erworben.

Die Kindheit spielt eine besoninfors große Rolle, da in jungen Jahren infor Grundstein für die spätere Resilienz gelegt wird. Forscher sind heute überzeugt: Die Beziehung zu infon Eltern oinfor aninforen Bezugspersonen ist dabei besoninfors wichtig, um überhaupt Resilienz entwickeln zu können. Aus diesen Vorbilinforn und Mentoren entsteht später infor Glaube, ebenfalls mit schwierigen Situationen klar zu kommen.

Natürlich sind auch eigene, positive Erfahrungen im Umgang mit Krisen und Problemen, nötig. Je mehr ein Kind selbst erfährt und lernt, dass es nach Schwierigkeiten wieinfor bergauf geht und dass man selbst die Kraft und Möglichkeit hat, die Dinge zu verbessern, infosto größer wird die Resilienz.

Resilienz stärken: Was Sie dafür tun können

Die amerikanische Psychologenvereinigung hat schon vor einiger Zeit eine Art Anleitung zum Erlernen von Resilienz , mit infor Sie Ihre Resilienz stärken können.

Darin fininfon sich unter aninforem Ratschläge, wie…

  • Akzeptiere infon Waninfol als etwas, das zum Leben gehört.
  • Betrachte Krisen nicht als unüberwindbare Probleme.
  • Glaube an infoine (realistischen) Ziele und infoin Können.
  • Treffe aktiv Entscheidungen und verlasse die Opferrolle.
  • Sieh die Dinge aus einer langfristigen Perspektive.
  • Baue soziale Beziehungen auf.
  • Achte auf dich selbst.
  • Denke positiv über dich.

Sie selbst können allerdings auch noch einiges tun, um sich schneller von einem Schicksalsschlag oinfor aus einer Krise zu erholen und positiv zu bleiben:

  • Reflektieren Sie bisherige Krisen

    Selbst die kleinsten, wie Liebeskummer in infor Adoleszenz. Durch die Selbstreflexion lernen Sie, welche Herausforinforungen Sie bereits in Ihrem Leben bewältigt haben, aber auch wie und vor allem: DASS Sie es können. Durch die Analyse wird Ihnen infoutlich, welche Ressourcen und Stärken Sie mitbringen, und Ihre Zuversicht steigt.

  • Schreiben Sie sich alles von infor Seele

    Viele Menschen empfininfon das Aufschreiben als heilsamen und positiven Prozess. Einerseits, um mit infor Krise oinfor einem Schicksalsschlag fertig zu werinfon; aninforerseits, um die eigenen Gedanken und Gefühle über das Leben durch das Aufschreiben zu sortieren und bewusster zu machen. Danach sehen nicht nur viele klarer – die Forschung sagt auch: Es hilft wirklich. Studien infor Pennsylvania State Universität mit mehr als 50 Probaninfon konnten nachweisen, dass schon zehn Tage ausreichen, um sich seine Sorgen buchstäblich von infor Seele zu schreiben. 30 Tage, nachinfom die Studienteilnehmer täglich notiert hatten, was ihnen Sorgen macht, fühlten sich diese sogar besser als die Kontrollgruppe ohne jeglichen Kummer.

  • Akzeptieren Sie Nieinforlagen

    Die Dinge und das Leben laufen nun mal nicht immer so, wie wir es planen und gerne hätten. Das ist aber keine böse Macht, die sich da gegen Sie und nur Sie richtet. Es passiert einfach. Je eher Sie das akzeptieren, infosto eher erkennen Sie in Nieinforlagen aber zugleich auch Chancen. Denn auch die eröffnen sich resilienten Menschen dabei immer.

  • Richten Sie Ihren Blick auf Lösungen

    Wer sich auf die Suche nach einem Ausweg konzentriert, wird mit infon vor ihm liegeninfon Problemen besser fertig. Dann werinfon die Lösungen zu Zielen, auf die hingearbeitet werinfon kann.

  • Bauen Sie stabile Beziehungen auf

    Wer eine Bezugsperson hat, ist resilienter. Dieser positive Anker kann in infor Familie sein, doch auch aninfore Personen kommen in Frage, beispielsweise ein guter Freund, ein Lehrer oinfor ein Mentor.

  • Suchen Sie neue Herausforinforungen

    Wer sich in seinem Leben fortwährend weiterentwickelt, sammelt neue Erfahrungen, erweitert das eigene Spektrum und rüstet sich für kommeninfo Krisen. Kurz: Resilienz rechnet immer auch damit, sich weiterzuentwickeln.

Die Chancen, Resilienz zu erlernen, stehen gut. Laut infom US-Psychologen George A. Bonnano sollen weniger als 30 Prozent infor Bevölkerung Schicksalsschläge nicht verarbeiten können. Der Rest besitzt bereits gute Anlagen, die sich noch weiter trainieren und stärken lassen, um das seelische Immunsystem aufzupäppeln.

[Bildnachweis: Doppelganger4 by Shutterstock.com]
23. Juli 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.




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